INNOVAN GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petra Weingärtner seit 29.8.2025 | Prokura |
Peter Pawlak seit 29.8.2025 | Prokura |
Philipp Kroh seit 29.8.2025 | Prokura |
Robert Becht seit 3.4.2017 | Geschäftsführer |
Torsten Peters seit 3.4.2017 | Prokura |
Juliane van Hees seit 26.5.2008 | Geschäftsführer |
Brigitte van Hees seit 10.7.2003 | Geschäftsführer |
Ilonka van Hees seit 10.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
B******* v** H*** | 5.50% |
J**** v** H*** | 5.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.50% | |
| 44.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VAN HEES GmbHWallufJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftstätigkeit VAN HEES ist als mittelständisches Familienunternehmen spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Gütezusätzen, Gewürzen, Gewürzmischungen, Convenience-Produkten und Aromen für die Fleischverarbeitung und -veredelung sowie für die allgemeine Lebensmittelproduktion. Damit unsere Kunden aus dem Handwerk, der Industrie und dem Lebensmitteleinzelhandel mit ihren Produkten erfolgreich sind, stehen seit über 75 Jahren innovative Produkte und neue Technologien im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Zu unseren Leitlinien zählt, als zuverlässiger und flexibler Partner Innovations- und Know how-Lieferant für die nationale und internationale Lebensmittelbranche zu sein. Mit diesen Voraussetzungen ermöglichen wir unseren Kunden Wettbewerbsvorteile und die gewünschte Sicherheit bei der Herstellung ihrer Qualitätserzeugnisse. Wir beschäftigen heute in der VAN HEES Gruppe rund 500 Arbeitnehmer und vertreiben unsere Produkte weltweit, unter anderem über lokale Vertriebsgesellschaften in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Russland, Schweiz, Südafrika und den USA. Die Produktionsstätten der Gruppe befinden sich in Deutschland (Walluf und Wuppertal), Frankreich, Südafrika und Russland. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei der Bewertung unserer operativen Geschäftsergebnisse liegt der Fokus im Wesentlichen auf folgenden Kennzahlen, die kontinuierlich überwacht und deren Erfüllung optimiert wird:
Die Erläuterungen der Kennzahlen erfolgt im Wirtschaftsbericht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser Erfolg wird neben volkswirtschaftlichen Faktoren und dem Marktverhalten unserer weiterverarbeitenden Kunden von branchenspezifischen Entwicklungen wie Konsumverhalten, Geschmacks- und Nahrungsmittelpräferenzen der Konsumenten sowie dem Wettbewerb beeinflusst. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 insgesamt gedämpft, aber mit erheblichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In den USA wurde die private Nachfrage durch den Abbau von Ersparnissen, die steigende Beschäftigung und wachsende Löhne gestützt. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück. In der EU nahm das BIP 2023 nur um 0,5 % zu (2022: +3,6 %). Wie bereits im Vorjahr waren deutliche Unterschiede zwischen den typischen touristisch geprägten Ländern und den stärker industrie- und güterexportierenden Volkswirtschaften zu verzeichnen. Während das BIP in Spanien um mehr als 2 % zulegen konnte, verzeichneten Frankreich und Italien nur ein Wachstum des BIP von unter 1 %. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt in kalenderbereinigter Betrachtung dagegen leicht um 0,1 %. Der private Verbrauch ging aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte zurück. Abweichend von den anderen großen EU-Ländern sanken auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die schwache Weltkonjunktur spiegelte sich schließlich in einem Rückgang der Exporte wider, dem allerdings auch ein stärkerer Rückgang der Importe gegenüberstand. Insgesamt hat der Außenhandel daher einen positiven Wachstumsbeitrag für die deutsche Wirtschaft geliefert. Aufgrund des Rückgangs der Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie ging die deutsche Industrieproduktion insgesamt um rund 1 % zurück. Unverändert ist die Fleischwarenindustrie vom starken Preis- und Wettbewerbsdruck in einem Verdrängungsmarkt beherrscht. Das gleiche gilt für den Discount- und Lebensmitteleinzelhandel. In der Branche findet zunehmend eine Marktkonsolidierung statt. Die Spezifikations- und Dokumentationsvorgaben an Lebensmittelzutaten verschärfen sich zunehmend. Die Anzahl der Betriebe und Verkaufsstellen im Fleischerhandwerk ist weiterhin rückläufig. Verantwortlich sind hauptsächlich Betriebsstilllegungen aufgrund des Erreichens der Altersgrenze der Inhaber und fehlender Nachfolger, aber auch anhaltender Fachkräftemangel. Die Kaufpräferenzen der Endverbraucher im Fleischsegment tendierten wie im Vorjahr weiter hin zum Discountbereich und zu Lasten des Fleischerhandwerks und dem Lebensmitteleinzelhandel, da Inflation und Unsicherheit im Zuge des Ukrainekriegs zu einem kostenbewussteren Verhalten führten. Auch im eher hochpreisigen veganen und vegetarischen Bereich hat sich die verminderte Kaufkraft der Verbraucher bemerkbar gemacht. Grundsätzlich bleibt die Entwicklung der Rohstoffpreise unserer Branche sehr volatil und schwer kalkulierbar. Zum Jahresende 2022 stiegen die Rohstoffpreise, bedingt durch die massiven Energiepreiserhöhungen und stark gestiegenen Transportkosten, auf ein Rekordhoch. Einige europäische Hersteller drosselten sogar Produktionen oder nahmen energieintensive Produkte ganz aus dem Sortiment. Als sich im ersten Quartal 2023 zeigte, dass die Energieversorgung in Europa gesichert ist, entspannte sich die Situation sukzessive. Hohe Sicherheitsbestände bei den Herstellern in Verbindung mit wenig Nachfrage aus den Märkten führten zu besseren Verfügbarkeiten. Im zweiten Halbjahr 2023 normalisierte sich die Situation bei den europäischen Herstellern weiter. Schwieriger blieb weiterhin die Versorgung mit Agrarprodukten unserer Branche; klimabedingte Ernteausfälle und Qualitätsabweichungen einerseits, sowie hohe und noch weiter steigende europäischen Qualitätsanforderungen andererseits begrenzen die Verfügbarkeiten und verursachen hohe Preisniveaus. Zusätzlich verursachten die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Containerschiffe im Roten Meer Ende 2023 einen erneuten massiven Anstieg der Transportkosten aus Asien, sowie relevante Verspätungen und Verknappungen bei den Rohstoffen. Insgesamt lässt die Entwicklung der geopolitischen Situation weltweit befürchten, dass sich die Beschaffungssituation in 2024 und in den nächsten Jahren nicht entspannen, sondern eher noch verschärfen wird. 2. Geschäftsverlauf Die Bereiche Handwerk und Mittelstand sowie Lebensmitteleinzelhandel stagnierten im Geschäftsjahr 2023 infolge der anhaltenden Betriebsschließungen im Fleischerhandwerk und den veränderten Kaufpräferenzen der Endverbraucher hin zum Discountbereich. Die weitergegebenen, notwendigen Preiserhöhungen führten dennoch zu einem leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch in den Bereichen Ethnic Fast Food und im Industriekundengeschäft konnten wir infolge von weitergegebenen Preiserhöhungen den Umsatz steigern. Im Bereich Ethnic Fast Food konnten wir zudem aufgrund neuer Produkte Umsatzwachstum generieren. Im Industriekundenbereich stagnierte der Anteil an vegetarischen und veganen Produkten, da die Verbraucher preisbewusster einkauften. Auf der anderen Seite erhöhte sich die Auftragslage in diesem Bereich durch die Verlagerung der Kaufpräferenzen hin zum Discount. Die Umsätze des Exportbereichs lagen im vergangenen Geschäftsjahr unter Vorjahresniveau, wobei die Entwicklung aufgrund diverser Einflüsse in den einzelnen Regionen differierte. Insbesondere die Rohstoffpreisentwicklungen und die Auswirkungen der Ukrainekrise haben Kunden zu einer höheren Bevorratung zum Ende des Jahres 2022 veranlasst und demzufolge zu einer gesunkenen Auftragslage in 2023 geführt. Insgesamt konnten die Umsatzerlöse um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Den volatilen Rohstoffpreisen begegnen wir durch intensive Marktbeobachtung auf der Einkaufsseite und notwendigen Preisanpassungen auf der Vertriebsseite, um so dem negativen Einfluss auf unseren Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) entgegenzuwirken. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen, aber auch infolge von Verschiebungen des Kunden- und Produktmixes, konnten wir die Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 %-Punkte auf 38,2 % steigern. 3. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer sank im Berichtsjahr um 4 auf 350 Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahr. Fehlende Arbeitskräfte kompensieren wir durch Leihpersonal. Gesunde, zufriedene und qualifizierte Mitarbeiter sind der Grundstein unseres Erfolgs. Um stetige Verbesserungen im Personal- und Sozialbereich umsetzen zu können, führen wir regelmäßig Mitarbeitermeetings durch, um Orientierung über die Strategie und Ausrichtung des Unternehmens zu geben und auf der anderen Seite wertvolle Hinweise auf das Bild der jeweiligen Situation zu erhalten. Im vergangenen Jahr haben wir ein Bike-Leasing Modell eingeführt. Wir arbeiten stetig an Maßnahmen zur Förderung der Arbeitssicherheit, führen in regelmäßigen Abständen Gesundheitstage und Rückenkurse durch und erstellen Konzepte zur Steigerung der Zufriedenheit und der Work-Life Balance. Wir bilden unsere Mitarbeiter durch eine Vielzahl von internen und externen Schulungsmaßnahmen ständig weiter. Durch Sprachkurse wird die internationale Vernetzung und Zusammenarbeit gefördert. Um wettbewerbsfähig auf dem Arbeitsmarkt zu bleiben, haben wir Benchmark Analysen zur Betrachtung unserer Gehälter und eine Funktionsstruktur durchgeführt. Für die Mitarbeitenden im Vertrieb wurde im vergangenen Jahr eine neue Gehaltssystematik eingeführt. 4. Forschung und Entwicklung Den veränderten Bedürfnissen des Markts und unserer Kunden begegnen wir mit stetigen Entwicklungen und bilateralem Know-how-Transfer zur Optimierung des Produktsortiments. Innovative Produkte und technologische Neu- und Weiterentwicklungen stehen für uns im Mittelpunkt. Neben dem Bereich der "Day-to-Day Innovation", der sich mit täglichen Kundenanfragen beschäftigt, wurde im Jahr 2023 "Radical Innovation" neu implementiert. Die Abteilung befasst sich mit der Vorentwicklung für Produkte, die es so auf dem Markt noch nicht gibt. Die Aktivitäten der Abteilung Department of Science mit neuen innovativen und individuellen Lösungen für unterschiedlichste Ansprüche und Problemstellungen bei Rohstoffen und Technologien fließen hier ergänzend mit ein. Als wichtiges Geschäftsfeld hat sich das Competence Center Food.PreTECT etabliert. Eine erfahrene Expertengruppe führt für Kunden eine individuelle Risikobewertung ihrer Lebensmittelproduktion, in Bezug auf Frische und Sicherheit, durch und bietet bei Handlungsbedarf maßgeschneiderte Lösungen an. In der aktuellen Marktsituation ergeben sich neue Herausforderungen für den Rohstoffbeschaffungsmarkt. Zusammen mit dem Einkauf werden wir uns künftig noch intensiver auf das Rohstoffmanagement, das Rohstoff-Scouting sowie auf den Aufbau eines Alternativlieferantenspektrums konzentrieren. Um der Marktentwicklung im Bereich vegane Fleisch-, Milch- und Fischanaloge entgegenzukommen, suchen wir weiterhin Lösungen zur E-Nr. und Aroma Reduktion in veganen Produkten. Ein weiteres Augenmerk in der Entwicklung liegt auf der Arbeit an Clean Label Lösungen. 5. Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.078 (1,8 %) auf TEUR 118.685. Der Materialaufwand und die Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhten sich zusammen um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr und entwickelten sich unterproportional zu den Umsatzerlösen. Der daraus resultierende Rohertrag erhöhte sich um TEUR 1.621 (3,7 %) zum Vorjahr; die Rohertragsmarge stieg folglich um 0,7 %-Punkte auf 38,2 %. Aufgrund von Tariferhöhungen und der Zahlung von Inflationsausgleichsprämien stieg der Personalaufwand um TEUR 1.841 (7,9 %) an. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich die Kosten insbesondere infolge der gestiegenen Energiekosten, vermehrten Einsatz von Leihpersonal und höheren KFZ-Kosten um TEUR 1.072 (6,0 %). Diese Effekte mündeten in ein um TEUR 1.084 (66,1 %) gesunkenes EBIT in Höhe von TEUR 556. Die EBIT-Marge mit 0,5 %-Punkten liegt mit 0,9 %-Punkten unter dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr sind keine Beteiligungserträge erwirtschaftet worden. Im Vorjahr enthalten die Erträge aus Beteiligungen eine Ausschüttung von der VAN HEES Benelux BV, Linne, Niederlande in Höhe von TEUR 1.000. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden auf die Anteile an unserer russischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 337 vorgenommen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge im Zusammenhang mit der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015-2018 in Höhe von TEUR 219. Wir schlossen das Geschäftsjahr 2023 mit einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.794 (84,6 %) gesunkenem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 326 ab. 6. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 verminderte sich das Vorratsvermögen infolge von Rohstoffpreissenkungen und Bestandsabbau um TEUR 4.004 (14,7 %) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen infolge einer geänderten Auftragslage zum Bilanzstichtag um TEUR 1.607 (20,1 %). Auf der anderen Seite erhöhten sich die liquiden Mittel um TEUR 3.692 (100,0 %). Aus diesen Effekten resultiert im Wesentlichen eine um TEUR 2.665 (4,4 %) gegenüber dem Vorjahr gesunkene Bilanzsumme. Es wurden weiterhin eine Vielzahl von Einzelinvestitionen im Bereich der Fertigungskapazitäten und der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Das Investitionsvolumen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen hierfür betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 1.545. 7. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 88,7 % und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 %-Punkte. Das Eigenkapital deckt das Anlage- und das Vorratsvermögen weiterhin vollständig. Zuflüsse aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 5.134), Auszahlungen für Investitionen (TEUR 1.545) sowie erhaltene Zinsen (TEUR 103) mündeten in einem um TEUR 3.692 gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 4.986. 8. Vergleich mit Prognosen der Vorperiode Wir haben trotz der schwieriger werdenden konjunkturellen und geopolitischen Rahmenbedingungen mit Umsatzsteigerungen im ein- bis zweistelligem Prozentbereich und infolge der Rohstoffpreisentwicklungen mit einer leicht sinkenden Rohertragsmarge zu Beginn des Jahres geplant. Die Umsatzerlöse konnten wir um 1,8 % und die Rohertragsmarge um 0,7 %-Punkte steigern. EBIT und EBIT-Marge lagen wie erwartet deutlich unter Vorjahresniveau. 9. Gesamtaussage Wir hatten im Geschäftsjahr 2023 weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung und schlossen das Jahr mit Ergebnissen leicht unter unseren Erwartungen ab. III Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Operative Risiken Beschaffung: Der Beschaffungsmarkt unserer Branche ist sehr volatil und wird zunehmend durch begrenzte Verfügbarkeiten und hohe Qualitätsanforderungen beeinflusst. Wir suchen auf der Beschaffungsseite verstärkt die direkte Zusammenarbeit mit zuverlässigen Herstellern und Lieferanten im Ursprung, die unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen. Durch Marktbeobachtung, dem Aufbau eines breiten Lieferantenspektrums sowie Kontrakt- und Qualitätsmanagement versuchen wir Lieferengpässen und Preisveränderungen frühzeitig entgegenwirken zu können. Flankierend tätigen wir strategische Einkäufe und richten Sicherheitsbestände ein, um die Verfügbarkeiten der Rohstoffe sicherzustellen. Geopolitische Risiken: Geopolitische Ereignisse, wie aktuell der Ukrainekonflikt, können unser Geschäft sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite beeinflussen. Auf der Absatzseite konzentrieren wir uns darauf, Exportmärkte in verschiedenen Regionen aufzubauen oder zu erweitern, um bei Krisen nicht zu sehr in Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen zu geraten. Wettbewerb: Dem verschärften Wettbewerb begegnen wir durch neue, innovative Produkte, intensive Kundenbetreuung und durch Gewinnung von Neukunden, um unseren Marktanteil nachhaltig weiter ausbauen zu können. Darüber hinaus planen wir, in allen Vertriebsbereichen steigende Umsätze zu realisieren und neue Märkte zu erschließen. Produktion: Möglichen Kapazitätsengpässen wirken wir stetig mit Investitionen in die Produktionsanlagen sowie Prozessoptimierungen entgegen. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken: Mit strengen Qualitätssicherungsmaßnahmen und kontinuierlichen Prozessverbesserungen begegnen wir Gewährleistungs- und Haftungsrisiken, um die Wahrscheinlichkeit des Eintretens gering zu halten. Grundsätzlich sind Produkthaftungsrisiken versichert. Finanzwirtschaftliche Risiken Forderungsausfälle: Dem Risiko von Forderungsausfällen können wir mit verschärften Bonitätsprüfungen von neuen und bestehenden Kunden sowie Warenkreditversicherungen teilweise begegnen. Währungsrisiko: Das Währungsrisiko ist überschaubar, da die Zahlungsströme überwiegend in Euro abgewickelt werden. Die Preisentwicklungen werden jedoch durch die Währungskursentwicklung sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite beeinflusst. Liquiditätsrisiko: Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital. 2. Chancenbericht Wesentliche Chancen ergeben sich für uns aus Marktentwicklungsbeobachtungen, der daraus resultierenden Erschließung neuer und dem Ausbau bestehender Märkte, sowie der Entwicklung innovativer Produkte und Technologien in der Zukunft. Wir richten unsere strategische Arbeit konsequent hierauf aus und fokussieren uns dabei insbesondere auf die internationalen Märkte der Lebensmittelindustrie. 3. Globaler Klimawandel Wir prüfen die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten insbesondere im Hinblick auf Werthaltigkeit und Nutzungsdauer von Vermögenswerten, erwartete Kreditausfallrisiken sowie sonstige Einflussfaktoren auf die Geschäftsentwicklung wie beispielsweise regulatorische Anforderungen, veränderte Bedingungen für die Forschung und Entwicklung oder ein geändertes Verhalten der Kooperationspartner. Hieraus ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen direkten finanziellen Auswirkungen aus klimabezogenen Sachverhalten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 4. Gesamtaussage Die konjunkturellen und geopolitischen Entwicklungen sowie der globale Klimawandel erhöhen nach unserer Einschätzung die Risikolage für unsere Gesellschaft. Dennoch sehen wir aktuell keine gefährdende Beeinträchtigung unserer Geschäftsentwicklung. IV Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 gehen wir trotz der schwierigen konjunkturellen und geopolitischen Rahmenbedingungen für unsere Geschäftsentwicklung von einem Umsatzwachstum im einstelligem Prozentbereich aus. Aufgrund der sich abzeichnenden Entspannungen auf dem Rohstoffmarkt erwarten wir eine Rohertragsmarge merkbar über Vorjahresniveau. Angesichts dieser Annahmen prognostizieren wir trotz weiter steigender Kosten ein EBIT und eine EBIT-Marge leicht über Vorjahresniveau. Den Verlauf unserer Geschäftsentwicklung beurteilen wir weiterhin positiv.
Walluf, 26. Juni 2024 Brigitte van Hees Ilonka van Hees Julia van Hees Robert Becht Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023Gesellschaftsrechtliche Grundlagen Die Firma VAN HEES GmbH mit Sitz in Walluf wird im Handelsregister am Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 17503 geführt. Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen Softwarelizenzen beinhalten, werden über eine Laufzeit von 3 bis 6 Jahre linear abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. 1.2 Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen bei Sachanlagen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (1 bis 33 Jahre) linear abgeschrieben. Bei unterjährigen Zugängen wird die Abschreibung pro rata temporis angewandt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Im Falle von Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibung wird der Betrag nach § 253 Abs. 5 HGB zugeschrieben. 1.3 Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle von Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibung wird der Betrag nach § 253 Abs. 5 HGB zugeschrieben. Das Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird nicht in Anspruch genommen. 1.4 Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten als gleitender Durchschnittswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, Sondereinzelkosten, Werteverzehr des Anlagevermögens - sofern durch die Fertigung veranlasst - sowie angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten. Für die Bewertung wurden keine Fremdkapitalzinsen hinzugezogen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Es erfolgen angemessene Abschläge für wirtschaftlich veraltete sowie für nicht gängige Vorräte. Die Verbrauchsfolge erfolgt nach dem Fifo-Verfahren. 1.5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nennwert, abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken, angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 1.6 Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlichen Wertberichtigungen angesetzt. 1.7 Liquide Mittel Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 1.8 Rückstellungen für Pensionen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens nach der so genannten PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018G". Gemäß des "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wird für die Abzinsung pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Der Rechnungszins beträgt für die Bewertung der Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 1,82 % (zum 31.12.2022: 1,78 %). Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da die Leistungen einkommensunabhängig sind. Der Rententrend wurde mit 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) angesetzt. Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % berücksichtigt (Vorjahr 0 %). 1.9 Steuer- und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen), bzw. Verpflichtungsüberhang. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. 1.10 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. 1.11 Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Bilanzierung eines aktiven Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. 1.12 Umrechnung von Posten in fremder Währung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1 Anlagevermögen Zur Gliederung und zur Entwicklung des Anlagevermögens nach Anlagegruppen wird auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Zum Anteilsbesitz werden folgende Angaben gemacht:
Bei Fremdwährungsumrechnung wurde das Eigenkapital zum Stichtagskurs, das Jahresergebnis zum Durchschnittskurs umgerechnet. 2.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 822 (Vorjahr TEUR 303) beinhalten zum Stichtag im Wesentlichen Ertragssteuerforderungen in Höhe von TEUR 677 (Vorjahr TEUR 255), Schadenersatzforderungen gegenüber einem Lieferanten in Höhe von TEUR 70 (Vorjahr 0) sowie debitorische Kreditoren TEUR 34 (Vorjahr TEUR 23). 2.3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 4.551 (Vorjahr TEUR 4.934) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und TEUR 200 (Vorjahr TEUR 580) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.592 (Vorjahr TEUR 3.158) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 2.159 (Vorjahr TEUR 2.356). TEUR 666 sind Forderungen gegenüber Gesellschafter (Vorjahr TEUR 576). 2.4. Latente Steuern Die latenten Steueransprüche resultieren aus Differenzen bzgl. dem Vorratsvermögen, sonstigen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen. Latente Steuerschulden resultieren aus der Bewertung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Berechnung wurde ein Körperschaftsteuersatz von 15 %, Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie der je nach Betriebsstätte gültige Gewerbesteuerhebesatz von derzeit 357 %, bzw. 490 % zugrunde gelegt. Verlustvorträge sind keine vorhanden. 2.5 Eigenkapital Aus dem Unterschiedsbetrag bei einer Bewertung der Pensionsverpflichtungen auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre zu einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). 2.6 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.099 (Vorjahr TEUR 2.372) enthalten Rückstellungen für sonstige Personalkosten (TEUR 1.447; Vorjahr TEUR 812), für Kundenrückvergütungen und Provisionen (TEUR 1.015; Vorjahr TEUR 916), für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 250; Vorjahr TEUR 329), für Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen (TEUR 74; Vorjahr TEUR 181) sowie für übrige Rückstellungen (TEUR 313; Vorjahr TEUR 134). 2.7 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.060 (Vorjahr TEUR 1.214) resultieren primär aus den kreditorischen Debitoren TEUR 343 (Vorjahr TEUR 596), Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 296 (Vorjahr TEUR 289) sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern TEUR 176 (Vorjahr TEUR 290). 2.8 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine nach § 251 HGB anzugebenden Haftungsverhältnisse. 2.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Die Gesellschaft hat Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark und andere Geschäftsausstattung sowie Mietverpflichtungen mit einer Laufzeit zwischen einem bis acht Jahren. Darüber hinaus bestehen am Bilanzstichtag offene Leistungsverpflichtungen aus dem Bestellobligo und aus laufenden Rahmenverträgen. Die Verteilung der Liquiditätsabflüsse stellt sich wie folgt dar:
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Umsatzerlöse Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten vorwiegend Weiterbelastungen von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen. 3.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.167, Vorjahr TEUR 1.180) beinhalten vorrangig Erlöse aus Sachwertbezügen (TEUR 414; Vorjahr TEUR 347) und Erträge aus Forschungsförderungen (TEUR 44; Vorjahr TEUR 301). Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr TEUR 115) aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr TEUR 0) im Zusammenhang mit der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015 bis 2018 sowie Kursgewinne in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr TEUR 224) enthalten. 3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 19.069; Vorjahr TEUR 17.997) enthalten Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen (TEUR 7.853; Vorjahr TEUR 7.415), Betriebsaufwendungen (TEUR 9.800; Vorjahr TEUR 9.098) und übrige Aufwendungen (TEUR 1.416; Vorjahr TEUR 1.484). In den übrigen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 84) enthalten. 3.4 Erträge aus Beteiligungen Im Geschäftsjahr sind keine Beteiligungserträge erwirtschaftet worden. Der Posten beinhaltet im Vorjahr eine Ausschüttung von der VAN HEES Benelux BV, Linne, Niederlande, in Höhe von TEUR 1.000. 3.5 Abschreibung auf Finanzanlagen Der Posten beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr TEUR 0). 3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015 bis 2018 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 219 (Vorjahr TEUR 0) in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten. 4. Sonstige Angaben 4.1 Arbeitnehmer nach Gruppen im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt waren 208 Arbeitnehmer in der Verwaltung und 142 Arbeitnehmer in der Produktion beschäftigt (Vorjahr 208 bzw. 146). 4.2 Geschäftsführung
4.3 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.056 (Vorjahr TEUR 1.038). 4.4 GewinnverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 4.5 Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der VAN HEES GmbH wird in den Konzernabschluss der van Hees Familien-GmbH & Co. KG, Wiesbaden, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) veröffentlicht. 4.6 Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angabe im Konzernabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. 4.7 Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.
Walluf, 26. Juni 2024 Brigitte van Hees Ilonka van Hees Julia van Hees Robert Becht Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Vortrag 01.01.2023 | Zugänge | Umbuchungen Umgliederungen | Abgänge | Stand 31.12.2023 | |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.477.534,20 | 59.585,79 | 47.331,24 | -89.961,89 | 3.494.489,34 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 756.695,57 | 414.180,35 | -47.331,24 | 0,00 | 1.123.544,68 |
| 4.234.229,77 | 473.766,14 | 0,00 | -89.961,89 | 4.618.034,02 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.677.214,70 | 14.570,61 | 0,00 | 0,00 | 12.691.785,31 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 13.446.786,00 | 136.109,50 | 21.780,52 | -141.841,02 | 13.462.835,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 12.741.804,42 | 410.078,86 | 67.047,20 | -362.485,77 | 12.856.444,71 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 144.057,79 | 510.034,21 | -88.827,72 | -32.303,37 | 532.960,91 |
| 39.009.862,91 | 1.070.793,18 | 0,00 | -536.630,16 | 39.544.025,93 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.117.433,73 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.117.433,73 |
| 6.117.433,73 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.117.433,73 | |
| 49.361.526,41 | 1.544.559,32 | 0,00 | -626.592,05 | 50.279.493,68 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Vortrag 01.01.2023 | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgänge | Umgliederungen | Stand 31.12.2023 | |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.945.791,31 | 180.486,24 | -89.961,89 | 0,00 | 3.036.315,66 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.945.791,31 | 180.486,24 | -89.961,89 | 0,00 | 3.036.315,66 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 7.242.161,50 | 388.970,70 | 0,00 | 0,00 | 7.631.132,20 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 9.729.060,01 | 597.413,79 | -140.448,82 | 0,00 | 10.186.024,98 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.973.196,24 | 577.358,36 | -352.653,03 | 0,00 | 10.197.901,57 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 26.944.417,75 | 1.563.742,85 | -493.101,85 | 0,00 | 28.015.058,75 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 564.173,16 | 336.769,63 | 0,00 | 0,00 | 900.942,79 |
| 564.173,16 | 336.769,63 | 0,00 | 0,00 | 900.942,79 | |
| 30.454.382,22 | 2.080.998,72 | -583.063,74 | 0,00 | 31.952.317,20 | |
| Buchwert | Buchwert | |
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 458.173,68 | 531.742,89 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 1.123.544,68 | 756.695,57 |
| 1.581.718,36 | 1.288.438,46 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.060.653,11 | 5.435.053,20 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.276.810,02 | 3.717.725,99 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.658.543,14 | 2.768.608,18 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 532.960,91 | 144.057,79 |
| 11.528.967,18 | 12.065.445,16 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.216.490,94 | 5.553.260,57 |
| 5.216.490,94 | 5.553.260,57 | |
| 18.327.176,48 | 18.907.144,19 |
An die VAN HEES GmbH, Walluf
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der VAN HEES GmbH, Walluf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VAN HEES GmbH, Walluf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. Juni 2024
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jörg Wegner, Wirtschaftsprüfer
Marvin Nemeth, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.
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