Herstellung von Oberbekleidung für Herren und Knaben
Lecico GmbH
Theodorstraße 90, 22761 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jeroen Matthew Dirckx seit 6.12.2022 | Geschäftsführer |
Philipp Sommer seit 30.9.2021 | Prokura |
Sven Göbel seit 17.12.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Oleon NV | 18.33% |
Oleon NV | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lecico GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A GrundlagenDie Firma Lecico GmbH, Hamburg, ist ein Lecithin Hersteller, der sich 100% auf Premium Lecithine und hochwertige Phospholipide aus Sojabohnen, Sonnenblumen-, Rapssaat und Milch spezialisiert spezialisiert. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erstreckt sich von der Produktentwicklung, über die Standardisierung, bis hin zu Veredelung und Logistik für die gesamte Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt dabei in der applikationsspezifischen Beratung und dem Vertrieb sowie der Entwicklung neuer Produkte. Das Produktportfolio umfasst flüssige und Pulver Lecithine, die als zertifizierte Bio-Version und in non-GMO Qualitäten verfügbar sind. LECICO bietet vollständige Rückverfolgbarkeit für Non-GMO und Bio-Lecithine. Die 100-prozentige Fokussierung auf Lecithin und Phospholipide sowie maßgeschneiderte Lösungen für die Anwendungen in Lebensmitteln, Säuglingsnahrung, Kosmetik oder Tiernahrung machen LECICO zu einem interessanten Lieferanten für Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen. Seit 2019 ist Lecico Teil der französischen AVRIL Gruppe. Als global agierendes Unternehmen mit einer voll integrierten vertikalen Lieferkette und durch gruppeninterne Ressourcen, bietet Lecico seinen Kunden Lecithin aus eigener Europäischer Produktion an. Unsere primären Absatzregionen sind West- Europa, USA und Asien. Das Wachstum der Gesellschaft, die beständige Optimierung der Kostenstruktur und die Verbesserung der Prozesse, auch im Rahmen der Strategie der AVRIL Gruppe, sind bedeutende Pfeiler in unserem wirtschaftlichen Handeln. B Geschäftliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliches UmfeldDie Gemeinschaftsdiagnose der führenden Forschungsinstitute bescheinigen der Weltkonjunktur nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1 % im Jahr 2022 auf 0,9 % im Jahr 2023 zurückgeht, bevor es 2024 auf 3,5 % ansteigt. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen. Ebenso sinkt in fast allen Weltregionen die sehr hohe Inflation nur langsam von sehr hohem Niveau. Ferner ist zu beobachten, dass vorherige Lieferkettenschwierigkeiten weitgehend durch neue Probleme abgelöst werden. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale produzierende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Subventionsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen. Anhaltend hohe Energiekosten sowie ein hohes Inflationsniveau verhinderten zudem eine positive weltwirtschaftliche Trendwende. Durch die starke internationale Ausrichtung der Lecico auf Vertriebsseite haben die oben skizzierten geopolitischen Rahmenbedingungen einen direkten Einfluss auf das Nachfrageverhalten der Kundschaft gehabt. Auf der Beschaffungsseite waren die Märkte auch in 2023 geprägt von einer starken Volatilität. Insbesondere bei den Flüssiglecithinen aus Indien und aus der Ukraine sind die Einkaufspreise seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 kontinuierlich gefallen bei gleichzeitiger erhöhter Verfügbarkeit in diesen Kategorien. Unzureichende Verfügbarkeiten gab es nur im Bereich der Bio-Lecithine. C GeschäftsverlaufDie Geschäftsentwicklung der Lecico ist von verschiedenen externen Faktoren abhängig. Einerseits sind dies vor allem der gesamtwirtschaftliche Konjunkturverlauf, aber auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten. Ebenso spielen die Erfüllung gesetzlicher Auflagen für Lebensmittel-Zusatzstoffe sowie die politischen Gegebenheiten in den einzelnen Absatzmärkten eine Rolle. Das Geschäftsjahr war geprägt von einer verbesserten Verfügbarkeit bei Flüssig- und entölten Lecithinen bei gleichzeitig kontinuierlich fallenden Rohstoffpreisen. Die Preise fielen dabei bis auf das Niveau, das vor der Covid Pandemie vorherrschte. Die Absatzseite war besonders im 2. Halbjahr geprägt durch sehr verhaltene Nachfrage bei den Kunden. Im wirtschaftlichen Umfeld in 2023, das sehr herausfordernd war, ging der Umsatz um 3,5% zurück. Das in absoluten Zahlen größte Umsatzwachstum konnte im Segment der Reinlecithine mit einer Steigerung von im Vorjahr 2,9 Mio. EUR auf nunmehr 3,7 Mio. EUR erzielt werden. Ebenso wachsend war der Markt der Flüssiglecithine, dessen Umsatz von ca. 10,9 Mio. EUR in 2022 auf 12,3 Mio. EUR in 2023 anstieg. Der Umsatz des Segments der Bio-Lecithine ging auf 1,3 Mio. EUR zurück. D ErtragslageDie Umsatzerlöse im Geschäftsjahr beliefen sich auf 18,53 Mio. EUR und gingen somit im Vergleich zum Vorjahr um 3,53 % zurück. Der Anteil des Inlandsumsatzes am Gesamtumsatz ist mit 16 % konstant geblieben. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 16 % an. Dieser Anstieg ist durch die Einstellung neuer Mitarbeiter bedingt. Die Ertragslage des Geschäftsjahrs ist zudem durch die Abschreibungen auf das Vorratsvermögen, in Folge deutlich gesunkener Preise an den Märkten, mit 2.523 TEUR negativ beeinflusst. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 894 TEUR zurückgegangen, dies ist im Wesentlichen auf hohe einmalige Aufwendungen im Vorjahr für Schadensersatz sowie gesunkene Reise- und Beratungskosten im Geschäftsjahr zurückzuführen. Hinsichtlich der Ertragslage hat die Firma LECICO bedingt durch, im Vergleich zum Vorjahr hohe Sonstige betriebliche Erträge, einen leichten Anstieg in der Profitabilität zu verzeichnen. Die operative Maßzahl EBITDA, stieg gegenüber dem Vorjahreswert von 2,160 Mio. EUR auf 2,519 Mio. EUR (+16,61 %). Nach allen Aufwendungen erzielte Lecico einen Jahresfehlbetrag von 129 TEUR. E Vermögens- und FinanzlageDas Vorratsvermögen ohne geleistete Anzahlungen sank um 1,429 Mio. EUR auf 4,163 Mio. EUR an. Dieser Rückgang ist durch stark fallende Rohstoffpreise begründet. Die Kundenforderungen gingen um 1,164 Mio. EUR zurück. Hierbei wirkte sich der Umsatzrückgang im Geschäftsjahr aus. Die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr war sichergestellt. Die Liquiden Mittel haben sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr verringert. Auf der Passivseite sanken die Steuerrückstellungen um 210 TEUR aufgrund der Abgrenzung für das laufende Wirtschaftsjahr. Die Sonstigen Rückstellungen zeigen sich ebenfalls rückläufig. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Wesentlichen ebenfalls Leistungsbeziehungen beinhalten, sanken um insgesamt 1,123 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen 72 TEUR. F Wesentliche EreignisseDas Lecithin Geschäft der französischen Schwesterfirma Novastell ist am 01.01.2023 an die Lecico übertragen worden. G Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDurch seit 2023 bestehende Zugehörigkeit der Lecico zu ihrer Muttergesellschaft Oleon N.V. ergeben sich weitreichende Chancen das Lecithin Geschäft global weiterzuentwickeln. Die begonnene Kooperation wird intensiviert, um vorhandene Synergien, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Einkauf und R&D, systematisch auszubauen und die vorhandenen Ressourcen gezielt zu nutzen. Die fortdauernde Entwicklung neuer Märkte und der Aufbau neuer strategischer Kundenpartnerschaften im In- und Ausland, insbesondere in Europa und Amerika, sind fester Bestandteil der Wachstumsstrategie. Zusammen mit der Entwicklung neuer Produkte in den gruppeninternen Food R&D Zentren bilden sie die Pfeiler für ein nachhaltiges Wachstum. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung werden die Verfügbarkeiten von allen Lecithin Rohstoffen als relativ stabil eingeschätzt. Aufgrund von sich schnell ändernden geopolitischen Entwicklungen, wie Unruhen und Kriege, wie z.B. insbesondere des anhaltenden Angriffskriegs Russlands in der Ukraine oder dem jüngsten Nahost-Konflikt bestehen latente Risiken, die zu erneuten Verzögerungen in Lieferketten bzw. zu Verknappung von Rohstoffen führen können. Eine verlässlich langfristige Planung ist in diesem volatilen Marktumfeld schwer möglich und muss mit einer fundierten Risikobewertung einhergehen. H AusblickDie zurzeit gute Verfügbarkeit in den klassischen Produkt-Kategorien (konventionelle Flüssig- und Pulverlecithine) erhöht den Preisdruck auf die Lieferanten. Bei gleichzeitig verhaltener globaler Nachfrage ist der Spielraum, die Preise und Margen zu erhöhen, eingeschränkt. Das Preisniveau wird, unter den aktuellen Marktgegebenheiten, auf niedrigem Niveau verharren. Ungleiches gilt für die Absatzseite. Es herrscht momentan ein Käufermarkt, der durch eine erhöhte Verhandlungsmacht der Kunden gekennzeichnet ist. Nichtsdestotrotz ist der Ausblick leicht optimistisch. Dieser Zustand ist jedoch eine Momentaufnahme. Die Intensität des Wettbewerbs erfährt insofern eine Neuerung, als dass die Ölmühlen aus Indien oder der Ukraine als Lecithin Hersteller neue Absatzkanäle installieren, um direkter an die Kunden der zu verarbeitenden Lebensmittel-Industrie zu treten. Dies geschieht z.B. durch Eröffnung eigener Vertriebsgesellschaften oder durch verstärkte Kooperation mit Agenturen in Europa oder den USA. Führende Wettberber der Lecico konzentrieren sich auf die Fusion, Übernahme und Partnerschaft anderer Unternehmen sowie auf die Entwicklung neuer Produkte als strategische Ansätze, um ihre Markenpräsenz in verschiedenen Regionen zu stärken. Dies ist u.a. in Südamerika zu beobachten, wo eine fortschreitende Konzentration auf dem Lecithin Markt stattfindet. Führende Unternehmen haben vormals unabhängig agierende Ölmühlen aufgekauft und limitieren in dieser Hinsicht den Zugang auf die lokalen Rohstoff-Beschaffungsmärkte. Für die Zukunft ist mit weiterhin hohem Interesse für das Lecithin aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten als Lebensmittel-Zusatzstoff zu rechnen. Lecithin wird weiterhin ein fester Bestandteil in vielen Formulierungen der verbreitenden Lebensmittel-Industrie bleiben. Insbesondere der asiatisch-pazifische Raum ist aufgrund der steigenden Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln die größte und am schnellsten wachsende Region auf dem Markt für Lebensmittelzusatzstoffe. Trends wie Nachhaltigkeit und "clean labelling", beides Eigenschaften, die das Lecithin erfüllt, sind fest versankert im Bewusstsein des Endverbrauchers. Das Lecico Portfolio wird entsprechend auch zukünftig nachgefragt werden. Die Aussichten zur konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft in 2024 sind leicht optimistisch. Der IWF rechnet in 2024 mit einem Wachstum des Welthandels von 3,5 Prozent. Das anvisierte Wachstum für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte nicht realisiert werden. Für das zukünftige Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft jedoch eine positivere Entwicklung an den Absatzmärkten. Die Gesellschaft erwartet demnach einen moderat steigenden Umsatz bei leicht sinkendem Materialaufwand. Aufgrund dessen wird mit einem erhöhten Jahresabschluss-Ergebnis im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr gerechnet.
Hamburg, den 28. Februar 2024 Jeroen Matthew Dirckx, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft macht grundsätzlich von den größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 Abs. 2 HGB) Gebrauch. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der NummerHRB 98681 eingetragen. Die Wertangaben erfolgten in gerundeten EUR und TEUR. II Grundsätze der Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gegenstände des Anlagevermögens wurden nach der linearen Methode und mit denselben Abschreibungssätzen wie im Vorjahr vorgenommen. Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Nettowert) bis 800 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 2. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei Vorliegen wertmindernder Umstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. 5. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. 6. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. 7. Posten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III Erläuterungen zur BilanzIII. 1 AnlagevermögenIm Geschäftsjahr 2023 wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 691 TEUR entgeltlich erworben. Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear, aufgrund der Planungsrechnung, abgeschrieben. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres und die aufgelaufenen Abschreibungen sind im Brutto-Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. III. 2 ForderungenSämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. III. 3 Gezeichnetes EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 120 TEUR. An der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag zu 100 Prozent die Oleon NV, Evergem/Belgien beteiligt. Die Stammeinlage ist voll einbezahlt. III. 4 VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten dem Grunde nach in Höhe von 102 TEUR (Vj. 184 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zudem entfielen davon im Vorjahr 179 TEUR auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten ebenfalls dem Grunde nach in Höhe von 135 TEUR (Vj. 0 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus waren die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Vorjahr vollständig den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugehörig. IV Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 98.934,98 EUR (Vj. 100.666,36 EUR) enthalten. V Sonstige AngabenV. 1 GeschäftsführungDie Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Jeroen Matthew Dirckx, Schilde/Belgien. Bezüglich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. V. 2 MitarbeiterzahlIm Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich16,75 (Vj. 15,25) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Darunter sind 3,00 leitende Angestellte und 13,75 Angestellte beschäftigt. V. 3 NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. V. 4 ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 128.841,67 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. V. 5 KonzernabschlussOleon NV, Evergem (Belgien) stellt den Konzernabschluss, in dem die Gesellschaft einbezogen wird, für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist im belgischen Register (Banque Carrefour des Entreprises) erhältlich.
Hamburg, 28. Februar 2024 Jeroen Matthew Dirckx, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Lecico GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lecico GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lecico GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 2. August 2024 BRB
Revision und Beratung PartG mbB
G. Matlok, Wirtschaftsprüfer F. Lilje, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 26. November 2024 festgestellt. |
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