Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 137524
Vorher
TECCON Verwaltungsgesellschaft für Konstruktion und Ingenieurtechnik mbHYACHT TECCON Professional Services GmbHYacht Teccon Professional Services GmbHGulp Holding GmbHGULP Information Services GmbH
Eingetragen
21.2.1978
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Gegenstand
Erbringung von Internetdienstieistungen, nämlich Bereitstellung von Informationen für Jobbörsen im Internet; technische Bereitstellung von Portalen im Internet, insbesondere Projekte, Jobvermittlungen und Informationstechnologie; Interaktive Beratungsdienste betriebswirtschaftlicher Art; Vermittlung von Handels- und Angebotskontakten über das Internet; Projektvermittlung, insbesondere der Informationstechnologie; Erbringung von Marketing- und Werbedienstleistungen, insbesondere Online- und Offline-Media sowie Vermarktung von Online-Diensten. Weiter Verwaltung und das Halten von Beteiligungen an Unternehmen, die lT Dienstleistungen erbringen sowie deren Geschäftsführung und umfassende Beratung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Robertus Vergeer
seit 26.8.2025
Geschäftsführer
Robert Bhuiyan
seit 26.8.2025
Geschäftsführer
Verena Menne
seit 3.2.2025
Prokura
Uwe Herre
seit 3.2.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Randstad Professional GmbH (vormals: GULP Information Services GmbH)

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht München, HRB 207941

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Randstad Professional GmbH mit Sitz in München ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Professional Solutions GmbH & Co.KG (ehemals GULP Solution Services GmbH & Co. KG). Die Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Juni 2024 von GULP Information Services GmbH auf Randstad Professional GmbH umbenannt. Der Geschäftszweck ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit den drei Hauptbereichen eCommerce, Jobbörse und Personalagentur stehen:

Die GULP-Membership (eCommerce) ist ein Premiumdienst, den Freelancer buchen können, um Ihre Akquise-Chancen zu erhöhen und um weitere zusätzliche Vorteile zu genießen.

Die Dienstleistungen im Segment Jobbörse werden Kunden seit Anfang 2003 nur noch im Zuge von Vertragsverlängerungen angeboten. Neukunden werden mit dem Portfolio aus dem Bereich Personalagentur bedient. Sie erhalten somit von GULP neben der Bereitstellung der Internetdienste zusätzliche Services wie etwa die Suche und Auswahl der Kandidaten.

Im Bereich Personalagentur verlagert sich die Nachfrage der Kunden kontinuierlich zu mehr Service, der von der Tochtergesellschaft Randstad Professional Consulting GmbH (ehemals GULP Consulting Services GmbH) abgedeckt wird. Zu diesem Zweck schließt die Randstad Professional Consulting GmbH direkt mit ihren Kunden IT-Dienstverträge ab.

Zudem erbringt die Gesellschaft im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen an verbundene Unternehmen der Randstad Gruppe.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 nach dem Wachstum im Vorjahr leicht negativ entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt hat sich preis- und kalenderbereinigt um -0,2% verringert (2022 +1,8%). 1 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,0 im Januar auf 86,3 im Dezember verschlechtert. Im Mai 2024 liegt der Index bei 89,3. 2

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat Randstad Professional GmbH einen Umsatz in Höhe von 37.290 TEUR (Vorjahr: 42.292 TEUR) erzielt. Den wesentlichen Anteil an den Umsatzerlösen machen die Weiterbelastungen an andere Konzerngesellschaften in Höhe von 34.446 TEUR (Vorjahr: 39.010 TEUR) aus. Davon entfallen 23.571 TEUR (Vorjahr: 26.738 TEUR) auf die Tochtergesellschaft Randstad Professional Consulting GmbH. Die Umsatzerlöse aus dem klassischen Geschäftsmodell der Gesellschaft lagen in 2023 bei 2.843 TEUR (Vorjahr: 3.282 TEUR).

1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/inlandsprodukt-gesamtwirtschaft.html, aufgerufen am 18.06.2024
2 Lange Zeitreihe für das ifo Geschäftsklima des ifo Institut Center for Economic Studies (CES), Stand 18. Juni 2024

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres betrugen 17.958 TEUR (Vorjahr: 19.751 TEUR) und beinhalten Restrukturierungskosten für Anpassungsmaßnahmen in Höhe von 882 TEUR (Vorjahr: 1.065 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die im Jahr 2023 zurückgegangenen Beratungskosten von TEUR 341 auf TEUR 190. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die um 151 TEUR niedriger ausgefallenen Kosten für IT-Beratung zurückzuführen. Auch bei den Werbungskosten wird ein Rückgang von 212 TEUR auf 1.410 TEUR ausgewiesen. Seit Januar 2023 werden die Werbungskosten im Wesentlichen als Weiterbelastung der indirekten Kosten von Randstad Deutschland GmbH & Co. KG ausgewiesen. In den restlichen betrieblichen Aufwendungen wirken sich im Wesentlichen die Weiterbelastungen von Personalkosten von 5.770 TEUR (Vorjahr: 6.877 TEUR) aus. Der Rückgang resultiert aus der Weiterbelastungen der Personalkosten im direkten Bereich von der Randstad Deutschland GmbH & Co.KG.

Der Personalaufwand für Löhne und Gehälter ist von 21.131 TEUR auf 20.431 TEUR zurückgegangen. Der Rückgang resultiert hauptsächlich durch die im Jahr 2023 zurückgegangenen Provisionen.

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von -2.943 TEUR (Vorjahr: -728 TEUR) erzielt.

Die Umsätze im Kerngeschäft von 2.843 TEUR sind im Vergleich zum Vorjahr um 438 TEUR zurückgegangen. Das Budget für 2023 wurde mit einer leichten Umsatzsteigerung und entsprechend höherem Jahresergebnis geplant. Im Geschäftsjahr wurde ein gesteigerter Fokus auf die Erhöhung der Profitabilität gesetzt, die geplanten Volumensteigerungen wurden nicht erreicht.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Randstad Professional GmbH im Jahr 2023 beträgt 46.694 TEUR (Vorjahr: 27.736 TEUR). Der Anstieg auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 19.653 TEUR. Der Anstieg bei den Forderungen ergibt sich aus dem Darlehen an die Muttergesellschaft Randstad Professional Holding GmbH in Höhe von 20.000 TEUR.

Auf der Passivseite der Bilanz weisen die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen einen hohen Anstieg um 40.068 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg ist durch ein kurzfristiges Darlehen von 40.000 TEUR an die Tochtergesellschaft Randstad Professional Consulting GmbH verursacht. Die Kapitalrücklage ging dagegen, aufgrund Optimierung der konzerninternen Finanzierung, um 20.000 TEUR zurück. Der Rückgang des Eigenkapitals resultiert aus der Rückzahlung der Einlage an die Gesellschafterin Randstad Professional Holding GmbH. Die Rückstellungen sind um TEUR 733 TEUR auf TEUR 3.696 zurückgegangen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen (-696 TEUR zum Vorjahr).

Die Eigenkapitalquote beläuft sich, aufgrund der Rückzahlung aus der Kapitalrücklage, zum Bilanzstichtag auf 2,8% (Vorjahr: 76,9%).

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über keine eigenen Bankguthaben, da sie in den internationalen Cash-Pool der Randstad NV, Diemen, Niederlande, eingebunden ist, welcher durch die Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, geführt wird. Durch die Nutzung des Cash-Pools verfügte die Gesellschaft in der Vergangenheit über die notwendigen flüssigen Mittel.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Randstad Professional GmbH zählen die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern, das im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages an die Randstad Professional Solutions GmbH & Co.KG abgeführt wird. Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 2023 2022
Umsatz 37.290 42.292
Ergebnis nach Steuern -2.943 -728

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Arbeitnehmerbelange

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen 327 (Vorjahr: 346 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der Randstad Professional GmbH. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei 25,7% (Vorjahr: 26,4%).

Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Laut Jahreswirtschaftsbericht 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um -0,2% (Vorjahr: +1,8%) gesunken. Die Prognose für das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts liegt bei +0,2% für das Jahr 2024. 3 Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich auch im Jahr 2023 robust. Die Zahl der Erwerbstätigen in 2023 lag mit 45,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland mit +0,7% leicht über dem Vorjahr. 4 Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2023 5,7% (Vorjahr: 5,3%). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geht von einer Arbeitslosenquote von 5,9% für das Jahr 2024 aus. 5

3 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Jahreswirtschaftsbericht 2024, veröffentlicht am 21.02.2024 unter Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 21
4 Statista, Anzahl der Erwerbstätigen (Arbeitnehmer und Selbstständige) mit Wohnort in Deutschland von 2012 bis 2023, abgerufen am 25.04.2024
5 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Jahreswirtschaftsbericht 2024, veröffentlicht am 21.02.2024 unter Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 21

In der Fachkräfteengpassanalyse 2023 für Deutschland stellt die Bundesagentur für Arbeit (BA) fest, dass auch im Jahr 2023 von keinem umfassenden Fachkräftemangel gesprochen werden kann. Allerdings zeigt sich - wie in den Jahren zuvor - eine zunehmende Verknappung und damit einhergehend ein Anstieg von Engpassberufen. Bei den IT-Berufen ist laut BA in den Teilbereichen Softwareentwicklung und Programmierung ein Expertenmangel seit etlichen Jahren erkennbar. Der Expertenmangel wird nach Einschätzung der BA auch in den kommenden Jahren bestehen bleiben bzw. sich durch die digitale Transformation weiter verstärken. 6

Das Geschäftsmodell von Randstad Professional basiert auf der Erbringung von IT-, Engineering- und Life Science Dienstleistungen für Kunden, die externes Know-how benötigen. Trotz dem für das Jahr 2024 moderate erwartete wirtschaftliche Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von +0,2% ist davon auszugehen, dass die Realisierung von Projekten zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit weiterhin eine hohe Priorität besitzen wird. Der Markt für IT- und Engineeringprojekte zeigt sich im Wesentlichen stabil. Das Marktvolumen für den IT-Servicemarkt in Deutschland wird laut Schätzungen von Bitkom für 2024 auf 51,7 Mrd. EUR beziffert. 7

Durch den vorhandenen Fachkräfte- und Expertenmangel bei den IT- und technischen Berufen erwartet GULP als Anbieter von hoch spezialisierten IT- und Engineering Experten eine stetige Nachfrage. Mit seinem großen Expertenpool aus IT und technischen Freiberuflern, ist Randstad Professional eine der wichtigsten Quellen für die Besetzung von IT- und Engineering-Projekten im deutschsprachigen Raum.

Randstad Professional erzielt den überwiegenden Teil des Umsatzes mit soliden Unternehmen aus dem Mittelstand und großen Konzernen. Der Fokus liegt seit jeher auf einem effektiven, zeitnahen und nachhaltigen Forderungsmanagement, um die fälligen Außenstände so gering wie möglich zu halten. Im Jahr 2023 waren keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Falls, insbesondere aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf die globale Wirtschaftslage, finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Kunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben.

Randstad Professional unterhält ein aktives Risiko-Management, das aus den Bausteinen fortlaufende Risiko-Identifizierung, Risiko-Bewertung, Maßnahmen-Entwicklung, Aktionsplanung und Monitoring der Aktionen besteht. Dazu wird halbjährlich ein Top-5-Risk- Register erstellt.

Die wichtigsten KPIs sind:

a)

Strategisch: Stakeholder, Strategie, Marktstruktur

b)

Finanztechnisch: Finanzwesen, Liquidität und Kapitalausstattung, Reporting

c)

Operativ: HRM, Prozesse, Vertrieb, Compliance, Information, IT, Wirtschaftskriminalität

Es erfolgt eine Kategorisierung nach Wahrscheinlichkeit und finanziellen Auswirkungen (jeweils 5 Abstufungen) sowie - sofern erforderlich - eine monetäre Bewertung.

Die Realisierung von Marktchancen ist bereits in den anspruchsvollen internen Planungen enthalten. Anlässlich der quantifizierten Einzelrisiken konnte sich die Geschäftsführung davon überzeugen, dass in den jeweiligen organisatorischen Einheiten keine wesentlichen Risiken vorliegen, welche einzeln oder in Summe nicht durch die budgetierten operativen Ergebnisse abgedeckt sind. Dies gilt auch für Risiken, für die ein höheres finanzielles Schadenspotential ermittelt wurde, da für diese eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit zu unterstellen war.

Aktuell hat sich die Risikolage aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine, dessen dynamischen Entwicklung und sich daraus ergebende Auswirkungen, auf die Wirtschaft erhöht. Insbesondere die hohe Inflation seit 2022 führt bei Randstad Professional, wie bei allen Mitbewerbern, zu steigenden Gehaltsniveaus und höheren Nebenkosten, beispielsweise aufgrund höherer Energiepreise, zu einer Erhöhung der Gesamtkosten bei GULP. Dies kann einen mindernden Effekt auf die Gewinnmargen von Randstad Professional haben. Gleichzeitig kann, auch getrieben durch die hohe Inflation, in der gesamten Branche eine Erhöhung der Preise, für die von Randstad Professional angebotenen Dienstleistungen beobachtet werden. Entscheidend ist, dass die Dienstleistungen von Randstad Professional für unsere Kunden eine ausreichend hohe Wertschöpfung generieren. Dadurch steigt bei unseren Kunden die Akzeptanz höherer Preise. Die Geschäftsführung hat und wird die Entwicklung laufend beobachten, analysieren und flexibel mit Maßnahmen auf ein verändertes Geschäftsumfeld reagieren.

6 Bundesagentur für Arbeit, 2022 - Deutschland und Länder, Fachkräfteengpassanalyse, S. 6 und S. 20
7 Bitkom, ITK-Märkte, abgerufen am 25.04.2024

Für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung wurden Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und, soweit notwendig, zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Dies betrifft unter anderen KPIs wie Gross Profit und Operating Expenses, regelmäßige Kundengespräche sowie Kennzahlen des Forderungsmanagements.

Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 wurde mit einer leichten Umsatzsteigerung im Kerngeschäft im Vergleich zum Vorjahr und damit einhergehendem höherem Jahresergebnis geplant. Die Annahmen basierten auf einer erwarteten wirtschaftlichen Erholung sowie einem weiter steigenden Bedarf an Beratungsdienstleistungen im Bereich Personalagentur.

 

München, den 08. November 2024

Michel Verdoold

Eva Barbe

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,01 30.499,74
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 531.466,58 1.506.757,84
531.466,59 1.537.257,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.228.740,43 1.107.023,19
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.090.868,12 15.090.868,12
16.851.075,14 17.735.148,89
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 351.740,95 319.935,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.010.756,56 8.357.525,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.391.576,24 1.141.585,06
29.754.073,75 9.819.046,37
II. Kassenbestand 2.285,94 3.639,41
29.756.359,69 9.822.685,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.663,27 178.257,90
46.694.098,10 27.736.092,57

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.298.688,60 21.298.688,60
1.324.688,60 21.324.688,60
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.695.799,37 4.428.777,16
3.695.799,37 4.428.777,16
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 147.917,26 426.292,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.796.053,39 727.817,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 406.952,48 521.575,60
(davon aus Steuern: EUR 383.637,73; Vorjahr: EUR 466.799,53)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 32.822,19; Vorjahr: EUR 8.226,65) 41.350.923,13 1.675.685,17
D. Rechnungsabgrenzungsposten 322.687,00 306.941,64
46.694.098,10 27.736.092,57

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.289.726,08 42.291.815,62
2. Sonstige betriebliche Erträge 142.295,06 43.244,86
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 20.431.267,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.628.155,29 24.059.422,72 25.068.272,82
davon für Altersversorgung: EUR 45.130,26 (Vorjahr: EUR 89.309,59)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.304.153,07 1.549.426,66
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.957.547,42 19.750.914,60
6. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 3.065.106,43 3.431.614,21
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertäge 7.466,36 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.839,79 126.253,96
davon an verbundene Unternehmen: EUR 125.890,79 (Vorjahr: EUR 126.253,96)
9. Ergebnis nach Steuern -2.943.369,07 -728.193,35
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages auszugleichender Verlust 2.943.369,07 728.193,35
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften §§ 238 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erstmalig eine große Kapitalgesellschaft.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Juni 2024 wurde die Firma der Gesellschaft von GULP Information Services GmbH in Randstad Professional GmbH geändert. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 25. Juni 2024.

Mit Wirkung ab dem 01. Januar 2013 bestehen Ergebnisabführungsverträge einerseits zwischen der Randstad Professional Solutions GmbH (ehemals GULP Solution Services GmbH & Co. KG), Köln, als Organträger und Randstad Professional GmbH sowie zwischen Randstad Professional GmbH und ihrem Tochterunternehmen der Randstad Professional Consulting GmbH (ehemals GULP Consulting Services GmbH), München, als Organgesellschaft.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Vom Ansatzwahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht, sofern die Voraussetzungen für die Aktivierung erfüllt sind. Unter dieser Position wird ein Betrag in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR) ausgewiesen. Der Betrag unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde von folgenden Zeiträumen ausgegangen:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände: 5 Jahre,

Software: 3 Jahre,

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-10 Jahre.

Die Abschreibung der Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 250 EUR bis 1.000 EUR wird im Jahr der Anschaffung und den vier darauffolgenden Jahren zu jeweils 20 % vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu ihren Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen werden monatlich angemessen wertberichtigt.

Der Kassenbestand wird zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear bzw. degressiv aufgelöst.

Das Stammkapital ist voll erbracht und wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Da die Gesellschaft sich in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Randstad Professional Solutions GmbH, Köln, befindet, erfolgt die Einbeziehung der latenten Steuern auf Ebene des Organträgers.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem Darlehen an die Muttergesellschaft Randstad Professional Holding GmbH (ehemals GULP Holding GmbH) von 20.000 TEUR und Forderungen an die Tochtergesellschaft Randstad Professional Consulting GmbH in Höhe von 3.673 TEUR (Vorjahr: 4.610 TEUR). Davon aus dem Ergebnisabführungsvertrag 3.065 TEUR (Vorjahr: 3.432 TEUR).

Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfall- und Zinsrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung der Nettoforderungen vorgenommen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand in Höhe von 2.286 EUR. Im Vorjahr betrugen die flüssigen Mittel 3.639 EUR.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen die Abgrenzung von im Voraus bezahlten Lizenzgebühren sowie Versicherungsbeiträgen.

Eigenkapital

Mit Beschluss vom 01.12.2023 hat der Gesellschafter eine Rückzahlung aus dem Kapitalrücklagenkonto in Höhe von 20 MEUR beschlossen. Dies dient der Optimierung der konzerninternen Finanzierung.

Sonstige Rückstellungen

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Rückstellungen für Personal (ohne Provisionen) 1.637 1.714
Rückstellung für Provisionen 1.119 1.000
Übrige sonstige Rückstellungen 940 1.715
3.696 4.429

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem kurzfristigen Darlehen von 40.000 TEUR von der Tochtergesellschaft Randstad Professional Consulting GmbH und der Verbindlichkeit in Höhe von 768 TEUR gegenüber der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn, Deutschland. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 407 TEUR (Vorjahr: 522 TEUR) beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 384 TEUR (Vorjahr: 467 TEUR) sowie Verbindlichkeiten in Rahmen der sozialen Sicherheit von 33 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren bestehen nicht.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren aus Rechnungen, die im Jahr 2023 gestellt und vereinnahmt worden sind, bei denen die Leistungserbringung aber erst im Jahr 2024 erfolgt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt und resultieren überwiegend aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 34.446 TEUR (Vorjahr: 39.010 TEUR). Der wesentliche Anteil der Umsatzerlöse aus Weiterbelastungen entfällt auf die Randstad Professional Consulting GmbH in einer Höhe von 23.571 TEUR (Vorjahr: 26.738 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Geschäftsjahr keine Aufwendungen aus Währungsumrechnung (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages besteht eine steuerliche Organschaft mit der Randstad Professional Solutions GmbH & Co.KG. Daher musste die Randstad Professional GmbH für das Geschäftsjahr 2023 weder Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entrichten noch hatte sie einen Anspruch auf eine Steuererstattung.

Dividendenausschüttung

Für das Jahr 2023 wurde für die GULP Schweiz AG keine Dividendenausschüttung beschlossen.

D. Sonstige Pflichtangaben

Angaben nach § 268 Abs. 8 HGB: Abführungssperre

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Abführungssperre folgende Beträge:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0 31
Abzüglich passiver latenter Steuern 0 0
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag 0 31

Zum Bilanzstichtag liegen frei verwendbare Eigenkapitalbestandteile (Kapitalrücklage in Höhe von 1.299 TEUR) vor, so dass die Abführungssperre im Geschäftsjahr 2023 nicht zur Anwendung kommt.

Angaben nach § 251 HGB: Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat gemeinsam mit anderen Gesellschaften der Randstad Gruppe (als Darlehensnehmer) einen Vertrag über einen Darlehensrahmen mit einer Bank in Höhe von Mio. EUR 35,0 geschlossen. Der Darlehensrahmen kann von der Gesellschaft wahlweise als Kontokorrentkredit, Geldmarktkredit oder für Avale in Anspruch genommen werden. Die Bank stellt den Darlehensrahmen unter gesamtschuldnerischer Haftung aller Darlehensnehmer gemäß § 421 BGB zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2023 besteht für die Gesellschaft hieraus ein Haftungsbetrag für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 20,4 (Vorjahr: 18,7 Mio. EUR).

Das Risiko für eine Inanspruchnahme im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung für Schulden der anderen Parteien wird aufgrund der insgesamt guten Liquiditätslage der Gesellschaften als sehr gering eingeschätzt.

Angaben nach § 285 Nr. 3a HGB: Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, in Höhe von 6.860 TEUR resultieren überwiegend aus Miet- und Leasingverpflichtungen.

Die Fälligkeiten dieser Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
Mietverpflichtungen 5.784 3.128 2.656 0
Leasing 1.076 555 521 0
6.860 3.683 3.177 0

Das Leasing dient der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Fahrzeuge bei eintretendem technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Angaben nach § 285 Nr.7 HGB: Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 327 Mitarbeiter (Vorjahr: 343 Mitarbeiter).

Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB: Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angabe nach § 285 Nr. 10 HGB: Geschäftsführer der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Michel Verdoold, Wien, Österreich, Vorsitzender der Geschäftsführung

Arie Blom, Rüschlikon, Schweiz, Managing Director (CFO bis 29. Februar 2024)

Eva Barbe, Wiesbaden, Managing Director (CFO ab 01. Januar 2024)

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB: Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr an folgenden Gesellschaften direkt und indirekt mit mindestens 20 % beteiligt:

Name Anteil am Kapital in Eigenkapital am 31.12.2023 2) 3) Ergebnis des Geschäftsjahres 3)
% TEUR TEUR
Randstad Professional Consulting GmbH, München 1) 100,00 23.365 3.065
GULP Schweiz AG, Zürich (Schweiz) 100,00 4.042 -30

1) Das ausgewiesene Ergebnis des Geschäftsjahres ist vor Ergebnisabführung an die Randstad Professional GmbH.
2) Beträge für die Gesellschaften It. Jahresabschluss.
3) Die Umrechnung der Beträge erfolgt für das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs, für das Ergebnis des Geschäftsjahres mit dem Durchschnittskurs 2023.

Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB: Einbezug in Konzernabschluss

Mutterunternehmen ist die Randstad Professional Holding GmbH, mit Sitz in 80687 München, Landsberger Straße 187. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande.

Der Jahresabschluss der Randstad Professional GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V. einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt, der bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht und veröffentlicht wird. Der veröffentlichte Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft erhältlich.

Die Randstad Professional GmbH ist gemäß § 291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit, da sie und ihre Tochterunternehmen in den, nach den IFRS erstellten, Konzernabschluss der Randstad N.V. einbezogen wird. Die Voraussetzungen des § 291 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 HGB sind erfüllt.

Der Konzernabschluss der Randstad N.V. muss zur befreienden Wirkung im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt.

Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB: Abschlussprüferhonorar

Im Geschäftsjahr betrug das Gesamthonorar des Abschlussprüfers TEUR 27 TEUR und entfiel vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB: Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Nach Schluss des Geschäftsjahres und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gehabt hätten.

Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB: Ergebnisverwendung

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Randstad Professional Solutions GmbH & Co. KG, Köln. Der Jahresüberschuss wurde entsprechend abgeführt.

 

München, den 08. November 2024

Michel Verdoold

Eva Barbe

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.841.108,48 0,00 0,00 2.841.108,48
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.250.418,98 0,00 0,00 3.250.418,98
6.091.527,46 0,00 0,00 6.091.527,46
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.103.384,83 420.079,32 0,00 5.523.464,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.090.868,12 0,00 0,00 15.090.868,12
26.285.780,41 420.079,32 0,00 26.705.859,73
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.810.608,74 30.499,73 0.00 2.841.108,47
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.743.661,14 975.291,26 0,00 2.718.952,40
4.554.269,88 1.005.790,99 0,00 5.560.060,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.996.361,64 298.362,08 0,00 4.294.723,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.550.631,52 1.304.153,07 0,00 9.854.784,59
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,01 30.499,74
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 531.466,58 1.506.757,84
531.466,59 1.537.257,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.228.740,43 1.107.023,19
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.090.868,12 15.090.868,12
16.851.075,14 17.735.148,89

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Randstad Professional GmbH (ehemals: GULP Information Services GmbH), München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Randstad Professional GmbH (ehemals: GULP Information Services GmbH), München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Randstad Professional GmbH (ehemals: GULP Information Services GmbH), München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 8. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer

Yvonne Ronis, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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