DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH

Walinusstraße 13, 63500 Seligenstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 20955
Eingetragen
21.3.1979
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von TurbinenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Ist die Herstellung, Vertrieb und Montage von hochwertigen, universell verwendbaren Kompensations-Bauelementen (Kompensatoren).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jake Leigh Waterhouse
seit 12.9.2023
Geschäftsführer
Günther Hans Sehn
seit 6.7.2023
Prokura
Jennifer Schwindt
seit 6.7.2023
Prokura
Günther de Temple
seit 1.11.2018
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Viola de Temple
Mainhausen
1.680.000 €
76.64%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH

Seligenstadt (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

DEKOMTE de Temple - Kompensator - Technik GmbH,

Seligenstadt (im Folgenden: DEKOMTE)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

 1. Grundlagen des Unternehmens

Seit über 40 Jahren konzentriert sich DEKOMTE auf die Entwicklung und Produktion von Gewebe,- Metall-, und Gummikompensatoren sowie Edelstahlwellschläuchen und vertreibt diese weltweit. DEKOMTEs Kompetenz erstreckt sich außerdem auf komplette Lösungen zur Projektplanung, wie z.B. das Kompensator-Design, Konstruktionen und Designanalysen. Inspektionen, die Erstellung von technischen Berichten und die Gestellung von Arbeitskräften für Schweiß- und Isolierarbeiten sowie für den Einbau der Kompensatoren gehören ebenso zum Leistungsangebot. Typische Anwendungsfelder sind Gasturbinen und CCGT-Anlagen, konventionelle Kraftwerke, Stahlwerke und Raffinerien. Unsere Umsatzerlöse erzielen wir im Wesentlichen mit dem Ausland und zu etwa einem Drittel im Inland.

2. Geschäfts- und Marktentwicklung

Die DEKOMTE konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ca. 17% steigern. Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt durch Inflation und eine damit einhergehende Steigerung der Materialkosten. Die Steigerung der Gehälter betrug rund 10% unternehmensweit. Das positive Jahresergebnis nach Steuern hat sich im Berichtsjahr etwas vermindert.

Die derzeitige wirtschaftliche Lage bleibt leider hinter den Erwartungen zurück. Wie bei vielen anderen Unternehmen ist die Auftragslage aufgrund einer globalen "Wartestellung" unbefriedigend.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für DEKOMTE sind die Umsatzerlöse und das Betriebs- sowie Jahresergebnis. Zur Entwicklung dieser Größen im Berichtsjahr finden sich Ausführungen in der Darstellung zur Ertragslage der Gesellschaft.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 358 auf TEUR 7.721 erhöht. Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich insbesondere das Anlagevermögen um TEUR 617 auf TEUR 3.663, die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände um zusammen TEUR 208 auf TEUR 2.265 sowie die flüssigen Mittel um TEUR 147 auf TEUR 432 erhöht, während sich vor allem die Vorräte um TEUR 578 auf  TEUR 1.354 reduziert haben. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf TEUR 862 (Vorjahr: TEUR 130).

Auf der Passivseite der Bilanz sind die Rückstellungen um TEUR 147 auf TEUR 1.232 und die Verbindlichkeiten um TEUR 150 auf TEUR 2.916 gestiegen. Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 61 auf TEUR 3.573. Die Eigenkapitalquote am 31. Dezember 2023 beträgt 46,3% (Vorjahr: 47,7%).

3.2 Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens ist insbesondere auch aufgrund von umfangreichen Kredit- und Avalrahmen bei Kreditinstituten gesichert. Darüber hinaus erfolgt eine ständige Überwachung und Planung der Liquidität durch das Management. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände übersteigen am 31. Dezember 2023 die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

3.3 Ertragslage

Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 137 auf TEUR 340 vermindert. Das Betriebsergebnis stieg geringfügig um TEUR 29. Der Anstieg der Betriebsleistung übertraf hierbei den Anstieg des Betriebsaufwands nur leicht. Der Rohertrag hat sich um TEUR 364 auf TEUR 6.571 verbessert, das Finanzergebnis sank vor allem aufgrund geringerer Beteiligungserträge um TEUR 152.

4. Personal

Im Bereich Personalentwicklung setzt DEKOMTE auf die Übertragung von Verantwortung und die Förderung von eigenständigem unternehmerischem Denken bei den Mitarbeitern. Zur nachhaltigen Stärkung des technischen Know-hows und Vermeidung von Engpässen im gewerblichen Bereich hat DEKOMTE in den Bereichen Auftragsbearbeitung, Konstruktion und Vertrieb im letzten und im laufenden Jahr 2024 neues Personal eingestellt.

5. Entwicklung einzelner Unternehmensbereiche

5.1 Forschung und Entwicklung

Die Abteilung Forschung und Entwicklung widmet sich den Bereichen Produktentwicklung, Produktionsentwicklung und Prozessoptimierung. Die Tätigkeiten in der Produktentwicklung sind entlang der im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung geförderten Projekte SMART-KIT-Smartkompensator für die kritische Infrastruktur und GTExH2-Werkstoffdaten für Gasturbinen-Abgasbedingungen unter Berücksichtigung von H2-Verbrennung strukturiert.

Ziel des Projekts SMART-KIT ist die Entwicklung eines vernetzten, mit Sensoren ausgestatteten Kompensators, dessen Zustand prädiktiv überwacht wird, um mögliche Probleme frühzeitig zu melden. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, der TU Dresden und der Hochschule Darmstadt statt.

Ziel des Projekts GTExH2 ist die Validierung und Entwicklung neuer DEKOMTE-Kompensatoren für den Einsatz in wasserstoffbetriebenen Gasturbinenkraftwerken. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und der RWTH Aachen.

Im Bereich der Produktionsentwicklung wurde eine Partnerschaft mit dem Institut für Produktionstechnik und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt aufgebaut. Teil dieser Partnerschaft sind Schulungen der Belegschaft im Bereich der LEAN-Produktion sowie die Analyse und Weiterentwicklung von Produktionsprozessen in unseren Fertigungen.

5.2 Produktion

Aufbau einer Test-Fertigungsstätte in Italien, die erste Fortschritte im Bereich Optimierung und Standardisierung bei der Fertigung von verschiedenen Weichstoffkompensatoren-Typen erzielt hat sowie die Etablierung einer LEAN-Kultur mit LEAN-Verantwortlichen in allen Bereichen.

6. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Der Wettbewerb auf den für uns wichtigen Märkten Anlagenbau und Kraftwerksbetreiber hat durch neue Markteilnehmer in den letzten Jahren weiter zugenommen, was den generellen Effizienzdruck auf die Hersteller erhöht hat. DEKOMTE ist, wie andere vergleichbare Unternehmen auch, den typischen Unternehmerrisiken ausgesetzt.

Im Allgemeinen ergeben sich folgende Risiken:

Finanzwirtschaftliche Risiken
Kreditrisiko (Ausfallrisiko)
Liquiditätsrisiko
Rohstoffpreisrisiko
Auftrags- und Absatzrisiken
Beschaffungsrisiken

Für unser Unternehmen sind vor allem die folgenden Risiken in Betracht zu ziehen:

  zunehmender Wettbewerbsdruck weltweit
höhere Kosten aus dem Bearbeitungsprozess
höhere Beschaffungskosten, insbesondere bei Rohstoffen und Energie
Verfügbarkeit von speziellen Rohstoffen
Mangel an qualifizierten Fachkräften

Um solche Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen gegenzusteuern, existieren in unserem Unternehmen diverse Kontrollsysteme, welche verhindern sollen, dass es zu entwicklungs- beeinträchtigenden oder gar existenzgefährdenden Ereignissen kommen kann. DEKOMTE verfügt über ein funktionierendes Risikomanagementsystem, welches regelmäßig von internen und externen Prüfern kontrolliert wird. Die Kontrollmechanismen befassen sich mit finanziellen, rechtlichen und qualitätssichernden Systemen. Die hohen Sicherheitsstandards erfordern ein lückenloses Qualitätssicherungssystem, das mit einer rigorosen Rohstoffkontrolle beginnt und sich bis zu einem kontrollierten Transportsystem durchzieht.

Wirtschaftliche und rechtliche Gefährdungspotentiale sowie sonstige Risiken, die besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind derzeit nicht erkennbar. Es sind keine Risiken bekannt, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten.

Chancen

Chancen sehen wir weiterhin in unserer starken Position und unserem guten Namen in den für uns wichtigen Märkten weltweit. Aufgrund der hohen Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen, unserem sehr gut ausgebildeten und motivierten Personal sowie der Flexibilität auch bei kurzfristigen Aufträgen sind wir überzeugt, dass DEKOMTE auch weiterhin erfolgreich tätig sein wird. Wir gehen daher in den nächsten Jahren grundsätzlich von einem stetigen und profitablen Wachstum unseres Unternehmens aus.

7. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Forderungsausfälle sind daher sehr selten. Bei Neukunden im Ausland und bei Großaufträgen werden Vorauszahlungen vereinbart, um das Risiko eines Ausfalls zu minimieren. Weiterhin wird eine projektbezogene Risikobewertung im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

8. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Die derzeitige wirtschaftliche Lage bleibt leider hinter den Erwartungen zurück. Wie bei vielen anderen Unternehmen ist die Auftragslage aufgrund einer globalen "Wartestellung" derzeit nicht zufriedenstellend. DEKOMTE hat entsprechende Vorkehrungen in den Bereichen Vertrieb und Kosten-Management getroffen. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 trotz eines spürbaren Umsatzrückgangs mit einem positiven Jahresergebnis.

 

Seligenstadt, 12. September 2024

Günther de Temple 
Geschäftsführer

Jake Waterhouse
Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.663.093,50 3.045.454,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.137,00 58.771,00
II. Sachanlagen 1.156.345,14 801.614,85
III. Finanzanlagen 2.464.611,36 2.185.068,74
B. Umlaufvermögen 4.051.209,02 4.273.580,18
I. Vorräte 1.353.846,17 1.931.979,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.265.713,88 2.056.724,57
1. Forderungen gegen Gesellschafter 153.788,71 148.073,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 413.183,81 55.746,41
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.357,43 38.501,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 431.648,97 284.875,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.670,50 43.470,00
Summe Aktiva 7.720.973,02 7.362.504,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.573.144,96 3.512.168,85
I. Gezeichnetes Kapital 692.000,00 692.000,00
II. Gewinnvortrag 2.541.048,85 2.342.895,44
III. Jahresüberschuss 340.096,11 477.273,41
B. Rückstellungen 1.231.640,00 1.085.264,00
C. Verbindlichkeiten 2.916.188,06 2.765.071,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 52.961,56 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.961,56 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 474.780,21 599.797,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 474.780,21 599.797,69
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 302.186,72 118.842,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 102.186,72 118.842,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.000,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.086.259,57 2.046.431,92
davon aus Steuern 229.800,28 149.105,19
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 689,76 2.467,70
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 300.000,00 300.000,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.396.032,68 1.096.205,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 690.226,89 950.226,89
Summe Passiva 7.720.973,02 7.362.504,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.571.455,62 6.207.303,89
2. Personalaufwand 3.199.801,41 2.904.893,93
a) Löhne und Gehälter 2.666.236,09 2.439.095,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 533.565,32 465.798,63
davon Aufwendungen für Altersversorgung 20.146,06 20.551,94
3. Abschreibungen 188.291,60 168.384,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 188.291,60 168.384,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.744.799,96 2.724.169,25
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 580,64 1.311,80
5. Erträge aus Beteiligungen 61.166,30 184.305,10
davon aus verbundenen Unternehmen 61.166,30 184.305,10
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.228,24 39.876,94
davon aus verbundenen Unternehmen 37.966,70 38.407,54
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77.901,65 50.211,43
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 118.996,55 104.709,00
9. Ergebnis nach Steuern 342.058,99 479.118,29
10. sonstige Steuern 1.962,88 1.844,88
Jahresüberschuss 340.096,11 477.273,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH, Seligenstadt

Allgemeine Angaben

Die DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH hat Ihren Sitz in Seligenstadt und wird beim Amtsgericht Offenbach unter HRB 20955 geführt.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat die entsprechenden Vorschriften für Kapitalgesell- schaften über die Gliederung der Bilanz (§ 266 HGB) und der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge bei den geringwertigen Anlagegütern wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume und wurden zeitanteilig abgegrenzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen, andere Aktiva und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Beteiligungsbesitz

Die Gesellschaft war am 31.12.2023 an den folgenden Unternehmen beteiligt:

Name Sitz Beteilig.-
quote
Eigen-
kapital
Jahres-
ergebnis
Prozent TEUR TEUR
DEKOMTE de TEMPLE ENGINEERING SRL Aricestii Tahtivani/ Rumänien 81,4% 673 58 1)
DEKOMTE de TEMPLE MANUFACTURING SRL Ploisti/Rumänien 71,7% 895 57 1)
BELGOROM IMOBILIARE SRL Ploisti/Rumänien 90,0% 218 -20 1)
DEKOMTE TEMPLE IBERIA S.L. Barcelona/Spanien 100,0% 347 81 1)
DEKOMTE Kompensatorentechnik GmbH Wien/Österreich 100,0% 195 56  
DEKOMTE DE TEMPLE KOMPENSATOR- TECHNIK (UK) LIMITED Moreton-in-Marsh / Großbritannien 49,0% 1.485 44 1)
DEKOMTE Kompaflex GmbH Seligenstadt 100,0% 167 20  
DEKOMTE BOHEMIA spol. S.r.o. Ostrava/Tschechien 100,0% 53 32  
DEKOMTE BENELUX B.V. Oostende/Belgien 50,0% 2.142 203 1)
Vermeul B.V. Leimuiden/Niederlande 20,0% 2.170 631 1)

1) = Daten aus den Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr 2023 (restliche Daten betreffen das Geschäftsjahr 2022)

Bei Beteiligungen an fünf weiteren ausländischen Gesellschaften sind aufgrund deren untergeordneter Bedeutung die entsprechenden Angaben unterblieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 200).

Verbindlichkeiten

Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 72 p.a. betreffend die Miete für das Betriebsgelände in der Walinusstraße 13 in Seligenstadt.

Mitarbeiterzahlen

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter ergibt sich wie folgt:

  2023 2022
Kaufmännische und technische Angestellte 40 40
Gewerbliche Mitarbeiter 6 7
Aushilfen 0 1
Gesamt 46 48

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 von EUR 2.881.144,96 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtszeitraum Herr Günther de Temple. Seit dem 25. April 2023 ist zusätzlicher Geschäftsführer Herr Jake Waterhouse. Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht jeweils deren Organstellung. Die Angabe von Bezügen aktiver oder ehemaliger Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Seligenstadt, 12. September 2024

Günther de Temple
Geschäftsführer

Jake Waterhouse
Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 726.200,84 50.796,33 0,00 776.997,17
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 709.298,38 0,00 0,00 709.298,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 419.074,24 408.077,09 0,00 827.151,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 796.454,01 79.604,18 14.103,14 861.955,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.089,71 0,00 12.089,71 0,00
1.936.916,34 487.681,27 26.192,85 2.398.404,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 405.376,81 53.865,92 0,00 459.242,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.269.900,78 270.000,00 0,00 1.539.900,78
3. Beteiligungen 144.995,90 0,00 0,00 144.995,90
4. Sonstige Ausleihungen 391.947,16 0,00 44.323,30 347.623,86
2.212.220,65 323.865,92 44.323,30 2.491.763,27
Anlagevermögen gesamt 4.875.337,83 862.343,52 70.516,15 5.667.165,20
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 667.429,84 67.430,33 0,00 734.860,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 138.366,24 13.268,00 0,00 151.634,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 286.526,24 64.629,09 0,00 351.155,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 710.409,01 42.964,18 14.103,14 739.270,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.135.301,49 120.861,27 14.103,14 1.242.059,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.232,74 0,00 0,00 13.232,74
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 13.919,17 0,00 0,00 13.919,17
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
27.151,91 0,00 0,00 27.151,91
Anlagevermögen gesamt 1.829.883,24 188.291,60 14.103,14 2.004.071,70
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 42.137,00 58.771,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 557.664,14 570.932,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 475.996,00 132.548,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.685,00 86.045,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.089,71
1.156.345,14 801.614,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 446.009,99 392.144,07
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.539.900,78 1.269.900,78
3. Beteiligungen 131.076,73 131.076,73
4. Sonstige Ausleihungen 347.623,86 391.947,16
2.464.611,36 2.185.068,74
Anlagevermögen gesamt 3.663.093,50 3.045.454,59

Beschlüsse

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und der Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses erfolgten am 28. Oktober 2024.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH, Seligenstadt

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH, Seligenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DeKomTe de Temple - Kompensator - Technik GmbH, Seligenstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Blankenbach, 12. September 2024

(Ralph Marks)
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