R & D Leder GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Häuten, Fellen und Leder
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritz Rock GmbHKirchberg an der JagstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Fritz Rock GmbH, KIRCHBERG AN DER JAGST1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die im Jahr 1958 gegründete Fritz Rock GmbH übernimmt in Schlachtbetrieben mit eigenem Fuhrpark fast sämtliche Schlachtnebenprodukte (Häute, Schlachtfette, Knochen, Schwarten, Lebensmittelknochen, Innereien, Kopfhäute), konserviert diese und veräußert sie an verschiedene Verarbeiter. Unser Geschäftsfeld umfasst Rinderhäute in allen möglichen Gewichtsklassen als Frischware sowie auch Salzware. Das Geschäftsfeld Lebensmittelware umfasst gekühlte und gefrorene Schweineknochen für die Lebensmittelherstellung, frische Rinder- und Schweineschlachtfette sowie frische Knochen und Schwarten für die Gelatineindustrie. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand. (Vgl: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutschesbruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680) Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, ist insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurückgegangen. Entscheidend dafür ist eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung gewesen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 Prozent). Positive Impulse seien hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau gekommen. Dagegen ist die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut gesunken, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe ging im Vergleich zum Vorjahr (erneut) insgesamt deutlich um 3,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine deutlich geringere Produktion in den Bereichen Maschinenbau und Automobilindustrie. In den energieintensiven Industriezweigen (insb. Chemie- und Metallindustrie) blieb die Produktion auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 aufgrund anhaltend hoher Baupreise und Zinsen gegenüber dem Vorjahr mit -3,8% sogar noch etwas stärker ab. Nach der Konjunkturprognose Frühjahr 2025 des ifo Institut soll das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 um 0,2 % zunehmen. Im Verlauf des Jahres 2026 dürfte sich die Konjunktur dann etwas erholen und das Bruttoinlandsprodukt um 0,8 % zulegen. Die Aussichten seien aber mit großen Unsicherheiten behaftet; insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden wirtschaftspolitischen Entscheidungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten seien die Prognoserisiken hoch. So geht etwa der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in seiner Prognose aus Januar 2025 bereits von einem erneuten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2025 um 0,1 % aus. Im Fall neuer Zölle der USA drohe der EU ein Wachstumseinbruch, sodass die deutsche Wirtschaft statt 0,1 % sogar um fast 0,5% schrumpfen könnte. Laut der ifo Konjunkturprognose Winter 2024 soll im Euroraum das reale Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2025 und 2026 um je 1,2 % zunehmen. Die amerikanische Handels- und Zollpolitik und die daraus entstehenden Verwerfungen im internationalen Warenverkahr fürhen beim globalen Warenhandel zu einer deutlichen Abschwächung, sodass für 2025 nur mit einem Wachstum der Weltwirschaft um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet wird. Die deutsche Fleischwirtschaft muss sich in einem dauerhaft schwierigen Umfeld behaupten. Gründe für die schwierige Lage sind durch politische Unsicherheiten und Regulierungsdruck hervorgerufene Verringerungen der Schweine- und Rinderbestände, und nach wie vor bestehende Beschränkungen auf wichtigen Exportmärkten. Das geringere Aufkommen von Schlachttieren hat einen hohen Konsolidierungsdruck in der Schlachtbranche ausgelöst und zu Betriebsschließungen und Verkäufen geführt. Auch die nachgelagerte, ebenfalls überwiegend mittelständisch geprägte Verarbeitungsindustrie leidet unter den wirtschaftlichen Belastungen u. a. durch hohe Energie- und Rohstoffpreise und steigende Löhne bei gleichzeitiger Arbeitskräfteknappheit. Die massiven Kostensteigerungen machen es den Unternehmen nahezu unmöglich, ihre Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten. Die hohe Inflation der vergangenen Jahre, insbesondere bei Lebensmitteln, haben die Verbraucher deutlich beim Einkauf gespürt und verunsichert. Entsprechend spielte der Preis bei der Einkaufsentscheidung wieder eine stärkere Rolle. (Vgl. https://www.wurstproduzenten.de/presse/mgv-2024-pressemitteilung) 2.2 Geschäftsverlauf Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.402 auf TEUR 10.628 deutlich erhöht und übertrifft damit unser Prognose von einem nahezu gleichbleibenden Rohertrag deutlich. Durch effizientere Produktionsprozesse und den anhaltenden Konsolidierungsdruck konnten wir unsere Rohertragsmarge wieder verbesseren. Bei dem für uns wichtigen Leistungsindikator Ergebnis vor Steuern konnten wir, unsere Prognose von einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr deutlich übertreffen. Hierzu beigetragen hat das deutlich über Vorjahr liegende Rohergebnis bei deutlich über der Planung liegenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Höhere Transportkosten und Fahrzeugkosten sowie höhere Kosten der Warenabgabe haben zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenso beigetragen wie die deutlich erhöhten Risikovorsorgen auf ausstehende Forderungen gegen ein Tochterunternehmen. Das Ergebnis vor Steuern liegt demnach über unserer Erwartung. Das Jahresergebnis hat sich insbesondere auf Grund von steuerlichen Sondereffekten durch die teilweise Auflösung der aktiven latenten Steuern deutlich schlechter als erwartet entwickelt. Das Jahresergbnis hat sich von TEUR 289 auf TEUR 14 reduziert. Trotz des herausfordernden Marktumfelds sind wir mit der Ergebnisentwicklung unter Berücksichtigung der steuerlichen Sondereffekte aufgrund des erzielten Jahresüberschusses dennoch zufrieden. Forschung und Entwicklung Es wird ständig daran gearbeitet, dass die Konservierung der Waren dem neusten Stand entspricht. Wir setzen ständig technische Verbesserungen um, insbesondere um die Konservierung der Waren hochwertig sicherzustellen, des Weiteren nehmen wir laufende Optimierungen des Betriebsablaufes vor. Investitionstätigkeit Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von TEUR 754 (Vj: TEUR 365) getätigt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 530. Die Investitionen beinhalten im Wesentlichen Erweiterungen des Fuhrparks und des firmeneigenen Maschinenparks. 2.3 Lage Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung sind insbesondere die Kennzahlen Rohertrag und Ergebnis vor Steuern von Bedeutung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Rohertrag lag im Geschäftsjahr mit TEUR 9.964 deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 9.033. Der Anstieg ist insbesondere auf überproportional rückläufige Materialaufwendungen zurückzuführen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Materialaufwand und Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ist insbesondere auf Ertägen aus einer abgeschlossenen Betriebsprüfung i.H.v. T€ 123 und aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 140 zurückzuführen. Die Personalaufwendungen bewegen sich leicht unter Vorjahresniveau und konnten erneut trotz inflationsbedingter Gehaltsanpassungen auf einem zufriedenstellenden Niveau konstant gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgrund höherer Transport- und Fahrzeugkosten sowie Risikovorsorgen auf Forderungen gegen ein Tochterunternehmen und Ausbuchungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiter erhöht. Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt TEUR 882. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 14. In den Steueraufwendungen enthalten ist ein Sondereffekt aus der Auflösung von aktiven latenten Steuern i.H.v. TEUR 368. Die Bilanzsumme der Fritz Rock GmbH zum 31. Dezember 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 20.675 auf TEUR 20.677 leicht angestiegen. Das langfristige Vermögen hat sich um TEUR 99 auf TEUR 2.193 erhöht. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die Investitionen im Geschäftsjahr die Abschreibungen übertroffen haben. Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch das Eigenkapital gedeckt. Das kurzfristige Vermögen hat sich um insgesamt TEUR 271 erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf deutlich höhere sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel zurückzuführen. Diese Entwicklung hat dabei den Rückgang des Vorratsvermögens und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kompensiert. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.072 auf TEUR 3.991 angestiegen. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich im Geschäftsjahr kaum verändert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 76,9 % (Vj: 76,9 %) und konnte damit konstant gehalten werden. Alle Investitionen konnten mit eigenen Mitteln bestritten werden. Sämtliche Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele beglichen und die Möglichkeit des Skonto-Abzugs genutzt. Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital ist gegenüber dem Vorjahr nehzu konstant geblieben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 1.461 auf TEUR 1.879 stichtagsbedingt erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich weiter reduziert. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Zusammengefasst zeigen die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass die Fritz Rock GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 auf einem soliden Fundament steht. Die Geschäftsentwicklung ist aus Sicht der Geschäftsleitung, trotz der Herausforderungen aus Investitionszurückhaltung der Kunden, aufgrund des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses noch zufriedenstellend verlaufen. 3. Prognosebericht Dieses Kapitel beinhaltet zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Unsicherheiten und Risiken. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche, von dem für die Zukunft prognostizierte Geschäftsverlauf der Gesellschaft abweicht. Grundlage unserer Einschätzungen für das Jahr 2024 und 2025 sind nach wie vor herausfordernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen, geprägt von einem weiter bestehenden Preiswettbewerb und einer rückläufigen Marge. Unser Produktportfolio sowie unsere langjährige Erfahrung und unser stabiles wirtschaftliches Fundament lassen uns dennoch zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024 und 2025 blicken. Wir beurteilen die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens nach wie vor positiv. Die Branche bietet auch auf Grund der bereits seit Jahren stattfindenen Konsolidierung mittel- bis langfristig für uns Wachstumspotenzial. Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 erwarten wir trotz der geopolitischen Spannungen und der negativen Preisentwicklung vor allem beim Ergebnis vor Steuern ein leicht höheres Niveau als im Geschäftsjahr 2023. Dies werden wir insbesondere durch deutlich rückläufige sonstige betriebliche Aufwendungen erzielen. Wir gehen davon aus, dass sich der Rohertrag auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 entwickeln wird. Insgesamt erwarten wir ein positives Jahresergebnis deutlich über dem des Geschäftsjahres 2023. 4. Chancen und Risikobericht 4.1 Risikobericht Die Gesellschaft unterliegt in ihrem Geschäft einer Vielzahl von Risiken, deren Eintreten die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage negativ beeinflussen können. Infolgedessen ist es möglich, dass die Gesellschaft ihre für die Zukunft definierten Unternehmensziele verfehlt. Das Risikomanagement der Gesellscht stellt sicher, dass bestehende und drohende Risiken frühzeitig erfasst und analysiert werden. Kern des Risikomanagementsystems ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen. Das Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, des Debitorenmanagements und der permanenten Finanzplanung/-überwachung - durch die Geschäftsführung sowie laufenden Marktwerteinschätzungen. Hierdurch wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Der kontrollierte Umgang mit Risiken soll ferner dazu beitragen, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und den Unternehmenswert entsprechend weiter zu steigern Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Laut IFO Konjunkturprognose Frühjahr 2025 der deutschen Wirtschaft bleiben die Kojunkturaussichten für das Jahr 2025 eher verhalten. Eine Reihe von Frühindikatioren deutet darauf hin, dass zumindest zu Jahresbeginn nicht mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung zu rechnen ist. So haben sowohl die Auftragslage im Baugewerbe und in der Industrie ihren Abwärtstrend in den Wintermonaten nicht fortgesetzt und scheinen einen Boden gefunden zu haben. Dagegen hat sich das Konsumklima in den letzten Monaten wieder eingetrübt. Insgesamt signalisieren die Umfrageindikatoren sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Unternehmen eine schlechte Stimmung, und eine grundlegende Trendwende hin zu einer spürbaren Erholung ist nicht in Sicht. (vgl. https://www.ifo.de/fakten/2025-03-17/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2025-deutsche-wirtschaft-steckt-fest) Die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2024 und 2025 werden nach unserer Einschätzung gegenüber dem Vorjahr zunehmen. Wir erwarten zum einen, einen weiter schrumpfenden bzw. nur konstanten Markt für Schlachtnebenprodukte. Im Zuge dessen wird das Volumen an verfügbaren Produkten und zu veredelnden Produkten weiterhin auf niedrigem Niveau verharren. Zum anderen erwarten wir auch eine weiterhin sehr zurückhaltende Nachfrage und damit einen erheblichen Preisdruck. Die Gesamtrisikolage hat sich aufgrund der geänderten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Preisentwicklung bei den Materialien erhöht. Insgesamt sehen wir die Risikolage als beherrschbar an. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Es ergeben sich die folgenden Risikobereiche in einer abnehmenden Rangfolge. Ergebnisorientierte Risiken Die Auftragslage ist weiterhin stabil, wenngleich bei unter dem Normalniveau liegenden Mengen. Dennoch können bei einer rückläufigen Wirtschaft auch Übermengen in den Markt gelangen und im Zuge dessen die Rohertragsmargen negativ beeinflussen. Zudem ist es möglich, dass auf Grund der wirtschaftlich höheren Unsicherheiten verlängerte Forderungslaufzeiten sowie Lieferketten- und Versorgungsengpässe entstehen können. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit intensiviertem Forderungsmanagement, verstärkter Überwachung und Kommunikation mit den Lieferanten sowie Diversifizierung der Lieferantenbasis. Risiken sehen wir zudem bei einem stagnierenden bzw. rückläufigen Preisniveau der Branche bei gleichzeitig steigenden Energie-, Material- und Personalkosten, in der Personalrekrutierung generell und einem abflachenden Zuwachs der Weltwirtschaft. Der Mangel an Fach- und Führungskräften wird das künftige Wachstum entscheidend beeinflussen. Preisschwankungen bei den Beschaffungskosten begegnen wir durch laufende Überwachung der Materialien und ein entsprechend agiles Beschaffungswesen. Eintretende Preisänderungsrisiken auf der Beschaffungsseite versuchen wir zudem an die Kunden weitestgehend durchzureichen. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen für ergebnisorientierte Risiken als mittel. Branchenspezifische Risiken Das Risiko besteht durch vorhandenen Wettbewerbsdruck und weiterhin bestehender Überkapazitäten, mögliche Rohstoff- und Energiepreissteigerungen sowie dem bereits ersichtlichen Fachkräftemangel. Die Fritz Rock GmbH begegnet dem Wettbewerbsdruck durch konzentrierte Fokussierung auf ihre Stärken und Kernkompetenzen. Unsere Aktivitäten im Bereich der Automatisierung unserer Produktion sowie dem Ausbau unserer Organisationsstrukturen werden wir beibehalten. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als mittel. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten sowie finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen grundsätzlich sehr solventen Kundenstamm. Zur Verminderung von Forderungsausfällen werden die Kunden laufend überwacht und mit einem internen Limit vergeben, um übermäßige Adressenausfallrisiken frühzeitig zu minimieren. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnen wird durch unser Forderungsmanagement und der Ausnutzung von Zahlungszielen auf Lieferantenseite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Beginn einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die finanziellen Auswirkungen von Schadensrisiken sind, soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar, über entsprechende Versicherungen geringgehalten. Währungsrisiken aus vorhandenen Bankguthaben in fremder Währung sind von untergeordneter Bedeutung. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering. Über den üblichen Geschäftsbetrieb hinausgehende Risiken sowie bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 4.2 Chancenbericht Chancen sehen wir neben unseren langjährigen, hervorragenden Kundenkontakten weiterhin auf der Beschaffungsseite, da von vielen Schlachtbetrieben, fast das komplette Sortiment an Schlachtnebenprodukten übernommen werden kann. Die Fritz Rock GmbH hat bereits in der Vergangenheit durch ihre Wertschöpfung gezeigt, dass sie erfolgreich in den einzelnen Märkten bestehen und sogar aktiv die Märkte bearbeiten kann. Die Fritz Rock GmbH wird weiterhin ihre Vertriebsaktivitäten konsequent an den Märkten ausrichten und sieht insbesondere in den innovativen und zeitgerechten Produkten eine solide Basis, auch zukünftig die Nachfrage bei bestehenden Kunden auszubauen sowie neue Kunden gewinnen zu können. Verbesserte Absatzbedingungen auf dem EU-Markt kann den Export in bestimmte EU-Länder steigern und somit zur positiven Umsatzentwicklung der Gesellschaft beitragen. Des Weiteren bitetet unsere solide Vermögens- Finanz- und Ertragslage auch die Chance wirtschaftlich herausfordernde Zeiten zu überstehen.
Kirchberg/Jagst, den 28. Mai 2025 Fritz Rock GmbH gez. Marcus Rock, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FRITZ ROCK GMBH, KIRCHBERG AN DER JAGSTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Fritz Rock GmbH, KIRCHBERG AN DER JAGSTI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der Fritz Rock GmbH, Weckelweiler Weg 1-4, 74592 Kirchberg/Jagst (Amtsgericht Ulm, HRB 690149) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr begann am 1. Januar 2023 und endete am 31. Dezember 2023. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind grundsätzlich nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, sofern nicht gesetzlich anderes gefordert. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes unter Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen. Der Abnutzung wurde im Geschäftsjahr durch lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wird vorgenommen, soweit eine voraussichtliche dauerhafte Wertminderung vorliegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Sammelposten wurden im Berichtsjahr nicht gebildet. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die bezogenen Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit ein niedrigerer beizulegender Wert zu berücksichtigen war, erfolgte der Wertansatz mit diesem. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen auf diese Forderungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. AKTIVE LATENTE STEUERN Die latenten Steuern berücksichtigen grundsätzlich alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Es wurde zur Gewährung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von dem Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, dass der Überhang an aktiven latenten Steuern in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 analog dem Vorjahr aktiviert wurde. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den dort ausgewiesenen Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Dazu wird der notwendige Verpflichtungsumfang nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und auf den Bilanzstichtag abgezinst. Für die Abzinsung wird pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ist bei Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der Rechnungszinssatz mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre angesetzt worden. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 16.490,00. Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an den Anspruchsberechtigten verpfändet wurden. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2023 beträgt EUR 152.442,48. Die Rückdeckungsversicherungen fallen nicht unter den Anwendungsbereich des IDW RH FAB 1.021 und sind daher mit dem Aktivwerten angesetzt. Der Bilanzansatz der Pensionsverpflichtung zum 31.12.2023 erfolgt mit dem sog. Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung folgender Parameter:
Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und für Vorjahre, soweit noch nicht veranlagt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Es wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem jeweils gültigen Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls sowie bei Erfüllung dessen bzw. am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Bestandteil des Anhangs diesem als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Aktive latente Steuern Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. In Höhe der aktiven latenten Steuern (EUR 166.633,36; Vj. EUR 534.920,35) liegen ebenfalls grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Beträge vor (§ 268 Abs. 8 HGB). 4. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beträgt insgesamt EUR 183.123,36 und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Ausschüttungssperre kommt nicht zum Tragen, da die Gesellschaft über einen Gewinnvortrag in ausreichender Höhe verfügt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich, für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen, Archivierung sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. 6. Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2023 auf insgesamt EUR 2.891.232,76 (Vj: EUR 2.621.106,35), davon sind mittels Eigentumsvorbehalt im branchenüblichem Umfang Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.877.541,49 (Vj: EUR 1.461.433,93) gesichert. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter 1 Jahr haben zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 2.741.232,76 (Vj: EUR 2.471.106,35) bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren haben zum 31.12.2023 nicht bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren haben zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 150.000,00 (Vj: EUR 150.000,00) bestanden. 7. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind, bestehen zum Abschlussstichtag nicht. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungseffekten in Höhe von EUR 22.614,51 (Vj: EUR 0,00) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus Anpassungen der Betriebsprüfung in Höhe von EUR 262.968,12 (Vj: EUR 0,00) enthalten. Im Personalaufwand sind unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Beträge von EUR 16.377,84 (Vj: EUR 38.443,37) für die Altersversorgung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungseffekten in Höhe von EUR 19.510,04 (Vj: EUR 4.480,52) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 105.702,68 (Vj: EUR 64.543,56) enthalten. Diese resultieren insbesondere aus Anpassungen der Betriebsprüfung. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 17.126,00 (Vj: EUR 16.985,00) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von EUR 368.286,99 (Vj: EUR 48.026,73). V. SONSTIGE ANGABEN 1. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 7.335.941,27 (Vj: EUR 6.797.647,85). Diese betreffen Forderungen aus Finanzverkehr. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von EUR 796.416. 3. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird in Anspruch genommen. Angaben nach § 285 Nr. 9 c) HGB Dem Geschäftsführer wurde ein laufzeitunabhängiges Darlehen in Form eines Verrechnungskontos gewährt. Zum 31.12.2023 beträgt der Saldo EUR 7.335.941,27 (Vj: EUR 6.797.647,85). Die Verzinsung beläuft sich auf 1,0%. 5. Angaben zu Arbeitnehmern Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 54 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon betreffen 47 gewerbliche Arbeitnehmer, 4 geringfügig Beschäftigte und 3 Angestellte. 6. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB Die Fritz Rock GmbH ist an folgender Gesellschaft beteilgt:
7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die insgesamt eher verhaltenen Konjunkturaussichten werden nach derzeitigem Stand zu keinen wesentlichen finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2024 und 2025 führen. Wir verweisen hierzu auch auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Kirchberg/Jagst, 28. Mai 2025 Fritz Rock GmbH gez. Marcus Rock, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fritz Rock GmbH, Kirchberg an der Jagst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Rock GmbH, Kirchberg an der Jagst, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Rock GmbH, Kirchberg an der Jagst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Crailsheim, 28. Mai 2025 ETL
AG
Köhnlein, Wirtschaftsprüfer Raschka, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23.06.2025 festgestellt. |
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