Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 170091
Eingetragen
21.7.2021
Branche
Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Spielwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Produktion, Organisation und Durchführung von Photo- und Filmaufnahmen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Play Beteiligungen GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PLAY Docks GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 530.610,00 121.274,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 309.620,00  
II. Sachanlagen 220.990,00 121.274,00
B. Umlaufvermögen 285.743,53 772.545,63
I. Vorräte 112.665,89 25.470,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 157.226,08 720.981,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.851,56 26.094,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 825,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 141.982,24 400.976,11
Aktiva 958.335,77 1.295.620,74

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Verlustvortrag 413.476,11  
III. Jahresüberschuss 258.993,87 -413.476,11
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 141.982,24 400.976,11
B. Rückstellungen 9.400,00 51.013,66
C. Verbindlichkeiten 948.935,77 1.244.607,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 430.105,83 644.607,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 518.829,94 600.000,00
Passiva 958.335,77 1.295.620,74

Anhang

für das Geschäftsjahr 2022

Play Docks GmbH, Hamburg

A. Registerinformationen und allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Play Docks GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 170091 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Play Docks GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den in § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschemata für Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Play Docks GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (siehe hierzu die Erläuterungen unter C. Fortführung der Unternehmenstätigkeit).

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Fertigungsgemeinkosten) bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. In der handelsrechtlichen Bilanz der Play Docks GmbH zum 31. Dezember 2022 ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr TEUR 401) ausgewiesen. Die Gesellschaft ist somit bilanziell überschuldet.

Grundsätzlich lässt sich aus einem nach handelsrechtlichen Grundsätzen - unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der der Unternehmenstätigkeit - aufgestellten Jahresabschluss keine insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft i. S. v. § 19 InsO feststellen. Eine aufgrund aufgelaufener Verluste entstandene bilanzielle Überschuldung ist ein Anzeichen für eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft.

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ist die Gesellschaft ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen Dritten gegenüber fristgerecht nachgekommen.

Insbesondere aufgrund der deutlich unter den Erwartungen der Geschäftsführung liegenden Umsatzerlöse befindet sich die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses in einer angespannten Liquiditätssituation. Zur Begleichung fälliger Verbindlichkeiten, zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft auf die gewährten Darlehen angewiesen. Die Geschäftsführung hat Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Liquidität eingeleitet.

Auf Basis der von der Geschäftsführung der Gesellschaft erstellten Liquiditätsplanung bis Juni 2025 (zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses) geht die Geschäftsführung von einer angemessenen finanziellen Ausstattung der Gesellschaft zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Folgen einer Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 17 InsO und der insolvenzrechtlichen Folgen einer Überschuldung im Sinne des § 19 InsO aus. Aus Sicht der Geschäftsführung ist auf Grundlage der aufgestellten Liquiditätsplanung und der eingeleiteten Maßnahmen eine Fortführung des Unternehmens bis mindestens Ende Juni 2025 überwiegend wahrscheinlich.

Die Geschäftsführung hat daher trotz der bilanziellen Überschuldung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB den Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Zugleich besteht angesichts der geschilderten Rahmenbedingungen eine Prognoseunsicherheit; bei Nichterreichen der Ziele gemäß der Liquiditätsplanung würde die Play Docks GmbH weitere finanzielle Mittel benötigen.

Insoweit besteht eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und mithin ein bestandsgefährdendes Risiko.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die unfertigen Leistungen betreffen im Geschäftsjahr erbrachte Leistungen, die im Folgejahr abgerechnet wurden.

Alle Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Wertberichtigungen mussten nicht gebildet werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen hauptsächlich Rückforderungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer (TEUR 65), Geldtransit (TEUR 17) und Forderungen gegen eine nahestehende Gesellschaft (TEUR 9).

Auf das Stammkapital von EUR 25.000,00 wurden bisher EUR 12.500,00 eingezahlt. In Höhe von EUR 12.500,00 besteht eine nicht eingeforderte Einlageverpflichtung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen und die Kosten der Jahresabschlusserstellung gebildet.

Die Verbindlichkeiten haben, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 519 haben eine Laufzeit von weniger als 5 Jahre.

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen hauptsächlich ein Darlehen von einem Geschäftspartner (TEUR 25), eine erhaltene Kaution (TEUR 22) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt und im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 18).

Abweichend zum Vorjahr werden in der Gewinn- und Verlustrechnung Gagen, Honorare und andere Fremdleistungen in direktem Zusammenhang mit der Produktion, Organisation und Durchführung von Foto- und Filmaufnahmen als Aufwendungen für bezogene Leistungen gezeigt, da diese als wesentlicher bzw. prägender Bestandteil in die Leistung der Gesellschaft eingehen, die zu Umsatzerlösen führen. Im Vorjahr wurden diese Aufwendungen (TEUR 587) als sonstige betriebliche Aufwendungen gezeigt.

E. Ergänzende Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 25 Arbeitnehmer.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 1.042 (davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 298) sowie aus einer Mietbürgschaft in Höhe von TEUR 53.

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren Christoph Werner Köster, Hamburg, und Olaf Joachim Lumma, Hamburg.

Hamburg, 6. Juni 2024

_______________________
Christoph Werner Köster
Geschäftsführer

_______________________
Olaf Joachim Lumma
Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Hamburg, 6. Juni 2024

_______________________
Christoph Werner Köster
Geschäftsführer

_______________________
Olaf Joachim Lumma
Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

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