Mock & Weidmann Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Diefenbacher seit 16.9.2019 | Prokura |
Christian Bömmel seit 16.9.2019 | Prokura |
Wilhelm Wenzel seit 16.9.2019 | Prokura |
Robert Mock seit 2.12.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
Robert MockMock Holding GmbH | 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
IQRadar GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InnoSenT GmbHDonnersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die InnoSenT GmbH, Donnersdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der InnoSenT GmbH, Donnersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InnoSenT GmbH, Donnersdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 19. Januar 2024 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023InnoSenT GmbH, DonnersdorfRegistergericht Schweinfurt, HRB Nr. 3449AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023InnoSenT GmbH, Donnersdorf
Anhang für das Geschäftsjahr 2023InnoSenT GmbH, Donnersdorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren unverändert maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen soweit zulässig und vorteilhaft, degressiv und darüber hinaus linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, die Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Herstellungskosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden zum jeweils niedrigeren oder höheren Anschaffungskurs oder Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei den Finanzanlagen wurde, soweit der beizulegende Zeitwert unter die Anschaffungskosten bzw. den Buchwert zum Bilanzstichtag gesunken ist, eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB unterlassen, da aufgrund der Kursentwicklung im 3. Quartal 2023 und in 2024 bei den entsprechenden Finanzanlagen davon ausgegangen wird, dass es sich hierbei nicht um eine dauernde Wertminderung handelt. Der Buchwert der entsprechenden Finanzanlagen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 8.992 und der beizulegende Zeitwert TEUR 8.117. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.084 (Vorjahr TEUR 1.221) enthalten. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der Währungsumrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie von geleisteten Anzahlungen in fremder Währung, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 26,8 % berechnet. Im Geschäftsjahr wurden die aktiven latente Steuern in Höhe von TEUR 13 auf TEUR 1 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.014.752,77 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 32.810.795,48 auf neue Rechnung vorzutragen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 24. Mai 2023 EUR 2.800.000,00 ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1. Diese entfällt auf die Aktivierung latenter Steuern (TEUR 1). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.985 (Vorjahr TEUR 2.579) weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.825 (Vorjahr TEUR 0) innerhalb des Gesellschaftsvermögen durch Verpfändung eines Tagesgeldkontos sowie eines Wertpapierdepots besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr TEUR 94) durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vermögensgegenständen besichert. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Eigenkapital Covenant mit der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Das Eigenkapital muss mindestens 30 % der Bilanzsumme betragen und darf den Betrag von TEUR 2.000 nicht unterschreiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2027 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasing- und Mietverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Verpfändung eines Tagesgeldkontos sowie eines Wertpapierdepots im Verbindlichkeitenspiegel sowie die Eigenkapital Covenant in den Haftungsverhältnissen unter entsprechender Angabe der Beträge ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurde der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie für Avale und Kontokorrent in Höhe von TEUR 2.100 und eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 5.000 gewährt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 68) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 87) enthalten. Steuern von Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern (TEUR 13) enthalten. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Herr Robert Mock, Donnersdorf - Traustadt Der Geschäftsführer Herr Robert Mock ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Prokura
Die Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit dem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.014.752,77 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 32.810.795,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Donnersdorf, den 19. Januar 2024 InnoSenT GmbH gez. Robert Mock Entwicklung des Anlagevermögens 2023InnoSenT GmbH, Am Rödertor 30, 97499 Donnersdorf
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023InnoSenT GmbH, DonnersdorfA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %). Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. In den ersten zehn Monaten verzeichnete die Deutsche Elektro- und Digitalindustrie einen Auftragsrückgang von 1,4 %. Dies teilte der Branchenverband ZVEI im Dezember mit. Dabei standen sich ein Plus bei den Inlandsorders um 4,6 % und ein Minus bei den Bestellungen ausländischer Kunden um 6,1 % gegenüber. Die Neuaufträge aus dem Euroraum gingen stärker zurück (- 9,4 %) als die aus Ländern außerhalb Europas (- 4,3 %). Anders verhielt es sich bei den Umsätzen in den ersten zehn Monaten. Der Branchenumsatz belief sich auf 198,5 Mrd. EUR, womit der Wert aus 2022 um 8,9 % übertroffen wurde. Der Umsatz mit Inlandskunden belief sich auf 95,7 Mrd. EUR (+ 10,7 %). Die Erlöse mit ausländischen Kunden legten im gleichen Zeitraum um 7,4 % zu auf 102,8 Mrd. EUR. Diese Umsätze verteilen sich mit 36,9 Mrd. EUR auf Europa und 65,9 Mrd. EUR auf den Rest der Welt. Bereits im November teilte der Branchenverband ZVEI mit, dass sich die Produktionshemmnisse verschieben. War im Jahr 2022 noch die Angebotsseite problematisch, gibt es eine Verschiebung hin zur Nachfrageseite. Bei der Branchenumfrage gaben die Unternehmen mit 46 % Auftragsknappheit als größtes Produktionshemmnis an, gefolgt von Fachkräftemangel (31 %) und Materialknappheit (30 %). Bei InnoSenT konnte der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2022 gesteigert werden. Der Produktumsatz legte im Vergleich zum Vorjahr nur minimal zu. Deutlich gesteigert werden konnten die Projektumsätze. Diese legten zum Vorjahr um rund 60 % zu. Der Hauptumsatztreiber war im vergangenen Geschäftsjahr der Automotive-Sektor. Dieses Geschäftsfeld konnte die Umsätze um rund 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern, was im Wesentlichen auf das deutlich ausgebaute Projektgeschäft zurückzuführen ist. Den größten Umsatzanteil im Jahr 2023 trug weiterhin der Industriebereich mit rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes. Die anderen beiden Bereiche Automotive und EMS teilen sich den restlichen Umsatz paritätisch auf. EMS rund 30 Prozent; Automotive rund 30 Prozent. Im Bereich Automotive wurde der Dienstleistungsbereich im Jahr 2023 kontinuierlich ausgebaut und trägt damit den größten Umsatzbestandteil dieses Bereiches. Die Produktumsätze im Automotive-Sektor bei InnoSenT sind nach wie vor noch auf einem niedrigen Niveau, was durch das Auslaufen der Serien begründet ist. InnoSenT ist mit seinen Entwicklungen bei Radarsensoren sowohl im Außenbereich, Front, Eck und Seite, als auch im Innenbereich tätig. Der Fokus der Entwicklung im Bereich Automotive liegt gemeinsam mit Hella im Bereich ADAS, unabhängig davon entwickelt InnoSenT Sensorik für die automatischen Tür- und Heckklappenöffnungen selbstständig. InnoSenT hat sich im industriellen Bereich im Jahr 2023 auf den Bereich der Verkehrsleittechnik und der Füllstandssensorik fokussiert. Es gibt hier einen zunehmenden Bedarf an günstiger Sensorik, die Füllstände und Pegel von Flüssigkeiten und Feststoffen erfassen müssen. Treiber dafür ist die zunehmende Digitalisierung mit integrierten Workflows, die ein manuelles Ablesen und Übertragen von Füllstandsdaten automatisiert. InnoSenT ist für die kommenden Marktanforderungen gut gerüstet. Als einer der führenden Anbieter für 24GHz, 60GHz und 77GHz Radarsensorik hat man sich als Marke weltweit etabliert und ist bei allen wesentlichen Abnehmern bekannt. Mit mehr als 60 Millionen gefertigten Sensoren seit Firmengründung und über 20 Jahren branchenspezifischer Erfahrung ist Inno- SenT ein bedeutsamer Anbieter auf dem Markt. Gerade im Bereich der 60GHz und 77GHz Sensorik wurde das Produktportfolio in den wichtigsten Kernmärkten ausgebaut. Hier wurden nennenswerte Kunden gefunden und langfristige Partnerschaften zur Vermarktung eingegangen. Die in diesem Frequenzbereich hohe zulässige Bandbreite ermöglicht ein breiteres Anwendungsspektrum. Das bedeutet konkret, dass dadurch neue Applikationen erschlossen werden können, die vorher aufgrund der begrenzten verfügbaren Bandbreite nicht möglich gewesen sind. Der zunehmende Bedarf an Produkten, welche nach SIL bzw. ASIL zertifiziert sind, bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Prozesskette wurde deshalb angepasst und darauf vorbereitet. Hier hat InnoSenT die Grundlage in den Prozessen geschaffen, dass Produkte mit funktionaler Sicherheit entwickelt und gefertigt werden können. Das Team wurde dazu ausgiebig und intensiv geschult. Ein wichtiger Schritt, um auf die zukünftigen Anforderungen eingehen zu können. Die InnoSenT GmbH fertigt ihre Sensoren ausschließlich am Standort Donnersdorf (Deutschland). Durch die Zertifizierungen gemäß IATF 16949, ISO9001, ISO14001, ISO50001 und ISO/TS 22163 (IRIS) kann den Kunden eine hohe Produktqualität garantiert werden. Viele der für die Fertigung und den Test der Radar-Sensorik notwendigen Prozesse wurden im Hause InnoSenT entwickelt und weiter verfeinert. Made in Germany steht nach wie vor weltweit für eine hohe Produktqualität. Die Überwachung der Normen unterliegt unserer Qualitätsabteilung, die innerhalb der Firma unabhängig ist und direkt der Geschäftsleitung unterstellt ist. Unsere Prozesse unterliegen einer stetigen Optimierung. Alle neuen Prozesse werden nach gängigen Standards verifiziert und validiert. Sämtliche neue Produkte - unabhängig für welche Märkte - durchlaufen einen aufwendigen Design- und Qualifizierungsprozess, bevor sie in den Markt gebracht werden. Eine Selbstverständlichkeit für unser Unternehmen ist der umweltschonende Umgang mit Ressourcen. Dies beginnt beim Einkauf von Waren, über die umweltgerechte Fertigung bis hin zum Arbeits- und Sicherheitsschutz für unsere Mitarbeitenden. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 648 auf TEUR 20.841. Der Personalaufwand ist um TEUR 518 auf TEUR 9.819 gestiegen. Der Personalbestand ist im Geschäftsjahr um 2 Mitarbeiter auf 155 Mitarbeiter gestiegen. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 961 auf TEUR 5.409 gesunken. Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR 4.015 (Vorjahr TEUR 4.835) auf. Der Anstieg des Rohergebnisses resultiert im Wesentlichen aus dem mengenmäßigen Anstieg der Umsatzerlöse mit Neukunden. Die Eigenkapitalquote beträgt 87,7 % (Vorjahr 89,4 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.871 auf TEUR 16.177 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 186 auf TEUR 25.618 erhöht. Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert aus Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen (TEUR +3.144). Gegenläufig haben sich die Anlagenbuchwertabgänge (TEUR -36) sowie die Abschreibungen (TEUR -1.237) ausgewirkt. Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +3.843), der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (TEUR +863), der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +306) sowie der liquiden Mittel (TEUR +584). Gegenläufig hierzu haben sich die Vorräte (TEUR -5.410) entwickelt. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 491 auf TEUR 1.162 verringert. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 608 auf TEUR 163 verringert. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 117 auf TEUR 999 beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Rückstellungen für Urlaub und Überstunden, für ausstehende Rechnungen sowie für Gewährleistung. Gegenläufig hierzu hat sich die Rückstellung für Inflationsprämie ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 1.406 auf TEUR 3.985 gestiegen. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 2.130 auf TEUR 41.998 erhöht. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 5.252 (Vorjahr TEUR 5.957). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 2.825, diese entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Kontokorrentkrediten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 3.985. Im Geschäftsjahr wurde der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie für Avale und Kontokorrent in Höhe von TEUR 2.100 und eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 5.000 gewährt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 3.144 getätigt. Die Tätigkeiten im Bereich Design & Development waren im Jahr 2023 geprägt von folgenden Projekten: Zum einen wurde das Traffic-Radar ITR-3800 weiterentwickelt. Daraus entstanden sind zwei Produkte, die auf die besonderen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Zum einen der ITR-3400, der das Entry-Level für die Verkehrslenkung darstellt und als kostengünstiger Einstieg in diese Technik sich preislich unterhalb des 3800 ansiedelt. Zudem ist eine Variante ohne Kamera entstanden, der ITR-3810, der den strengen europäischen Standards für Datenschutz entspricht. Durch eine API ist es möglich den Sensor kundenspezifisch zu konfigurieren und anzupassen. Einzigartig am Markt ist der Radarsichtbereich, der es ermöglicht eine komplexe Kreuzungssituation mit nur zwei Sensoren zu lösen. Der IMD-2002, ein Produkt aus der 24 GHz Familie, wurde softwaretechnisch überarbeitet und verfeinert. Hierzu wurden Kundenfeedbacks eingesammelt und eine neue Firmware erstellt. Im Bereich Automotive wurde der Sensor für die automatische Türöffnung weiterentwickelt. Hier werden mit dem Radarsensor Hindernisse erkannt und der Türöffnungswinkel berechnet, welcher dann per Aktor umgesetzt werden kann. Das System zeichnet sich durch eine hohe Robustheit gegen Verschmutzung und eine stabile Funktion aus. InnoSenT hat hier bereits einige Kundenfahrzeuge ausgerüstet. Die Resonanz ist sehr gut und es wurde ein erstes Serienprojekt gewonnen. Die eingegangene Partnerschaft mit einem Tier-1-Supplier hilft, um sich auf die wesentlichen Radarthemen zu konzentrieren. Die selbst entwickelte und auf die Anforderungen von InnoSenT angepasste Messkammer ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung und wurde im Laufe des Jahres optimiert. Sie ermöglicht die Charakterisierung von Entwicklungsmustern und Serienprodukten in den beiden Frequenzbereichen bei 60 und 77 GHz. Hier werden Parameter wie Entfernungsgenauigkeit und Geschwindigkeitsgenauigkeit genauso geprüft wie die Auflösungen in Entfernung, Geschwindigkeit und Winkel. Durch den eingesetzten kollaborativen Roboter ist die Prüfbox einfach in der Verwendung. Weiterhin werden die Antennenpolarisationen automatisch angepasst und die Hardware ist so ausgelegt, dass beide Frequenzbereiche mit der kompletten Bandbreite charakterisiert werden können. Ein weiterer wesentlicher Meilenstein war eine erfolgreich abgeschlossene Konzeptphase für eine neue Türöffnersensorik auf Radarbasis. Hier wurde mit einem Branchenführer gemeinsam die Grundlage für eine neue Sensorgeneration gelegt. Es ist geplant diese Konzeptphase in den kommenden Jahren zu einem fertigen Sensor für diesen Anwendungsbereich weiterzuentwickeln. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Bereichsertrag, Investitionen und Ergebnis vor Ertragssteuern. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als zufriedenstellend zu beurteilen und übertraf beim Rohergebnis und beim Ergebnis moderat die Erwartungen des Vorjahres. B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir beim Rohergebnis mit einem Anstieg um ca. 15 Prozent. Bedingt durch allgemeine Preissteigerungen sowie insbesondere der erhöhte Personalbedarf und -aufwand, erwarten wir einen Ergebnisrückgang um ca. 10 bis 15 Prozent. Die durch die Corona-Pandemie verursachte Verknappung der Bauteilverfügbarkeit hat sich in diesem Geschäftsjahr deutlich entspannt. Flaschenhals-Komponenten konnten beschafft werden und die aufgeschobenen Lieferungen wurden damit endgültig im Kalenderjahr 2023 an die Kunden ausgeliefert. Dadurch konnte der komplette Lieferrückstand gegenüber unseren Kunden zum Jahresende hin abgebaut werden. In diesem Zuge wurde kontinuierlich auch das Lager wieder reduziert. Die hohen Lagerbestände, die aufgrund der massiv gestiegenen Lieferzeiten erzeugt wurden, konnten kontinuierlich abgebaut werden. Der Lagerwert hat sich dadurch wieder auf ein normales Maß angepasst. Aktuell sehen wir keine deutlichen Anzeichen für eine wiederholte Verknappung am Markt. Nichtsdestotrotz können immer wieder vereinzelte Verknappungen auftreten. Der andauernde Krieg in der Ukraine zeigt nur einen geringen Einfluss auf unsere Absatzmärkte. Zwar fallen InnoSenT-Produkte unter das Embargo, allerdings war der russische Markt für InnoSenT kein bedeutender. Schwerwiegender sind hier die stark gestiegenen Energiepreise zu nennen. Risiken auf dem Absatzmarkt bestehen dahingehend, dass sich die weltweite Wirtschaft deutlich abkühlt. Hier haben wir im Jahr 2023 gerade eine Reduktion in China gesehen. Eine Abkühlung der Wirtschaft sehen wir bereits in einigen Branchen, wie z. B. der Bauwirtschaft, die sich deutlich reduziert hat. Die Einschränkungen durch das COVID-19-Virus scheinen mittlerweile beherrschbar und im Griff zu sein. Der weltweite Markt für Güter der Elektro- und Digitalindustrie hat sich laut Branchenverband ZVEI für das Jahr 2023 trotz schleppender Weltwirtschaft nochmals dynamisch entwickelt und wird bei einem Plus von 9 % erwartet. Gemäß der ZVEI-Prognose könnte jedoch im nächsten Jahr wieder eine gewisse Normalisierung eintreten (+3%), die dann dem schwachen gesamtwirtschaftlichen Ausblick Rechnung trägt. Einen Grund für die vergleichsweise gute Position sieht der Branchenverband weiterhin in der sogenannten All-Electric-Society. Die wachstumsfördernden Megatrends Elektrifizierung und Digitalisierung sind unmittelbar mit der Branche verbunden. Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, bedarf es zusätzlicher Investitionen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Mobilität. Langfristig gesehen, ist der Bereich der Sensorik ein stark wachsender Markt. Faktoren hierfür sind neben der Digitalisierung auch die Integration der Künstlichen Intelligenz nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Die zunehmende Komplexität erhöht zudem die Anforderungen insbesondere an die Softwarekomponenten der Produkte. Die Notwendigkeit Entwicklungszyklen qualitativ und zeitlich weiter zu optimieren, ist elementar, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Gerade die Effektivität bzw. Effizienz der Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor, der für die Kosten und die Geschwindigkeit bei Neuprodukten relevant ist. Die Corona-Pandemie sowie der Krieg in der Ukraine haben die Probleme der Globalisierung in manchen Bereichen schonungslos aufgedeckt. Die weltweiten Beschränkungen führten zu Problemen am globalen Beschaffungsmarkt. Aktuell anhaltend sind Probleme beim Transport der Waren, was zu Preissteigerungen und Verzögerungen führt. Für uns erfordert dies eine langfristige, vorausschauende Materialbedarfsplanung. Die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden war jederzeit sichergestellt. Ein Risiko stellen die Entwicklungen an den Devisenmärkten dar. Diesem Risiko begegnen wir durch eine laufende Beobachtung der Märkte. Die Weiterentwicklung der Radarsensorik eröffnet viele Möglichkeiten. Doch die Technik in eigene Produkte zu implementieren, fällt Herstellern in unseren Zielbranchen schwer. Ihnen fehlen häufig Fachkompetenz und Entwicklungsressourcen, welche für die Nutzung von Radar erforderlich sind. Die Integration der Technik bringt einige Tücken mit sich, die ohne Radarexpertise kaum zu meistern sind. Vor allem ist die Signalverarbeitung mit Abstand die größte Problematik der Integration. In den vergangenen Jahren bedienten sich die Radarexperten nach und nach an den neuen technischen Erkenntnissen im Bereich Software Entwicklung. Die Signalverarbeitung gewann deutlich an Gewicht. Dadurch können zunehmend komplexere Aufgaben mit Radar wirtschaftlich gelöst werden. InnoSenT hat dies bereits vor Jahren erkannt und den Bereich Software Entwicklung mit Fachpersonal massiv aufgebaut und wird diesen Weg in Zukunft weiterverfolgen. Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Komplexität ist auch die Antenne, bzw. alle Komponenten die einen Einfluss auf die Abstrahlung und den Empfang der Radarwellen haben. Hier gibt es am Markt Tendenzen zu 3D-Antennen. InnoSenT hat in 2023 ein Entwicklungsprojekt dazu gestartet und ist im Bereich Automotive auch mit einem großen Kunden dazu in der Entwicklung. Dem nachhaltigen Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt und den damit verbundenen Herausforderungen begegnen wir mit einer hohen Arbeitszeit- und Arbeitsortflexibilität. Durch technische Investitionen ist es unseren Mitarbeitern inzwischen möglich einen Großteil der Aufgaben durch mobiles Arbeiten zu erledigen. Zusätzlich ermöglicht ein flexibles Arbeitszeitmodell eine optimale Ergänzung von beruflichen und privaten Bedürfnissen. Hierdurch ist es uns möglich die Akquise von Fachpersonal auch überregional durchzuführen und einen größeren Bewerberpool anzusprechen. Zudem arbeiten wir mit regionalen Hochschulen zusammen, um Mitarbeiter frühzeitig an InnoSenT zu binden. Für eine optimale Einarbeitung der neuen Mitarbeiter etablierten wir ein Patensystem. Hierdurch wird sichergestellt, dass neues Personal unternehmensinterne Abläufe und Prozesse schneller vermittelt bekommt und somit eine bessere Integration ins Unternehmen erfolgt. Ein zusätzlicher Erfolgsfaktor wurde durch die Erweiterung mit einem neuen Standort in Erlangen geschaffen. Mitte 2023 wurde dieser bezogen und ist bis zum Jahresende deutlich angewachsen. Zum einen nutzen bestehende Mitarbeiter aus der Nähe diesen Standort, darüber hinaus konnten aber viele neue Mitarbeiter für den Standort Erlangen gewonnen werden. Dieser Entwicklungsstandort wird in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Den Kostenstrukturrisiken, im Bereich der Entwicklungsaufwendungen, Material-, Energie- und Beschaffungspreise, sowie dem Preisdruck auf der Verkaufsmarktseite begegnen wir mit einem regelmäßigen internen Controlling. Dieses liefert zeitnah aussagekräftige Kennzahlen, um mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können. Chancen auf dem Absatzmarkt werden dahingehend gesehen, dass man bestehende Technologien durch Radarsensorik kostengünstiger und effektiver ersetzen kann und dem Kunden eine einfache Anbindung der Radarsensorik an die eigenen Anwendungen ermöglicht. Der Bereich der externen Lizenzfertigung von Produkten mit InnoSenT Know-How entwickelt sich. Eine weitere Einnahmequelle werden in Zukunft Lizenzzahlungen bei Produktverkäufen darstellen, bei denen InnoSenT an der Produktentwicklung beteiligt war. Im Bereich EMS wurden neue Kundenkontakte aufgebaut und auch durch einige Musterfertigungen bereits bestätigt. Hier kann in den Folgejahren von weiterem Wachstum ausgegangen werden. Das Jahr 2023 wurde intensiv dazu genutzt, zum einen den Backlog aus nicht auslieferbaren Produkten abzubauen, zum anderen um die kontinuierliche Weiterentwicklung des Portfolios voranzutreiben. Ein wichtiger Meilenstein dazu war die Gewinnung eines Kundenauftrages für die Türöffnersensorik im Bereich Automotive. Wir sehen InnoSenT deshalb als gut gerüstet für die Zukunft. Das größte Risiko sehen wir derzeit in einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft. Die exzellente Eigenkapitalquote von InnoSenT stellt sicher, dass die finanzielle Stabilität jederzeit gewährleistet ist. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern, nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Donnersdorf, den 19. Januar 2024 InnoSenT GmbH gez. Robert Mock Beschluss über die Feststellung für das Geschäftsjahr 2023InnoSenT GmbH, Am Rödertor 30, 97499 DonnersdorfMit Beschluss vom 7. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Gewinnverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023InnoSenT GmbH, DonnersdorfDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.014.752,77 zuzüglich des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 32.810.795,48 somit insgesamt EUR 36.825.548,25 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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