Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 22975
Vorher
TRM Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
7.5.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die Übernahme aller Tätigkeiten, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Knauf
seit 24.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

66.66% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Copper Oak Ventures GmbHEigenbeteiligung
33.33%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Albrecht Knauf
44229 Dortmund
50.002 €
33.33%
RMK Vermögensverwaltungs GmbH
Germany
49.999 €
33.33%
MBK Vermögensmanagement GmbH
Germany
40.999 €
27.33%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRM Beteiligungsgesellschaft mbH

Dortmund

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.805.701,72 4.102.038,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.149.872,80 9.174.492,39
3. Geleistete Anzahlungen 2.760.607,49 1.265.404,08
14.716.182,01 14.541.935,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 284.881.179,33 274.570.941,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.550.283,63 16.148.268,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.534.752,55 8.132.235,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.976.657,58 58.133.337,13
385.942.873,09 356.984.782,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 20.034.119,97 35.985.905,56
2. Beteiligungen 5.815.092,64 5.531.252,72
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.916.350,00 3.615.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.934.046,01 609,26
5. Sonstige Ausleihungen 6.012.101,12 4.825.834,92
38.711.709,74 49.958.602,46
439.370.764,84 421.485.320,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 24.891.980,18 22.948.412,40
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 63.853.174,42 68.114.628,53
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 40.391.230,91 52.275.740,99
4. Geleistete Anzahlungen 701.806,37 1.124.415,53
129.838.191,88 144.463.197,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.002.733,51 45.855.056,34
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.240.223,90 2.528.493,80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.010.710,27 18.222.864,32
88.253.667,68 66.606.414,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 66.442.058,91 43.497.184,06
284.533.918,47 254.566.795,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.956.387,04 3.417.054,96
D. Aktive latente Steuern 710.874,25 446.893,36
727.571.944,60 679.916.064,50

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 37.781.000,00 28.781.000,00
III. Gewinnrücklagen 78.000.000,00 78.000.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung -512.904,06 -366.257,29
V. Konzern-Bilanzgewinn 5.887.278,19 11.042.656,63
121.305.374,13 117.607.399,34
VI. Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter 27.255.787,89 18.833.932,36
148.561.162,02 136.441.331,70
B. Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung 20.202.111,59 24.804.922,41
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.734.411,64 11.904.689,59
2. Steuerrückstellungen 4.690.676,92 5.189.216,96
3. Sonstige Rückstellungen 36.678.322,37 45.172.633,56
52.103.410,93 62.266.540,11
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 332.827.651,73 290.903.904,17
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 37.680.455,70 42.705.691,19
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.217.601,16 30.829.957,46
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 191.998,99 450.025,02
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 631.200,57
6. Sonstige Verbindlichkeiten 75.566.799,75 73.681.612,27
davon aus Steuern: € 9.362.678,14 (Vj.: € 9.458.154,96)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 307.876,50 (Vj.: € 405.261,54)
487.484.507,33 439.202.390,68
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.482.482,57 3.293.954,30
F. Passive latente Steuern 16.738.270,16 13.906.925,30
727.571.944,60 679.916.064,50

Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 489.459.853,41 473.953.330,24
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -3.573.246,96 4.756.876,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.672.623,59 3.357.302,48
4. Sonstige betriebliche Erträge 55.881.803,06 38.486.880,62
davon aus Währungumrechnung: € 2.910.893,07 (Vj.: € 4.947.543,05)
543.441.033,10 520.554.390,07
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -184.996.195,63 -197.730.058,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -45.125.170,57 -37.705.993,51
-230.121.366,20 -235.436.051,53
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -129.499.254,75 -124.387.502,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -23.674.304,46 -22.945.368,35
davon für Altersversorgung: -€ 345.586,55 (Vj.: -€ 1.666.373,54)
-153.173.559,21 -147.332.871,20
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -23.212.306,11 -24.885.798,25
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -9.999.235,36 0,00
-33.211.541,47 -24.885.798,25
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -110.140.561,81 -103.090.939,27
davon aus Währungsumrechnung: - € 2.123.605,79 (Vj.: - € 8.849.060,97)
-526.647.028,69 -510.745.660,25
9. Erträge aus Beteiligungen 680.224,80 943.934,82
10. Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen 932.973,04 1.425.874,91
11. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00 -380.991,84
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 379.758,69 208.388,27
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 745.148,33 303.426,15
davon Abzinsung Rückstellungen: - € 78.087,22 (Vj.: € 0,00)
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -12.953,48 0,00
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.109.938,50 -6.961.814,20
davon Aufzinsung Rückstellungen: - € 113.818,00 (Vj.: - € 240.997,49)
-10.384.787,12 -4.461.181,89
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.409.217,29 5.347.547,93
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.039.166,98 -4.725.305,65
davon latente Steuern: € 2.567.364,10 (Vj.: € -1.007.457,50)
18. Konzern-Ergebnis nach Steuern -4.629.949,69 622.242,28
19. Sonstige Steuern -2.275.757,94 -2.624.451,65
20. Konzern-Jahresfehlbetrag (-)/-überschuss vor Anteil anderer Gesellschafter -6.905.707,63 -2.002.209,37
21. Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 3.763.788,46 -1.242.783,69
22. Konzern-Jahresfehlbetrag (-)/-überschuss -3.141.919,17 -3.244.993,06
23. Gewinnvortrag 11.042.656,63 2.778.992,59
24. Ausschüttung -1.998.000,00 -1.200.000,00
25. Verrechnung mit Verlustvortragskonten Kommanditisten 0,00 -871.989,83
26. Veränderung Konsolidierungskreis -15.459,27 308.723,11
27. Entnahme aus Gewinnrücklagen 0,00 13.271.923,82
28. Konzern-Bilanzgewinn 5.887.278,19 11.042.656,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Erläuterungen

(1) Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH (kurz "TRM" oder "Mutterunternehmen") hat ihren Sitz in Dortmund und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Dortmund unter der Registernummer 22975 eingetragen.

Bei dem als Konzernabschluss der TRM bezeichneten Abschluss handelt es sich um einen Abschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden "davon-Vermerke" - teilweise - im Anhang dargestellt.

Für die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Für einen Teilbereich wurde die Darstellung unter Berücksichtigung der Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen gewählt. Die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens wurden in diesem Geschäftsjahr in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in die sonstigen betrieblichen Erträge umgegliedert. Der Vorjahresbetrag wurde nicht angepasst (T€ 1.361).

Einheitlicher Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember 2023.

Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem der TRM (Mutterunternehmen) und aller einbezogenen Unternehmen mit Ausnahme des assoziierten Unternehmens FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, welches einen Konzernabschluss zum 30. Juni 2023 aufgestellt hat. Im Rahmen der Anwendung der Equity-Methode gemäß §§ 311, 312 HGB wurde gemäß § 312 Abs. 6 Satz 2 HGB der Konzernabschluss der FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, anstelle des Einzelabschlusses der FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, zugrunde gelegt. Es wurde ein Zwischenabschluss auf den 31. Dezember 2023 erstellt und der Equity-Konsolidierung zugrunde gelegt. Zum Abschlussstichtag war die TRM noch mit 5,16 % beteiligt, so dass die FORTEC Elektronik AG Landsberg am Lech, nicht mehr als assoziiertes Unternehmen zu behandeln war.

(2) Konsolidierungskreis

Die Jahresabschlüsse der folgenden Unternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen:

Einbezogenes Unternehmen Mutterunternehmen Beteiligungsquote
in %
Mutterunternehmen:
TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund
Tochterunternehmen:
KMF Beteiligungen GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 65
Harpen Holding GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
SeBe Holding GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
KR Beteiligungen GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 87,5
Wunschfutter GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
WPE Elektrotechnik GmbH, Lünen TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 85
SUB Beteiligungen GmbH, Dortmund (Entkonsolidierung am 12. Dezember 2023) TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
KI Immobilienverwaltungs GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
IB Beteiligungs GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
SSS Nelken GmbH, Essen TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
FSTW Beteiligungs GmbH, Schwerte TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 52
TRM Stiftung gGmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 100
KMF-BGAutomatisierung GmbH, Dortmund KMF Beteiligungen GmbH 100
KMF-BGElektronik GmbH, Dortmund KMF Beteiligungen GmbH 100
KMF-BGMaschinenbau GmbH, Dortmund KMF Beteiligungen GmbH 100
KMF-BGBeteiligungen GmbH, Dortmund KMF Beteiligungen GmbH 100
agiplan public GmbH, Mülheim a. d. Ruhr KMF Beteiligungen GmbH 73,5
ONgineer GmbH, Espelkamp KMF-BGElektronik GmbH 68,88
Ralf Lang Maschinenbau GmbH, Much KMF-BGAutomatisierung GmbH 85
Thielenhaus Holding GmbH, Wuppertal KMF-BGMaschinenbau GmbH 75,01
PRISMA CONSULT GMBH, Mülheim a. d. Ruhr agiplan public GmbH 100
delta consult GmbH, Mülheim a. d. Ruhr agiplan public GmbH 100
prisma Trade GmbH, Mülheim a. d. Ruhr agiplan public GmbH 100
Harpen Immobilien GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 94
Harpen Bürogebäude Flugplatz 21 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 94
Harpen OM 1 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 2 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 3 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 4 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 5 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 6 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 7 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 8 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen OM 9 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 51
Harpen OM 10 GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen TM GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Harpen Property Management GmbH, Dortmund Harpen Holding GmbH 100
Touraine & Jacobi Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Dortmund Harpen Immobilien GmbH 100
Harpen Immobilien Sp. z o.o., Warschau/Polen Harpen Immobilien GmbH 100
Einbezogenes Unternehmen Mutterunternehmen Beteiligungsquote
in %
Tochterunternehmen:
Thielenhaus Technologies GmbH, Wuppertal Thielenhaus Holding GmbH 100
Thielenhaus Vermögensverwaltungs GmbH, Wuppertal Thielenhaus Technologies GmbH 100
Thielenhaus Holding Corporation, Novi, USA Thielenhaus Technologies GmbH 100
Thielenhaus Microfinish Corporation, Novi, USA Thielenhaus Holding Corporation 100
Koellmann Gear Corporation, Waldwick, USA Thielenhaus Holding Corporation 100
Thielenhaus Machinery Shanghai Co. Ltd., Shanghai, China Thielenhaus Microfinish Corporation 100
Thielenhaus Microfinish India Pvt. Ltd., Bengaluru, Indien Thielenhaus Microfinish Corporation 100
Thielenhaus Microfinish do Brasil Co. Ltd., Joinville, Brasilien Thielenhaus Microfinish Corporation 100
Thielenhaus Superfinish Innovation AG, Matzingen, Schweiz Thielenhaus Technologies GmbH 100
AM GmbH, Meschede FSTW Beteiligungs GmbH 100
MIASEC GmbH, Meschede AM GmbH 100
datrycs GmbH, Dortmund AM GmbH 55
Severin Elektrogeräte GmbH, Sundern SeBe Holding GmbH 94
Severin Household Electric Appliances (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen, China Severin Elektrogeräte GmbH 100
Sandora Household Electric Appliances (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen, China Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Electrical Appliances (Shenzhen) Ltd., Shenzhen, China Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Asia Ltd., Hongkong, China Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Electrodomésticos España S.L., Madrid, Spanien Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Italia Srl., Mailand, Italien Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Nederland B.V., Aalsmeer, Niederlande Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin France SARL,Strasbourg-Obernai, Frankreich Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Svenska AB, Stockholm, Schweden Severin Elektrogeräte GmbH 100
Severin Polska Sp. z o.o., Gdynia, Polen Severin Elektrogeräte GmbH 100
Sandora Asia Ltd., Hongkong, China Severin Asia Ltd. 100
Einbezogenes Unternehmen Mutterunternehmen Beteiligungsquote
in %
Tochterunternehmen:
Dornbracht Management AG, Iserlohn KR Beteiligungen GmbH 80
KDO Beteiligungs GmbH & Co. KG, Dortmund KR Beteiligungen GmbH 92,5
KDO Verwaltungs GmbH, Dortmund KR Beteiligungen GmbH 74,9
Dornbracht AG & Co. KG, Iserlohn KDO Beteiligungs GmbH & Co. KG 86,49
Dornbracht GmbH, Iserlohn Dornbracht AG & Co. KG 100
Dornbracht Group International GmbH, Iserlohn Dornbracht AG & Co. KG 100
Alape GmbH, Goslar (Entkonsolidierung 30. Juni 2023) Dornbracht AG & Co. KG 100
Dornbracht España SL, Barcelona, Spanien Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht France SARL, Champs-sur-Marne, Frankreich Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Asia Pacific Ltd., Hong Kong, China Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Italien Srl, Mailand, Italien Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht UK Ltd., Coventry, Groß-Britannien Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Austria GmbH, Wiener Neustadt, Österreich Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht (Shanghai) Commersial Ltd, Shanghai, China Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Americas Inc., Duluth, GA, USA Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Nederlande B. V., Capelleaan den Ijssel, Niederlande Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Deutschland GmbH & Co. KG, Iserlohn Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Deutschland Verwaltungs GmbH, Iserlohn Dornbracht Deutschland GmbH & Co. KG 100
Dornbracht Nordic A/S, Kopenhagen, Dänemark Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht India Private Ltd., Mumbai, Indien Dornbracht Group International GmbH 99,9
Dornbracht Asia Pacific Ltd. 0,1
Dornbracht Central Asia Banyo ve Mutfak Ürünleri Ltd. Sti., Istanbul, Türkei Dornbracht AG & Co. KG 0,05
Dornbracht Group International GmbH 99,95
Dornbracht Schweiz AG, Kappel, Schweiz Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht South East Asia Pte Ltd., Singapore Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Japan Ltd, Tokio, Japan Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Vietnam Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Norge AS, Oslo, Norwegen Dornbracht Group International GmbH 100
Dornbracht Sverige AB, Stockholm, Schweden Dornbracht Group International GmbH 100
EME Eisen-, Metall- und Elektrobau GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
SSS Starkstrom- und Signal-Baugesellschaft mbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
SSS Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
SSS Planung und Service GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
SSS Energietechnik und Netzservice GmbH, Gräfenhainichen SSS Nelken GmbH 100
SSS Energie- und Netztechnik GmbH, Bitburg SSS Nelken GmbH 100
SSS Systemschaltanlagenbau GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
SABT Immobilien GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 100
NRS Immobilien GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 100

(3) Veränderungen im Konsolidierungskreis

- Mit notarieller Urkunde vom 19. Januar 2023 (UVZ-Nr. 156/2023; Dr. Christian Ziems, Dortmund) wurde die NRS Immobilien GmbH, Essen von der SSS Nelken GmbH, Essen, mit einem Stammkapital von € 25.000,00 geründet. Zweck der Gesellschaft ist die Herstellung, der Erwerb, der Besitz und die Verwaltung eigener Immobilien.

- Am 08. Februar 2023 wurde die Dornbracht Sverige AB, Stockholm, von der Dornbracht Group International gegründet. Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb von Armaturen, Badezimmer- und Küchenzubehör, Wassersystemen und Metallwaren.

- Mit notarieller Urkunde vom 01. März 2023 (UVZ-Nr. 546/2023; Dr. Christian Ziems, Dortmund) hat die KMF-BGAutomatisierung GmbH, Dortmund, 15 % an den Anteilen der Ralf Lang Maschinenbau GmbH, Much, mit Wirkung zum 01. Januar 2023 veräußert.

- Mit notarieller Urkunde vom 31. Mai 2023 (UVZ-Nr. 1375/2023; Notar Dr. Christian Ziems, Dortmund) hat die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, 7,54 % an der FSTW Beteiligungs GmbH, Schwerte, veräußert. Die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, ist zum 31.12.2023 noch mit 52 % an der Gesellschaft beteiligt.

- Mit notarieller Urkunde vom 15. August 2023 (UVZ-Nr. 322/2023; Dr. Thorsten Siepe, Dortmund), wurde das Stammkapital der Harpen OM9, Dortmund, um € 75.000,00 auf € 100.000,00 gegen Bareinlagen erhöht. Die Sparkasse Dortmund hat sich an dieser Kapitalerhöhung in Höhe von € 49.000,00 hieran beteiligt.

- Mit notarieller Urkunde vom 07. November 2023 (UVZ-Nr. 2721/2023; Dr. Christian Ziems, Dortmund) wurde die TRM Stiftung gGmbH, Dortmund, von der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, mit einem Stammkapital von € 25.000,00 gegründet. Zweck der Gesellschaft ist nachhaltige Förderung des Gemeinwohls der Bevölkerung.

- Mit notarieller Urkunde vom 12. Dezember 2023 (UVZ-Nr. 3054/2023; Notar Dr. Christian Ziems, Dortmund) hat die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, 100 % an der SUB Beteiligungen GmbH, Dortmund, veräußert und zu diesem Zeitpunkt entkonsolidiert.

- Mit notarieller Urkunde vom 19. Dezember 2023 (UVZ-Nr. 803/2023; Jens Hermanns, Mülheim an der Ruhr, wurden 100 % der Anteile an der prisma Trade GmbH, Müllheim an der Ruhr, von der PRISMA CONSULT GMBH, Mülheim an der Ruhr, an die agiplan public GmbH, Mülheim an der Ruhr, veräußert. Die Gesellschaft wird in 2024 auf die agiplan public GmbH verschmolzen.

- Über die ehemalige Alape GmbH (jetzt AL Abwicklungsgesellschaft mbH) wurde am 04. Juli 2023 das Insolvenzverfahren eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt ist diese Gesellschaft damit aus dem Konsolidierungskreis der Dornbracht AG & Co. KG, Iserlohn, ausgeschieden. Die Gesellschaft wurde zum 30. Juni 2023 entkonsolidiert. Nachstehend sind die zum Entkonsolidierungszeitpunkt erfassten Beträge - inklusive der Liquidationseffekte des Anlagevermögens (-T€ 297) und der Vorräte (-T€ 1.618) - der abgegangenen Aktiva und Passiva aufgeführt:

Gesamt
in T€
AKTIVA
Immaterielle Vermögensgegenstände 20
Grundstücke und Bauten 6.916
Technische Anlagen und Maschinen 1.453
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341
Vorräte 1.602
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.395
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 196
Sonstige Vermögensgegenstände 190
Liquide Mittel 150
RAP 88
PASSIVA
Rückstellungen 733
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.272
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 896
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.376
Sonstige Verbindlichkeiten 296

Aus der Entkonsolidierung resultierte ein Gewinn von T€ 2.222.

Weiterhin ergeben sich aus der zeitanteiligen Einbeziehung der GuV-Zahlen der SSS Nelken GmbH im Vorjahr und der zeitanteiligen Einbeziehung der Alape GmbH in 2023 folgende Auswirkungen auf die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung

Gesamt
in €
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 3.697
Bestandsveränderungen 5.161
Aktivierte Eigenleistungen -169
Sonstige betriebliche Erträge 106
Materialaufwand -2.611
Personalaufwand -3.756
Abschreibungen -175
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.061
Zinserträge 0
Zinsaufwendungen -99
Steuern vom Einkommen und Ertrag -12
Sonstige Steuern -34
Konzernfehlbetrag 1.047

(4) Assoziierte Unternehmen

Die TRM hält die folgenden Beteiligungen an assoziierten Unternehmen:

Assoziierte Unternehmen Mutterunternehmen Beteiligungsquote
in %
ALLISTRO CAPITAL 21-1 Initiator GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 94,6
ALLISTRO CAPITAL Gesellschaft für Beteiligungsberatung mbH, Frankfurt am Main TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 25,02
HRDigital GmbH, Düsseldorf TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 25
pmOne AG, München TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 49,93
MAREDO GmbH (vormals Foodbrand 69 GmbH), Schmallenberg TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 20
Dorcon Projekt GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 45
Work Inn GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 30
EnergieAgentur.NRW GmbH, Düsseldorf agiplan GmbH 50
Energy Agency GmbH, Düsseldorf agiplan GmbH 50
net.e - Network Experts GmbH, Aurich AM GmbH 49
4sConsult GmbH, Dortmund AM GmbH 50

Aufgrund des maßgeblichen Einflusses des Mutterunternehmens auf die Beteiligungen werden diese nach der Equity-Methode (§ 312 HGB) in den Konzernabschluss einbezogen.

Bedingt durch die Pflichteinlage in Höhe von 94,60 % im Rahmen der Beteiligung an der ALLISTRO CAPITAL 21-1 Initiator GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, ist der TRM zwar grundsätzlich in entsprechender Höhe die Mehrheit der Stimmrechte zuzurechnen. Gesellschaftsvertraglich sind die auf die Pflichteinlage der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, entfallenden Stimmrechte jedoch auf 25,01 % aller vorhandenen Stimmrechte beschränkt, so dass ein beherrschender Einfluss und somit die Voraussetzung für die Qualifikation als Tochterunternehmen gemäß § 290 HGB nicht vorliegen.

Die Einbeziehung der ALLISTRO CAPITAL 21-1 Initiator GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 erfolgte aufgrund des gegebenen maßgeblichen Einflusses nach der Equity-Methode (§ 312 HGB).

Veränderungen im Geschäftsjahr 2023:

- Mit Aktienkauf- und Übertragungsvertrag vom 11. September 2023 wurden 25,07 % der Anteile an der FORTEC AG, Landsberg am Lech, veräußert. Die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, ist zum 31. Dezember 2023 mit 5,16 % am Kapital beteiligt. Die Anteile werden nun unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesen.

- Im Berichtsjahr wurden Aktien im Nennwert von € 2.296.844 an der pmOne AG, München, durch Kapitalerhöhungen hinzuerworben. Weitere Aktien im Nennwert von € 1.895.786 wurden mit Kaufvertrag vom 20. März 2023 erworben. Aufgrund der vorgenannten Transaktionen hat sich die Beteiligungsquote der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, an der pmOne AG, München, bis zum 20. März 2023 von 49,08 % auf 89,82 % erhöht. Durch Gesellschafterbeschluss vom 24. Oktober 2023 wurde das Grundkapital auf € 0,00 herabgesetzt und um € 1.000.000,00 erhöht. Die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, hat an dieser Kapitalerhöhung durch Übernahmen von 910.336 Aktien teilgenommen. Mit Vertrag vom 20. Dezember 2023 wurden Aktien im Nennwert von € 411.000,00 wieder veräußert. Zum Abschlussstichtag ist die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, mit 49,93 % am Kapital beteiligt. Der kurzzeitige Statuswechsel in die Vollkonsolidierung wurde aufgrund des vorliegenden Gesamtplans im Konzernabschluss nicht dargestellt.

- Mit Vertrag vom 27. Juni 2023 (UVZ-Nr. 1589/2023; Dr. Daniel Thoma, Dortmund) wurden die Anteile an der Digital Hub Management GmbH, Dortmund veräußert.

(5) Beteiligungen

Die TRM hält nach der handelsrechtlichen Einheitstheorie im Konzernabschluss zum Bilanzstichtag die folgenden Beteiligungen:

Beteiligungen Mutterunternehmen Beteiligungsquote
in %
Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund Harpen Immobilien GmbH 17,2
Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Harpen Immobilien GmbH 17,2
BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG, Köln TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 5,67
Innovation City Management GmbH, Bottrop agiplan GmbH 9
Brumberg Leuchten GmbH & Co. KG, Sundern IB Beteiligungs GmbH 10
Brumberg Immobilien GmbH & Co. KG, Sundern IB Beteiligungs GmbH 10
datrycs GmbH, Dortmund TRM Beteiligungsgesellschaft mbH 30
Electro Mobil GmbH, Essen SSS Nelken GmbH 50
ONGTB GmbH, Espelkamp ONgineer GmbH 18

Das Mutterunternehmen übt einen allgemeinen Einfluss aus. Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten.

(6) nicht einbezogene Unternehmen

Nicht einbezogen wird die Dornbracht Mexico SA de CV i. L, Naucalpan, Mexico. Die Beteiligungshöhe beträgt 50 %. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation und ist von untergeordneter Bedeutung. Jahresabschlüsse waren für diese Gesellschaft nicht zu bekommen.

Ferner wurden die von der TRM Beteiligungsgesellschaft GmbH gehaltenen Anteile an der datrycs GmbH, Dortmund, in Höhe von 30 % nicht einbezogen, da diese Anteile zur Veräußerung bestimmt sind.

Ebenso wurde die Electro Mobil GmbH, Essen, an der die SSS Nelken GmbH eine 50%ige Beteiligung hält nicht einbezogen. Von der Gesellschaft liegt letztmalig der Jahresabschluss zum 31.12.2020 vor. Die Entscheidung erfolgte unter Wesentlichkeitsaspekten.

(7) Angaben zu Konsolidierungsmethoden

Gem. § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden für die Kapitalkonsolidierung die Wertansätze für die Tochterunternehmen im Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des freiwilligen Konzernabschlusses zum 01. Januar 2013 zugrunde gelegt. Für nach diesem Stichtag erworbene Anteile an Tochterunternehmen wurde gem. § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, durchgeführt. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung nach Abs. 2 maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Hierzu wurde eine Neubewertung der Vermögens- und Schuldposten vorgenommen. Die hierbei ermittelten stillen Reserven im Anlagevermögen wurden über die Restnutzungsdauer der betroffenen Vermögensgegenstände abgeschrieben. Die stillen Reserven im Umlaufvermögen wurden analog den Abgängen aufgelöst. Die stillen Lasten werden im Zeitpunkt Ihres Anfalls aufgelöst. Für die Neubewertung im Grundvermögen wurden für alle wesentlichen Grundstücke Gutachten eingeholt.

Werden nah Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden die Transaktionen als Erwerbs- oder Veräußerungsvorgang abgebildet.

Die nach der Kapitalaufrechnung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB bisher verbleibenden positiven Unterschiedsbeträge (Geschäfts- oder Firmenwert auf der Aktivseite unter den immateriellen Vermögensgegenständen, § 301 Abs. 3 HGB) werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bis auf den Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb des 49%igen Minderheitsanteils an der Serverin Floorcare GmbH (T€ 1.653), der über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird, werden alle Firmenwerte über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte stellt sich wie folgt dar:

Firmenwert
Auflösung kumuliert
Auflösung kumuliert
Auflösung 2023
aus Kapitalkonsolidierung 21.840.804,89 14.988.080,06 6.852.724,83 2.321.767,56
aus Einzelabschluss 3.064.897,30 2.767.749,33 297.147,97 99.049,33
24.905.702,19 17.755.829,39 7.149.872,80 2.420.816,89

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung in der Konzernbilanz mit dem Buchwert angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wurde den Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ggf. Sonderposten des assoziierten Unternehmens insoweit zugeordnet, als deren beizulegender Zeitwert höher oder niedriger ist als der Buchwert. Ein verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert bzw. als passiver Unterschiedsbetrag ausgewiesen (§ 312 Abs. 1 HGB). Im Geschäftsjahr 2023 wurde der jeweilige Wertansatz der Beteiligung um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, erhöht oder vermindert. Auf die Beteiligung entfallende Gewinnausschüttungen wurden abgesetzt (§ 312 Abs. 4 HGB). Im Jahr 2023 ergab sich durch eine Statusänderung ein Abgang in Höhe von T€ 6.297, der gegen die Buchgewinne aus dem Abgang der Beteiligung gerechnet wurde. Die Restbeteiligung in Höhe von T€ 2.933 wurden als Anschaffungskosten für die Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen anteiligem Eigenkapital und Buchwert beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 350. Dieser betrifft in voller Höhe Geschäfts- oder Firmenwerte, die über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben werden. Für eine Gesellschaft ist ein negativer Equity-Wert in Höhe von T€ 6.349 entstanden, der in einer Nebenrechnung vorgetragen wurde.

Die Berücksichtigung der Änderung des Equity-Wertes erfolgt nach Kürzung um Ertragsteuern (DRS 26.79).

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Zwischenergebniseliminierung wurde gemäß § 304 Abs. 1 HGB durch Umbewertung der von anderen Konzernunternehmen gelieferten Vermögensgegenstände auf die Konzernanschaffungs- bzw. Konzernherstellungskosten vorgenommen. Weiterhin wurden Gewinne aus dem Verkauf von Markenrechten, Teilbetrieben und Beteiligungen zwischen Konzernunternehmen eliminiert.

(8) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses werden grundsätzlich die vom Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) herausgegebenen Deutschen Rechnungslegungsstands (DRS) angewandt.

Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde in Anwendung des Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) 21 aufgestellt. Hierbei wurde das Wahlrecht zur Angabe von Vorjahreszahlen nicht ausgeübt.

Gem. DRS 23 Tz. 192 erfolgt die Konsolidierung der Tochterunternehmen bei der Kettenkonsolidierung schrittweise, so dass die in der Konzernhierarchie am weitesten von dem Mutterunternehmen entfernten Tochterunternehmen zuerst konsolidiert werden. Sofern bei dieser Vorgehensweise Anteile anderer Gesellschafter nach § 307 HGB auszuweisen sind, stellen diese bei der Konsolidierung auf der nächsthören Stufe kein zu verrechnendes Eigenkapital dar.

Die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (Eigenkapitalspiegel) wurde in Anwendung des DRS 22 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden gemäß § 308 Abs. 1 Satz 1 HGB einheitlich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH zugrunde gelegt. Gem. § 312 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden die Bewertungsmethoden bei assoziierten Unternehmen nicht angepasst. Insbesondere wurde der nach den gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, aufgestellte Konzernabschluss der FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, nicht auf die Vorschriften des HGB übergeleitet.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern; § 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die in Landeswährung aufgestellten Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen außerhalb der Eurozone wurden entsprechend § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode in Euro umgerechnet. Danach wurden die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals - mit dem jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Periodendurchschnittskurs. Das Eigenkapital wurde mit historischen Kursen umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen wurden erfolgsneutral in den Korrekturposten "Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Für die türkische Tochtergesellschaft wurden die Vorschriften des DRS 25 Tz. 99 ff. zur Behandlung von Hochinflationsländern auf Grund der unwesentlichen Bedeutung der Gesellschaft nicht angewendet.

Währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden grundsätzlich ergebnisneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung" eingestellt. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung des konzerninternen Schuldverhältnisses im Jahresabschluss eines der einbezogenen Unternehmen unter Anwendung des Imparitäts-/Realisationsprinzips gem. § 252 Abs. 1 Nr. 4 bzw. § 256a HGB wurden erfolgswirksam eliminiert und in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen" eingestellt.

Währung Abkürzung Stichtagskurse Durchschnittskurse
31.12.2023 31.12.2022 2023 2022
Polnische Zloty PLN 4,3395 4,6808 4,542 4,6868
US-Dollar USD 1,105 1,0666 1,0813 1,053
Honkong Dollar HKD 8,6314 8,3163 8,465 8,2451
Pfund Sterling GBP 0,869 0,8869 0,86797 0,8528
VAE-Dirham AED 4,0528 3,9198 3,9717 3,8661
Schweizer Franken CHF 0,926 0,9847 0,9718 1,0047
Indische Rupie INR 91,9045 88,171 89,3001 82,6864
Dänische Krone DKK 7,4529 7,4365 7,4509 7,4396
Schwedische Krone SEK 11,096 11,1218 11,4788 10,6296
Norwegische Krone NOK 11,2405 10,51388 11,4248 10,1026
Chinesischer Yuan CNY 7,8509 8,3163 7,66 8,2451
Türkische Lira TRY 32,6531 19,9649 25,7597 17,4088
Singapur Dollar SGD 1,4591 1,43 1,4523 1,4512
Yen JPY 156,33 140,66 151,99 138,03
Bath THB 37,973 36,835 37,631 36,856
Vietnamesischer Dong VND 26779 25.194,60 25774,12 24.635,06

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt (abnutzbares Anlagevermögen, § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Für Spezialreserveteile ist ein Festwert gebildet worden.

Die sonstigen Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes bzw. zum Rückzahlungsbetrag angesetzt (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB).

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe des Vorratsvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 und 4 HGB). Unfertige und fertige Erzeugnisse bzw. Leistungen sind mit den Herstellungskosten, die neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Gemeinkostenzuschläge enthalten, bewertet. Wertminderungen infolge geringer Gängigkeit, gesunkener Absatzpreise o. ä. sowie die verlustfreie Bewertung werden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 und 4 HGB). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 256a HGB).

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

In den aktiven RAP ist ein Disagio in Höhe von T€ 54 enthalten.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Bewertungsverfahren "Projected Unit Credit (PUC)" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

- durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurde.

- Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 bis 5,14 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Durch die Umstellung der Bewertung von Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher Rückstellungsbetrag in Höhe von T€ 971. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022 beträgt T€ 63,7 (Art. 67 II EGHGB).

Die zur Finanzierung der Pensionsverpflichtung bestehenden Rückdeckungsversicherungen (T€ 4.360) stellen wegen des Vorliegens entsprechender Verpfändungserklärungen in Höhe von T€ 4.106 Planvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 dar, welches mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten ist. Der beizulegende Zeitwert der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurde unter Beachtung des Niederstwertprinzips als fortgeführte Anschaffungskosten (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Versicherungsverträge zuzüglich der unwiderruflich zugeteilten Überschussbeteiligungen) ermittelt.

Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen wurden in Höhe von T€ 4.106 mit Verpflichtungen aus Pensionszusagen (T€ 6.897) saldiert. Die nicht verpfändeten, zur Deckung der Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen (T€ 254) sind im Posten "sonstige Vermögensgegenstände" enthalten.

Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (T€ 125) wurden mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen (T€ 161) verrechnet und saldiert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen (§ 285 Nr. 25 HS 1 HGB).

Es besteht bei den Tochtergesellschaften eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 117.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 256a HGB).

Latente Steuern wurden unter Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht gebildet. Latente Steuern gemäß § 306 HGB (Konsolidierungsmaßnahmen) wurden aktiviert bzw. passiviert.

B. Angaben zur Bilanz

(Wertangaben in T€)

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung für den Konzernabschluss sind in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind kurzfristig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 1.119 (Vj.: T€ 437) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Aus den erfolgswirksamen Konsolidierungsvorgängen (Zwischengewinneliminierung) ergeben sich unter Ansatz der jeweiligen Steuersätze der empfangenden Konzernunternehmen aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen der Konzernbilanz und den steuerbilanziellen Werten der Einzelabschlüsse von T€ 711 (Vj.: T€ 447). Es wurden Steuersätze zwischen 31,6 % und 32,6 % angewandt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem des Mutterunternehmens.

Zur weiteren Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 5).

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 11.043 enthalten.

Die Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis gliedern sich wie folgt:

Anteil am Gewinn: T€ 914

Anteil am Verlust: T€ 4.678

Der Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 27.256 hiervon T€ 29.279 positive Beträge und T€ 2.023 negative Beträge.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der (gemäß vormals: DRS 4 Tz 41a) allokierte anteilige passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 48.715 aus der Erstkonsolidierung im Immobilienbereich der Harpen-Gruppe ist planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit von 26 Jahren in Höhe von T€ 1.387 (Vj.: T€ 1.408) aufgelöst worden. Zusätzlich ergab sich ein Abgang in Höhe von T€ 313 (Vj.: T€ 311). Die Erträge wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Der passive Unterschiedsbetrag hat somit Eigenkapitalcharakter.

Im Zuge der Erstkonsolidierung eines Tochterunternehmens ergab sich nach Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ein passiver Unterschiedsbetrag, der in 2021 mit laufenden Verlusten verrechnet wurde. Bei der Kaufpreisermittlung wurde eine Earn-Out-Klausel berücksichtigt. Im Jahr 2022 stellte sich heraus, dass diese Klausel nicht erfüllt werden wird. Somit erhöhte sich der passive Unterschiedsbetrag um T€ 5.000. Dieser Unterschiedsbetrag wurde im Vorjahr mit laufenden Verlusten verrechnet. Der passive Unterschiedsbetrag wird als passiver Unterschiedsbetrag mit Fremdkapitalcharakter eingestuft.

Zum Vorjahresstichtag entstand, im Rahmen der Erstkonsolidierung eines Tochterunternehmens, ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 7.410. Dieser wurde ab dem Konzern-Geschäftsjahr planmäßig über die gewichtete Restnutzungsdauer erworbener abnutzbarer Vermögenswerte der Unternehmensgruppe aufgelöst (1,6 Jahre). Er beträgt zum 31. Dezember 2023 noch T€ 0. Der passive Unterschiedsbetrag wird als passiver Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter eingestuft.

Im Vorjahr entstand ein negativer Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung in Höhe von T€ 1.216; dieser wurde mit laufenden Verlusten in Höhe von T€ 862 verrechnet. Der Restbetrag wird über die gewichtete Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände abgeschrieben. Im laufenden Jahr betrug die Abschreibung T€ 10. Der passive Unterschiedsbetrag wurde in Höhe von T€ 862 als passiver Unterschiedsbetrag mit Fremdkapitalcharakter und in Höhe von 354 als passiver Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter eingestuft.

Im Jahr 2023 wurden 49 % der Anteile an der Harpen OM9 GmbH, Dortmund, veräußert. Der Differenzbetrag zwischen dem Verkaufspreis und dem anteiligen Eigenkapital wurde gem. DRS 23 TZ. 173 erfolgswirksam behandelt.

Die Entwicklung der passiven Unterschiedsbeträge stellt sich wie folgt dar:

Ursprünglich Stand 01.01.2023 Zugänge Auflösung Stand 31.12.2023
48.715.266,91 21.584.684,22 0,00 1.700.002,74 19.884.681,48
7.468.032,89 0,00 0,00 0,00 0,00
7.409.550,71 2.892.444,83 0,00 2.892.444,83 0,00
1.216.241,51 327.793,36 0,00 10.363,25 317.430,11
64.809.092,02 24.804.922,41 0,00 4.602.810,82 22.202.111,59

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personalaufwendungen (T€ 13.436), ausstehende Rechnungen (T€ 8.537), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 1.721), Garantien und Gewährleistungen (T€ 3.548), Altlasten (T€ 1.633) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 7.803).

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit von
Einzelposten Gesamtbetrag
T€
bis zu 1 Jahr
T€
2-5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahren
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 332.828 64.194 99.432 169.202
(31. Dezember 2022) 290.904 71.954 89.199 129.751
Erhaltene Anzahlungen 37.680 34.727 2.953 0
(31. Dezember 2022) 42.706 42.558 133 15
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.218 41.192 26 0
(31. Dezember 2022) 30.830 30.601 229 0
Wechsel 192 192 0 0
(31. Dezember 2022) 450 450 0 0
Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
(31. Dezember 2022) 631 631 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 75.567 40.565 34.995 7
(31. Dezember 2022) 73.681 40.136 33.545 0
Summe 487.485 180.870 137.406 169.209
(31. Dezember 2022) 439.202 172.102 137.334 129.766

Besicherungen

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt T€ 305.592 gesichert. Als Sicherheiten sind Grundpfandreche, Miet- und Pachtansprüche aus Immobilien abgetreten. Zudem ist das Vorratsvermögen der Severin Elektrogeräte GmbH sowie der Dornbracht AG & Co. KG sicherheitsübereignet und es besteht darüber hinaus bei der Severin Elektrogeräte GmbH eine Globalzession über alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und eine offene Abtretung aller gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche auf Auszahlungen und Entschädigung aus der Warenkreditversicherung, Abtretung diverser Versicherungsverträge, Eigentumsvorbehaltsverzichtserklärungen einiger Unternehmen des Teilkonzerns Severin Elektrogeräte GmbH.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten im Rahmen der allgemeinen Regelungen zum Eigentumsvorbehalt.

Passive Latente Steuern

Aus einem Unterschied der Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanzen im Bereich der Grundstücke und Gebäude, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten resultieren nach Verrechnung gem. § 274 Abs. 1 HGB passive latente Steuern in Höhe von T€ 9.678 Der angewandte Steuersatz beträgt in Abhängigkeit vom betroffenen Tochterunternehmen zwischen 16,8 % und 33,0 %.

Die darüber hinaus gebildeten passiven latenten Steuern gem. § 306 HGB (T€ 7.060) resultieren aus der Aufdeckung stiller Reserven in der Kapitalkonsolidierung (Grundstücke und Gebäude im Anlage- und Umlaufvermögen). Der angewandte Steuersatz beträgt in Abhängigkeit vom betroffenen Tochterunternehmen zwischen 16,8 % und 32,8 %.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Severin Elektrogeräte GmbH hat Factoring-Verträge über den Ankauf von Kundenforderungen abgeschlossen. Gründe für das Factoring waren zum einen, den im Laufe der Zeit deutlich gestiegenen Forderungsgesamtbestand zu reduzieren, und zum anderen, die generellen Vorteile von Factoring in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der wöchentlichen Regulierung von Zahlungen belief sich zum Bilanzstichtag die Summe der verkauften offenen Posten auf T€ 9.049 (Vj.: T€ 10.882). Risiken aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich für die Gesellschaft nicht, da das Delkredererisiko in voller Höhe auf Seiten des Factors liegt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich insbesondere um Verpflichtungen aus Erbbaurechten in Höhe von T€ 21.257. Darüber hinaus werden finanzielle Verpflichtungen für Miete, Leasing und sonstiges in Höhe von T€ 18.951 ausgewiesen. Zusätzlich besteht ein Bestellobligo außerhalb des normalen Geschäftsbetriebs in Höhe von T€ 4.518.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverpflichtungen gem. § 23 GenG bestehen im Gesamtbetrag von T€ 223 (Vj.: T€ 223). Mit einer Inanspruchnahme hieraus ist nicht zu rechnen. Darüber hinaus besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft zugunsten der Stadt Bingen in Höhe von T€ 120.

Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB/Angaben gem. § 314 Nr. 11 und 15 HGB

Zur Absicherung von Risiken aus Kursschwankungen von Wechselkursen werden im Teilkonzern Severin Elektrogeräte GmbH als Sicherungsgeschäfte Devisentermingeschäfte und strukturierte Produkte (Callable Forwards) eingesetzt. Die Geschäfte werden nur über Partner mit sehr guter Bonität abgeschlossen.

Mit den Sicherungsinstrumenten werden bestehende und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Verbindlichkeiten aus zukünftigen Warenbestellungen in US-Dollar gegen das Währungsrisiko abgesichert (Portfolio-Hedge). Da die abzusichernden Einkaufsgeschäfte (Grundgeschäft) zum Bilanzstichtag zum Teil noch nicht rechtsgeschäftlich fest vereinbart wurden und demzufolge auch bilanziell noch nicht abgebildet worden sind, handelt es sich um antizipative Bewertungseinheiten. Bei den mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen, die in Sicherungsbeziehungen enthalten sind, handelt es sich ausschließlich um laufende Einkaufsgeschäfte im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit.

Angaben zu den Grundgeschäften: (Buchwerte 31. Dezember 2023)
Schulden (Fremdwährungsverbindlichkeiten) T$ 19.450
Schwebende Geschäfte T$ 17.092
Mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartetes
Einkaufsvolumen in zwölf Monaten T$ 70.000.

Angaben zu den Sicherungsgeschäften:

Zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2023) bestanden folgende derivative Finanzpositionen: Devisentermingeschäfte mit einem Nominalbetrag in Höhe von T$ 31.500.

Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich aus den abgeschlossenen Geschäften ein positiver Marktwert in Höhe von T€ 940.

Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte wurden nach dem Fischer Black-Modell, derjenige der Devisenoptionsgeschäfte nach der Black-Scholes-Methode ermittelt (§ 314 Nr. 15 a HGB), bestimmt.

Bilanzierte $-Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von $ 19,5 Mio. sowie ein Auftragsvolumen in Höhe von $ 17,1 Mio. Das zukünftige Auftragsvolumen der nächsten zwei Monate hat einen Wert von $ 6,7 Mio. Diesen Verbindlichkeiten bzw. Aufträgen sowie den mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zu erwartenden zukünftigen Aufträgen standen Sicherungsgeschäfte in Höhe von $ 31,5 Mio. gegenüber. Da sich die bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäften und gewählten Sicherungsgeschäften (Währungsidentität) entsprechen, ist von einer hohen Effektivität der Sicherungsgeschäfte auszugehen.

Damit sind die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gegeben, in die wir USD-Verbindlichkeiten und Kurssicherungsinstrumente einbezogen haben.

Im Teilkonzern Dornbracht AG & Co. KG werden negative Devisentermingeschäfte mit einem Umfang (Nominalvolumen) in Höhe von T€ 11.374 und einem Marktwert zum Konzernabschlussstichtag in Höhe von -T€ 398 ausgewiesen. Positive Devisentermingeschäfte bestehen mit einem Umfang (Nominalvolumen) in Höhe von T€ 7.038 und einem Marktwert zum Konzernabschlussstichtag in Höhe von T€ 174.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Konzerns verteilen sich wie folgt auf die Regionen und Tätigkeitsbereiche:

2023
T€
Inland 244.366
Europa 110.660
Drittland 134.434
489.460
2023
T€
Bad- und Küchenaccessoires (Produktion und Handel) 160.414
Elektrogerätehandel 114.620
Elektrotechnik (Produktion und Dienstleistung) 96.310
Maschinenbau 57.389
Immobilienbewirtschaftung und Verkauf 37.275
Beratungsleistungen 22.141
Sonstige 1.311
489.460

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Posten in Höhe von T€ 103 Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2.533, Buchgewinne aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von T€ 31.001, Zuschreibungen von Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.091 und Erträge aus Entkonsolidierungen in Höhe von T€ 2.254, Auflösung von passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 8.521 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Posten in Höhe von T€ 180 und Buchverlust aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 2.425 enthalten.

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB

Im Konzernabschluss setzen sich die außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen folgendermaßen zusammen (Angaben in T€):

2023
Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken 19.883
Erträge aus dem Verkauf von Finanzanlagen 11.009
Erträge aus der Entkonsolidierung 2.222
Auflösung passive Unterschiedsbeträge 4.602
Außergewöhnliche Erträge 37.716
2023
Verluste aus dem Verkauf von Finanzanlagen 1.270
Wertberichtigungen auf Ausleihungen 4.750
Wertberichtigungen auf Vorräte 3.010
Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.989
Außergewöhnliche Aufwendungen 16.019

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Das Konzernergebnis wird durch die Auflösung bzw. Bildung latenter Steuern per Saldo in Höhe von T€ 2.567 entlastet (Vj.: Aufwand in Höhe von T€ 1.007).

D. Kapitalflussrechnung

Die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Abschreibungen auf Finanzanlagen 4.750
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag -4.603
Auflösung/Bildung latenter Steuern 2.567
Zugänge bei den assoziierten Unternehmen -1.835
Bereinigung Vorratsvermögen 3.010
Bereinigung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.989
Gewinne aus Entkonsolidierung -2.222
8.656

E. Sonstige Angaben

Offenlegung

Der Konzernabschluss der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2023 wird gemäß § 264b HGB für die Dornbracht AG & Co. KG, Iserlohn, befreiend offengelegt.

Komplementär-Stellung des Mutterunternehmens oder eines Tochterunternehmens

Die KI Immobilienverwaltungs GmbH, Dortmund ist Komplementärin bei der KI Immobilien Bochum GmbH & Co. KG, Dortmund, bei der KI Immobilien Dortmund GmbH & Co. KG, Dortmund, und der KI Immobilien Hohenlimburg GmbH & Co. KG, Dortmund.

Mitarbeiter

Im Jahr 2023 waren im Konzern im Jahresdurchschnitt 2.491 Mitarbeiter beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 905
Angestellte 1.493
Auszubildende 93
2.491

Geschäftsführer

- Robert Matthias Knauf, Geschäftsführer, Meerbusch

- Winfried Tillmann, Wirtschaftsprüfer, Schwerte (bis 31. Mai 2024)

- Dr. Jan Scheffler, Geschäftsführer, Düsseldorf (ab 01. März 2024)

Auf eine Angabe der Organbezüge wird unter Verweis auf die Schutzklausel des § 286 (4) HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Am 9. Juli/23. September 2024 vereinbarten TRM und ein assoziiertes Unternehmen einen Verzicht auf Forderungen mit Besserungsschein im Gesamtvolumen von T€ 7.728. Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Darlehens- und Zinsforderungen gegen das assoziierte Unternehmen betrugen T€ 4.953.

Abschlussprüferhonorare

Die auf den Konzernabschlussprüfer entfallenden Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betragen T€ 60. Zusätzlich sind vom Konzernabschlussprüfer Honorare in Höhe von T€ 2 angefallen. Für die in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft Dornbracht AG & Co. KG, Iserlohn, sind Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 137 angefallen, die andere Abschlussprüfer als den Konzernabschlussprüfer betreffen.

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 11.518.730,38 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 30. September 2024

Robert Matthias Knauf

Dr. Jan Scheffler

Anlagenspiegel 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Stand am 01.01.2023
Zugang
Umbuchung
Abgang
1.. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.665.796,72 2.099.774,56 1.161.668,04 4.533.228,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 24.509.504,89 0,00 396.197,30 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 1.265.404,08 1.976.191,38 -368.197,30 112.790,67
69.440.705,69 4.075.965,94 1.189.668,04 4.646.018,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 425.530.403,67 13.633.574,13 33.601.789,98 45.502.749,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.944.944,52 5.960.025,78 1.371.223,46 9.640.874,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.667.387,98 5.046.438,88 2.583.419,25 17.247.322,86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.133.337,13 56.548.521,99 -40.028.471,13 673.898,61
648.276.073,30 81.188.560,78 -2.472.038,44 73.064.844,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 40.598.477,73 5.128.419,68 -2.933.437,54 18.486.143,82
2. Beteiligungen 5.531.252,72 300.312,95 0,00 3.520,34
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.615.000,00 301.350,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 51.374,27 0,00 2.933.437,54 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 5.829.798,28 1.330.618,34 0,00 144.352,14
55.625.903,00 7.060.700,97 0,00 18.634.016,30
773.342.681,99 92.325.227,69 -1.282.370,40 96.344.879,85
Anschaffungs- und Herstellungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Währungsanpassungen
Änderung Konsolidierungskreis
1.. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.318,89 -726.097,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
-1.318,89 -726.097,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -876.234,63 -13.479.480,94
2. Technische Anlagen und Maschinen -316.637,31 -9.982.957,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -530.200,19 -3.374.939,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -2.831,80
-1.723.072,13 -26.840.210,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen -48.070,31 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
-48.070,31 0,00
-1.772.461,33 -27.566.307,92
Abschreibungen
Stand am 31.12.2023
Stand am 01.01.2023
Zugang
Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.666.594,46 39.563.757,96 1.919.632,65 4.047.153,43
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.905.702,19 15.335.012,50 2.420.816,89
4. Geleistete Anzahlungen 2.760.607,49 0,00 0,00 0,00
69.332.904,14 54.898.770,46 4.340.449,54 4.047.153,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 412.907.303,00 150.959.461,71 12.149.353,31 25.456.267,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.335.724,80 72.796.676,21 3.799.602,96 7.637.491,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.144.783,30 67.535.152,86 2.922.900,30 16.415.706,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.976.657,58 0,00 0,00 0,00
625.364.468,68 291.291.290,78 18.871.856,57 49.509.465,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 24.259.245,74 4.612.572,17 631.173,97 1.018.620,37
2. Beteiligungen 5.828.045,33 0,00 12.952,69 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.916.350,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.984.811,81 50.765,01 0,79 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 7.016.064,48 1.003.963,36 0,00 0,00
44.004.517,36 5.667.300,54 644.127,45 1.018.620,37
738.701.890,18 351.857.361,78 23.856.433,56 54.575.238,88
Abschreibungen
Zuschreibungen
Währungsanpassungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 175.877,25 -25.123,89
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
175.877,25 -25.123,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.730.425,53 -639.131,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.379.765,40 -254.010,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.140.131,51 -535.275,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.970.059,42 -1.428.417,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
2.145.936,67 -1.453.541,19
Buchwerte
Änderung Konsolidierungskreis
AfA kumuliert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -726.097,80 36.860.892,74 4.805.701,72 4.102.038,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 17.755.829,39 7.149.872,80 9.174.492,39
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 2.760.607,49 1.265.404,08
-726.097,80 54.616.722,13 14.716.182,01 14.541.935,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -7.256.866,33 128.026.123,67 284.881.179,33 274.570.941,96
2. Technische Anlagen und Maschinen -7.539.571,39 59.785.441,17 16.550.283,63 16.148.268,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -3.037.172,24 51.610.030,75 10.534.752,55 8.132.235,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 73.976.657,58 58.133.337,13
-17.833.609,96 239.421.595,59 385.942.873,09 356.984.782,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 4.225.125,77 20.034.119,97 35.985.905,56
2. Beteiligungen 0,00 12.952,69 5.815.092,64 5.531.252,72
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 3.916.350,00 3.615.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 50.765,80 2.934.046,01 609,26
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 1.003.963,36 6.012.101,12 4.825.834,92
0,00 5.292.807,62 38.711.709,74 49.958.602,46
-18.559.707,76 299.331.125,34 439.370.764,84 421.485.320,21

Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023

TRM Beteiligungsgesellschaft mbH

Dortmund

A. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Geschäftstätigkeit des Mutterunternehmens TRM Beteiligungsgesellschaft mbH (kurz: TRM) sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen.

Die TRM ermöglicht den Unternehmen durch ihre Beteiligung neue Wachstumschancen, zum einen durch die Eigenkapitalzufuhr, zum anderen aber auch durch die Beratung des Managements im Hinblick auf Wachstumsstrategien und Schaffung neuer strategischer Netzwerke. Ziel der Tätigkeit des Mutterunternehmens ist dabei vordergründig ein stetiges, gesundes und langfristig avisiertes Substanz- und Umsatzwachstum der Tochtergesellschaften, um den Unternehmenswert und damit einhergehend den Beteiligungswert zu steigern. Die Beteiligungen werden in der Regel langfristig gehalten.

Die Mehrheitsbeteiligungen und die assoziierten Unternehmen sind in den unterschiedlichsten Branchen tätig, wobei die Schwerpunkte in den Bereichen "Herstellung und Vertrieb von elektronischen Haushaltsgeräten", "Sanitärtechnik", "Vermietung und Projektierung von Gewerbeimmobilien", "Energie- und Gebäudetechnik" sowie "Maschinenbau" liegen.

Die international tätige Severin-Gruppe gehört mit einer starken Markenbekanntheit von ca. 70 % im deutschen Markt, zu den führenden Anbietern von Elektrohaushaltsgeräten sowie Elektrogroßgeräten. Das Markengeschäft umfasst dabei die Produktbereiche Kaffee- & Frühstück, BBQ & Funfood, Küche, Bodenpflege, Mikrowellen sowie Kühlen & Gefrieren. Das OEM-Geschäft im Produktbereich Kaffee-/Frühstück wurde im Berichtsjahr bereits deutlich reduziert und soll 2024 eingestellt werden.

Die Dornbracht-Gruppe ist in der Sanitärtechnikbranche tätig und hier führender Anbieter von hochwertigen Designarmaturen und -accessoires für Bad, Wellness und Küche. Als Premium-Marke steht Dornbracht für innovative Technologie und hohe Qualitätsstandards auf Manufakturniveau. Neben dem Produktionsstandort in Iserlohn ist die Dornbracht-Gruppe mit ihren internationalen Vertriebsgesellschaften an Standorten in den USA, Europa und Asien weltweit vertreten.

Die Harpen-Gruppe entwickelt und vermietet in ihren Geschäftsbereichen Asset Management und Development Gewerbeimmobilien in den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Industrie und Logistik sowie deren Mischformen. Die Immobilien befinden sich ausschließlich in Deutschland mit einem Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Während in der Vergangenheit ausschließlich Projekte mit 100%gem Eigenanteil entwickelt und vermarktet wurden, hat Harpen in 2023 erstmals ein Immobilienprojekt mit der Hausbank als Co-Equity-Investor begonnen und ist damit in das Segment von Großimmobilien eingetreten.

Die SSS Nelken-Gruppe ist ein Infrastruktur-Spezialist mit starken Lösungen für komplexe Projekte aus einer Hand. Beim Ausbau der Elektrizitäts- und Glasfasernetze ist die SSS Nelken starker regionaler Partner der Energieversorger in den Regionen Sachsen und Rheinland-Pfalz. Am Standort Essen werden Nieder- und Mittelspannungsschaltanlagen gebaut und befindet sich der Bereich Gebäudetechnik.

Die WPE Elektrotechnik GmbH ist spezialisiert auf den Umbau, Neubau und die Modernisierung von elektrischen Anlagen für Kunden fast ausschließlich in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Bei der KMF Beteiligungen GmbH handelt es sich um eine Industrieholding mit den Beteiligungen Thielenhaus, Ralf Lang Maschinenbau, ONgineer, sowie agiplan public.

Die Thielenhaus-Gruppe ist weltweit führender Anbieter von maßgeschneiderten und intelligenten Microfinish- bzw. Superfinish-Maschinen. Zum Produkt-Portfolio gehören Werkzeugmaschinen, Band- und Steinfinish-Aufsatzgeräte, sowie Werkzeuge, Verfahren und Technologien für die Microfinish-Feinstbearbeitung verschiedenster Werkstücke und Oberflächen. Das Unternehmen bedient aus den Standorten in Deutschland, Schweiz, USA und China im wesentlichen Kunden in den Branchen Automotive, Nutzfahrzeuge, Medizintechnik, Hydraulik, Wälztechnologie und der Kunststoffindustrie.

Die Ralf Lang Maschinenbau GmbH entwickelt und fertigt Montageanlagen, Messmaschinen und Sondermaschinen für die Automobil- und Medizinindustrie. Dabei ist die Gesellschaft auf kundespezifische, innovative Lösungen spezialisiert.

Die ONgineer GmbH bietet Lösungen und Produkte rund um das Thema Mikromobilität, z. B. E-Bike-Ladestationen und -Wallboxen sowie Ladelösungen für E-Scooter. Die Kunden sind zu einem kleineren Teil Endverbraucher, im Schwerpunkt aber Firmen und Kommunen.

Bei der Agiplan GmbH wurde der Bereich Industrie Consulting im Geschäftsjahr 2023 veräußert und das Unternehmen fokussiert sich nun als agiplan public GmbH auf die Beratung von Kommunen und Regionen. Die Unterstützung betrifft u. a. Flächenentwicklungen, Verkehrs- und Emissionsplanungen sowie Logistikkonzepte.

Bei der AM-Gruppe handelt es sich um einen IT-Dienstleister mit den Geschäftsbereichen Design und Entwicklung, Cloud- und IT-Betrieb, Service- und Helpdesk, IT-Security sowie Software as a Service.

Die Wunschfutter GmbH vertreibt qualitativ hochwertiges Hundefutter, welches individuell nach den Bedürfnissen des Hundes zusammengestellt werden kann. Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit "Schnauzenkumpel" eine zweite Marke eingeführt, welche die Regionalität in den Vordergrund stellt und das Sortiment unter anderem um Nassfutter erweitert. Kunden von Wunschfutter sind die Endverbraucher im Online-Shop, Tierfachmärkte und B2B-Kunden mit Eigenmarken.

Die TRM hält außerdem Beteiligungen an assoziierten Unternehmen.

Die pmOne AG, ein Unternehmen aus dem Bereich IT-Consulting, zählt zu ihren Kernkompetenzen Data Management, Data Visualization und Data Science & KI mit einem innovativen Leistungsportfolio über individuelle Cloud-Strategien und Architekturen. Die Kunden befinden sich vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die unterjährig bestehende Mehrheitsbeteiligung an der pmOne AG wurde noch im laufenden Jahr planmäßig beendet. Zum Bilanzstichtag belief sich die Beteiligung auf 49,93 %.

Weitere assoziierte Unternehmen sind die Maredo GmbH (vormals Foodbrand 69), die Dorcon Projekt GmbH sowie die Work Inn GmbH. Die Maredo GmbH ist Eigentümer der gleichnamigen Marke und mehrheitlich an der dazugehörigen Fleischhandelsgesellschaft beteiligt. Die Dorcon Projekt GmbH wurde gemeinsam mit einem weiteren Investor neu gegründet und entwickelt Wohnbauprojekte für den Bestand. Die Work Inn GmbH betreibt mehrere Coworking Spaces im Ruhrgebiet und plant mittelfristig das Geschäftsfeld deutschlandweit auszuweiten.

Über einen Beteiligungsfonds ist die TRM bei Allistro investiert. Allistro hält Beteiligungen im Bereich der Medizintechnik.

Die FORTEC AG ist ein Systemzulieferer von industriellen High-Tech-Produkten. Der Anteil von 30,23% an der FORTEC AG wurde im Geschäftsjahr 2023 auf 5,16 % durch Verkauf reduziert.

Die restliche Beteiligung von 5,16 % wurde noch vor dem Aufstellungszeitpunkt in 2024 abschließend veräußert.

Eine weitere Minderheitsbeteiligung (10 %) hält die TRM an der Brumberg-Gruppe, ein führender deutscher Hersteller von Premiumleuchten. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Beleuchtungslösungen für In- und Outdoor Anwendungen mit besonderem Fokus auf LED-Technik an.

B. Geschäftsentwicklung

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der einzelnen Branchen

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 um 3,9 % gewachsen. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten. Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark, um 2,5 %. China trug 2023 mit einem Wachstum von 5,2% maßgeblich zum weltweiten Wachstum bei. Gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 % nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei.

Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr dagegen die deutsche Wirtschaft ausgebremst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt noch deutlicher um 2,0 % zurück.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 %. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %).

Der Rückgang des privaten Konsums traf auch die Severin-Gruppe. Gemäß GfK ist der SDA-Markt (Elektrokleingeräte) in Deutschland in 2023 um 2 % gewachsen, während der MDA-Markt (Elektrogroßgeräte) um 6 % rückläufig war. Der Anstieg im Bereich SDA wurde aber insbesondere getrieben durch ein preisinduziertes, wertmäßiges Wachstum. Mengenmäßig war der SDA-Markt in 2023 auch um 2,5 % rückläufig. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Marktlage hat Severin im Jahr 2023 mit +6 % Umsatzwachstum im Markengeschäft Marktanteile hinzugewonnen und sich für weiteres Wachstum positioniert. Ein Wachstum des Markengeschäfts war vor allem in Deutschland, Frankreich und Schweden sowie im lokalen China-Geschäft zu verzeichnen. Der berichtete Gesamtumsatz lag aufgrund des planmäßig eingeleiteten Zurückfahrens des OEM-Geschäfts um -6 % unter dem Vorjahr.

Ein Umsatzrückgang von 10 % bei den in der Arbeitsgemeinschaft Sanitärarmaturenindustrie (AGSI) tätigen, deutschen Hersteller von Sanitärarmaturen blicken für das Geschäftsjahr 2023 bestätigen den rückläufigen Markttrend. Dieser Rückgang wurde sowohl im Inlands- (-12 %) als auch im Auslandsgeschäft (-10 %) verzeichnet. Der reale Umsatzrückgang mit -19 % im Inland und -17 % im Ausland war noch deutlicher. Der Export von Sanitärarmaturen aus Deutschland nach China wies erstmalig einen geringeren Umfang auf als noch im Vorjahr (-1,5 %). Dem allgemeinen Abwärtstrend entgegen stemmten sich die USA (+1,6%), Frankreich, die Niederlande und Italien (+5-7 %).

Diese Markt- und Branchenentwicklung schlug sich in der Umsatzentwicklung der Dornbracht-Gruppe nieder, allerdings mit regional deutlichen Unterschieden. In EMEA lag der Umsatzrückgang mit knapp -18 % schlechter als der Branchentrend, in der Region Amerikas konnte vom leichten Anstieg in der Branche nicht profitiert werden, der Umsatz sank um -12,9 %. Die hängt u. a. mit der durchgeführten Restrukturierung in der Vertriebsorganisation zusammen, die man von Distributoren auf eine Eigenorganisation umgestellt hat, um in diesem attraktiven Markt erfolgreicher agieren zu können. Die Region APAC wuchs gegen den Markttrend um +0,6 %, was insbesondere auf das erfolgreiche Projektgeschäft zurückzuführen ist. Beim Vorjahresvergleich ist allerdings auch zu berücksichtigen, dass die Umsatzerlöse des Vorjahres in den Regionen AS und APAC deutlich positiv von den Entwicklungen des US-Dollar-Kurses beeinflusst waren. Die Tochtergesellschaft Alape GmbH ist nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Juli 2023 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die Branche Vermietung von Immobilien ist in den vergangenen fünf Jahren geschrumpft. Im Schnitt hat sich der Branchenumsatz seit 2019 um 2,3 % pro Jahr verringert. Ein Grund für die schwachen Zahlen ist die zweigeteilte Entwicklung in Deutschland. Während die Ballungszentren größtenteils florieren und einen fortwährenden Zuzug erleben, was dort zuletzt einen deutlichen Anstieg der Mieten sowohl für Büro- als auch für Wohnimmobilien zur Folge hatte, stagniert die wirtschaftliche Entwicklung von Einzelhandelsflächen oder ist in anderen Teilbranchen sogar rückläufig. Im aktuellen Jahr bereiteten der schwächelnde stationäre Einzelhandel und der nur mäßig wachsende Hotelsektor den Immobilienvermietern Probleme. Nach IBISWorld-Prognosen wird der Branchenumsatz 2024 um 1,4 % auf 107,2 Milliarden Euro sinken.

Die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands strahlte im Geschäftsjahr 2023 auch auf den bis Anfang 2022 noch florierenden Immobilienmarkt aus. Neben Zinsanstieg und strukturellen Hemmnissen wie Bürokratie, Demografie und Energiepreisen beschäftigten die Branche sich wandelnde Flächenbedarfe, zuvorderst im Zuge des E-Commerce und des vermehrten Home-Office. Die Baugenehmigungen für Neubauwohnungen lagen laut Statistischem Bundesamt 26,6 % unter Vorjahr und im Nicht-Wohnungsbau sank das Volumen umbauter Raum um 15,7 %. Zugleich müssen erhebliche Mittel in die energetische Ertüchtigung von Gebäuden investiert werden. Insgesamt sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Hochbau um 11,4 %. Eine Erholung für das Baugewerbe wird erst für 2025 erwartet. Trotz widriger Marktbedingungen hat sich die positive Entwicklung des operativen Geschäftes bei der Beteiligung Harpen im Berichtsjahr fortgesetzt.

Neben einem weiteren Anstieg der Umsatzerlöse aus der Immobilienbewirtschaftung fielen zusätzlich die Erlöse aus der Veräußerung von Grundstücken deutlich höher aus, so dass Harpen mit einem sehr guten positiven Ergebnis abschließt.

Mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich 3,2 % pro Jahr kann die Elektroinstallationsbranche laut dem IBISWorld Branchenreport auf eine äußerst positive Entwicklung seit 2018 zurückblicken. Der vom Bundestag beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie und Braunkohle sieht vor, dass diese Energieformen bis zum Jahr 2035 kein Bestandteil der Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland mehr sein werden. Bis zum Jahr 2050 soll die Stromerzeugung komplett aus erneuerbarer Energie erfolgen. Hierzu und zur Realisierung der Anforderung im Bereich der Elektromobilität ist eine weitgehende Modernisierung der Energiewirtschaft und der Energieinfrastruktur notwendig. Die zukünftige und aktuelle Verfügbarkeit der elektrischen Energie aus erneuerbaren Energiequellen wird erheblichen Veränderungsbedarf im Bereich der Verteilnetze zur Folge haben und nur durch hohe Investitionen erfolgreich realisiert werden können. Der durch die Bundesregierung initiierte Ausbau der Breitbandinternetstruktur in ländlichen Regionen ist derzeit in der Umsetzung und soll bis zum Jahr 2030 abgeschlossen werden. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sind erhebliche Investitionen in Neubau und Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur notwendig.

Die SSS Nelken-Gruppe nutzte diese positive Branchenentwicklung, steigerte ihren Umsatz deutlich und schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis ab. Nichtsdestotrotz behinderten Alt-Verträge und damit verbundene Wertberichtigungen im Bereich Gebäudetechnik sowie der Fachkräftemangel einen noch positiveren Geschäftsverlauf.

Die WPE Elektrotechnik GmbH profitierte ebenfalls von der Branchenentwicklung und hielt den Umsatz auf einem stabilen Niveau. Mit einem konstant positiven Jahresüberschuss liegt der Beitrag des Tochterunternehmens zum Konzernergebnis damit weiterhin auf gutem Niveau.

Im Bereich des Maschinenbaus, der in erster Linie Maschinen, Komponenten und andere Investitionsgüter für verschiedenste Branchen des verarbeitenden Gewerbes fertigt, sind in den vergangenen fünf Jahren Höhen und Tiefen zu verzeichnen. Die Akteure des Sektors profitierten kurz vor Beginn der vergangenen Fünfjahresperiode von einer positiven Entwicklung der Industriekonjunktur in Europa sowie der wichtigen Auslandsmärkte in Amerika und Asien, die den Absatz von Investitionsgütern ankurbelte. Bereits im Jahr 2019, also noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, wurde der positive Umsatztrend jedoch durch internationale Handelsstreitigkeiten sowie den Strukturwandel in der Automobilindustrie gestoppt.

Hinzu kamen der Fachkräftemangel und der zunehmende Kostendruck über steigende Einkaufspreise. Über den Gesamtzeitraum von 2019 bis 2023 ist der Umsatz des Sektors daher mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,2 % gesunken. Auch für 2024 erwarten die Unternehmen laut PwC-Maschinenbau-Barometer ein sehr schwieriges Jahr.

Die Beteiligungen der KMF-Industrieholding, die überwiegend in dieser Branche tätig sind, verzeichneten trotz eines schwierigen Branchenumfelds positive Entwicklungen. So konnten u. a. die Gesellschaften Thielenhaus und Ralf Lang Maschinenbau dank der Fertigstellung langfristiger Aufträge ihre Umsatz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 verbessern.

Die Einführung neuer Technologien erhöht die Nachfrage nach Beratungsleistungen und macht IT-Berater zu den Gewinnern der aktuellen Digitalisierungswelle. Um ihre Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten, modernisieren viele Unternehmen ihre IT-Systeme und führen neue Softwaresysteme ein. Da es sich bei solchen Umstellungen um komplexe, organisationsübergreifende Projekte handelt, sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen auf die Unterstützung von IT-Beratungsunternehmen angewiesen. Diese beraten ihre Kunden bei der Planung, Implementierung und Wartung der IT-Infrastruktur oder bieten Schulungen zum Umgang mit neuen Softwareprogrammen und zur IT-Sicherheit an. Seit 2019 ist der Umsatz der Branche um durchschnittlich 8 % pro Jahr gestiegen.

Von dieser Entwicklung profitierte auch die AM-Gruppe, die den bisherigen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2023 fortsetzen konnte.

Die Branche der Herstellung von Futtermitteln für Heimtiere konnte in den vergangenen fünf Jahren von den bis zur Coronakrise guten konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland profitieren. Zudem erhöhte sich die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Haustiere, was der Branche mehr Absatzpotenzial bietet. Der sich intensivierende Wettbewerb drückt allerdings auf die Gewinnmargen.

Das kompetitive Umfeld macht es für kleine und junge Unternehmen nicht einfach, sich durchzusetzen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse der Tochtergesellschaft Wunschfutter war im Berichtsjahr stabil. Das Ergebnis fiel noch leicht negativ aus und wurde von der Einführung der neuen Marke Schnauzenkumpel im 3. Quartal 2023 geprägt.

Die TRM überwacht die Entwicklungen ihrer Beteiligungen engmaschig aufgrund der wesentlichen Leistungsindikatoren Umsatz, Leistung und EBIT.

Ertragslage

2023 2022 Differenz 2023 zu 2022
T€ T€ absolut in %
Umsatz 489.460 473.953 +15.507 +3%
Bestandsveränderung -3.573 4.757 -8.330 -175%
Aktivierte Eigenleistungen 1.672 3.357 -1.685 -50%
Sonstige betriebliche Erträge 55.882 38.487 +17.395 +45%
Gesamtleistung 543.441 520.554 +22.887 +4%
Materialaufwand -230.121 -235.436 +5.315 +2%
Personalaufwand -153.174 -147.333 -5.841 -4%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -110.141 -103.091 -7.050 -7%
EBITDA 50.005 34.694 +15.311 +44%
Abschreibungen -33.211 -24.886 -8.325 -33%
Operatives Ergebnis (EBIT) 16.794 9.808 +6.986 +71%
Erträge aus Beteiligungen 680 944 -264 -28%
Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen 933 1.426 -493 -35%
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0 -381 +381 +100%
Erträge aus anderen Wertpapieren 380 208 +172 +83%
Zinsen und ähnliche Erträge 745 303 +442 +146%
Abschreibungen auf FA und WP des UV -13 0 -13 -100%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.110 -6.962 -6.148 -88%
Finanz- und Beteiligungsergebnis -10.385 -4.462 -5.923 -133%
Ergebnis vor Steuern 6.409 5.346 +1.063 +20%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -11.039 -4.725 -6.314 -134%
Ergebnis nach Steuern -4.630 621 -5.251 -846%
Sonstige Steuern -2.276 -2.624 +348 +13%
Ergebnis vor Anteil anderer Gesellschafter -6.906 -2.003 -4.903 -245%
Anteile and. Gesellschafter am Konzernergebnis 3.764 -1.242 +5.006 +403%
Konzernergebnis -3.142 -3.245 103 3%

Die Umsatzerlöse im Konzern sind mit 489.460 T€ um 15.507 T€ bzw. 3 % im Vergleich zum Vorjahr (473.953 T€) gestiegen. Die Entwicklung ist zum einen durch die in 2022 erstmalig einbezogenen Gesellschaft SSS Nelken (+27.250 T€ gegenüber VJ, davon 10.509 T€ durch die Berücksichtigung des vollen Geschäftsjahres, Erstkonsolidierung 01.04.2022) und AM GmbH (+7.501 T€ gegenüber VJ, davon 4.938 T€ durch die Berücksichtigung des vollen Geschäftsjahres, Erstkonsolidierung 01.07.2022) geprägt. Zum anderen steigerte die KMF Beteiligungen die Umsatzerlöse deutlich (+9.659 T€ gegenüber VJ, im Wesentlichen Thielenhaus). Gegenläufig hierzu verzeichneten Severin und Dornbracht Umsatzrückgänge in Höhe von 5.537 T€ und 24.872 T€ gegenüber Vorjahr. Diese sind teilweise durch die Insolvenz des Dornbracht-Tochterunternehmens Alape GmbH bedingt (-6.812 T€, Entkonsolidierung zum 30.06.2023).

Der Umsatz in der TRM Gruppe wird im Wesentlichen bestimmt durch:

Bild

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 55.882 T€ nach 38.487 T€ im Vorjahresvergleichszeitraum. Der starke Anstieg um 17.395 T€ resultiert hauptsächlich aus der Veräußerung von Anteilen der FORTEC AG durch die TRM Beteiligungen GmbH (10.314 T€) und dem Verkauf eines Grundstücks durch die Harpen-Gruppe (13.672 T€) sowie ein Grundstücksverkauf durch die Dornbracht-Gruppe (6.808 T€). Hinzu kommt ein Entkonsolidierungsgewinn der Alape GmbH (2.222 T€). Demgegenüber steht der Sondereffekt im Jahr 2022 aus der Veräußerung der KMF BGLicht GmbH (11.870 T€).

Der Materialaufwand (-5.315 T€) sank im Wesentlichen umsatzabhängig durch Severin und Dornbracht sowie die bereits erwähnte Insolvenz der Alape GmbH, während der Einbezug des vollen Geschäftsjahres der SSS Nelken und der AM GmbH erhöhend wirkte. Auch der Anstieg des Personalaufwands (+5.841 T€) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+7.050 T€) resultiert vorwiegend aus diesen Veränderungen, die Reduzierungen aus der Dornbracht-Gruppe überkompensieren (inklusive Sondereffekte durch Insolvenz Alape).

Die Abschreibungen lagen mit 33.211 T€ um 8.325 T€ über dem Vorjahr. Diese Steigerung wurde maßgeblich durch die Insolvenz der Alape GmbH beeinflusst, die zu Abschreibungen des Umlaufvermögens in Höhe von 6.989 T€ führte. Zusätzlich ergab sich eine Abschreibung auf das Vorratsvermögen in Höhe von 3.010 T€.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis zeigt sich insbesondere aufgrund des gestiegenen Zinsaufwands verringert (-10.385 T€, VJ -4.462 T€).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen um 6.314 T€ auf 11.039 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein EBITDA in Höhe von 50.005 T€ (VJ 34.694 T€) erwirtschaftet, das EBIT liegt bei 16.794 T€ (VJ 9.808 T€) im niedrigen zweistelligen Millionenbereich und entspricht somit den Erwartungen. Das TRM-Konzernergebnis vor Fremden ist mit -6.906 T€ um 4.903 T€ im Vergleich zum Vorjahr (-2.003 T€) gesunken. Im Wesentlichen wurden die positiven Ergebnisbeiträge der Verkäufe der FORTEC-Anteile und des Grundstücks der Harpen-Gruppe durch deutlich negative Teilkonzernergebnisse von Severin (unter anderem durch Restrukturierung) und Dornbracht (unter anderem durch Sondereffekt Insolvenz Alape GmbH) überkompensiert.

Die Mitarbeiterzahl hat sich im Konzern von durchschnittlich 2.747 im vorangegangenen Geschäftsjahr auf 2.491 im Konzerngeschäftsjahr 2023 reduziert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns legt gegenüber dem Vorjahr um 47.656 T€ (+7,0 %) auf 727.572 T€ zu. Der Anstieg betrifft dabei sowohl das langfristig gebundene Vermögen (+4,2 %) als auch die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte (+11,8 %).

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
T€ % T€ % T€ %
AKTIVA
A. Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 14.716 2 14.542 2,1 174 1,2
Grundstücke und Gebäude 284.881 39,2 274.571 40,4 10.310 3,8
Technische Anlagen und Maschinen 16.550 2,3 16.148 2,4 402 2,5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.535 1,4 8.132 1,2 2.403 29,5
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.977 10,2 58.133 8,6 15.844 27,3
Finanzanlagen 38.712 5,3 49.959 7,3 -11.247 -22,5
439.371 60,4 421.485 62 17.886 4,2
B. Mittel- und kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 129.837 17,8 144.463 21,2 -14.626 -10,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.003 6,6 45.855 6,7 2.148 4,7
Forderungen gegen beteiligte Unternehmen 2.240 0,3 2.529 0,4 -289 -11,4
Sonstige Vermögensgegenstände 38.012 5,2 18.223 2,7 19.789 >100,0
Liquide Mittel 66.442 9,2 43.497 6,4 22.945 52,8
284.534 39,1 254.567 37,4 29.967 11,8
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.956 0,4 3.417 0,5 -461 -13,5
D. Aktive latente Steuern 711 0,1 447 0,1 264 59,1
727.572 100 679.916 100 47.656 7

Die Steigerung der langfristigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Grundstücke und Gebäude sowie geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau bei der Harpen-Gruppe. Dementgegen steht ein Rückgang der Finanzanlagen durch den Abgang von Anteilen an der FORTEC AG.

Der Zuwachs bei den mittel- und kurzfristigen Vermögenswerten resultiert zum einen aus der Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um fast 20 Mio. € und hier v. a. durch eine Forderung aus einem Grundstücksverkauf der Dornbracht-Gruppe (13.500 T€).

Außerdem stiegen die liquiden Mittel im Vergleich zum Vorjahr um 52,8% auf 66.442 T€. Insbesondere bei der Harpen-Gruppe erhöhten sie sich um 31.689 T€. Auf der anderen Seite sanken die Vorräte um 10,1% auf 129.837 T€. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Severin- und Dornbracht-Gruppen.

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
T€ % T€ % T€ %
PASSIVA
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 150 0 150 0 0 0
Kapitalrücklage 37.781 5,2 28.781 4,2 9.000 31,3
Gewinnrücklage 78.000 10,7 78.000 11,5 0 0
Währungsumrechnungen -513 -0,1 -366 -0,1 -147 -40,2
Konzernbilanzgewinn 5.887 0,8 11.042 1,6 -5.155 -46,7
Anteile Fremder 27.256 3,7 18.834 2,8 8.422 44,7
148.561 20,4 136.441 20,1 12.120 8,9
B. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 20.202 2,8 24.805 3,6 -4.603 -18,6
C. Lang- und mittelfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 10.735 1,5 11.905 1,8 -1.170 -9,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 268.634 36,9 218.950 32,2 49.684 22,7
Erhaltene Anzahlungen 2.953 0,4 148 0 2.805 >100,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26 0 229 0 -203 -88,6
Sonstige Verbindlichkeiten 34.995 4,8 33.545 4,9 1.450 4,3
317.343 43,6 264.777 38,9 52.566 19,9
D. Kurzfristiges Fremdkapital
Steuer- und sonstige Rückstellungen 41.369 5,7 50.362 7,4 -8.993 -17,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.194 8,8 71.954 10,6 -7.760 -10,8
Erhaltene Anzahlungen 34.727 4,8 42.558 6,3 -7.831 -18,4
Wechselverbindlichkeiten 192 0 450 0,1 -258 -57,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.192 5,7 31.232 4,6 9.960 31,9
Sonstige Verbindlichkeiten 40.572 5,6 40.136 5,9 436 1,1
222.246 30,5 236.692 34,8 -14.446 -6,1
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.482 0,3 3.294 0,5 -812 -24,7
F. Passive latente Steuern 16.738 2,3 13.907 2 2.831 20,4
727.572 100 679.916 100 47.656 7

Das Konzerneigenkapital stieg im Stichtagsvergleich um 12.120 T€ bzw. 8,9 % auf 148.561 T€, womit die Konzerneigenkapitalquote mit 20,4 % der Bilanzsumme in etwa auf Vorjahresniveau (20,1%) bleibt. Der Anstieg ergab sich aus einer Einzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage (+9.000 T€) und dem Anstieg von Fremdanteilen (+8.422 T€) insbesondere bei der Harpen-Gruppe. Gegenläufig reduzierte sich der Konzerngewinn.

Der Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung hat sich, hauptsächlich durch die planmäßigen Auflösungen der Unterschiedsbeträge von Harpen und Thielenhaus, um 4.603 T€ auf 20.202 T€ verringert.

Das lang- und mittelfristige Fremdkapital nahm im Stichtagsvergleich um 52.566 T€ bzw. 19,9 % auf 317.343 T€ zu und macht nunmehr 43,6 % der Bilanzsumme aus. Hier haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch die Aufnahme neuer Darlehen im Zusammenhang mit den erheblichen Investitionen um 49.684 T€ erhöht. Es wurden insgesamt im Konzern Darlehen in Höhe von 104.645 T€ aufgenommen und 47.739 T€ an Darlehen getilgt.

Das kurzfristige Fremdkapital ist im Stichtagsvergleich um 14.446 T€ bzw. um 6,1 % auf 222.246 T€ gesunken und macht nunmehr 30,5 % der Bilanzsumme des Konzerns aus. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen durch die Rückführung eines landesverbürgten Kontokorrentkredits der Severin-Gruppe und die Verschiebung der Fristigkeit. Weitere Reduzierungen resultieren aus Rückstellungen insbesondere in den Severin- und Dornbracht-Gruppen und einem Abbau der erhaltenen Anzahlungen. Dagegen steigen die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Konzerngeschäftsjahr 2023 mit -11.240 T€ um 18.209 T€ unter dem Vorjahr. Der Zahlungsmittelfonds lag mit 40.218 T€ um 32.099 T€ über dem Vorjahresstichtag. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Finanzmittel ist der Konzern im Berichtsjahr jederzeit in der Lage gewesen, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zum Bilanzstichtag standen liquide Mittel in Höhe von 66.442 T€ zur Verfügung.

Investitionen

Die Auszahlungen für Zugänge zu dem Finanzanlagevermögen betrugen 5.225 T€ (VJ 12.929 T€), Ausgaben für Zugänge zum Konsolidierungskreis waren unwesentlich (VJ 14.147). Die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Berichtsjahr lagen mit 87.356 T€ wieder deutlich über dem Vorjahr (65.042 T€) und über den Abschreibungen. Die Investitionen und Anzahlungen im Sachanlagevermögen resultieren vor allem aus Projekten der Harpen-Gruppe, wobei sich etwa 66% des Volumens im Bereich der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau zeigt.

Forschung- und Entwicklung

Bei den Beteiligungen handelt es sich in der Regel nicht um Entwicklungsunternehmen mit signifikanten F&E-Aktivitäten. Dennoch hat die TRM ein großes Interesse daran, dass die Tochterunternehmen technologisch auf dem neuesten Stand sind und für die Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Auch wenn die Verantwortung dafür in erster Linie bei den Tochterunternehmen selbst liegt, beobachtet die TRM laufend das Geschäftsumfeld und die Märkte der Beteiligungsgesellschaften und fördert die Kontaktaufnahme zu Universitäten und Forschungsinstituten.

Nachhaltigkeit

Die TRM-Gruppe befindet sich in einem auf mehrere Jahre angelegten Entwicklungsprozess für ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement, um den wachsenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Die gesamte Unternehmensgruppe ist der Überzeugung, dass nachhaltiges Wirtschaften die Basis für einen langfristigen Unternehmenserfolg ist. Die Unternehmensstrategie ist auf die Akquisition und Entwicklung von langfristigen Investments ausgelegt. Mit den Beteiligungen wird in engem Austausch der nachhaltige Ansatz in die Unternehmensplanung einbezogen. Dabei wird der Konzern von externen Beratern, die über eine hohe fachliche Expertise im Bereich Nachhaltigkeit verfügen, unterstützt. Bei der Umsetzung orientiert sich die Gruppe an der Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Diese lassen sich zu den 3 Säulen ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Nachhaltigkeit sowie soziale Nachhaltigkeit zusammenfassen. Die TRM versteht den Grundgedanken der Nachhaltigkeit als langfristigen gemeinschaftlichen Prozess, um die Integration der Nachhaltigkeit in der Unternehmensphilosophie der Portfoliounternehmen voranzutreiben. Spätestens in 2026 ist die TRM verpflichtet für das Geschäftsjahr 2025 einen CSRD/ESRS-konformen Nachhaltigkeits-Konzernbericht zu erstellen. Das Projekt wurde vorbereitet, um mit den Tochtergesellschaften in 2024 die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

C. Hinweise auf Risiken und Chancen

Erläuterung des Chancen- und Risikomanagements

Auf Konzernebene sowie auf Ebene der einzelnen Einheiten werden fortlaufend - unter Beachtung der damit einhergehenden Risiken - die sich bietenden Chancen beobachtet, durch die die Weiterentwicklung und das Wachstum weiter gesichert werden können.

Die TRM als Finanzholding fördert und unterstützt die eigenen Beteiligungen durch einen regelmäßigen Dialog mit den jeweiligen Geschäftsführungen. Dabei spielen sowohl Markt- und Techniktrends als auch Änderungen in der Unternehmenswelt, die sich auf gesetzliche und branchenspezifische Themen beziehen eine wichtige Rolle. Zur Identifizierung, Messung, Steuerung und Überwachung aller die Gesellschaft betreffenden wesentlichen Risiken ist in der TRM ein detailliertes Reporting eingerichtet, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Es stellt anhand relevanter operativer Kennzahlen und Finanzkennzahlen einen Bezug zu den identifizierten Risikofeldern her.

Zur Wahrnehmung der sich bietenden Chancen setzt die TRM auf einen kontinuierlichen Ausbau ihres Netzwerkes als auch verstärkt auf externe Branchenexperten.

Grundsätzlich erfolgt eine fortlaufende Überprüfung sich bietender Chancen, durch die die Weiterentwicklung und das Wachstum der einzelnen Beteiligungen und des gesamten Portfolios weiter gesichert werden können. Um solche Chancen nutzen zu können, müssen gegebenenfalls auch Risiken eingegangen werden. Alle wesentlichen Aspekte zu kennen, abzuschätzen und zu kontrollieren, ist dabei von hoher Bedeutung. Nur so kann mit den Risiken professionell umgegangen werden.

In den einzelnen Beteiligungsunternehmen findet eine intensive Kommunikation zwischen den Risikoverantwortlichen und der Geschäftsleitung statt. Es werden potenzielle Risiken nach ihrer Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Im Rahmen des Planungs- und Controlling-Prozesses erhalten auch die Gesellschafter regelmäßig umfangreiche Informationen zur aktuellen Risikosituation.

Markt- und Branchenrisiken

Die wesentlichen Risiken der Beteiligungsunternehmen stehen in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds. Dazu zählt insbesondere die Abschwächung des deutschen Marktes sowie der Exportmärkte mit entsprechenden Nachfragerückgängen. Auch im Geschäftsjahr 2023 waren die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine mit Energie- und Nahrungsmittelpreisschocks weiter spürbar und es kam zu weiteren Kaufkraftverlusten durch gestiegene Inflation. Dies führte zu einer hohen Verunsicherung der Konsumenten und Investoren und deren Auswirkungen auf Konsum und Investitionstätigkeit. Hinzu kamen Ende des Jahres weitere Krisen, zum Beispiel das Wiederaufleben des Nahost-Konflikts. Aufgrund struktureller Herausforderungen wie niedrigem Produktivitätswachstum, steigenden Kosten des Klimawandels und demografischem Wandel wird auch für die nächsten Jahre im Umfeld der Beteiligungen derzeit keine deutliche Wachstumsbelebung erwartet.

Zu den wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung bei der Severin-Gruppe zählen eine unverändert große Unsicherheit über den Fortgang der geo-politischen Lage in Osteuropa und im Nahen Osten sowie in Bezug auf China, einem unverändert intensiven Wettbewerbsumfeld und wesentlichen Veränderungen in der Kundenstruktur, sowie volatilen Logistik- und Rohstoffpreisen. Der Verlust eines strategischen Kunden durch Wettbewerbsdruck, Veränderungen im Marktumfeld sowie mögliche finanzielle Schwierigkeiten eines Kunden stellen ein hohes Risiko auf der Absatzseite dar. Begegnet wird diesem Risiko durch Diversifikation der Zusammenarbeit mit verschiedenen strategischen Handelspartnern und Kunden, in verschiedenen Absatzkanälen und verschiedenen Ländern.

Die Dornbracht-Gruppe ist unter anderem vom Rückgang des privaten Konsums getroffen. Das ifo Institut erwartet erst Ende 2024 eine Erholung des privaten Konsums. Ob und inwieweit sich der Anstieg des privaten Konsums auch in der Sanitärbranche auswirken wird, ist nicht einzuschätzen. Die hohen Energiekosten werden weiterhin die Nachfrage in den Bereichen Heizanlage, Lüftung, Klima zu Lasten der Sanitärbranche und somit auch zu Lasten der Beteiligung Dornbracht steigern. Engpässe werden daher auch zunehmend bei den Installationsbetrieben erwartet. Die bereits in 2023 in Gang gesetzten makroökonomischen und globalpolitischen Prozesse werden sich auch im Geschäftsjahr 2024 auswirken. Zudem könnten die im November 2024 anstehenden Wahlen in den USA nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von Dornbracht haben.

Im Zuge der aktuellen negativen konjunkturellen Entwicklung nehmen die Marktrisiken für die Harpen-Gruppe im Vermietungsmarkt signifikant zu. Nicht nur, dass die Marktmieten stagnieren oder zurückgehen, sondern auch das Ausfall-/Insolvenzrisiko der Mieter steigt. Insofern sind im weiteren Geschäftsjahresverlauf ein geringeres Neuvermietungsvolumen, stagnierende, ggf. niedrigere Mieten und steigende Leerstandsraten zu erwarten.

Bezogen auf den Immobilienmarkt wird ab dem Jahr 2024 vor allem das Thema "EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)" den Markt mitbestimmen, was ab dem Jahr 2025 von rund 15.000 Unternehmen in Deutschland direkt - und von vielen weiteren indirekt - umgesetzt werden muss. Unternehmen sind entsprechend angehalten, Vorbereitungen zu treffen und die Sensibilität für Nachhaltigkeitsthemen grundsätzlich weiter zu steigern. Bei den Immobiliennutzern wird es eine erhöhte Aufmerksamkeit geben, nur solche Gewerbeimmobilien anzumieten, die nachweislich zu den eigenen Nachhaltigkeitszielen passen. Für die Entwickler und Bestandshalter birgt dieser Trend das Risiko zu höherem Investitionsbedarf, umgekehrt auch die Chance als Early Mover Preisprämien zu erzielen, bei den Mietern, die das Thema Nachhaltigkeit auch forcieren. Hier hat Harpen eine klare Roadmap für jede Immobilie, um den Risiken entgegenzuwirken.

Das Risiko des Wegfalls von Großkunden bei den Gesellschaften der SSS Nelken-Gruppe und der WPE Elektrotechnik GmbH ist in der Elektroinstallationsbranche aufgrund der Energiewende als gering einzustufen. Dagegen birgt die Abwicklung von langfristigen Großaufträgen verschiedene Risiken, so zum Beispiel aus Gewährleistung oder Zahlungsverzögerungen. Von konjunkturellen Einbrüchen sind die beiden Gesellschaften im Wesentlichen nicht berührt, da die Tätigkeiten meist systemrelevant sind. Allerdings sind sie in ihrer Branche besonders durch immensen Wettbewerb bei Fachkräften betroffen.

Im Bereich Maschinenbau bestehen neben schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen verschiedene Risiko-Faktoren: Kostendruck, Fachkräftemangel sowie ein schwieriges Regulierungsumfeld. Hinzu können weiterhin Materialengpässe und Schwierigkeiten in den Lieferketten dazu führen, dass sich Aufträge der Beteiligungsunternehmen der KMF-Industrieholding verzögern und somit Gewinne nicht realisiert und Liquiditätsengpässe entstehen können. Fortschritte sind bei der Reduzierung der Abhängigkeit von Kunden der Automobilzulieferbranche zu verzeichnen. Gleichwohl bleibt dieses Risiko bestehen.

Dadurch, dass im Markt die Notwendigkeit zur digitalen Transformation und zu entsprechenden Anpassungs- und Veränderungsprojekten steigt, entsteht auch bei den IT-Dienstleistern der AM-Gruppe ein hoher Druck in puncto Innovationsentwicklung, Time-to-Market und Produktqualität. Hinzu kommt eine gewisse Abhängigkeit von Großkunden, die aber aktiv abgebaut wird.

Die Risiken der Wunschfutter GmbH als kleines Handelsunternehmen hängen vor allem mit der konjunkturellen Entwicklung und der Akzeptanz der neuen Marke Schnauzenkumpel zusammen.

Lieferanten- und Beschaffungsmarktrisiken

Neben den konjunkturellen Risiken stellen weiter hohe Energie- und Rohstoffpreise Risiken für die Entwicklung einzelner Gesellschaften und der Gruppe dar. Außerdem birgt die hohe Volatitlität auf den Rohstoffmärkten Versorgungsrisiken.

Für das Beteiligungsunternehmen Severin stellt eine mögliche Ausweitung und Eskalation des Konflikts zwischen China und Taiwan insbesondere aufgrund der heutigen Abhängigkeiten in der Lieferkette ein hohes Risiko dar. Zur Mitigation von daraus folgenden Handelseinschränkungen mit China wird seit einigen Jahren die Ausweitung der strategischen Fertigungspartner außerhalb von China forciert. Ein weiteres Top Risiko wäre ein möglicher Ausfall eines Schlüssellieferanten. Dieses Risiko wird mitigiert durch den Aufbau von mindestens zwei strategischen Fertigungspartnerschaften je relevanter Produktkategorie sowie die eigene Produktentwicklung und die Investition in eigene Produktdesigns und Werkzeuge. Als zusätzliches strategisches Risiko qualifiziert ist das in den letzten Jahren auch eingetretene Risiko von signifikanten Störungen in der globalen Supply Chain und daraus resultierenden Engpässen in der Warenverfügbarkeit. Diesem Risiko wird begegnet durch langfristige Zusammenarbeit mit global agierenden Logistikpartnern sowie Fertigungspartnern. Trotzdem haben auch die kurz vor Jahresende aufkommenden Konflikte im Roten Meer und die daraus resultierenden Verzögerungen der Handelsschiffe durch längere Seefrachtwege erneut Implikationen auf die Warenverfügbarkeit zum Jahreswechsel gehabt. Damit verbunden ist auch das Risiko von möglichen sprunghaften Materialpreissteigerungen durch Preiserhöhungen auf dem Beschaffungsmarkt. Dieses Risiko wird durch Diversifikation der Lieferanten und Fertigungspartner sowie langfristige Zusammenarbeitsmodelle und Vertragsgestaltung adressiert.

Bei den Premium-Einkaufsartikeln setzt Dornbracht aus Risikoerwägungen traditionell auf eine Mehr-Lieferanten-Strategie. Einzelne Komponenten verbleiben aufgrund von werkzeuggebundenen Bauteilen oder einer bewusst gewählten strategischen Zusammenarbeit im Single-Source. Der größte Teil der A-Einkaufsartikellieferanten (geringe Menge, hoher Wert) produziert in Deutschland und schwerpunktmäßig sogar regional. Mit vielen Lieferanten verbindet Dornbracht seit Jahren eine erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Im Bereich der C-Einkaufsartikel (hohe Menge, geringer Wert) wird mit ausgewählten Lieferanten kooperiert. Durch den zunehmenden Preisdruck setzt der Strategische Einkauf auf eine Ausweitung des internationalen Sourcing. Der Einkauf nutzt dabei die internationalen Netzwerke seiner europäischen Bestandslieferanten, um vereinzelte Artikel bspw. in Fernost zu beziehen. Der Fokus liegt jedoch weiterhin darauf, fertige Produkte mit "Made in Germany" oder auch "Made in Europe" zu kennzeichnen.

Die Risiken der Harpen-Gruppe resultieren insbesondere aus weiterhin hohen Kosten für Energie und Baustoffe bzw. deren Verfügbarkeit. Diese spiegeln sich in höheren Projekt- und Baukosten wieder, die unter Umständen nicht in voller Höhe an die Mieter weitergegeben werden können.

Die Versorgungslage mit Material der SSS Nelken-Gruppe hat sich in 2023 verbessert und eine kontinuierliche Leistungserbringung ermöglicht. Nichtsdestotrotz besteht weiterhin das Risiko, dass einzelne Schlüsselteile durch wieder neu gestörte Lieferketten verspätet geliefert und Projektabschlüsse verzögert werden.

Im Bereich der Tiernahrung führen immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse sowie die Auswirkungen des Ukraine Kriegs zu weiterhin hohen Rohstoffpreisen. Kombiniert mit Mindestabnahmeverpflichtungen führt dies zu hohen Einkaufskosten bei der Wunschfutter GmbH.

Finanzierungsrisiken

Zu den Finanzrisiken zählen vor allem das Liquiditätsrisiko, das Zinsrisiko und das Währungsrisiko. Die Beteiligungsunternehmen finanzieren sich in der Regel aus ihren operativen Ergebnissen. Je nach Liquiditätsbedarf unterstützt die TRM die Beteiligungsgesellschaften bei der Finanzierung und stellt bei Bedarf Finanzmittel zur Verfügung. Es bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien, die jederzeit gezogen werden können.

Grundsätzlich besteht für die Verbindlichkeiten ein Zinsänderungsrisiko. Insbesondere im Bereich der Immobilienfinanzierung sind die Zinssätze derzeit auf einem hohen Niveau. Für 2024 wird allerdings mit einem stabilen bis leicht sinkendem Zinsniveau gerechnet.

Währungsrisiken

Von Währungsschwankungen sind vor allem die Erträge in den Teilkonzernen Severin, Dornbracht und Thielenhaus aufgrund der intensiven außenwirtschaftlichen Verflechtungen auf den internationalen Finanzmärkten abhängig. Vor allem beeinflusst die Beteiligungen die Kursentwicklung des Euros gegenüber dem US-Dollar. Zur Reduzierung dieses Währungsrisikos werden regelmäßig im Rahmen der verfügbaren FX-Linien bei den finanzierenden Hausbanken Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Per Saldo ergibt sich aus den volatilen Wechselkursverhältnissen voraussichtlich keine besondere Gefährdung für diese oben genannten Teilkonzerne und damit für den Konzern in Gänze.

Personalrisiken

Qualifiziertes und engagiertes Personal ist die Voraussetzung für die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit der Unternehmen der TRM. Alle operativen Bereiche des Konzerns sind in hohem Maße von der Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter abhängig. Der in Deutschland unverändert bestehende Fachkräftemangel stellt dabei ein bedeutendes Personalrisiko dar. Der demografische Wandel, fehlende Nachwuchskräfte und strukturelle Probleme führen zu einer angespannten Situation im Wettbewerb um hochqualifiziertes Personal. Dies ist in den Beteiligungen der TRM zu spüren, insbesondere bei den IT-Dienstleistern (AM GmbH) und den Installationsbetrieben (SSS Nelken GmbH). Zudem birgt der Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen einhergehend mit einem Know-how-Verlust ein großes Personalrisiko.

Die TRM begegnet dieser Herausforderung mit verschiedenen Maßnahmen sowohl auf Gruppen- als auch auf Beteiligungsebene. Die TRM organisiert regelmäßig Schulungen und Informationsveranstaltungen zu ausgewählten Zukunfts- und Fachthemen mit Teilnahme der entsprechenden Fachabteilungen der Beteiligungen. Interner Austausch und unternehmensübergreifende Wissensvermittlung stehen dabei im Vordergrund. Zudem wird ein Talentmanagement ins Leben gerufen, das die Entwicklung von Führungs- und Fachkräften stärkt. Den Mitarbeitern werden optimale Entwicklungsperspektiven geboten und sie werden auf diesem Weg aktiv begleitet. Dies stellt eine große Chance für die langfristige Bindung der Mitarbeiter an die Beteiligungen der TRM dar.

Neben der Unterstützung durch die TRM betreiben die Beteiligungen ihre Personalarbeit in der Regel eigenständig. Dabei setzen die Unternehmen vielfältige Mittel ein, um sich in ihrer Branche und Region als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Neubesetzungen von Schlüsselpositionen sind in Einzelfällen mit der TRM abzustimmen.

Markt- und Branchenchancen

Die eingeleitete Neuausrichtung der Severin-Gruppe bietet zahlreiche Chancen aus der teilweise schwierigen Wettbewerbssituation der letzten Jahre herauszukommen und sich insbesondere als Markenunternehmen von der Me-Too-Welt preisgünstiger Wettbewerber oder von den Eigenmarken der Handelskunden abzugrenzen. Verschiebungen in der Struktur des Marktes (zum Beispiel Beschleunigung des Wachstums im Online-Vertrieb) bieten in Verbindung mit der neuen Management-Struktur Chancen für organisches Wachstum im internationalen Markt. Innovative Neuprodukte bieten Chancen Neukunden zu gewinnen oder die Beziehung zu Bestandskunden wieder zu intensivieren und die Wahrnehmung der Marke Severin und damit die Ertragssituation deutlich zu verbessern. Durch die weitere Bündelung von Bedarfen und eine damit einhergehende Reduzierung der Lieferantenanzahl besteht die Möglichkeit insgesamt auch bessere Einkaufspreise zu verhandeln und aktuell drohenden bzw. stattfindenden Preissteigerungen entgegenzuhalten. Im Exportbereich bieten die im Rahmen der Neuausrichtung angestoßenen Aktivitäten zur strukturierten (Neu-)Erschließung von Wachstumsmärkten insbesondere in der Mittelmeerregion Chancen für Severin. Als einer der ersten Wettbewerber treibt Severin in der Branche die Nachhaltigkeit voran. Da man schon lange einen Reparaturservice für Haushaltsgeräte anbietet, ist man besser als die meisten Wettbewerber vorbereitet auf die von der EU forcierten Reparaturpflicht.

Die bereits angestoßenen Vertriebsaktivitäten der Dornbracht-Gruppe sollten nach der Insolvenz der Alape GmbH positive Impulse für die Geschäftsentwicklung bringen. Neben der Reorganisation der Vertriebsbelegschaft auf dem nordamerikanischen Markt wurden die Vertriebsorganisationen in den europäischen Kernmärkten neu ausgerichtet. Parallel dazu wurde in Mailand der bestehende Standort aufgegeben und in einen neuen modernen Premium Showroom in exklusiver Lage investiert, dessen Eröffnung im April 2024 erfolgt ist. Die in den Vorjahren angestoßene Investition in die Vertriebsregion Asien wurde konsequent weiterverfolgt und im November 2023 der Dornbracht Premium Showroom in Singapore eröffnet. Zudem wurde die Anfang des Jahres eingeführte Website weiter ergänzt und ausgebaut. Ein weiterer wesentlicher Wachstumstreiber ist die in 2023 durchgeführte Erweiterung des Produktportfolios. Mit neuen Serien aus dem MassPremium-Segment sollen insbesondere im Projektgeschäft neue Geschäftsfelder besetzt werden können.

In der Branche Vermietung und Projektierung von Gewerbeimmobilien ergeben sich tendenziell die meisten Chancen aus der Identifizierung unterbewerteter Grundstücke und Immobilien sowie der Entwicklung und Verwertung derselben. Die Harpen-Gruppe überwacht laufend den Markt und das eigene Portfolio zur Identifizierung dieser Chancen. Weiterhin kann die Binnenwanderung beziehungsweise der dadurch gegebene Trend Richtung Metropolregionen genutzt werden, um die Erschließung und Bebauung neuer Flächen in diesen Regionen voranzutreiben und dort überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.

In der Elektroinstallationsbranche wird es insbesondere durch Digitalisierung der Prozesse weiterhin einen hohen Bedarf an Dienstleistungen geben. Daneben ist ein entscheidender positiver Faktor für die SSS Nelken-Gruppe die Teilnahme als wichtiger Akteur an der Energiewende. SSS Nelken hat als Volldienstleister im Bereich der Verteilnetze für Strom, Telekommunikation, Beleuchtung und Gas klare Wettbewerbsvorteile und wird vom langfristigen Trend des Umbaus der Energieversorgungsunternehmen zu Multi-Utility-Anbietern profitieren. Eine eigene Transformatorenproduktion ergänzt das Portfolio. Zudem haben hohe Energiekosten positive Auswirkung auf die Nachfrage nach Energiesystemen wie zum Beispiel Schaltanlagen und Photovoltaikanlagen, die die SSS Nelken-Gruppe liefert.

Auch die WPE Elektrotechnik GmbH kann durch die hohe Fachkompetenz an diesen Chancen im Markt zukünftig partizipieren. Die stabilen, langjährigen Kundenbeziehungen sichern das Geschäft.

Die größten Chancen im Bereich Maschinenbau ergeben sich durch die Digitalisierung und die Nutzung neuer Technologien und Produktionstechniken. Die Weiterentwicklung der Maschinenplattformen in der Thielenhaus-Gruppe vermindern die Abhängigkeit von der Abnehmergruppe der Automobilzulieferer. Dabei bietet die konjunkturelle Entwicklung in den USA große Chancen für die Geschäftsentwicklung.

In der IT-Dienstleistungsbranche steigt die Nachfrage an ganzheitlichen Ansätzen bei der Umsetzung von Digitalstrategien kontinuierlich an. Die Notwendigkeit zur digitalen Transformation und zu entsprechenden Anpassungs- und Veränderungsprojekten, um wettbewerbsfähig zu bleiben besteht in vielen Branchen. Hinzu kommen neue Aufgabengebiete, die die Umsetzung neuer Gesetze in Unternehmen betreffen, zum Beispiel im Bereich ESG (Economic, Social, Governance). Daneben gewinnt das Thema Cyber-Security weiter an Bedeutung. Daher gibt es ein enormes Marktpotential bei der AM-Gruppe.

Die Branche der Tiernahrung wird aktuell vom Trend zu hochwertigeren Futtermitteln geprägt, da Heimtiere zunehmend als Familienmitglieder betrachtet werden. Daher erweitert sich der Raum für Premium- und Nischenprodukte in der Branche und für die Wunschfutter GmbH ständig. Durch das neue, regionale Konzept Schnauzenkumpel sollen sich die Familien emotional angesprochen fühlen und an die Marke gebunden werden.

D. Ausblick

Der Ausblick berücksichtigt die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Aufstellung Ende September 2024.

Die aktuellen Herausforderungen für die Weltwirtschaft, insbesondere die Kriegskonflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie die Spannungen zwischen USA, China und Russland bleiben bestehen. Die Wachstumsaussichten sind verhalten. Für die globale Entwicklung prognostiziert der IWF im Juli für 2024 ein Wachstum von 3,2 % - die gleiche Rate wie bereits 2023. Während der IWF für die USA hierbei noch 2,6 % Wachstum prognostiziert, liegt dieses im Euroraum bei lediglich 0,9 %, was preisbereinigt einen Mengenrückgang bedeutet. Bei dieser Prognose dominieren laut IWF gegenwärtig noch die Abwärtsrisiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung, vor allem geopolitischer Natur in Form von einer Zuspitzung von Handelskonflikten.

Die deutsche Wirtschaft tritt seit über zwei Jahren auf der Stelle. Ein konjunktureller Wendepunkt, den die Bundesregierung für 2024 in der Frühjahrsprojektion gesehen hat, scheint noch nicht eingetreten. Die führenden Forschungsinstitute (u. a. ifo Institut) haben ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft in der Gemeinschaftsdiagnose Herbst gesenkt.

Wie von den Instituten erwartet, legte die Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn zwar etwas zu, schrumpfte im zweiten Quartal allerdings schon wieder. In den kommenden Quartalen dürfte eine langsame Erholung einsetzen, an den Trend von vor der COVID-19-Pandemie wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland aber nicht mehr anknüpfen können. Im Jahr 2024 wird von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 % ausgegangen.

Die Dekarbonisierung, die Digitalisierung, der demografische Wandel und wohl auch der stärkere Wettbewerb mit Unternehmen aus China haben strukturelle Anpassungsprozesse in Deutschland ausgelöst, die die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft dämpfen.

Die sich überlagernden Wirkungen von Strukturwandel und konjunktureller Flaute zeigen sich besonders im Verarbeitenden Gewerbe, in dem die anhaltende Investitionsschwäche ausschlaggebend ist. Betroffen sind insbesondere die Investitionsgüterhersteller und die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen.

Bereits seit dem Frühjahr 2023 hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise deutlich abgeschwächt. Die Institute erwarten, dass die Inflation im laufenden Jahr mit 2,2 % wieder in der Nähe der EZB-Zielmarke liegen wird. Die wieder niedrigere Inflation stützt zwar die Kaufkraft der privaten Haushalte und damit die Wirtschaft, die erhoffte Belebung blieb aber trotz kräftig gestiegener real verfügbarer Einkommen aus.

Auf dem Arbeitsmarkt zeigt der wirtschaftliche Stillstand mittlerweile deutlichere Spuren: Die Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt weiter leicht gestiegen und parallel nichtsdestotrotz weiter von Engpässen an Fachkräften geprägt.

Insgesamt wird mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung ab dem 4. Quartal 2024 gerechnet. Getragen wird die schmalspurige Erholung wohl vom anziehenden privaten Verbrauch, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen gestützt wird.

Die Severin-Gruppe befindet sich auch 2024 weiterhin in einer Übergangsphase. Unrentable Geschäftsbereiche werden aufgegeben und das Wachstum im Markengeschäft soll durch ein Trading-Up hin zu hochwertigeren Produkten generiert werden. Es ist weiterhin das Ziel, das vorhandene Potential der Marke Severin und die vorhandene hohe Markenbekanntheit im Rahmen der Neupositionierung der Marke auszuschöpfen. Auf der anderen Seite werden die Kosten im Einkauf und in der Organisation weiter kritisch auf den Prüfstand gestellt. Auch 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem negativen Ergebnis, wobei das Ergebnis durch erheblichen Restrukturierungsaufwand belastet sein wird.

Die Dornbracht-Gruppe war und wird von den geopolitischen Auswirkungen in bestimmten Bereichen betroffen sein. Das margenträchtige Endkunden-Geschäft wird bei der gedämpften Baukonjunktur weiter unter Druck bleiben, so dass der Vorstand für das Jahr 2024 nunmehr ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Positive Sondereffekte wie im Vorjahr sind nicht vorgesehen.

Die Harpen-Gruppe sieht sich trotz aller kritischen Herausforderungen weiter gut aufgestellt, um von der aktuellen Angebots- und Nachfragekonstellation am Immobilienmarkt insgesamt zu profitieren. Als deutschlandweit tätiges Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt in NRW ist die Positionierung und der track-record als langjährig erfahrener Asset- und Property Manager mit besonderer Development-Expertise und solider Kapitalstruktur anerkannt und ermöglicht es, diese Position weiter solide auszubauen. Alle operativen und administrativen Unternehmensressourcen werden am wert- und rentabilitätsorientierten Asset Management ausgerichtet. Die erheblich steigenden Anforderungen des Immobilienmarktes stellen Harpen weiterhin vor zunehmende Herausforderungen. Aber das synergetische Zusammenwirken von Asset Management und (Re-)Development, wie Harpen es bereits unter schwierigen Marktbedingungen erfolgreich unter Beweis gestellt hat, eröffnet auch in der aktuellen Rezessionsphase signifikante Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale.

Die SSS-Nelken-Gruppe wird sich in einem stabilen Marktumfeld bewegen und geht aufgrund der erfolgten Neuausrichtung und Neustrukturierung gestärkt in die Zukunft. Nicht profitable Alt-Projekte werden abgeschlossen und das Produkt- und Leistungsangebot wird weiter ausgebaut, um Kunden- und Marktpotentiale insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende nutzen zu können. Dadurch wird im Jahr 2024 die Basis für eine profitable Fortsetzung des Geschäfts gelegt.

Bei der WPE Elektrotechnik GmbH geht die Geschäftsführung davon aus, dass sie, wie bereits in der Vergangenheit, an der guten Entwicklung der Elektrotechnikbranche partizipieren wird und weiterhin gute Jahresüberschüsse erwirtschaften kann.

Die Beteiligungen der KMF-Gruppe rechnen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem insgesamt herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Der Auftragsbestand in der für KMF bedeutsamen Branche Maschinenbau ist Anfang 2024 niedriger als im langjährigen Durchschnitt und im Jahresverlauf 2024 gerät die Automobilindustrie zunehmend in die Krise. So rechnet auch die Geschäftsführung der KMF-Gruppe mit einer abgeschwächten Geschäftsentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis im Vergleich zu 2023.

Die AM-Gruppe wird ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2024 trotz aller Marktchancen nicht ungebremst fortsetzen können, da sie Auftragskürzungen eines Großkunden kompensieren muss. Es wird davon ausgegangen, dass dies ein vorübergehendes Thema wird und der Wachstumskurs insgesamt fortgesetzt werden kann.

Die Branche für Tiernahrung bietet weiterhin gute Marktchancen. Das Geschäftsmodell ist dafür strategisch neu ausgerichtet worden. Die neue Marke Schnauzenkumpel wird regional stark positioniert und das B2B Geschäft weiter ausgebaut. Die Geschäftsleitung der Wunschfutter GmbH geht davon aus, dass die Marke Schnauzenkumpel in 2024 nachhaltig wächst und in Richtung Break Even entwickelt wird.

Der differenzierte und vielfältige Branchenmix der Beteiligungen lässt die TRM mittel- und langfristig in eine stabile und zukunftssichere Zukunft schauen. Die TRM ist zudem bestrebt, ihr Portfolio mit gezielten Akquisitionen von mittelständischen Unternehmen durch ihre bestehenden Beteiligungen zu erweitern.

Prognose der Konzernentwicklung

Aufgrund des weiterhin krisengeprägten globalen Umfelds und des auch Anfang 2024 schwierigen Konsumklimas ist die Erreichung der Konzernumsatz- und Ergebnisziele mit Unsicherheiten behaftet. Wesentliche Teile des Konzernumsatzes werden in Deutschland und in der EU erzielt, so dass das der Ausblick vor allem von der Entwicklung in diesen Regionen abhängt. Dabei stellen der Nahost-Konflikt, die Entwicklung China/Taiwan und die Präsidentschaftswahlen in den USA neue zusätzliche Einflussfaktoren für die dortige konjunkturelle Entwicklung dar und werden den Geschäftsverlauf der Beteiligungen maßgeblich beeinflussen.

Trotz der Herausforderungen im Markt erwartet die TRM, dass der Umsatz nur geringfügig unter Vorjahresniveau liegt. Beim Ergebnis geht die TRM davon aus, dass dies deutlich schwächer wird als in den Vorjahren. Kostensteigerungen und Investitionen in Wachstum sowie Aufwände für Restrukturierung in einzelnen Beteiligungen werden das Ergebnis belasten. Wesentliche positive Sondereffekte, z. B. aus Assetverkäufen, sind nicht geplant.

 

Dortmund, den 30. September 2024

Robert Matthias Knauf

Dr. Jan Scheffler

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023 des Konzernabschlusses

2023
T€
2022
T€
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -6.906 -2.002
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens 22.766 24.886
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -8.931 -2.872
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 8.656 -6.406
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.158 -31.886
davon aus
- Vorräten 10.013 -30.343
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.543 -2.630
- Forderungen gg. Beteiligungen 92 2.150
- Sonstige Vermögensgegenstände und aktiver RAP -16.720 -1.063
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.260 18.314
davon aus
- erhaltenen Anzahlungen -5.026 28.792
- Wechselverbindlichkeiten -258 -224
- Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen 9.921 -10.072
- Verbindlichkeiten Beteiligungsunternehmen -631 207
- sonstigen Verbindlichkeiten und passiven RAP -2.746 -389
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens -27.780 -2.155
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 11.985 6.659
- Sonstige Beteiligungserträge -680 -944
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 8.428 5.735
+/- Ertragsteuerzahlungen -9.880 -2.360
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -11.240 6.969
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 345
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -4.076 -1.881
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 42.993 4.028
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -83.280 -62.833
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 26.833 13.027
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5.225 -12.929
+ Veränderungen des Anlagevermögens aufgrund von Umbuchungen 579 0
- Auszahlung für Zugänge im Konsolidierungskreis 0 -14.147
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
Finanzdisposition 0 16.601
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
Finanzdisposition -1.775 -500
+ Erhaltene Zinsen 1.107 303
+ Erhaltene Dividenden 680 944
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -22.164 -57.042
+ Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 9.000 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 17.355 1.128
- Auszahlungen für den Erwerb eigener Anteile 0 -22
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 104.645 70.357
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihungen und (Finanz-)Krediten -47.739 -30.385
- Gezahlte Zinsen -12.870 -6.672
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.998 -1.200
- Verrechnung mit Verlustvortragskonten 0 -872
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -451 -1.260
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 67.942 31.074
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 34.538 -18.999
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 77 866
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -2.516 1.612
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.119 24.640
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 40.218 8.119
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode 31.12.2023 31.12.2022
+ Zahlungsmittel 66.442 43.497
- Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel dienen -26.224 -35.378
40.218 8.119

Eigenkapitalspiegel 31.12.2023

in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 01.01.2022 150 0 150 28.781 28.781
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0
Stand am 31.12.2022 150 0 150 0 28.781 28.781
in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklage andere Gewinnrücklagen Summe Summe
Stand am 01.01.2022 91.272 91.272 120.053
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen -13.272 -13.272 -13.272
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss 0
Stand am 31.12.2022 78.000 78.000 106.781
in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/Verlustvortrag
Stand am 01.01.2022 -1.209 2.780
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 13.272
Ausschüttung -1.200
Währungsumrechnung 842
Sonstige Veränderungen -872
Änderungen des
Konsolidierungskreises 309
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2022 -367 14.289
in TEUR
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 01.01.2022 0 121.774
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 0
Ausschüttung -1.200
Währungsumrechnung 842
Sonstige Veränderungen -872
Änderungen des 0
Konsolidierungskreises 309
Konzernjahresüberschuss -3.245 -3.245
Stand am 31.12.2022 -3.245 117.608
in TEUR Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand am 01.01.2022 20.113 -68 -3.692 16.353
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 992 992
Ausschüttung -1.260 -1.260
Währungsumrechnung 88 88
Sonstige Veränderungen 114 114
Änderungen des Konsolidierungskreises 1.303 1.303
Konzernjahresüberschuss 1.243 1.243
Stand am 31.12.2022 22.522 20 -3.709 18.833
in TEUR Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 01.01.2022 138.127
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 992
Ausschüttung -2.460
Währungsumrechnung 930
Sonstige Veränderungen -758
Änderungen des Konsolidierungskreises 1.612
Konzernjahresüberschuss -2.002
Stand am 31.12.2022 136.441
in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 01.01.2023 150 0 150 0 28.781 28.781
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 0 9.000 9.000
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0
Stand am 31.12.2023 150 0 150 0 37.781 37.781
in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklage andere Gewinnrücklagen Summe Summe
Stand am 01.01.2023 78.000 78.000 106.781
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 9.000
Ausschüttung 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss 0
Stand am 31.12.2023 78.000 78.000 115.781
in TEUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/Verlustvortrag
Stand am 01.01.2023 -367 11.044
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen
Ausschüttung -1.998
Währungsumrechnung -146
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises -17
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2023 -513 9.029
in TEUR
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 01.01.2023 0 117.608
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 9.000
Ausschüttung -1.998
Währungsumrechnung -146
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises -17
Konzernjahresüberschuss -3.142 -3.142
Stand am 31.12.2023 -3.142 121.305
in TEUR Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
Stand am 01.01.2023 22.522 20 -3.709
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile
Einziehung von Anteilen
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 600
Ausschüttung -451
Währungsumrechnung -96
Sonstige Veränderungen -8
Änderungen des Konsolidierungskreises 12.142
Konzernjahresüberschuss -3.764
Stand am 31.12.2023 35.256 -76 -7.924
in TEUR Konzerneigenkapital
Summe Summe
Stand am 01.01.2023 18.833 136.441
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z. B.:
Ausgabe von Anteilen 0 0
Erwerb/Einbeziehung eigener Anteile 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0
Einstellung in /Entnahmen
aus Rücklagen 600 9.600
Ausschüttung -451 -2.449
Währungsumrechnung -96 -242
Sonstige Veränderungen -8 -8
Änderungen des Konsolidierungskreises 12.142 12.125
Konzernjahresüberschuss -3.764 -6.906
Stand am 31.12.2023 27.256 148.561

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 28. Oktober 2024

IPG Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pscherer, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der TRM Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, wurde am 29. Oktober 2024 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt.

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