M+H Facility Service GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mechthild Koopmann seit 8.5.2025 | Prokura |
Donat Jan Holik seit 30.11.2023 | Prokura |
Jürgen Otto Wolke seit 16.11.2022 | Prokura |
Martin Frangen seit 8.7.2019 | Prokura |
Andrea, geb. Lepper Suhl seit 23.4.2019 | Prokura |
Andre Wanke seit 19.10.2017 | Prokura |
Martin Frangen seit 13.7.2017 | Prokura |
Lothar Koopmann seit 25.1.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elektro Koopmann GmbHCloppenburg OT EmstekerfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Elektro Koopmann GmbH, Cloppenburg1. Grundlagen des Unternehmens Die Elektro Koopmann GmbH wird in zweiter Generation von Lothar Koopmann geführt und trägt seit Gründung durch Hubert Koopmann als Familienbetrieb im Jahre 1982 eine hohe Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Kunden. Sie unterhält ihren Firmensitz in 49661 Cloppenburg und ist Teil der Koopmann-Gruppe. Die Gesellschaft hat zudem eine Zweigniederlassung in Kassel. Das Unternehmen beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 72 Mitarbeiter, davon 8 Auszubildende. Die Elektro Koopmann GmbH ist tätig im Bereich Energie- und Elektrotechnik. Das klassische Leistungsspektrum umfasst die nachfolgenden Tätigkeiten:
2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2018 (Quelle: www.bmwi.de, Artikel zur wirtschaftlichen Lage des Jahres 2018) Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2018 preisbereinigt in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld und trotz der Produktions- und Absatzstörungen bei den Pkw-Herstellern solide um 1,5 % gewachsen, nach +2,2 % im Boomjahr 2017. Die Impulse kamen rechnerisch ausschließlich von der Binnenwirtschaft. Die Ausfuhren nahmen angesichts der geringeren Dynamik der Weltwirtschaft langsamer zu als im Vorjahr und auch weniger als die von der starken Binnenwirtschaft nachgefragten Einfuhren. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben wurden spürbar ausgeweitet, aber weniger deutlich als im Vorjahr. Stärker als im Vorjahr entwickelten sich die Bruttoinvestitionen, wozu neben Investitionen in Ausrüstungen und Bauten auch ein Vorratsaufbau aufgrund des Staus bei den Pkw-Typenzulassungen beitrug. Der Lagerbestand dämpfte auch noch im Jahresendquartal die Erzeugung. Dennoch dürfte die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal nach dem Rückgang im dritten wieder zugelegt haben. Die Auftragseingänge in der Industrie zeigen eine Bodenbildung. Unterstützung erhält die Binnenkonjunktur Anfang des Jahres durch die spürbare Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern bei Steuern und Abgaben sowie die Erhöhung der monetären Sozialleistungen. Bei der Produktion im produzierenden Gewerbe ist es im November zu einer weiteren Abschwächung gekommen, wozu auch Brückentage mit beigetragen haben. Die Erzeugung in der Industrie ging im November um 1,8 % und im Zweimonatsvergleich um 1,5 % zurück. Die Produktion im Baugewerbe wurde im November ebenfalls eingeschränkt (-1,7 %). Im Zweimonatsvergleich ergab sich hier ein Minus von 0,9 %. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe verringerten sich im November um 1,0 % und im Zweimonatsvergleich um 0,3 %. Damit lagen sie gleichwohl in den letzten beiden Monaten rd. ½ Prozentpunkt über ihrem durchschnittlichen Niveau im dritten Quartal. Dies spricht zusammen mit dem hohen Auftragspolster mit einer Reichweite von 5,5 Monaten dafür, dass die Industriekonjunktur wieder etwas an Schwung gewinnt. Der gewichtige Wirtschaftsbereich Kfz/Kfz-Teile konnte zudem im Oktober und November deutlich mehr Bestellungen verbuchen (+4,1 % bzw. +4,5 %). Angesichts der guten Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2018 zwar spürbar um 1,0 %, aber doch deutlich weniger stark als ihre real verfügbaren Einkommen, die um 1,8 % zulegten. Nach den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist die Sparquote der privaten Haushalte im Jahr 2018 um 0,4 Prozentpunkte angestiegen, was im Gegenzug die Konsumausgaben dämpfte. Nach der negativen Entwicklung im 3. Quartal nahmen aber die Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) im Oktober und November wieder deutlich zu (+0,1 % bzw. +1,4 %). Vor dem Hintergrund der WLTP-Problematik waren die Neuzulassungen von Pkw bei privaten Haltergruppen auch im vierten Quartal insgesamt niedriger als in den Vorquartalen. Hier ist aber eine Trendwende eingetreten. Seit Oktober nehmen die Zulassungszahlen monatlich wieder spürbar zu. Für eine positive Entwicklung des privaten Konsums in den kommenden Monaten spricht außerdem der weitere Anstieg der verfügbaren Einkommen, der zum Jahreswechsel durch die Entlastungen bei Steuern und Abgaben zusätzlichen Schub erhielt. Vom Arbeitsmarkt kamen zum Jahresende 2018 weiterhin positive Nachrichten. Die Erwerbstätigkeit wurde im November auf über 45,2 Mio. Personen ausgeweitet. Saisonbereinigt lag der Zuwachs zum Vormonat mit 34.000 Personen im Mittel der letzten Monate. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm nach einem schwachen Vormonat kräftig zu. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt in vielen Sektoren sehr hoch, es gibt aber Anzeichen, so aus der Arbeitnehmerüberlassung und dem Baugewerbe, für eine etwas ruhigere Gangart. Die Langzeitarbeitslosigkeit geht kontinuierlich zurück, der Vorjahresstand wurde um mehr als 11 % unterschritten. 2.2 Geschäftsverlauf und Entwicklung der Elektro Koopmann GmbH in 2018 Eine Branchenzugehörigkeit für die Gesellschaft ist nicht eindeutig identifizierbar. Die Entwicklung verlief in 2018 weiter auf erfreulich gutem Niveau. Geprägt wird diese weiterhin durch den Bedarf an infrastruktureller Neuausrüstung des verarbeitenden Gewerbes und der Energieversorger sowie dem Bedarf an Ausrüstung zur weiteren Umsetzung der Energie- und Verkehrswende zum Thema E-Mobilität. Für die Koopmann Gesellschaften bedeutete das an fast allen Standorten, dass der Auftragsbestand erhöht werden konnte und somit die Auslastung der Mitarbeiter in einem Maß vorhanden war, das den weiteren Auf- und Ausbau der Mitarbeiterzahl zwingend mit sich bringt. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage am Arbeitsmarkt erfordert der Personalaufbau extreme Priorität und Aufmerksamkeit. Der Personalaufwand betrug T€ 3.685 (Vorjahr: T€ 3.617). Die Differenz resultiert im Wesentlichen aus der erheblichen Einstellung von zusätzlichem Fachpersonal. Zudem wurden Mitarbeiter aus dem kaufmännischen Bereich ausgelagert und nunmehr bei der Gesellschafterin, der HKC Holding GmbH, angestellt. Die Investition in Ausrüstung und weiterführende Messtechnologie ist entsprechend notwendig und verlief in 2018 auf Vorjahresniveau. Die Abschreibungen betrugen T€ 362 (T€ 344). Die Abschreibung ist dabei verhältnismäßig gering, da ein großer Anteil des betrieblichen Vermögens gepachtet wird. Gemeinsam mit der Firma ,,Megger", einem namhaften internationalen Hersteller für Messtechnik, ist dem Unternehmen ein weiterer Coup gelungen. Seit Januar 2018 befindet sich der neue Kabelmesswagen „The Beast“ in dem Besitz der Gesellschaft. Die Basis dieses Messwagens bildet dabei die bewährte Centrix-Technik. Hier wurde die derzeit weltweit leistungsstärkste VLF-Prüfanlage mit einer Prüfkapazität von 25 µF bei 0,1 Hz verbaut. Damit können Kabel bis 100 km Länge und 60 kV geprüft werden. Die eingebaute 60 kV-Stoßeinrichtung ist darüber hinaus für die Kabelfehlerortung an Mittel- und Hochspannungskabeln geeignet. Mit diesem Kabelmesswagen tritt die Gesellschaft den Herausforderungen des Marktes, besonders in Bezug auf lange Kabelstrecken, entgegen. Der neue Kabelmesswagen ist das Pendant zum Messcontainer und flexibel einsetzbar. Als besonders herausragend wird zudem der Einstieg in die Projekte zur E Mobilität des ÖPNV sowie die Umsetzung anspruchsvoller Instandhaltungs-Aufträge im Zuge von geplanten Werkstillständen der chemischen Industrie genannt. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage Die Ertragslage hat sich in 2018 sowie in den vergangenen Jahren folgendermaßen entwickelt:
Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 611 auf T€ 8.585 erhöht. Bedingt durch Einstellung von zusätzlichem Fachpersonal ist der Personalaufwand um T€ 68 auf T€ 3.685 gestiegen. Bei den dem Rohergebnis angepassten Personalaufwendungen, weitgehend unveränderten Abschreibungen und vergleichsweise konstanten sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. Hierfür sind für 2018 unter anderem auch Sondereffekte aus der Auflösung von Rückstellungen (insbesondere für Pensionsverpflichtungen, welche nunmehr ausgelagert wurden) von T€ 336 zu nennen. Die Ertragsteuern beliefen sich auf T€ 271 (Vorjahr T€ 299). Der Unterschiedsbetrag resultiert im Wesentlichen aus der Veranlagung von Ertragsteuern aufgrund der durchgeführten Außenprüfung für die Jahre 2014 bis 2016. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage hat sich in den vergangenen Jahren folgendermaßen entwickelt:
Die Finanzen des Unternehmens sind stabil und geordnet. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfrist und wenn möglich mit Skontoabzug bedient. Das Zahlungsmanagement sowie die Projektabwicklung des Unternehmens zielen auf fristgerechte Zahlungseingänge der Kundenforderungen. So wurden nur sehr geringfügig Einzelwertberichtigungen / Abschreibungen auf Forderungen vorgenommen. Durch stetige Überwachung der Forderungen wird dem Ausfallsrisiko vorgebeugt. Zudem wurde – anders als in den Vorjahren - ein Großteil der konzerninternen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) vor Bilanzstichtag getilgt / ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens zum 31. Dezember 2018 betrug 49,2 % (Vorjahr: 35,2 %). 3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich in den vergangenen Jahren folgendermaßen entwickelt:
Die Bilanzsumme beträgt T€ 6.789 (Vorjahr: T€ 6.981). Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur wesentliche Veränderungen im Bereich der in Ausführung befindlichen Bauaufträge (Anstieg um T€ 948). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 25 %, der Anteil der unfertigen Bauleistungen beträgt rund 20 %. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. 4. Nachtragsbericht Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang zum Jahresabschluss. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 5.1 Zukünftige Entwicklung Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter und damit das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. So rechnet die Bundesregierung für das Jahr 2019 mit einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,5 % – im Jahr 2020 wird ein Wachstum von 1,5 % erwartet (www.bmwi.de, Artikel zur wirtschaftlichen Entwicklung ab 2019). Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2019 wird mit einer zufriedenstellenden Entwicklung der Gesellschaft gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2019 gehen wir von einem leichten Anstieg des Rohergebnisses aus. Das Jahresergebnis wird sich voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Dabei könnte es in 2019 zu einem leichten Rückgang der Nachfragetätigkeit für Projekte zur Erneuerung der Infrastruktur kommen. Naturgemäß wird diese Nachfrageschwäche aber zum einen erst zeitversetzt spürbar, da es sich um geplante Investitionen handelt, die auf Basis von positiven Geschäftsentwicklungen der Auftraggeber entstanden sind und die dann zum anderen durch den zwingenden Bedarf an erhöhten Instandhaltungsleistungen für die Elektro Koopmann GmbH kompensiert werden können. Somit ist hier ein Wandel von Capex zu Opex zu erwarten, der aber keine signifikanten Auswirkungen auf unser Unternehmen mit sich bringen wird. Der von der Gesellschaft bereits angebotene Service für den Bereich Transformatoren wurde in 2019 deutlich erweitert. So konnten zusätzliche Spezialisten für den Transformatorenservice gewonnen werden und es wurden darüber hinaus einige technische Investitionen in diesem Bereich getätigt. So verfügt die Gesellschaft mittlerweile über ein eigenes Öllabor, in dem es alle VDE-Ölanalysen selbst durchführen und auswerten kann. Ab Mai 2019 ist die Gesellschaft darüber hinaus mit dem Einsatz einer neuen mobilen Ölaufbereitungsanlage imstande, umfangreichere Dienstleistungen an Transformatoren jeder Baugröße vor Ort auszuführen. Für die Wartung von Stufenschaltern fast aller Hersteller wurde ein kompetenter Partner gefunden, sodass nun ein vollumfänglicher Transformatorenservice inklusive Stufenschalterrevision angeboten werden kann. Es ist angedacht, dass die Anzahl der Mitarbeiter in den folgenden Jahren weiter ansteigen wird. 5.2 Chancen Als Treiber der nächsten Jahre wird ein weiterhin starker Bedarf im Bereich Energie und Verkehrswende erwartet. Die Chancen liegen hier im Bereich der Projektabwicklung aber auch in der nachfolgend notwendigen Betreuung und Instandhaltung dieser zum Teil noch neuen Technologien. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung startete die Koopmann Gruppe im April mit ihrem Firmenfitnessprogramm. Unter der Leitung einer Gesundheitskoordinatorin, die vom Stammsitz in Cloppenburg aus die Standorte der Gruppe betreut, wird das Ziel verfolgt: die Schaffung einer gesunden Arbeitswelt unter individuellen, ganzheitlichen und nachhaltigen Aspekten. Dabei wird auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingegangen, was den Arbeitsplatz (Büro oder Montage) und eventuelle gesundheitliche Einschränkungen angehen. In Cloppenburg wurde kürzlich das hauseigene „Ahso!Gym“ fertiggestellt, in dem alle Mitarbeiter nach einer professionellen Einweisung trainieren können. Neben dem zentralen Trainingsraum mit einem modernen Trainingszirkel und Kardiogeräten sind hier ein Gruppenraum für Kurse und freies Training sowie Umkleiden und Duschen eingerichtet. Mit diesen Maßnahmen verspricht sich die Gesellschaft, dass gute Fachkräfte dazu gewonnen werden können (Mitarbeitermotivation) sowie krankheitsbedingte Ausfälle reduziert werden. 5.3 Risiken Die Gesellschaft ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Derzeit sind der schwer zu besetzende Bedarf an Fachkräften sowie krankheitsbedingte Ausfälle von Fachkräften das größte Wachstumsrisiko. Beide können die Flexibilität bei der Bearbeitung von Aufträgen bremsen und den Wettbewerbsvorteil gegenüber konkurrierenden Unternehmen schmälern. Dieser Bedarf hat eine Auswirkung auf die Erhöhung der Mitarbeiterfluktuation, sodass dies die gesamte industrielle Sparte betrifft. Den Risiken, die hieraus entstehen können, wird versucht mit neuen Konzepten zur Mitarbeitermotivation entgegen zu wirken (vgl. den Ausführungen zu Chancen). Grundsätzliche Ertragsrisiken werden in konjunkturellen Einflüssen und zum Teil in haushaltspolitisch geprägten Auftragsvergabeverhalten der öffentlichen Hand sowie in einer sich danach ausrichtenden Preispolitik des Wettbewerbs gesehen. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation, insbesondere in der Sparte Energie- und Elektrotechnik, nicht ausschließen. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf die wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach den Erkenntnissen der Gesellschaft nicht gegeben.
Cloppenburg, 25. Juni 2019 Elektro Koopmann GmbH, Cloppenburg gez. Lothar Koopmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2018der Elektro Koopmann GmbH, CloppenburgA. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter Elektro Koopmann GmbH mit Sitz in Cloppenburg und ist im Handelsregister Oldenburg unter der Nummer HRB 150320 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Erstmalig haben wir von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von dem Bilanzposten "Vorräte" auf der Aktivseite offen abzusetzen. Der Jahresabschluss enthält aufgrund des Größenklassenwechsels von der kleinen Kapitalgesellschaft zur mittelgroßen Kapitalgesellschaft einzelne Bilanzposten, deren Werte mit dem veröffentlichten Vorjahresabschluss nicht vergleichbar sind. Damit dennoch ein Zeitvergleich bei den betreffenden Posten erfolgen kann, wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die Anpassungen hatten keine Auswirkungen auf den Jahresüberschuss. Es handelt sich um folgende erfolgsneutrale Anpassungen innerhalb der Bilanz:
B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen vermindert. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Diese beinhalten Zinsen für Fremdkapital, die als Gemeinkosten einbezogen werden. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert (Anschaffungskosten) unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Es handelt sich um mittelbare Verpflichtungen gegenüber einer Pensionskasse wegen einer bestehenden Unterdeckung. Die Höhe der Rückstellung wurde auf Basis von Informationen und Berechnungen der Pensionskasse ermittelt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist zum Stichtag das Verrechnungskonto mit dem Geschäftsführer enthalten. Das Verrechnungskonto wird mit einem Zinssatz von 1,5 % verzinst und läuft auf unbestimmte Zeit. Es wurden keine Sicherheiten vereinbart. 3. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Leasingsonderzahlungen in Höhe von € 71.171,45 (Vorjahr: € 98.783,44) sowie Ausgaben aus der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 121.656,00 (Vorjahr: € 224.709,42) enthalten. 4. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von € 487.624,16 (Vorjahr: € 776.650,05) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von € 1.206.617,09 (Vorjahr: € 805.182,07). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 290.460,28 (Vorjahr: € 414.917,85). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Eigentumsvorbehalt gesichert sind, beträgt T€ 665. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr handelt es sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um Verbindlichkeiten aus Verrechnungen. 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat ihre Pensionsverpflichtungen an eine Pensionskasse ausgelagert. Zum 31. Dezember 2017 betrugen diese T€ 311. Die bilanzielle Abbildung der Auslagerung ist zum 1. Januar 2018 erfolgt. Bei Anlagenunterdeckungen bestehen Nachschusspflichten der Gesellschaft, so dass sich hieraus ein Haftungsverhältnis ergibt. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von € 336.126,38 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 184.966,98 (Vorjahr: € 232.121,75) enthalten. 3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 3.562,50 (Vorjahr: € 187,47) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
III. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer ist bestellt: - Lothar Koopmann, Cloppenburg Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer i. S. v. § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Cloppenburg, 25. Juni 2019 Elektro Koopmann GmbH, Cloppenburg gez. Lothar Koopmann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Elektro Koopmann GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elektro Koopmann GmbH, Cloppenburg, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 25. Juni 2019 COMMERZIAL TREUHAND gez. Dipl.-Kfm. Dr. Dirk Meyer, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Betriebsw. Johannes Kremer, Wirtschaftsprüfer |
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