emano Kunststofftechnik GmbH

Am Kellerholz 10, 17166 Teterow, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 8589
Eingetragen
4.12.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Produktion von Kunststoffteilen, Werkzeugen und Fertigungsanlagen sowie anderen Sondermaschinen und Anlagen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, der An- und Verkauf von kunstoff - und metallhaltigen Waren aller Art sowie die Vermittlung vorstehender Geschäfte und die Beteiligung an bzw. die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carina Börger
seit 25.1.2022
Geschäftsführer
Hubert Börger
seit 26.5.2006
Geschäftsführer
Alexander Börger
seit 26.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

99.90% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
66.60%
33.30%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rostock
166.667 €
66.60%
Teterow
83.333 €
33.30%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

emano Kunststofftechnik GmbH

Teterow

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

emano Kunststofftechnik GmbH, Teterow

1. Grundlage des Unternehmens

Die emano Kunststofftechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, dessen Kompetenzschwerpunkte in folgenden Bereichen liegen:

- Kunststoffverarbeitung im Rotationssinterverfahren

- Werkzeugbau

- Sondermaschinenbau, Druckbehälterbau

- Engineering und Service

Für die Realisierung der einzelnen Geschäftsfelder stehen der Firma emano Kunststofftechnik GmbH unter anderem 17 Rotationsanlagen, mehrere 5-Achs-Fräszentren, CNC-Drehmaschinen, Wickelmaschinen sowie herkömmliche Bearbeitungsmaschinen zur Verfügung.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die emano Kunststofftechnik GmbH hat sich im Berichtsjahr 2023 in einem schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld behaupten müssen. Deutschland befand sich überwiegend im Abschwung.

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellte sich im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie den geldpolitischen Straffungen sehr schwach dar.

Der russische Angriffskrieg und der sich ergebende sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung beendet. Auch im Jahr 2023 waren die Energie- und Rohstoffpreise weiterhin als größtes Geschäftsrisiko zu betrachten.

Im März 2023 erreichte die Kerninflationsrate mit 7,8 % ihren Höhepunkt. Für das gesamte Jahr 2023 haben die Berechnungen des statistischen Bundesamtes einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr bestätigt.

Damit sind erhebliche Abwärtsrisiken erkennbar. Die Unsicherheit hinsichtlich des wirtschaftspolitischen Kurses der Bundesregierung insbesondere im Management der Energiewende, forderte von uns im Jahr 2023 strategische Entscheidungen zu treffen, Investitionen noch stärker in erneuerbare Energien fließen zu lassen, um eine weitestgehende Autarkie und damit Stabilität zu erzielen.

Neben den Kosten für Energie und Rohstoffe, belasteten uns im Jahr 2023 - und anhaltend - die gleichzeitig steigenden Arbeitskosten und Zinsen für Fremdkapital. Der Arbeits- sowie Fachkräftemangel sowie die hohe Bürokratielast stellen uns strukturell vor langfristige Herausforderungen.

Trotz der vorgenannten Krisen konnten wir mit unserem Unternehmen im Berichtsjahr 2023 den Kurs der Vorjahre halten und fortsetzen. Das Rohergebnis des Unternehmens glich dem des Vorjahres. Damit konnten wir unsere Marktposition im Jahr 2023 weiter festigen.

3. Organisatorische und rechtliche Struktur

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

4. Entwicklungs- und Investitionstätigkeit

Die Produktion unserer Produkte benötigt zur Herstellung eine hohe Menge an Energie in Form von Gas und Strom. Und obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise nicht überwunden und stellt für uns das größte Geschäftsrisiko dar.

Die weitere Inflationsentwicklung bleibt ein Risiko für die konjunkturelle Entwicklung. Sollten die erwarteten Leitzinserhöhungen nicht ausreichen, die Verbraucherpreisinflation auf einen Pfad in Richtung des mittelfristigen EZB-Ziels von 2 % zurückzuführen, könnte eine noch stärkere geldpolitische Reaktion notwendig werden. Damit könnte die Kreditvergabe der Banken sinken, etwa aufgrund einer erhöhten Risikovorsorge oder steigender Kreditausfälle. Damit einhergehend, könnten die geplanten Investitionen unseres Unternehmens infolge höherer Zinsen sinken.

Um konkurrenzfähig und vor allem wettbewerbsfähig in Europa zu bleiben und unsere Position am Markt zu festigen, mussten wir auch im Jahr 2023 weitere Weichen stellen, um fossile Energieträger zu substituieren und so alternative Quellen zur Energieversorgung zu erschließen, bzw. zu realisieren und effizient zu nutzen. Dieses Vorhaben bindet noch heute eine Reihe von Investitionen sowie den Einsatz unserer Mitarbeiter, aber wir werden alle unsere Kraft dafür einsetzen, den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern, die Ressourcen und die Minimierung von CO 2 Emissionen sicherzustellen und alle Zukunftschancen zu nutzen.

Im Ergebnis soll so eine autarke, unter Einsatz erneuerbarer Energien aufgebaute Produktion realisiert werden. Die damit einhergehende Unabhängigkeit und Preissicherheit wird neue Möglichkeiten für unseren kompletten Firmenauftritt, für unser Marketing aber auch für die Produktentwicklung sein.

Die Komplettierung der Endprodukte wurde kundenseitig auch im Jahr 2023 gefordert. Die dafür notwendigen Lagerkapazitäten haben wir geschaffen und bauen diese mit dem Bau weiterer Lager- und Produktionshallen aus.

Die Innovationsfähigkeit unseres Unternehmens wird durch die seit 2015 bestehende Entwicklungsabteilung für Druckbehälter aus Kunststoff, insbesondere für Wasserstoffspeicher unterstrichen.

Im Zuge der Bemühungen die Wertschöpfung auf dem Gebiet der Druckgasspeicher weiter zu steigern und die enormen Potenziale nutzen zu können, befindet sich gegenwärtig eine neue Speichertechnologie in der Zulassung.

Individuelle Konzepte und an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasste Druck- und Behältergrößen, aber auch die geforderte direkte Anpassung an die Elektrolyse, sind Alleinstellungsmerkmale, die uns abheben und an denen wir auch im Jahr 2024 weiterarbeiten.

Die Kosten für Fremdleistungen im Bereich der Forschung und Entwicklung beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 5,6 (Vorjahr T€ 7,5).

Das Investitionsvorhaben zur Erweiterung unserer Betriebsstätte mit einem gesamten Investitionsvolumen in Höhe von 2,6 Mio. Euro, wurde im August 2022 abgeschlossen. Der Neubau von zwei Hallen, aber auch die Anschaffung neuer Maschinen und Werkzeuge bildeten den Rahmen des Vorhabens.

5. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

5.1. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,43 % erhöht.

Rohergebnisentwicklung:

2019 T€ 7.027
2020 T€ 7.550
2021 T€ 8.362
2022 T€ 8.153
2023 T€ 8.921

Die Erhöhung des Rohergebnisses im Jahr 2023 ist hauptsächlich auf höhere sonstige betriebliche Erträge zurückzuführen.

Die im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Investitionsvorhaben hatten nur zum Teil Einfluss auf das Ergebnis.

Beim Materialeinsatz beträgt die Minderung bezogen auf den Umsatz 2,0 %, beim Personalaufwand gab es eine Erhöhung von 0,4 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 229 auf T€ 2.000 Ursache dafür sind im Wesentlichen die höheren Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen, höhere Fahrzeugkosten sowie gestiegene Energiekosten.

5.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 1.326 auf T€ 15.060 (Vorjahr T€ 13.734) erhöht.

Das Eigenkapital hatte im Berichtszeitraum einen Zuwachs von T€ 992 und beläuft sich auf T€ 10.227. Die Zunahme resultiert ausschließlich aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,9 % nach 67,2 % im Vorjahr.

Durchgeführte Investitionen 2023: T€ 1.681 (Vorjahr T€ 2.626), davon T€ 4 für immaterielle Vermögensgegenstände, T€ 1.152 für technische Anlagen und Maschinen, T€ 58 für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie T€ 466 für geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die im Zusammenhang mit den getätigten Investitionen des Sachanlagevermögens stehen. Von den Verbindlichkeiten haben T€ 847 eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren und T€ 1.720 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

Der Anlagedeckungsgrad 2 beträgt 149 % (Vorjahr 113 %).

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtszeitraum jederzeit gut.

Die Liquidität 3. Grades beträgt 330 % (Vorjahr 141 %).

5.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir zufrieden, vor allem vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Umstände und den daraus resultierenden Folgen.

Trotz des Rückgangs der Gesamtleistung konnte durch eine Anpassung der Kosten- und Preisstruktur ein gestiegenes Jahresergebnis in Höhe von T€ 992 erzielt werden.

Die stetige Verbesserung der Organisationsstrukturen und der Produktionsabläufe, legten neben Investitionen im Anlagevermögen und insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung die Grundlagen für weiteres Wachstum. Unsere Vermögens- und Kapitalstruktur ist ausgewogen.

6. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

In der Perspektive sehen wir Anzeichen, dass sich die Gesamtentwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2024 stabilisieren kann.

Ein besonderes Augenmerk werden wir im Jahr 2024 auf die Schaffung einer autarken Energieversorgung und auf die Optimierung der Produktionsabläufe legen. Die damit zu erwartende verbundene Stabilität der Preisstruktur und die Kosteneinsparungen, werden wir in eine verstärkte und auch direkte Kundenakquise legen.

Auch die Entwicklung des Anteils der Personalkosten an der Umsatzentwicklung werden wir weiter optimieren. Im Jahr 2024 wird es immer wieder notwendig sein, neues Personal, auch aus dem Ausland, zu akquirieren.

Die Schaffung weiterer Produktions- und Lagerkapazitäten versetzt uns in die Lage, Abnahmeschwankungen auszugleichen und kurzfristig auf Kundenanforderungen zu reagieren. Gleichzeitig können wir auf die Forderung unserer Kunden, Baugruppen zu komplettieren und direkt zum Endkunden zu schicken, eingehen.

7. Chancen und Risiken der Gesellschaft

Im Jahr 2023 konnte die emano Kunststofftechnik GmbH ihre Stellung am Markt weiter festigen. Dazu haben unter anderem die große Produktions- und Lagerkapazität, die moderne Ausstattung, eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit und ein erfahrener Personalstamm beigetragen.

Bestehende Arbeitsplätze konnten im Berichtsjahr gesichert werden. So waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 113 Arbeitnehmer beschäftigt.

Unsere Gesellschaft, die Politik und vor allem die Wirtschaft stehen vor vielschichtigen Herausforderungen, die zu erheblichen Unsicherheiten und Risiken führen.

Der zunehmende Wettstreit um strategische Ressourcen, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, der Fachkräftemangel, aber auch Zukunftstechnologien und Know-How prägen unser wirtschaftliches Leben im Jahr 2024. Themen der künstlichen Intelligenz, Cyberangriffe oder etwaige Betriebsausfälle binden zusätzliche Kapazitäten und lenken vom operativen Geschäft ab.

Vergangenheitsbasierte Annahmen können nicht unverändert fortgeschrieben werden. Die Lösung nach einer autarken Energieversorgung wird 2024 angestrebt, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Stabilisierung der Preise gewährleisten zu können sowie sich im Markt trotz der Krise positionieren zu können.

Eine vorausschauende und visionäre Planung unserer Geschäftsführung, regelmäßiges Controlling sowie die Umsetzung der sich daraus ergebenden Maßnahmen bilden auch weiterhin die Basis dafür, dass sich die wirtschaftlichen Ergebnisse in einem vertretbaren Rahmen bewegen und die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft vollumfänglich und fristgerecht erfüllt werden können.

Es gibt derzeit keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

 

Teterow, 2. September 2024

Hubert Börger, Geschäftsführer

Alexander Börger, Geschäftsführer

Carina Börger, Geschäftsführerin

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.028,50 135.581,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.263.278,58 3.685.167,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.829.326,00 3.024.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.910,00 849.619,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.037.934,51 1.543.330,58
Summe Sachanlagen 8.504.449,09 9.102.758,16
Summe Anlagevermögen 8.585.477,59 9.238.339,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.375.564,97 2.260.631,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.225.957,93 1.388.645,86
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.765.758,08 779.639,70
Summe Umlaufvermögen 6.367.280,98 4.428.916,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.612,56 66.929,09
D. Bilanzsumme Aktiva 15.060.371,13 13.734.185,61

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
- Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen: 125.000,00 (Vj: 125.000,00)
II. Gewinnvortrag 9.109.778,53 8.450.950,15
III. Jahresüberschuss 992.103,07 658.828,38
Summe Eigenkapital 10.226.881,60 9.234.778,53
B. Rückstellungen 339.354,25 121.931,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.578.532,82 2.760.776,64
Summe Verbindlichkeiten 4.494.135,28 4.377.475,28
D. Bilanzsumme Passiva 15.060.371,13 13.734.185,61

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 8.921.368,08 8.152.686,84
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -3.306.514,05 -3.397.146,06
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -686.436,78 -693.180,19
- davon für Altersversorgung: -3.288,00 (Vj: -4.104,00)
Summe Personalaufwand -3.992.950,83 -4.090.326,25
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.379.676,59 -1.280.342,25
Summe Abschreibungen -1.379.676,59 -1.280.342,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.000.129,17 -1.770.879,43
5. Ordentliches Betriebsergebnis 1.548.611,49 1.011.138,91
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.132,08 86,46
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -79.876,51 -65.829,77
8. Finanzergebnis -77.744,43 -65.743,31
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -424.964,15 -273.734,05
10. Ergebnis nach Steuern 1.045.902,91 671.661,55
11. Sonstige Steuern -53.799,84 -12.833,17
12. Jahresüberschuss 992.103,07 658.828,38

Anhang für Offenlegungszwecke

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

emano Kunststofftechnik GmbH, Teterow

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die emano Kunststofftechnik GmbH hat ihren Sitz in Teterow. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Rostock unter HRB 8589 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB i. V. m. § 276 HGB aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

3. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Darstellungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivsite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Bei Software wird eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren unterstellt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgen seit 2010 ausschließlich linear. Vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Wirtschaftsgüter werden linear oder degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Der Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren erforderlich.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nominalwert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Zahlungen, die in den Folgejahren aufwandswirksam werden.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde gemäß § 284 Abs. 3 HGB in der Bruttodarstellung im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (EUR 55.000,00), Gewährleistungen (EUR 37.600,00), Personalaufwendungen (EUR 41.780,00) und Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 27.600,00).

Angaben zu den Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern)

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gesamt 4.494.135,28 1.927.039,17 847.096,11 1.720.000,00
(4.377.475,28) (3.142.228,38) (1.003.890,79) (231.356,11)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.578.532,82 1.011.436,71 847.096,11 1.720.000,00
(2.760.776,64) (1.525.529,74) (1.003.890,79) (231.356,11)
davon Verbindlichkeiten aus Steuern 75.224,23 75.224,23 0,00 0,00
(28.567,61) (28.567,61) (0,00) (0,00)
davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.260,05 3.260,05 0,00 0,00
(2.261,63) (2.261,63) (0,00) (0,00)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 3.114.316,37.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherheiten in Form von Grundschulden, Verpfändung von Guthaben, einer Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sicherungsübereignung von Maschinen, Werkzeugen und Anlagen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.469.118,21 sonstige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

5. Sonstige Angaben

Angabe durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 113 Mitarbeiter beschäftigt, davon 15 Angestellte und 98 gewerbliche Arbeitnehmer.

Angaben der Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer:

Hubert Börger, kaufmännischer Geschäftsführer

Alexander Börger, technischer Leiter

Carina Börger

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge für das Jahr 2023 unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 992.103,07 sowie den Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Teterow, 2. September 2024

Hubert Börger, Geschäftsführer

Alexander Börger, Geschäftsführer

Carina Börger, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13. November 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 361.254,82 4.254,99 0,00 0,00 365.509,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.985.330,00 343,00 186.414,82 0,00 3.799.258,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.419.734,12 1.151.821,02 106.634,00 664.353,05 13.129.274,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.688.559,21 58.190,35 435.751,82 0,00 1.310.997,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.543.330,58 465.908,16 306.951,18 -664.353,05 1.037.934,51
Summe Sachanlagen 18.636.953,91 1.676.262,53 1.035.751,82 0,00 19.277.464,62
Summe Anlagevermögen 18.998.208,73 1.680.517,52 1.035.751,82 0,00 19.642.974,43

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 225.673,32 58.807,99 0,00 284.481,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 300.162,42 235.817,18 0,00 535.979,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.395.093,12 904.855,07 0,00 9.299.948,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.940,21 180.196,35 82.048,82 937.087,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.534.195,75 1.320.868,60 82.048,82 10.773.015,53
Summe Anlagevermögen 9.759.869,07 1.379.676,59 82.048,82 11.057.496,84

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.028,50 135.581,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.263.278,58 3.685.167,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.829.326,00 3.024.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.910,00 849.619,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.037.934,51 1.543.330,58
Summe Sachanlagen 8.504.449,09 9.102.758,16
Summe Anlagevermögen 8.585.477,59 9.238.339,66

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die emano Kunststofftechnik GmbH, Teterow

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der emano Kunststofftechnik GmbH, Teterow, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der emano Kunststofftechnik GmbH, Teterow, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, 17. September 2024

Gräwe & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Meyer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 992.103,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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