Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 13139
Eingetragen
2.4.1973
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Durchführung aller Tätigkeiten als internationale Immobilienberater und Bevollmächtigte.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Olaf Planken
seit 19.1.2017
Prokura
Christoph Merten
seit 19.1.2017
Prokura
Tim Uwe Dieterich
seit 19.1.2017
Prokura
Sandra Tomaschke
seit 8.12.2016
Prokura
Stephan Menze
seit 8.12.2016
Prokura
Christoph Martin Otto
seit 8.12.2016
Prokura
Sonja Hampe
seit 8.12.2016
Prokura
Ingo Lösche
seit 8.12.2016
Prokura
Nadja Napieralla
seit 8.12.2016
Prokura
Sandra Hoffmann
seit 8.12.2016
Prokura
Dora Mihaylova
seit 26.9.2016
Prokura
Christian Paul
seit 26.9.2016
Prokura
Hana Schilling
seit 26.9.2016
Prokura
Sven Patrick Weis
seit 26.9.2016
Prokura
Karoline Kröger
seit 26.9.2016
Prokura
Annika Rath
seit 14.7.2016
Prokura
Yama Mahasher
seit 14.7.2016
Prokura
Sebastian Treier
seit 14.7.2016
Prokura
Anke Goßmann
seit 14.7.2016
Prokura
Bernhard Grabowski
seit 14.7.2016
Prokura
Christian Simon
seit 14.7.2016
Prokura
Marc Manuel Aldinger
seit 14.7.2016
Prokura
Izabela Teresa Danner
seit 30.12.2014
Geschäftsführer
Christian Dr. Koch
seit 27.11.2014
Geschäftsführer
Marcel Abel
seit 12.8.2013
Geschäftsführer
Jörg Ritter
seit 12.12.2012
Geschäftsführer
Ruediger Thräne
seit 12.12.2012
Geschäftsführer
Timo Tschammler
seit 11.10.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Hans Peter Orend
seit 13.10.2006
Geschäftsführer
Benutze den API-Playground, um alle Ergebnisse zu sehen

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jones Lang LaSalle GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

  31.12.2015   31.12.2014  
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   371.277,25   280.987,83
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   2.630.826,84   2.181.096,67
    3.002.104,09   2.462.084,50
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Leistungen 41.997.561,22   30.477.363,20  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 105.258.721,41   75.794.229,10  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.280.377,76 148.536.660,39 138.088,65 106.409.680,95
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   2.741,48   172.121,72
    148.539.401,87   106.581.802,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten   806.110,75   565.017,25
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   2.839,53   38.209,10
    152.350.456,24   109.647.113,52

Passiva

       
    31.12.2015   31.12.2014
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   744.700,00   744.700,00
II. Kapitalrücklage   65.129.600,17   46.819.238,13
    65.874.300,17   47.563.938,13
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   44.409.877,04   28.582.801,38
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   437.937,48   243.554,96
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   31.896.539,66   26.067.024,20
3. Sonstige Verbindlichkeiten   9.448.669,04   6.827.607,45
- davon aus Steuern EUR 8.338.124,05 (i. Vj. EUR 6.282.853,34) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 16.113,09 (i. Vj. EUR 0,00) -        
    41.783.146,18   33.138.186,61
D. Rechnungsabgrenzungsposten   283.132,85   362.187,40
    152.350.456,24   109.647.113,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

  2015   2014  
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   166.074.814,04   112.247.788,18
2. Sonstige betriebliche Erträge   11.536.919,60   19.342.215,71
- davon aus der Währungsumrechnung TEUR 326 (i. Vj. TEUR 318) -        
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen   -8.649.770,48   -10.532.277,62
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -87.559.314,10   -61.594.221,12  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.534.140,85 -98.093.454,95 -8.374.314,69 -69.968.535,81
- davon für Altersversorgung TEUR 2.005 (i. Vj. TEUR 1.727) -        
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.331.795,84   -1.224.012,91
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -38.605.464,79   -34.435.424,70
- davon aus der Währungsumrechnung TEUR 290 (i. Vj. TEUR 246) -        
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.141.991,39   3.123.752,98  
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 1.127 (i. Vj. TEUR 3.114) -        
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -172.956,09 969.035,30 -588.146,54 2.535.606,44
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 93 (i. Vj. TEUR 507) -        
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   31.900.282,88   17.965.359,29
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   11.471,36   0,00
11. Sonstige Steuern   -57.615,40   -50.300,00
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -31.854.138,84   -17.915.059,29
13. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Jones Lang LaSalle GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, wie sie für Kapitalgesellschaften gelten, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB einzustufen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Im Verschmelzungsvertrag vom 15. Juni 2015 wurde die Seitwärtsverschmelzung der Jones Lang LaSalle Retail GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 86439) auf die Jones Lang LaSalle GmbH als übernehmende Rechtsträgerin mit handelsbilanzieller Rückwirkung zum 1. Januar 2015 vereinbart. Durch die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister am 21. Juli 2015 wurde die Verschmelzung rechtlich wirksam und die Jones Lang LaSalle Retail GmbH hat dadurch sämtliche Vermögenswerte sowie ihr Fremdkapital im Wege der Gesamtrechtsnachfolge zu Buchwerten auf die Jones Lang LaSalle GmbH übertragen. Aufgrund der vorgenommenen Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresangaben in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt gegeben.

Im Rahmen der erfolgten Seitwärtsverschmelzung wurden im Wesentlichen folgende Aktiva und Schulden zum 1. Januar 2015 von der Jones Lang LaSalle Retail GmbH übertragen:

  TEUR
Aktiva  
Umlaufvermögen 26.065
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 9
Passiva  
Rückstellungen 1.625
Verbindlichkeiten 6.139

Der Unterschiedsbetrag zwischen den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden in Höhe von TEUR 18.310 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete die Jones Lang LaSalle Retail GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.143 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 829.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Planmäßige Abschreibungen werden linear pro rata temporis vorgenommen. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 betragen, werden seit der Neufassung des § 6 Abs. 2 EStG wieder sofort aufwandswirksam erfasst.

Es wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

  Jahre
Computer-Software 3-5
Mietereinbauten Restlaufzeit der Mietverträge
  (Optionen nicht berücksichtigt)
Büromaschinen und Organisationsmittel 7
Büromöbel 13
Computer-Hardware 3

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Leistungen ist den erkennbaren Einzelrisiken und einem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Zahlungseingänge zwischen dem Bilanzstichtag und dem Datum der Bilanzaufstellung werden bei der Ermittlung der Wertberichtigung berücksichtigt. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungspostenwerden gemäß § 250 Abs. 1 HGB und passive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 2 HGB angesetzt.

Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen kurzfristige Darlehen, einschließlich Zinsforderungen, in Höhe von TEUR 100.742 (i. Vj. TEUR 70.349).

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2015 unverändert TEUR 745. Die Kapitalrücklage hat sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr um den Wert des im Rahmen der Seitwärtsverschmelzung von der Jones Lang LaSalle Retail GmbH übernommenen Eigenkapitals i. H. v. TEUR 18.310 auf TEUR 65.129 erhöht (i. Vj. TEUR 46.819).

Der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, an diese Gesellschaft abgeführt.

4. Pensionsrückstellungen

Durch einen Betriebsübergang nach § 613a BGB wurden im Geschäftsjahr 2011 Arbeitnehmer mit Pensionszusagen übernommen.

Für die Verpflichtungen aus Pensionszusagen wurden in der Handelsbilanz gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB entsprechende Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis

der "Projected unit credit method",

eines Zinssatzes von 3,89 % (i. Vj. 4,54 %) p. a. gemäß dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt,

einer Fluktuation von 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) p. a. sowie

der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

gebildet.

Aufgrund der Verpfändung des Rückdeckungsvermögens an die betroffenen Mitarbeiter werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 347 (i. Vj. TEUR 306) am Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsvermögens in Höhe von TEUR 350 (i. Vj. TEUR 345; ursprüngliche Anschaffungskosten TEUR 336) saldiert und der überschüssige Betrag unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die im Geschäftsjahr 2015 entstandenen Erträge in Höhe von TEUR 5 aus der Bewertung des Rückdeckungsvermögens und der Aufwendungen in Höhe von TEUR 41 aus der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem beizulegenden Zeitwert wurden ebenfalls verrechnet. Ein Betrag in Höhe von TEUR 14 ist ausschüttungsgesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben den Provisionen und Boni der Direktoren und Angestellten, ausstehende Rechnungen und Vermittlungsprovisionen aus Leistungen Dritter, ausstehenden Urlaub der Mitarbeiter, Jubiläumsverpflichtungen, Rückstellungen für IT-Kosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie übrige sonstige Rückstellungen.

Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB diskontiert. Der Ertrag aus der Diskontierung der Rückbauverpflichtungen beträgt TEUR 8.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB diskontiert. Hinsichtlich des verwendeten Zinssatzes gelten die Ausführungen zu den Pensionsrückstellungen entsprechend.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG von insgesamt TEUR 31.439 (i. Vj. TEUR 24.161). Diese beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von TEUR 31.854 sowie verrechnete sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 415.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse, die im Wesentlichen in Deutschland erzielt wurden, gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

  2015 2014 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR
Vermittlungsservices      
Investment      
Büros 38.643 20.193 18.450
Industrieimmobilien und Gewerbeflächen 3.505 5.121 ./. 1.616
Retail 23.118 8.342 14.776
Andere Bereiche 3.692 2.216 1.476
Leasing      
Büros 29.387 21.529 7.858
Industrieimmobilien und Gewerbeflächen 6.913 9.996 ./. 3.083
Retail 7.991 0 7.991
  113.249 67.397 45.852
Management Services 21.124 18.021 3.103
Bewertungs- und Beratungsdienstleistungen 31.702 26.830 4.872
  166.075 112.248 53.827

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 587 (i. Vj. TEUR 1.050) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren resultieren.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen beläuft sich auf TEUR 80 (i. Vj. TEUR 81).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

a) Mietverträge Büroräume

  TEUR Restlaufzeit bis
Berlin 7.586 2025
Düsseldorf 7.317 2024
Frankfurt am Main 4.288 2018
Hamburg 1.056 2017
München 1.183 2017
Stuttgart 203 2017
Köln 123 2017
  21.756  

b) Leasing- und sonstige Mietverträge

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Leasing- und sonstige Mietverträge für bewegliche Vermögensgegenstände betragen:

  TEUR Restlaufzeit bis
Kfz-Leasing 2.512 2018
Büro- und Kommunikationsgeräte 1.368 2018
  3.880  

c) Haftungsverhältnisse

Die Jones Lang LaSalle GmbH hat in 2005 zusammen mit anderen verbundenen Unternehmen eine Bürgschaft für die Jones Lang LaSalle Finance B.V. abgegeben, die unter einem Multicurrency-Kreditrahmen ein Bankdarlehen aufnehmen kann. Im Juli 2008 wurde der Kreditrahmen mit Zustimmung der Jones Lang LaSalle GmbH auf USD 675 Mio erhöht.

Im Jahr 2008 wurde eine Bürgschaft zusammen mit anderen verbundenen Unternehmen für die Jones Lang LaSalle Finance B.V. für eine langfristige Darlehensvereinbarung in Höhe von USD 200 Mio abgegeben.

In 2010 wurde der Kreditrahmen auf USD 1.100 Mio erhöht. Im Berichtsjahr 2011 wurde die Laufzeit bis Juni 2016 verlängert. Im Berichtsjahr 2013 wurde der Kreditrahmen auf USD 1.200 Mio erhöht und die Laufzeit bis Oktober 2018 verlängert. Im Berichtsjahr 2014 wurde der Kreditrahmen auf USD 2.000 Mio erhöht und die Laufzeit bis Februar 2020 verlängert

Aufgrund der positiven und stabilen Geschäftsentwicklung der Jones Lang LaSalle Gruppe ist die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gering. Der Kreditrahmen in Höhe von USD 2.000 Mio wurde zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr wurden keine Ansprüche aus den Bürgschaften gegenüber der Jones Lang LaSalle GmbH geltend gemacht.

2. Angaben über das Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar teilt sich gemäß § 285 Nr. 17 HGB wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen für das Berichtsjahr 2015 i. H. v. TEUR 90 (i. Vj. TEUR 86),

andere Bestätigungsleistungen im Berichtsjahr 2015 i. H. v. TEUR 26 (i. Vj. TEUR 0).

3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

In 2015 waren durchschnittlich 609 Angestellte sowie 118 leitende Angestellte beschäftigt.

4. Gesamtbezüge Organmitglieder

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2015 betrugen TEUR 8.391 (i. Vj. TEUR 7.217).

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Dr. Frank Pörschke (Vorsitzender, CEO Germany)

Izabela Danner (Head of Human Resources Germany)

Christoph Härle (CEO der JLL EMEA Hotels & Hospitality Group)

Peter Orend (CFO Germany)

Jörg Ritter (Management Board Germany, Head of Retail Germany)

Rüdiger Thräne (Management Board Germany, Niederlassungsleiter Berlin)

Timo Tschammler (Management Board Germany, Office & Industrial Germany)

Marcel Abel (Niederlassungsleiter Düsseldorf)

Dr. Christian Koch (Management Board Germany, Corporate Solutions & Project & Development Services)

6. Konzernzugehörigkeit

Die Jones Lang LaSalle GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main. Die Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss der Jones Lang LaSalle INC., Chicago, USA, einbezogen, welcher auf der Homepage der Jones Lang LaSalle INC. unter www.jll.com erhältlich ist. Die Jones Lang LaSalle INC. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

 

Frankfurt am Main, den 31. März 2016

- Geschäftsführer -

Dr. Frank Pörschke

Izabela Danner

Marcel Abel

Christoph Härle

Peter Orend

Jörg Ritter

Rüdiger Thräne

Timo Tschammler

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

  Anschaffungskosten        
  1.1.2015 Zugänge Zugänge aufgrund Verschmelzung Abgänge 31.12.2015
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 1.280.816,47 283.710,83 326.254,06 62.049,13 1.828.732,23
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.067.918,93 1.657.244,89 0,00 1.074.408,50 8.650.755,32
  9.348.735,40 1.940.955,72 326.254,06 1.136.457,63 10.479.487,55
  Kumulierte Abschreibungen        
  1.1.2015 Zugänge aufgrund Verschmelzung Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2015
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 999.828,64 326.253,06 193.129,91 61.756,63 1.457.454,98
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.886.822,26 0,00 1.138.665,93 1.005.559,71 6.019.928,48
  6.886.650,90 326.253,06 1.331.795,84 1.067.316,34 7.477.383,46
  Buchwerte  
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 371.277,25 280.987,83
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.630.826,84 2.181.096,67
  3.002.104,09 2.462.084,50

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Jones Lang LaSalle GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Jones Lang LaSalle GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juni 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steckhan, Wirtschaftsprüfer

Klein, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Jones Lang LaSalle GmbH wurde am 26. Januar 1973 gegründet. Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochter der Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, welche wiederum in den Konzernabschluss der Jones Lang LaSalle Incorporated, Chicago, USA, konsolidiert wird.

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung aller Tätigkeiten als internationaler Immobilienberater und Bevollmächtigter. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in die Geschäftsbereiche Vermittlungsservices, Management Services sowie Bewertungs- und Beratungsdienstleistungen.

Der Sitz des Unternehmens, welches an neun Standorten in Deutschland vertreten ist, befindet sich in Frankfurt am Main.

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren gelten die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT").

Im Jahr 2015 wurde die Jones Lang LaSalle Retail GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 86439) auf die Jones Lang LaSalle GmbH als übernehmender Rechtsträger mit handelsbilanzieller Rückwirkung zum 1. Januar 2015 verschmolzen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der bereits bestehende Aufschwung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2015 weiter fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2015 erneut im Vergleich zum Jahr 2014 um 1,7 %, nach einem Wachstum von 1,6 % im Vorjahr. Die erneute Belebung der Wirtschaft ist auf eine starke Binnennachfrage dank spürbarer Einkommenszuwächse und solider Arbeitsmarktentwicklung zurückzuführen. Zudem unterstützen der niedrige Ölpreis und die Euroabwertung sowie die kräftig gestiegenen Wohnungsbauinvestitionen den wirtschaftlichen Aufschwung. Gemäß Statistischem Bundesamt ist die Arbeitslosenquote in 2015 gegenüber 2014 im Durchschnitt von 6,7 % auf 6,4 % erneut gesunken, die Zahl der Erwerbstätigen stieg durchschnittlich von 42,6 Mio in 2014 auf 42,9 Mio in 2015. Die Industrieproduktion ist im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt um 1,1 % gestiegen. Die Verbraucherpreise stiegen gemäß Statistischem Bundesamt in 2015 im Durchschnitt lediglich um 0,2 % (i. Vj. 0,9 %) an, wobei diese Entwicklung im Wesentlichen durch die rückläufigen Energiepreise verursacht wurde. Der ifo-Index hat sich im Laufe des Jahres 2015 in den beiden Kategorien Klima und Lage leicht positiv entwickelt. Im Bereich der Erwartungen hat sich der ifo-Index zwar im Jahr 2015 leicht positiv entwickelt, allerdings sind dann zu Beginn des Jahres 2016 die Erwartungen an die künftige Entwicklung merklich zurückgegangen.

Die Entwicklung des Immobilienmarktes, welche indirekt von den wirtschaftlichen Erwartungen und dessen Lage abhängt, war im Jahresverlauf erneut insgesamt positiv. Die Umsatzaktivitäten auf den Bürovermietungsmärkten sind gegenüber 2014 erneut gestiegen. Das Transaktionsvolumen im deutschen Investmentmarkt ist stark gestiegen, was weiterhin die Bedeutung der Immobilien als Anlageklasse reflektiert.

Die Erwartungen der Gesellschaft hinsichtlich des Wachstums des Investment-Transaktionsvolumens im Gewerbebereich in 2015 wurden übertroffen. Das Volumen von EUR 55,1 Mrd bedeutet ein Wachstum um ca. 40 % zum Vorjahr. Dabei war das vierte Quartal mit rund EUR 17 Mrd das umsatzstärkste Quartal und markierte damit gleichzeitig das transaktionsstärkste Quartal der letzten 5 Jahre. Die bereits in 2014 zu beobachtende Tendenz auch außerhalb der Big 7-Standorte zu investieren, hat sich in 2015 weiter verstärkt. Innerhalb der Big 7-Standorte wurde der größte Teil des Transaktionsvolumens (EUR 8 Mrd) in Berlin getätigt. Durch die niedrigen Zinsen auf Anleihen am Kapitalmarkt ist der Druck für sogenannte Kapitalsammelstellen zu renditestarken alternativen Anlageformen unverändert hoch. Dementsprechend sind Asset-/Fondsmanager und Spezialfonds auch weiterhin die stärksten Netto-Käufer. Zusammen kommen sie auf ein Investitionsvolumen von etwa 41 % des Gesamtvolumens in 2015. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil ausländischer Käufer am Investitionsvolumen von 50 % auf 53 % gestiegen. Die beliebteste Asset-Klasse bleiben Büros. Ihr Anteil ist von ca. EUR 17,4 Mrd auf ca. EUR 23,1 Mrd (+ 32 %) gestiegen, das ist ein Anteil von 42 % am Gesamt-Transaktionsvolumen.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hatte für das Geschäftsjahr 2015 ein Wachstum erwartet, welches hinsichtlich der erzielten Umsatzerlöse übertroffen wurde. Die Umsätze der Gesellschaft stiegen in 2015 insgesamt um etwa 48 %, wobei ein wesentlicher Teil des Umsatzanstiegs aus der Verschmelzung der Jones Lang LaSalle Retail GmbH auf die Jones Lang LaSalle GmbH resultierte. Das EBIT (Jahresergebnis vor Berücksichtigung von Zinsen und Steuern) stieg auf EUR 30,9 Mio (i. Vj. EUR 15,4 Mio), was einer Rendite von 19,6 % (i. Vj. 15,2 %) in Bezug auf die Netto-Umsatzerlöse (definiert als Umsatzerlöse abzüglich der Aufwendungen für bezogene Leistungen) entspricht, wobei ein Teil des Ergebnisanstiegs wiederum aus der o. g. Verschmelzung resultiert. Es wird ansonsten auf die Darstellung im Rahmen der Erläuterung der Ertragslage verwiesen.

Der Marktanteil der Jones Lang LaSalle GmbH im Office-Investment steigt auf ca. 16,4 % (i. Vj. 14,9 %) in den Big-7-Standorten (die sieben Immobilienhochburgen Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, München, Stuttgart) bei einem um 4,8 % gestiegenen Transaktionsvolumen-Anteil von ca. EUR 3,7 Mrd. Damit ist Jones Lang LaSalle die Nummer eins im Wettbewerb. Der Retail-Anteil ist von EUR 8,6 Mrd auf EUR 16,9 Mrd in 2015 gewachsen und hat damit ca. 30,7 % des Gesamt-Transaktionsvolumens.

Der Shopping-Center-Investment-Anteil beträgt ca. EUR 5,6 Mrd (i. Vj. EUR 2 Mrd). Wie im Vorjahr hätte die Nachfrage ein größeres Volumen ermöglicht, was jedoch das Angebot an Objekten nicht zugelassen hat. Das in 2015 investierte Kapital kommt zu etwa 57 % aus dem Ausland. Im Vorjahr waren es 63 %. Die aktivste Käufer- und Verkäufergruppe sind Asset/Fondsmanager.

Der Industrial-Investment-Anteil ist von EUR 3,6 Mrd auf EUR 4,1 Mrd (+ 13,9 %) oder 7,4 % des Gesamt-Transaktionsvolumens gewachsen. Der Marktanteil von Jones Lang LaSalle liegt bei 22,6 % (i. Vj. 20,5 %).

Der Bürovermietungsmarkt hat sich wachsend entwickelt. Er ist in den "Big-7" um ca. 21 % auf etwa 3,6 Mio m 2 angestiegen (i. Vj. 3,0 Mio m 2). Insbesondere der stabile Arbeitsmarkt im Dienstleistungssektor trägt zur Stabilität des Büromarktes bei. Der Marktanteil für Jones Lang LaSalle am Bürovermietungsmarkt betrug in 2015 nach eigenen Berechnungen ca. 11,5 % (i. Vj. 11,7 %), wobei das Direktgeschäft einen im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Anteil von etwa 25,8 % ausmacht. Die höchsten Anteile hat die Gesellschaft mit ca. 12,7 % in Frankfurt, ca. 29,0 % in Düsseldorf und ca. 16,0 % in Köln. In den übrigen Standorten liegt der Anteil bei etwa 13,2 %. In dem Segment Bürovermietung bei den bekannten Transaktionen ohne Direktgeschäft nimmt die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr die erste Stelle in den sieben deutschen Hauptstandorten insgesamt ein. Der (im Jahresverlauf gemittelte) Leerstand fiel aufgrund der weiterhin starken Nachfrage in den sieben Standorten weiter auf 6,4 % (i. Vj. 7,6 %). Das Neubauvolumen hat in 2015 um etwa 118.636 m 2 abgenommen, wobei der Schwerpunkt der Neubauten in Hamburg und München lag. Die Spitzenmieten sind im Durchschnitt der sieben Hochburgen um ca. 3 % gestiegen (i. Vj. +0,6 %), am stärksten in München, Stuttgart und Berlin. Die Durchschnittsmieten stiegen in den Big-7 um ca. 4 % (i. Vj. + 2 %).

Nach einem Flächenumsatz (Eigennutzer und Vermietungen) von ca. 5,6 Mio m 2 im Vorjahr erreicht der Lager- und Logistikflächenmarkt 2015 deutschlandweit mit ca. 6,1 Mio m 2 etwa 9 % mehr Umsatz. Der Anteil der Eigennutzer-Umsätze sank dagegen auf ca. 1,7 Mio m 2. In den "Big-5" (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) erhöhte sich der Umsatz von ca. 1,9 Mio m 2 auf ca. 2,1 Mio m 2 um etwa 10 %. Die Spitzenmieten blieben hier in 2015 stabil, die höchsten Werte werden wie im Vorjahr in München realisiert. Der Marktanteil von Jones Lang LaSalle reduzierte sich in den Big-5 von 13,4 % auf 10,6 % in 2015. Im Bereich Indus­­trieimmobilien hat Jones Lang LaSalle in den Big-5 insgesamt unverändert die marktführende Position inne. Den höchsten Marktanteil in den einzelnen Standorten hat Jones Lang LaSalle in Frankfurt mit 23,8 %, der niedrigste Anteil ist in Düsseldorf mit 4,6 % zu verzeichnen. Ohne das im Bereich Logistik sehr starke Direktgeschäft (Anteil 41,8 % in den Big-5) wurde, wie im Vorjahr, mehr als jeder fünfte Quadratmeter, der von einem Maklerhaus bearbeitet wurde, von Jones Lang LaSalle vermittelt.

Im Bereich Management Services (Property Management, Shopping Center Management und Performance Services) hat sich die verwaltete Fläche von im Durchschnitt ca. 2,8 Mio m 2 im Vorjahr auf durchschnittlich ca. 2,7 Mio m 2 reduziert. Die Anzahl der von der Gesellschaft betreuten Objekte (Gebäude und Flächen) stieg von im Durchschnitt ca. 328 im Vorjahr auf durchschnittlich ca. 337 in 2015. Die größte Fläche wird dabei in der Nutzungsart Retail (67,9 %), gefolgt von Office (24,9 %) und Industrial (3,2 %), verwaltet.

In dem Segment Bewertung von Immobilien ist die Gesellschaft, in den für sie relevanten Märkten, in 2015 weiterhin Marktführer. In diesem Bereich hat sich der Wert der bewerteten Objekte von EUR 105,9 Mrd auf ca. EUR 130,8 Mrd um etwa 23,5 % erhöht. Die Anzahl der im gewerblichen Bereich bewerteten Objekte ist gegenüber dem Vorjahr (4.467 Objekte) um ca. 28,3 % auf 5.732 Objekte gestiegen. Die Anzahl der bewerteten Wohnungen ist von ca. 510 Tausend auf etwa 713 Tausend Wohnungen gestiegen (ca. 39,8 %).

Die Corporate Services-Dienstleistungen konnten weiter ausgebaut werden. Sie sind um etwa 33,1 % gegenüber dem Jahr 2014 gewachsen. Es konnten insbesondere drei Rahmenverträge, davon einer mit einem Dax-30-Unternehmen, vereinbart und zusätzlich konnten drei bestehende Rahmenverträge verlängert werden. Jones Lang LaSalle hat damit seine Position im Corporate-Geschäft mittel- und langfristig weiter gefestigt.

2.3 Ertragslage

Der Umsatz in 2015 lag mit EUR 166,1 Mio um 48,0 % über dem entsprechenden Vorjahreswert (EUR 112,3 Mio). Der Umsatz wird zu etwa 78 % aus Transaktionen mit Investoren und zu ca. 22 % aus solchen mit Nutzern erzielt und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr zugunsten der Umsätze mit Investoren verschoben. Mit den Top-10-Kunden hat die Gesellschaft etwa 21 % des Umsatzes generiert (i. Vj. ca. 22 %). Er gliedert sich wie folgt nach den einzelnen Geschäftsbereichen:

Die Leasing-Erlöse (Büro-, Industrie und Retailimmobilien) sind um 40,5 % auf EUR 44,3 Mio angestiegen (i. Vj. EUR 31,5 Mio), wobei darin aufgrund der Verschmelzung mit der JLL Retail GmbH auch die zusätzlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Retail-Leasing enthalten sind, welche im Vorjahr noch bei der JLL Retail GmbH enthalten waren. Die Capital Markets-Umsatzerlöse wurden gegenüber Vorjahr auf EUR 68,9 Mio in 2015 beinahe verdoppelt (i. Vj. EUR 35,9 Mio), wobei darin aufgrund der Verschmelzung mit der JLL Retail GmbH auch die zusätzlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Retail Investment enthalten sind. Der Umsatz im Management Services-Bereich (Asset- und Property Management, Shopping Center Management und Project & Development Services) ist im Berichtsjahr um ca. 17,2 % auf EUR 21,1 Mio gestiegen (i. Vj. EUR 18,0 Mio). Der Advisory Services-Bereich (Bewertungs- und Beratungsdienstleistungen inkl. Corporate Solutions) konnte sein Geschäft mit EUR 31,7 Mio Umsatz um etwa 18,2 % steigern (i. Vj. EUR 26,8 Mio).

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich mit EUR 11,5 Mio im Vergleich zum Vorjahr (EUR 19,3 Mio) reduziert, wobei die Reduktion insbesondere aus den geringeren Kostenweiterbelastungen an die JLL Retail GmbH aufgrund der in 2015 erfolgten Verschmelzung resultiert.

Die Aufwendungen für die Betriebsleistung erhöhten sich um 26 % auf EUR 146,7 Mio (i. Vj. EUR 116,2 Mio). Der Anstieg ist vor allem auf höheren Personalaufwand, externe Beratungskosten, Reisekosten sowie die Effekte aus der Verschmelzung mit der JLL Retail GmbH zurückzuführen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen reduzierten sich von EUR 10,5 Mio in 2014 auf EUR 8,6 Mio in 2015, wobei die Reduktion im Wesentlichen durch geringere Kosten bei Gemeinschaftsgeschäften veranlasst wurde.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich aufgrund der - unter anderem bedingt durch die Verschmelzung mit der JLL Retail GmbH - gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter und der zu den gestiegenen Umsätzen und zum gestiegenen Ergebnis in Bezug stehenden Provisionen und Boni für Mitarbeiter um EUR 28,1 Mio (40 %) von EUR 70,0 Mio auf EUR 98,1 Mio. Die Mitarbeiter-Fluktuationsrate ist in 2015 auf 15,8 % gestiegen (i. Vj. 12,7 %). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag insgesamt für die Jones Lang LaSalle GmbH in 2015 bei 727 (i. Vj. 629).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen erhöhten sich aufgrund gestiegener Investitionen in das Anlagevermögen leicht gegenüber Vorjahr um ca. TEUR 108 (8,8 %) auf EUR 1,3 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit EUR 38,6 Mio gegenüber dem Vorjahr (EUR 34,4 Mio) um ca. 12,1 % erhöht. Dies ist zum größten Teil auf die Effekte aus der Verschmelzung mit der JLL Retail GmbH sowie auf höhere Wertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen.

Das Zinsergebnis reduzierte sich in 2015 auf einen Netto-Zinsertrag in Höhe von EUR 1,0 Mio (i. Vj. EUR 2,5 Mio). Dies basiert im Wesentlichen auf die Änderungen bei den Darlehen an verbundene Unternehmen im Jahr 2015.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich folglich auf EUR 31,9 Mio (i. Vj. EUR 18,0 Mio).

Der Jahresüberschuss in Höhe EUR 31,9 Mio wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Jones Lang LaSalle Holdings GmbH & Co. KG abgeführt.

2.4 Finanzlage

2.4.1 Kapitalstruktur

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2015 eine Erhöhung des Gesamtkapitals um EUR 42,7 Mio auf EUR 152,3 Mio aus. Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 47,6 Mio um EUR 18,3 Mio auf EUR 65,8 Mio erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Verschmelzung der Jones Lang LaSalle Retail GmbH auf die Jones Lang LaSalle GmbH, da der Wert des übernommenen Eigenkapitals der Jones Lang LaSalle Retail GmbH erfolgsneutral als Zugang in der Kapitalrücklage der Jones Lang LaSalle GmbH erfasst wurde. Der Buchwert des Eigenkapitals entspricht einem Anteil am Gesamtkapital (Eigenkapitalquote) von 43,2 % (i. Vj. 43,4 %).

Das Fremdkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag insgesamt auf EUR 86,5 Mio (i. Vj. EUR 62,1 Mio).

Die Rückstellungen haben sich von EUR 28,6 Mio um EUR 15,8 Mio auf EUR 44,4 Mio erhöht, was sich hauptsächlich aus dem im Zusammenhang mit der Steigerung des Unternehmenserfolgs stehenden Anstieg der Bonusrückstellungen ergibt.

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2015 Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 41,8 Mio. Diese repräsentieren eine Quote von 27,4 % (i. Vj. 30,2 %) des Gesamtkapitals. Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Verbindlichkeiten insgesamt um EUR 8,6 Mio erhöht. Dies ist im Wesentlichen in der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 5,8 Mio) begründet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag leicht erhöht rund EUR 0,4 Mio. Die durchschnittlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf EUR 0,3 Mio. Sie wurden im Geschäftsjahr 25,4 (i. Vj. 42,5) Mal umgeschlagen. Die durchschnittliche Außenstanddauer der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrug 14 Tage (i. Vj. 9 Tage).

Das effektive Fremdkapital (Rückstellungen zuzüglich Verbindlichkeiten abzüglich liquide Mittel und Forderungen aus dem Cashpooling) hat sich um EUR 12,9 Mio erhöht, was hauptsächlich auf erhöhte Rückstellungen zum Bilanzstichtag zurückzuführen ist. Das Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) erhöhte sich auf EUR 62,0 Mio, insbesondere weil sich die kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr erhöhten.

2.4.2 Liquidität

Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 13,7 Mio (i. Vj. EUR 14,7 Mio) erzielt, welcher im Wesentlichen durch die positive Ertragslage bedingt war.

Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 1,9 Mio (i. Vj EUR 1,3 Mio) resultiert aus Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie in das Sachanlagevermögen.

Die Gesellschaft hat einen Cashpooling-Vertrag mit der konzerninternen Finanzierungsgesellschaft und der Hausbank abgeschlossen, welcher erstmalig im März 2013 durchgeführt wurde. Das Guthaben hieraus sowie aus sonstigen kurzfristig fälligen Forderungen gegenüber der Finanzierungsgesellschaft, welches saldiert unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen ausgewiesen wird, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 100,7 Mio (i. Vj. EUR 70,3 Mio).

Die Liquidität der Gesellschaft (d. h. Bankguthaben und kurzfristig fällige Forderungen gegenüber der Finanzierungsgesellschaft) beläuft sich somit zum Bilanzstichtag auf EUR 100,7 Mio, was einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr um EUR 30,4 Mio entspricht.

Für die Gesellschaft ergibt sich eine Cashflow-Umsatzrendite (definiert als: Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit im Verhältnis zum Netto-Umsatz) von 8,8 % (i. Vj. 14,5 %).

Die Liquidität war im Berichtsjahr insgesamt ausreichend, um jederzeit die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Sie ist darüber hinaus durch die Einbindung in das zentrale Konzernfinanzierungssystem gesichert.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 42,7 Mio auf EUR 152,3 Mio. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 2,0 % (i. Vj. 2,2 %) der Bilanzsumme und hat sich leicht von EUR 2,5 Mio um EUR 0,5 Mio auf EUR 3,0 Mio erhöht.

Den wesentlichen Anteil am Vermögen der Gesellschaft macht das Umlaufvermögen aus. Im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt dieses 97,5 % zum Bilanzstichtag, wobei der Anteil im Vergleich zum Vorjahr (97,2 %) nahezu unverändert blieb.

Zum Bilanzstichtag lagen die Forderungen aus Leistungen aufgrund des starken Jahresendgeschäftes mit EUR 42,0 Mio um EUR 11,5 Mio bzw. 37,7 % über denen des Vorjahres. Der durchschnittliche Forderungsbestand aus Leistungen erhöhte sich auf EUR 36,2 Mio (i. Vj. EUR 28,8 Mio). Der Forderungsbestand wurde im Geschäftsjahr 4,6 Mal umgeschlagen. Die durchschnittliche Außenstanddauer der Forderungen betrug im Durchschnitt 80 Tage (i. Vj. 94 Tage).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag EUR 105,2 Mio, was einem Anteil von 69,1 % am Gesamtvermögen entspricht. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 29,5 Mio erhöht.

Die Gesamtentwicklung ist insgesamt günstig verlaufen.

3. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, eingetreten. Werterhellende Tatsachen bis zum Stichtag der Bilanzaufstellung wurden grundsätzlich berücksichtigt.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Die positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland Ende 2015 hat sich zu Beginn des Jahres 2016 fortgesetzt. Der Arbeitsmarkt zeigt sich stabil, die Arbeitslosenquote liegt laut Bundesagentur für Arbeit im Februar 2016 bei 6,6 % geringfügig unter dem Wert aus 2014 (6,9 %).

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet, dass die deutsche Wirtschaft in 2016 weiter wachsen wird und prognostiziert eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes in 2016 um etwa 1,6 %. Der erneute Anstieg wird auf die Stabilisierung der Konjunkturdaten im Jahr 2015 sowie die verbesserten konjunkturellen Rahmenbedingungen für 2016 zurückgeführt, insbesondere auf den niedrigen Ölpreis sowie die Abwertung des Euros, die den Export außerhalb der Eurozone beleben sollte. Das Wachstum des BIP im Euroraum wird auf 1,5 % geschätzt.

Consensus Economics sieht als Mittelwert aus einer Umfrage bei Banken, Versicherungen und Instituten in einem Bericht aus dem Jahr 2015 ein BIP-Wachstum von 1,8 % für 2016. Der Anstieg des Preisindex für die Lebenshaltung wird bei 1,4 % für 2016 über dem Wert aus 2015 (0,4 %) gesehen.

Der ifo-Index ist in den ersten zwei Monaten des Jahres 2016 in den Kategorien Klima und und Erwartungen im Vergleich zum Dezember 2015 gesunken. In der Kategorie Lage war die Entwicklung hingegen stabil. Insgesamt zeigt der ifo-Index daher "die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich erneut verschlechtert".

Die Gesamtwirtschaft hat sich zum Jahresende 2015 und Beginn 2016 dennoch positiv entwickelt. Die Unsicherheiten im Euroraum (u. a. Schuldenkrise Griechenlands und Bewältigung des Flüchtlingsstroms etc.) bestehen zwar weiterhin, das positive Geschäftsklima im Inland, niedrige Zinsen, ein weiterhin stabiler bis steigernder Binnenkonsum und eine niedrige Arbeitslosenquote dürften aber zu weiterhin steigenden Investitionen führen. Hierdurch sollten die Industrie und der Einzelhandel weiter gestärkt werden. Bisher verzögerte Maßnahmen der Unternehmen hinsichtlich ihrer Büroplanung könnten dadurch verstärkten Auftrieb erfahren. Kapital dürfte weiterhin zunehmend aus dem Ausland in den deutschen Immobilienmarkt drängen, was den Bedarf an qualifizierten Dienstleistungen erhöht.

Insgesamt erwartet die Gesellschaft daher eine positive Geschäftsentwicklung in 2016. Der Umsatz soll sich in 2016 voraussichtlich auf einem wesentlich höheren Niveau als in 2015 bewegen. Die Erwartungen bezüglich des EBIT liegen leicht über dem Wert des Vorjahres.

Die tatsächliche Geschäftsentwicklung im nächsten Geschäftsjahr kann von den Erwartungen der Gesellschaft unter Umständen wesentlich abweichen. Eine Beurteilung unserer vorgenannten Geschäftsentwicklung berücksichtigt zum Beispiel nicht politische Krisen in geografischen Regionen, die für die deutsche Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind, oder sonstige massive Krisen in der Wirtschaft.

4.2 Chancen-/Risikobericht

Die Gesellschaft sieht die derzeit positive Marktentwicklung als Chance für die Entwicklung der Ertragskraft des Unternehmens.

Konkret sieht die Gesellschaft Chancen in einer verstärkten Nachfrage seitens der Immobiliennutzer, aber auch der Investoren, die weiterhin nach Opportunitäten für Renditeobjekte suchen und sich bei anhaltend niedrigen Kapitalmarktzinsen weiterhin auf den Immobilienmarkt fokussieren werden.

Das Transaktionsvolumen ist in 2015 stärker gestiegen als erwartet. Wir erwarten, dass es in 2016 zu einem leichten Rückgang kommen wird. Die Gesellschaft hat in diesem Bereich wesentliches Potenzial, über steigende Marktanteile ihren Ertrag positiv zu beeinflussen. Insgesamt erwartet die Gesellschaft einen leichten Rückgang der Erlöse in diesem Segment.

Eine weitere Chance bietet die Veränderung der Leerstandsquote, auch wenn die Identifizierung von verfügbaren Produkten schwieriger werden wird. Sie dürfte im Folgejahr im Durchschnitt in den Immobilienhochburgen weiter leicht sinken. Die Spitzenmieten im Büromarkt werden aufgrund der weiterhin geringen Fertigstellungen und des Mangels an Top-Flächen sowie aufgrund einer erwarteten anhaltend positiven Nachfrage nach erstklassig ausgestatteten ("Core")-Flächen in den zentralen Lagen in 2016 weiter ansteigen, wobei die Steigerung aufgrund der positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen etwas stärker als im Vorjahr ausfallen dürfte. Höhere Spitzenmieten erschweren zwar einerseits das Vermietungsgeschäft, das Unternehmen ist jedoch aufgrund von im Geschäftsjahr implementierten neuen Dienstleistungen in der Lage, zusätzliches Geschäft zu generieren. Darüber hinaus wird sich die Nachfrage auf Objekte im sogenannten "Core+"-Segment weiter erhöhen.

In dem Geschäftsbereich Management Services wurde in den letzten beiden Jahren konsolidiert und es werden ein Anstieg des Geschäftsvolumens und neue Auftragseingänge erwartet.

Die Bewertungsdienstleistungen unterliegen weiterhin einem starken Wettbewerb, sodass hier mit einem höheren Aufwand zu rechnen ist, um vergleichbare Erträge zu erwirtschaften. Diesem Druck wird mit entsprechenden Effizienzsteigerungen und zusätzlichen Dienstleistungen entgegengewirkt.

Der Geschäftsbereich Corporate Solutions wird, basierend auf sich verstärkenden Bestrebungen deutscher und internationaler Firmen zum Outsourcing, weiter ausgebaut, woraus positive Effekte auf die Ertragslage erwartet werden.

Im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten ist die Gesellschaft jedoch auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Durch die Einbindung der Gesellschaft in das monatliche Reporting der Jones Lang LaSalle-Gruppe und das dort etablierte Risikomanagementsystem werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Das Risikomanagement ist an den amerikanischen Sarbanes-Oxley Act angelehnt und umfasst interne Kontrollstrukturen und Prozessabläufe für das Finanzberichtswesen. Das Management der Gesellschaft schätzt die Effektivität der Kontrollmaßnahmen regelmäßig ein und berichtet die Ergebnisse an das Konzernmanagement. Die durchgeführten Kontrollen werden entsprechend dokumentiert. Die konzerninterne Audit-Abteilung und ein externer Auditor attestieren die Wirksamkeit der Kontrollen und Prozesse.

Ziel ist es, eine höhere Genauigkeit und Konsistenz sowie Verlässlichkeit der Finanzdaten sicherzustellen. Durch die gesteigerte Effizienz und Effektivität werden auf Dauer administrative Kosten gesenkt. Die Maßnahmen und Kontrollen helfen, die Ordnungsmäßigkeit in Bezug auf Gesetze und Bestimmungen zu gewährleisten sowie Rufschädigungen zu vermeiden. Darüber hinaus können unerwünschte Überraschungen vermieden werden.

Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt darin, weitestgehend sicherzustellen, dass Firmentransaktionen ordentlich autorisiert sind, das Vermögen und Eigentum der Gesellschaft gegen unberechtigte Nutzung geschützt ist und die Firmenaktivitäten ordnungsgemäß aufgezeichnet und berichtet werden, um auf dieser Basis den Jahresabschluss sowie den Lagebericht entsprechend den jeweils geltenden Rechnungslegungsvorschriften aufzustellen.

Potenzielle Einzelrisiken

Immobilien-Investment-Transaktionen sind relativ starken Schwankungen ausgesetzt, welche die Marktentwicklung für die Branche und die Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können.

Die Geschäftsaktivitäten unterliegen in allen Segmenten einem starken Wettbewerb, was sich auch negativ auf die Preisgestaltung und damit entsprechend negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken kann.

Weder bei Investment- noch bei Vermietungsaktivitäten sind derzeit im Nachfrageverhalten potenzieller Kunden und bei deren mittel- oder langfristigen Unternehmensentscheidungen Änderungen zu erkennen. Sofern sich jedoch die allgemeine wirtschaftliche Lage oder das Konsumverhalten unerwartet verschlechtern sollte, ist mit reduzierten Kundenanfragen und mit einer zeitlichen Verzögerung mit einem negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft zu rechnen.

Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht genutzt. Die Liquidität ist durch ein globales Cashpooling sichergestellt. Der Mutterkonzern hat entsprechende Kredit-Fazilitäten mit Banken vereinbart, die auf der Einhaltung von Konzernbilanzkennzahlen basieren. Diese Kennzahlen wurden und werden auch derzeit eingehalten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand und im Rahmen dieser Risikobewertung sind nach Einschätzung der Gesellschaft keine existenzbedrohenden Risiken erkennbar.

 

Frankfurt am Main, den 31. März 2016

Die Geschäftsführer

Der Jahresabschluss 2015 wurde in 2016 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

55 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.