Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG

Hamburg

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRA 115783
Eingetragen
8.2.2013

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Kommanditist
Germany
2.000.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 27. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Siemer, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Januar 2024

Aktiva

31.01.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Mietereinbauten 5.268.306,13 5.941.306,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.177.646,68 2.412.746,77
3. Anlagen im Bau 282.200,41 1.853,50
7.728.153,22 8.355.906,92
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 2.166.105,18 2.495.984,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.547.374,40 9.398.961,57
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.090.859,65 2.857.759,78
19.638.234,05 12.256.721,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 372.795,79 500.152,91
22.177.135,02 15.252.858,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.726,69 49.477,95
D. Aktive latente Steuern 25.673,12 0,00
30.012.688,05 23.658.243,70

Passiva

31.01.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Rücklagen der Kommanditisten 3.000.000,00 3.000.000,00
5.000.000,00 5.000.000,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 635.782,88 148.438,67
2. Sonstige Rückstellungen 5.266.014,17 4.216.848,35
5.901.797,05 4.365.287,02
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.227.642,61 1.098.770,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.434.003,23 8.713.650,53
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.295.241,41 1.763.329,51
16.956.887,25 11.575.750,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.154.003,75 2.717.206,35
30.012.688,05 23.658.243,70

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 78.263.446,01 68.575.690,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 760.351,04 864.614,41
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -43.062.128,81 -42.850.660,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.429.073,79 -138.698,23
-46.491.202,60 -42.989.358,61
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.854.952,03 -6.009.065,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.465.389,86 -1.215.315,46
-8.320.341,89 -7.224.381,32
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.493.571,79 -1.340.333,84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.877.816,50 -14.490.436,01
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 314.751,77 35.435,11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -1.241,31
9. Steuern vom Ertrag -976.484,91 -628.828,09
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 4.179.131,13 2.801.160,74
11. Gutschrift auf das Verbindlichkeitenkonto der Kommanditistin -4.179.131,13 -2.801.160,74
12. Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

A. Allgemeine Angaben

Die Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG mit Sitz in Hamburg ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRA 115783.

Der Jahresabschluss ist nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den Vorschriften für große Personenhandelsgesellschaften gemäß § 264a HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht worden.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemein

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend gewesen.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear auf pro rata temporis-Basis. Die Bandbreite der zugrunde liegenden Nutzungsdauern ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:

• Mietereinbauten 3 bis 12 Jahre
• Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 12 Jahre

Im Falle einer dauerhaften Wertminderung erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten neben den Kaufpreisen auch die Anschaffungsnebenkosten für den Transport der Waren. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt worden. Zudem sind abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Einzelrisiken und das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt worden.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktive latente Steuern

Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt, sofern sich daraus zukünftige Steuerent- oder -belastungen ergeben. Dabei werden auch die quasi-permanenten Differenzen berücksichtigt. Sofern vorhanden, werden Steuerent- und -belastungen in Ausübung des Wahlrechts unverrechnet angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Dabei handelt es sich um den Steuersatz für Gewerbesteuer, der wie im Vorjahr 16,35% beträgt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostenentwicklungen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung anhand der von der Bundesbank laufend ermittelten Abzinsungssätze vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung der Sachanlagen ergibt sich unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem Anlagenspiegel.

Die Abschreibungen enthalten wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen, die infolge einer festgestellten dauerhaften Wertminderung erfasst worden sind. Zuschreibungen sind wie im Vorjahr ebenfalls nicht erfolgt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 17.498 (Vorjahr: TEUR 8.197) aus dem Cashpooling und mit TEUR 1.049 (Vorjahr: TEUR 1.202) aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthaltene Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Es bestehen steuerliche Mehrgewinne aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Behandlung von z.B. Rückstellungen.

Eigenkapital

Die in der Bilanz mit TEUR 3.000 ausgewiesenen Kapitalanteile der Kommanditistin entsprechen dem im Gesellschaftsvertrag festgesetzten Wert und sind vollständig geleistet worden.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind überwiegend für Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, Retouren und ausstehenden Rechnungen gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Zu den Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Restlaufzeit bis bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesamtsumme davon durch Pfandrechte u.ä. Rechte gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.227.642,61 0,00 0,00 1.227.642,61 0,00
Vorjahr 1.098.770,29 0,00 0,00 1.098.770,29 0,00
2.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.434.003,23 0,00 0,00 14.434.003,23 0,00
Vorjahr 8.713.650,53 0,00 0,00 8.713.650,53 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.295.241,41 0,00 0,00 1.295.24141 0,00
Vorjahr 1.763.329,51 0,00 0,00 1.763.329,51 0,00
davon aus Steuern 999.813,09 0,00 0,00 999.813,09 0,00
Vorjahr 277.406,23 0,00 0,00 277.40623 0,00
16.956.887,25 0,00 0,00 16.956.887,25 0,00
11.575.750,33 0,00 0,00 11.575.750,33 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 7.657 (Vorjahr: TEUR 3.478) aus der Gewinnverwendung, mit TEUR 6.776 (Vorjahr: TEUR 5.234) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) aus sonstigen Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 7.658 (Vorjahr: TEUR 3.480).

Rechnungsabgrenzungsposten

Erhaltene Baukostenzuschüsse werden nicht von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der bezuschussten Anlagegüter abgesetzt, sondern passivisch abgegrenzt und über die Nutzung der Anlagegüter ertragswirksam vereinnahmt.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im Inland im stationären Handel und im Onlinehandel erzielt.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten mit TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 320). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 402), hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen, enthalten.

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind hauptsächlich von variablen, vom Umsatz abhängigen Kosten wie z.B. Logistik- oder Mietkosten geprägt. Aus dem Buchverlust von Anlagenabgängen resultieren TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 41). In Höhe von TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 384) sind periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge stammen weitestgehend aus dem Cashpooling. Sie enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 35). Die Zinseffekte aus langfristigen sonstigen Rückstellungen haben zu Erträgen von TEUR 6 (Vorjahr: Aufwendungen TEUR 1) geführt.

Steuern vom Ertrag

Die Steuern vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 8 Aufwendungen (Vorjahr: TEUR 0), die vorangegangenen Geschäftsjahren zuzurechnen sind, und mit TEUR 26 Erträge (Vorjahr: TEUR 0) aus latenten Steuern.

E. Sonstige Angaben

Komplementärin

Die Komplementärin ist die ZARA Management B.V., Amsterdam/Niederlande, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 18.

Organe

Die Geschäftsführer der Komplementärin sind:

Matthias Alipaß, Managing Director Kommanditgesellschaft ZARA Deutschland B.V. & Co., Hamburg

Mark Wieczorek, Finance Director Kommanditgesellschaft ZARA Deutschland B.V. & Co., Hamburg (seit 23. Mai 2023)

Luis Platas, Angestellter Industria de Diseño Textil S.A., La Coruña/Spanien (bis 23. Mai 2023)

Ignacio Fernández Fernández, Mitglied internationale Geschäftsführung Industria de Diseño Textil S.A., La Coruña/Spanien

Lucian Dorobantu, Mitglied internationale Geschäftsführung Industria de Diseño Textil S.A., La Coruña/Spanien

Bezüge der Geschäftsführer

Die Geschäftsführer der Komplementärin erhalten keine Bezüge von der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer hat 323 (Vorjahr: 296) betragen, von denen 321 (Vorjahr: 292) in den Filialen und 2 (Vorjahr: 4) in der Verwaltung beschäftigt gewesen sind.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 13) und entfällt mit TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 13) auf die Abschlussprüfung und mit TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) auf sonstige Leistungen.

Ergebnisverwendung

Gemäß dem Gesellschaftsvertrag wird der Jahresüberschuss bis zur Höhe eines Verlustvortrags dem Verlustkonto der Kommanditistin und darüber hinaus dem Verbindlichkeitenkonto der Kommanditistin gutgeschrieben. Dementsprechend ist der Jahresüberschuss zum 31. Januar 2024 in Höhe von TEUR 4.179 (Vorjahr: TEUR 2.801) wie im Vorjahr dem Verbindlichkeitenkonto der Kommanditistin in voller Höhe gutgeschrieben worden.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Mietverträgen. Sie betragen TEUR 5.436 (Vorjahr: TEUR 8.342), wovon TEUR 42.592 (Vorjahr: TEUR 3.093) eine Fälligkeit von unter einem Jahr, TEUR 2.343 (Vorjahr: TEUR 5.082) eine Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) eine Fälligkeit von über fünf Jahren aufweisen.

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Konzernabschluss

Die Industria de Diseño Textil S.A., La Coruña/Spanien, erstellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen. Er wird beim zuständigen Handelsregister in La Coruña hinterlegt.

Nachtragsbericht

Das abgelaufene Geschäftsjahr betreffende Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nach dem 31. Januar 2024 nicht ergeben.

 

Hamburg, 18. April 2024

Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG

Matthias Alipaß

Mark Wieczorek

Ignacio Fernàndez Fernàndez

Lucian Dorobantu

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.02.2023 Zugänge Abgänge 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 15.510.174,06 394.727,38 87.957,46 15.816.943,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.963.533,08 198.089,59 73.044,07 6.088.578,60
3. Anlagen im Bau 1.853,50 280.487,91 141,00 282.200,41
21.475.560,64 873.304,88 161.142,53 22.187.722,99
Kumulierte Abschreibungen
01.02.2023 Zugänge Abgänge 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 9.568.867,41 1.060.817,44 81.047,00 10.548.637,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.550.786,31 432.754,35 72.608,74 3.910.931,92
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
13.119.653,72 1.493.571,79 153.655,74 14.459.569,77
Buchwerte
31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 5.268.306,13 5.941.306,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.177.646,68 2.412.746,77
3. Anlagen im Bau 282.200,41 1.853,50
7.728.153,22 8.355.906,92

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

A. Grundlagen

Die Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG, Hamburg ist Teil der INDITEX-Gruppe. Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen der Vertrieb von Kleidung, Schuhen, Accessoires und aller damit zusammenhängenden Geschäfte.

B. Geschäftsverlauf 1

In 2023 ist die deutsche Wirtschaft geschrumpft: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3% niedriger als im Vorjahr gewesen, nachdem sie bereits im Vorjahr nur um 1,9% gewachsen ist. Die stark gestiegenen Energiepreise und mit ihr die Inflation haben sich weiterhin negativ auf die Kaufkraft und die Konjunktur ausgewirkt.

In den privaten Konsumausgaben hat sich diese Entwicklung allerdings noch nicht widergespiegelt. Sie sind wie im Vorjahr gestiegen, in 2023 um 5,6%.

Auch der stationäre Modehandel hat sich erneut positiv entwickelt. Die Modehandelsunternehmen haben ihre Umsätze in 2023 um 6% gesteigert. Die Erholung dieses Marktsegments setzt sich damit fort, während der Online-Modehandel auf ein weiteres Minusjahr zurückblickt. Im Online-Handel mit Bekleidung und Schuhen ist der Umsatz in 2023 um 13% gesunken.

Diese Entwicklungen zeigen sich auch bei der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG. Der Umsatz hat bei einem Filialbestand von 13 (Vorjahr: 13) Geschäften einen Zuwachs von 14,13% verzeichnet.

C. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Investitionen in Höhe von TEUR 873 (Vorjahr: TEUR 3.340) haben sich insbesondere aus Baumaßnahmen im Filialnetz ergeben. Die Finanzierung ist aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, den liquiden Mitteln und in Anspruch genommener kurzfristiger Konzernfinanzierung erfolgt.

Der Warenbestand hat stichtagsbedingt mit TEUR 2.166 (Vorjahr: TEUR 2.496) unter dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 9.399 auf TEUR 18.547 resultiert maßgeblich aus dem Cashpooling.

Das Finanz- und Liquiditätsmanagement der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG orientiert sich grundsätzlich an der kurz- und langfristigen Zahlungssicherheit sowie einer optimalen Kapitalstruktur. Die Gesellschaft weist liquide Mittel in Höhe von TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 500) aus.

Die Rückstellungen haben sich um TEUR 1.537 erhöht, wovon TEUR 487 auf die Steuerrückstellungen entfallen.

1 Quellen: Statista, TextilWirtschaft und ifo Institut+

Die Verbindlichkeiten liegen bei TEUR 16.957 (Vorjahr: TEUR 11.576), davon bestehen TEUR 14.434 (Vorjahr: TEUR 8.714) gegenüber verbundenen Unternehmen, im Wesentlichen aus der Gewinnverwendung.

Die Bilanzsumme ist um TEUR 6.354 auf TEUR 30.013 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist entsprechend um 4,47%-Punkte auf 16,66% gesunken.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,13% von TEUR 68.576 auf TEUR 78.263 gestiegen. Ursächlich hierfür ist vor allem die sehr gute Kundenresonanz der in den Verkehr gebrachten Kollektionen gewesen. Der dazugehörige Materialaufwand ist demgegenüber um 8,15% gestiegen, sodass die Rohmarge (Verhältnis der Umsatzerlöse zum Materialaufwand) leicht von 37,31% auf 40,60% gestiegen ist. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist in der Folge um 24,18% auf TEUR 31.772 (Vorjahr: TEUR 25.586) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 865) bewegen sich auf dem Vorjahresniveau.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich auf 323 (Vorjahr: 296) erhöht und ist damit hauptsächlich für den Anstieg des Personalaufwandes um 15,17% bzw. TEUR 1.096 verantwortlich.

Die Abschreibungen haben sich auf TEUR 1.494 (Vorjahr: TEUR 1.340) belaufen und entsprechen damit ungefähr dem Vorjahr.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 3.387 resultiert insbesondere aus gestiegenen variablen, vom Umsatz abhängigen Kosten wie z.B. Logistik- oder Mietkosten.

Das verbesserte positive Zinsergebnis in Höhe von TEUR 315 (Vorjahr: TEUR 35) resultiert fast ausschließlich aus gestiegenen Zinsen im Cashpooling.

Das Jahresergebnis hat sich dementsprechend um 49,19% bzw. TEUR 1.378 verbessert. Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 4.179 (Vorjahr: TEUR 2.801) ab.

Im Vorjahr ist die Prognose eines leichten Umsatz- und Ergebnisanstiegs aufgestellt worden. Wie oben dargestellt hat sich diese Prognose bestätigt und konnte übertroffen werden.

Die Gesamtlage der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG lässt sich zusammenfassend als gut beurteilen.

D. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Ergebnisgrößen Umsatzerlöse und Jahresergebnis sind wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG. Hinsichtlich der Entwicklung wird auf obige Ausführungen verwiesen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung nicht wesentlich herangezogen.

E. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Das Risikomanagement hinsichtlich speziell auf dem deutschen Markt auftretender Risiken ist bei der Unternehmensleitung, dem Finanzbereich, der Rechtsabteilung und Human Resources angesiedelt.

Risiken aus der konjunkturellen Entwicklung bestehen aus einer Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese könnten sich negativ auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken und zu Absatzrückgängen führen. Die Entwicklung des Marktes unterliegt daher einer kontinuierlichen Beobachtung durch die entsprechenden Abteilungen.

Ein weiteres Risiko besteht in langfristigen Verträgen, insbesondere mit Vermietern. Die Verträge unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle durch den Finanzbereich und die Rechtsabteilung, um ggf. auf Veränderungen reagieren zu können.

Darüber hinaus ergeben sich Risiken auch aus einer möglichen Abhängigkeit von Personen in Schlüsselpositionen, der Schwierigkeit Talente zu identifizieren und zu halten sowie der Erhaltung eines angemessenen Arbeitsumfelds. Um diese Risiken zu minimieren, führt die Abteilung Human Resources kontinuierlich Werbung und Einstellungen neuer Mitarbeiter durch. Es sind ferner verschiedene Programme und Maßnahmen für weiterführende Qualifizierungen und Entwicklungen der Mitarbeiter als Teil des Konzepts zur langfristigen Bindung an das Unternehmen und zur Sicherstellung einer angemessenen Arbeitsumgebung entwickelt worden.

Hinsichtlich der Produktentwicklung und der Belieferung mit Waren ist die Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG abhängig von der Konzernmutter INDITEX S.A., La Coruña/Spanien. Daher erfolgt die Beobachtung und Einschätzung von Trends als wesentlicher Erfolgsfaktor und der damit verbundenen Risiken und Chancen zentral durch die Konzernmutter INDITEX S.A.

Risiken im Bereich der technologischen Infrastruktur und im Zusammenhang mit der IT-Sicherheit, insbesondere das Risiko einer Störung der IT-Systeme oder von Cyber-Angriffen, die die Geschäftsprozesse beeinträchtigen könnten, sind durch die Integration in das IT-System der Konzernmutter INDITEX S.A. als gering einzuschätzen.

Chancen wiederum, um Marktanteile zu sichern und weiter auszubauen, ergeben sich auch aus der Expansion des Filialnetzes, der laufenden Modernisierung der bestehenden Filialen und der Fortführung der Integration des Onlinehandels in den stationären Handel.

F. Ausblick

Es wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt in 2024 lediglich um 0,2% wachsen wird. Die Auswirkungen der gestiegenen Preise im Energiesegment und der damit einhergehenden Inflation werden die deutsche Wirtschaft weiterhin stark belasten.

Die Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG wird auch im Geschäftsjahr 2024/25 den Fokus auf die Verbesserung der Rentabilität des Filialnetzes und die Fortführung der Integration des Onlinehandels in den stationären Handel legen. Es wird von einem starken Umsatz- und Ergebnisanstieg ausgegangen.

 

Hamburg, 18. April 2024

Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG

Matthias Alipaß

Mark Wieczorek

Ignacio Fernàndez Fernàndez

Lucian Dorobantu

Feststellungsbescheid des Jahresabschlusses

Der Jahresabschlusses der Pull & Bear Deutschland B.V. & Co. KG, Hamburg, zum 31. Januar 2024 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 16. November 2024 festgestellt.

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