LBBW Pensionsmanagement GmbH

Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 727600
Eingetragen
15.10.2008
Branche
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.BeteiligungsgesellschaftenAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Die Anlageberatung in- und ausländischer Unternehmen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge bzgl. des Erwerbs von Anteilsscheinen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft ausgegeben werden, und von ausländischen Investmentanteilen, die im Geltungsbereich des Investmentgesetzes öffentlich vertrieben werden dürfen, und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Service- und Koordinations-Dienstleistungen insbesondere im Bereich EDV und Datenkommunikation unter Einschluss von Dienstleistungen, Seminaren, Handel sowie Herstellung und Vertrieb von Hardware und Software, die Vermittlung des Abschlusses von Versicherungsverträgen als Versicherungsmakler, die Vermittlung des Abschlusses von Darlehen und Bausparverträgen oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge, die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über den Erwerb von Anteilsscheinen, die von einer Kapitalanlagengesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft ausgegeben werden, und von ausländischen Investmentanteilen, die im Geltungsbereich des Investmentgesetzes öffentlich vertrieben werden dürfen, die Vermittlung von Verträgen über den Erwerb von sonstigen öffentlich angebotenen Vermögensanlagen, die für gemeinsame Rechnung der Anleger verwaltet werden, die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über den Erwerb von öffentlich angebotenen Anteilen an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder Kommanditgesellschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Lehmpuhl
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Claudio Saurano
seit 5.6.2025
Geschäftsführer
Jörg Keck
seit 5.6.2025
Prokura
Benedikt Richter
seit 5.6.2025
Prokura
Moritz Bickel
seit 3.3.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Landesbank Baden-Württemberg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Landesbank Baden-Württemberg
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LBBW Pensionsmanagement GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Die LBBW Pensionsmanagement GmbH (LBBW PM), Stuttgart, besteht seit 2008 und ist eine hundertprozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz. Zwischen der LBBW und der LBBW PM besteht unverändert ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Die LBBW PM hat sich als Beratungsunternehmen auf die Beratung und Vermittlung im Zusammenhang mit Lösungen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und Mitarbeiter-Benefits spezialisiert. Sie begleitet Unternehmen jeder Unternehmensgröße bei der Einrichtung, der Auslagerung oder auch der Modernisierung (Restrukturierung) von Versorgungslösungen. Darüber hinaus ist die LBBW PM ein auf Versicherungslösungen in der bAV und Mitarbeiter-Benefits spezialisierter Versicherungsmakler gemäß §§ 93 ff. HGB, 59 Abs. 3 VVG. Die Beratung in der Konzeptionsphase, die Umsetzungsbegleitung, die Vermittlung von Versicherungslösungen sowie die Bestandsbetreuung erfolgt über die LBBW PM. Über die Konzernmutter LBBW werden weitere Lösungsbausteine wie Finanzierungen oder Kapitalanlagelösungen angeboten.

Die notwendigen Dienstleistungen in den verschiedenen Durchführungswegen sowie auch alle Nebendienstleistungen wie beispielsweise aktuarielle Berechnungen, PSV-Testate, Rechtsgutachten etc. werden über verschiedene Kooperationspartner abgedeckt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2024 war durch eine Vielzahl von ökonomischen Änderungen geprägt. Dies waren im Wesentlichen die stagnierende Wirtschaft in Deutschland, die von vielen Unsicherheiten bestimmt war. Darunter zählt der Ukraine-Krieg, die Kriegshandlungen im Nahen Osten und die in 2024 abgehaltenen US-Wahlen. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen waren für alle erheblich. Der Fokus der Unternehmen lag zum größten Teil auf der Bewältigung der Auswirkungen der Absatzflaute und der gestiegenen Betriebskosten. Noch in 2023 stand das Thema Fachkräftemangel im Vordergrund, in 2024 wurde dies in den Medien vom Begriff der Personalanpassungen abgelöst. In der Folge war die Nachfrage nach klassischen Arbeitnehmer-Incentives rückläufig.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2024 war von einem veränderten Arbeitsmarkt geprägt. Die klassische Entgeltumwandlung trat in den Hintergrund.

2.3 Gesamtlage des Unternehmens

Das Ergebnis vor Gewinnabführung, bestehend im Wesentlichen aus vereinnahmten Beratungshonoraren, erdienten Abschlussprovisionen aus Kundenprojekten und abgeschlossenen Maklerverträgen, belief sich im Jahr 2024 auf insgesamt 353 TEUR, nach 468 TEUR im Vorjahr. Bei den Umsatzerlösen in Höhe von 403 TEUR konnte der geplante Anstieg von 6 % nicht erreicht werden. Diesen standen 101 TEUR (Vorjahr: 94 TEUR) betriebliche Aufwendungen gegenüber.

Die Bilanzsumme hat sich von 645 TEUR auf 548 TEUR verringert, was vor allem auf den zurückgegangenen Gewinn und die Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (13 TEUR; Vorjahr: 79 TEUR) und der Verbindlichkeiten (375 TEUR; Vorjahr: 492 TEUR) zurückgeht. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (535 TEUR; Vorjahr: 566 TEUR). Neben dem eingezahlten Stammkapital und der passivierten Ergebnisabführung sind die Passiva wesentlich von Stornorückstellungen in Höhe von 137 TEUR (Vorjahr: 115 TEUR) aus abgeschlossenen Kundenprojekten der Jahre 2019 bis 2024 geprägt.

Die LBBW PM war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wird der entstandene Gewinn der LBBW PM in Höhe von 353 TEUR (Vorjahr: 468 TEUR) an die LBBW abgeführt.

2.4 Mitarbeiterentwicklung

Die LBBW PM hat keine eigenen Mitarbeiter. Für die LBBW PM sind ausschließlich Mitarbeiter der Landesbank Baden-Württemberg tätig.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der LBBW PM ist die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit. Diese ist durchgängig gewährleistet gewesen. Daneben gilt es aus Sicht der LBBW langfristiges Wachstum zu generieren, das sich letztlich langfristig in einer steigenden Ergebnisabführung an die LBBW widerspiegelt.

3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

3.1 Chancen- und Risikobericht

Die LBBW PM erbringt vorrangig Dienstleistungen für Kunden der LBBW. Der Einfluss strategischer Entscheidungen der LBBW auf das Tagesgeschäft der LBBW PM ist unter Chancen- und Risikoaspekten bedeutend.

Durch das periodische Controlling der Gesellschaft werden die Entwicklungen der Gewinn- und Verlustrechnung, Liquidität, Eigenkapitalausstattung und das Geschäftsaufkommen nach festgelegten Kriterien ermittelt und analysiert.

Des Weiteren ist die Gesellschaft in das konzernweite Risikoüberwachungs- und -managementsystem der LBBW eingebunden. Für wesentliche Risiken der LBBW wurden spezielle Risikostrategien verfasst. Durch die enge Verzahnung mit den Planungs- und Controllingprozessen sowie der regelmäßigen Berichterstattung an die Entscheidungsträger der Gesellschaft wird eine kontinuierliche Bewertung und Beurteilung der aktuellen Risikosituation sichergestellt. Beispielhaft ist hier die Bewertung von gesetzlichen oder regulatorischen Veränderungen genannt

Das Geschäftsfeld "Betriebliche Altersversorgung" unterliegt neben den klassischen Risiken bzgl. Regulatorik und gesetzlichen Änderungen auch den Risiken der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur. Daneben ist die Kombination aus weltpolitischen Krisen und Kriegen, dem Ukraine-Krieg und deren wirtschaftlichen Auswirkungen mit der rückläufigen Nachfrage nach unseren Dienstleistungen als Risiko zu nennen. Auf Basis der aktuellen Kenntnisse und Einschätzungen sind für die LBBW PM, für das Geschäftsjahr 2025 und die Folgejahre keine außergewöhnlichen Risiken ersichtlich. Die LBBW PM hängt wirtschaftlich von den Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ab, diese werden wiederum von gesamtwirtschaftlichen und durch weltweite Risiken bestimmt.

3.2 Prognosebericht

Die LBBW PM hatte im Geschäftsjahr 2024 geringere Erlöse als geplant erzielt. Die Ursache lag in den internationalen wirtschaftlichen Risiken und den Auswirkungen für Unternehmen in Deutschland. Die LBBW PM ist wirtschaftlich ungefährdet. Das Ergebnis des Jahres 2025 wird weiterhin stark von den (welt-) politischen Krisen und deren wirtschaftlichen Einflüsse geprägt sein. Im Jahr 2025 könnte ein Umsatz- und Ergebnisanstieg auf Basis der Umsätze des Jahres 2024 von rd. 6% p.a. erzielt werden. Bei einer stärkeren Rezession würde der Geschäftsumfang auf der Basis des Jahres 2025 stagnieren.

 

Stuttgart, den 27. Januar 2025

LBBW Pensionsmanagement GmbH

Michael Stiera

Norbert Pachl

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 Vorjahr
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.839,94 79.397,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 535.285,92 565.524,70
davon gegen Gesellschafter € 535.285,92 (Vorjahr: € 565.524,70)
davon Guthaben bei Kreditinstituten € 532.546,10 (Vorjahr: € 563.859,26)
548.125,86 644.922,37
548.125,86 644.922,37

Passiva

31.12.2024 Vorjahr
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 147.940,00 128.120,00
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 375.185,86 491.802,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 375.185,86 (Vorjahr: € 491.802,37)
davon gegenüber Gesellschaftern € 375.185,86 (Vorjahr: € 491.802,37)
548.125,86 644.922,37

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

2024 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 403.556,02 532.620,49
2. Sonstige betriebliche Erträge 39.219,73 22.315,15
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 100.527,71 93.657,64
4. Zinsen und ähnliche Erträge 10.388,06 6.615,49
davon aus verbundenen Unternehmen € 10.388,06 (Vorjahr € 6.314,54)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 292,88
6. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 352.636,10 467.600,61
7. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben

Die LBBW Pensionsmanagement GmbH, Stuttgart, ist beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 727600 eingetragen. Der Jahresabschluss der LBBW Pensionsmanagement GmbH für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB und hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den Aufstellungserleichterungen nach §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 267a, 274a und 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Die Offenlegung der Bilanz erfolgt durch Hinterlegung beim Bundesanzeiger.

Zwischen der LBBW Pensionsmanagement GmbH, Stuttgart und der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz (beherrschendes Unternehmen), besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen und sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Courtageeinnahmen werden im Jahr der Leistungserbringung vollständig vereinnahmt. Für das bestehende Rückzahlungsrisiko bei Storno wurde eine Rückstellung auf Basis von Erfahrungswerten gebildet.

Die Forderungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11 TEUR (Vorjahr: 75 TEUR) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 2 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Rückstellungen wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

C. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung bilden:

 

Herr Norbert Pachl, Diplom-Wirtschaftsmathematiker

 

Herr Dr. Jürgen Harengel, Dr. rer. pol., Dipl.-Wirtsch.-Ing. (bis 15.08.2024)

 

Herr Michael Stiera, Master of Laws (LL.M.) (seit 16.08.2024)

Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung wird die Gesellschaft gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Stuttgart, den 27. Januar 2025

Michael Stiera

Norbert Pachl

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LBBW Pensionsmanagement GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LBBW Pensionsmanagement GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LBBW Pensionsmanagement GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 17. Februar 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Traub, Wirtschaftsprüfer

Johannes Graf, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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