MTB Bau und Logistik GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Frederik Seidel seit 3.6.2024 | Geschäftsführer |
Huberdina Gerharda Maria Weerdenburg seit 15.9.2021 | Prokura |
Christian Kretschmer seit 15.9.2021 | Prokura |
Frank Schuldig seit 13.8.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
P**** S****** | 15.22% |
F**** B*** | 15.00% |
W******* L** | 15.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
AUCOTEAM GmbHEigenbeteiligung | 7.83% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
40 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 40 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUCOTEAM GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31.12.2023der AUCOTEAM GmbHA. Grundlagen des Unternehmens 1. Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen Die AUCOTEAM GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1991 durch ein Management-Buy-Out (MBO) aus einem Forschungs- und Entwicklungszentrum eines ehemaligen DDR-Kombinates heraus gegründet. 39 Gesellschafter haben ursprünglich ein Stammkapital von 852 T€ gezeichnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei weitere Gesellschafter aufgenommen. Neun Gesellschafter haben ihre Anteile verkauft. Mit Stand 31.12.2023 sind an der AUCOTEAM GmbH 32 Gesellschafter beteiligt. Das Unternehmen hat in Berlin neben dem Hauptsitz in der Storkower Str. 115a noch eine zweite Betriebsstätte in der Josef-Orlopp-Straße 58. 2. GeschäftsmodellAUCOTEAM hat auch im Jahr 2023 wie in den Vorjahren im Wesentlichen technische Spezialdienstleistungen erbracht. Diese werden kommerziell auf Basis von Dienst- und Werkverträgen sowie Lizenz-und Wartungsverträgen auf folgenden Gebieten realisiert: • Ingenieurdienstleistungen für Automation und Softwarelösungen • Prüfdienstleistungen • Fertigungsdienstleistungen • Berufsfachschulausbildung • Auftragsentwicklung (im Vorjahr: Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen) Die Kunden von AUCOTEAM stammen hauptsächlich aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Transportindustrie, dem Energiesektor, der Bauwirtschaft und dem öffentlichen Dienst. Das Geschäft konzentriert sich überwiegend auf den deutschsprachigen Markt. 3. UnternehmenssteuerungAUCOTEAM war 2023 in einer flachen Hierarchie in fünf eigenständige Geschäftsbereiche (Profit-Center) mit ihren Geschäftsbereichsleitern gegliedert und wurde von einem Geschäftsführer mit einem Zentralbereich geführt. Seit Herbst 2023 wird ein weiterer Geschäftsführer als Nachfolger eingearbeitet, um einen nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung zu gewährleisten. Als Aufsichtsgremium für die Gesellschaft fungiert ein Beirat. Es wird eine jährliche Unternehmensplanung erstellt und ein monatlicher Soll-Ist-Abgleich anhand des ERP-Systems auf Basis der bestehenden Profitcenterstruktur durchgeführt. Die Planung, Kontrolle und Analyse des Geschäftsverlaufes basieren auf folgenden Kennzahlen: • Auftragseingang und Auftragsbestand • Umsatz und Ergebnis • Stand der überfälligen Forderungen 4. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung hatte mit einem geförderten Betrag von TEUR 196,0 im Vergleich zu Vorjahren ein geringes Volumen. Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit waren im Geschäftsjahr 2023 diverse Einzel- und Verbundprojekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert wurden. Hervorzuheben ist insbesondere das bereits im Vorjahr als Einzelprojekt des Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) begonnene Vorhaben für ein automatisiertes Prüf- und Simulationssystem für Eiswasser-Tauch-Schock-Tests an E-Fahrzeug-Komponenten für Anwendungen in der Elektromobilität. Die Forschungsverbundprojekte des BMBF bzw. BMWK, an denen AUCOTEAM jeweils mit Teilvorhaben beteiligt ist, SesiM (Selbstvalidierung komplexer elektronischer Systeme in sicherheitskritischen Mobilanwendungen auf Basis von Greybox-Modellen), Carbon Safe2 (Referenzfreies, elektronisches Ultraschall-Prüfsystem für Faserverbundwerkstoffe) und KISS KI (Künstliche Intelligenz zum einfachen und übertragbaren Schutz kritischer Infrastrukturen) wurden im Geschäftsjahr fortgeführt. Neu begonnen wurde im Geschäftsjahr ein Teilvorhaben namens EaST (Entwicklung einer neuartigen Einbaugarnitur mit autark agierender körperschallbasierter Temperatur/Druck-Sensoreinheit zur Überwachung der Trinkwasserqualität). B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)1 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% zurückgegangen. Preis- und kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Angesichts krisen- und inflationsbedingter hoher Preise stockte die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche (Information/ Kommunikation, Unternehmensdienstleister, Öffentliche Dienstleister) konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls, wenn gleich deutlich weniger, im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau, jedoch bleibt die Lage in der Automobilzuliefererindustrie aufgrund der Transformation hin zu Elektromobilität angespannt. Im Maschinen- und Anlagenbau sanken die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr. Die unterschiedlichen Standbeine des AUCOTEAM-Geschäftes streuen das Risiko von Schwankungen in den einzelnen Wirtschaftsbereichen und reduzieren den Einfluss von markt- und branchenspezifischen Krisen. 2. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2023 schloss die AUCOTEAM GmbH mit einem Ergebnis von 741 T€ (Vorjahr: 1.036 T€) ab und lag damit unterhalb unserer Prognose. Entscheidende Ursache für den Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr war die unerwartete Insolvenz eines Großkunden, die zu einem signifikanten Forderungsausfall führte. Ohne diesen Effekt hätte das Ergebnis für 2023 sogar das Vorjahresergebnis übertroffen. Erneut hat das Prüflabor den größten Beitrag zum Unternehmensergebnis beigetragen. Auch die Fertigung konnte an das positive Vorjahresergebnis anknüpfen und den Beitrag zum Unternehmenserfolg stabilisieren. Die Ergebnisse dieser beiden Geschäftsbereiche konnten das erneute negative Bereichsergebnis der Ingenieurdienstleistungen für Automation sowie Softwarelösungen kompensieren. Ohne den Forderungsausfall des Großkunden wäre auch das Ergebnis für diesen Bereich positiv ausgefallen. Dies zeigt die Wirksamkeit der Reorganisationsmaßnahmen in diesem Bereich. Der leicht defizitäre Geschäftsbereich "Berufsfachschule" konnte zum Ende des Berichtsjahres veräußert werden, um die Unternehmensaktivitäten weiter zu fokussieren. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagea) ErtragslageDie Gesamtleistung über alle Geschäftsbereiche von 14,96 Mio. € (Vorjahr: 14,9 Mio. €) blieb stabil. Das Ergebnis blieb aus o.g. Gründen zwar hinter den Erwartungen zurück, ist aber in Anbetracht der dargestellten Faktoren zufriedenstellend. Die Umsatz- und Ertragsanteile der AUCOTEAM GmbH zeigten in 2023 folgende Veränderungen zum Vorjahr:
Die Umsätze aus dem Bereich der technischen Spezialdienstleistungen konnten trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in Deutschland insgesamt um 0,3 Mio. € gesteigert werden. Korrespondierend zu dieser Entwicklung ist der auftragsbezogene Material- und Fremdkostenanteil, der auch vom jeweiligen Projektmix abhängt, um etwa 30% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Verantwortlich hierfür sind einerseits Preissteigerungen, insbesondere bei den Energiekosten, andererseits hat der Anteil noch nicht fertiggestellter Projekte zugenommen. Aufgrund des Kostenerstattungscharakters der Zuschüsse für Forschung und Entwicklung hat die Minderung der Zuwendungen keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Beeinflusst durch den Forderungsausfall eines Großkunden hat die damit verbundene Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendung um 0,3 Mio. € einen negativen Sondereffekt auf die Ergebnisminderung um 0,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. b) FinanzlageLiquidität AUCOTEAM war auch im Jahr 2023 jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Kontokorrent- und/oder Avalkredit-Linie der Hausbanken mussten nicht in Anspruch genommen werden. Der Kreditrahmen für Avale zu Anzahlungen, Verträgen und Gewährleistungsansprüchen im Gesamtvolumen von ca. 347 T€ wurde 2023 zu 50 % ausgeschöpft. Unter den Avalkrediten sind zum Jahresabschluss 96 T€ Anzahlungsbürgschaften enthalten. Investitionen Das Anlagevermögen verzeichnete in 2023 einen Zugang an Anlagewerten in Höhe von 911 T€ (Vorjahr: 261 T€). Wesentliches Investitionsvorhaben ist ein zusätzlicher Standort für den Geschäftsbereich Prüflabor. Im Berichtszeitraum wurde hierfür ein Grundstück erworben, die Zahlungsverpflichtung entstand jedoch erst Anfang 2024. Trotz vorliegender Baugenehmigung wurde ein artenschutzbedingter Baustopp verhängt. Derzeit wird der Grundstückskauf rückabgewickelt und alternative Baugrundstücke evaluiert. Planungsleistungen für den Neubau des Standortes sind bereits angefallen. Weiterer Schwerpunkt der Investitionen waren im Bereich Akkreditiertes Prüflabor Maschinen und Anlagen, die teilweise in Eigenleistungen erbracht wurden und sich teils noch im Bau befinden. Außerdem erfolgten Investitionen als kontinuierliche Ersatzinvestitionen in die IT-Infrastruktur des Unternehmens. Finanzierung Zur Finanzierung des laufenden Geschäfts war auch im Jahr 2023 stets ausreichend Liquidität vorhanden. Für den Neubau eines weiteren Standortes wurden Kreditverträge abgeschlossen und Fördermittel genehmigt. Die Inanspruchnahme der zugesagten Mittel erfolgte noch nicht. Der Unterstützung der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Jahres 2023 dienten Mittel aus Programmen der regionalen, bundes-, und europaweiten Wirtschaftsförderung in Höhe von 196 T€ (Vorjahr: 486 T€). Für den Betrieb des Geschäftsbereiches "Berufsfachschule" erhält AUCOTEAM eine anteilige Förderung durch den Berliner Senat. Mit Ablauf des Berichtsjahres hat AUCOTEAM die Berufsfachschule veräußert, um sich auf das profitable Kerngeschäft zu konzentrieren. c) VermögenslageDie Bilanzsumme der AUCOTEAM GmbH zum Stichtag 31.12.2023 beträgt 11,0 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €). Auf der Vermögensseite reduzierte sich das Umlaufvermögen um 0,9 Mio. € auf 6,4 Mio. € (Vorjahr: 7,3 Mio. €), was auf die Minderung bei den liquiden Mitteln um 1,1 Mio. € zurückzuführen ist. Das Vorratsvermögen hat sich dagegen um 0,2 Mio. € erhöht. Das Anlagevermögen erhöhte sich aus dem Saldo aus Investitionen von 0,9 Mio. € und Abschreibungen von 0,6 Mio. € um 0,3 Mio. € auf 4,4 Mio. € (Vorjahr: 4,1 Mio. €). Auf der Passivseite sind 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €) in den Rückstellungen enthalten. In den sonstigen Rückstellungen des Jahres 2023 sind Sonderzahlungen und Vergütungen für Leistungen der Mitarbeiter und Führungskräfte in Abhängigkeit vom erzielten Jahresergebnis berücksichtigt. Das Eigenkapital der AUCOTEAM GmbH weist zum 31.12.2023 folgende Struktur auf:
Die Summe des Eigenkapitals hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 62 T€ reduziert. Die Eigenkapitalquote der AUCOTEAM GmbH liegt damit per 31.12.2023 bei 77,9 % (Vorjahr: 74,6 %). Einige Gesellschafter haben in 2023 Anteile verkauft, so dass AUCOTEAM die eigenen Anteile auf 134 T€ erhöhen konnte. Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Darlehen werden über einen verbleibenden Zeitraum von zwei Jahren zurückgezahlt. Zum Bilanzstichtag werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 184 T€ (Vorjahr: 282 T€) sowie gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 211 T€ (Vorjahr: 317 T€) ausgewiesen. 4. PersonalDie AUCOTEAM GmbH beschäftigte zum Ende des Jahres 2023 - umgerechnet in VZÄ - 116 Mitarbeiter (Vorjahr 120). Es gab auch in 2023 mehrere offene Stellen, die nicht besetzt werden konnten. 70 % (Vorjahr: 70%) der Mitarbeiter des Jahres 2023 verfügten über einen Hoch-/Fachhochschul- oder Fachschulabschluss. Im Jahr 2023 betrugen die Aufwendungen für externe Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter 11 T€ (Vorjahr: 47 T€). Interne Schulungsmaßnahmen sind darin nicht berücksichtigt. Mit ergebnisabhängigen Leistungszulagen und Sonderzahlungen sind die Mitarbeiter des Unternehmens am wirtschaftlichen Ergebnis beteiligt. Als Anerkennung für den Anteil der Mitarbeiter und Führungskräfte am Geschäftserfolg 2023 sind in den Rückstellungen 457 T€ (Vorjahr: 542 T€) für Vergütungen enthalten, die in 2024 zur Auszahlung kommen. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2023Die Geschäftsergebnisse der AUCOTEAM GmbH erreichten in den Jahren 2021 und 2022 Spitzenwerte aufgrund einer außergewöhnlichen Auftragslage. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 741 T€ ist zufriedenstellend. Wenn der Forderungsverlust infolge der Insolvenz eines Großkunden als Sondereffekt nicht berücksichtigt wird, erreicht das Ergebnis 2023 sogar die Werte der beiden Vorjahre. Die Ausgangsbedingungen für das Geschäftsjahr 2024 sind mit einem Auftragsbestand von 6,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung führt dazu, dass die Kunden bei der Vergabe von Aufträgen vorsichtiger handeln. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtDie Auftragslage der AUCOTEAM GmbH per 31.12.2023 stellt sich wie folgt dar:
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Auftragsbestand nur zum Teil in 2024 als Umsatz realisiert wird, ein Teil wird vorgetragen auf die Folgejahre. Folgende Prognosen haben Relevanz für das Jahr 2024. Wir verweisen hierzu auch auf die Angaben im Nachtragsbericht im Anhang in Abschnitt IV. Sonstige Angaben. • Der Auftragsbestand und die weiterhin stabilen Kundenbeziehungen bilden die Basis für kontinuierliches und stabiles Geschäft. • Staatlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden weiterhin verfolgt, jedoch auf geringerem Niveau als in den vergangenen Jahren. • Die Veräußerung des Geschäftsbereiches Berufsfachschule wird zwar zu einem Umsatzrückgang i.H.v. ca. 1 Mio € führen, aber gleichzeitig die Mieterlöse und auch die Gesamtprofitabilität steigern. • Der Neubau für das Prüflabor wird sich aufgrund artenschutzrechtlicher Herausforderungen weiter verzögern und die Suche nach einem alternativen Grundstück erfordern. Sofern eine geeignete alternative Fläche für den neuen Standort gefunden wird, wären ein Baubeginn in Q4 2024 und die Baufertigstellung in Q1 2026 realistisch. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf ca. 15 Mio. €. • Der Umsatz im Geschäftsbereich Auftragsentwicklung wird um ca. 300 T€ zurückgehen, da der Folgeauftrag eines langjährigen Kunden aus internen Gründen nicht erteilt wurde. • Die gesamtwirtschaftliche Schwäche im Markt führt in allen Geschäftsbereichen zu erwarteten Umsatzrückgängen von ca. 15-20%. Wir erwarten für das Jahr 2024 einen Umsatz im Bereich zwischen 11,1 und 11,5 Mio. € sowie ein Ergebnis zwischen 0,5 und 0,8 Mio. €. 2. Chancen- und RisikoberichtAUCOTEAM hat sich seit der Gründung 1991 eine solide Marktposition erarbeitet. Die Diversifizierung des Geschäftes in verschiedene Geschäftsfelder bietet vielfältige Entwicklungschancen und streut das Risiko. Die technischen und personellen Ressourcen im Zusammenwirken mit dem erarbeiteten Know-how im Ingenieurwesen, in der Softwareentwicklung, im Projektgeschäft, bei Auftragsentwicklungen und in der Fertigung schaffen zusätzliches Potential für die kommenden Jahre. Insbesondere der geplante Neubau eines weiteren Standortes für das Prüflabor bietet große Wachstumschancen durch die Erweiterung des Prüfportfolios. Der Charakter des Projektgeschäfts bringt Schwankungen im Auftragseingang und in der Leistungsabrechnung mit sich, die durch konjunkturelle Schwankungen und das Investitionsverhalten insbesondere von Großkunden verstärkt oder gemindert werden. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass AUCOTEAM diese Einflüsse stets erfolgreich ausbalancieren konnte. Durch das Neubauvorhaben verändert sich das Risikoprofil für die kommenden Jahre. Externe und interne Risiken werden strukturiert erfasst, bewertet, überwacht sowie Gegenmaßnahmen definiert. Wesentliche Komponenten des Kontroll- und Risikomanagementsystems bei AUCOTEAM sind: • Bonitätsprüfung potentieller Kunden bevor eine Geschäftsbeziehung eingegangen wird und erneut bei Verdachtsfällen, • mehrstufige Freigabeverfahren für Angebote, Bestellungen und Investitionen in Abhängigkeit der Volumina, • wöchentliches Überprüfen der offenen Forderungen in Verbindung mit einem aktiven Mahnwesen und ggf. Nutzung von Inkasso-Dienstleistern, • Monatsabschlüsse zu Umsatz, Kosten und Ergebnissen der einzelnen Geschäftsbereiche und des Unternehmens insgesamt, • Vergleich von Kennzahlen im Kontext der Vorjahre und der Planwerte für das aktuelle Jahr zur Ermittlung von Abweichungen, • Aufstellen einer Liquiditätsplanung mit daraus resultierenden Maßnahmen zur aktiven Steuerung. Hinreichend positive Geschäftsergebnisse sind eine Voraussetzung für die Sicherung einer soliden Liquidität. Die Investition in einen neuen Standort und die damit in Zukunft entstehenden Kreditverbindlichkeiten erfordern eine präzise langfristige Liquiditätsplanung. Der weitere Abbau von Gesellschafter- und Mitarbeiterdarlehen in den kommenden zwei Jahren wird die Liquidität planmäßig nicht mehr belasten, wenn künftige Bankkredite zu tilgen sein werden. Die Erhaltung und die Erweiterung der personellen Ressourcen bleibt eine Schwerpunktaufgabe. Auch in den kommenden Jahren sind altersbedingte Personalfluktuationen zu bewältigen. Die Aufgabe der Anwerbung neuer hochqualifizierter Mitarbeitender steht weiter im Mittelpunkt, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten und auszubauen. Das Konzept der Steuerung des Unternehmens wurde in den letzten Jahren in der Methodik und im Instrumentarium stetig verfeinert. Durch die Nutzung und Optimierung vielfältiger Analysemöglichkeiten der betriebswirtschaftlichen Daten können Verbesserungspotentiale im Leistungsprozess besser erkannt und gehoben werden. In der Gesamtbetrachtung der Risiken sind hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft weitere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht absehbar.
Berlin, den 17. Juli 2024 Bernd Rhiemeier, Geschäftsführer Jan Frederik Seidel, Geschäftsführer 1 Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2023AUCOTEAM GmbHI. Allgemeine Angaben Die AUCOTEAM GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 38393 B eingetragen. Der Jahresabschluss der AUCOTEAM GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Entsprechend des Wahlrechtes des § 265 Abs. 5 S. 2 HGB wurde gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" eingefügt. Der Jahresabschluss vermittelt nach unserer Auffassung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 HGB ausgegangen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den um die linearen Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der allgemeinen Verwaltungskosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Das Gebäude in der Storkower Straße 115a sowie das mit notariellem Vertrag vom 28.02.2012 erworbene Gebäude in der Josef-Orlopp-Straße 58 werden über 33 Jahre abgeschrieben. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde von einer Nutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren ausgegangen, bei maschinellen Anlagen beträgt die Nutzungsdauer 8 bis 13 Jahre. Unter den maschinellen Anlagen sind Bauteile zur Fertigung eigener Maschinen bilanziert, deren Lieferung kurz vor Bilanzstichtag erfolgte. In Bezug auf diese Bauteile wurden keine planmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs analog zu den steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 800,00 bis EUR 1.000,00 wurde im Vorjahr ein Sammelposten gebildet, der analog zu den steuerlichen Vorschriften linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die steuerlich zulässigen Abschreibungen wurden aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern und zum Sammelposten sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Mit notariellem Kaufvertrag vom 6. September 2023 wurde das Grundstück in der Bitterfelder Straße 24 ("Am Cleantech Business Park"), in 12681 Berlin erworben. Die Kaufpreiszahlung und der Übergang von Nutzen und Lasten erfolgte im Jahr 2024. Auf diesem Grundstück soll ein betrieblich genutztes Gebäude errichtet werden. Anschaffungsnebenkosten aus dem Grundstückserwerb sowie erste Planungskosten sind unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau ausgewiesen. Durch Untersagungsanordnung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf vom 29. Februar 2024 wurde die aufgrund vorliegender Baugenehmigung geplante Bebauung des Grundstückes wegen Umwelt- und Naturschutzbedenken untersagt. Aus diesem Grund ist die Gesellschaft im März 2024 vom Kaufvertrag zurückgetreten, was zur Rückabwicklung des Rechtsgeschäftes führt. Die Kosten im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb sowie die Planungsleistungen sind zum Bilanzstichtag in voller Höhe aktiviert. Beim Rücktritt vom Kaufvertrag handelt es sich um ein wertbegründendes Ereignis. Bilanzielle Konsequenzen sind daher im Jahr 2024 zu ziehen. Die Finanzanlagen beinhalten Genossenschaftsanteile an der Berliner Volksbank und sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage 1 zum Anhang). Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen und der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkostenanteile. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zu Anschaffungskosten in Höhe des Zahlungsausgangs ohne Umsatzsteuer (Nettomethode) bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen, die mit Ausfallrisiken behaftet sind, wurden einzelwertberichtigt. Der überwiegende Teil der werthaltigen Forderungen war zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung eingegangen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 3,2 (Vorjahr: TEUR 6,2) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach zu erfassen sind. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 852.203,00 (EUR 852.203,00). Der Nennwert der erworbenen eigenen Anteile, der offen vom Stammkapital abzusetzen ist, beträgt zum 31.12.2023 EUR 134.331,00 (Vorjahr: EUR 51.438,00). Im Jahr 2023 erfolgten Anteilserwerbe im Nennwert von TEUR 82,9. Die Kapitalrücklage beinhaltet ausschließlich Zuzahlungen über den Nennbetrag der Anteile im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von TEUR 9,4 (Vorjahr: TEUR 9,4). Die anderen Gewinnrücklagen sind mit TEUR 105,6 (Vorjahr 326,1) bilanziert. Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
Für die ab 2018 aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanzierten Sachanlagen wird ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) der geförderten Sachanlagen ergebniswirksam aufgelöst. Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde unter Zugrundelegung der im versicherungsmathematischen Gutachten über die Bewertung der Pensionsverpflichtung für die Handelsbilanz ausgewiesenen Werte gebildet. Folgende Berechnungsparameter wurden lt. Gutachten berücksichtigt: Bewertungsmethode für die Verpflichtungen: PUC-Methode Bewertungsmethode für kongruente Bestandteile: Aktivprimat (unter IDW RH FAB 1.021) Faktorbasierte Verfahren gemäß DAV: Deckungskapitalverfahren Rechnungszins zum Stichtag (10-Jahresdurchschnitt): 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.) Rechnungszins zum Stichtag (7-Jahresdurchschnitt): 1,74 % Rententrend: 0,00 % p.a. (Vorjahr: 0,00 % p.a.) Gehaltstrend: 0,00 % p.a. (Vorjahr: 0,00 % p.a.) Fluktuationsrate: 0,00 % p.a. Vorjahr: 0,00 % p.a.) Biometrische Annahmen: © Heubeck-Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck Finanzielle Annahmen für kongruente Bestandteile: Gesamtverzinsungserwartung der Rückdeckungsansprüche Die Pensionsrückstellung wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (§ 253 Abs. 6 S. 1 HGB) ergibt EUR 159,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.
Die verrechneten Aufwendungen und Erträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen (Erfüllungsbeträge) betreffen in Höhe von TEUR 466,7 (Vorjahr: TEUR 491,2) Rückstellungen für ehemalige Organmitglieder bzw. Hinterbliebene. Gemäß Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine Verrechnung der Pensionsverpflichtung mit den Zeitwerten der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Sofern der Erfüllungsbetrag der Rückstellung den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt, wird saldiert eine Pensionsrückstellung ausgewiesen. Die Rückdeckungsansprüche aus den Lebensversicherungen sind mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Mit der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 erfolgt ab dem Vorjahr eine kongruente Bewertung von Pensionsrückstellung und Rückdeckungsversicherungsanspruch. Mit der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 wird die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verbessert. Steuerrückstellungen für die Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag sowie für die Gewerbesteuer waren unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen nicht einzustellen, es bestehen Steuererstattungsansprüche bei den Ertragssteuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken in angemessener Höhe. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Gemäß Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine Verrechnung der Pensionsverpflichtung mit den Zeitwerten der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Sofern der Erfüllungsbetrag der Rückstellung den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt, wird saldiert eine Pensionsrückstellung ausgewiesen. Die Rückdeckungsansprüche aus den Lebensversicherungen sind mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Mit der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 erfolgt ab dem Vorjahr eine kongruente Bewertung von Pensionsrückstellung und Rückdeckungsversicherungsanspruch. Mit der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 wird die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verbessert. Steuerrückstellungen für die Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag sowie für die Gewerbesteuer waren unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen nicht einzustellen, es bestehen Steuererstattungsansprüche bei den Ertragssteuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken in angemessener Höhe. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Wesentlichen sind das folgende Positionen:
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Vorjahr vollständig getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (mit Ausnahme der planmäßigen Tilgungen der Kredite sowie der Gewährleistungseinbehalte) waren zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung weitestgehend ausgeglichen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehensgewährung werden in Höhe von TEUR 184,6 (Vorjahr: TEUR 282,4) in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Diese Verbindlichkeiten sowie die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen gegenüber Mitarbeitern von TEUR 211,1 (Vorjahr: TEUR 316,6) werden bis zum 31.12.2025 zurückgezahlt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Umsatzerlöse beinhalten neben den ingenieurtechnischen Lieferungen und Leistungen auch Vermietungserlöse sowie die Umsätze aus der Weiterbildung inkl. Zuschüsse für die Berufsfachschule. Andere aktivierte Eigenleistungen des Berichtsjahres (TEUR 264) betreffen technische Anlagen und Maschinen im Bau. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 262 auf TEUR 471 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Zuschüssen für Förderprojekte (TEUR 196), die im Jahr 2023 anders als im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Die bezuschussten Förderprojekte im Jahr 2023 umfassen aufgrund Art und Zusammensetzung der Projekte anders als in den Vorjahren Kostenerstattungen für Forschungs- bzw. Entwicklungsprojekte. Korrespondierend dazu sind Ansprüche auf Projektzuschüsse in sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, während diese im Vorjahr in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 445, die aus der Insolvenz eines Großkunden resultieren. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für das kommende Jahr die folgenden finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
2. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind: - die Geschäftsführer, - die Gesellschafterversammlung, - der Beirat. Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Dipl. Ing. Bernd Rhiemeier Dipl.-Ing. Jan Frederik Seidel (ab 25. Oktober 2023) Die Eintragung des weiteren Geschäftsführers in das Handelsregister erfolgte am 3. Juni 2024. Der Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung erfolgten Zahlungen in Höhe von TEUR 45,6 (Vorjahr: TEUR 45,4) für Ruhegehälter und Hinterbliebenenbezüge. Für diese früheren Organmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 466,7 (Vorjahr: TEUR 491,2) ausgewiesen. Dem Beirat gehörten im Berichtsjahr an: Dipl. Ing. Werner Zuchhold, Pensionär Dipl. Ing. Wolfgang Lau, Pensionär Beiratsvergütungen wurden in Höhe von TEUR 48,0 gezahlt (Vorjahr: TEUR 48,0). AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2023 - 31.12.2023Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 9,33 EUR. 1.1.2022 - 31.12.2022Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 430,29 EUR. sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. An die AUCOTEAM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AUCOTEAM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUCOTEAM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 18. Juli 2024 UHY Deutschland AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sten Kunzmann, Wirtschaftsprüfer Annegret Kulla, Wirtschaftsprüferin |
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