ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft
Otto-Lilienthal-Straße 23, 27777 Ganderkesee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Doll seit 11.8.2025 | Prokura |
Wiebke Buck seit 11.6.2020 | Prokura |
Gregor Bremer seit 23.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Nicolas Dr. von Mende seit 18.5.2009 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATLAS AIR SERVICE AktiengesellschaftGanderkeseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft, Ganderkesee1. Grundlagen des Unternehmens Die Unternehmensaktivitäten der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft sind in drei Geschäftssparten gegliedert: Instandhaltung und Modifikationen von Geschäftsreiseflugzeugen einschließlich Komponenteninstand- haltung und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, Luftverkehrsunternehmen und Forschungsflugbetrieb, Kauf und Verkauf und Handelsvermittlung von Geschäftsreiseflugzeugen. Forschung und Entwicklung gehören nicht zum Tätigkeitsbereich des Unternehmens. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Märkte für die drei Geschäftssparten haben sich uneinheitlich entwickelt: Die Nachfrage nach Privatcharterflügen und daraus folgend die Nachfrage nach Geschäftsreiseflugzeugen war im Berichtsjahr deutlich rückläufig nach einem "überhitzten" Markt in 2022, der neue konkurrierende Charterfluganbieter zum Markteintritt motiviert hat. Instandhaltung und Modifikationen sind weiterhin gut gefragt aufgrund der alternden Charterflugzeugflotte in Europa; zusätzliche Nachfrage kann für Güter und Leistungen zur Verteidigung erwartet werden, wenn der öffentliche Auftraggeber die notwendigen Beschaffungsaufträge erteilt. Die Gesamtflugleistung im Geschäftsreiseflugbetrieb im europäischen Luftraum war mit 740.000 Flügen gegenüber Vorjahr um -7% geringer (Quelle: European Business Aviation Association, Traffic Tracker). Im Luftverkehrsunternehmen der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft sind die Charterpassagier-Flugstunden gegenüber Vorjahr um +9% gestiegen aufgrund der Einflottung von vier zusätzlichen Flugzeugen. Die europäische Flotte der Geschäftsreiseflugzeuge ist mit 3.914 (Jets und Turboprop) auf annähernd gleicher Größe wie im Vorjahr (3.856 Flugzeuge; Quelle: European Business Aviation Association, Fleet Tracker). ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft hat im Berichtsjahr 6 Flugzeuge vermittelt, gekauft oder verkauft; im Vorjahr wurden 18 Kauf-, Verkaufs- und Vermittlungsgeschäfte abgeschlossen. Bei etwa gleichbleibender Geschäftsreiseflugzeug-Flottengröße in Europa und gleichzeitig zunehmendem Flottenalter wird sich die Wertschöpfung im Marktgebiet für die Instandhaltung von Geschäftsreiseflugzeugen weiter erhöhen. Der Vorstand ist mit der Auslastung der gewerblichen Mitarbeiter in der Geschäftssparte Instandhaltung und Modifikation im Geschäftsjahr zufrieden. 2.2 Geschäftsverlauf Die ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft hat ein gegenüber dem Vorjahr geringeres Unternehmensergebnis erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt € 5,5 Mio. (Vorjahr € 6,5 Mio.) und resultiert aus dem positiven Ergebnisbeitrag der Geschäftssparte Instandhaltung und Modifikationen sowie aus der Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft Augsburg Air Service GmbH in Höhe von € 2,0 Mio. (im Vorjahr € 1,0 Mio.). Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Ergebnis vor Steuern von mindestens € 7 Mio. geplant worden. Die Planung ist nicht erreicht worden aufgrund geringerer Erträge aus dem marktschwachen Handel mit gebrauchten Geschäftsreiseflugzeugen und einem deutlich defizitären Charterflugbetrieb, der mit eigenen Fehlentscheidungen und einer rückläufigen Nachfrage bei gleichzeitig stärkerem Wettbewerbsdruck zu kämpfen hat. Außerdem mussten Auftragsverschiebungen und fehlenden Auftragsabrufe des öffentlichen Auftraggebers sowie die geplante aber nicht erfolgte Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft AAL AG hingenommen werden. Der Vorstand ist mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft zufrieden. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtert trotz zunächst nicht absehbarer Auswirkungen des Ukraine-Krieges. 2.3.a Ertragslage Der Ertrag resultiert aus Umsatzerlösen in Höhe von € 53,0 Mio. (Vorjahr € 57,2 Mio.), zuzüglich der Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen in Höhe von € 0,3 Mio. (Vorjahr: Bestandserhöhung € 0,3 Mio.) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,2 Mio.). Die Betriebsleistung betrug demnach € 54,0 Mio. (Vorjahr 58,7 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 auf € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,2 Mio.) gestiegen und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 0,5 Mio., Außerordentliche Erträge aus Schadensersatz in Höhe von € 0,3 Mio. und Erträgen aus der Weiterbelastung von Versicherungskosten in Höhe von € 0,2 Mio. Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr € 31,1 Mio. (Vorjahr: € 34,2 Mio.). Der sonstige betriebliche Aufwand betrug im Geschäftsjahr € 5,1 Mio. (Vorjahr: € 8,1 Mio.) und enthält hauptsächlich Betriebskosten in Höhe von € 1,7 Mio. und Verwaltungskosten in Höhe von € 2,3 Mio. Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr € 3,6 Mio. (Vorjahr € 0,9 Mio.). Die Tochtergesellschaft Augsburg Air Service GmbH hatte im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1,3 Mio. erzielt und davon im Geschäftsjahr 2023 € 2,0 Mio. ausgeschüttet (Ausschüttung im Vorjahr € 1,0 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 hat die Augsburg Air Service GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1,4 Mio. erwirtschaftet. Die Ertragsteuern betragen € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,8 Mio.) Das Ergebnis nach Steuern betrug € 4,2 Mio. und im Vorjahr € 4,6 Mio. 2.3.b Finanzlage Die Finanzen des Unternehmens sind stabil und geordnet. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfrist und wenn möglich mit Skontoabzug bedient. Das Forderungsmanagement des Unternehmens zielt auf fristgerechte Zahlungseingänge der Kundenforderungen. Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen im Geschäftsjahr betrugen € 0,1 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 betrug 39,4 % (Vorjahr: 38,7 %). Gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten in Höhe von € 8,9 Mio. für die Finanzierung von zwei Luftfahrzeugen und den Erwerb der Tochtergesellschaft AAL AG in Altenrhein/Schweiz. Das Unternehmen verfügt über unbesicherte, ungekündigte Betriebsmittelkreditlinien von drei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt € 10,52 Mio. sowie einer weiteren Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von US-$ 6,6 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. Dezember 2023 € 3,0 Mio. (Vorjahr € 4,7 Mio.) Investitionen in Höhe von € 0,7 Mio. wurden überwiegend für den Erwerb von Anlagen getätigt. 2.3.c Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt € 37,1 Mio. (Vorjahr € 37,4 Mio.). Die Entwicklung der Bilanzsumme resultiert aus dem Erwerb eines Luftfahrzeuges, welches dem Warenbestand zugeordnet ist, gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen und hoher Abschreibungen eines Luftfahrzeugs im Anlagevermögen sowie gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bei deutlich geringeren Steuerrückstellungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen € 4,6 Mio. (Vorjahr € 5,1 Mio.), davon betrifft ein großer Teil Forderungen gegen einen öffentlichen Auftraggeber. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Betriebsleistungsdaten und kaufmännische Kennzahlen sowie GuV- und Spartenrechnungen werden monatlich dem Management und dem Aufsichtsrat bereitgestellt. Das Management nutzt diese Informationen für die Unternehmenssteuerung. Nach jedem Kalenderquartal wird eine aktuelle Prognose für das gesamte Geschäftsjahr dem Aufsichtsrat und den Banken bereitgestellt. Zu Beginn des Geschäftsjahres wird eine Geschäftsplanung und eine Dreijahresfortschreibung erstellt. Wichtigster finanzieller Leistungsindikator ist das Ergebnis vor Steuern. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der luftfahrttechnische Instandhaltungsbetrieb einschließlich zerstörungsfreier Werkstoffprüfung (DE.145.0017), das Luftverkehrsunternehmen (D-220EG) und die Lufttüchtigkeitsüberwachung (DE.CAMO.220AOC) werden von den zuständigen Luftfahrtbehörden regelmäßig auditiert. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine NADCAP-Zertifizierung und eine DIN-9100-Zertifizierung, die regelmäßig auditiert und erneuert werden. Durch Audits unserer Kunden werden unsere Qualitätsstandards regelmäßig überprüft. 3. Prognosebericht Für das anschließende Geschäftsjahr (Januar - Dezember 2024) wird ein etwa gleich guter Geschäftsverlauf erwartet. In der Geschäftssparte Instandhaltung und Modifikationen wird im Bereich der zivilen Instandhaltung von Geschäftsreiseflugzeugen eine bessere Auftragslage und geringere Stückkosten erwartet als im Vorjahr. Aus dem Bereich der Sondermissionsumbauten sollen mindestens gleichhohe Erlöse wie im Vorjahr erwirtschaftet werden können. Das weitere Wachstum der Komponentenwerkstatt wird ebenfalls zu einem besseren Ergebnis beitragen können. Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung wird ebenfalls ein positives Ergebnis beitragen können. Im Flugzeughandelsgeschäft werden Vermittlungsprovisionen und Handelsmargen auf Niveau des Vorjahres erwirtschaftet werden können. Die Geschäftssparte Flugbetrieb muss durch organisatorische Verbesserungsmaßnahmen ein besseres Ergebnis als im Vorjahr erwirtschaften; dafür sind bereits Maßnahmen initiiert und zwei defizitär eingesetzte Charterflugzeuge haben die Flotte bereits verlassen. Aus dem Forschungsflugbetrieb für den öffentlichen Auftraggeber werden Ergebnisbeiträge auf Höhe des Vorjahres erwartet. Das Tochterunternehmen Augsburg Air Service GmbH wird bei seinem geplanten Geschäftsverlauf wieder eine Gewinnausschüttung mindestens in Höhe der Ausschüttung des Berichtsjahres leisten können. Das Tochterunternehmen AAL AG soll mit der geplanten Leistung eine Gewinnausschüttung erwirtschaften. Das Unternehmen plant für das neue Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von mindestens € 7,0 Mio. Das Unternehmen wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um auch künftig stets in der Lage zu sein, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Das Unternehmen plant den Neubau einer Halle für Flugzeuginstandhaltung auf einem angrenzenden Grundstück zur bestehenden Halle. Mit dem Flughafen Bremen als Grundstückeigentümer ist ein Erbpachtvertrag mit Verlängerungsoptionen für insgesamt 90 Jahre abgeschlossen worden, beginnend am 1. Juli 2024. Die Laufzeit des Erbpachtvertrages für das Grundstück der bestehenden Halle wurde auf die neue Laufzeit verlängert. Mit dem Neubau soll in 2024 begonnen werden. 4. Risikobericht 4.1 Risikomanagementsystem In dem Unternehmen ist ein Risikomanagementsystem als Bestandteil des Berichtswesens etabliert. Das monatliche Berichtswesen dient zur Unternehmensteuerung und zur Information des Aufsichtsrates und der Banken und gibt Auskunft über die Lage des Unternehmens. 4.2 Branchenspezifische Risiken Die Kunden des Unternehmens sind Geschäftsreisefluggesellschaften, Unternehmen und vermögende Privatpersonen sowie Unternehmen der Luftfahrtindustrie und der öffentliche Auftraggeber. Eine konjunkturelle Störung könnte die Nachfrage insgesamt negativ beeinflussen; bereits eine volkswirtschaftliche Verunsicherung würde die Flugzeugkaufnachfrage wieder reduzieren, wie weltweit bereits im Frühjahr und Sommer 2020 aufgrund der Corona-Pandemie zu beobachten war. Eine rückläufige Ausgabenbereitschaft vermögender Privatkunden und der Unternehmen oder Reisebeschränkungen aufgrund von beispielsweise Pandemie oder Krieg würde die Charter- flugnachfrage verringern. Diese konjunkturellen Störungen würden mit Verzögerung auch negativ auf den Instandhaltungsbetrieb wirken. Wirtschaftssanktionen können den Instandhaltungsbetrieb und den Flugzeughandel sofort stören. Kriege, Terroranschläge, Pandemien, Welthandelseinschränkungen und andere Ereignisse verursachen konjunkturelle Störungen, die heute nicht absehbar sind und daher nicht in der Geschäftsplanung berücksichtigt wurden. Die Auswirkungen des seit Jahresbeginn 2022 anhaltenden Ukraine-Krieges und die hieraus resultierende Störung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist für 2024 nicht absehbar. Alle Geschäftssparten der ATLAS AIR SRVICE Aktiengesellschaft können von flugbetrieblichen Einschränkungen, wirtschaftlichen Sanktionen, krankheitsbedingten Kapazitätsengpässen, Schwierigkeiten bei Vorlieferanten und konjunkturellen Krisen negativ betroffen werden. Darüber hinaus könnten in der Zukunft möglicherweise vom Gesetzgeber geforderte Umweltschutzmaßnahmen ein Risiko darstellen und das neue gesellschaftliche Bewusstsein für Klimaschutz in der Zukunft die Nachfrage nach Flugreisen insgesamt und damit auch nach Geschäftsreiseflügen negativ beeinflussen. Ein weiteres Risiko kann ein sich in Zukunft erhöhender Wettbewerbsdruck im Instandhaltungsbetrieb darstellen, da die Flugzeughersteller ihr Leistungsangebot auf die Instandhaltung ausweiten. 4.3 Ertragsorientierte Risiken Das Unternehmen ist mit drei Geschäftssparten und zwei Tochtergesellschaften breit aufgestellt. Spezifische Ertragsrisiken für die Geschäftssparten und die zwei Tochtergesellschaften können aus besonderen Ereignissen oder neuen Rahmenbedingungen entstehen. Im Instandhaltungsbetrieb werden Auslastungsschwankungen durch flexible Arbeitszeit und auftragsbezogene Hereinnahme von Leiharbeitern nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz entsprochen. Einkaufspreisänderungen bei Ersatzteilen und Hilfs- und Betriebsstoffen werden jährlich in der eigenen Preiskalkulation und bei besonderen Änderungen durch unterjährige Preisanpassungen berücksichtigt. Insofern sind Ertrags- und Preisänderungsrisiken eng begrenzt. Im Handel mit Geschäftsreiseflugzeugen wird die herstellerunabhängige Vermittlung sowie der Kauf und Verkauf von gebrauchten Geschäftsreiseflugzeugen fortgesetzt. 4.4 Qualitätsrisiken Eine fehlerhafte Dienstleistung kann neben Haftungsrisiken auch zu Reputationsschäden führen. Das luftrechtlich vorgeschriebene, mehrfach jährlich auditierte und bewährte Qualitätsmanagement in der Flugzeuginstandhaltung, in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, in dem Bereich Sondermissionsumbauten und im Luftverkehrsunternehmen kann mögliche Qualitätsrisiken wirksam minimieren. 4.5 Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen verfügt über eine ausreichende Liquidität und stabile Bankkreditlinien. Liquiditätsrisiken sind nicht absehbar. Das Unternehmen ist US-$/Euro-Währungsschwankungen ausgesetzt. Die Provisionseinnahmen und Handels- margen aus dem Flugzeughandel und die Ausgaben für Ersatzteile werden überwiegend in US-$ abgerechnet. Aus US-$-Einnahmen und US-$-Ausgaben resultiert ein niedriger Saldo, der nicht prognostizierbar ist. Auftrags- bezogen werden hohe US-$-Ausgaben für Fremdleistungen zum aktuellen US-$-Einkaufskurs an Kunden weiter- berechnet. Im Jahr 2016 wurde im Rahmen einer Betriebsprüfung die bisherige Handhabung der Einfuhrumsatzsteuer auf eingeführte Triebwerke und Ersatzteile aufgegriffen. Sämtliche Veranlagungen aufgrund dieser Thematik sind inzwischen bezahlt. Der seinerzeit verantwortliche Steuerberater hat Schadensersatz wegen Falschberatung geleistet. Weitere finanzwirtschaftliche Risiken bestehen nicht. Zusätzliche finanzwirtschaftliche Chancen sind in der Bilanz nicht berücksichtigt; diese Chancen resultieren beispielsweise aus zusätzlich nicht erwarteten Einfuhrumsatz- steuererstattungen oder dem Erhalt möglicher Schadenersatzansprüche. 5. Chancenbericht Krisen und negative Zukunftserwartungen können nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft beeinträchtigen, sondern auch Chancen bieten, die pragmatisch und professionell genutzt werden können. Im Flugzeughandel wird die herstellerunabhängige Vermittlung, Kauf und Verkauf von gebrauchten Geschäftsreiseflugzeugen und die Vermittlung von Sondermissionsflugzeugen an öffentliche Auftraggeber fortgesetzt. Im zivilen Instandhaltungsbetrieb wird die Auslastung erhöht; für Sonder- missionsumbauten sollen zusätzliche Aufträge für Einrüstungen eingeworben werden. Der Charterflugbetrieb kann durch organisatorische Maßnahmen sein Ergebnis weiter verbessern und seine Flugaktivitäten erhöhen; der Forschungsflugbetrieb für öffentliche Auftraggeber kann auf weitere Flugzeuge ausgeweitet werden. Wachstum in den Instandhaltungsbetrieben der Tochtergesellschaften Augsburg Air Service GmbH und AAL AG kann deren Gewinnausschüttungsbeträge erhöhen. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzinstrumente des Unternehmens sind Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten, Bankdarlehen und unbesicherte frei verfügbare Betriebsmittelkreditlinien. Forderungsausfälle werden durch ein effektives Forderungsmanagement sehr geringgehalten und in Zweifelsfällen durch Zahlung-vor-Lieferung und andere Sicherungsmaßnahmen verhindert. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Es bestehen drei Bankverbindlichkeiten: Ein unbesichertes Darlehen für die Teilfinanzierung des Aktienerwerbes der neuen Tochtergesellschaft AAL AG und zwei unbesicherte Darlehen für den Erwerb von zwei Forschungsflugzeugen. Derivative Finanzinstrumente werden zu Sicherungszwecken wurden nicht eingesetzt Weitere Sicherungsgeschäfte gegen Finanzrisiken wurden nicht getätigt, weil weitere Währungsrisiken nicht bestehen und Liquiditätsrisiken und Ausfallsrisiken durch das Forderungsmanagement und die Unternehmenssteuerung minimiert sind. Im Anhang sind die nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 Aktiengesetz erforderlichen Angaben enthalten. 7. Beteiligungen Das Unternehmen ist alleinige Gesellschafterin der Augsburg Air Service GmbH, Augsburg. Die Augsburg Air Service GmbH ist Instandhaltungsbetrieb für Flugzeuge der Hersteller Embraer Executive Jets, Beechcraft, Hawker, Nextant, Cirrus und Cessna Citation sowie anderer Hersteller für Kolbenmotor-Propellerflugzeuge. Die Geschäftsentwicklung dieser Tochtergesellschaft verlief in 2023 zu unserer größten Zufriedenheit. Das Unternehmen ist alleiniger Aktionär der AAL AG in Altenrhein/Schweiz. Die AAL AG ist Instandhaltungs- betrieb für Flugzeuge der Hersteller Embraer Executive Jets, Cessna Citation und Gulfstream. Die Geschäftsentwicklung dieser Tochtergesellschaft verlief in 2023 zufriedenstellend trotz der nachteilig wirkenden Wechselkursstärke des Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Das Unternehmen ist 100 % Gesellschafter der AAD Atlas Air Development GmbH. Diese Tochtergesellschaft ist nicht aktiv. 8. Schlusserklärung zum Bericht des Vorstandes über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG Die ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 ein von der WEYSA GmbH, Ganderkesee, abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 Aktiengesetz. Der Vorstand der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft hat deshalb gemäß § 312 Absatz 1 Aktiengesetz einen Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und durch die getroffenen Maßnahmen nicht benachteiligt wurde."
Ganderkesee, 8. April 2024 ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft Ganderkesee Der Vorstand gez. Dr. Nicolas von Mende, Vorstandsvorsitzender gez. Gregor Bremer Vorstand Technik BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft, GanderkeseeA. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft mit Sitz in Ganderkesee und ist im Handelsregister Oldenburg unter der Nummer HRB 202582 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (und der Satzung) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Für Software beträgt die Nutzungsdauer grundsätzlich drei bis fünf Jahre. Die Nutzungsdauer für ein Luftfahrzeug mit einem höchstzulässigen Fluggewicht von unter 20t beträgt 21 Jahre. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dies durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Soweit Investitionszuschüsse vereinnahmt wurden, wird hierfür der gesonderte Passivposten "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" gebildet. Seit dem Geschäftsjahr 2011/2012 werden Zugänge grundsätzlich unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Davor erfolgte die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode, wobei ein Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung dann erfolgt, wenn dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen drei bis fünfzehn Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zwanzig Jahre. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögen mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben gezeigt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen vorgenommen. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden abgegrenzt. Von der Möglichkeit der Bildung aktiver latenter Steuerabgrenzungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rücklagen sind aus dem Ergebnis früherer Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird analog der Nutzungsdauer des bezuschussten Gebäudeneubaus aufgelöst. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Enthaltene Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Der beizulegende Zeitwert einer Zeitkontenrückdeckungsversicherung wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Zeitkontenverpflichtung verrechnet. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet; insofern die Posten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden Fremdwährungsforderungen zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum höheren Geldkurs bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden zu Sicherungszwecken eingesetzt. Sie werden einzeln mit den nach der "Mark-To-Market-Methode" ermittelten beizulegenden Zeitwerten am Bilanzstichtag bewertet; soweit nach handelsrechtlichen Bilanzierungsgrundsätzen zulässig, werden bei Erfüllung der Voraussetzungen Bewertungseinheiten gebildet. Zum Stichtag besteht ein Devisenswap. Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft verfolgt mit der Anschaffung von Luftfahrzeugen ein duales Geschäftsmodell. Die Luftfahrzeuge werden vom Geschäftsbereich Flugbetrieb zur Erbringung von Charterdienstleistungen genutzt. Gleichzeitig sollen diese Luftfahrzeuge vom Geschäftsbereich Flugzeughandel im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit veräußert werden. Daher werden Verkäufe von Luftfahrzeugen als Umsatzerlöse gezeigt. Korrespondierend wird der Restbuchwert der verkauften Flugzeuge als Materialaufwand gezeigt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
3. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft beträgt € 3.000.000,00 und ist eingeteilt in 2.400.000 auf den Namen lautende, nennwertlose Stückaktien. Zum Bilanzstichtag befanden sich unverändert zum Vorjahr die, um weitere Aktionäre aufnehmen zu können, am 30. Juni 2011 erworbenen 240.000 auf den Namen lautende Stückaktien im Bestand der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft. Der auf sie entfallende Betrag des Grundkapitals beläuft sich auf € 300.000,00 (10 % des gezeichneten Kapitals). Der rechnerische Wert der eigenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (€ 300.000,00). 4. sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 1.243 (Vorjahr: T€ 824), Drohverlustrückstellung in Höhe von T€ 345 (Vorjahr: T€ 517), personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 836 (Vorjahr: T€ 881), Rückstellungen für Testflüge in Höhe von T€ 358 (Vorjahr: T€ 465), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 120 (Vorjahr: T€ 276) sowie Rückstellungen für ausstehende Wartungskosten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 285) enthalten. Im Geschäftsjahr 2019 wurde eine Rückdeckungsversicherung für ein Lebensarbeitszeitkonto abgeschlossen. Die ursprünglichen Anschaffungskosten betragen T€ 131. Die fortgeführten Anschaffungskosten für die Versicherung betragen bis zum 31. Dezember 2023 T€ 99. Die Rückstellung wurde, wie folgt aufgeführt, mit Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen verrechnet:
Der Aktivwert ist aus dem zum Schluss der Periode berechneten Deckungskapital abgeleitet. Die dazugehörigen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
5. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten: - aus Steuern: € 536.205,11 (Vorjahr: € 361.006,55) In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Darlehen in Höhe von € 3.609.204,37 (Vorjahr: € 108.013,55) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 128.801,05 (Vorjahr: € 6.007,11). II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Umsätze wurden nahezu ausschließlich im Inland (nämlich in unseren Werften) erzielt; geringfügige Umsätze wurden auch für AOG-Einsätze und NDT-Arbeiten im Ausland getätigt. Allerdings ist von den Werft-Umsätzen ein beträchtlicher Anteil mit ausländischen (zumeist europäischen) Kunden realisiert worden. Das Luftverkehrsunternehmen erzielte seine Umsätze nahezu vollständig in Europa. Der Forschungsflugbetrieb erzielte seine Umsätze innerhalb von Europa. 2. sonstige betriebliche Erträge a. einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnende Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge aus Schadensersatz in Höhe von € 320.000,00 (Vorjahr: € 0,00), periodenfremde Erträge in Höhe von € 102.720,87 (Vorjahr: € 5.440,35) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 0,46 (Vorjahr: € 4.433,22) enthalten. b. Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 495.969,06 (Vorjahr: € 694.961,42) enthalten. 3. Aufwendungen für Altersversorgung Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 22.514,36 (Vorjahr: € 21.231,51) enthalten. 4. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 366.408,29 (Vorjahr: € 1.109.318,52) enthalten. 5. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 2.000.000,00 (Vorjahr: € 1.000.000,00). 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 6.190,82 (Vorjahr: € 7.736,23) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Für die Bestellung eines Erbbau-/Nutzungsrechtes ist jährlich eine Zahlung in Höhe von € 182.400,00 zu leisten. Die Laufzeit des Erbbau-/Nutzungsrechtes wurde im Geschäftsjahr um 20 Jahre verlängert und endet im September 2059. Des weiteren wurde mit Vertraglicher Regelung im Geschäftsjahr 2023 ein Erbbaurecht an einer weiteren Fläche ab Juli 2024 bestellt. Die Laufzeit endet ebenfalls im September 2059. Für die Erweiterungsfläche wurde ein jährlicher Erbbauzins in Höhe von € 91.506,00 vereinbart. Für die Bestellung eines weiteren Erbbaurechts mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2028 ist jährlich eine Zahlung in Höhe von € 14.431,92 zu leisten. Darüber hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
II. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht eingesetzt. III. Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt T€ 97 und gliedert sich wie folgt auf:
IV. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
V. Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats Für die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufsichtsrat erhält eine Vergütungen in Höhe von T€ 90. VI. Organe der Gesellschaft Vorstand - Herr Dr. Nicolas von Mende, Bad Zwischenahn Vorstandsvorsitzender - Herr Gregor Bremer, Berlin Vorstand Technik Aufsichtsrat - Herr Ralf Sauer, Neunkirchen am Brand (Aufsichtsratsvorsitzender) Geschäftsführer der WEYSA GmbH, Ganderkesee - Herr Harm-Dieter Milster, Bremen Geschäftsführer der "Katreus" Handels- und Beteiligungs GmbH, Bremen - Herr Rigk Sauer, Groß-Umstadt Geschäftsführer der WEYSA GmbH, Ganderkesee - Herr Robin Sauer, Ganderkesee Ingenieur und Prokurist der WEYSA GmbH - Herr Maik Sauer, Groß-Umstadt Ingenieur - Herr Sebastian Milster, Bremen Bauingenieur VII. Aufstellung des Anteilbesitzes Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % der Anteile beteiligt:
VIII. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns Der Bilanzgewinn der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft beläuft sich auf T€ 11.611. Darin enthalten ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 7.466. Der Vorstand der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft, Ganderkesee, schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. IX. Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsjahr zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. X. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. XI. Konzernabschluss des Mutterunternehmens Die WEYSA GmbH, Ganderkesee, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister erhältlich. Die ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 2 HGB und grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Aufgrund der befreienden Wirkung des Konzernabschlusses der WEYSA GmbH hat die Gesellschaft gemäß § 291 HGB zulässigerweise keinen Konzernabschluss aufgestellt.
Ganderkesee, 8.April 2024 ATLAS
AIR SERVICE Aktiengesellschaft
Der Vorstand gez. Dr. Nicolas von Mende, Vorstandsvorsitzender gez. Gregor Bremer Vorstand Technik Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Es wurden eingehende Gespräche mit dem Vorstand geführt. Dieser unterrichtete den Aufsichtsrat während der Aufsichtsratssitzungen und zudem unterjährig umfassend und detailliert schriftlich und mündlich über die Entwicklung und die aktuelle Lage des Unternehmens. Es wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mehrere Aufsichtsratssitzungen durchgeführt. Die Sitzungen fanden am 21. März 2023, 28. August 2023 und 21. November 2023 statt. Auf die Bildung von Ausschüssen wurde verzichtet. Der Jahresabschluss der AG, die Buchführung und der Lagebericht sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, die Commerzial Treuhand Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oldenburg, geprüft und in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung befunden worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Jahresabschlussunterlagen wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung am 9. April 2024 zugestellt. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen. Er hat seinerseits sowohl den Jahresabschluss und den Lagebericht der AG geprüft. Einwendungen haben sich dabei nicht ergeben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der AG gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der AG gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Aufsichtsrat haben der Lagebericht des Vorstands und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den Lagebericht des Vorstands geprüft. Beanstandungen haben sich dabei nicht ergeben. Der Abschlussprüfer hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Bericht des Vorstands erhoben und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstands geprüft und auf der Bilanzaufsichtsratssitzung am 9. April 2024 erörtert. Der Aufsichtsrat schlägt vor, dass die Commerzial Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Oldenburg als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss 2024 vom Aufsichtsrat bestellt wird.
Bremen, 9. April 2024 Der Aufsichtsrat Ralf Sauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ATLAS AIR SERVICE Aktiengesellschaft, Ganderkesee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsameer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 8.April 2024 COMMERZIAL
TREUHAND
Dipl.-Kfm. Matthias Eggers, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Timo Cybucki, Wirtschaftsprüfer |
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