NK Informationstechnik GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin Krecksch seit 11.6.2020 | Geschäftsführer |
Oliver Niemietz seit 13.12.2005 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
N.K. Kunststofftechnik GmbHHildesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie N.K. Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Hildesheim ist ein mittelständisch geprägtes Industrieunternehmen, welches sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoffbeschichtungen und -verstärkungen, insbesondere im Bereich der Zahnriemenveredelung spezialisiert hat. Der Hauptabnehmerkreis für die erstellten Produkte setzt sich vorrangig aus Gewerbebetrieben im produzierenden Bereich im In- und Ausland zusammen. Neben der Unternehmenszentrale in Hildesheim bestehen bundesweit Niederlassungen in der Nähe von Mannheim, Duisburg und München. Der über die deutschen Grenzen hinausgehende Vertrieb wird über die niederländische Tochtergesellschaft NK Technics B.V. vorangetrieben. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung: Im Jahr 2023 zeigte die deutsche Wirtschaft weiterhin Widerstandsfähigkeit, jedoch unter anhaltenden Herausforderungen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr; von 2021 zu 2022 war dagegen noch ein Wachstum von 1,8 % zu verzeichnen. Die Wirkungen des Ukraine-Kriegs und die Auswirkungen der gestiegenen Gas- und Rohölpreise beeinflussten auch 2023 maßgeblich die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Die Lieferketten waren 2023 kaum gestört, dennoch blieben Materialengpässe und die Preisdynamik - insbesondere bei Nahrungsmitteln und Energie - eine Belastung. Auch der Fachkräftemangel setzte sich weiter fort und stellte Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbedingt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Die Inflationsrate betrug 2023 im Jahresdurchschnitt 5,9 % und setze damit den Trend hoher Teuerungsraten fort, jedoch leicht abgeschächt gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung führte zu einer anhaltenden Belastung der Kaufkraft privater Haushalte und schmälerte die realen Einkommen. Beim Außenhandel sanken die Importe gegenüber 2022 um 9,7 % und die Exporte um 1,4 % zum Vorjahr. Diese Entwicklung verdeutlicht den Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft durch die gestiegenen Produktionskosten und die schwächere globale Nachfrage. Die Arbeitslosenquote bleibt 2023 stabil bei etwa 5,7 %. Es besteht weiterhin eine kontinuierliche Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Trotz dieser Herausforderungen blickt die deutsche Wirtschaft vorsichtig optimistisch auf das kommende Jahr, wenngleich die Unsicherheiten und Risiken im globalen Umfeld weiterhin hoch sind. Branche: Der Branchenumsatz der deutschen Kunststoffverarbeitung ist im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig und ging um 5,9 % von 77,1 Mrd.€ auf 72,5 Mrd.€ zurück. Nach einem Umsatzanstieg von 10,1 % im Jahr 2022 ist das aktuelle Jahr von Belastungen durch gestiegene Energiekosten und niedrigere Inlandsnachfrage geprägt, inbesondere bei Konsumwaren und Verpackungen. Die Bauwirtschaft und Verpackungshersteller, wichtige Abnehmer der Kunststoffindustrie, litten unter stark gestiegenen Preisen und höheren Zinsen, was die Nachfrage zusätzlich drückte. Während technische Teile ein leichtes Umsatzplus verzeichnen konnten, sorgte die schwächelnde Nachfrage bei Konsumprodukten, etwa in der Elektronik, für Umsatzeinbußen in der Branche. Geschäftsverlauf: Die für 2023 erwarteten Unternehmens-Ziele wurden erreicht. Es wurde ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielt. Die N.K. Kunststofftechnik GmbH beschäftigte durchschnittlich 98 Mitarbeiter (m/w/d), damit durchschnittlich 15 Mitarbeitende mehr als im Jahr 2022. Ertragslage: Das Rohergebnis in 2023 stieg von TEuro 8.419,5 im Vorjahr um TEuro 894,7 auf TEuro 9.314,2 (10,6 %). Der Personalaufwand stieg 2023 gegenüber dem Vorjahr durch die Einstellung von Personal um TEuro 445,8. Die Beteiligungserträge sind 2023 mangels Ausschüttung von Tochtergesellschaften gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Finanzaufwand wurde 2023 durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEuro 75,0 beeinflusst. Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 1.241,3. Finanzlage: Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität, um den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, kurzfristigen Verbindlichkeiten nachzukommen und für unvorhersehbare bzw. unkalkulierbare Ereignisse eine Liquiditätsreserve vorzuhalten. Die im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Investitionen wurden in Höhe von TEuro 1.000,0 durch langfristige Darlehensaufnahme bei Kreditinstituten finanziert. Vermögenslage: Die Bilanzsumme stieg 2023 von TEuro 10.248,6 im Vorjahr um TEuro 1.732,6 auf TEuro 11.981,2 (+16,9 %). Von der Bilanzsumme entfallen TEuro 5.585,2 (Vorjahr: TEuro 3.683,8) auf das Anlagevermögen. Das entspricht 2023 einer Anlagenintensität von 46,6 % (Vorjahr: 35,9 %). Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEuro 2.356,7 getätigt. Darüber hinaus wurden weitere Sachanlageinvestitionen über TEuro 364,0 für 2024 beauftrag. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft ist um das Jahresergebnis abzüglich Ausschüttungen gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt unter Berücksichtigung der gestiegenen Bilanzsumme 74,0 % (Vorjahr: 80,2 %). III. Prognose-, Chancen-, und RisikoberichtIn Zukunft wird sich die N.K. Kunststofftechnik GmbH weiterhin auf die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoffbeschichtungen und -verstärkungen, insbesondere im Bereich der Zahnriemenveredelung konzentrieren. Mit Unterstützung der Tochterunternehmen wird eine Erweiterung des bestehenden Kundenkreises angestrebt. Es sollen neue Märkte innerhalb und außerhalb Europas erschlossen werden. Durch den Aus- und Umbau bestehender sowie neuer Produktionshallen können wir den gestiegenen Bedarf effizienter bedienen. Dies ermöglicht uns eine optimierte Übersicht über die Produktionsabläufe und trägt dazu bei, Lieferzeiten spürbar zu verkürzen. Mögliche Gewährleistungsrisiken wurden im Jahresabschluss durch Rückstellungen zutreffend abgebildet. Umweltrisiken können bei Kunststoffen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Deshalb werden die Rohstoffe ressourcensparend eingesetzt und bei Bedarf entsorgt bzw. recycelt. Für 2024 ist nach Ansicht der Geschäftsleitung mit einem rückläufigen Rohergebnis zu rechnen. Die deutsche Wirtschaft steht weiterhin vor Herausforderungen, die sich vor allem in der geringen Nachfrage im In- und Ausland sowie einer rückläufigen Industrieproduktion zeigen. Die Europäische Zentralbank könnte zudem gezwungen sein, die Zinsen weiter zu erhöhen, sollte die Inflation erneut anziehen, was Investitionen weiter belasten würde. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren. Die Geschäftsleitung erhofft sich jedoch für 2025 neue Impulse für ein wirtschaftliches Wachstum und damit einem Anstieg des Rohergebnisses der Gesellschaft. Die Gesellschaft nutzt verschiedene Kontrollsysteme, um die geschäftliche Entwicklung und die mit den Geschäften verbundenen Risiken zu ermitteln und zu steuern. Der unternehmensinterne Austausch und die Verarbeitung von Informationen und Daten kann zu einer Unterbrechung von Betriebsabläufen führen. Aus diesen Gründen ist die Gesellschaft von funktionsfähigen IT-Systemen abhängig. Die Gesellschaft versucht Risiken versuchen wir mit Support-, Service- und Dienstleistungsverträgen zu minimieren. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf sensible Unternehmensdaten begegnen wir mit dem Einsatz von Firewall-Systemen und der Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Datenbestände. Bereits etablierte Schutzmaßnahmen werden fortlaufend aktualisiert und erweitert, um eine Sicherheit der IT-Prozesse und Daten zu gewährleisten.
Hildesheim, den 15. November 2024 Oliver Niemietz Marvin Krecksch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet N.K. Kunstofftechnik GmbH. Der Sitz der Gesellschaft ist in Hildesheim. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hildesheim unter HRB 1895 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Soweit es für die Verständlichkeit des Jahresabschlusses erforderlich war, wurden Postenbezeichnungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden II. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfogt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu acht Jahren), bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich unbegrenzt ist, wurden zu Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünfzig Jahren), oder mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände werden analog § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG bewertet. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren bezulegenden Wert. Vorräte Die Bewertung der Gegenstände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Für den geringen relativ gleichbleibenden Bestand an unfertigen Erzeugnissen wurde ein Festwert (Euro 15.000,00) angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten). Für den geringen relativ gleichbleibenden Bestand an Waren wurde ein Festwert (Euro 5.000,00) gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzung Aktiviert werden unter dieser Position Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verteilung dieses Abgrenzungspostens erfolgt anteilig auf die Jahre der Inanspruchnahme der zugrunde liegenden Leistungen. Rückstellungen Rückstellungen werden für die im Gesetz in § 249 Abs. 1 HGB beschriebenen Zwecke, insbesondere für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Der Ausweis von Steuerrückstellungen erfolgt gesondert. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist am Ende des Anhangs dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Derivative Finanzinstrumente Bei dem derivativen Finanzinstrument handelt es sich um einen Zinscap (Grundgeschäft Euro 1.250.000,00, Laufzeit bis zum 28.06.2024), der Zinsänderungsrisiken für Darlehn gegenüber Kreditinstituten begrenzt. Die Bewertung erfolgte unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Zum Abschlussstichtag ergibt sich ein positiver Marktwert von Euro 1.045,56 (Vorjahr Euro 5.605,41). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Euro 803.048,62, Vorjahr: Euro 840.187,20) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 498.886,21 (Vorjahr: Euro 513.136,21), davon betreffen Euro 390.886,21 (Vorjahr: Euro 387.136,21) Gesellschafter. Die Forderungen gegen Geschäftsführer wurden unter folgenden Bedingungen gewährt:
Von den "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen" haben Euro 590.294,51 (Vorjahr: Euro 569.539,69) am Abschlussstichtag eine Restlaufzeit von mehr als ein Jahr. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Verbindlichkeiten Unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" werden Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 2.206,28 (Vorjahr: Euro 2.206,28) ausgewiesen.
Von den Verbindlichkeiten sind am Abschlussstichtag insgesamt Euro 2.018.181,80 (Vorjahr: Euro 1.212.121,20) durch Grundpfandrechte gesichert, davon Euro 2.018.181,80 (Vorjahr: Euro 1.212.121,20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. Angaben über sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Restlaufzeiten wurden unter Berücksichtigung der vertraglichen bzw. gesetzlichen Kündigungsfristen ermittelt. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der hier ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir derzeit gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. III. Sonstige Angaben Angaben über die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer, die während des Geschäftsjahres beschäftigt sind beträgt insgesamt 98 , davon 31 kaufmänische Angestellte und 67 gewerbliche Arbeitnehmer. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane: Geschäftsführer Herr Hans-Joachim Krecksch, Industriemeister (bis 31. Dezember 2023) Herr Oliver Niemietz, Kunststoffkonfektionär Herr Marvin Krecksch, Techniker für Maschinenbau Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hat:
Jahresabschluss zum 31.12.2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die N.K. Kunststofftechnik GmbH, Hildesheim Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der N.K. Kunststofftechnik GmbH, Hildesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der N.K. Kunststofftechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht ,aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kassel, den 15. November 2024 Dietze,
Pilger & Co. WP GmbH
gez. Matthias Pilger, Wirtschaftsprüfer gez. Lars Kläber, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.1.2025. |
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