OvP Verlagsholding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Richard Dr. Mattner seit 24.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Accuron Industrial Technologies Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Accuron Industrial Technologies GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Konzernlagebericht für 2023/2024Accuron Industrial Technologies GmbH - Grundlagen der Gesellschaft Die Accuron Industrial Technologies GmbH (AIT) ist Muttergesellschaft eines zur Accuron Technologies Gruppe gehörenden deutschen Teilkonzerns. Oberste Konzerngesellschaft der Accuron Technologies Gruppe ist die in Singapur ansässige Temasek Holdings (private) Limited, Singapur. Als Technologiekonzern unterteilt sich die Accuron Technologies Gruppe in vier Geschäftsbereichen, die weltweit tätig sind:
Accuron Industrial ist in den folgenden Technologiebereichen tätig:
Die Accuron Industrial Technologies GmbH zählt zur Business Unit Accuron Industrial aus Singapur, die in Deutschland als eigenständiger Teilkonzern geführt wird. Der deutsche Teilkonzern setzt sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 aus den folgenden Unternehmen zusammen:
Die mechatronic systemtechnik GmbH, Österreich, und die esmo Firmen stehen für die Entwicklung und Fertigung von Anlagen und Sondermaschinen für die Halbleiterindustrie. Die Zasche handling GmbH stellt Handhabungsgeräte für verschiedene industrielle Anwendungsfelder her. Die flextos GmbH liefert Maschinentechnik für den Trockenbau sowie verwandte Ausbauprodukte. Während die Zasche handling GmbH und esmo Firmen aus einer den Gesamtkonzern betreffenden, internen Umstrukturierung hervorgingen, wurde die Anteile an der mechatronic systemtechnik GmbH im Jahr 2017 erworben. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das globale Wachstum erwies sich im Jahr 2023 als widerstandsfähig, wobei die Inflation schneller als erwartet zurückging. Jüngste Indikatoren deuten auf eine gewisse Abschwächung des Wachstums hin, wobei die Auswirkungen der restriktiveren Finanzbedingungen weiterhin auf den Kredit- und Immobilienmärkten zu spüren sind und der Welthandel gedämpft bleibt. Angriffe auf Schiffe im Roten Meer haben zu einem drastischen Anstieg der Transportkosten und längeren Lieferzeiten geführt, wodurch Produktionspläne gestört wurden, und der Preisdruck zunahm. Wie im Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung gemeldet nahm das Bruttoinlandsprodukt 2023 im Jahresdurchschnitt um 0,3 % (2022: +1,9 %) ab. Die Arbeitslosenquote ist aufgrund des Beschäftigungsabbaus gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % auf 5,7 % (2022: 5,3 %) gestiegen. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung) Langfristig erscheint die Nachfrage nach Produkten der Accuron Industrial Technologies GmbH weiterhin sehr robust zu sein. Viele der Megatrends wie z.B. autonomes Fahren, e- Mobility, mobile communication, 5G und damit verbundene Anwendungen im Bereich Internet of Things ("IoT"), aber auch die vermehrten Aktivitäten im Bereich Artificial Intelligence ("AI") werden weiterhin gültig bleiben und dadurch den positiven Ausblick unterstützen. Branchenbezogene Rahmenbedingungen esmo-Gruppe Der weltweite Umsatz der Halbleiterindustrie von ca. 520 Milliarden US-Dollar ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 9,4 % zurückgegangen. Für das Jahr 2023 wird lediglich für den europäischen Markt ein Wachstum von 5,9 Prozent prognostiziert. Für die übrigen Regionen wird hingegen ein Rückgang erwartet, wobei für Amerika ein Minus von 6,1 Prozent, für den asiatisch-pazifischen Raum von 14,4 Prozent und für Japan von 2,0 Prozent erwartet wird. (Quelle: World Semiconductor Trade Statistics v. 28.11.2023) Zu den langjährig etablierten Kunden der esmo-Gruppe zählen nach wie vor insbesondere die Unternehmen ST Microelectronics, Infineon und Advantest. Neben der Halbleiterindustrie soll der gesamte Maschinenbau-Sektor durch den Unternehmensbereich Automation stärker zum Erfolgstreiber für die esmo-Gruppe werden. Durch weltweit steigende Lohnkosten wird es für das produzierende Gewerbe immer wichtiger arbeitsintensive Produktionsschritte mit Maschinenhilfe zu automatisieren. Die langfristigen Entwicklungstrends für die Automation, insbesondere die Anforderungen an einen wirkungsvollen Klimaschutz und die voranschreitende Digitalisierung der Fabriken und Lieferketten sind weiterhin vorhanden. Der Zentralverband Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) rechnet nach einem Rückgang im Jahr 2023 von 5,3% für das Jahr 2024 wieder mit einem leichten Anstieg. (Quelle: ZVEI- Elektro- und Digitalindustrie: Uneinheitliche konjunkturelle Signale zum Jahresstart, April 2024) Zasche Die Integrated Assembly Solutions (IAS), eine Teilbranche der Robotik und Automation, ist eng mit dem Weltmarkt für Maschinen verknüpft. Der Umsatz der Hersteller von Komponenten und Systemen der Montage- und Handhabungstechnik verläuft annähernd parallel zur Gesamtbranche. Nach Schätzungen vom Branchenverband VDMA wurde für Integrated Assembly Solutions in 2023 ein Branchenumsatz von 16,2 Mrd. EUR erreicht. Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzplus von 4% auf 16,8 Mrd. EUR erwartet. (Quelle: VDMA https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/86553098; Zugriff am 4. Oktober 2024) Zu den langjährig etablierten Kunden der ZASCHE handling GmbH zählen nach wie vor insbesondere Unternehmen der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. mechatronic-Gruppe Ebenso wie ein Teil der esmo-Gruppe ist mechatronic in der Halbleiterindustrie tätig. Trotz der allgemeinen Abschwächung der Halbleiterkonjunktur in 2024 haben sich mechatronics Produktlinien wafer sorters, handlers, und ring removers als sehr robust erwiesen, insbesondere im Leistungshalbleitermarkt. Schlüsselkunden sind beispielsweise Infineon, ST Microelectronics und Veeco. Geschäftsentwicklung Die kurzfristige Geschäftsentwicklung für die Gesellschaften des deutschen Accuron Industrial Technologies GmbH Teilkonzerns (esmo AG, Zasche handling GmbH und mechatronic systemtechnik GmbH) ist uneinheitlich und von Unsicherheit geprägt. Die Ukrainekrise, die Energiekrise und die steigende Inflation tragen dazu bei. Die Mittelfristentwicklung ist ebenso nicht eindeutig vorhersehbar. Das Wachstum in China und einigen anderen Schwellenländern gestaltet sich uneinheitlich. In allen Ländern der Europäischen Union ist die wirtschaftliche Schieflage signifikant. Die Rückhol-Aktivitäten des Produktionsstandorts USA kann die Nachfrage nach Automatisierungslösungen in den USA befeuern. Möglicherweise können Unternehmen unserer Gruppe davon profitieren, jedoch können sich auch wirtschaftliche Hemmnisse im USA-Geschäft entwickeln. Getrieben durch Kostendruck und technologische Innovationen, beispielgebend sei die Initiative "Industrie 4.0" genannt, wird der weltweite Markt für Fabrikautomatisierung langfristig wachsen. Um dem steigenden Wettbewerb in einem Umfeld verstärkten Preisdrucks zu begegnen und noch bessere Kundenlösungen anbieten zu können, werden Firmenkäufe in relevanten Strategiefeldern gezielt geprüft. Dadurch soll, neben dem beabsichtigten organischen Wachstum, der Geschäftsbereich Accuron Industrial zu einer Größe geführt werden, die eine verteidigungsfähige Marktpositionierung ermöglicht. Als Folge daraus soll der Teilkonzern in die Lage versetzt werden, einen nachhaltigen Beitrag zur Gesamtkonzernprofitabilität von Accuron Technologies Ltd. in Singapur zu leisten. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Verlauf im Geschäftsjahr aufgrund der erfolgten Weiterentwicklung der technologischen Kompetenz, der erfolgten Gewinnung von wertvollen Neukunden und dem weiteren Ausbau und der Optimierung der internen Geschäftsprozesse zufriedenstellend war. Aufgrund der oben beschriebenen Umstände konnten die im Vorjahr geplanten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr sowie das geplante Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr nicht erreicht werden. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns wird zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als weiterhin stabil beurteilt, da die wahrgenommenen Chancen des Konzerns (Geschäftspotenziale und Kundenportfolio) die erkannten Risiken (interne Risiken wie Personalrisiken und externe Branchen- und Wirtschaftsrisiken) überwiegen. Analyse der Ertragslage Ein Vergleich der Umsatz- und Ertragszahlen zum Vorjahr ist auf Ebene der einzelnen, in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Gesellschaften möglich. Die Tochterunternehmen haben in den vergangenen Jahren erheblich in die Entwicklung neuer Produkte und die Ausweitung der Produktionseinrichtungen investiert. Umsatzerlöse des AIT Teilkonzerns im Geschäftsjahr 2023/24:
Auslastung der Produktionskapazitäten Die Produktionskapazitäten waren in allen Bereichen im gesamten Geschäftsjahr ausgelastet. Eine weitere Ausweitung der Produktionskapazitäten ist mittelfristig geplant. Der Auftragseingang des Geschäftsjahres und der Auftragsbestand sind für alle Gesellschaften auf einem Niveau, welches auch für die Zukunft ausgelastete Produktionskapazitäten gewährleisten wird. Durch die Aufteilung von Produktionsaufträgen an mehrere Standorte können Kapazitätsspitzen auf mehrere Unternehmen verteilt werden und so die Auslastung der Produktionskapazitäten optimiert werden. Der Auftragsbestand zum 31. März stellt sich wie folgt dar:
Personal und Personalaufwand Im Berichtsjahr beträgt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) 533 (Vj.: 510). Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 34.009 (Vj.: TEUR 32.657). Die Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung in den Bereichen Entwicklung, Produktionsplanung, Softwareentwicklung und Vertrieb haben sich auch in den letzten zwölf Monaten nicht entspannt. In den kaufmännischen Bereichen und in der Produktion setzen wir auch weiterhin auf die innerbetriebliche Ausbildung. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden für Forschung und Entwicklung TEUR 7,516 (Vj.: TEUR 6.100) eingesetzt, was 9.7% (Vj.: 6,8%) vom Umsatz entspricht. Der größte Teil dieser Aufwendungen ist in Eigenentwicklungsprojekte geflossen. Um die sehr hohen Qualitätsansprüche der Kunden sicherzustellen, werden die Produkte in enger Abstimmung mit den Vertragspartnern laufend verbessert. Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen Das operative Ergebnis wurde insbesondere durch die Geschäftsbereiche Halbleitertechnik getragen. Das operative Ergebnis bzw. das Ergebnis vor Steuern und Zinsen lag bei TEUR 1.575 (Vj.: 7.688 TEUR). Konzernergebnis Das Konzernergebnis beläuft sich auf TEUR -529 (Vj.: TEUR 4.612). Analyse der Vermögenslage Lagerbestand Der Lagerbestand/Vorräte beträgt im Berichtsjahr TEUR 26.485 (Vj.: TEUR 28.230), dem stehen bereits erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 4.251 (Vj.: TEUR 2.290) für Projekte gegenüber, die offen von den Vorräten abgesetzt wurden. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 20.477 um TEUR 4.167 auf TEUR 16.310. Dies war hauptsächlich auf den Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr zurückzuführen. Analyse der Finanzlage Kapitalstruktur und Liquidität Die Eigenkapitalquote beträgt 37% (Vj.: 35%) im Berichtsjahr. Unsere Muttergesellschaft Accuron Technologies Ltd ., Singapur, stellte uns, zusätzlich zum Eigenkapital, im Geschäftsjahr 2023/24 verzinsliches Darlehen in Höhe von TEUR 8.170 (Vj .: TEUR 10.940) zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 8.248 (Vj.: TEUR 1.836). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -13.617 (Vj.: TEUR -10.562). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -4.997 (Vj.: TEUR 18.078). Der Finanzmittelfond, beträgt TEUR 7.802 (Vj.: TEUR 18.369), setzt sich aus dem Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen. Zur Absicherung der erhaltenen Anzahlungen für Projekte wurden die Kontokorrentrahmen erheblich erweitert. Die Finanzierung des Unternehmenszukaufs erfolgte über die Erhöhung der Darlehen durch die Konzernmutter, Accuron Technologies Ltd.. In der Zukunft streben wir eine im Wesentlichen durch Eigenmittel und Gesellschafterdarlehen sichergestellte Finanzierung an. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich auf TEUR 8.190 (Vj: TEUR 9.913). Die sonstigen Verbindlichkeiten blieben mit TEUR 1.776 (Vj: TEUR 1.731) konstant. Investitionen Ergaben sich laufende Investitionen von zusammen TEUR 184 (Vj .: TEUR 135) für immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 13.698 (Vj .: TEUR 10.558) für Sachanlagen im Rahmen der operativen Tätigkeiten der Tochtergesellschaften. Qualitätssicherung Neben dem technischen Know-how, das der Konzern anbietet, ist die Qualität der ausgelieferten Geräte ein entscheidender Faktor der Kundenzufriedenheit und trägt damit zur Verbesserung der Wettbewerbsposition am Markt bei. Aus diesem Grund sind die relevanten Unternehmensprozesse aller Konzerngesellschaften nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Im Rahmen der Prüfungen wurde die Normkonformität der Qualitätsmanagementsysteme ohne Abweichungen bestätigt. Chancen und Risiken Branchenrisiken Exogene Faktoren (beispielweise geopolitische Risiken wie der mehrjährige Krieg in der Ukraine, die Energiekrise und die steigende Inflation) überlagern und verstärken die Branchenrisiken. Hinzu kommt die wachsenden Anforderungen der Regulatorik. Konjunkturelle Einflüsse wirken sich direkt auf die Auftragslage des AIT Konzerns aus. Nach einer historisch langen Wachstumsphase der Hableiterbranche, ist ein sektoraler Einbruch nun eingetreten. Der genaue Zeitpunkt der Erholung ist nur schwer abzusehen. Der bedeutendste Kundensektor, die weltweite Automobilindustrie, bleibt durch neue Konsumentenverhaltensmuster sowie Themen der Elektromobilität und der Digitalisierung weiter unter Druck, der verstärkt an die Lieferanten weitergegeben wird. Der dominierende Automotive-Markt China ist stark zurückgegangen. Liquiditätsrisiken Im Rahmen einer integrierten Liquiditätsplanung wird eine rollierende 12-Monats- Liquiditätsvorschau erarbeitet und zweiwöchentlich nachgeführt. Kurz- und mittelfristige Liquiditätsspitzen werden über Kontokorrentlinien bei Banken abgedeckt. Zur Vermeidung von Forderungsausfällen werden bei Großaufträgen Anzahlungen entsprechend des Produktionsfortschrittes berechnet, in begründeten Einzelfällen werden Kunden nur mit Vorauskasse beliefert. Im internationalen Warenverkehr werden geschäftsübliche Sicherungsinstrumente genutzt. Ein aktives Forderungsmanagement beschleunigt die Zahlungseingänge und lässt Verschlechterungen im Zahlungseingang schnell entgegenwirken. Leistungswirtschaftliche Risiken Die von der Gruppe durchgeführte Reorganisation hat die risikoreduzierende Diversifizierung (Aerospace und Industrieautomatisierung) auf eine höhere Konzernebene verschoben. Dadurch steigt das Risiko stärker schwankender Umsatzerlöse auf der Ebene des Konzerns der Accuron Industrial Technologies GmbH. Durch positive Spezialisierungseffekte soll dieses Risiko (über)kompensiert werden. Allgemeine Risiken werden, soweit wie möglich, durch geschäftsübliche Versicherungen abgedeckt. Zurzeit arbeiten wir in der Accuron Technologies Gruppe an der Implementierung eines BCM Business Continuity Management Systems und eines Risk Management Systems. Gesamtaussage zur Risikosituation Eine Gesamtbetrachtung der Risiken ergibt, dass die Accuron Industrial Technologies GmbH im Wesentlichen den üblichen Gesamtwirtschafts- und auch den jeweiligen Branchenrisiken ausgesetzt ist. Diese umfassen insbesondere den Rückgang der kurzfristigen Nachfrage. Insgesamt sind die Risiken begrenzt und überschaubar und gefährden nicht den Fortbestand des Unternehmens. Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten. Chancen Accuron Industrial Technologies GmbH setzt den Fokus auf die Halbleiterindustrie, ein Markt mit hohen technischen Anforderungen und einer langfristigen Wachstumsperspektive. Durch spezifische Neuentwicklungen im Bereich der Automatisierungstechnik und der Handhabungsindustrie unterstützen wir dieses Wachstum. Durch Neuproduktentwicklungen sowie Optimierungen von Prozessen können wir Lieferzeiten verkürzen, die Qualität erhöhen und flexibler auf Kundenwünsche eingehen. Die Entwicklungsaktivitäten für neue Produkte werden auch in den folgenden Geschäftsjahren neue Markterschließungen für ZASCHE möglich machen. Mit dem neuen Produktkonzept Smart Handling erwarten wir die Gewinnung neuer Kundengruppen. Der Geschäftsbereich "Carbon" konnte durch die Entwicklung eines neuen Gerätes, auf Basis der vorhandenen Bauteile, das Interesse unserer Bestandskunden verstärken. Durch die Standardisierung unserer aktuellen Grundgeräte erwarten wir geringere Beschaffungskosten, effizientere Fertigung und dadurch eine höhere Marktdurchdringung und Umsatzsteigerungen in den nächsten Jahren. Wir treiben das Geschäftsfeld der Halbautomatisierung durch Verknüpfen von klassischen Grundgeräten in Verbindung mit komplexen Steuerungen weiter, um ZASCHE für den aktuellen Trend in der Industrie hin zur Automatisierung vorzubereiten. Ebenso wie ein Teil der esmo-Gruppe ist mechatronic in der Halbleiterindustrie tätig und wird von den globalen Megatrends wie z.B. autonomes Fahren, e-Mobility, mobile communications, 5G und damit verbundene Anwendungen im Bereich Internet of Things ("IoT"), aber auch durch die vermehrten Aktivitäten im Bereich Artificial Intelligence ("AI") wirtschaftlich getrieben. Trotz des derzeit schwierigen Umfelds in der Halbleiterindustrie sind die mechatronic-Produkte sehr nachgefragt. Aufgrund einer engeren Zusammenarbeit mit den einzelnen Tochtergesellschaften erwarten wir Synergien im Bereich der Beschaffung, Nutzung von Software und Niederlassungen im Ausland. Ausblick Die bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr gewonnenen Großaufträge werden im folgenden Geschäftsjahr unternehmensübergreifend im Firmenverbund abgewickelt und die Abnahme realisiert. Insbesondere kurzfristig ist die wirtschaftliche Branchenlage durch Unsicherheit geprägt. Mittel- und langfristig ist die Situation weiterhin sehr positiv. Die Branchennachfrage wird unter anderem durch die Initiative "Industrie 4.0" weiterhin belebt, wodurch der gesamte Geschäftsbereich von der weltweit wachsenden Halbleiterindustrie profitieren kann. Es werden Maßnahmen geplant, um potenzielle Kunden in den wichtigsten Abnehmerländern noch besser zu bedienen, beispielsweise durch den Aufbau bzw. Ausbau von Länderorganisationen. Dadurch soll das beabsichtigte organische Wachstum beschleunigt werden. Zusammen mit der parallel verlaufenden Akquisitionsstrategie soll das Wachstum beschleunigt werden. Der zentrale KPI der Gruppe ist der Umsatz. Für das Geschäftsjahr 2024/25 rechnen wir trotz der wirtschaftlichen Eintrübung mit einem Umsatz von etwas über 92 Mio. EUR. Diese Einschätzung basiert auf der Analyse der Auftragseingänge und der positiven Erfolgseinschätzung von Aufträgen, die sich derzeit in der Angebotsphase befinden und die noch im Geschäftsjahr 2024/25 zu Umsätzen führen würden. Bezüglich der Prognose zum Ergebnis vor Steuern wird mit einem Ergebnis auf Vorjahrsniveau gerechnet.
München, den 7. Februar 2025 Dr. Mike Richard Mattner, Geschäftsführer Mr. Edwin Chow, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung 1. April 2023 bis 31. März 2024
Konzernanhang für das Wirtschaftsjahr 2023/24Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB und gemäß der Vorschriften des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft Accuron Industrial Technologies GmbH Gleichmannstraße 1 81241 München Registerinformationen Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Accuron Industrial Technologies GmbH (im Folgenden AIT GmbH) seit dem 24. Januar 2019 mit Sitz in München im Handelsregister München unter der Nummer HRB 246250 eingetragen. Konsolidierungskreis Die AIT GmbH ist Muttergesellschaft eines zur Accuron Technologies Gruppe gehörenden deutschen Teilkonzerns. Oberste Konzerngesellschaft der Accuron Technologies Gruppe ist die in Singapur ansässige Accuron Technologies Ltd. Die AIT GmbH setzt sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 aus den folgenden Unternehmen zusammen:
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 - 10 Jahre; lineare Methode) vermindert. Firmenwerte einschließlich der Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben, da dieser Zeitraum der durchschnittlichen Nutzungsdauer der wesentlichen aufgedeckten stillen Reserven entspricht. Stille Reserven aus dem Kauf der mechatronic Group wurden zudem der Marke, Patenten und Kundenbeziehungen zugeordnet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR für die esmo AG, Zasche handling GmbH und mechatronic Systemtechnik GmbH im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Betriebsabrechnungen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert, Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Geleistete Anzahlungen sowie erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten in der Bilanz abgesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten werden grundsätzlich durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist bei der mechatronic systemtechnik GmbH nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,36% (Vj: 3,60 %), geplanten Gehaltssteigerungen von 3,50% (Vj: 3,25%) und dem gesetzlichen Pensionseintrittsalter ermittelt. Bei den deutschen Gesellschaften existieren keine Pensionsvereinbarungen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Ergebniseffekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet, wobei Kursverluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt wurden. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Kapitalkonsolidierung der erworbenen Anteile an der Zasche handling GmbH und der esmo AG führte zu einem als Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 400.447 (Buchwert zum 31.03.2024: EUR 160.179) und EUR 4.459.821 (Buchwert zum 31.03.2024: EUR 1.337.946), während die Kaufpreiszuordnung bei der mechatronic systemtechnik GmbH zunächst zu dem Ansatz einer Marke, von Patenten und von Kundenbeziehungen führte sowie dem Ansatz eines Firmenwerts in Höhe von EUR 17.726.890 (Buchwert zum 31.03.2024: EUR 6.352.135). Der Firmenwert Zasche handling GmbH, esmo AG sowie mechatronic systemtechnik GmbH wird über 10 Jahre abgeschrieben, da dies dem erwarteten Nutzen entspricht. Angaben zum Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis
Die esmo AG hält darüber hinaus zum Bilanzstichtag 100% der Anteile der SLE Technology GmbH i.L., Grafenau. Das Eigenkapital zum 31. März 2024 der Gesellschaft belief sich auf TEUR -3.140. Der Jahresfehlbetrag betrug TEUR 463. Zum 31. März 2024 waren keine für die Vermittlung eines tatsächlichen Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns relevanten Vermögenswerte mehr in der Gesellschaft vorhanden. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Gesellschaft für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde auf eine Einbeziehung der Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss gem. § 296 Abs. 2 HGB verzichtet und diese zum 31. März 2021 entkonsolidiert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus einem Darlehen an die Gesellschafterin Accuron Technologies Ltd., Singapur, in Höhe von TEUR 1.004. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr kurzfristig. Latente Steuern Der Berechnung der latenten Steuern wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von ca. 29%, für ausländische Steuern von 23% für die mechatronic systemtechnik GmbH, Österreich sowie für die weiteren ausländischen Gesellschaften der jeweils am Sitz der ausländischen Gesellschaften gültige Steuersatz zugrunde gelegt. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden in Höhe von insgesamt TEUR 79 (Vj .: TEUR 74) gebildet. In Höhe von TEUR 14 (Vj .: TEUR 20) wurden diese auf steuerliche Verlustvorträge einer ausländischen Tochtergesellschaft gebildet. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Konsolidierung auf Gewinne aus der Zwischengewinneliminierung aktive latente Steuern von TEUR 31 (Vj .: TEUR 5) gebildet. Des Weiteren sind aktive latente Steuern aufgrund von Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz der österreichischen Gesellschaft vor allem im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung entstanden. Passive latente Steuern Passive latente Steuern wurden im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen beim Erwerb der Tochtergesellschaften gebildet und setzen sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 wie folgt zusammen. Darüber hinaus wurden passive latente Steuern in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) auf Verluste aus der Eliminierung von konzerninternen Verlusten im Rahmen der Konsolidierung gebildet.
Eigenkapital Die Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. März 2024 dargestellt. Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage von TEUR 35.582 (Vj.: TEUR 35.582) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Der Bilanzverlust des Konzerns entspricht dem der Muttergesellschaft. Darüber hinaus enthält das Eigenkapital Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen. Soweit es sich um durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste Vorgänge handelt und diese Transaktionen nicht zu einer Veränderung des Periodenergebnisses führen, werden diese in der Entwicklung des Konzernbilanzgewinns gezeigt. Das Eigenkapital enthält zudem Währungseffekte aus der Stichtagsbewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der flextos USA, esmo USA Inc., esmo USA Corp., esmo Asia North Co. Ltd., esmo Taiwan Co., Ltd.,mechatronic systemtechnik Asia Sdn. Bhd., mechatronic Asia Pte. Ltd und der mechatronic Semiconductor (Shanghai) Co. Ltd zum Bilanzstichtag von TEUR -187 (Vj.: TEUR -232). Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Personalangelegenheiten und Gewährleistungsansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
Dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten steht eine auf das Grundstück und Gebäude eingetragene vollstreckbare Gesamtbuchhypothek in Höhe von TEUR 11.565 gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 8.170 (Vj.: TEUR 10.940). Haftungsverhältnisse Für erhaltene Anzahlungen aus großen Automatisierungsprojekten hat die esmo Gruppe Anzahlungsbürgschaften in Hohe von TEUR 702 (Vj.: TEUR 576) an Kunden über die Hausbanken ausgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der esmo Gruppe als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverpflichtungen TEUR 3.562 (Vj.: TEUR 5.000). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Derivative Finanzinstrumente Zum Abschluss wurden die folgenden Finanzinstrumente eingesetzt: Forward-Hedges:
Diese Forward Exchange -Transaktionen zum Abschlussdatum betreffen die Absicherung der erwarteten künftigen Cash -Zuflüsse in Fremdwährung (USD) aus Lieferungen von Waren und anderen Dienstleistungen. Als Teil des Risikomanagements wird ein Zinsswap zur Absicherung künftiger variabler Zinszahlungen aus der Finanzierung des Neubaus eingesetzt, der nicht bilanziert wird:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzverlust des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 5.211 (Vj .: EUR 5.182) auf neue Rechnung vorgetragen. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten umfasst ausschließlich die Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" und unterliegt keinen Beschränkungen. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital steht zum 31. März 2024 dem Gesellschafter zur Verfügung. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Die Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind Herr Dr. Mike Mattner, Dipl.Chem ., Dipl- Wirt. Chem ., Gauting-Stockdorf und Herr Edwin Chow, Singapur, Singapur. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Prüfungs- und Beratungsgebühren
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es traten keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag auf, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des AIT GmbH Konzern haben. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss für die größte Unternehmensgruppe wird von der Temasek Holdings (Private) Limited, Singapur, erstellt. Die AIT GmbH, München, erstellt für den kleinsten Kreis der Unternehmen in Deutschland einen Konzernabschluss. Die AIT GmbH wiederum wird zusammen mit ihrem Mutterunternehmen, der Accuron Industrial Technology Ltd., Singapur, in den Konzernabschluss der Accuron Technologies Ltd., Singapur, einbezogen.
München, den 7. Februar 2025 Dr. Mike Mattner, Geschäftsführer Edwin Chow, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. März 2024
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 2024
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. März 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Accuron Industrial Technologies GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Accuron Industrial Technologies GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Accuron Industrial Technologies GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 07. Februar 2025 Rödl
& Partner GmbH
Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer Haendel, Wirtschaftsprüfer |
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