Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 131816
Vorher
Landwehr Computer und Software GmbH
Eingetragen
21.9.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
die Entwicklung, der Vertrieb und der Handel von Computersoftware sowie Organisationsberatung und Schulung. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren der Betrieb eines Seminar- /Tagungshotels sowie Catering.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Kramer
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Markus Budde
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Roman Hennig
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (8)

NameAnteil
Strategic Opportunities Fund I GmbH & Co. KG
62.06%
16.37%
zvoove B-l GmbH & Co. KG
9.33%
6.89%
2.92%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51.500 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

zvoove Software Germany GmbH

Wietmarschen-Lohne

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die zvoove Software Germany GmbH (im Folgenden auch "zvoove Germany" oder "zSG" genannt) mit Sitz in Wietmarschen-Lohne zählt zu den führenden deutschsprachigen Anbietern von Software sowie damit verbundenen Dienstleistungen für Personaldienstleister/Zeitarbeit, Gebäude/-Reinigungsdienstleister und Event-Management.

Als End-to-end-Anbieter für digitale Lösungen streben wir für unser Produktportfolio an, alle wesentlichen Aspekte der Wertschöpfungskette unserer Kunden abzudecken. Hierbei bietet zvoove Germany von der Entwicklung branchenspezifischer Softwarelösungen über die Installation von Software bis hin zu umfassenden Serviceleistungen, persönlicher Beratung sowie technischen Support/Hotline-Services für unsere Kunden. Ergänzende Lösungsangebote für Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Finanzbuchführung, Rekrutierung neuer Mitarbeiter und Hosting runden das Angebot ab.

Die zvoove Germany ist der Teil der Unternehmensgruppe der zvoove Group GmbH, Wietmarschen-Lohne, (im Folgenden auch "zvoove Group" oder "zvoove" genannt), die seit dem Jahr 2020 kontinuierlich um weitere Unternehmen insbesondere aus der Zeitarbeitsbranche sowie der Gebäude/-Reinigungsdienstleisterbranche erweitert wird. Durch die insbesondere in 2022 und 2023 getätigten Erwerbe stärkte zvoove Group ihre Position als führender europäischer Anbieter von Digitalisierungslösungen und Reinigungsunternehmen.

Ziele und Strategie

Personaldienstleister, Gebäudedienstleister und weitere Branchenexperten im deutsch- und holländischsprachigen Raum Europas vertrauen auf zvoove, wenn es um flexible Lösungen für Zeitarbeit sowie weitere branchenabhängige Lösungen geht. Unser Ansatz ist es, unsere Kunden und User durch die Nutzung unserer Softwarelösungen schnell, effizient und einfach zu unterstützen. Wir helfen unseren Kunden, den Fokus auf Wertschöpfung zu bewahren, damit sie gute und schnelle Entscheidungen treffen und effiziente, an den regulatorischen Anforderungen ausgerichtete Prozesse etablieren können.

Wir entwickeln unsere Lösungen durch die Einbindung von neuen Technologien und Lösungen kontinuierlich fort. Unsere Innovationen vereinfachen die Abwicklung von Personalkosten, maßgeschneidert für die jeweiligen Branchen und Einsatzgebiete, in denen wir aktiv sind, fokussiert auf den hohen Nutzungsgrad durch unseren Kunden. Besonderen Fokus hat hierbei die End-to-end-Digitalisierung der kundenseitigen Prozesse: als Anbieter aller digitalen Bausteine in der Wertschöpfungskette unserer Kunden sind unsere Lösungen klar auf Effizienz, Performance und einfache Bereitstellung ausgerichtet.

Regulatorischen Herausforderungen wie beispielsweise Equal pay, Kurzarbeit sowie Branchentarifverträgen begegnen wir jederzeit mit der besten Lösung am Markt, um unserem Anspruch als führender Anbieter im Personaldienstleistungsbereich zu jeder Zeit gerecht zu werden.

Die bereits bestehende, sehr breite Kundenbasis wird dabei weiter ausgebaut werden. Erhöhter Kundennutzen wird durch Produktinnovationen sowie durch die mögliche Akquise anderer Software-Anbieter in den kommenden Jahren wesentlich zu weiterem Wachstum beitragen. Damit einhergehend soll über den Bereich Customer Success künftig insbesondere im Bereich Kundenservice/-support durch fokussiertes Account Management und effizientere Supportprozesse eine weiterhin hohe Kundenbindung erreicht werden.

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der Anstieg der Weltproduktion im Geschäftsjahr 2023 - gemessen auf Basis von Kaufpreisparitäten - beläuft sich nach Einschätzung von Wirtschaftsforschungsinstituten auf +3,1 %. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr nur moderat. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Gegen Ende des Jahres 2023 verlangsamte sich die Weltkonjunktur somit erneut. Die Industrieproduktion zeigt weltweit - trotz verbesserter Rahmenbedingungen durch die Beendigung der restriktiven Corona-Politik in China - im Jahresdurchschnitt nur einen Zuwachs von 0,9 %. Der Welthandel erlebte im ersten Halbjahr 2023 - nicht zuletzt durch die Krisen im Nahen Osten - einen Tiefpunkt. In der zweiten Jahreshälfte zeigte sich eine allmähliche Stabilisierung. Nach wie vor ist der Welthandel, durch Einschränkungen bei der Nutzung des Suez Kanals und der damit verbundenen erheblichen Verlängerung der Transportwege zwischen Europa und Asien, zumindest kurzfristig beeinträchtigt.

In Deutschland stagniert die Wirtschaftsleistung. Die Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2023 verglichen mit dem ohnehin schwachen Vorjahr liegt bei -0,3 %. Besonders betroffen ist die Wertschöpfung in der Industrie und in der Bauwirtschaft. Lediglich der private Konsum und die rückläufige Inflation wirkten sich positiv auf die deutsche Wirtschaftsleistung aus. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Das ifo Institut geht davon aus, dass sich der Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2024 mit -0,1 % gegenüber dem Vorquartal fortsetzen wird.

Die gesamtwirtschaftliche Situation stellt sich somit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bzw. unter Berücksichtigung der Frühindikatoren für das erste Quartal 2024 weniger positiv dar als im Vorjahr. Auf einzelne Branchen bezogen können sich jedoch unterschiedliche Sichtweisen ergeben.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief insgesamt sehr unterschiedlich. Innerhalb der Dienstleistungsbereiche konnten im 4. Quartal 2023 fast alle Branchen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. Während die sonstigen Unternehmensdienstleister - trotz eines Rückgangs im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung - ihre Wirtschaftsleistung ausweiten konnten, kam es bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern zu einem leichten Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung.

Demgegenüber verzeichnete der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe einen Rückgang um 1,1 %.

Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit + 0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro. In 2023 hatten die ITK-Umsätze um 2,0 % auf 215 Milliarden Euro zugelegt. Das Umsatzwachstum hat auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche soll laut Bitkom im Jahresverlauf 2024 um 36.000 wachsen, auf 1,368 Millionen. Bereits 2023 sind 28.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche präsentieren sich krisenfest. Auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. Insbesondere das Arbeitsplatzwachstum könnte noch deutlich größer ausfallen, der Fachkräftemangel erweist sich hier als Hemmschuh.

Die Geschäftsentwicklung von zvoove Germany wird durch die Entwicklungen in den Branchen der Kunden beeinflusst, insbesondere die Entwicklung des Software- und Datenverarbeitungsmarktes sowie die Entwicklung des Personaldienstleistungsmarktes als der wichtigsten Kundenbranche.

Im Markt für Software und IT-Dienstleistungen stehen vielen kleinen und mittelständischen Anbietern wenige international tätige Unternehmen gegenüber. Die wichtigsten Unternehmen der Branche grenzen sich durch technologische Spezialisierungen und Branchenschwerpunkte voneinander ab.

Im Zeitalter von Globalisierung, Digitalisierung und Wandel sind Flexibilität und Produktivität das Maß der Dinge. Eine agile Personalinfrastruktur, flüssige Prozesse und neue Arbeitsformen schaffen die Voraussetzungen für die dynamischen Organisationen der Zukunft. Genau das ist die Stärke von zvoove. End-to-Endgedachte Software mit Branchenschwerpunkten sorgt für maximale Effizienz und einen messbaren Beitrag zu mehr Wertschöpfung und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sorgen wir durch unsere End-to-End-Prozesssoftware von der Personalbeschaffung und Personalbedarfsmeldung über die Zeiterfassung und Fakturierung bis zur Lohnabrechnung und zu den unternehmerischen Kennzahlen für eine höhere Effizienz am Arbeitsplatz.

Cloudbasierte SaaS-Lösungen ("Software as a Service") sind auf dem Vormarsch. Geschäftsprozesse in Echtzeit, jederzeit und überall erreichbar, eröffnen Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Dienstleistung am Markt zu platzieren, und erweitern somit die Absatz- und Beschaffungswege. Die von zvoove entwickelten "SaaS"-Lösungen mit Branchenschwerpunkten sorgen dabei für gute und schnelle Entscheidungsgrundlagen. Diese Softwarelösungen tragen damit direkt wie auch indirekt wesentlich zu Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Kundenunternehmen bei.

Die auf dem Markt für Personaldienstleistungen tätigen Unternehmen lassen sich grob aufteilen in die Gruppe der Zeitarbeitsfirmen und der Personalvermittler mit entsprechenden Dienstleistungen und Inhalten.

Typisch für die Zeitarbeit ist ein Dreiecksverhältnis, in dem ein Zeitarbeitsanbieter seine Arbeitnehmer einem Kundenunternehmen für befristete Arbeitseinsätze gegen Entgelt überlässt. Es gilt bundeseinheitlich das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Jedes Zeitarbeitsunternehmen benötigt eine behördliche Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung.

Das Prinzip der Arbeitnehmerüberlassung unterscheidet sich von anderen Beschäftigungsverhältnissen dadurch, dass Zeitarbeiter ihre Leistung nicht bei ihren Arbeitgebern erbringen, sondern bei deren Kundenfirmen. Dies ermöglicht den Kunden ein hohes Maß an Flexibilität, um Personalengpässe flexibel und schnell zu überbrücken. Ein grundsätzlich anderes Tätigkeitsfeld als die Überlassung von Arbeitnehmern ist die Personalvermittlung. Viele Unternehmen, die sich im Bereich der Zeitarbeit betätigen, offerieren zusätzlich auch Personalvermittlungsleistungen. Die Grenzen des Zeitarbeits- und Vermittlungsmarktes sind daher fließend.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Der Ukraine/Russland-Konflikt hat sich auch in 2023 nicht advers auf die Geschäftsentwicklung von zvoove ausgewirkt. Nichtsdestotrotz haben sich hohe Inflationsraten und damit verbundene Preiserhöhungen weiterhin auf die Kostenstruktur von zvoove negativ ausgewirkt.

Zvoove Germany konnte sich im Geschäftsjahr 2023 trotz negativer gesamtwirtschaftlicher Einflüsse aufgrund des Ukraine/Russland-Konfliktes umsatzseitig stabil gegenüber dem Vorjahr entwickeln. Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 14,5 % gesteigert werden. Gegenüber dem Prognosebericht des Lageberichts zum Vorjahresstichtag war eine Steigerung der Umsatzerlöse um ca. 8,0 % bis 10,0 % für das Geschäftsjahr 2023 geplant, sodass dieses Ziel mit einem Umsatzwachstum von 14,5 % für 2023 übertroffen wurde.

Das Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) liegt für 2023 mit einem Rückgang von TEUR 1.468 und damit mit -23,7 % deutlich unter dem Niveau der Wachstumsprognose des Vorjahres im Umfang von ca. 8,0 % bis 10,0 %. Das Nichterfüllen der Prognose resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Lizenzvergütung an die zvoove Development GmbH & Co. KG.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 wurde im Konzernverbund der zvoove Group GmbH ein neues Verrechnungspreiskonzept eingeführt. Die Einführung des neuen Verrechnungspreiskonzepts wurde erforderlich, um den wirtschaftlichen Gehalt der konzerninternen Vorgänge besser abbilden zu können. Während der Kreis der beteiligten Konzerngesellschaften unverändert blieb, wurden auch im Laufe des Geschäftsjahres 2023 weitere Kundenbeziehungen auf die zSG übergeleitet.

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse, die neben dem Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft zählen, haben sich um TEUR 5.701 auf TEUR 44.977 (+14,5 %) erhöht. Kennzeichnend für die Umsatzerlöse ist die Fortführung des seit 2021 bestehenden Verrechnungspreis-Konzeptes zwischen einem Teil der Konzerngesellschaften der zvoove Group GmbH, nämlich der zAN 1 / zDEV 2 / zDIG 3 / zAT 4 . Das Verrechnungspreiskonzept sieht vor, dass der Kundenstamm und das Produkt-IP sukzessive seit 2021 an die zSG lizenziert wurden. Die vorgenannten Umsatzerlöse betragen in 2023 TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 3.858) und stellen wiederum den Rohertrag (Umsatzerlöse nebst Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) der Kunden dar, die noch nicht oder erst unterjährig in 2023 Kunden der zSG geworden sind. Der starke Rückgang bei der Weiterberechnung der Umsatzerlöse sowie der Anstieg der Umsatzerlöse belegt, dass die Überleitung des Kundenstamms zur zSG wie geplant voranschreitet.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die in 2021 eingeführte Produkt- und Preisstrategie von maßgeschneiderten Produkten für unsere Kunden fortgeführt. Diese Strategie sieht vor, dass die Produkte der zSG mit anderen Produkten deutscher Konzerngesellschaftenn zu Software-Paketen mit unterschiedlichem Funktions- und Serviceumfang gebündelt werden. Wie im Vorjahr sanken die Umsatzerlöse aus den bisherigen Umsatzkategorien Software-Kauf, Lizenzen, Wartung, ServerHosting und Dienstleistungen um TEUR 3.691 auf TEUR 7.242 (-33,8 %), während die Umsatzerlöse der Paketkategorie PDL 5 um TEUR 6.688 auf TEUR 27.628 (+31,9 %) angestiegen sind. Diese PDL-Umsatzerlöse beinhalten neben den Umsatzerlösen mit externen Neu- und Bestandskunden der zSG, die sich für die SoftwarePaket-Produkte entschieden haben, ebenfalls Umsatzerlöse mit Bestandskunden der Konzerngesellschaften zAN und der zDEV. Auch die Umsatzerlöse der Paketkategorie GDL 6 stiegen um TEUR 2.267 (+ von über 100,0 %) auf TEUR 3.545 an.

Der Materialaufwand ist um TEUR 3.193 auf TEUR 9.547 (+50,3 %) gestiegen, was sich im Wesentlichen durch die in 2021 begonnene Ausgliederung des Server-Geschäftes an Dritte und den Bezug der Lizenzen für die Überlassung des Kundenstamms und des Produkt-lPs an die zAN / zDEV / zDIG / zAT ergibt.

Der Personalaufwand sank um TEUR 314 auf TEUR 11.836 (-2,6 %). Hierfür ist im Wesentlichen die rückläufige durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 7 (2023: 165; 2022: 181) als Ursache zu nennen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen deutlich um TEUR 3.159 auf TEUR 19.915. Gründe für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere die Kosten für die (seit 2021 geltenden) Dienstleistungs- und Auftragsentwicklungsverträge mit der zAN / zDEV / zDIG / zAT in Höhe von TEUR 8.192 (Vorjahr: TEUR 7.087) und die Kosten für die von der Leviy B.V. vermittelten Kundenverträge ("Revenue Upsell") in Höhe von TEUR 470 (Vorjahr: TEUR 0). Darüber hinaus verzeichneten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einen umsatzbedingten Anstieg der Kosten der Warenabgabe (TEUR + 531) sowie einen Anstieg der Raumkosten um TEUR 303 aufgrund eines Gewerbemietvertrags in Regensburg, der sich in 2023 erstmals mit 12 Monaten auswirkt. Auch die Aufwendungen für die Werbe- und Reisekosten stiegen umsatzbedingt um TEUR 188 an. Zusätzlich fielen in 2023 aus der Verpflichtung zum Defizitausgleich für den Betrieb der ehemals betriebseigenen Kindertagesstätte "Landwehr Kids and Bytes", deren Träger seit dem 1. Januar 2022 die Gemeinde Wietmarschen ist, sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von EUR 367 (Vorjahr: TEUR 0) an. Belastend für die Ertragslage wirkten sich darüber hinaus die um TEUR 160 höheren Aufwendungen für die Zuführungen zu den Einzelwertberichtigungen aus.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung betrug somit TEUR 4.727; es lag um TEUR 1.468 unter dem Vorjahr. In diesem Zuge sank die Gesamtkapitalrentabilität (vor der Ergebnisabführung) von 18,7 % auf 12,2 %.

2. Finanzlage

Alle Investitionen des Geschäftsjahres konnten aus dem laufenden Cashflow und den vorhandenen eigenen liquiden Mitteln finanziert werden. Im Verlauf des Geschäftsjahres haben der Gesellschaft stets ausreichend Liquidität zur Verfügung gestanden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 29.810 im Vorjahr auf TEUR 31.337 erneut erhöht, wobei der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme mit 71,2 % gegenüber dem Vorjahr von 69,9 % nahezu unverändert geblieben ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 268 auf TEUR 650 trotz gestiegener Umsatzerlöse. Dies ist im Wesentlichen durch gestiegene Einzelwertberichtigungen begründet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 1.124 auf TEUR 19.717 gestiegen. Ähnlich wie zum Vorjahresstichtag enthalten die Verbundforderungen Ansprüche der zSG gegen die Konzerngesellschaften aus dem im Jahr 2021 eingeführten Verrechnungspreis-Konzept in Höhe von TEUR 1.712 (Vorjahr: TEUR 2.156). Die Ansprüche der zSG entsprechen dem lizenzierten Rohertrag abzüglich der zu verrechnenden Beträge aus den Dienstleistungs- und Auftragsentwicklungsverträgen. Darüber hinaus stiegen die kurzfristigen Darlehensforderungen gegen die zvoove Group GmbH um die kapitalisierten Zinsen auf TEUR 12.900 (TEUR +787). In 2023 neu hinzugekommen sind kurzfristige Darlehensforderungen gegen die fortytools GmbH, Ahrensburg, in Höhe von TEUR 693 (Vorjahr: TEUR 0), welche für den Liquiditätsbedarf der Tochtergesellschaft ausgereicht wurden. Demgegenüber sank der zum Vorjahresstichtag zum Liquiditätsbedarf aufgebaute Darlehensforderungssaldo gegen die zvoove Consulting GmbH, Regensburg, rückzahlungsbedingt auf TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 2.150).

Die Forderungen gegen die zvoove Group GmbH aus dem für sie getätigten Zahlungsverkehr stiegen zum Stichtag von TEUR 324 auf TEUR 1.448. Derartige Forderungen bestanden zum Stichtag auch gegen die zvoove international Cleaning Holding GmbH, Wietmarschen-Lohne, und betrugen TEUR 687 (Vorjahr: TEUR 0).

Als Folge der positiven Geschäftsentwicklung stiegen die liquiden Mittel um TEUR 549 auf TEUR 1.664.

Auf der Passivseite entfällt der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere auf die im Vorjahresvergleich um TEUR 1.502 höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Hinzugekommen ist die Verbindlichkeit aus der Managementumlage ("Management Fee") gegenüber der Gesellschafterin, der zvoove Group GmbH, für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 3.534. Gegenläufig fielen die Verbindlichkeiten aus den Verrechnungen der internen Dienstleistungen ("Cost Plus-Verrechnungen") mit der zvoove Consulting GmbH auf TEUR 2.715 (Vorjahr: TEUR 4.212).

Ähnlich wie im Vorjahr wurden auf die Ergebnisabführungsverbindlichkeit Vorschüsse bezahlt, sodass die Verbindlichkeit zum Stichtag TEUR 1.313 (Vorjahr: TEUR 2.636) beträgt. Die aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der zvoove Group GmbH bestehenden Umlageverbindlichkeiten sind umsatzbedingt gestiegen und betragen zum Stichtag TEUR 1.140 (Vorjahr: TEUR 606).

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 465 auf TEUR 1.644 gestiegen, wobei der Anstieg insbesondere auf die Verpflichtung zum Defizitausgleich der Kindertagesstätte "Landwehr Kids and Bytes" (TEUR +140) und die Rückstellungen für Personalkosten (TEUR +125) entfällt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 412 auf TEUR 1.045 gestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 684 auf TEUR 433 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus den auszahlungsbedingt niedrigeren Gehaltsprovisionen (TEUR -331) und aus den im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren kreditorischen Debitoren (TEUR -288).

Die Eigenkapitalquote ist mit rd. 42 % (Vorjahr: 45 %) im Vergleich zu anderen mittelständischen Unternehmen nach wie vor hoch. Sie bestätigt die Entscheidung für eine Innenfinanzierung der Gesellschaft.

Das Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen abzüglich kurzfristig zu erfüllender Verbindlichkeiten/Rückstellungen) mit TEUR 4.434 (Vorjahr: TEUR 4.618) zeigt die nach wie vor gute Liquiditätslage der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden weder nennenswerte Investitionen getätigt noch zusätzliche externe Fremdfinanzierungsmittel auf der Ebene der zSG in Anspruch genommen.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Nach Ansicht der Geschäftsführung kann zvoove Germany als gesundes Unternehmen mit guter Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beurteilt werden.

Die Branche, in der sich zvoove behauptet, erfährt einen Umbruch im Hinblick auf die Qualitätsanforderungen in angestammten Bereichen und gleichzeitig die Eröffnung neuer Marktchancen. Die strukturelle, personelle und inhaltliche Ausrichtung von zvoove ermöglicht die notwendige Flexibilität, um sich diesen Gegebenheiten anzupassen und aktiv neue Märkte zu erschließen.

1 zvoove Analytics GmbH, Hamm
2 zvoove Development GmbH & Co. KG, Regensburg
3 zvoove Digital GmbH, Essen
4 zvoove Austria GmbH, Linz/Österreich
5 Personaldienstleistungen
6 Gebäudedienstleistungen
7 einschließlich Aushilfen, Teilzeitkräfte und Auszubildender

C. Forschung und Entwicklung

Für zvoove-Kunden ist es entscheidend, mit unseren Lösungen auch künftig komplexe Anforderungen abbilden zu können. Gleichzeitig ist es erforderlich, technologisch leistungsfähige Lösungen einzusetzen, die auch in den Systemumgebungen der Zukunft einsetzbar sind und ihren wirtschaftlichen Nutzen damit langfristig entfalten. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin das hohe Engagement für die Entwicklung unserer Produkte fortführen. Ziel unserer Produktentwicklung ist es, für die immer komplexer und individueller werdenden Anforderungen unserer Kunden passende Lösungen zu bieten.

D. Prognosebericht sowie Chancen- und Risikobericht

Aus heutiger Sicht lassen sich die Entwicklungen mit ihren Chancen und Risiken wie folgt prognostizieren:

1. Marktentwicklung

Gerade in Zeiten schwankender Marktentwicklung, wie aktuell durch den Krieg in der Ukraine, sind für Unternehmen wirksame und hocheffiziente digitale Lösungen zur bedarfsoptimierten Personaleinsatzplanung unverzichtbar. Die Notwendigkeit zur Digitalisierung aller HumanRessources-Prozesse, Lieferengpässe, Störung der Lieferketten sowie die besonderen regulatorischen Anforderungen in Bezug auf die strengen gesetzlichen Regelungen unserer Kernmärkte unterstreichen die Bedeutung von Human-Capital-Management-Software. Zugleich helfen professionelle Human-Capital-Management-Lösungen von zvoove-Unternehmen dabei, die Interessen und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. zvoove leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der herrschenden Herausforderungen und wirtschaftlichen Unsicherheit.

Die Corona-Pandemie hat die bestehenden Defizite in der Digitalisierung von Unternehmen schonungslos offengelegt und das Bewusstsein für dieses Thema erneut geschärft. Ohne digitale Technologien wären das öffentliche Leben und unsere Wirtschaft in den Corona-Jahren nicht überlebensfähig gewesen. Um aber zukunftsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Strukturen und Prozesse künftig kritisch überdenken und unter Umständen völlig neu erfinden. Dies geht nur über eine umfassende Digitalisierung, die anpassungsfähiger, reaktionsschneller und widerstandsfähiger gegen Krisen macht. Die Digitalisierung von Personalprozessen ist dabei ein wichtiges Element. Nicht zuletzt, weil Unternehmen durch neue Arbeitskonzepte, steigende regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und eine zunehmend individualisierte Gesellschaft vor neue Herausforderungen gestellt werden. Als Technologieführer unserer Kernmärkte werden wir diesen digitalen Wandel für unsere Kunden auch weiterhin aktiv mitgestalten. Innovation, Technologie und Fokus auf Kundennutzen machen den Unterschied. So schaffen wir laufend innovative und kundenorientierte Lösungen. Signifikante Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Technologie werden wir auch in Zukunft konsequent fortsetzen. Einen besonderen technologischen Stellenwert nimmt dabei das Thema Cloud ein. Cloud-Computing bedeutet mehr als nur skalierbare Rechenleistung abrufen zu können. Wir sehen im Cloud-Einsatz einen großen Beitrag zur Digitalisierung ihres Unternehmens. Reduktion der Komplexität von Digitalisierungsprojekten sowie Erhöhung der Digitalisierungsgeschwindigkeit sind hierbei zentral. Dem Nachfrageanstieg bei Cloud-Lösungen werden wir mit Investitionen im Ausbau unserer cloudbasierten Softwarelösungen begegnen.

Weniger positiv entwickelt sich der Kernmarkt für Zeitarbeit. Dieser wird in hohem Maße von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft beeinflusst. Im dominanten gewerblichen Marktbereich sind erfahrungsgemäß unmittelbare und stärkere Reaktionen auf konjunkturelle Veränderungen zu erwarten, wohingegen der qualifizierte "White collar"-Bereich des Zeitarbeitsmarktes eher später reagiert. Mit einer Belebung der Wirtschaft sollte es zu einer Steigerung der Nachfrage im Zeitarbeitsmarkt kommen. In Zeiten der Unsicherheit bietet die Arbeitnehmerüberlassung eine flexible und risikoarme Möglichkeit für Unternehmen, sich personelle Ressourcen zu sichern.

Durch den weiterhin limitierten Zugang zu Fachkräften war auch im Jahr 2023 die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern eine zentrale Herausforderung für Zeitarbeitsunternehmen. Die demographische Entwicklung in Deutschland wird die Knappheit an qualifiziertem Personal langfristig noch verschärfen. Diese Faktoren machen es auch in Zukunft zu einer Herausforderung, trotz steigender Löhne und Gehälter für die Zeitarbeitnehmer Kandidaten von einer beruflichen Zwischenstation im Rahmen der Zeitarbeit zu überzeugen.

Branchenbeobachter bewerten die langfristigen Perspektiven der Zeitarbeit im Großen und Ganzen positiv. Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren innerhalb der Zeitarbeit besonders der Bereich Dienstleistung Zulauf verzeichnen wird. Dies wird vor allem mit dem demografischen Wandel begründet. Eine weitere Spezialisierung, neue Betätigungsfelder und das Erschließen neuer Märkte werden vorhergesagt. Die Marktmacht der Spezialanbieter sowie der Generalisten könnte sich dabei zulasten der zahlreichen Regionalanbieter vergrößern. Personalarbeit wird zukünftig nicht mehr nur ein Unterstützungs-, sondern vielmehr ein Kernprozess sein.

Im Gebäudedienstleistungsbereich sind seit der Corona-Pandemie zwei maßgebliche Effekte im Markt zu beobachten. Erstens werden durch die Home-Office-Thematiken weniger Unterhaltsreinigungen im Firmen-Segment angefordert und beauftragt. Dadurch sinken die Umsätze in diesen Bereichen.

Gleichzeitig wird zweitens im Bereich der Desinfektion in Schulen, öffentlichen Gebäuden, im Handel etc. viel mehr Reinigungsdienstleistung angefordert. Wie diese gegenläufigen Bereiche den Gebäudedienstleistungsbereich nachhaltig verändern und beeinflussen werden, bleibt abzuwarten.

2. Umsatzplanung

Der Planungsprozess berücksichtigt sowohl den allgemeinen Wirtschaftstrend als auch den Trend auf den jeweiligen Branchenmärkten sowie die aktuellen Auswirkungen durch den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf der seit Ende 2020 neu eingeführten und seitdem weiter umgesetzten Preisstrategie von Software-Paketen. Durch den Zusammenschluss mit wesentlichen Markteilnehmern können die bisherigen Kernprodukte um weitere Produktlösungen entlang der Wertschöpfungskette der Kunden ergänzt werden. Im Rahmen von maßgeschneiderten Software-Paketen für unsere Kunden können wir so das Maximum an Digitalisierung für unsere Kunden "aus einer Hand" bereitstellen.

3. Personalplanung

Um die zvoove Group strategisch und insbesondere fachlich zu stärken, wurden auch in 2023 vereinzelte Einstellungen insbesondere auf den leitenden Positionen vorgenommen. Weitere Einstellungen sind geplant. Gleichwohl ergeben sich Probleme bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern, da auf dem regionalen als auch überregionalen Arbeitsmarkt immer intensiver nach geeigneten Arbeitskräften zu suchen ist.

Das vorhandene Knowhow wird kontinuierlich weiterentwickelt und durch Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter den steigenden Kundenanforderungen entsprechend erhöht. Im Jahr 2021 wurde ein modernes Anreizsystem für Mitarbeiter im Sinne der variablen Vergütungsstruktur implementiert, das im Jahr 2023 fortgeführt wurde. Dieses wird regelmäßig in gemeinsamen Gesprächen zwischen Arbeitnehmervertretung und dem Arbeitgeber optimiert, um langfristig Motivation und flexible Vergütungslösungen anbieten zu können.

4. Investitionsplanung

Im Geschäftsjahr 2024 werden, wie in der Vergangenheit auch, die typischen Investitionen in IT-Ausstattung, Büroeinrichtung etc. erwartet. Diese werden aufgrund der Geschäftsentwicklung geplant und aus eigenen Mitteln finanziert.

5. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um ca. 8,0 % bis 10,0 %. Dieser Anstieg soll sowohl durch organisches Wachstum, eine Preiserhöhung als auch durch die Synergieeffekte der bereits erfolgten sowie der neuen Akquisitionen erreicht werden, wobei wir eine adverse Entwicklung im zweiten Halbjahr 2024 aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage in Deutschland nicht ausschließen können. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2024 wird auf Vorjahresniveau erwartet. Den prognostiziert steigenden Umsatzerlösen stehen erhöhte Lizenzvergütungen an Konzerngesellschaften gegenüber, die sich voraussichtlich ausgleichen werden.

Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine und etwaiger Risiken für die wirtschaftliche Situation der zvoove Germany sind die zukunftsgerichteten Aussagen mit einem sehr hohen Grad an Unsicherheit behaftet.

6. Risikomanagement

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Besondere Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Die Wettbewerbssituation im Bereich der Software und Datenverarbeitungsdienstleistungen ist insgesamt als stark umkämpft einzustufen. Auf dem Markt stehen vielen kleinen und mittelständischen Anbietern wenige international tätige Unternehmen gegenüber. Auch wenn die Zukunftsaussichten der Branche grundsätzlich als sehr gut anzusehen sind, treiben viele Unternehmen Spezialisierungen und den Aufbau spezifischer Branchen-Knowhows zur Abgrenzung von übrigen Marktteilnehmern weiter voran.

Gemäß dem Branchenverband BITKOM ist die Wachstumsrate in 2024 für den deutschen ITK-Markt im Bereich Software mit 9,4 % nahezu konstant zum Jahr 2023. Das Marktvolumen wird in Deutschland bei 46,6 Mrd. EUR prognostiziert. Mit einem Wachstumskurs von 4,8 % gegenüber 2023 sieht BITKOM den Bereich der IT-Services auf das Marktvolumen von 51,6 Mrd. EUR zusteuern. Dies ist allerdings maßgeblich davon abhängig, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf das Investitionsverhalten unserer Kunden hat.

Für Anbieter von luK 8 -Technologie ist Cloud-Computing die Zukunftshoffnung und die Basis der Digitalisierung. Dabei werden Infrastruktur, Anwendungen und Speicherplatz über das Internet für die jeweiligen Anwender zur Verfügung gestellt. Das schafft vor allem mehr Flexibilität, aber auch erhebliche Kosteneinsparungen.

Die Kunden planen Investitionen in die Entwicklung digitaler Features, Blockchain, künstliche Intelligenz oder Bots und die Vernetzung von Geräten und Maschinen (Internet of Things). Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen sich IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen hinsichtlich der Kompetenzen ihrer Mitarbeiter, deren Gehälter aufgrund der zunehmenden Kapazitätsengpässe steigen, anders aufstellen.

Die Personaldienstleistungsbranche ist stark wirtschaftspolitisch beeinflusst, da zum Schutz der Zeitarbeitnehmer der Staat regulierend eingreift und versucht, die Arbeitnehmerposition zu stärken. Seit wenigen Jahren gibt es z.B. Tarifverträge zwischen den großen Arbeitgeberverbänden und dem Deutschen Gewerkschaftsbund und Branchenzuschlagsregelungen. Im AÜG wurde zwischenzeitlich ein gesetzlicher Mindestlohn verankert, und auch die Themen equal treatment und equal pay haben Berücksichtigung gefunden dergestalt, dass eine Gleichstellung spätestens nach neun Monaten Einsatzzeit erfolgt und die Höchstdauer der Überlassung auf grundsätzlich 18 Monate limitiert ist.

Zunehmende Regulierung steigert die Komplexität für die Zeitarbeitsunternehmen und ihre Kunden und der Administrationsaufwand pro Einsatz wächst deutlich. Entgegenwirkend ist hier gesteigert auf mehr Automatisierung zu setzen, um fortan auch noch rentabel zu bleiben. Zudem haben Digitalisierung, "End-to-end"-Lösungen sowie neue Prozesse und Arbeitsumgebungen oberste Priorität.

Die Corona-Krise ist an der Zeitarbeitsbranche nicht spurlos vorübergezogen. So ergab sich laut Lünendonk-Studie 2023 ein Wachstum von 9,3 % im Jahr 2022. Das ist die stärkste Zunahme seit Beginn dieser Berechnungen durch Lünendonk im Jahr 2014. Nur der Aufholeffekt nach der Corona-Pandemie im Jahr 2021 führte in den vergangenen Jahren seit der Finanzkrise 2008/2009 zu einem größeren Anstieg (2021: +14,0 %). Wachstumstreiber sind der hohe Personalbedarf der deutschen Wirtschaft sowie steigende Preise und Löhne.

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine liegt auf der Liquiditätsplanung und -überwachung ein noch stärkerer Fokus, um frühzeitig Verschiebungen und Ausfallrisiken von Zahlungseingängen zu erkennen und unter anderem mit entsprechendem Management der Kreditoren und Zahlungsausgänge zu reagieren. Durch den hohen Anteil an wiederkehrenden Erlösen ist das Geschäftsmodell insgesamt stabil aufgestellt.

Ein Großteil der Unternehmen setzt auf Flexibilität in der Kostenstruktur und auf Digitalisierung. Mehr als die Hälfte will Prozesse automatisieren und das Geschäftsmodell anpassungsfähiger machen. Trotz vieler negativer Entwicklungen bleiben viele Akteure optimistisch.

8 Information und Kommunikation

 

Wietmarschen-Lohne, den 29. Juli 2024

Sascha Alber, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte 112.468,00 71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.196,00 142
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.009.112,00 1.135
1.142.308,00 1.277
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.376.838,25 7.377
8.631.614,25 8.725
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 799,99 5
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 27.863,37 40
28.663,36 45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 649.965,35 918
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.716.699,19 18.593
davon gegen Gesellschafter: EUR 14.347.774,11 (Vorjahr: TEUR 12.437)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 245.131,24 173
20.611.795,78 19.684
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.664.158,18 1.115
22.304.617,32 20.844
C. Rechnungsabgrenzungsposten 401.124,48 241
31.337.356,05 29.810

Passiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500,00 51
II. Kapitalrücklagen 4.447.518,76 4.448
III. Gewinnvortrag 8.787.332,27 8.787
13.286.351,03 13.286
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 180.766,00 309
2. Sonstige Rückstellungen 1.643.975,35 1.179
1.824.741,35 1.488
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21.049,89 27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 21.049,89 (Vorjahr: TEUR 27)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.044.993,08 633
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.044.993,08 (Vorjahr: TEUR 633)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.659.672,36 13.159
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 10.653.010,61 (Vorjahr: TEUR 7.783)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 14.659.672,36 (Vorjahr: TEUR 13.159)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 433.342,54 1.117
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 433.342,54 (Vorjahr: TEUR 1.028)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 89)
davon aus Steuern: EUR 151.294,76 (Vorjahr: TEUR 172)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 89.391,78 (Vorjahr: TEUR 105)
16.159.057,87 14.936
D. Rechnungsabgrenzungsposten 67.205,80 100
31.337.356,05 29.810

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 44.977.160,95 39.276
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 32.143,13 -75
3. Sonstige betriebliche Erträge 602.937,99 2.052
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 30.450,22 -56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.516.798,73 -6.298
5. Personalaufwand
a) Gehälter 9.845.122,83 -10.079
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.990.684,57 -2.071
davon für Altersversorgung: EUR 248.141,84 (Vorjahr: TEUR 311)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 381.234,93 -369
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.914.916,46 -16.756
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 905.103,98 754
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 803.573,96 (Vorjahr: TEUR 739)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.037,00 -146
davon aus Aufzinsung: EUR 25.711,00 (Vorjahr: TEUR 24)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49,00 0
11. Ergebnis nach Steuern 4.764.864,05 6.232
12. Sonstige Steuern 38.221,00 37
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -4.726.643,05 -6.195
14. Jahresergebnis 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zur Aufstellung

Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Aufstellung und bei der Offenlegung des Jahresabschlusses sind größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen, dabei ist die Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit gemäß § 265 Abs. 1 HGB gewahrt worden. Die Abweichungen zum Vorjahr wurden angegeben und begründet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die der Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen wurden in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der Risiken und möglichen Verpflichtungen zur Erfüllung erforderlich sein werden.

Aktivseite der Bilanz

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Gebraucht erworbene bewegliche Anlagengegenstände wurden verkürzt abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs bzw. des Abgangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Der Wertminderung bei nicht mehr oder voll verwendungsfähigen Anlagen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Abschreibungsmethode, die Bandbreiten der zugrunde gelegten Nutzungsdauern und die Abschreibungsbeträge im Berichtsjahr sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.

Vermögensgegenstand Laufender AfA-Betrag
EUR
Nutzungsdauer
in Jahren
AfA-Methode
Immaterielle Vermögensgegenstände 49.147,00 3 - 5 Jahre linear
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.018,00 10 - 30 Jahre linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.516,92 3 - 19 Jahre linear
Geringwertige Wirtschafsgüter 6.533,01 Sofortabschreibung
Summe 381.234,93

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer Übersicht in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen folgende Gesellschaften:

Anteilsbesitz Eigenkapital Geschäftsjahr Jahresfehlbetrag (-)
Unmittelbarer Anteilsbesitz
(jeweils 100,0 %)
zvoove Customer II GmbH, Wietmarschen-Lohne TEUR -30 2023 TEUR 18
zvoove international Cleaning Holding GmbH, Wietmarschen- Lohne TEUR 7.393 2023 TEUR 143
Mittelbarer Anteilsbesitz
(jeweils 100,0 %)
Leviy Holding B.V., Amersfoort/ Niederlande TEUR 1.405 2023 TEUR 362
Leviy B.V., Amersfoort/ Niederlande TEUR 1.309 2023 TEUR 403
Global Invest Worldwide UG, Ahrensburg TEUR 21 2023 TEUR -6
fortytools GmbH, Ahrensburg TEUR -668 2023 TEUR -644

Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert in Ansatz gebracht.

Unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten sind angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungs-, der freiwilligen sozialen Leistungen und der Kosten der betrieblichen Altersversorgung (soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen sind) eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Soweit notwendig, wurden Abschläge vorgenommen.

Die Waren sind zu den jeweiligen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet worden.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist zum Nennwert erfolgt.

Die Forderungen haben im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 100) eine Kaution zu dem Mietvertrag für ein Objekt in Regensburg und haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Im Übrigen haben die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Das latente Ausfallsrisiko aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von EUR 4.957,00 (Vorjahr: EUR 6.000,00) abgedeckt. Zudem ist eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 357.076,58 (Vorjahr: EUR 176.244,84) vorgenommen worden.

Unter dem Bilanzposten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" erfolgt der Ausweis der Darlehen zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit an die Gesellschafterin, die zvoove Group GmbH, Wietmarschen-Lohne, in Höhe von TEUR 12.900 (Vorjahr: TEUR 12.113). Das Darlehen wird mit nominal 6,5 % p.a. verzinst und hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Im Übrigen handelt es sich bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die flüssigen Mittel entsprechen den Nominalwerten.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB angesetzt.

Passivseite der Bilanz

Das Stammkapital, die Kapitalrücklage sowie die Gewinnrücklage der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Kapitalrücklage geht zum einen auf die in 2021 erfolgte Einzahlung der Gesellschafterin, der zvoove Group GmbH, in die Kapitalrücklage der zSG gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 2.700 zurück. Zum anderen hat die zvoove Group GmbH in 2021 ihre Kaufpreisforderung aus dem Erwerb der Anteile an der Leviy Holding B.V. in Höhe von TEUR 1.748 ebenfalls in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingebracht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %), erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %) und erwarteter Rententrend 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %). Die biometrischen Annahmen stammen aus den Richttafeln 2018 G der HEUBECK AG. Der Erfüllungsbetrag ist wie im Vorjahr nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt worden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zugrunde gelegte Marktzinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 7.055,00 (Vorjahr: EUR 40.978,00) und unterliegt der Abführungssperre.

Die Pensionsrückstellungen mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 1.388 (Vorjahr: TEUR 1.411) wurden mit der zuzuordnenden, verpfändeten Rückdeckungsversicherung zum Zeitwert von TEUR 1.208 (Vorjahr: TEUR 1.102) verrechnet. Der Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 24) wurden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 19) verrechnet und im Gewinn- und Verlust-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Der Barwert der Pensionsansprüche für die ehemaligen Geschäftsführer betrug zum Stichtag TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 359).

Die Bewertung der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Verpflichtung für Altersteilzeit erfolgt nach den Grundsätzen von IDW RS HFA 3. Eine Abzinsung ist nicht erfolgt, da die Restlaufzeit der Rückstellung weniger als ein Jahr beträgt.

Die Verpflichtung für die Altersteilzeit mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 102) wurde mit der zuzuordnenden, verpfändeten Rückdeckungsversicherung zum Zeitwert von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 95) verrechnet. Der Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten. Es sind in 2023 keine Erträge aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung entstanden, sodass im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" der Gewinn- und Verlustrechnung keine Verrechnung mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtung für die Altersteilzeit erfolgte.

In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Rückstellungen für Personalkosten, Tantiemen, Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 886 (Vorjahr: TEUR 684), Gewährleistungen in Höhe von TEUR 431 (Vorjahr: TEUR 349) sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 46) enthalten. Ferner sind weitere sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zuzüglich der Abschlusskosten in Höhe von TEUR 281 (Vorjahr: TEUR 93) gebildet worden.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 10.653 (Vorjahr: TEUR 7.783 * 9 ) auf die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der zvoove Group GmbH, diese resultieren mit TEUR 8.200 (Vorjahr: TEUR 4.541 *) aus deren erbrachten Dienstleistungen sowie mit TEUR 1.140 (Vorjahr: TEUR 606) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der zvoove Group GmbH als der Organträgerin. Darüber hinaus besteht ein um die unterjährig geleisteten Vorauszahlungen geminderter Anspruch aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe TEUR 1.313 (Vorjahr: TEUR 2.636 *).

Im Übrigen handelt es sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.977 (Vorjahr: TEUR 5.346).

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 2 HGB angesetzt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In 2021 wurde zwischen einem Teil der Konzerngesellschaften der zvoove Group, nämlich der zAN 10 / zDEV 11 / zDIG 12 / zAT 13 und der zSG ein neues Verrechnungspreiskonzept eingeführt. Das Verrechnungspreiskonzept sieht vor, dass der Kundenstamm und das Produkt-IP sukzessive seit 2021 an die zSG lizenziert wurden. Dies führte bei der zSG zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse im Saldo in Höhe von TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 3.858). Die auf diese Weise bei der zSG generierten Umsatzerlöse stellen wiederum den Rohertrag (Umsatzerlöse nebst Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) aus den Dienstleistungen an die Kunden dar, die noch nicht oder erst unterjährig Kunden der zSG geworden sind.

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Sachbezüge für Pkw und Fahrräder, Erlöse aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen, Erlöse aus Versicherungsentschädigungen sowie Erlöse aus der Mittagsverpflegung im firmeneigenen Bistro.

Periodenfremden Erträge betreffen die Erlöse aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 9) sowie Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
in 2021 abgeschlossene Dienstleistungs- und Auftrags- entwicklungsverträge mit der zAN / zDEV / zDIG / zAT 8.192 7.087
Management-Umlage 3.534 3.827
Beratungs-, Abschluss-/Prüfungskosten 1.896 1.839
Raumkosten 1.513 1.210
Kosten der Warenabgabe 1.312 781
Kfz-Kosten 927 883
Werbe- und Reisekosten 554 367
von der Leviy B.V., Amersfoort/Niederlande, vermittelte Kundenaufträge ("Revenue Upsell") 470 0
Defizitausgleich für den Betrieb der Kindertagesstätte 327 0
Zuführungen zu den Einzelwertberichtigungen 234 21
Reparaturen und Instandhaltungen 62 19
Versicherungen und Beiträge 53 106
Abfindungen an ausgeschiedene Mitarbeiter 0 0
Übrige Sonstigen 841 616
Summe 19.915 16.756

9 * = richtiggestellt zum Vorjahresstichtag
10 zvoove Analytics GmbH, Hamm
11 zvoove Development GmbH & Co. KG, Regensburg
12 zvoove Digital GmbH, Essen
13 zvoove Austria GmbH, Linz/Österreich

Zusätzliche Angaben

Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)

Die aktuell gültigen Registerdaten der Gesellschaft lauten:

Firma: zvoove Software Germany GmbH
Sitz: Wietmarschen-Lohne
Registergericht: Amtsgericht Osnabrück
Registernummer: B 131816

Sicherheiten

Die Konzernfinanzierung wurde in 2023 von der DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, auf die Milbank LLP, Frankfurt am Main, übertragen.

Aus dem Kreditvertrag mit der Milbank LLP als der konsortialführenden Bank ergibt sich für die zvoove Software Germany GmbH die Verpflichtung, für die Bankverbindlichkeiten der zvoove Group GmbH im Gesamtbetrag von bis zu TEUR 90.000 (Vorjahr: TEUR 33.832) umfassende Sicherheiten zu stellen.

Der Bankenkredit an die zvoove Group GmbH ist mit allen bestehenden und zukünftigen Forderungen der Gesellschaft und denen der zvoove-Gruppe besichert. Zudem sind die Bankguthaben der zvoove-Gruppe verpfändet. Das verpfändete Bankguthaben der Gesellschaft beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 1.640 (Vorjahr: TEUR 1.106). Auch sind die Geschäftsanteile an der zvoove Software Germany GmbH an das Bankenkonsortium verpfändet.

Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da die zvoove Group GmbH aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der Gruppe ihre zugrundeliegenden Verpflichtungen erfüllen wird.

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Es bestehen folgende nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

31.12.2023
TEUR
Leasing- und Pachtverträge (PKW-, Fahrrad-, Büroinventar- und Gebäudemiete)
- davon mit Laufzeiten bis zu einem Jahr 1.710
- davon mit Laufzeiten von einem bis fünf Jahren 5.185
- davon mit Laufzeiten von mehr als fünf Jahren 4.155
Verpflichtungen aus Gesamtlaufzeit 11.050
31.12.2023
TEUR
Lizenz- und Dienstleistungsverträge (sämtlich mit verbundenen Unternehmen)
- davon mit Laufzeiten bis zu einem Jahr 10.999
- davon mit Laufzeiten von einem bis fünf Jahren 24.965
- davon mit Laufzeiten von mehr als fünf Jahren 0
Verpflichtungen aus Gesamtlaufzeit 35.964

Angaben zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten 165 Arbeitnehmer (Vorjahr: 181 Arbeitnehmer). Die Arbeitnehmer sind sämtlich als Angestellte beschäftigt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Anzahl der Arbeitnehmer (Vollzeit) 129 147
Anzahl der Arbeitnehmer (Teilzeit und Aushilfen) 30 27
Zwischensumme 159 174
Auszubildende 6 7
Gesamt 165 181

Angaben zu Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB)

Geschäftsführer der Gesellschaft waren:

Sascha Alber, Regensburg, Chief Product & Technology Officer (CPO/CTO) der zvoove Group GmbH

Philipp Ernst Lederer, München, Chief Financial Officer (CFO) der zvoove Group GmbH (Amtsniederlegung am 12. Januar 2024; Eintragung im Handelsregister am 6. Februar 2024)

Die Geschäftsführer sind hauptberuflich für die Gesellschaft im Rahmen des Konzerns der zvoove Group GmbH tätig.

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Betriebsrat

Seit dem Frühjahr 2020 besteht ein Betriebsrat, dem insgesamt 7 Mitarbeiter angehören. Diese Mitarbeiter sind auch Mitglieder im Wirtschafts- sowie im Personalausschuss.

Sonstige Angaben

Seit dem Geschäftsjahr 2020 besteht mit der zvoove Group GmbH ein Beherrschungs- sowie ein Gewinnabführungsvertrag mit der Folge, dass der gesamte Jahresüberschuss an die Gesellschafterin abzuführen ist. Auch besteht mit der Gesellschafterin unverändert eine umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft mit der zvoove Group GmbH als Organträgerin.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Terra HoldCo GmbH einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die zvoove Group GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Beide Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister offengelegt.

Die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 290 HGB unterbleibt zulässigerweise.

Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB wird verzichtet, da es in dem die zSG einbeziehenden Konzernabschluss der zvoove Group GmbH enthalten ist.

Nachtragsbericht

Im Zuge der Wachstumsstrategie der zvoove Group wurden im April 2024 von der zvoove Group GmbH 100,0 % der Anteile an der DirectSkills S.A., Paris/Frankreich, erworben. Die zvoove Group GmbH erweitert damit ihre Marktposition in Europa durch die Akquisition vom führenden Anbieter von Workforce-Management-Lösungen in Frankreich. Mit ersten messbaren Auswirkungen auf das Geschäft der zvoove Software Germany GmbH ist mittelfristig zu rechnen.

Ansonsten sind uns nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung gegenwärtig bekannt.

Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.

 

Wietmarschen-Lohne, den 29. Juli 2024

Sascha Alber, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 538.797,27 90.660,00 0,00 629.457,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 250.943,97 0,00 0,00 250.943,97
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.779.357,62 196.920,03 6.553,01 3.969.724,64
4.030.301,59 196.920,03 6.553,01 4.220.668,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.376.838,25 0,00 0,00 7.376.838,25
11.945.937,11 287.580,03 6.553,01 12.226.964,13
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 467.842,27 49.147,00 0,00 516.989,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 108.729,97 9.018,00 0,00 117.747,97
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.644.095,72 323.069,93 6.553,01 2.960.612,64
2.752.825,69 332.087,93 6.553,01 3.078.360,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.220.667,96 381.234,93 6.553,01 3.595.349,88
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 112.468,00 71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.196,00 142
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.009.112,00 1.135
1.142.308,00 1.277
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.376.838,25 7.377
8.631.614,25 8.725

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die zvoove Software Germany GmbH, Wietmarschen-Lohne

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der zvoove Software Germany GmbH, Wietmarschen-Lohne, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der zvoove Software Germany GmbH, Wietmarschen-Lohne, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit in Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rong Wang, Wirtschaftsprüferin

Lilia Grigo, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 26. Mai 2025 festgestellt.

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