Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 6863
Eingetragen
31.12.1952
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung und Herstellung, der Vertrieb und die Vermietung von Einrichtungen und technischen Anlagen, insbesondere zur Luftbehandlung und Luftentfeuchtung. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleiche oder ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen in jeder Form zu beteiligen, den Geschäftsbetrieb auf verwandte Zweige jeder Art auszudehnen und alle Maßnahmen zu ergreifen, um Geschäfte durchzuführen, die zur Erweiterung und Förderung des Gesellschaftszwecks unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. Ferner ist die Gesellschaft berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Poll
seit 23.5.2022
Prokura
Markus Felix Karbach
seit 17.10.2014
Geschäftsführer
Rolf Waldschmidt
seit 4.7.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Munters AktiebolagSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
1.023.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MUNTERS GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MUNTERS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MUNTERS GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MUNTERS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 1. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Middelhoff, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.719,30 33.812,43
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.047,01 20.809,26
2. Unfertige Erzeugnisse 432.307,58 975.912,09
3. Waren 1.424.516,00 1.397.285,14
1.878.870,59 2.394.006,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.823.705,15 4.591.236,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) 1.215.347,92 2.567.506,63
3. Sonstige Vermögensgegenstände 89.100,44 70.175,04
6.128.153,51 7.228.918,38
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 157.483,73 225.093,46
8.164.507,83 9.848.018,33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.063,53 28.163,33
8.235.290,66 9.909.994,09

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.023.000,00 1.023.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 81.806,70 81.806,70
1.104.806,70 1.104.806,70
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 70.313,70 53.613,70
2. Sonstige Rückstellungen 2.172.124,74 1.967.503,74
2.242.438,44 2.021.117,44
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 939.990,79 1.761.217,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 939.990,79 (Vj.: EUR 1.761.217,74)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 456.078,19 1.338.322,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 456.078,19
(Vj.: EUR 1.338.322,43)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.085.488,99 3.168.493,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.085.488,99 (Vj.: EUR 3.168.493,84)
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 1.966.387,25 (Vj.: EUR 2.479.616,18)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 406.487,55 516.035,94
davon aus Steuern: EUR 194.330,05 (Vj.: EUR 192.251,60)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 406.487,55 (Vj.: EUR 516.015,29)
4.888.045,52 6.784.069,95
8.235.290,66 9.909.994,09

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.360.345,39 35.826.727,43
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -543.604,51 -495.066,89
3. Sonstige betriebliche Erträge 301.736,68 393.441,41
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 50.577,36 (Vj.: EUR 38.877,69)
35.118.477,56 35.725.101,95
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.239.037,64 17.393.751,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.936.976,10 2.040.247,97
18.176.013,74 19.433.999,88
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.914.268,36 7.219.825,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.365.944,01 1.222.832,25
davon für Altersversorgung: EUR 145.406,82 (Vj.: EUR 132.352,58)
9.280.212,37 8.442.658,10
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 29.983,78 45.880,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.743.641,40 5.776.005,02
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 112.914,49 (Vj.: EUR 107.669,53)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.018,59 4.986,96
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.466,14 19.496,54
5.751.072,73 5.836.395,05
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.911.178,72 2.012.048,92
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 71.044,35 63.888,83
1.840.134,37 1.948.160,09
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.840.134,37 1.948.160,09
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von uns unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma MUNTERS GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 6863 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bestandsermittlung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte durch Buchinventur anhand der EDV-gestützten Kontraktbuchhaltung, die Bewertung zu Herstellungskosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht mit einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreis bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie Bankkonten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2. HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 58 (Vj.: TEUR 39) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Forderung gegen die Munters AB in Höhe von TEUR 1.157 (Vj.: TEUR 2.528) aus dem konzernweiten Cash-Pooling. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die Steuern für die ausländischen Betriebsstätten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 1.064; Vj.: TEUR 1.011), ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 775; Vj.: TEUR 614), Rückbauverpflichtungen (TEUR 100; Vj.: TEUR 100) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 135; Vj.: TEUR 164).

Verbindlichkeiten

Für Verbindlichkeiten bestehen außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten keine Pfandrechte und ähnliche Sicherheiten. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.245 (Vj.: TEUR 1.220) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.840 (Vj.: TEUR 1.948) aus der Gewinnabführung gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg.

Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Steuern für die ausländischen Betriebsstätten ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Ergebnisabführungsvertrag

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, als Gesellschafterin. Aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr besteht zum Stichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.840.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus langfristigen Mietverträgen für von der Gesellschaft genutzte Büro-, Lager und Produktionsräumlichkeiten sowie aus Kfz-Leasingverträgen und IT-Leasingverträgen bestehen für die nächsten Geschäftsjahre finanzielle Verpflichtungen in nachfolgender Höhe:

TEUR
2024 515
2025 372
2026 56
943

Konzernbürgschaften, übernommen von der MUNTERS AB, Kista, Schweden, bestehen nicht.

Organe

Zur Geschäftsführung im Berichtsjahr war bestellt:

 

Markus Karbach, Managing Director, Aachen

Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.

Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, dessen Aufgaben im Gesellschaftsvertrag geregelt sind. Diesem gehörten die folgenden Personen an:

 

Annette Kumlien, CFO, Schweden (ausgeschieden am 1. Oktober 2023)

 

Kaspar Kirchmann, Tax Director, Schweden (ausgeschieden am 1. Oktober 2023)

 

Katharina Fischer, CFO, Schweden (seit 1. Oktober 2023)

 

Ann-Sofi Jönsson, VP Investor Relations & ERM, Schweden (seit 1. Oktober 2023)

Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 61 kaufmännische und 26 gewerbliche Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft gehört über ihre Alleingesellschafterin, die MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, zum Konzernkreis der Munters Group AB, Stockholm, Schweden, in deren Konzernabschluss, der für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen erstellt wird und der am Ort der Gesellschaft erhältlich ist, sie einbezogen wird.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Hamburg, 15. Februar 2024

MUNTERS GmbH

Die Geschäftsführung

Markus Karbach

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.247,66 24.890,65 11.350,54 521.787,77
508.247,66 24.890,65 11.350,54 521.787,77
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 474.435,23 29.983,78 11.350,54 493.068,47
474.435,23 29.983,78 11.350,54 493.068,47
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.719,30 33.812,43
28.719,30 33.812,43

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die MUNTERS GmbH, Hamburg, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg.

Das Unternehmen MUNTERS GmbH vertreibt Geräte, Anlagen sowie schlüsselfertige Komplettsysteme in den Bereichen Prozesslufttechnik, Trockenraumtechnik für die Batterieproduktion, Luftentfeuchtung, Luftkühlung, Luftbefeuchtung und Systeme zur Komfortklimatisierung. Bei den Geräten handelt es sich im Wesentlichen um Adsorptions-Luftentfeuchter der Mutterfirma MUNTERS Group AB, Schweden, mit Produktionsstätten in Tobo / Schweden sowie Hodonin / Tschechische Republik. Diese Geräte werden teilweise durch Fremdkomponenten ergänzt und entsprechend den Kundenwünschen zu Komplettsystemen zusammengebaut. Geräte und Produkte zur Luftbefeuchtung werden sowohl aus dem Werk der MUNTERS AB, Schweden, als auch aus MUNTERS Produktionsstätten in Mexiko, China und Italien bezogen.

Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Österreich, Schweiz, Tschechischer Republik und Polen. Die Gesellschaft unterhält ausschließlich eine Fertigung (Montagezentrum, Kundendienstwerkstatt, Zentrallager) in Hamburg- Allermöhe.

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigt die Gesellschaft 90 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer). Im Durchschnitt beschäftigte die MUNTERS GmbH 87 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023.

Laut der Prognose wird das weltweite BIP im Jahr 2023 um rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für das Jahr 2024 wird das weltweite Wirtschaftswachstum auf rund 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. (Quelle: Statista)

In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die deutsche Bundesregierung für das Jahr 2023 mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um -0,4%. Für 2024 wird ein Wachstum von 1,3% und für 2025 wird ein Wachstum von 1,5% erwartet. (Quelle: Herbstprojektion der Bundesregierung)

Der im Vergleich zum Vorjahr deutliche Anstieg des Auftragseingangs der MUNTERS GmbH um 48% auf TEUR 52.033 (Vj.: TEUR 35.162) belegt die robuste Verfassung des operativen Geschäfts der MUNTERS GmbH.

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten sich die Umsatzerlöse der MUNTERS GmbH im Berichtsjahr um -1,3% auf TEUR 35.360 (Vj.: TEUR 35.827). Das Basisgeschäft ist sehr stabil.

In den Segmenten Food, Utilities, Preservation und Pharma konnten durch gezielte Marketing- und Vertriebsoffensiven sowie eine günstige Nachfragesituation im Markt auch im Geschäftsjahr 2023 Umsatzsteigerungen erreicht werden. Die zunehmende Investitions-Dynamik im Bereich der Batterieproduktion für Fahrzeuge, hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls sehr positiv auf das Geschäft der Munters GmbH ausgewirkt; hier konnten sowohl Großaufträge im Bereich Massenproduktion als auch Aufträge im Bereich Forschung- und Entwicklung eingeworben werden.

Die Preissituation am Beschaffungsmarkt war auch im Berichtsjahr angespannt. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich jedoch die Verfügbarkeit von Komponenten und Vorprodukten, wodurch unsere Marge des Gerätegeschäftes im Berichtsjahr deutlich gesteigert werden konnte und leicht über den Erwartungen liegt. Durch eine optimierte Personalplanung konnte die Marge des Servicebereiches im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden.

Im Bereich Kundenservice bietet die Firma MUNTERS GmbH eine flächendeckende Kundenbetreuung. Aufgrund einer höheren Anzahl an Großprojekten in den Bereichen Automotive und Battery Solutions konnten die Umsatzziele im Berichtsjahr übertroffen und mit 12,7% über Vorjahresniveau abgeschlossen werden.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern bzw. der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an die Muttergesellschaft betrug im Berichtsjahr TEUR 1.840 (Vj.: TEUR 1.948).

Die Reduzierung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Personalkosten bei nahezu unverändertem Umsatz. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 %. Die Materialkosten reduzierten sich, aufgrund der im 1. Abschnitt dargestellten Beschaffungssituation, um -6,5%.

Außergewöhnliche Einflussfaktoren lagen nicht vor.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über ein konzerninternes Cash Management. Der Cashpool-Bestand der MUNTERS GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 1.145.

Eingebunden in den Organkreis der MUNTERS Beteiligungsgesellschaft mbH ist die Finanzlage des Unternehmens als gut zu bezeichnen.

Die Eigenkapitalquote betrug im Berichtsjahr 13,4% (Vj.: 11,1%). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung von erhaltenen Kundenanzahlungen sowie der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich um TEUR -1.675 von TEUR 9.910 auf TEUR 8.235.

Das Anlagevermögen der MUNTERS GmbH in Höhe von TEUR 29 ist maßgeblich geprägt durch EDV-Systeme sowie Einbauten in gemieteten Räumen.

Im Berichtsjahr konnten mehrere jahresübergreifende Aufträge fertiggestellt werden, wodurch die unfertigen Erzeugnisse von TEUR 976 auf TEUR 432 sanken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 232 erhöht.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR -1.352 reduziert. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus der Reduktion des Bankbestandes, welcher Teil des konzerninternen Cash-Managements ist.

Aufgrund mehrerer im Berichtsjahr realisierter jahresübergreifender Aufträge reduzierten sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR -821 auf TEUR 940.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von TEUR 1.338 auf TEUR 456.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.966 (im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisabführung) sowie gegenüber der Munters Europe AB in Höhe von TEUR 709.

Gesamtaussage

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelten sich im Jahr 2023 in den von der MUNTERS GmbH bedienten Kundensegmenten ähnlich gut wie im Vorjahr.

Das im letzten Lagebericht für das Berichtsjahr prognostizierte leichte Umsatzwachstum wurde nicht erreicht. Das stabile Basisgeschäft sorgte jedoch dafür, dass der Umsatz im Berichtsjahr nur marginal unter dem Vorjahr liegt.

Die im letzten Lagebericht für das Berichtsjahr prognostizierte Verbesserung der Marge konnte aufgrund der deutlich verbesserten Verfügbarkeit von Komponenten und Vorprodukten realisiert werden.

Insgesamt zeigt sich die MUNTERS GmbH trotz der komplexen äußeren Einflüsse als robust und solide positioniert. Das Ergebnis nach Steuern liegt mit TEUR 1.840 geringfügig unterhalb des Vorjahresergebnisses von TEUR 1.948 und dem für das Berichtsjahr prognostizierten leicht verbesserten Ergebnis nach Steuern. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Personalkosten bei nahezu unverändertem Umsatz fertiggestellt werden. Insgesamt ist die finanzielle Lage unter anderem dank eines strikten Kosten- und Forderungsmanagements stabil.

3. Chancen- und Risikobericht

Sowohl der Ein- als auch der Verkauf findet größtenteils auf Euro-Basis statt. Die sich ergebenden Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen aus Ein- und Verkäufen in ausländischer Währung gleichen sich annähernd aus.

Umweltrechtliche Auflagen bestehen nicht. Umweltrisiken sind ebenfalls nicht bekannt, da nur unbedenkliche Materialien verwendet werden.

Aufgrund des zunehmend kompetitiven Wettbewerbsumfelds, hier im Wesentlichen im Bereich Großprojekte und Anlagenbau, ist weiterhin von einem zunehmenden Druck auf die Verkaufspreise auszugehen. Die Einführung digitaler Prozesse, ein effizientes Projektcontrolling, eine verbesserte Beschaffung sowie ein aktives Forderungsmanagement wirken Risiken durch Forderungsausfälle oder Projektrisiken entgegen.

Für das bestehende Mietverhältnis in Hamburg Allermöhe wurden anteilige Rückstellungen für ggf. erforderliche Rückbaumaßnahmen in den Ergebnissen des Berichtsjahres berücksichtigt.

Chancen und Risiken ergeben sich zudem aus der Abhängigkeit von der technologischen Weiterentwicklung der Produkte durch die MUNTERS Group AB, der Produktqualität und der Lieferbereitschaft der Muttergesellschaft. Ein weiterer Einflussfaktor ist die weltwirtschaftliche Konjunktur.

Der Krieg in der Ukraine geht seit fast zwei Jahren und ein Ende scheint nicht abzusehen. Hinzu kommen weiteres Eskalationspotential im Nahen Osten und Taiwan. Die Risikolage im Berichtsjahr erscheint nicht mehr ganz so akut wie im Vorjahr, kann sich jedoch über Nacht drastisch verschärfen. Weitere Risiken wurden durch eine breit angelegte Absicherung durch Hermes abgedeckt.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Bilanzstichtag und im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts nicht.

Dennoch können sich gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die zu Rückgängen des Wirtschaftswachstums in stark betroffenen Regionen oder gar zu globalen Auswirkungen führen können.

Risiken für die MUNTERS GmbH können hierbei nach wie vor nicht nur die Absatzentwicklung betreffen, sondern auch die Verfügbarkeit von Fachkräften, Beeinträchtigungen in den globalen Produktionswerken des Konzerns, des Beschaffungsmarktes sowie der unmittelbaren Lieferketten für Vorprodukte und Komponenten.

4. Prognosebericht

Der Ausblick für die Weltwirtschaft für das Jahr 2024 ist mit einem Wachstum von 2,9% geringfügig unter dem erwarteten Wachstum für das Jahr 2023. (Quelle: Statista)

Für das deutsche BIP wird im Kalenderjahr 2024 ein Wachstum von 1,3% prognostiziert. (Quelle: Herbstprojektion der Bundesregierung)

Die größten Belastungen für die Weltwirtschaft werden voraussichtlich der anhaltende Krieg in der Ukraine, mögliche weitere Eskalationen im Nahen Osten und die sich eventuell weiter zuspitzende Sicherheitslage zwischen China und Taiwan sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Lage aufgrund der o.g. möglichen Risiken weiterhin angespannt sein wird. Für die MUNTERS GmbH erwarten wir einen deutlich steigenden Umsatz. Die Umsatzplanung beruht auf einem Mix aus Basisgeschäft, Standardgeräten und Aufträgen für kundenbezogene Spezialanlagen. Vor allem im Bereich der Elektromobilität erwarten wir weiterhin positive Impulse für unser Lieferprogramm in der Trockenraumtechnik zur Batterieherstellung. Im Kunden-Service-Geschäft stehen weiterhin die Einführung digitaler Fernüberwachung, energetische Umrüstungen von Altanlagen sowie ein Ausbau des Mietgerätegeschäfts im Fokus.

Im Gesamtausblick erwarten wir für 2024 eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse.

Ein rigides Margenmanagement durch digitalisierte Prozesse, modernisierte Beschaffung sowie Anpassungen unserer Verkaufspreise sollen die Marge leicht verbessern. Das Ergebnis nach Steuern planen wir geringfügig über dem Jahr 2023.

Die für 2024 geplanten Investitionen liegen auf der Höhe der Abschreibungen. Zu ersetzende Dienstwagen werden geleast.

Die Einschätzung der Geschäftsentwicklung bezüglich des kommenden Geschäftsjahres basiert auf den oben geschilderten Annahmen und Prognosen. Weitergehende Auswirkungen auf unser Geschäft durch mögliche Verschärfungen der Lagen in der Ukraine, im Nahen Osten und Taiwan sowie weltweite Lieferengpässe bei Vorprodukten und Komponenten, können zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung nicht ausgeschlossen werden.

Die MUNTERS GmbH konnte auch im vergangenen Berichtsjahr dank einer diversifizierten Aufstellung und einer robusten Finanzlage ein weiteres solides Ergebnis erzielen. Darüber hinaus wurde das abgelaufene Geschäftsjahr dazu genutzt, um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse weiter zu präzisieren und im Strategieplan zu berücksichtigen.

 

Hamburg, 15. Februar 2024

MUNTERS GmbH

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