PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb

Joachimsthaler Straße 27, 10719 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 265230
Eingetragen
23.10.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Design, Entwicklung, Konstruktion, industrielle Produktion, Vertrieb und Logistik von Fahrzeugkomponenten. Die Gesellschaft kann zur Förderung dieses Unternehmenszwecks sämtliche Rechtsgeschäfte vornehmen, Handelsgeschäfte tätigen und Dienstleistungen einschließlich der Vergabe von Lizenzen und Technologietransferleistungen erbringen. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen, deren Geschäftsführung zu übernehmen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Gesellschaft in ihren Unternehmungen zu fördern. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Barbaros Arslan
seit 5.8.2024
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb

Wolfsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

INHALTSVERZEICHNIS

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

JAHRESABSCHLUSS

I. Bilanz

II. Gewinn- und Verlustrechnung

III. Anhang

LAGEBERICHT

WEITERE ANLAGEN

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb, Wolfsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb, Wolfsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 (3) S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Ausführungen der Gesellschaft im Anhang unter II. Dort wird darauf hingewiesen, dass es im März 2018 zu einer Kündigung sämtlicher Abnahmeverträge durch die Unternehmen des VW-Konzerns kam. Zusätzlich werden unter den Steuerrückstellungen erhebliche Steueraufwendungen für Vorjahre ausgewiesen. Für die Begleichung dieser drohenden Steuerzahlungen wird die Gesellschaft voraussichtlich zusätzliche liquide Mittel benötigen.

Die gesetzlichen Vertreter gehen davon aus, dass, sofern zusätzliche liquide Mittel benötigt werden, diese durch die Gesellschafter oder nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden. Darüber hinaus wurden durch nahestehende Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 43 Mio. bis zum 30. Juni 2024 gestundet sowie eine Vereinbarung getroffen, nach der der Gesellschaft - im Falle der Zahlungsinanspruchnahme durch einen Gläubiger - die erforderlichen finanziellen Mittel bei Bedarf bereitgestellt werden.

Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wurde in der Vergangenheit stets durch Stundungsvereinbarungen oder der Bereitstellung notwendiger liquider Mittel gedeckt. Deshalb gehen die gesetzlichen Vertreter davon aus, dass auch in Zukunft die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Die gesetzlichen Vertreter überwachen die Liquiditätssituation der Gesellschaft permanent, um bei auftretenden Liquiditätsengpässen notwendige Gegenmaßnahmen (z. B. Vereinbarung von Ratenzahlungen) einzuleiten. Sollten entgegen den Erwartungen die notwendigen liquiden Mittel nicht über verbundene und/oder nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden, besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 (2) S. 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 30. August 2022

BÖHRET SEHMSDORF GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rico Schmidtgen, Wirtschaftsprüfer

ppa. Katja Friedemann, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

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31. Dezember 2020 31. Dezember 2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.916,00 291.574,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.720.757,50 5.992.735,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 786,00 1.010,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.007.328,00 1.011.879,00
6.728.871,50 7.005.624,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.136.875,87 3.136.875,87
2. Beteiligungen 15.001,00 15.001,00
3. Sonstige Ausleihungen 16.399.562,01 22.988.778,10
19.551.438,88 26.140.654,97
26.478.226,38 33.437.853,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 43.575,84 41.080,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.907.663,88 19.143.160,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 444.852,46 3.080.827,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.624.241,55 4.719.351,97
18.976.757,89 26.943.339,97
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens
Sonstige Wertpapiere 572.961,02 614.466,73
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.933.558,92 2.211.926,42
26.526.853,67 29.810.813,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.096,66 40.042,36
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 32.751,00 0,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 35.067.144,85 30.262.067,43
88.129.072,56 93.550.776,62

PASSIVA

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31. Dezember 2020 31. Dezember 2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 760.000,00 760.000,00
./. Nennbetrag eigener Anteile -123.500,00 -123.500,00
636.500,00 636.500,00
II. Verlustvortrag -30.898.567,43 -19.750.533,71
III. Jahresfehlbetrag -4.805.077,42 -11.148.033,72
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 35.067.144,85 30.262.067,43
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 20.204,00
2. Steuerrückstellungen 13.380.843,48 13.885.233,48
3. Sonstige Rückstellungen 10.743.100,23 5.961.457,29
24.123.943,71 19.866.894,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00 8.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57.484.399,62 64.033.925,86
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 7.920,52
4. Sonstige Verbindlichkeiten 520.729,23 1.642.035,47
64.005.128,85 73.683.881,85
88.129.072,56 93.550.776,62

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020

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2020 2020 2019
1. Umsatzerlöse 105.446.263,91 122.629.666,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 798.725,43 4.446.954,32
106.244.989,34 127.076.620,95
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -95.763.206,33 -105.799.937,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.602.566,10 -2.403.515,83
-97.365.772,43 -108.203.453,65
Rohergebnis 8.879.216,91 18.873.167,30
4. Personalaufwand
a) Löhne u. Gehälter -3.347.061,54 -4.070.041,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -639.473,92 -690.868,41
-3.986.535,46 -4.760.909,99
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -635.842,96 -683.910,31
b) Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -2.747.904,96
-635.842,96 -3.431.815,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.560.804,02 -10.474.092,16
-5.303.965,53 206.349,88
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 385.143,72
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.455.455,10 1.209.590,46
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -168.447,67 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -764.894,72 -2.095.899,09
11. Finanzergebnis 522.112,71 -501.164,91
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 14.810,27 -10.745.220,71
13. Ergebnis nach Steuern -4.767.042,55 -11.040.035,74
14. Sonstige Steuern -38.034,87 -107.997,98
15. Jahresfehlbetrag -4.805.077,42 -11.148.033,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb, Wolfsburg (Amtsgericht Braunschweig, HRB 100372), hat als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (3) HGB ihren Jahresabschluss und Lagebericht unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung wurde weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Durch die Kündigung sämtlicher Abnahmeverträge durch Unternehmen des VW-Konzerns im März 2018 haben sich die Umsatzerlöse in 2019 und 2020 deutlich verringert. Zusätzlich sind die Umsatzerlöse infolge der Corona-Pandemie in 2020 gesunken. Darüber hinaus besteht das Risiko erheblicher Steuernachzahlungen infolge einer steuerlichen Betriebsprüfung. Zum aktuellen Zeitpunkt ist jedoch noch nicht abschätzbar, wie hoch mögliche Steuernachzahlungen für die Vorjahre ausfallen werden. Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft selbst noch über Liquiditätsreserven und kurzfristig liquidierbare Vermögenswerte. Inwieweit die freien liquiden Mittel sowie kurzfristig liquidierbaren Vermögenswerte ausreichen, um die drohenden Zahlungsverpflichtungen (insbesondere aus der Rückzahlung von Darlehen sowie Steuerzahlungen für Vorjahre) zu bedienen, ist aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Höhe nach schwer einschätzbar.

Sofern eine Zahlung in Höhe der gebildeten Steuerrückstellung tatsächlich eintreten sollte, geht die Geschäftsführung davon aus, dass im Falle einer Liquiditätslücke entsprechende Mittel durch den Gesellschafter oder nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden. Darüber hinaus wurden durch nahestehende Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 43 Mio. bis zum 30. Juni 2024 gestundet.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war stets gegeben, unterstützt durch die Stundungsvereinbarungen mit nahestehenden Unternehmen. Darüber hinaus liegt eine befristete schriftliche Vereinbarung vor, in der sich ein nahestehendes Unternehmen verpflichtet, im Fall der Zahlungsinanspruchnahme durch einen Gläubiger der Gesellschaft die erforderlichen finanziellen Mittel bei Bedarf bereitzustellen. Deshalb wird von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern davon ausgegangen, dass, sofern erforderlich, der Gesellschaft die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Geschäftsführung geht ebenso davon aus, dass die bestehenden Stundungsvereinbarungen der nahestehenden Unternehmen über die bisherige Laufzeit hinaus verlängert werden.

Die Geschäftsführung überwacht die Liquiditätssituation der Gesellschaft permanent, um bei auftretenden Liquiditätsengpässen notwendige Gegenmaßnahmen (z. B. Vereinbarung von Ratenzahlungsvereinbarungen) einzuleiten. Sollten entgegen den Erwartungen die notwendigen liquiden Mittel nicht über verbundene und nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden, besteht eine erhebliche Unsicherheit über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet.

Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

In die Herstellungskosten für die selbst erstellten Anlagen werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches sowie anteilige Abschreibungen einbezogen.

Zinsen wurden nicht berücksichtigt.

Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, ausgewiesen.

Die Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um Darlehen, die zum Nennwert, gegebenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt sind.

Die Waren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung wird der beizulegende Planwert des Planvermögens (Vermögensgegenstände, ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverplichtungen dienen und deshalb dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind) ausgewiesen, soweit er die zu versteuernden Schulden aus diesen Altersversorgungsverpflichungen übersteigt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode) errechnet.

Soweit die Verpflichtung aus Pensionszusagen den Zeitwert des Planvermögens übersteigt, wird dieser übersteigende Betrag als Pensionsrückstellung angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Die gesamten ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern werden sodann saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 (1) S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der für die Bewertung relevante Steuersatz wurde mit 15,82 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und mit 12,60 % für Gewerbesteuer (Hebesatz Wolfsburg = 360 %) ermittelt.

Vermögensgegenstände in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung bei Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit kleiner als ein Jahr erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Bei einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt die Bewertung zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 77 (Vj.: T€ 168) sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 368 (Vj.: T€ 2.912) ausgewiesen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 8) ausgewiesen.

1. Anlagevermögen

Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt kurzfristig fällig.

3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 (1) S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen) wurden mit den Pensionsrückstellungen verrechnet; entsprechend wurde mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Damit ergibt sich gemäß § 246 (2) HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung:

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31. Dezember 2020
Pensionsverpflichtung 572.159,00
Aktivwert (= Zeitwert) der Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) 604.910,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 32.751,00
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 40.526,00
Zinsertrag aus Rückdeckungsversicherung 20.585,00
Zinsaufwand (saldiert) 19.941,00

5. Eigenkapital

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich auf T€ 48.

6. Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beruht auf folgenden Parametern:

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Zinssatz (10-jähriger Durchschnitt): 2,30 % (Vj.: 2,71 %)
Vergleichszinssatz (7-jähriger Durchschnitt): 1,60 % (Vj.: 1,97 %)
Rententrend: 1,50 % (Vj.: 1,50 %)
Biometrische Parameter: Richttafeln 2005G nach Dr. Klaus Heubeck

Fehlbeträge bestehen nicht.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 48.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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01.01.2020 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2020
Ausstehende Rechnungen 3.565.749,20 0,00 0,00 3.153.547,11 6.719.296,31
Rechts-, Beratungs-, Prüfungskosten 323.930,00 0,00 0,00 1.660.570,80 1.984.500,80
Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten 1.727.428,09 0,00 131.750,53 190.886,94 1.786.564,50
Übrige Personalkosten 344.350,00 344.350,00 0,00 252.738,62 252.738,62
5.961.457,29 344.350,00 131.750,53 5.257.743,47 10.743.100,23

7. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

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31. Dezember 2020 davon Restlaufzeit: 31. Dezember 2019
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00 6.000.000,00 0,00 2.000.000,00 6.000.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57.484.399,62 14.484.399,62 43.000.000,00 41.033.925,86 23.000.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 7.920,52 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 520.729,23 520.729,23 0,00 1.642.035,47 0,00
64.005.128,85 21.005.128,85 43.000.000,00 44.683.881,85 29.000.000,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 102 (Vj.: T€ 238) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 10 (Vj.: T€ 13).

8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerhalb der Bilanz bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von T€ 25.092, welche als Sicherheit für an nahestehende Unternehmen ausgereichte Bankkredite dienen.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften wird aufgrund der aktuellen Verhandlungen und hinterlegten Sicherheiten des Darlehensnehmers als gering eingeschätzt.

Im September 2020 wurde von einem ehemaligen Kunden des ehemaligen Tochterunternehmens TWB GmbH & Co. KG, Hagen, eine auf Schadensersatz gerichtete Klage gegen dieses Unternehmen erhoben. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Klägerin, in dieser Sache auch die Gesellschaft in Haftung zu nehmen. Nach Einschätzung der Gesellschaft sind sowohl die dem bisherigen Tochterunternehmen zugegangene Klage ihrem Gegenstand nach unbegründet als auch die angestrebte Inanspruchnahme der Gesellschaft durch die Klägerin in der Sache ohne Aussicht auf Erfolg.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

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2020 2019
Umsatzerlöse - Inland 31.053.856,01 48.167.171,60
Umsatzerlöse - EG 40.402.386,53 36.374.092,68
Umsatzerlöse - übriges Ausland 33.990.021,37 38.088.402,35
105.446.263,91 122.629.666,63

Eine Aufgliederung nach verschiedenen Tätigkeitsbereichen unterbleibt, da nur ein wesentlicher Tätigkeitsbereich vorhanden ist.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die periodenfremden Erträge betragen T€ 640 und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten (T€ 276), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 187), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 132) sowie Erträge aus Sachanlagenabgängen (T€ 45).

3. Personalaufwand

Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" werden (-) Erträge / (+) Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ -2 (Vj.: T€ 3) ausgewiesen.

4. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die bei der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, betreffen Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 3.248 und betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für mögliche Rückforderungsansprüche des Insolvenzverwalters eines nahestehenden Unternehmens, Aufwendungen für Rechnungskorrekturen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 250) sowie Forderungsverluste (T€ 294).

6. Erträge aus Beteiligungen

Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 385) ausgewiesen.

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Aufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 54) ausgewiesen.

Unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 20 (Vj.: T€ 29) ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt

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2020 2019
Arbeiter 2 2
Angestellte 57 71
Gesamt 59 73

2. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2020 waren folgende Herren zur Geschäftsführung bestellt:

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Dr. Christian Becker Geschäftsführer 01.01. - 31.12.2020
Vahidin Feriz Geschäftsführer 01.01. - 31.12.2020

Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet.

Auf die Angabe der Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung wird in Anwendung der Schutzklausel des § 286 (4) HGB verzichtet.

Auf die Angabe der Pensionsverplichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern wird in Anwendung der Schutzklausel des § 286 (4) HGB verzichtet. Die Pensionsverpflichtungen sind in voller Höhe durch Rückstellungen abgedeckt.

Zum Abschlussstichtag beliefen sich die von der Gesellschaft an die Organe ausgereichten Darlehen auf insgesamt T€ 21 (Vj.: T€ 21). Die Kredite sind mit 4,5 % verzinst und haben eine Restlaufzeit von 1 Jahr. Im Berichtsjahr 2020 erfolgte keine Tilgung.

3. Angaben zum Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2020 waren folgende Herren zum Aufsichtsrat bestellt:

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Nijaz Hastor Geschäftsführer
Kenan Hastor Geschäftsführer
Damir Hastor Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge des Beirats wird in Anwendung der Schutzklausel des § 286 (4) HGB verzichtet.

4. Angaben zum Anteilsbesitz

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mindestens 20 % hat:

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Name Sitz Beteiligungsquote in % Eigenkapital in T€ Letztes Jahresergebnis in T€
Prevent Avto Rus LLC** Ozery 100,0 -4.518 -10
Prevent value assets real estate GmbH & Co. KG* Hagen 94,9 725 747
Prevent value assets real estate Verwaltungsgesellschaft mbH* Wolfsburg 100,0 89 8
Prevent Immobilien GmbH* Wolfsburg 50,0 339 3
AD BRODOVI d.o.o.*** Solin 36,6 -15.219 -1.294

* Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
** Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020
*** Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

5. Angabe zum Mutterunternehmen

Die PREVENT DEV GmbH Design Entwicklung Vertrieb, Wolfsburg, ist oberstes Konzernmutterunternehmen. Ein Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde bisher nicht aufgestellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

6. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Zu den nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden insgesamt die folgenden Geschäftsbeziehungen:

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Art des Geschäfts Hingegebene Darlehen zum Bilanzstichtag Aufgenommene Darlehen zum Bilanzstichtag Gewährte Bürgschaften Erhaltene Bürgschaften
Art der Beziehung T€ T€ T€ T€
Nahestehende Unternehmen 17.967 131 25.092 6.130
Sonstige nahestehende Personen 21 0 1 0
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Art des Geschäfts Erlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen Aufwendungen für Waren und Dienstleistungen Zinserträge Zinsaufwendungen
Art der Beziehung T€ T€ T€ T€
Tochterunternehmen 60 0 0 0
Nahestehende Unternehmen 30.955 91.604 1.240 135
Sonstige nahestehende Personen 0 336 0 0

7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

84,8 % der Geschäftsanteile an der Prevent value assets real estate GmbH & Co. KG wurden in 2021 verkauft.

Um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft abzusichern, wurden in 2021 die Laufzeiten der bestehenden Stundungsvereinbarungen in Höhe von € 43 Mio. mit nahestehenden Unternehmen bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Darüber hinaus wurde in 2022 eine befristete Vereinbarung mit einem nahestehenden Unternehmen getroffen, nach der im Fall der Zahlungsinanspruchnahme durch einen Gläubiger der Gesellschaft die erforderlichen finanziellen Mittel bei Bedarf bereitgestellt werden.

Zum 1. Januar 2021 wechselte in Marokko bei der Vermietung der Liegenschaft durch die unselbständige Zweigniederlassung der Mieter. Nach vielen Jahren der Anmietung zog der bisherige Mieter zum 31. Dezember 2020 aus. Es gelang, einen neuen Mieter ab dem 1. Januar 2021 ohne jegliche Unterbrechung zu gewinnen. Der neue Mieter ist ein Unternehmen eines japanisch-italienischen Mischkonzerns mit dem Schwerpunkt in der Fertigung von Kabelbäumen für Kraftfahrzeuge. Dieser Mieter ist bereits mit anderen Werken in Marokko vertreten und wird mindestens bis 2023 Mieter der Immobilie bleiben. Der Mieter hat bereits in die Immobilie investiert (IT-Infrastruktur, Bodenbeläge, Klimaanlagen). Durch weitere Investitionen des Eigentümers (z. B. Dachsanierungen) wurde die Werthaltigkeit der Immobilie nicht nur sichergestellt, sondern gesteigert.

Seit Februar 2022 hat die PREVENT DEV GmbH die Immobilie in der Hannoversche Straße 2 b (frühere Logistikhalle) an einen lokalen Produzenten von Lebensmitteln (Müsli, Mehl, Haferflocken etc.) zwecks Lagerung vermietet. Der neue Mieter hat einen mehrjährigen Mietervertrag mit der PREVENT DEV unterschrieben und wird Lebensmittel einlagern, bevor diese zu Kunden im In- und Ausland (Lebensmitteleinzelhandel) verbracht werden.

Im Mai 2022 verkaufte die Gesellschaft ihre Immobilie in Paris für ca. € 2,3 Mio.

Im Juli 2022 hat PREVENT DEV zusammen mit einem anderen nahestehenden Unternehmen Forderungen der Österreichische Entwicklungsbank (OeEB) aus deren Kreditverhältnis zur Prevent CEE d.o.o. erworben. Damit wird PREVENT DEV GmbH diesbezüglich Gläubiger der Prevent CEE d.o.o.

Ein relevanter Tier 1 Kunde hat den Auftrag zur Fertigung der Sitzbezüge des Ford Kuga auf den 31. Dezember 2022 ordentlich gekündigt. Nahezu zeitgleich haben die nahestehenden Fertigungsgesellschaften ebenfalls einen kurzfristigen Auftragsverlust erlitten.

8. Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

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2020
Abschlussprüfungsleistungen 65.000,00

9. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von € 4.805.077,42 zusammen mit dem Verlustvortrag von € 30.898.567,43 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wolfsburg, 30. August 2022

PREVENT DEV GmbH
Design Entwicklung Vertrieb

-Geschäftsführung-

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2020

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Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1. Januar 2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dezember 2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 718.426,08 0,00 0,00 -52.409,70 666.016,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.355.387,23 0,00 0,00 0,00 12.355.387,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.921,25 0,00 0,00 0,00 2.921,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.726.413,20 340.852,96 -294.271,32 52.409,70 3.825.404,54
16.084.721,68 340.852,96 -294.271,32 52.409,70 16.183.713,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.766.326,85 0,00 0,00 0,00 23.766.326,85
2. Beteiligungen 3.930.642,06 0,00 0,00 0,00 3.930.642,06
3. Sonstige Ausleihungen 26.050.200,44 6.234.663,58 -14.318.221,72 0,00 17.966.642,30
53.747.169,35 6.234.663,58 -14.318.221,72 0,00 45.663.611,21
70.550.317,11 6.575.516,54 -14.612.493,04 0,00 62.513.340,61
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Kumulierte Abschreibungen
Stand 1. Januar 2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dezember 2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 426.852,08 69.473,00 0,00 -28.224,70 468.100,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.362.651,73 271.978,00 0,00 0,00 6.634.629,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.911,25 224,00 0,00 0,00 2.135,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.714.534,20 294.167,96 -218.850,32 28.224,70 2.818.076,54
9.079.097,18 566.369,96 -218.850,32 28.224,70 9.454.841,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.629.450,98 0,00 0,00 0,00 20.629.450,98
2. Beteiligungen 3.915.641,06 0,00 0,00 0,00 3.915.641,06
3. Sonstige Ausleihungen 3.061.422,34 496,21 -1.494.838,26 0,00 1.567.080,29
27.606.514,38 496,21 -1.494.838,26 0,00 26.112.172,33
37.112.463,64 636.339,17 -1.713.688,58 0,00 36.035.114,23
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Buchwerte
Stand 31. Dezember 2020 Stand 31. Dezember 2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.916,00 291.574,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.720.757,50 5.992.735,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 786,00 1.010,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.007.328,00 1.011.879,00
6.728.871,50 7.005.624,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.136.875,87 3.136.875,87
2. Beteiligungen 15.001,00 15.001,00
3. Sonstige Ausleihungen 16.399.562,01 22.988.778,10
19.551.438,88 26.140.654,97
26.478.226,38 33.437.853,47

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1 Darstellung des Geschäftsumfelds und des Geschäftsverlaufs

Die PREVENT DEV GmbH ist als Zulieferer der Automobilindustrie mit Schwerpunkt in der Entwicklung und Produktion von Sitzbezügen und Interieur-Komponenten sowie deren Vertrieb tätig. Dabei gibt es eine enge Zusammenarbeit mit nahestehenden Unternehmen mit Produktionsfunktion im In- und Ausland, welche auf die Herstellung von Sitzbezügen und weiteren Automotive-Komponenten spezialisiert sind. Dazu hat die PREVENT DEV GmbH als Vertriebsgesellschaft auch einige Kunden im industriellen Non-Automotive-Bereich und erbringt diverse Dienstleistungen.

Im Jahr 2020 verzeichnete die Pkw-Weltproduktion einen Einbruch durch die Corona-Pandemie gegenüber dem Vorjahr um 18% auf 65,8 Mio. Einheiten. Gründe hierfür sind die weltweit durchgeführten Lockdowns zur Eindämmung der Pandemie sowie die mangelnde Versorgung an Halbleitern.

Corona hinterlässt tiefe Spuren in der weltweiten Automobilproduktion. Im Vergleich zu 2019 wurden 2020 deutlich weniger Pkw produziert. So ging zum Beispiel EU-weit die Produktion um 24% auf 9,9 Mio. Einheiten zurück. Allein Deutschland verzeichnete einen Rückgang seiner Produktion von -24,6% auf 3,5 Mio. Einheiten. Ebenfalls zweistellige Rückgänge verzeichneten Brasilien (-26,7%), Indien (-17,7%) sowie Japan (-11,4%). Allein Russland (9,1%) und China (6,1%) verzeichneten einen Rückgang von unter 10%. Grundlage der Daten ist die Statista Grafik des VDA.

Quelle: Focus online „So stark sind die Pkw-Märkte weltweit eingebrochen“, 29.01.2021

Diese Spuren werden auch in den Umsatzzahlen der PREVENT DEV GmbH sichtbar. Nach den gekündigten Verträgen des VW-Konzerns in 2018 und der Reduktion von Fremdleistungen gegenüber nahestehenden Unternehmen verringerte sich der Umsatz durch die Pandemie um weitere 14%.

Dieser Trend setzt sich auch in den Jahren 2021 und 2022 fort. Grund hierfür ist die sich weiter durch den Ukrainekrieg, hohe Energiekosten, hohe Inflation und den Mangel an Rohstoffen und Halbleitern verschlechternde Weltwirtschaft.

Ziel für die Jahre nach der Pandemie und dem Ukrainekrieg ist es, das Unternehmen weiter umzubauen und auf die Zukunft auszurichten. Dabei wird es darum gehen, vertriebliche Chancen schneller zu ergreifen (wie zum Beispiel beim Vertrieb von Kleidung und Möbeln) um das verloren gegangene Umsatzvolumen anteilig über die Akquise von Neukunden und den weiteren Ausbau des Umsatzes bei Bestandskunden wieder zu kompensieren.

2 Ertragslage der Gesellschaft

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2020 2019 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung 105.446 122.630 -17.184
Materialeinsatz -97.366 -108.203 10.837
Rohertrag 8.080 14.427 -6.347
Personalkosten -3.986 -4.761 775
Sonstige betriebliche Erträge 799 4.446 -3.647
Sonstiger betrieblicher Aufwand -9.561 -10.474 913
Abschreibung Anlagevermögen -636 -684 48
Abschreibung Umlaufvermögen 0 -2.748 2.748
Finanzergebnis 522 -501 1.023
Steuern vom Einkommen und Ertrag 15 -10.745 10.760
Ergebnis nach Steuern -4.767 -11.040 6.273
Steuern -38 -108 70
Jahresfehlbetrag -4.805 -11.148 6.343

Die Verringerung der Gesamtleistung um weitere EUR 17,2 Mio. resultiert hauptsächlich aus der Kündigung der Lieferaufträge des VW-Konzerns, dem Mangel an Rohmaterial und Bauteilen bei den Kunden der Gesellschaft und den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Die Rohertragsquote verringerte sich von 11,8% auf 7,7%.

Hauptgrund für diese Verschlechterung sind die gestiegenen Preise bei der Materialbeschaffung. Hierbei wurde ein Preisanstieg in Höhe von durchschnittlich ca. 4% festgestellt.

Durch weitere Einsparungen in Höhe von EUR 0,8 Mio. ist die Personalkostenquote bezogen auf die geringere Gesamtleistung von 3,9% auf 3,8% leicht gesunken.

Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge auf EUR 0,8 Mio. ist im Wesentlichen auf verringerte Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie den Wegfall von Erträgen aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten zurückzuführen.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Forderungsverluste in Höhe von EUR 4,54 Mio. erfasst. Diesen Aufwendungen stehen entsprechende Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen i. H. v. EUR 4,25 Mio. gegenüber. In Summe wurde das Ergebnis somit mit EUR 0,29 Mio. belastet (Vj.: EUR 1,30 Mio.).

Des Weiteren wurden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2,95 Mio. für Rechnungskorrekturen aus Lieferungen und Leistungen und mögliche Rückforderungen durch den Insolvenzverwalter eines nahestehenden Unternehmens gebucht.

Im Berichtsjahr haben sich die Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten um EUR 1,00 Mio., insbesondere aufgrund von Rechtsstreitigkeiten, erhöht. Den erhöhten Rechtsberatungskosten stehen insbesondere verminderte Aufwendungen für Raumkosten, Versicherungen und Reisekosten gegenüber.

Die Zinserträge stiegen gegenüber dem Vorjahr wieder leicht an. Grund hierfür sind die neu ausgegebenen Darlehen an nahestehende Unternehmen.

Durch den ausgewiesenen Verlust sind keine Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag angefallen. Die ausgewiesenen Erträge resultieren aus der Anpassung von Ertragsteuerrückstellungen für Vorjahre.

Insgesamt entstand aufgrund der erläuterten Effekte im Geschäftsjahr 2020 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4,805 Mio. Nach aktuellem Buchungsstand wird für das Jahr 2021 trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Umsatzausfällen mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet.

3 Vermögens- und Finanzlage

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31.12.2020 31.12.2019 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 26.478 33.439 -6.961
Vorräte 44 41 3
Forderungen + sonstiges Umlaufvermögen 18.977 26.943 -7.966
Wertpapiere, flüssige Mittel 7.506 2.826 4.680
Rechnungsabgrenzungsposten 24 40 -16
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 33 0 33
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 35.067 30.262 4.805
Bilanzsumme 88.129 93.551 -5.422
Finanzverbindlichkeiten 6.000 8.000 -2.000
Übrige Verbindlichkeiten + Rückstellungen 82.129 85.551 -3.422
Bilanzsumme 88.129 93.551 -5.422

Die Verringerung des Anlagevermögens beruht im Wesentlichen auf Tilgungen sowie Ausbuchungen von nicht werthaltigen Darlehen an nahestehende Unternehmen von EUR 14,32 Mio. Den Abgängen stehen neu ausgereichte Darlehen in Höhe von EUR 6,23 Mio. gegenüber. Die Abschreibungen auf sonstige Ausleihungen verringerten sich in Folge der Ausbuchung nicht werthaltiger Forderungen um EUR 1,49 Mio. Die übrigen Veränderungen resultieren aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sowie getätigte Investitionen und Abgänge.

Die Forderungen und das sonstige Umlaufvermögen in Höhe von EUR 18,98 Mio. verringerten sich um EUR 7,97 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Diese beinhalten neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände. Die Minderung ist auf den geringeren Umsatz und den Forderungsausgleich durch verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Das Eigenkapital reduzierte sich aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrages um EUR -4,81 Mio. auf EUR -35,07 Mio.

Bedingt durch Tilgungen konnten die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um EUR 2,00 Mio. auf EUR 6,00 Mio. abgebaut werden. Durch die Corona-Pandemie sowie den Russland-Ukraine-Krieg wurden weitere Zahlungen an die russische VTB-Bank zur Tilgung des Darlehens ausgesetzt.

Die übrigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen verringern sich um EUR 3,42 Mio. Hierbei stehen der Erhöhung der Rückstellungen um EUR 4,26 Mio. gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 6,55 Mio. und sonstige Verbindlichkeiten EUR 1,12 Mio. gegenüber.

4 Chancenbericht

Der nachhaltige Erfolg der Gesellschaft hängt entscheidend davon ab, wie schnell und präzise die wesentlichen Unternehmensrisiken und Marktchancen rechtzeitig erkannt werden und darauf reagiert wird.

Da die PREVENT DEV GmbH mit nahestehenden Unternehmen mit Produktionsfunktion enge Liefer- und Leistungsbeziehungen unterhält, können Chancen und Risiken aus diesen Unternehmen unmittelbare Auswirkungen auf die PREVENT DEV GmbH haben. Aus diesem Grund werden mögliche Risiken, die dort entstehen können, in die Risikoberichterstattung aufgenommen.

4.1 Markt

Die PREVENT DEV GmbH sieht mittel- bis langfristig Chancen für ein profitables Wachstum in ihren Kerngeschäftsfeldern, unter anderem durch die Gewinnung neuer Kunden im Automotivbereich, als auch durch Diversifizierung in andere Industriezweige. Gerade die Geschehnisse in 2020/2021 (vor allem die Corona-Pandemie mit all ihren Folgen, aber auch die Halbleiter-Knappheit, der Brexit oder auch die „Blockade“ des Suez-Kanals mit den entsprechenden Folgen für den weltweiten Warenverkehr) haben gezeigt, dass der Markt eher disruptiv geprägt ist. Das wird vermutlich tendenziell so bleiben, auch in Anbetracht der steigenden Rivalität zwischen den USA und China und des Krieges in der Ukraine. Dieses Umfeld ist für die PREVENT DEV GmbH ein schwieriges, da sie nicht mehr auf ihre etablierten Kundenbeziehungen verlässlich zurückgreifen kann. Eine deutliche Herausforderung ist in diesem Kontext auch die Kündigung des größten Kunden Volkswagen AG und die Kompensation des damit verbundenen Umsatzverlustes.

Auf der anderen Seite hat die jüngere Vergangenheit mit Corona gezeigt, dass dieses Marktumfeld auch Chancen bietet. Die Gesellschaft agiert sehr dynamisch mit Schwerpunkt in Europa und unter Berücksichtigung der Wettbewerbsfähigkeit aller verfügbaren Produktionsstandorte. Die Umkehr von der Fernostnachfrage der europäischen Kunden und die damit zusammenhängende Lokalisierung auf die europäischen Produktionskapazitäten verstärkt die Diversifizierung des Kundenportfolios.

4.2 Chancen aus Wettbewerb und Kundenbeziehungen

Im Bereich der Produktion von Pkw-Komponenten werden üblicherweise (mit Ausnahmen) Ein- oder Mehrjahresverträge abgeschlossen, welche die Produkte und Konditionen definieren, aber die Liefermengen für den Gesamtzeitraum nicht verbindlich festlegen wollen, obwohl diese für die Preisbildung maßgeblich sind. Der Abschluss und die Verlängerung von solchen Verträgen hängt von der Wettbewerbsfähigkeit des Zulieferers ab, die sowohl durch die Preise der angebotenen Produkte als auch durch die Lieferfähigkeit, logistische und qualitative Verlässlichkeit und durch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit dem Kunden bei Neuentwicklungen bestimmt wird.

Gleichzeitig gibt es eine zunehmende Konzentration der Tier 2-Zulieferer im Markt, mit denen die PREVENT DEV GmbH in einer strategisch guten Position als Preis- und Qualitätslieferant steht. Insofern betrachten wir mittel- und langfristig diesen Konsolidierungsprozess auch als große Chance für neues Wachstum, wobei auch hier die Kündigung des VW-Konzerns und die damit verbundenen Imageschäden eine besondere Herausforderung darstellen.

4.3 Produkte

Die Gesellschaft arbeitet eng mit nahestehenden Unternehmen mit Produktionsfunktion zusammen, welche ein diversifiziertes Produktportfolio anbieten, aus welchem weitergehende Synergien erwachsen.

In der Leder- und Textilsparte und basierend auf dem Know-how in den Nähwerken werden weitere Möglichkeiten gesehen, die Produktpalette auch außerhalb der Automobilindustrie auszuweiten und weitere Absatzmärkte zu erschließen.

4.4 Prozesse

Die Prozesse in der Gesellschaft werden in allen Geschäftsbereichen kontinuierlich und konsequent auf weitere Optimierungsoptionen überwacht. Dieser permanenten Überwachung wird von der Geschäftsführung ein hoher Stellenwert beigemessen.

Eine ebenso hohe Bedeutung hat die Identifizierung von Optimierungspotenzial für die bestmögliche Ressourcennutzung und damit Verbesserung der Mittelbindung im Umlaufvermögen (working capital management).

4.5 Mitarbeiter

Die Qualifikation und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen für die Gesellschaft eine wichtige Ressource dar. Mit kontinuierlichen Qualifikations- und Weiterbildungsmaßnahmen stellen wir sicher, dass die hohen Kundenanforderungen erfüllt werden und das Unternehmen als interessanter Arbeitgeber wahrgenommen wird. Verantwortungsvolles Handeln und Kreativität werden gefördert und bestärkt, damit auch zukünftig junge Nachwuchs- und erfahrene Fach- und Führungskräfte ihre Begeisterung und ihr Können in die Tätigkeit für die PREVENT DEV GmbH und ihre Kunden einbringen. Die Belegschaft der PREVENT DEV GmbH ist mit ihren Mitarbeitern sehr vielfältig und international geprägt.

5 Risikobericht

5.1 Verschlechterung gesamtwirtschaftlicher Bedingungen

Die aktuelle geopolitische Lage und insbesondere der Russland-Ukraine-Krieg stellen die gesamte Weltwirtschaft vor neue Herausforderungen. Die potenziellen Auswirkungen auf die PREVENT DEV GmbH sind jedoch aktuell noch nicht abschätzbar, so dass sich daraus gewisse Prognoseunsicherheiten bezüglich der weiteren Umsatz- und Ergebnisentwicklung ergeben. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr genau, insbesondere im Hinblick auf Absatz und Einsatz von Produktionsfaktoren.

Die erheblich angestiegene Inflationsrate, insbesondere getrieben durch massiv gestiegene Energiepreise, birgt das Risiko von Kaufzurückhaltungen bei den Endkunden. Dies kann dazu führen, dass die Nachfrage nach Neufahrzeugen (trotz der aktuell noch sehr guten Auftragslage bei den Automobilherstellern) spürbar sinken könnte.

Die Rückführung des Darlehens gegenüber der russischen VTB-Bank wurde derzeit ausgesetzt, da unklar ist, inwieweit Zahlungen an die Bank geleistet werden dürfen. Die Kommunikation mit verantwortlichen Mitarbeitern der VTB-Bank ist in Folge von erheblichen Unsicherheiten stark eingeschränkt. Sofern eine zeitnahe Rückführung der ausstehenden Beträge erforderlich sein sollte, geht die Geschäftsführung davon aus, dass die hierfür erforderlichen liquiden Mittel über nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden.

5.2 Markt

Trotz prall gefüllter Auftragsbücher muss die Autobranche ihre Wachstumsziele für 2022 massiv zurückschrauben. Die Gründe liegen laut VDA auf der Hand. Es sind der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die verschärften Logistikprobleme, die Mangelsituation bei Halbleitern und Rohstoffen, Preissteigerungen bei der Energie sowie die Zinswende in Verbindung mit der steigenden Inflation und den damit verbundenen steigenden Finanzierungskosten für die Verbraucher.

Der VDA erwartet für 2022 weltweit ein Volumen von 70,2 Mio. Fahrzeugen. Das sind 13% weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019. Für den deutschen Markt reduziert er seine Prognose von 5% auf nur noch 3%, was rund 2,7 Mio. Neuwagen bedeutet. Für Europa erwartet man eine Stagnation von 11,8 Mio. Fahrzeugen und in China einen Rückgang um 2% auf 20,7 Mio. Pkw.

Zur Eindämmung der deutlichen Konjunkturabschwächung müssen laut VDA folgende Maßnahmen ergriffen werden: Senkung der Energiekosten, ambitionierte Standortpolitik, Bürokratieabbau, ein wettbewerbsfähiges Steuer- und Abgabensystem sowie schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse. Wichtig dabei ist für Europa die Abhängigkeit gegenüber anderen Staaten zu reduzieren.

Quelle: Automobilwoche „VDA schraubt Prognose für 2022 drastisch zurück“, vom 20. Juni 2022

Aktuell kann infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie aufgrund der weiterhin vorherrschenden Materialkrise nicht davon ausgegangen werden, dass die Versorgung eine Stabilisierung im Jahr 2023 erfahren wird.

5.3 Wettbewerbsrisiken und Kundenrisiken

Die PREVENT DEV GmbH ist in der Lieferkette im Wesentlichen als Tier 2 angesiedelt. Dies bedeutet, dass Tier 1 Lieferanten Aufträge von den OEMs erhalten und zur Abwicklung der Aufträge Bauteile von Tier 2 Lieferanten zukaufen. Diese Tier 2 Lieferanten werden entweder direkt von den OEMs oder von den Tier 1 Lieferanten nominiert.

Die Wettbewerbsfähigkeit der PREVENT DEV GmbH, welche insbesondere im Kerngeschäft vielfach die Preisführerschaft innehat, begrenzt tendenziell die Wettbewerbs- und Marktrisiken.

Ein Großteil des Umsatzes wird mit Kunden erwirtschaftet, die unmittelbar oder mittelbar von OEMs beauftragt werden. Durch diese Abhängigkeit von insgesamt nur wenigen Großkundengruppen besteht das Risiko, dass bei Wegfall oder deutlicher Reduktion des Geschäftsvolumens mit einer Kundengruppe die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflusst werden könnten. Dieser Fall ist mit der Kündigung durch den größten Kunden Volkswagen in 2018 eingetreten. Ein weiteres Risiko besteht, dass die OEMs vermehrt Systemlieferanten nominieren. Diese Lieferanten liefern komplette Module an die Produktion, sodass die Autohersteller die Module nur noch in die Fahrzeuge einsetzen müssen. Für diese Module treten die Tier 1 Lieferanten als Kunden auf und verstärken so den Preisdruck bei den Tier 2 Lieferanten. Zudem gibt es weltweit, aber insbesondere in Europa, eine zunehmende Konsolidierung bei Fahrzeugherstellern (OEMs) wie auch den großen Tier 1 Zulieferern.

Das Umfeld der automobilen Zulieferer in Europa, dem Schlüsselmarkt der PREVENT DEV GmbH, birgt das Risiko des verstärkten Kostendruckes. Vermehrt wird von Fachleuten die Erwartung geäußert, dass eine Intensivierung des bereits zu beobachtenden Konsolidierungsprozesses zu erwarten sei.

5.4 Produkte

Die Produkte der Gesellschaft beziehen sich derzeit fast ausschließlich auf die Automobilindustrie, wodurch eine Abhängigkeit vom Automobilabsatz besteht. Zwar ist es anteilig gelungen, in anderen Märkten Fuß zu fassen (z. B. Kindersitze, Möbel, Dienstleistungen), aber bei weitem noch nicht ausreichend, um die nachhaltige Diversifikation bejahen zu können. Für bereits auf dem Markt eingeführte Produkte bestehen Risiken hinsichtlich der vom Kunden erwarteten Produktqualität. Eine mangelhafte Qualität kann sowohl zu Garantie-, Gewährleistungs- und Kulanzkosten als auch zu Verlusten von Marktanteilen oder niedrigeren Produktmargen führen. Im Extremfall sind Ansprüche aus Produkthaftung und Schadenersatz denkbar. Die Identifizierung und Eingrenzung dieser Risiken erfolgt hierbei in enger Abstimmung mit den auftraggebenden Kunden und deren Materiallieferanten. Darüber hinaus sichern strenge Qualitätssicherungsprozesse die Einhaltung von höchsten Qualitätsstandards.

In 2022 haben sich die Energiepreise insbesondere durch den Russland-Ukraine-Krieg und den damit einhergehenden Sanktionen vervielfacht. Diese gestiegenen Kosten werden sich auch auf die Herstellkosten bei den verbundenen Unternehmen auswirken. Inwieweit diese Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden können, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass diesbezüglich eine entsprechende Einigung mit den Kunden erzielt werden wird.

5.5 Prozesse

Die Geschäftsprozesse werden dabei durch Informationstechnologie intensiv unterstützt und teilweise erst ermöglicht. Neben den damit verbundenen Effizienzgewinnen entstehen auch Risiken, zum Beispiel im Rahmen der Prozessimplementierung oder durch Server- bzw. Systemausfall, die jedoch im Rahmen ausgereifter IT-Konzepte adressiert und minimiert werden. Die PREVENT DEV GmbH verfügt aber über eine etablierte und fähige IT-Abteilung, die die allgemeinen und besonderen Anforderungen des Unternehmens seit Jahren kennt, verbessert, erweitert und wartet.

5.6 Mitarbeiter

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte, die das Geschäft effektiv und effizient steuern.

Risiken bestehen darin, Schlüsselpositionen nicht entsprechend den zukünftigen Anforderungen zeitnah besetzen zu können oder solche Mitarbeiter an Wettbewerber zu verlieren. Die Gesellschaft strebt mit Hilfe gezielter Personalentwicklung in strategisch bedeutsamen Bereichen an, hochqualifizierte Mitarbeiter mit Führungspotenzial zu identifizieren und zu fördern.

5.7 Finanzen

Aufgrund der Aktivitäten ist die PREVENT DEV GmbH im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Zinsrisiken, Warenpreisrisiken, Kreditrisiken und Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

Unter Marktpreisrisiken fallen die Zinsänderungs- und Rohstoffpreisrisiken.

Zur Herstellung der Produkte werden z. B. verschiedene Lederarten benötigt, die je nach Marktsituation erheblichen Preisschwankungen unterliegen können. Zur Sicherung des Preisrisikos werden langfristige Lieferverträge mit verschiedenen Lieferanten geschlossen.

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die PREVENT DEV GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nicht in ausreichendem Maße nachkommen kann. Um die Liquidität sicherzustellen, werden die Mittelzuflüsse und -abflüsse fortlaufend überwacht und gesteuert. Das Finanzmanagement für die operativen Bereiche erfolgt, soweit rechtlich zulässig, im Wesentlichen zentral.

Die operative Finanzsituation hat sich durch die Corona-Pandemie seit 2020 stark verändert. Durch die Corona-Lockdowns in Europa konnten erwartete Umsätze nicht realisiert werden. Die dadurch entstandenen Liquiditätslücken wurden durch mit den Kunden vereinbarte kürzere Zahlungsziele und die Einführung von Kurzarbeit geschlossen.

Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist durch die Kündigung der Rahmenverträge durch den VW-Konzern sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie angespannt. Darüber hinaus besteht das Risiko erheblicher Steuernachzahlungen infolge einer steuerlichen Betriebsprüfung. Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch nicht abschätzbar, wie hoch mögliche Steuernachzahlungen für die Vorjahre ausfallen werden. Einigungen mit der Betriebsprüfung wurden in wesentlichen Punkten noch nicht getroffen. Die Geschäftsführung geht aufgrund der bisherigen Gespräche nicht davon aus, dass kurzfristig eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden werden kann und schließt auch einen möglichen Klageweg hierbei nicht aus. Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft selbst noch über Liquiditätsreserven und kurzfristig liquidierbare Vermögenswerte. Inwieweit die freien liquiden Mittel sowie kurzfristig liquidierbaren Vermögenswerte ausreichen, um die drohenden Zahlungsverpflichtungen (insbesondere aus der Rückzahlungen von Darlehen sowie Steuerzahlungen für Vorjahre) zu bedienen, ist aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Höhe nach schwer einschätzbar. Sofern eine Zahlung in Höhe der gebildeten Steuerrückstellung tatsächlich eintreten sollte, geht die Geschäftsführung davon aus, dass im Falle einer Liquiditätslücke entsprechende Mittel durch den Gesellschafter oder nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war stets gegeben, unterstützt durch Stundungsvereinbarungen mit nahestehenden Unternehmen. Darüber hinaus liegt eine befristete schriftliche Vereinbarung vor, in der sich ein nahestehendes Unternehmen verpflichtet, im Fall der Zahlungsinanspruchnahme durch einen Gläubiger der Gesellschaft die erforderlichen finanziellen Mittel bei Bedarf bereit zu stellen. Deshalb wird von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern davon ausgegangen, dass, sofern erforderlich, der Gesellschaft die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Geschäftsführung geht ebenso davon aus, dass die bestehenden Stundungsvereinbarungen der nahestehenden Unternehmen über die bisherige Laufzeit hinaus verlängert werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine schriftliche Zusage über die Bereitstellung von liquiden Mitteln im Falle von Steuernachzahlungen sowie über die Verlängerung der Laufzeit von Stundungsvereinbarungen noch nicht vorliegt.

Die Geschäftsführung überwacht die Liquiditätssituation der Gesellschaft permanent, um bei auftretenden Liquiditätsengpässen notwendige Gegenmaßnahmen (z. B. Vereinbarung von Ratenzahlungsvereinbarungen) einzuleiten. Sollten entgegen den Erwartungen die notwendigen liquiden Mittel nicht über verbundene und/oder nahestehende Unternehmen bereitgestellt werden, besteht eine erhebliche Unsicherheit über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft.

Die PREVENT DEV GmbH ist aufgrund des operativen Geschäfts vereinzelten Kreditrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Gefahr, dass die PREVENT DEV GmbH oder einzelne Konzernunternehmen grundsätzlich einem Ausfallrisiko aus der möglichen Nichterfüllung seitens einer anderen Vertragspartei ausgesetzt sind. Die Bonität potenzieller Kunden und anderer Vertragspartner wird im Rahmen von Auftragsannahmen und Finanzierungsanbahnungen geprüft. Darüber hinaus erfolgt ein aktives Forderungsmanagement bei jedem Kunden zur Klärung der jeweiligen Forderung. Konkreten Ausfallrisiken wird durch Wertberichtigung Rechnung getragen. Abteilungen wie Vertrieb, Controlling und Buchhaltung arbeiten hier in diesem Zusammenhang eng zusammen, um Risiken zu minimieren.

Preisänderungsrisiken bestehen aufgrund der zugrundeliegenden Verträge nur in geringem Umfang und werden daher bei Bedarf im Einzelfall bewältigt. Diese Einzelfälle sind in der Regel zum Zeitpunkt der Auftragsannahme definiert oder werden im Rahmen des vom Kunden gewünschten Produkt- und Spezifikationsänderungsmanagements verwaltet.

6 Risikomanagementziele und -methoden

Die Zielsetzung des Risikomanagements ist die Unterstützung und Sicherstellung des Erreichens der Unternehmensziele. Die Unternehmensziele werden hierbei insbesondere quantitativ im Rahmen der Unternehmensplanung definiert, die als Grundlage für die Unternehmenssteuerung dient und laufend verfolgt wird.

6.1 Unternehmensplanung und -steuerung

Das Unternehmen wird anhand eines aufgestellten Wirtschaftsplans überwacht. Es werden monatliche SOLL/IST-Analysen erstellt und an die Geschäftsführung und die Gesellschafter berichtet.

6.2 Ziele, Methoden und Organisation des Controllings

Im Jahr 2020 wurden die Reporting-Tools zur Überwachung des Unternehmens, sofern erforderlich, angepasst und die Übertragung der Arbeiten zur Berichterstellung an ein international agierendes Shared Service Center (SSC) fortgesetzt.

7 Entwicklungsaktivitäten

Im Bereich der Entwicklung geht es um die Stärkung des Know-how bei der PREVENT DEV GmbH und die positive Beeinflussung der Kundenbindung.

Bei der Entwicklung handelt es sich in der Regel um konkrete Kundenaufträge, welche vergütet werden. Die Tätigkeit bezieht sich hierbei insbesondere auf die Entwicklung von Sitzbezügen bis zur serienreifen Produktion. Auch im Bereich Möbel werden Entwicklungsleistungen erbracht und verkauft.

Die Entwicklungstätigkeit erfolgt zunehmend dezentral in den jeweils geeigneten nahestehenden Unternehmen mit Produktionsfunktion.

Der Entwicklung messen wir auch in den kommenden Jahren eine wesentliche Bedeutung zu, um hierüber die Wettbewerbsposition im Automotivemarkt zu stärken und neue Geschäftsfelder wie Möbel und Bekleidung zu erschließen.

8 Ausblick und voraussichtliche Entwicklung

Eine Prognose basiert immer auf unterschiedlichen Annahmen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit naturgemäß mit Unsicherheit behaftet ist.

8.1 Gesamtwirtschaftliche Erwartungen und Ausblick für die Automobilindustrie

Die Branche befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Sie muss viele Milliarden Euro in neue Technologien wie die Elektromobilität investieren, mit denen sie zunächst kein Geld verdienen wird. Gleichzeitig schwächeln fast alle wichtigen Märkte; insbesondere der Markt, wo aktuell das meiste Geld verdient wird: China.

Quelle: Deutsche Welle „Autoindustrie: Transformation oder Untergang“ vom 30. März 2019, Zitat von Marcus Berret Leiter Automobilgeschäft der Unternehmensberatung Roland Berger

Langfristig könnte die Branche sogar vor noch viel massiveren Veränderungen stehen, die sogar existenzbedrohend werden könnten. Der Grund: Autos mit Verbrennungsmotor und sogar der gesamte Individualverkehr in der heutigen Form sind möglicherweise durch die C02 Werte der EU-Kommission ab 2030 Auslaufmodelle.

Quelle: Deutsche Welle „Autoindustrie: Transformation oder Untergang“ vom 30. März 2019

Durch die Corona-Pandemie brach die weltweite Produktion von Automobilen ein.

Die Anzahl der gefertigten Pkws sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 18% auf knapp 65,8 Mio.

Trotzdem stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Für das Jahr 2030 prognostiziert eine Studie ein Volumen von 123 Mio. Fahrzeugen pro Jahr, was einen Zuwachs von 30% bedeuten würde. Allerdings sei dieses Wachstum verknüpft mit erheblichen strukturellen Veränderungen und zwar regional, technologisch und wirtschaftlich. Die Wertschöpfung wird im Jahr 2030 mit 50% Europa immer noch dominieren (2017: 56%), der Anteil Chinas und anderer Schwellenländer wird aber weiter steigen.

Quelle: T3n „Studie: Wie sich die Autobranche bis 2030 verändern wird“, Beitrag von Ekki Kern, vom 11. Juli 2018

Durch die Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine ist eine valide Wachstumsprognose für die nächsten Jahre auf Grundlage der vorgenannten Studie schwer einzuschätzen. Hierfür ist die weltweite Eindämmung der Pandemie vor allem in den Schwellenländern, der USA, und China und die Wirkung der beschlossenen Konjunkturprogramme zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation abzuwarten. Auch im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen sowohl gegenüber Russland, als auch von Russland gegenüber anderen Staaten ergeben sich zunehmend Risiken, die sich auch auf die Produktion von Fahrzeugen auswirken können. Weiter wird zu beobachten sein, wie sich die Folgen der “Halbleiter- und Rohstoffkrise“ entwickeln und die massiven Umstrukturierungen in der Automobilindustrie darstellen werden.

8.2 Ausblick für die PREVENT DEV GmbH

Im Jahr 2021 hat sich der Umsatz durch die Corona-Pandemie weiter reduziert. Trotzdem gehen wir durch die getätigten Einsparungsmaßnahmen von einem leicht positiven Ergebnis aus. Entgegen der allgemeinen Entwicklung im Automobilsektor konnten die Auswirkungen der Konjunkturprogramme und die eingeleiteten Einsparungen den Umsatzrückgang der Gesellschaft in 2021 nicht kompensieren.

Für die Folgejahre sieht sich die Automotive-Branche gegenwärtig mit vielen Herausforderungen wie Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, Materialprobleme und Kaufzurückhaltung infolge steigender Inflation in Europa konfrontiert.

Daher sind auch viele der Kunden der PREVENT DEV im Prüfungszeitraum wie auch in den Jahren 2021 und 2022 wenig stabil; dies gilt insbesondere, da PREVENT DEV vor allem Kunden des europäischen Marktes bedient und insoweit keine Vorteile aus anderen Regionen mitnehmen kann.

Ein Kunde, der zurzeit in Europa sehr unter Absatz-Schwierigkeiten leidet, ist Ford. Ford wiederum ist seit 2018 PREVENT DEV's größter Kunde. Nachdem Ford seit Beginn der Corona-Pandemie weit geringere Stückzahlen verkauft und infolgedessen auch PREVENT DEV, Magna (als Tier 1) und Ford viele Diskussionen über die geringen Stückzahlen und Mindermengen hatten, hat Ford nun einerseits entschieden, den Standort Saarlouis, an dem der Ford Focus gebaut wird, Mitte des Jahrzehnts vollständig zu schließen und die Fertigung in Europa auf die Standorte Köln, Valencia (ES) und Gölcük (TR) zu konzentrieren. Zudem wurden Aufträge anteilig von Magna entzogen und an Wettbewerber verlagert. Als Folge wiederum möchte Magna eigene Fertigungsstätten füllen (z. B. in Serbien) und hat gegenüber PREVENT DEV den Auftrag Ford Kuga zum 31. Dezember 2022 gekündigt. Auch bei anderen Modellen ist eher von rückläufigen Absatzzahlen und Fertigungskonzentrationen auszugehen. Die negativen Ford / Magna Auswirkungen sind auch bei den sonstigen Erlösen spürbar, da die nahestehenden Fertigungsgesellschaften ebenfalls kurzfristige Auftragsverluste erlitten haben.

Auf der anderen Seite gelingt es PREVENT DEV über die Kunden Trimsol und Borgstena Trim, neue und erweiterte Aufträge bei Hyundai zu gewinnen (Modell Tucson, NX4). Hier geht die Geschäftsführung in 2022 und 2023 von wachsenden Stückzahlen aus.

9 Zweigniederlassungen

Im Berichtsjahr bestanden folgende unselbständige Zweigniederlassungen:

Silberhorn Haast Aspiring Succ. (Berrechid Marokko)

10 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

10.1 Umweltangelegenheiten

Die für Handelsunternehmen geltenden Umweltauflagen wurden im Berichtsjahr berücksichtigt. Die besonderen Umweltauflagen in der Automobilindustrie werden in den Produktionsstätten beachtet und umgesetzt. Hiervon überzeugen wir uns im Rahmen unserer Verpflichtungen.

10.2 Arbeitnehmerbelange

Besondere Arbeitnehmerbelange lagen im Geschäftsjahr 2020 nicht vor.

10.3 Sonstige Leistungsindikatoren

In der PREVENT DEV GmbH werden die Personalstärke, Lagerumschlag und Lagerreichweite als weitere Indikatoren ermittelt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wolfsburg, den 30. August 2020

Dr. Christian Becker

Vahidin Feriz

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