Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 9245
Eingetragen
29.5.2002
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Gegenstand
Vertrieb von Hundefutter sowie sonstiger Utensilien aller Art für die Hundehaltung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jana Hülsken
seit 14.4.2026
Prokura
Alexander Patscheider
seit 15.1.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

HJP Holding GmbH
Germany
21.000 €
70.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PADOGS Warenhandels GmbH

Meerbusch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Bereits Mitte der 90er-Jahre etablierte sich das familiengeführte Unternehmen aus Meerbusch am Niederrhein als zuverlässiger Produzent und Lieferant für Hundesnacks, Hundespielzeug und Kauartikel. Stetig wurde die Produktpalette ausgebaut und die Distributionsgebiete bis ins europäische Ausland erweitert. Mehr als 5.000 Artikel zählen heute zum Angebotsportfolio. Vom Standort in Willich werden der europaweite Vertrieb sowie die Materialwirtschaft und Lagerhaltung im eigenen Logistikzentrum für den deutschen und europäischen Markt organisiert.

Im Zuge der Internationalisierung wurde 2012 ein Standort in Shanghai eröffnet. China ist neben Indien der bedeutendste Markt zur Herstellung und Lieferung hochwertiger Produkte. Direkt vor Ort managen Mitarbeiter von Padogs die Projekte, führen ständige Qualitätskontrollen durch und überwachen die Produktionsabläufe.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Heimtierbranche entwickelt sich trotz der angespannten Wirtschaftslage weiter positiv.

Der Gesamtumsatz der Heimtierbranche beläuft sich auf knapp 7,1 Milliarden Euro.

Im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel konnte ein Gesamtumsatz von 5,616 Milliarden EUR erwirtschaftet werden. Dies entspricht einem Umsatzplus von 9,5 % für das Jahr 2023.

Der Umsatz im Bereich Hundefutter wächst um 9,1 % auf 1,970 Milliarden EUR (Vj. 1,807 Milliarden EUR) im stationären Handel. Der Bereich Hunde Feuchtfutter wächst mit einem Plus von 13,7 % auf 677 Millionen Euro, gefolgt von Hundesnacks mit einem Plus von 7,4 % auf 748 Millionen Euro sowie Hunde Trockenfutter mit einem Plus von 6,1 % auf 547 Millionen Euro.

Bei Bedarfs- und Zubehörartikeln, wie zum Beispiel Kratzbäume, Gehege, Körbchen sowie Technikartikel hingegen ist ein Wachstum von 2,7 % auf einen Gesamtumsatz von 1,100 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die gestiegene Nachfrage ist auf den Bereich Katze zurückzuführen.

Bei Katzenstreu als Artikel des täglichen Bedarfs konnte ein Umsatz in Höhe von 351 Millionen Euro und ein Plus von 8,6 % (Vj. 324 Millionen Euro) verzeichnet werden.

Der Hauptabsatzweg für Heimtierfertignahrung ist weiterhin der Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Drogerien und Discountern. Hier wurden, wie im Vorjahr, mit einem Umsatzanteil von 63 % 2,800 Milliarden Euro umgesetzt.

Bei Bedarfsartikeln und Zubehör wie beispielsweise Kratzbäumen, Pflegeprodukten, Streu, Beschäftigungsartikel etc. bleibt der Fachhandel mit einem Umsatz von 874 Millionen und einen Umsatzanteil von 78 % wichtigster Absatzweg.

Die Anzahl der Haustiere in deutschen Haushalten ist zum Vorjahr weitestgehend gleichbleibend. Im Jahr 2023 lebten in Deutschland 15,7 Mio. Katzen in 25 % sowie 10,5 Mio. Hunde in 21 % der Haushalte.

(IVH Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. 2023 Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V., Marktdaten, aktuelle Zahlen zum deutschen Heimtiermarkt 2023).

II.2 Geschäftsverlauf

Die positive Entwicklung des Heimtiermarkts im Jahr 2022 hat sich trotz der angespannten Wirtschaftslage mit Energiekrise und steigender Preisentwicklung für Hund und Katze fortgesetzt. Die Preise für Hunde- und Katzenfutter stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um knapp 17 %, wie das statistische Bundesamt mitteilte.

Haustierhalter versuchen die steigende Preisentwicklung mit der Nutzung etwaiger Preisvorteile und Bonusprogrammen beim Einkauf entgegenzuwirken. Im Jahr 2023 bleibt der stationäre Handel der dominante Einkaufsweg unter Haustierhaltern. Zu unsere Kunden gehören alle wesentlichen Lebensmitteleinzelhandelsketten, Drogerien sowie Discounter.

Unser Geschäftsbetrieb verlief im Geschäftsjahr 2023 störungsfrei.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 858,0 (Vorjahr T€ 897,6).

Die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 0,8 % und ist auf den Vertrieb von Katzenstreu zurückzuführen.

Der Materialeinsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % gesunken. Dies hängt u.a. mit gesunkenen Anschaffungsnebenkosten bei der Warenbeschaffung zusammen.

Die Personalaufwendungen sind um 14,4 % auf T€ 1.717,4 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 581,7 und 13,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Raumkosten sind um 5,8 % gestiegen. Das ist im Wesentlichen dadurch begründet, dass höhere Lagermieten in den Außenlagern angefallen sind. Die Kosten der Warenabgabe sind um 12,4 % sind gestiegen.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -252,8 verringert.

II.3 Lage

II.3.a Ertragslage

Der Verkauf von Hundesnacks ist auch im Jahre 2023 die wesentliche Ergebnisquelle. Unser Unternehmen erzielt im Jahr 2023 ein fast betragsidentischer Umsatz wie im Jahre 2022. Unsere Umsatzprognose 2023 haben wir nicht erreicht.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % verringert.

Das Rohergebnis im Jahre 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht auf T€ 8.550,7 (Vj. T€ 7.545,9). Dies ist u.a. auf die gesunkene Anschaffungsnebenkosten bei der Warenbeschaffung zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen sind um 14,4 % auf T€ 1.717,4 gestiegen.

Wir weisen einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 858,0 (Vj. T€ 897,6) aus.

II.3.b Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen.

Über die Hausbank haben wir die benötigten Finanzierungsmittel als Kontokorrentlinien, Betriebsmittelkredite, Avalkredite und weiteren universaleinsetzbaren Finanzierungsmittel vereinbart.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Jahresende auf T€ 8.297,5 (Vj. 10.911,9). gemindert. Die bestehenden Betriebsmittelkredite sind vertragskonform in Höhe von T€ 796,6 getilgt worden.

Die Betriebsmittellinien wurden im Jahr 2023 nicht voll ausgeschöpft. Wir verfügen zum Bilanzstichtag über eine ausreichende Liquidität von T€ 627,9 (Vorjahr T€ 405,7).

Investitionstätigkeiten über die üblichen Ersatzinvestitionen hinaus sind nicht geplant.

Den Einkauf unserer Waren in Fremdwährung sichern wir durch Devisentermingeschäfte ab.

II.3.c Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Die Zugänge des Anlagevermögens sind auf die Übernahme eines Kraftfahrzeuges aus dem Leasing zurückzuführen.

Die Vorräte haben sich um T€ 4.508,2 gegenüber dem Vorjahr gemindert. Zu Coronazeiten haben wir aufgrund von verlängerten Lieferzeiten für die Topseller Artikel einen höheren Vorrat vorgehalten. Die Verminderung ist auf die Normalisierung der durch die Corona Pandemie verlängerten Lieferzeiten zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung haben sich um T€ 694,0 verringert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um T€ 2.614,5 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 8.297,5 gemindert.

Das Eigenkapital hat sich von T€ 6.016,8 um T€ 58,0 auf T€ 6.074,8 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt gegenüber dem Vorjahr 32,0 % (Vj. 27,0 %). Im Geschäftsjahr wurden Ausschüttungen in Höhe von T€ 800,0 vorgenommen.

Die Bilanzsumme verringert sich auf T€ 19.008,1 (Vorjahr: T€ 22.326,9).

II.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Liquidität hat sich von T€ 405,7 auf T€ 627,9 erhöht. Die vorhandene Liquidität wird stets zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verwandt.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die statische Liquidität heran. Stellt man die Vorräte (T€ 7.839,2), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 7.818,7) den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.515,4) und den sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 2.176,2) gegenüber, sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 8.297,4) mehr als voll abgedeckt.

Unter der Voraussetzung der Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit durch unsere Banken gehen wir davon aus, dass wir jederzeit in der Lage sind unseren laufenden Verpflichtungen zeitgerecht nachkommen zu können.

II.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

In diesem Abschnitt liefern wir weitere Informationen über unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die nicht der Steuerung des Unternehmens dienen, aber für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens eine wichtige Rolle spielen. Wichtig sind auch die persönlichen Kontakte über die Preis- und Lieferverhandlungen zu den Einkäufern und Sachbearbeitern. Hier liegt in unseren Verhandlungen und Verkaufsgesprächen als wichtigster Punkt die erste Priorität auf pünktlicher Verfügbarkeit und der vereinbarten Qualität.

II.5.a Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter bei Padogs hat sich im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Zum Bilanzstichtag waren 20 Mitarbeiter/innen (Vj.: 17 Mitarbeiter/innen) beschäftigt. Kompetente Mitarbeiter halten das Unternehmen innovations- und wettbewerbsfähig. Deshalb bieten wir allen Mitarbeitern Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Das gilt für alle Hierarchieebenen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, bietet Padogs flexible Arbeitszeitmodelle, sowie Tele-/ Homeoffice-Arbeitsplätze an. Durch eine Verbesserung des eingesetzten Warenwirtschaftsprogramm konnten die Abläufe vereinfacht und beschleunigt werden. Des Weiteren wurden die Auszubildenden übernommen und verstärken das Team. Ein funktionierendes Team und ein gutes und angenehmes Betriebsklima sind wichtig für den Erfolg. Mit guten Sozialleistungen, einer wettbewerbsfähigen Vergütung und motivierenden Aufgaben ist Padogs ein attraktiver Arbeitgeber. Die langjährige Bindung der Belegschaft an unser Unternehmen ist ein Beleg dafür.

II.5.b Lieferanten

Padogs hat von Anfang an Wert daraufgelegt, dass wir in China den allerbesten Kontakt mit unseren Lieferanten haben, was durch die langfristigen Beziehungen zu den Produktionsstätten unterstrichen wird. Der wichtigste Punkt hierfür sind die Mitarbeiter in Shanghai, welche vom Branch- Office direkt agieren, und einen schnellen, unkomplizierten, direkten Kontakt zu den Lieferanten pflegen. Der Umgang mit Lieferanten wird dadurch erheblich verbessert und ist die Basis für unsere konzeptionelle und gute Position auf dem Markt der Importeure im Private Label Segment. Dies trifft auch auf unseren Mitarbeiter in Indien zu.

In Shanghai und Quingdao übernehmen unsere Mitarbeiter vom Sourcing, der Überwachung der Produktion und deren saubere Abläufe, bis zur Qualitätskontrolle und Überwachung der Dokumentation jede Menge notwendiger Aufgaben. Dies führt dazu, dass wir sowohl bei unseren Lieferanten als auch bei den Kunden eine hohe Reputation haben. Oberstes Ziel ist die Qualitätssicherung unserer Produkte und daraus resultierend eine dauerhaft hohe Kundezufriedenheit zu halten.

II.5.c Kunden

Es ist uns gelungen in den letzten Jahren so gut wie alle großen deutschen Kunden welche Heimtierprodukte führen, zu gewinnen. Hier haben wir inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Dies betrifft nicht nur den Fachhandelskunden, sondern auch die großen Discounter und nicht zu vergessen den Lebensmittelhandel und einige weitere Kunden. Vor dem Hintergrund, dass wir zeitweise einen Teil des Umsatzes mit nur einen Kunden getätigt haben, konnten wir durch die Gewinnung weiterer Kunden das Risiko eines Kundenausfall enorm reduzieren. Des Weiteren ist in diesem Zusammenhang noch zu erwähnen, dass wir in den meisten Kundenbeziehung auch mit der Abteilung Eigenimport in Konkurrenz sind. Auch versuchen wir in kleinen Schritten unsere Eigenmarken THEMPA und MENO PIU bei diversen Kunden zu platzieren.

III. Prognosebericht

Wir haben für das Geschäftsjahr 2023 trotz der anhaltend angespannten wirtschaftlichen Lage eine positive Entwicklung erwartet. Die geplante Umsatzsteigerung von 3 - 5 % haben wir nicht erreicht. Unsere Jahresüberschusserwartung haben wir ebenfalls nicht erreicht.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Euroraum steht im laufenden Jahr 2025 nach wie vor unter dem negativen Einfluss des fortdauernden Angriffskrieges Russlands in der Ukraine und dürfte weiterhin geprägt sein von starken Preissteigerungen aufgrund länger anhaltender Lieferengpässe und Materialknappheit bei der Versorgung mit Energie, Rohstoffen, Vorprodukten und hohen Produktionskosten bei steigender Güternachfrage.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke und leistungsfähige Lieferanten. Wir erwarten von unseren Lieferanten eine Bevorratung der Rohmaterialien, um die Beschaffungszeit für uns und unsere Kunden zu verkürzen. Dem Währungsrisiko bei der Warenbeschaffung werden wir auch weiterhin mit Devisentermingeschäften zur Absicherung der Kurse entgegenwirken.

Um die Entwicklung des Unternehmens weiter zu fördern, werden wir verstärkt an der Qualitätsverbesserung unserer Produkte arbeiten, um die Kundenzufriedenheit auf Dauer zu erhalten. Wir legen höchste Maßstäbe an Sicherheit und Qualität, insofern überwachen wir bereits die Herstellung unserer Rohstoffe beim Lieferanten und prüfen schon im Frühstadium des Fertigungsprozesses die Produkteigenschaften.

Für das Jahr 2024 haben wir ein Umsatzwachstum in Höhe von 3 - 5% erwartet. Diese Prognose haben wir mit 8% Umsatzwachstum mehr als übertroffen.

Für das Jahr 2025 erwarten wir aufgrund der weiter angespannten Wirtschaftslage eine leicht rückläufige-, im besten Fall eine gleichbleibende Umsatzentwicklung zum Vorjahr 2024. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2025 einen Jahresüberschuss von ca. 0,9 - 1,1 Mio€.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz eines immer schwieriger werdenden Umfeldes verhalten positiv, aus diesem Grund sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

Das Management verfolgt einerseits die Wahrnehmung von Chancen und andererseits aber auch die Steuerung von Risiken, die sich nachteilig auf unsere Umsatz- und Ergebnisziele auswirken könnten.

Die Verantwortlichen verfolgen systematisch die Entwicklung der relevanten Einflüsse, bewerten die Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe, um zeitnah entsprechend entgegen wirken zu können.

Die Geschäftsführung konzentriert sich auf die frühe Erkennung von Risiken, die die Geschäftsentwicklung sowie die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beeinträchtigen könnten. Die Steuerung und Kontrolle von Risiken hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisziele haben für die Geschäftsführung und den Führungskreis höchste Priorität.

IV.1 Risikobericht

Aktuelle Risiken

Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt.

Der Klimawandel, die Digitalisierung und geopolitische Spannungen prägen die gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität mehr denn je.

Der seit 2022 anhaltenden russischen Angriffskrieges in der Ukraine und der Israel-Gaza-Krieg beeinflussen das Risikoumfeld vor allem in Europa.

Die langfristigen Auswirkungen der Geld- und Finanzpolitik werden die Wirtschaft und die Kapitalmärkte im Jahr 2024 und 2025 weiterhin prägen. Die meisten großen Zentralbanken haben ihre drastischen Zinserhöhungen beginnend von Mitte des Jahres 2022 bis Ende 2023 abgeschlossen. Die europäische Wirtschaft ist geprägt von den langjährigen Null- und Negativzinsen. Sich an das neue Zinsregime anzupassen, nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als bei normalen Zinserhöhungen. Das hohe Zinsniveau sollte der hohen Inflation mittelfristig entgegenwirken. Der durch die hohe Inflation anhaltende Kaufkraftverlust wird durch gestiegene Personalkosten ausgeglichen und sollte den Konsum ankurbeln. Die Inflationsrate ist von 2022 mit 6,9 % im Jahr 2023 auf 5,9 % und im Jahr 2024 auf eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,2 % gesunken. Aufgrund der rückläufigen, aber weiterhin hohen Inflation hat die Europäische Zentralbank im vierten Quartal 2024 Senkungen ihrer Leitzinsen veranlasst, um die Konjunktur anzukurbeln. Wir sind jedoch nicht davon überzeugt, dass sich diese Zinssenkungen weiter fortsetzen werden.

Gleichzeitig haben die starken Zinserhöhungen zu einer Verschärfung der Finanzierungskonditionen geführt und die Wechselkursrelationen der Währungen verändert. Daher haben Veränderungen von Wechselkursen, insbesondere des US-Dollars gegenüber dem Euro, Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Ein gegenüber dem Euro stärker werdender US-Dollar führt zu positiven Effekten, während sich ein gegenüber dem Euro schwächer werdender US-Dollar umsatz- und ergebnismindernd auswirkt.

Branchenspezifische Risiken

Im Bereich Heimtierfutter, Heimtiersnack sowie im Bereich der Heimtier Non Food Artikel gehen wir weiterhin von steigenden Wachstumsraten aus. Ein Rückgang des privaten Konsums für Produkte aus dem Heimtierbereich können wir nicht feststellen. Insofern schätzen wir das Risiko auf eine rückläufige Nachfrage unserer Produkte als gering ein, dies ist jedoch wieder abhängig von der Intensität und Länge der wirtschaftlichen Krise infolge des Krieges.

Ertragsorientierte Risiken

Es besteht durch den Einkauf der Waren aus Fernost ein Fremdwährungsrisiko. Wir beziehen sämtliche Produkte aus Asien. Das Risiko von Wechselkursschwankungen begegnen wir durch Absicherung der Grundgeschäfte durch langfristige Sicherung der Dollar- und Renminbi Kurse mit Devisentermingeschäften.

Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten kann durch Ausfall oder veränderte Konditionen zu ungeplanten Verlusten führen. Sollten wesentliche Lieferanten aufgrund von Produktionsproblemen oder -verzögerungen, Insolvenz oder sonstigen Gründen nicht mehr liefern können, oder Lieferungen nur noch zu verschlechterten Konditionen erfolgen, kann sich dies negativ auf das Sortiment, die Kundenzufriedenheit und die Marge auswirken. Das Risiko der Lieferantenabhängigkeit im Einkauf wird durch langfristige Lieferantenbeziehungen, Diversifikation und zahlreiche Kontrollinstrumente reduziert. Wir setzen bei der Zusammenarbeit auf marktbedeutende und zuverlässige Partner, sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung der Lieferantenbeziehung. Durch langjährige Beziehungen zu unseren Lieferanten und eine hohe Auslastung deren Kapazitäten, können wir eventuelle Risiken und Gewährleistungen sehr gut steuern.

Unsere Vertriebswege sind der Fach- und Lebensmittelhandel einschließlich Discounter und Drogeriemärkte. Wie auch in den Jahren zuvor ist ein verschärfter Wettbewerb am Markt zu verspüren. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in steigenden Rohstoffpreisen und Löhnen in den Produktionsländern, negativer Entwicklung des Wechselkurses und dem stagnierenden Preisniveau im Umsatzbereich. Ebenso glauben wir, daß politische Veränderungen hier relativ starken Einfluss auf das Geschehen in der Europäischen Wirtschaft haben werden.

Personalrisiko

Ein Personalrisiko besteht derzeitig nicht, könnte aber zukünftig durch das Fehlen von Fachkräften an Relevanz gewinnen.

Adressausfallrisiko

Ein mittleres Risiko ist das Ausfallrisiko von bedeutsamen Kunden, Großhändlern sowie der Listungen bei namenhaften Discounterketten aufgrund des gestiegenen Wettbewerbs. Dadurch besteht aufgrund der geringen Anzahl von Kunden ein hohes Maß an Kundenabhängigkeit. Diesem Risiko versuchen wir durch Akquise weiterer namhafter Kunden entgegenzuwirken und arbeiten täglich an der Qualität unserer Produkte und Serviceleistungen, um die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhalten. Hier zeichnen sich für 2025 gute Zuwächse bei Neukunden und stärkere Umsätze bei Vorhandenen ab.

Um dem Risiko des Ausfalls von Forderungen entgegenzuwirken haben wir eine Kreditausfallversicherung abgeschlossen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Finanzierungsrisiko wird als mittleres Risiko eingeschätzt.

Das Wechselkursrisiko beim Einkauf der Waren aus Asien wird durch Devisentermingeschäfte hinreichend abgesichert.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

IV.2 Chancenbericht

Aufgrund der überaus positiven Marktentwicklung der vergangenen Jahre gehen wir für den Bereich Heimtier-Bedarf von jährlichen Branchenwachstums von ca. 4 - 5 % aus.

Wie auch im Vorjahr wird in 46 % und somit in fast der Hälfte aller Haushalte in Deutschland ein Heimtier gehalten. Die Gesamtzahl der Heimtiere in Haushalten in Deutschland hat sich über die vergangenen Jahre auf einem hohen Niveau eingependelt. Die Heimtierhaltung kann das Leben der Menschen in einem großen Maße bereichern. Das Wohl der Tiere und ihre Bedürfnisse stehen insofern stets im Mittelpunkt.

Dem ständig wachsenden Wettbewerb auf dem Markt begegnen wir weiterhin durch Kompetenz, Erfahrung, Zuverlässigkeit und Perfektionierung der Dienstleistung.

IV.3 Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Willich, den 30.01.2025

gez. Hansjörg Patscheider, Geschäftsführer

gez. Alexander Patscheider, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 296.273,00 292.631,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 149.119,50 145.478,00
III. Finanzanlagen 147.152,50 147.152,50
B. Umlaufvermögen 18.688.993,83 21.998.563,15
I. Vorräte 7.839.238,83 12.347.476,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.221.837,22 9.245.392,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 627.917,78 405.694,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.870,18 35.654,45
Summe Aktiva 19.008.137,01 22.326.849,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.074.749,26 6.016.770,90
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 6.044.749,26 5.986.770,90
davon Gewinnvortrag 5.986.770,90 5.339.140,19
B. Rückstellungen 797.831,01 1.198.314,25
C. Verbindlichkeiten 12.118.963,74 15.109.638,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.593,00 2.125,00
Summe Passiva 19.008.137,01 22.326.849,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.550.740,72 7.545.940,25
2. Personalaufwand 1.717.417,69 1.501.629,40
a) Löhne und Gehälter 1.482.260,16 1.302.302,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 235.157,53 199.326,95
davon für Altersversorgung 15.572,67 12.218,82
3. Abschreibungen 39.722,94 40.558,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 39.722,94 40.558,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.927.537,17 4.345.790,74
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 64.466,49 -50.119,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.039,27 2.079,85
davon Erträge aus Abzinsung 512,00 324,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 566.917,18 313.133,14
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 433.642,50 437.733,22
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 338,00
8. Ergebnis nach Steuern 868.542,51 909.174,92
9. sonstige Steuern 10.564,15 11.544,21
10. Jahresüberschuss 857.978,36 897.630,71
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.986.770,90 5.339.140,19
12. Ausschüttung 800.000,00 250.000,00
13. Bilanzgewinn 6.044.749,26 5.986.770,90

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach Bilanzsumme und Umsatzerlösen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung der für sie geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Der Firmenname laut Registergericht lautet "PADOGS Warenhandels GmbH", die Gesellschaft hat ihren Firmensitz in Willich. Sie ist im Handelsregister beim Registergericht Neuss unter der Register-Nr. HRB 9245 eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten und der Abschreibungen des Anlagevermögens sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei Fremdwährungen erfolgte eine Umrechnung zum Stichtagskurs.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuerbeträge in Höhe von TEUR 33,5 enthalten, die im Folgejahr abziehbar sind.

Die Wertberichtigungen zu den gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit einem pauschalen Prozentsatz ermittelt worden. Zusätzlich wurden soweit erforderlich Einzelwertberichtigungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen ausgewiesen, die im Geschäftsjahr geleistet und zum Bilanzstichtag periodengerecht abgegrenzt wurden. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum, die das Folgejahr betreffen.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich im laufenden Geschäftsjahr abbauen. Aus der Verrechnung von aktiven latenten Steuern TEUR 0,9 und passiven latenten Steuern TEUR 0,0 aus temporären Differenzen ergibt sich eine latente Steuer in Höhe von TEUR 0,9 (Vorjahr TEUR 0,0). Das Aktivierungswahlrecht wurde nicht in Anspruch genommen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2023, wie im Vorjahr EUR 30.000.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB vorgenommen. Der Ausweis erfolgte nach der Nettomethode. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaub, Tantiemen, Gewährleistung, Aufbewahrungsverpflichtungen und ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die gem. § 256a HGB in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darunter bzw. bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darüber lag, ist dieser gemäß § 256 a Satz 2 HGB angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23 HGB

Zur Absicherung von Währungsrisiken bei mit hoher Wahrscheinlichkeit vorgesehenen Fremdwährungstransaktionen im Rahmen von Wareneinkäufen im Folgejahr, sowie teilweise bereits für 2025 wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von TEUR 57.903,3 eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 31.12.2023 wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag ermittelt und betragen insgesamt TEUR 55.588,7. Die Devisentermingeschäfte und die mit hoher Wahrscheinlichkeit vorgesehenen Fremdwährungstransaktionen im Rahmen von Wareneinkäufen in oben genannten Folgejahren wurden zu einer Bewertungseinheit in Form von antizipativen Hedges zusammengefasst. Die Effektivität des Hedges ist unter der Voraussetzung, dass das Grundgeschäft wie geplant zustande kommt voll gegeben. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von TEUR 1.109,5 (Vj. TEUR 66,0), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.880,7 (Vorjahr: TEUR 2.695,0), davon mehr als 5 Jahren in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 26,8).

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 129,9 (Vorjahr: TEUR 101,7).

Des Weiteren bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.035,2 (Vorjahr: TEUR 962,6), welche mit einer Rangrücktritts- und Belassungserklärung über mind. TEUR 500,0 zugunsten der Sparkasse Duisburg versehen sind.

Verbindlichkeit gem. § 285 Nr. 1b und 2 HGB

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 8.297,5 (Vorjahr: TEUR 10.911,9). Die gesicherten Verbindlichkeiten betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Pfandrecht an übertragbaren Rechten, Sicherungsübereignung Vorräte, Abtretung Forderungen. Weiterhin bestehen branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Außer den eigenen Sicherheiten sind für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft auch fremde Sicherheiten gestellt worden. Hierbei handelt es sich z.B. um Grundschulden, Bürgschaften und die Verpfändung von Risikolebensversicherungen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 933,2 (Vorjahr: TEUR 1.159,6) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese bestehen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen während der unkündbaren Restlaufzeit von 1-5 Jahren.

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund einer Betriebsprüfung der Jahre 2020-2022 wurden im Geschäftsjahr TEUR 187,2 periodenfremde Erträge und TEUR 57,3 periodenfremde Steueraufwendungen erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 17) beschäftigt.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalt 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 129.908,52 101.745,79

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Hansjörg Patscheider ausgeübter Beruf: Kaufmann
Alexander Patscheider ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 Prozent der Anteile gem. § 285 Nr. 11 HGB

Name Sitz Höhe des Anteils am Kapital
%
Höhe des Anteils am Kapital
Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
Qingdao Euroware International Trading Co.,Ltd No. 5236, Warehouse Building, No.1, Qiansheng Road, Shanghai Road, Qingdao Bonded Area 24% 62.500 € 369.603 € 19.020 € 2023
¥480.000 ¥2.901.717 ¥149.323
Shanhai Paiduo International Trading Co.Ltd. 100% 84.653 € 43.268 € -14.779 € 2023
¥636.763 ¥339.691 -¥116.027

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Durch den weiterhin anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine und der in dem Zusammenhang zu beobachtenden Energiepreisentwicklung wird seitens der Gesellschaft weiterhin durch aktives Management entgegengetreten. Die Risiken aus der Rohstoffbeschaffung und Materialbeschaffung werden durch Preisgleitklauseln lieferantenseitig und kundenseitig abgefedert.

Einschränkungen im Kriegsgebiet und in den Ländern, die mit Finanz- und Wirtschaftssanktionen durch die Europäische Union belegt wurden, belasten das Geschäft der Gesellschaft nicht, da die Krisenregion bislang weder ein Absatz- noch direkter Beschaffungsmarkt der Padogs GmbH gewesen ist.

Ergebnisverwendungsvorschlag gem. § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung wird den Gesellschaftern vorschlagen den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Willich, den 30.01.2025

gez. Hansjörg Patscheider, Geschäftsführer

gez. Alexander Patscheider, Geschäftsführer

Redaktioneller Hinweis:

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von Euro 135.155,31 (Euro 19.994,18) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 1.628,13 (Euro 726,12) enthalten.

Anlagespiegel für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.783,00 0,00 0,00 0,00 50.783,00
50.783,00 0,00 0,00 0,00 50.783,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.180,09 0,00 0,00 0,00 10.180,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.083,50 0,00 0,00 0,00 44.083,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.237,26 48.468,44 0,00 13.664,65 312.041,05
331.510,85 48.468,44 0,00 0,00 366.314,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternhemen 84.652,50 0,00 0,00 0,00 84.652,50
2. Beteiligungen 62.500,00 0,00 0,00 0,00 62.500,00
147.152,50 0,00 0,00 0,00 147.152,50
Summe 529.446,35 48.468,44 0,00 0,00 564.250,14
Abschreibungen Restbuchwert
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.782,00 0,00 0,00 50.782,00 1,00 1,00
50.782,00 0,00 0,00 50.782,00 1,00 1,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.086,09 675,00 0,00 3.761,09 6.419,00 7.094,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.032,50 5.356,00 0,00 35.388,50 8.705,00 14.061,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.914,26 33.691,94 8.560,65 178.045,55 133.995,50 124.323,00
186.032,85 39.722,94 0,00 217.195,14 149.119,50 145.478,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternhemen 0,00 0,00 0,00 0,00 84.652,50 84.652,50
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 62.500,00 62.500,00
0,00 0,00 0,00 0,00 147.152,50 147.152,50
Summe 236.814,85 39.722,94 8.560,65 267.977,14 296.273,00 292.631,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Padogs Warenhandels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Padogs Warenhandels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Padogs Warenhandels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, 30. Januar 2025

REVISCON GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Niederlassung Duisburg

gez. Dipl-Kfm. Andreas Klein M.A., Wirtschaftsprüfer

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