TITAL GmbH
Kapellenstraße 44, 59909 Bestwig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerrit Lukas Hilgefort seit 10.11.2022 | Geschäftsführer |
Cédric Alain Toussaint seit 2.9.2021 | Geschäftsführer |
Ursula Schnapp seit 31.8.2018 | Prokura |
Thomas Stephan seit 20.10.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Howmet Luxembourg S.à.r.l. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TITAL GmbHBestwigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 - 31.12.20131. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und überwiegend in längstens 5 Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Für den Geschäfts- oder Firmenwert des im Jahr 2010 übernommenen Unternehmens wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da die Gesellschafter langfristige Interessen haben. Diese Interessen haben die Gesellschafter mit der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe in den letzten Jahren zum Ausdruck gebracht. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Fabrik- und Geschäftsgebäude werden in längstens 50 Jahren, technische Anlagen und Maschinen in längstens 15 Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 5 und bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird, soweit die Anschaffung vor dem 1.1.2010 erfolgte, degressiv abgeschrieben. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 bzw. vor dem 1. Dezember 2010 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20% p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 410, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, wurde der sofortige Abgang unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme zum Abschlussstichtag sowie für die unfertigen Erzeugnisse im Wege der systemgestützten Werkstattinventur. In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie geleistete Anzahlungen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten, die nach den steuerlichen Bestimmungen aktivierungspflichtig sind. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Einzelrisiken wurde bei der Bewertung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung im Inland von ca. 1,5% und im Ausland von ca. 2% vorgenommen wurde. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt und gegenüber dem Vorjahresabschluss zum 31.12.2012 unverändert. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahresabschluss weiterhin unverändert. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,88% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5% und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0% berücksichtigt. Für eine Einzelzusage wurde eine erwartete Gehalts- und Rentensteigerung von 0% zugrunde gelegt. Die Fluktuation wurde mit 4-5% berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände entsprechen unter Beachtung des Niederstwertprinzips den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert i.S.d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB. Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Jubiläumsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung der Jubiläums- und der Altersteilzeitrückstellung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,88% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5% berücksichtigt. Die Fluktuation wurde bei der Berechnung der Jubiläumsrückstellung mit 4-5% berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Bewertungseinheiten Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 ist aus dem Anlagenspiegel (Seite 18) ersichtlich. Die Ausleihungen enthalten solche an Gesellschafter in Höhe von TEUR 7.400. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.522.198,31 (VJ: TEUR 481). Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind zum großen Teil Finanzierungskosten abgebildet, die über die Laufzeit der Darlehensverträge abgeschrieben werden. Unter anderem sind Disagios wie folgt hier enthalten: 1.) Disagio des NRW Bank-Förderkredites in Höhe von ursprünglich EUR 200.000, das in der Zeit vom Januar 2011 bis März 2021 ratierlich abgeschrieben wird. Zum Geschäftsjahresende des Jahres 2013 valutiert dieser ARAP in Höhe von EUR 141.462. 2.) Disagio des KFW Bank-Förderkredites in Höhe von ursprünglich EUR 222.000, das in der Zeit vom Januar 2011 bis März 2026 ratierlich abgeschrieben wird. Zum Geschäftsjahresende des Jahres 2013 valutiert dieser ARAP in Höhe von EUR 178.311. 3.) Aufnahme von zwei Zinssicherungsgeschäften (CAP) jeweils von der Commerzbank und der LBBW im Jahr 2013 für das bestehende Kreditvolumen mit ursprünglichen Kosten in Höhe von EUR 202.000. Zum Geschäftsjahresende des Jahres 2013 valutiert dieser ARAP in Höhe von EUR 166.320. Diese CAPs werden über die Laufzeit dieses Zinssicherungsgeschäftes bis zum 30.06.2017 abgeschrieben. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 278.989,00 resultieren aus folgenden Unterschiedsbeträgen zwischen Handels- und Steuerbilanz:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Sonderposten Im Jahre 2008 wurde ein Sonderposten mit Rücklageanteil gem. R 6.5 EStR in Verbindung mit HFA 1/1984 eingestellt. Dieser Sonderposten hat einen Wert zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 580. Hierbei handelt es sich um eine Förderung im Rahmen des BMU-Umweltinnovationsprogramms für das Vorhaben des Unternehmens, der "innovativen, materialeffizienten Produktion von Titangroßbauteilen mittels Titanfeinguss". Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Pensionen):
Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände entsprechen unter Beachtung des Niederstwertprinzips den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert i.S.d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB. Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für den Personalbereich (ausstehender Urlaub, Jahresvergütungen, Arbeitszeitmodelle, Jubiläumsverpflichtungen). Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Altersteilzeit):
Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt EUR 1.120.937,89 (VJ: EUR 61.185,00). Hiervon entfallen auf die TITAL Holding GmbH & Co. KG EUR 286.150,00 (VJ: EUR 61.185,00) und auf die TITAL (Nantong) Ltd. in China EUR 834.787,89 (VJ: EUR 0,00). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die bestellten Sicherheiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Seite 19). Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 9.628.312,00 resultieren aus folgenden Sachverhalten: Zum 31. Dezember 2009 bestand eine temporäre Differenz aus der Abweichung im Beteiligungsansatz der TITAL Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH an der TITAL GmbH in der Handels- und Steuerbilanz. Die hieraus resultierende passive latente Steuer in Höhe von EUR 12.626.076,54 wurde im Rahmen der Verschmelzung der Abweichung im aufgedeckten Geschäfts- oder Firmenwert zwischen Handels- und Steuerbilanz zugeordnet. Sie wird analog zur Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes über 15 Jahre verteilt jährlich entsprechend aufgelöst. Der Restbuchwert beträgt zum 31. Dezember 2013 EUR 9.259.114,00. Weiterhin haben die Höherbewertungen bei der Bilanzposition Grundstücke, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken eine passive latente Steuer in Höhe von EUR 290.250,00 ausgelöst. Die weiteren passiven Steuern ergeben sich aus Bewertungsunterschieden bei sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Erzeugnisse und Märkte:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Der Aufwand betrifft ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Hinsichtlich der auf die einzelnen Positionen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen entfallenden Abschreibungsbeträge wird auf den Anlagenspiegel (Seite 18) verwiesen. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 93 durch die Auflösung von Personalrückstellungen eingetreten. Weitere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen existieren in Höhe von TEUR 30 zum 31.12.2013. Hierin sind Auflösungen aus Bereitstellungsprovisionen in Höhe von TEUR 29 enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen EUR 61.370,40 (VJ: TEUR 61) auf Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteile. Latente Steuern Im Berichtsjahr ergibt sich ein Steuerertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 61.346,00 (Vj. TEUR 24). Der Ertrag aus der Herabsetzung der passiven latenten Steuern beträgt EUR 776.286,00 (Vj. TEUR 854). Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 20 und betreffen Steuernachzahlungen. 5. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Erbbaurechts-, Miet-, Leasing-, Dienstleistungs- und Wartungsverträgen:
Daneben besteht ein Bestellobligo für Rohstoffe in branchenüblichem Umfang. Angaben zu außerbilanziellen Geschäften Wesentliche Operating-Leasingverträge bestehen nicht. Sie sind für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht relevant.
Angaben zu den derivativen Finanzinstrumenten Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wurden folgende Bewertungsmethoden angewandt: Die Bewertung erfolgt auf der Basis von Marktdaten am Bewertungsstichtag und unter Verwendung allgemein anerkannter Bewertungsmodelle. Für die Berechnung der abgegrenzten Zinsen wird der erste Tag einer Periode als Zinstag herangezogen. Der letzte Tag einer Zinsperiode geht folglich nicht in diese Berechnung ein. Zinssätze werden auf die sechste Nachkommastelle gerundet angezeigt. 1. Währungsbezogene Geschäfte Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 hatte das Unternehmen für die Jahre 2013 bis 2015, in der Erwartung von weiteren Fakturierungen in US-Dollar, eine Kurssicherung in Höhe von 12,4 Mio. USD abgeschlossen. Die Kurssicherung hängt jetzt noch an folgenden offenen Grundgeschäften:
Diese Devisentermingeschäfte wurden am 14.12.2011 abgeschlossen. Die Kurssicherung für das Jahr 2013 ist komplett abgeschlossen, so dass jetzt nur noch die Kurssicherung für das Jahr 2014 offen ist. Diese haben zum Stand 31.12.2013 einen positiven Marktwert in Höhe von insgesamt EUR 156.045,66. 2. Zinsbezogene Geschäfte (a) Cap Dem Konsortialdarlehensvertrag zufolge ist zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken der Abschluss von Zinssicherungsinstrumente vorgeschrieben. Daher hat die Gesellschaft im Jahr 2013 zwei Zinssicherungsinstrumente abgeschlossen: Für die in der Bilanz ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten ist für ein gesamtes Kreditsicherungsvolumen in Höhe von EUR 23.810.000,00 jeweils ein CAP von der Commerzbank und der LBBW (jeweils mit EUR 11.905.000,00) abgeschlossen worden. Die Marktwerte der CAPs stellen sich wie folgt dar:
(b) Swap Im Zuge der Neustrukturierung des Konsortialdarlehensvertrags und der damit verbundenen Ausweitung der Betriebsmittelkreditlinie von EUR 4 Mio. auf EUR 6 Mio. wurden zwei separate Betriebsmittelkredite in Höhe von je EUR 1 Mio. ausgelegt. Ein Betriebsmitteldarlehen über EUR 1 Mio. wurde in diesem Zuge mit einem Festzinssatz belegt und ausgegeben. Der weitere Betriebsmittelkreditvertrag über ein Investitionsdarlehen mit einem Referenzzinssatz, in Höhe von EUR 1 Mio., beinhaltet keine Festzinssatzregelung sondern eine Marge zuzüglich eines 6-Monats-Euribors. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit vom 15.03.2013 bis zum 14.03.2015. Hierzu wurde analog zum Darlehensvertrag ein Vertrag für einen Zinssatzswap abgeschlossen. Auch dieser Zinssatzswap hat eine Laufzeit vom 15.03.2013 bis zum 14.03.2015. Der Marktwert des Zinssatzswaps zum 31.12.2013 beträgt EUR - 4.706,50. Da es sich bei dem zugrunde liegenden Geschäft um geschlossene Positionen handelt, ergab sich kein Rückstellungsbedarf. Der Zinsaufwand wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Jahresabschluss 2013 der TITAL GmbH berücksichtigt. Bewertungseinheiten Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:
Zu (1): Für die geplanten Umsätze des Geschäftsjahres 2014, die in US-Dollar fakturiert werden, sind Devisentermingeschäfte abgeschlossen worden. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Die gegenläufigen Wertänderungen / Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Umfang von TEUR 3.638 im Sicherungszeitraum 2014 voraussichtlich aus, weil laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen / Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. zu (2): Die gegenläufigen Wertänderungen / Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Umfang von TEUR 1.000 im Sicherungszeitraum 15.03.2013 bis zum 14.03.2015 voraussichtlich aus, weil sich die gegenläufigen Wertänderungen/Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgleichen. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen / Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen Parameter und Bedingungen von Grund- und Sicherungsgeschäft ist die Eignung des Sicherungsgeschäfts zur wirksamen Absicherung des Grundgeschäfts grundsätzlich gegeben. Die Effektivität des Sicherungszusammenhangs wird sowohl zu Beginn, für die Zukunft als auch für die Dauer des Sicherungszusammenhangs als hoch wirksam eingestuft. Da die wesentlichen Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (Critical-Terms-Match) und es sich ferner um einen perfekten macro hedge bzw. micro hedge handelt, sind die Voraussetzungen für eine Einschätzung als "hoch wirksam" vollständig gegeben. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Die Wirksamkeitsermittlung anhand des Vergleichs der Critical Terms wird auch zu den folgenden Abschlussstichtagen vorgenommen. 6. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (ohne Werksstudenten und geringfügig Beschäftigte) betrug im 12-Monatsdurchschnitt:
Geschäftsführung Philipp Graf Schack von Wittenau, Diplom-Kaufmann, Marsberg Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird mit Hinweis auf § 285 Satz 1 Nr. 9a i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der TITAL Beteiligungsgesellschaft mbH, Bestwig. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die TITAL Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2013 in ihrer Eigenschaft als Muttergesellschaft der TITAL GmbH zum 31. Dezember 2013 nicht verpflichtet, da die TITAL Holding GmbH & Co. KG, Bestwig, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die TITAL Beteiligungsgesellschaft mbH erstellt. Der Jahresabschluss der TITAL GmbH wird in den Konzernabschluss der TITAL Holding & Co. KG als höchster Konzernspitze zum 31. Dezember 2013 einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger erhältlich. Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag von EUR 6.705.063,86 und den Jahresüberschuss von EUR 4.045.947,56 auf neue Rechnung vorzutragen. Prüfungs- und Beratungshonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der TITAL Holding GmbH & Co. KG einbezogen wird.
Bestwig, 13. März 2014 gez. Philipp Graf Schack von Wittenau (Geschäftsführer) Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. 2013 - 31.12.2013A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Hauptgegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von anspruchsvollen Feingussprodukten aus Titan- und Aluminiumlegierungen. Zu den weltweiten Kunden zählen Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Elektronik- und Optiksparte sowie der Industrie- und Medizintechnik. Auch Produkte für den Motorsport werden von TITAL hergestellt. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die bereits in den beiden letzten Kalenderjahren 2011 und 2012 positiv verlief, hat sich im Kalenderjahr 2013 noch weiter verbessert. Die Situation in der Luft- und Raumfahrtindustrie, weiterhin der Hauptabsatzmarkt der TITAL, verbesserte sich auch dieses Geschäftsjahr im Vergleich zum Gesamtjahr 2012. Diese Situation führte im Titanbereich zu einer deutlichen Erhöhung der Produktionsmengen im Vergleich zum letzten Jahr. Im Aluminiumbereich gab es eine Abschwächung der Produktionsmengen im Jahr 2013. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz erhöhte sich wiederholt kräftig im Vergleich zum Kalenderjahr 2012 von EUR 63,9 Mio. auf EUR 71,3 Mio. Die Titanproduktion erwirtschaftet mit 54,8 % den größeren Teil des Produktmixes. So sank der Aluminium-Gussumsatz (ohne Berücksichtigung von Erlösschmälerungen) um ca. 3 % auf TEUR 27.778 (i. Vj. TEUR 28.667).Hingegen stieg der Titan-Gussumsatz (ebenfalls ohne Berücksichtigung von Erlösschmälerungen) in 2013 um über 22 % von TEUR 31.866 auf TEUR 39.075. Produktion Nach 167 Tonnen im Vorjahr wurden in 2013 insgesamt 175 Tonnen an Titan- und Aluminium-Gussprodukten produziert. Diese Mehrproduktion im Vergleich zum Vorjahr ist in dem allgemeinen Anstieg der Auftragssituation in der Luft- und Raumfahrtindustrie begründet. Das führte wie auch im Vorjahr dazu, dass wir durch entsprechende Personaleinstellungen unsere Produktionskapazität erhöhen mussten. Näheres ist dem Unterpunkt "Personal" zu entnehmen. Beschaffung Die Preisentwicklung des Rohstoffes Titan hat sich auch in diesem Geschäftsjahr im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012 nicht wesentlich verändert. Ein Beschaffungsengpass ist im Moment nicht zu erkennen, so dass wir zurzeit davon ausgehen, dass ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage existiert. Die Stromkosten in 2013 sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der wiederum erheblichen Erhöhung der EEG-Umlage, gestiegen. Dagegen ist der Energiepreis ohne EEG und Stromsteuer wiederholt im Durchschnitt pro MW/H gesunken. Diese Kostenreduktion ist immer noch in unserer Strategie begründet, dass wir die Strommengen nicht über einen längeren Zeitraum fest vorab einkaufen, sondern bis auf weiteres direkt über den Spotmarkt beziehen. Diese Strategie haben wir aufgrund der jahrelangen positiven Entwicklung nicht verändern müssen. Dagegen sind die Gaskosten wie auch im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese Steigerung ist mit der allgemeinen Preisentwicklung im Gassektor begründet. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Umsatz lt. GuV/Vorräte lt. Bilanz) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 4,0 auf 4,2. Sachinvestitionen Aufgrund unserer Kapazitätserweiterung für die zukünftige Ringfertigung und den Ausbau der Fertigung für Strukturbauteile haben wir im Geschäftsjahr 2013 erheblich investiert. Wir haben im Geschäftsjahr 2013 brutto ca. EUR 7,0 Mio. an Investitionen (ohne Ausleihungen) getätigt. Die wesentlichen Investitionen erfolgten im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen, Öfen, Werkzeuge und Geräte. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Aufgrund unserer geplanten Erweiterungsinvestition (im Laufe des Lageberichtes wird hierüber noch detailliert berichtet) wurde im Geschäftsjahr 2013 neue Bankdarlehen aufgenommen. Hierbei handelt es sich um ein Darlehen in Höhe von EUR 6 Mio. aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm. Dieses Darlehen wurde noch nicht vollständig in Anspruch genommen, da die Investitionen auch noch im Jahr 2014 weiter getätigt werden. Finanziert wird hierdurch u.a. die Investition in den Erweiterungsbau, das Blockheizkraftwerk und die gesamte Gebäudetechnik. Weiterhin haben wir mit der NRW-Bank einen Beteiligungsvertrag abgeschlossen, der uns die Möglichkeit einräumt für die obige Erweiterungsinvestition eine weitere Ziehung in Höhe von EUR 5 Mio. im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung zu tätigen. Hiervon wurde noch kein Betrag in Anspruch genommen. Dieser Betrag ist für die geplante Investition in die Anlagentechnik erforderlich. Aus der Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von EUR 6 Mio. wurden zwei neue Darlehen in Höhe von je EUR 1 Mio. herausgelöst und separat durch zwei bilaterale Betriebsmittelkredite finanziert. Die weitere Finanzierung der nicht mit dem Erweiterungsbau in Verbindung stehenden investierten Güter und Dienstleistungen erfolgte vollständig aus dem Cash Flow des Unternehmens. Umweltschutz Die im Kalenderjahr 2007 im Rahmen des BMU-Umweltinnovationsprogramms zugesprochene Förderung für unser Vorhaben der "innovativen, materialeffizienten Produktion von Titangroßbauteilen mittels Titanfeinguss" wurde bereits in den Vorjahren vollständig abgeschlossen. Der Zuschussbetrag findet sich in der Bilanzposition: "Sonderposten mit Rücklageanteil" wieder. Diese Position wird über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagen verteilt jährlich vereinnahmt. Alle umweltschutzrechtlichen Auflagen werden regelmäßig überwacht und eingehalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2013 beschäftigten wir im Unternehmen (ohne Werksstudenten, Langzeitpraktikanten, Ferienarbeiter und geringfügig Beschäftigte) 604 (i. Vj. 548) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Somit ist die Beschäftigtenzahl im Unternehmen wie auch im Vorjahr erheblich gestiegen. Grund für diese Personaleinstellungen sind die im Jahr 2013 erfolgten Auftragseingänge, die zu einer Produktionskapazitätserweiterung führen mussten. In unserem Unternehmen können Kapazitätsengpässe im Wesentlichen durch Personaleinstellungen kompensiert werden. Der im Geschäftsjahr 2011 abgeschlossene Investitions- und Beschäftigungssicherungsvertrag ist auch im gesamten Geschäftsjahr 2013 umgesetzt worden. Er hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2016. Dieser Tarifvertrag enthält neben dem Ableisten von unentgeltlicher Mehrarbeit aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um 140 Stunden/Jahr, einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen innerhalb der TITAL-Gruppe. Weiterhin gibt es eine Bonusregelung, an der alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen partizipieren, die Mehrarbeit leisten. Die Mitarbeiter haben aus diesem Tarifvertrag heraus, den maximal möglichen Bonus für das Geschäftsjahr 2012, im Kalenderjahr 2013 ausgezahlt bekommen. Dieser Bonus wird auch aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2013 in der höchsten Bonusstufe im Kalenderjahr 2014 an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgezahlt werden. Für Qualifizierung, Ausbildung und Schulungsmaßnahmen hat das Unternehmen im Kalenderjahr 2013 TEUR 160 (i. Vj. TEUR 195) an Aufwendungen aufgebracht. Weiterhin hat das Unternehmen wie auch in den Vorjahren hohe Qualifizierungskosten für die Weiter- und Neuqualifizierung der Mitarbeiter innerhalb der Produktionsbereiche im Unternehmen aufgewandt. Das Unternehmen hat seine Zahl an Auszubildenden wie auch im Vorjahr erhöht. Zum 31.12.2013 standen 25 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis (i. Vj. 22). Das Unternehmen hat seine Ausbildungskonzepte weiter entwickelt und hat die Zusammenarbeit mit den heimischen Schulen weiter intensiviert. Im Jahr 2014 soll ein weiterer neuer Ausbildungsberuf, der des Werkstoffprüfers, in das bestehende Konzept eingebunden werden. Dieser Ausbildungsgang soll eine noch spezifischere Ausrichtung im Qualitätsbereich in unserem Betrieb gewährleisten. Im Jahr 2013 wurde erstmalig eine eigene Mitarbeiterzeitung auf den Weg gebracht, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die ehemaligen Beschäftigten noch mehr über das eigene Unternehmen informieren sollen. Diese Mitarbeiterzeitung wird zwei bis dreimal im Jahr erscheinen. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Für unser Werk in China haben wir ein Insourcing in Bezug auf die komplette Rechnungslegung für das deutsche und chinesische Handelsrecht vorgenommen. Der chinesische Dienstleister, der für das Rechnungswesen in China bis August 2013 verantwortlich war, wurde abgelöst. Als chinesisches ERP-System wird seit September 2013, KingDee eingesetzt. Es findet nun auch eine IT-gestützte Bestandsführungen sowie eine automatische Auftragsbearbeitung in der Produktion statt. Ebenfalls werden durch ein BDE-System sämtliche Zeiten der einzelnen Arbeitsgänge erfasst. Im Jahr 2014 soll nun ein Controllingmodul mit eingeführt werden, um diese Arbeitsgänge auch bewerten zu können. Mit Übernahme des gesamten Rechnungswesens durch die eigene Buchhaltung in China lassen sich Monatsabschlüsse in Zukunft nun noch schneller und besser darstellen. Der KVP-Prozess der für das Unternehmen als wichtiges Instrument zur Steigerung der Gesamteffizienz des Unternehmens, sowohl in den Fertigungs- als auch den administrativen Bereichen gilt, soll im Folgejahr weiter verbessert werden. Hier ist die Einrichtung einer Stelle eines eigenen "Lean-Verantwortlichen" geplant. Die Mitarbeiter sollen sich dann noch verstärkter als ohnehin mit zahlreichen Verbesserungsvorschlägen beteiligen. Zur Verstetigung des Umsatzes innerhalb eines Monats und zur Bestandsreduzierung der halbfertigen Waren hatte im Jahr 2013 die Firma Porsche Consulting aus Stuttgart, Unterstützung geleistet. Besonderes Augenmerk legten die Berater auf ein Projekt zur optimierten Planung und Steuerung der Sekundärfertigung und der externen Bearbeiter. Teilweise wurde das gesteckte Ziel, die Durchlaufzeiten innerhalb der Fertigung zu erhöhen und die Liegezeiten zu verringern, erreicht. Porsche Consulting war ebenfalls noch einmal im abgeschlossenen Geschäftsjahr an der veränderten Werksplanung für eine neue Fertigung für Triebwerksringe und Strukturbauteile beteiligt. Mit dieser Erweiterungsinvestition wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr begonnen. Diese Investition wird die größte Baumaßnahme in der Geschichte unseres Unternehmens werden. Im Jahr 2013 wurden folgende Bereiche des Erweiterungsbaus bereits abgeschlossen: Ein neuer Mitarbeiterzugang wurde Mitte des Jahres errichtet. Die Grobplanung für den Tiefbau dauerte bis August 2013. Bis zum September/Oktober 2013 waren dann auch sämtliche Genehmigungen zum Bau eingeholt, so dass ab diesem Zeitpunkt die Fundamente und Gruben erstellt werden konnten. Die Montage der ersten Fertigteile er-folgte bis November des letzten Jahres. Der gesamte Bau wird im Laufe des 2. Quartals 2014 abgeschlossen sein, so dass dann die Anlagentechnik installiert werden kann. Parallel wird dann auch das vom Unternehmen in Auftrag gegebene Blockheiz-kraftwerk erstellt sein. Diese Investition ist in der geplanten zukünftigen Fertigung von Triebwerksringen und in der Erweiterungsinvestition von bereits erlangten Aufträgen für Strukturbauteile begründet. Das Unternehmen hat in den ursprünglichen Flächen keine Möglichkeit der Erweiterung gesehen, so dass eine von der Gemeinde ausgewiesene Fläche in Größe von über 27.000 qm noch zum Ende des Jahres 2013 erworben werden musste. Diese Fläche liegt neben der jetzigen Fertigung, so dass die internen Produktionsprozesse auch für die Erweiterung genutzt werden können. Die zukünftige Produktion von Triebwerksringen stellt für das Unternehmen eine neue Fertigung dar, so dass dieser Produktionsprozess sich im Moment noch in der Entwicklungsphase befindet. Durch die in Zukunft erworbenen Kenntnisse zur Fertigung von Triebwerksringen erhofft sich das Unternehmen in den nächsten Jahren eine erhebliche Ausweitung in der Titanproduktion. B. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Nach einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.791 im Geschäftsjahr 2012 hat das Unternehmen im Kalenderjahr 2013 eine wesentliche Verbesserung des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 4.046 erzielt. Bei der Beurteilung des Jahresüberschusses ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ein außerordentlicher Aufwand von EUR 1 Mio. für die Ablösung eines Finanzderivats erfasst wurde. Die Umsatzrentabilität vor Steuern, Zinsen und außerordentlichen Aufwendungen (EBIT Marge) erreichte 14,2 %. Damit sank die Umsatzrentabilität um 1,2%-Punkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund hierfür waren unter anderem die Anlaufkosten für unser Werk in China. Aus der Umsatzrentabilität des Kalenderjahres 2013 wurde wie im Vorjahr auch die gebuchte Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes heraus gerechnet. Die Materialeinsatzquote (zur Gesamtleistung) stieg von 32,6 % im Geschäftsjahr 2012 auf 34,9 % im laufenden Geschäftsjahr. Hintergrund für diese Entwicklung ist im Wesentlichen die Veränderung der Gesamtleistung in den einzelnen Geschäftsjahren. In 2012 hat das Unternehmen noch Lizenzerlöse in Höhe von TEUR 426 erzielt. Der Vertrag mit einem Lizenznehmer ist Anfang 2013 ausgelaufen, so dass in diesem Geschäftsjahr nur TEUR 145 an Lizenzerlösen eingenommen wurden. Weiterhin ist ein Dienstleistungsvertrag mit einem Unternehmen ausgelaufen, mit dem in 2012 noch ein Umsatz in Höhe von ca. TEUR 190 erzielt wurde. Für die Erstellung beider Erlöspositionen wurde in 2012 kein Materialaufwand realisiert. In 2013 wurden verschiedene Produktneuanläufe gestartet. Diese neuen Produkte haben unter anderem auch zu höheren Retourenverlusten in Höhe von TEUR 162 Mehraufwand im Vergleich zum Vorjahr geführt. Weiterhin haben im Jahr 2013 Preiserhöhungen im Material- und Energiebereich zur Erhöhung der Materialaufwandsquote beigetragen. Die Personalkostenquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) stieg geringfügig um 0,3%-Punkte auf nunmehr 39,7 % im Vergleich zum Kalenderjahr 2012. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 91,6 Mio. auf EUR 103,4 Mio. Die Erhöhung ist im Wesentlichen durch die bereits dargestellten Investitionen und Erhöhungen im Umlaufvermögen (Bestände an Halb- und Fertigware und im Forderungsbereich) begründet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2013 nur absolut in Höhe von fast TEUR 250 gestiegen. Das ist eine wesentliche Verbesserung zum Vorjahr, da aufgrund der wiederholten Erhöhung der Exportumsätze und der erheblichen generellen Umsatzsteigerung normalerweise mit einem wesentlich stärkeren Anstieg zu rechnen war. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistung für den Inlandsumsatz wurden sogar absolut reduziert. Die überfälligen Forderungen, die auch in den Vorjahren auf einem geringen Niveau lagen, haben sich weiter reduziert. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 1.323 erhöht. Hintergrund für diese Entwicklung ist der Umstand, dass die Sensibilität der Kunden wegen der Einhaltung von Lieferterminen erheblich gestiegen ist und wir vertraglich zunehmend von den Kunden hierzu auch verpflichtet worden sind. Die Erhöhung der fertigen Erzeugnisse ist auch auf die zunehmenden Werksschließungen vor Weihnachten und die damit verbundenen Annahmeverweigerungen der Kunden zurückzuführen. Eine frühzeitige Lieferung wird teilweise mit Pönalen belegt bzw. wirkt sich negativ auf die vertraglich verhandelten OTDs (On Time Delivery) aus. Auch der Bestand an unfertige Erzeugnisse hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöht (+ TEUR 636). Aufgrund der generellen Erhöhung des Umsatzes und der erhöhten Belegschaftsgröße des Unternehmens müssen die jeweiligen Vorabteilungen mit zu fertigenden und zu bearbeitenden Produkten ausgelastet werden. Dadurch steigen die Bestände der unfertigen Erzeugnisse. Hierdurch kann die Auslastung des Unternehmens auf einem hohen Niveau gehalten werden. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde eine Reduzierung von ca. TEUR 800 gegenüber dem Vorjahr erzielt. Für die diese Verringerung der Rohstoffvorräte war ein internes Projekt zur besseren Steuerung der Einkäufe in Zusammenhang mit der Verbrauchsplanung verantwortlich. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 32,6 % erhöht (i. Vj. 32,4 %). In dieser Berechnung ist der Sonderposten mit Rücklageanteil zu 100 % bei der Höhe des Eigenkapitals berücksichtigt. Die Veränderungen auf der Passivseite sind im Wesentlichen auf Erhöhungen bei den bereits erwähnten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Der signifikante Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist auf die Erweiterung der neuen Halle (Ost-Erweiterung) sowie die gestiegenen Kosten in Verbindung mit einem erhöhten Umsatz zu erklären. Gegenüber dem Tochterunternehmen in China existieren unter anderem Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der erstmaligen Beschaffungen von Gussteilen im Jahr 2013. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres und zum Abschlussstichtag stets gegeben. Das Unternehmen präsentiert sich hinsichtlich Kapitalstruktur, Ertragsstärke und Liquidität in guter Form. Der Finanzmittelbestand ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 370 auf EUR 5,9 Mio. gestiegen. Der wesentliche Teil der Erhöhung des Finanzmittelbestandes ist durch die Verbesserung des Working Capitals und insbesondere durch Festgelder des noch nicht komplett in Anspruch genommenen KFW-Darlehens begründet. C. Nachtragsbericht Der Geschäftsverlauf im ersten Monat des Geschäftsjahres 2014 liegt nur leicht unter dem Budget. Wir sind aber trotzdem davon überzeugt, unsere gesetzten Budgetziele auch in 2014 zu erreichen. Das Monatsergebnis ist positiv. Nach dem Stichtag liegen uns zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses keine Erkenntnisse vor, die sich negativ auf die weitere Geschäftsentwicklung auswirken könnten. D. Risikobericht - Risikomanagementsystem Zur Früherkennung von Risiken führten wir bereits in 2001 freiwillig ein Risikomanagement-System ein, das die Bereiche Beschaffungsmarkt, Absatzmarkt, rechtliche und politische Rahmenbedingungen, Wettbewerb, Technologie und Umwelteinflüsse bewertet und Maßnahmen zur Reduzierung der identifizierten Risiken festlegt. Die letzte Risikoinventur und der dazugehörende Risikobericht wurde im Februar 2014 erstellt. - Unternehmensspezifische und Betriebsrisiken Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. - Gesamtwirtschaftliche-, Branchen- und Betriebsrisiken Die Lage auf dem Titanrohstoffmarkt hat sich nicht wesentlich verändert und kann weiter als entspannt bezeichnet werden. TITAL ist für 2014 mit ausreichenden Mengen versorgt. Weitere Bestellungen für das Jahr 2014 sind nicht erforderlich. Für weitere Bestellungen für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir Preise, die im Durchschnitt nicht über dem bisherigen Niveau liegen. Auch die im vorletzten Jahr noch sehr angespannte Situation auf dem für das Unternehmen wichtigen Markt für Seltene Erden, die als Formstoff für die Titanfertigung von Bedeutung sind, hat sich auch im Jahr 2013 nicht wieder verschlechtert. Eine Situation der Unterversorgung liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Im Übrigen ist die Versorgung durch den Abschluss entsprechender Lieferverträge bereits für das Geschäftsjahr 2014 gesichert. - Inbetriebnahme des neuen Standortes in China Die Inbetriebnahme des neuen Standortes in China ist im I. Quartal 2013 komplett abgeschlossen worden. Die erste Serienlieferung erfolgte als Werkbankproduktion im Auftrag der TITAL GmbH im März/April 2013. Insgesamt bewegen sich die Anlaufverluste im Rahmen des Budgets. Die Gesellschaft soll im kommenden Jahr die Gewinnschwelle erreichen. Darüber hinaus können hinsichtlich der Produktion, der Personallage, der Finanzierung sowie der geplanten Investitionen derzeit keine erheblichen Risiken identifiziert werden, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Einfluss nehmen könnten. - Hedging Die Gesellschaft schließt neben Geschäften in EUR auch wesentliche Geschäfte in USD ab, wodurch sie grundsätzlich Wechselkursschwankungen ausgesetzt ist. Diese Wechselkursschwankungen werden u. a. durch den Kauf des Rohstoffmaterials Titan und von Investitionsgütern in USD natürlich gehedged. Hierzu hatten wir bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2011 für die Jahre 2012 bis 2014, in der Erwartung von weiteren Fakturierungen in USD, eine Kurssicherung in Höhe von USD 12,4 Mio. abgeschlossen. Die Kurssicherungen für die Jahre 2012 und 2013 sind komplett abgeschlossen, so dass jetzt nur noch eine Kurssicherung für das Jahre 2014 offen ist. Das Sicherungsvolumen beträgt für diesen Zeitraum USD 4,8 Mio. Die Gesellschaft hatte zur Verringerung des Zinsrisikos bereits im Jahr 2013 einen Zinscap für das Konsortialdarlehen abgeschlossen. Weiterhin wurde für einen Betriebsmittelkredit in Höhe von EUR 1 Mio. ein Zinsswap abgeschlossen. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten existieren nicht, da sich diese immer auf die Grundgeschäfte beziehen und Bewertungseinheiten gebildet wurden. Kreditrisiken im Zusammenhang mit unseren Kunden werden eingeschränkt, indem wir nur Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits mit einem Warenkreditversicherer oder mit Kunden, die eine ausreichende Bonität nachgewiesen haben, tätigen. Aufgrund der laufenden Kredite sind wir gegenüber den finanzierenden Banken verpflichtet, Vorgaben bei den Finanzkennzahlen (Covenants) einzuhalten. Diese Covenants müssen einmal im Quartal nachgewiesen und bestätigt werden. - Liquiditätsrisiko Ein Risiko würde sich ergeben, wenn die Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichen. Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen grundsätzlich die flüssigen Mittel sowie eine nur teilweise genutzte Betriebsmittelkreditlinie (inklusive zweier Betriebsmittelkredite in Höhe von insgesamt EUR 2 Mio.) in Höhe von insgesamt EUR 6,0 Mio. zur Verfügung. Das Liquiditätsrisiko wird daher als gering eingestuft. - Rechtliche Risiken Wesentliche Gerichtsverfahren sind im Moment nicht anhängig. Mit einem Telefonanbieter gibt es eine bislang außergerichtliche Auseinandersetzung wegen einer vom Unternehmen bestrittenen Forderung in Höhe von ca. TEUR 15. Weitergehende, rechtlich relevante Risiken sind nicht bekannt. E. Prognosebericht Bei der Prognose haben wir einen Zeitraum von zwei Jahren zugrunde gelegt. Die getroffenen Annahmen und Erwartungen über die künftige Entwicklung der Gesellschaft erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Aufgrund ihrer Zukunftsorientierung sind sie jedoch mit Unsicherheiten behaftet. Für den Aluminium-Feinguss-Markt erwarten wir Umsatzsteigerungen, die dann in der langfristigen Planung konstant bleiben werden. Im Titan-Feinguss-Markt gehen wir unverändert von einem hohen Nachfrageniveau aus. Hier erwarten wir starke Umsatzerhöhungen in 2014. Der Gesamtumsatz im Jahre 2014 wird unserer Ansicht nach das Niveau des Jahres 2013 noch einmal übertreffen. Der Titanbereich wird weiterhin der Antreiber für weiteres Wachstum für unser Unternehmen sein. Für den weiteren Geschäftsverlauf in 2014 und 2015 planen wir stabile operative und bilanzielle Ergebnisse. Wir geben aufgrund des jetzigen Auftragsbestandes und der in der Zukunft zu erwartenden weiterhin guten Auftragseingänge zum jetzigen Zeitpunkt eine positive Prognose für das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren ab. Wir erwarten, dass die gesamtwirtschaftliche Situation die im Moment gute Auftragslage in der Luft- und Raumfahrtindustrie weiter unterstützen wird. So planen wir entsprechend der Bauratenplanung unserer großen zivilen Luftfahrtkunden auch für die kommenden Jahre, dass die Umsätze in allen für TITAL relevanten zivilen Luftfahrtprogrammen weiter zunehmen werden. Im Bereich der wehrtechnischen Industrie sehen wir weiterhin aufgrund der engen Budgetrestriktionen des deutschen Kunden Bundeswehr aber auch der anderen europäischen Bestellerländer keine großen neuen Programme. Weiterhin sind wir unverändert der Ansicht, dass sich durch verfahrenstechnische Kostenvorteile neue Marktchancen für den Feinguss ergeben, die wir in den kommenden Jahren aktiv zur weiteren Geschäftsentwicklung nutzen werden. Im Jahr 2013 haben wir unsere Einkaufsabteilungen durch einen externen Berater analysieren lassen. Wir werden im Jahr 2014 die Re-Organisation der internen Einkaufsstruktur und der Prozesse vornehmen. Weiterhin werden wir ein Projekt zur Reduzierung unserer externen Gesamtkosten im Unternehmen mit diesem Dienstleister umsetzen und erwarten hierdurch Einsparpotentiale zu identifizieren und um zu setzen. Im Jahr 2013 und Anfang 2014 wurde die Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2012 abgeschlossen. Wesentliche negative Steuereffekte sind hierdurch nicht eingetreten. Der Steuermehraufwand ist in den Rückstellungen bereits im Jahr 2013 eingearbeitet worden. - Berechtigungsmanagement SAP Im Zuge unseres Risikomanagements haben wir unsere IT-Berechtigungsstruktur überprüfen lassen und hier Handlungsbedarf festgestellt. Im Jahr 2014 werden wir aus diesem Grund mit einem SAP-Dienstleister unser Berechtigungsmanagement im gesamten Unternehmen und somit für alle SAP-Module neu aufstellen. Damit wollen wir unsere Berechtigungslücken im jetzigen System beseitigen. Im Jahr 2013 haben wir eine Personalentwicklerin eingestellt. Zeitgleich haben wir alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in eine neu erstellte Qualifikationsmatrix aufgenommen. Ziel ist es, viel früher Personalengpässe durch interne Qualifizierung rechtzeitig zu beheben. Der Wunsch frei werdender oder neuer Stellen durch eigene Mitarbeiter zu besetzen, steht für uns im Vordergrund. Wir möchten gleichzeitig die externe Personalsuche und die damit verbundenen Kosten reduzieren und diese Tätigkeiten auch durch unsere Personalentwicklerin durchführen lassen. F. Forschung und Entwicklung Schwerpunkte der F & E-Tätigkeiten bildet wie auch in den Vorjahren das Projekt "Gamma TiAl". Hier sind wir mit dem An-Institut ACCESS der RWTH Aachen sowie weiteren Industriepartnern eine Forschungspartnerschaft eingegangen. Ziel der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis ist es, ein effizientes Gussverfahren für Triebwerksbauteile aus der intermetallischen Legierung Gamma TiAl zu entwickeln. Das Projekt wird seitens des Wirtschaftsministeriums der Landesregierung NRW gefördert. ACCESS hat auch im Jahr 2013 weitere positive Erfolge erzielt. Die Entscheidung über eine eventuelle Industrialisierung ist auf das Jahr 2014 verschoben worden. Da die bereits angesprochene Fertigung von Triebwerksringen zu einem Neuland unserer Produktion gehört, gehören diese Arbeiten an diesem Projekt ebenfalls zu unseren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Hier werden wir auch im Jahr 2014 und in den Folgejahren erheblich in Entwicklungskapazitäten investieren müssen.
Bestwig, 13. März 2014 gez. Philipp Graf Schack von Wittenau (Geschäftsführer) Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Bilanz zum 31. Dezember 2013
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2013der TITAL GmbH, Bestwig
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TITAL GmbH, Bestwig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, 13. März 2014 Ernst
& Young GmbH
Spielmann Wirtschaftsprüfer Sultana Wirtschaftsprüfer |
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