Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 147798
Eingetragen
25.8.2017
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Im- und Exportgeschäfts einschließlich Großhandel und Spedition sowie die Vermittlung des Abschlusses von Lizenzverträgen, insbesondere von Verträgen über die Verwertung oder Nutzung von Schutzrechten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Christian Herbert
seit 7.7.2022
Prokura
Gösta Kues
seit 7.7.2022
Prokura
Arne-Olaf Münchow
seit 25.9.2017
Prokura
Akira Müller-Mark
seit 25.8.2017
Geschäftsführer
Mark Samuel Clopman
seit 25.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Yasuko Meissner-Karasu
25.01%
Sabine ter Vehn-Krüger
25.01%
25.01%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
5.21%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Simon, Evers & Co. Holding GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Simon, Evers & Co. GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Simon, Evers & Co. GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Simon, Evers & Co. GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Simon, Evers & Co. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 21. Mai 2024

DIERKES Hamburg AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Deecke, Wirtschaftsprüfer

gez. Gehrt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 78.891,00 3.539,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.391,00 70.741,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.203,92 69.203,92
2. Beteiligungen 118.644,54 118.644,54
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.247.757,26 866.679,73
1.435.605,72 1.054.528,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 1.664.533,60 1.050.835,55
2. geleistete Anzahlungen 882.247,54 778.251,62
2.546.781,14 1.829.087,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.433.074,48 2.588.315,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.858,66 45.518,19
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 323.994,04 596.687,47
4. sonstige Vermögensgegenstände 392.087,88 710.751,57
3.189.015,06 3.941.272,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.844.446,14 3.424.465,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.700,80 32.031,63
10.254.830,86 10.355.664,60

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.831.000,00 2.831.000,00
III. Gewinnvortrag 922.552,29 797.468,77
IV. Jahresüberschuss 613.860,61 850.083,52
4.867.412,90 4.978.552,29
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 162.817,00 145.657,00
2. sonstige Rückstellungen 1.159.150,00 1.650.395,00
1.321.967,00 1.796.052,00
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.518.847,04 1.139.207,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.284.012,37 1.950.174,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.955,07 19.067,65
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 175.688,84 270.937,92
5. sonstige Verbindlichkeiten 81.947,64 201.672,78
4.065.450,96 3.581.060,31
- davon aus Steuern Euro 24.623,37 (Euro 149.694,70)
10.254.830,86 10.355.664,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 5.274.375,07 6.165.501,80
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.795.526,61 3.281.498,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 424.226,75 412.582,60
3.219.753,36 3.694.080,71
- davon für Altersversorgung Euro 54.502,68 (Euro 42.037,08)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.990,39 30.293,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.178.931,36 1.228.437,15
5. Erträge aus Beteiligungen 14.330,82 19.262,44
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 35.796,76 27.313,86
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.705,53 18,70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 285.114,40 404.119,86
9. Ergebnis nach Steuern 614.418,67 855.165,36
10. sonstige Steuern 558,06 5.081,84
11. Jahresüberschuss 613.860,61 850.083,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Simon, Evers & Co. GmbH, Hamburg, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie entstand durch die Ausgliederung von Vermögensteilen der Simon, Evers & Co. Holding GmbH. Sie hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 147798).

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB in der aktuellen Fassung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurde auf die Inanspruchnahme der Erleichterung gemäß § 276 HGB verzichtet; von der Schutzklausel nach §§ 286 Abs. 4 sowie den Erleichterungsvorschriften des 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden übernommen. Auch die Bewertungsgrundsätze blieben unverändert; sie entsprechen den §§ 252 ff. HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Normalabschreibungen, angesetzt. Die nutzungsbedingten Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge geringwertiger Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 250,00, die aber EUR 1.000,00 nicht übersteigen, werden seit dem Jahr 2008 im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 % linear abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bewertet. Notwendige Abschreibungen werden im Fall einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bewertet. Notwendige Abschreibungen werden im Fall einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt; dabei werden das Niederstwertprinzip bzw. die Grundsätze der verlustfreien Bewertung beachtet.

Das übrige Umlaufvermögen wird zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch entsprechende Abschreibungen Rechnung getragen; Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen für das allgemeine Kreditrisiko werden - mangels Erfordernis - nicht gebildet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; ihre Höhe wurde unter Berücksichtigung kaufmännischer Vorsicht mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

4. Währungsumrechnung

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Im Berichtsjahr entstanden Aufwendungen aus der gesetzlich notwendigen Bewertungsanpassung der Geldbestände bzw. Forderungsbestände in Fremdwährung in Höhe von EUR 108.832,02 (i. Vj. Ertrag EUR 197.233,72).

5. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 161.406,96 95.231,03 0,00 9.974,00 246.663,99
161.406,96 95.231,03 0,00 9.974,00 246.663,99
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.515,84 73.763,36 0,00 0,00 373.279,20
299.515,84 73.763,36 0,00 0,00 373.279,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.203,92 0,00 0,00 0,00 69.203,92
2. Beteiligungen 118.644,54 0,00 0,00 0,00 118.644,54
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 866.679,73 1.300.621,85 0,00 919.544,32 1.247.757,26
1.054.528,19 1.300.621,85 0,00 919.544,32 1.435.605,72
1.515.450,99 1.469.616,24 0,00 929.518,32 2.055.548,91
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 157.867,96 19.877,03 9.972,00 167.772,99
157.867,96 19.877,03 9.972,00 167.772,99
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.774,84 25.113,36 0,00 253.888,20
228.774,84 25.113,36 0,00 253.888,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
386.642,80 44.990,39 9.972,00 421.661,19
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 78.891,00 3.539,00
78.891,00 3.539,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.391,00 70.741,00
119.391,00 70.741,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.203,92 69.203,92
2. Beteiligungen 118.644,54 118.644,54
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.247.757,26 866.679,73
1.435.605,72 1.054.528,19
1.633.887,72 1.128.808,19

Beteiligungsspiegel

Der Beteiligungsspiegel gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:

Abschlussstichtag Anteile am Gesellschaftskapital Währung Eigenkapital Jahresergebnis
1 EUR = 140,6629 JPY
1 EUR = 7,3782 CNY
Verbundene Unternehmen %
SECO International Inc., Tokio/Japan 31.12.2023 100,0 JPY -8.897.103 -10.827.423
Wuxi SECO International Co. Ltd., China 31.12.2023 100,0 CNY 940.981 10.833
Beteiligungen %
Kapp Japan Technologies Co., Ltd., Nagoya/Japan (ehemals Kapp Tools Co. Ltd., Nagoya/Japan) 31.03.2023 20,0 JPY 8.006.442 -83.860
SECO-CosMa Co. Ltd., Osaka/Japan 31.03.2005 * 34,0 JPY 877.550 -216.336
Leybold Co., Ltd., Tokio/Japan 31.03.2023 12,55 JPY 2.527.566.549 104.392.791
MDC Japan Co. Ltd. 31.01.2023 50,0 JPY 20.486.637 474.990

*Geschäftstätigkeit ruht

Forderungen

In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 39.858,66 (i.Vj.: Euro 45.518,19) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 11.971,79 (i.Vj.: Euro 5.905,00) enthalten.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 323.994,04 (i.Vj.: Euro 596.687,47) enthalten.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage ist zur Abdeckung von Kosten bestimmt, die sich aus der Abwicklung von Großaufträgen im Ostasiengeschäft ergeben können.

Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:

Euro
1. Januar 2023 797.468,77
Jahresüberschuss 2022 850.083,52
Ausschüttung 2023 -725.000,00
31. Dezember 2023 922.552,29

Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Ausstehende Kostenrechnungen 69,4
Sozialversicherungsbeiträge 40,0
Tantieme 1.004,4
Prüfungskosten 18,0
Archivierung 5,3
Berufsgenossenschaftsbeiträge 12,0
Kosten aus Rücksendungsverpflichtungen 6,5
Nebenkosten und Versicherung Büro 3,5
1.159,1

Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 bis 5 J. über 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.518.847,04 1.518.847,04 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.284.012,37 2.284.012,37 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.955,07 4.955,07 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 175.688,84 175.688,84 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 81.947,64 81.947,64 0,00
4.065.450,96 4.065.450,96 0,00 0,00

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 4.955,07 (i.Vj.: Euro 19.067,55) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 175.688,84 (i.Vj.: Euro 270.937,92) enthalten.

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von rd. TEUR 247 (i. Vj. TEUR 725) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von rd. TEUR 135 (i. Vj. TEUR 40) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 356 (i. Vj. TEUR 491) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von rd. TEUR 9 (i. Vj. TEUR 26) enthalten.

7. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind hauptberuflich:

Herr Akira Müller-Mark, Hamburg - Kaufmann -

Herr Mark S. Clopman, Hamburg - Kaufmann -

Jeder von ihnen ist gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Gesamtprokuristen sind:

Herr Arne-Olaf Münchow, Reinbek

Herr Christian Herbert, Großhansdorf

Herr Christian Wittkowski, Todendorf

Herr Goesta Kues, Hamburg

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug neben der Geschäftsleitung 30 (i. Vj. 25). Alle Arbeitnehmer (männlich 20, weiblich 10) sind in kaufmännischen Bereichen tätig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Geschäftsräume bis zum 30. September 2028 angemietet, die Miete beträgt bis dahin voraussichtlich TEUR 543. Durch bis zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträge mit einer Maximallaufzeit bis zum 30. Juni 2027 entstehen voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 119.

Aus den geleisteten Anzahlungen in Höhe von EUR 882.247,54 ergeben sich rd. 3,09 Mio. EUR weitere Zahlungsobligo zur vollständigen Bezahlung der Aufträge. Alle Anzahlungen wurden ausschließlich im Rahmen laufender Handelskontrakte geleistet. Korrespondierend stehen erhaltene Anzahlungen aus Handelskontrakten in Höhe von rd. 1,52 Mio. EUR von Kunden dem gegenüber.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss von EUR 613.860,61 eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von EUR 600.000,00 vorzunehmen und EUR 13.860,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 30. März 2024

GESCHÄFTSFÜHRUNG

gez. Akira Müller-Mark

gez. Mark S. Clopman

LAGEBERICHT 2023

Grundlagen der Gesellschaft

SECO ist ein hanseatisches Handelshaus, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Niederlassungen in Japan und China. 2017 wurde die Simon, Evers & Co. GmbH durch Ausgliederung des Handelsgeschäftes der Simon, Evers & Co. Holding GmbH gegründet. Seit 1873 treiben wir erfolgreich Handel mit Japan - dem Land, das uns als Sprungbrett für weitere Märkte und Partner in Ost und West diente.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 wurde das Wirtschaftsleben im Inland weiterhin wesentlich durch den Angriffskrieg von Russland in der Ukraine und den Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft der darauffolgenden Sanktionsmaßnahmen gegen die Russische Föderation bestimmt.

Das deutsche BIP ist im Jahr 2023, entgegen dem weltweiten Trend, um 0,3 % gesunken. Die Ursache hierfür liegt im Wegfall von Märkten, in hohen Energie- und Treibstoffkosten, steigender Inflation und Zinsen und auch im Fachkräftemangel.

Nicht nur der Krieg in der Ukraine gefährdet die wirtschaftliche Erholung. Auch die Konflikte im Nahen Osten und der arabischen Halbinsel bedrohen Handelsrouten und können zu weiteren Störungen der Lieferketten führen.

Für 2024 erwartet das ifo Institut ein BIP-Wachstum von ca. 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In den USA ist die Wirtschaft im Jahr 2023 um 2,5 Prozent gewachsen. Sowohl der private Konsum als auch die Investitionsausgaben trugen zu diesem Wachstum bei. Der Inflation Reduction Act trägt einen großen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung. Ein Trend zur Verlagerung und Rückverlagerung von Produktionskapazitäten in die USA ist zu beobachten.

Die japanische Wirtschaft ist in 2023 um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und damit geringer als erwartet. Das Land sieht sich mit einer leicht abkühlenden Konjunktur konfrontiert, gepaart mit steigenden Preisen für Energie, Materialien und Endprodukten, die insbesondere die Privathaushalte und somit die Konsumausgaben belasten. Ein weiterhin schwacher Yen-Kurs belastet die Importe.

Der Schwerpunkt unserer Geschäftspolitik in Japan bleibt weiterhin hochwertige Produkte in Nischenbereichen anzubieten und zu exportieren. Hier könnten wir von einer sich belebenden Nachfrage nach Investitionsgütern mittelfristig und langfristig profitieren.

Im Jahr 2023 stieg das chinesische Bruttoinlandsprodukt im ersten Nach-Covid-Jahr um 5,2 Prozent. China ist nach den USA die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und verzeichnete eine der höchsten Wachstumsraten der Welt. Die chinesische Regierung ist mehr denn je bestrebt die chinesische Wirtschaft zur globalen Wirtschaftsmacht aufzubauen. Dieses Ziel will sie neben Investitionen in große Infrastrukturprojekte auf dem eurasischen Kontinent auch in die Entwicklung von Hochtechnologiebranchen zu technologischen Weltmarktführern erreichen.

Schwerpunkt in China ist weiterhin Material Handling Equipment für unsere Großkunden einzukaufen. Lieferverzögerungen und steigende Materialpreise belasten das Geschäft. Momentan beobachten wir insgesamt eine geringe Reduzierung des Geschäfts, sich verringerte Frachtraten und eine allmähliche Normalisierung der Abläufe, trotz der Störungen des Schiffsverkehrs im Roten Meer.

Geschäftsverlauf

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind neben dem Jahres- und dem Rohergebnis die Umsatzerlöse.

Bei der Beurteilung der bedeutenden Leistungsindikatoren ergab sich bei gesunkenen Umsätzen im Bereich, Maschinen und Ersatzteile (IPC) und stark gesunkenen Umsätzen im Bereich Material Handling Equipment (IBE) eine Reduzierung der Umsatzerlöse um TEUR 8.506,1 auf TEUR 30.772,7. Der Rückgang der Umsätze resultiert im Wesentlichen aus gesunkener Nachfrage im In- und Ausland. Weitere Ursachen liegen in gesunkenen Produktionskosten in Asien und gesunkenen Speditionskosten, welche an die Kunden weiterberechnet werden. Dies spiegelt auch der gefallene Materialaufwand von TEUR 26.117,8 (Vorjahr TEUR 34.055,9) wider. Dabei fiel das Rohergebnis um TEUR 568,0 auf TEUR 4.654,8 (Vorjahr TEUR 5.222,8). Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 613,9 (Vorjahr TEUR 850,1).

Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Aus dem Anstieg der Vorräte um TEUR 614, dem leichten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 155 und der leichten Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 334 ergeben sich nur geringe Veränderungen der Vermögenslage.

Aufgrund der ergebnisabhängigen Vergütungen sind die Gehaltsaufwendungen sowie die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr gefallen.

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert. Das Anlagevermögen entspricht in Relation zur Bilanzsumme 15,9% (VJ. 10,9%) und das Umlaufvermögen 84,1% (VJ. 89,1%).

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zu Vorjahr um 21,7% gefallen, während der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 23,3% gefallen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich, resultierend aus gesunkenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 47,5% (VJ. 48,1%). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag ca. TEUR 2.844,4. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren zum Stichtag nicht. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt des Jahres voll gewährleistet.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Das Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt besser als erwartet verlaufen. Es hat sich besser als prognostiziert entwickelt. Die Umsätze von TEUR 30.772,7 sind höher als budgetiert ausgefallen (TEUR 29.124,0).

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Risiken finden hier entsprechend der Größe absteigend Erwähnung.

Ein Risiko für das Jahr 2024 sehen wir in dem anhaltenden Ukrainekonflikt. Die westlichen Regierungen haben umfassende Sanktionen gegen Russland beschlossen. Hier sehen wir kein unmittelbares Risiko für uns, da wir in diesen Ländern nicht tätig sind.

Jedoch können sich derzeit bestehende Material- und Produktengpässe ausweiten und Lieferketten wieder geschwächt werden, sollten die Konflikte weiter eskalieren.

Neben dem anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China wird eine zunehmende politische Abgrenzung Europas gegenüber China erkennbar, woraus sich langfristig Beschaffungsrisiken für den Handel ergeben können, da ein hoher Anteil der Waren aus China bezogen wird. Konkrete Auswirkungen auf die Gesellschaft sind aktuell jedoch nicht erkennbar.

Eine Eskalation der Konflikte auf der Arabischen Halbinsel würde zu einer Verlagerung der Schifffahrtsrouten, einer Verteuerung der Fracht und zu erneuten Störungen der Lieferketten führen.

Ein allgemeines Risiko sehen wir mittelfristig in wieder ansteigenden Inflationsraten und den daraus resultierenden Maßnahmen der Notenbanken. Hier könnte es zu einer weiteren Abkühlung der Weltkonjunktur kommen, woraus wiederum stärker werdender Wettbewerb bei zunehmendem Preisdruck resultieren kann.

Die Importe aus China werden im Wesentlichen in USD getätigt und in korrespondierender Währung auch verkauft, so dass in diesen Fällen Währungsrisiken weitgehend vermieden werden können. Bei fehlender korrespondierender Währung im Verkauf verringern wir die Risiken durch Devisentermin-Geschäfte.

Wir verfolgen jedoch aufmerksam die weitere Entwicklung am Markt, um rechtzeitig, gemeinsam mit unseren Partnern, reagieren zu können.

Zahlungsausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar, da wir fast ausschließlich im B2B-Bereich tätig sind und seit langem mit zuverlässigen und solventen Partnern zusammenarbeiten. Durch eine engmaschige Kontrolle haben wir bisher Zahlungsausfälle vermeiden können.

Bestandsgefährdende Risiken sind insgesamt nicht erkennbar.

Nachfolgend werden die Chancen nach absteigender Bedeutung genannt:

Unsere Stärke ist nach wie vor die Nähe zu unseren Kunden und Lieferanten. Wir sind bestrebt, diese kontinuierlich zu pflegen und zu intensivieren.

Wir gestalten unseren Service und die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern zunehmend effizienter, um auch unter der schwierigeren wirtschaftlichen Gesamtlage ein zuverlässiger Ansprechpartner für unsere Kunden und Lieferanten zu sein.

Wir suchen weiterhin permanent nach neuen Geschäftsfeldern und Nischenprodukten.

Für 2024 erwarten wir unter den gegebenen Gesamtumständen insgesamt gleichbleibende Umsatzerlöse mit entsprechendem Wareneinsatz.

Wir gehen daher von einem leicht geringeren Rohergebnis wie im Jahr 2023 aus und erwarten ein gleichbleibendes bzw. leicht höheres Jahresergebnis wie im Geschäftsjahr 2023.

 

Hamburg den 30. März 2024

Geschäftsführung

Gez.: Akira Müller-Mark

Gez.: Mark Clopman

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