ZK Sanitätshaus UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen Artikeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Wittkowski seit 7.7.2022 | Prokura |
Christian Herbert seit 7.7.2022 | Prokura |
Gösta Kues seit 7.7.2022 | Prokura |
Arne-Olaf Münchow seit 25.9.2017 | Prokura |
Akira Müller-Mark seit 25.8.2017 | Geschäftsführer |
Mark Samuel Clopman seit 25.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Yasuko Meissner-Karasu | 25.01% |
Sabine ter Vehn-Krüger | 25.01% |
| 25.01% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Simon, Evers & Co. Holding GmbHEigenbeteiligung | 5.21% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Simon, Evers & Co. GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Simon, Evers & Co. GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Simon, Evers & Co. GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Simon, Evers & Co. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Mai 2024 DIERKES
Hamburg AG
gez. Deecke, Wirtschaftsprüfer gez. Gehrt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Simon, Evers & Co. GmbH, Hamburg, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie entstand durch die Ausgliederung von Vermögensteilen der Simon, Evers & Co. Holding GmbH. Sie hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 147798). 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB in der aktuellen Fassung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurde auf die Inanspruchnahme der Erleichterung gemäß § 276 HGB verzichtet; von der Schutzklausel nach §§ 286 Abs. 4 sowie den Erleichterungsvorschriften des 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden übernommen. Auch die Bewertungsgrundsätze blieben unverändert; sie entsprechen den §§ 252 ff. HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Normalabschreibungen, angesetzt. Die nutzungsbedingten Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge geringwertiger Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 250,00, die aber EUR 1.000,00 nicht übersteigen, werden seit dem Jahr 2008 im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 % linear abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bewertet. Notwendige Abschreibungen werden im Fall einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bewertet. Notwendige Abschreibungen werden im Fall einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt; dabei werden das Niederstwertprinzip bzw. die Grundsätze der verlustfreien Bewertung beachtet. Das übrige Umlaufvermögen wird zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch entsprechende Abschreibungen Rechnung getragen; Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen für das allgemeine Kreditrisiko werden - mangels Erfordernis - nicht gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; ihre Höhe wurde unter Berücksichtigung kaufmännischer Vorsicht mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 4. Währungsumrechnung Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Im Berichtsjahr entstanden Aufwendungen aus der gesetzlich notwendigen Bewertungsanpassung der Geldbestände bzw. Forderungsbestände in Fremdwährung in Höhe von EUR 108.832,02 (i. Vj. Ertrag EUR 197.233,72). 5. Erläuterungen zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:
Beteiligungsspiegel Der Beteiligungsspiegel gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:
Forderungen In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 39.858,66 (i.Vj.: Euro 45.518,19) enthalten. In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 11.971,79 (i.Vj.: Euro 5.905,00) enthalten. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 323.994,04 (i.Vj.: Euro 596.687,47) enthalten. Eigenkapital Die Kapitalrücklage ist zur Abdeckung von Kosten bestimmt, die sich aus der Abwicklung von Großaufträgen im Ostasiengeschäft ergeben können. Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 4.955,07 (i.Vj.: Euro 19.067,55) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 175.688,84 (i.Vj.: Euro 270.937,92) enthalten. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von rd. TEUR 247 (i. Vj. TEUR 725) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von rd. TEUR 135 (i. Vj. TEUR 40) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 356 (i. Vj. TEUR 491) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von rd. TEUR 9 (i. Vj. TEUR 26) enthalten. 7. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft sind hauptberuflich:
Jeder von ihnen ist gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Gesamtprokuristen sind:
Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug neben der Geschäftsleitung 30 (i. Vj. 25). Alle Arbeitnehmer (männlich 20, weiblich 10) sind in kaufmännischen Bereichen tätig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Geschäftsräume bis zum 30. September 2028 angemietet, die Miete beträgt bis dahin voraussichtlich TEUR 543. Durch bis zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträge mit einer Maximallaufzeit bis zum 30. Juni 2027 entstehen voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 119. Aus den geleisteten Anzahlungen in Höhe von EUR 882.247,54 ergeben sich rd. 3,09 Mio. EUR weitere Zahlungsobligo zur vollständigen Bezahlung der Aufträge. Alle Anzahlungen wurden ausschließlich im Rahmen laufender Handelskontrakte geleistet. Korrespondierend stehen erhaltene Anzahlungen aus Handelskontrakten in Höhe von rd. 1,52 Mio. EUR von Kunden dem gegenüber. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss von EUR 613.860,61 eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von EUR 600.000,00 vorzunehmen und EUR 13.860,61 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 30. März 2024 GESCHÄFTSFÜHRUNG gez. Akira Müller-Mark gez. Mark S. Clopman LAGEBERICHT 2023Grundlagen der Gesellschaft SECO ist ein hanseatisches Handelshaus, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Niederlassungen in Japan und China. 2017 wurde die Simon, Evers & Co. GmbH durch Ausgliederung des Handelsgeschäftes der Simon, Evers & Co. Holding GmbH gegründet. Seit 1873 treiben wir erfolgreich Handel mit Japan - dem Land, das uns als Sprungbrett für weitere Märkte und Partner in Ost und West diente. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 wurde das Wirtschaftsleben im Inland weiterhin wesentlich durch den Angriffskrieg von Russland in der Ukraine und den Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft der darauffolgenden Sanktionsmaßnahmen gegen die Russische Föderation bestimmt. Das deutsche BIP ist im Jahr 2023, entgegen dem weltweiten Trend, um 0,3 % gesunken. Die Ursache hierfür liegt im Wegfall von Märkten, in hohen Energie- und Treibstoffkosten, steigender Inflation und Zinsen und auch im Fachkräftemangel. Nicht nur der Krieg in der Ukraine gefährdet die wirtschaftliche Erholung. Auch die Konflikte im Nahen Osten und der arabischen Halbinsel bedrohen Handelsrouten und können zu weiteren Störungen der Lieferketten führen. Für 2024 erwartet das ifo Institut ein BIP-Wachstum von ca. 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den USA ist die Wirtschaft im Jahr 2023 um 2,5 Prozent gewachsen. Sowohl der private Konsum als auch die Investitionsausgaben trugen zu diesem Wachstum bei. Der Inflation Reduction Act trägt einen großen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung. Ein Trend zur Verlagerung und Rückverlagerung von Produktionskapazitäten in die USA ist zu beobachten. Die japanische Wirtschaft ist in 2023 um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und damit geringer als erwartet. Das Land sieht sich mit einer leicht abkühlenden Konjunktur konfrontiert, gepaart mit steigenden Preisen für Energie, Materialien und Endprodukten, die insbesondere die Privathaushalte und somit die Konsumausgaben belasten. Ein weiterhin schwacher Yen-Kurs belastet die Importe. Der Schwerpunkt unserer Geschäftspolitik in Japan bleibt weiterhin hochwertige Produkte in Nischenbereichen anzubieten und zu exportieren. Hier könnten wir von einer sich belebenden Nachfrage nach Investitionsgütern mittelfristig und langfristig profitieren. Im Jahr 2023 stieg das chinesische Bruttoinlandsprodukt im ersten Nach-Covid-Jahr um 5,2 Prozent. China ist nach den USA die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und verzeichnete eine der höchsten Wachstumsraten der Welt. Die chinesische Regierung ist mehr denn je bestrebt die chinesische Wirtschaft zur globalen Wirtschaftsmacht aufzubauen. Dieses Ziel will sie neben Investitionen in große Infrastrukturprojekte auf dem eurasischen Kontinent auch in die Entwicklung von Hochtechnologiebranchen zu technologischen Weltmarktführern erreichen. Schwerpunkt in China ist weiterhin Material Handling Equipment für unsere Großkunden einzukaufen. Lieferverzögerungen und steigende Materialpreise belasten das Geschäft. Momentan beobachten wir insgesamt eine geringe Reduzierung des Geschäfts, sich verringerte Frachtraten und eine allmähliche Normalisierung der Abläufe, trotz der Störungen des Schiffsverkehrs im Roten Meer. Geschäftsverlauf Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind neben dem Jahres- und dem Rohergebnis die Umsatzerlöse. Bei der Beurteilung der bedeutenden Leistungsindikatoren ergab sich bei gesunkenen Umsätzen im Bereich, Maschinen und Ersatzteile (IPC) und stark gesunkenen Umsätzen im Bereich Material Handling Equipment (IBE) eine Reduzierung der Umsatzerlöse um TEUR 8.506,1 auf TEUR 30.772,7. Der Rückgang der Umsätze resultiert im Wesentlichen aus gesunkener Nachfrage im In- und Ausland. Weitere Ursachen liegen in gesunkenen Produktionskosten in Asien und gesunkenen Speditionskosten, welche an die Kunden weiterberechnet werden. Dies spiegelt auch der gefallene Materialaufwand von TEUR 26.117,8 (Vorjahr TEUR 34.055,9) wider. Dabei fiel das Rohergebnis um TEUR 568,0 auf TEUR 4.654,8 (Vorjahr TEUR 5.222,8). Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 613,9 (Vorjahr TEUR 850,1). Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Aus dem Anstieg der Vorräte um TEUR 614, dem leichten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 155 und der leichten Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 334 ergeben sich nur geringe Veränderungen der Vermögenslage. Aufgrund der ergebnisabhängigen Vergütungen sind die Gehaltsaufwendungen sowie die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert. Das Anlagevermögen entspricht in Relation zur Bilanzsumme 15,9% (VJ. 10,9%) und das Umlaufvermögen 84,1% (VJ. 89,1%). Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zu Vorjahr um 21,7% gefallen, während der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 23,3% gefallen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich, resultierend aus gesunkenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt 47,5% (VJ. 48,1%). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag ca. TEUR 2.844,4. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren zum Stichtag nicht. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt des Jahres voll gewährleistet. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Das Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt besser als erwartet verlaufen. Es hat sich besser als prognostiziert entwickelt. Die Umsätze von TEUR 30.772,7 sind höher als budgetiert ausgefallen (TEUR 29.124,0). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Risiken finden hier entsprechend der Größe absteigend Erwähnung. Ein Risiko für das Jahr 2024 sehen wir in dem anhaltenden Ukrainekonflikt. Die westlichen Regierungen haben umfassende Sanktionen gegen Russland beschlossen. Hier sehen wir kein unmittelbares Risiko für uns, da wir in diesen Ländern nicht tätig sind. Jedoch können sich derzeit bestehende Material- und Produktengpässe ausweiten und Lieferketten wieder geschwächt werden, sollten die Konflikte weiter eskalieren. Neben dem anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China wird eine zunehmende politische Abgrenzung Europas gegenüber China erkennbar, woraus sich langfristig Beschaffungsrisiken für den Handel ergeben können, da ein hoher Anteil der Waren aus China bezogen wird. Konkrete Auswirkungen auf die Gesellschaft sind aktuell jedoch nicht erkennbar. Eine Eskalation der Konflikte auf der Arabischen Halbinsel würde zu einer Verlagerung der Schifffahrtsrouten, einer Verteuerung der Fracht und zu erneuten Störungen der Lieferketten führen. Ein allgemeines Risiko sehen wir mittelfristig in wieder ansteigenden Inflationsraten und den daraus resultierenden Maßnahmen der Notenbanken. Hier könnte es zu einer weiteren Abkühlung der Weltkonjunktur kommen, woraus wiederum stärker werdender Wettbewerb bei zunehmendem Preisdruck resultieren kann. Die Importe aus China werden im Wesentlichen in USD getätigt und in korrespondierender Währung auch verkauft, so dass in diesen Fällen Währungsrisiken weitgehend vermieden werden können. Bei fehlender korrespondierender Währung im Verkauf verringern wir die Risiken durch Devisentermin-Geschäfte. Wir verfolgen jedoch aufmerksam die weitere Entwicklung am Markt, um rechtzeitig, gemeinsam mit unseren Partnern, reagieren zu können. Zahlungsausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar, da wir fast ausschließlich im B2B-Bereich tätig sind und seit langem mit zuverlässigen und solventen Partnern zusammenarbeiten. Durch eine engmaschige Kontrolle haben wir bisher Zahlungsausfälle vermeiden können. Bestandsgefährdende Risiken sind insgesamt nicht erkennbar. Nachfolgend werden die Chancen nach absteigender Bedeutung genannt: Unsere Stärke ist nach wie vor die Nähe zu unseren Kunden und Lieferanten. Wir sind bestrebt, diese kontinuierlich zu pflegen und zu intensivieren. Wir gestalten unseren Service und die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern zunehmend effizienter, um auch unter der schwierigeren wirtschaftlichen Gesamtlage ein zuverlässiger Ansprechpartner für unsere Kunden und Lieferanten zu sein. Wir suchen weiterhin permanent nach neuen Geschäftsfeldern und Nischenprodukten. Für 2024 erwarten wir unter den gegebenen Gesamtumständen insgesamt gleichbleibende Umsatzerlöse mit entsprechendem Wareneinsatz. Wir gehen daher von einem leicht geringeren Rohergebnis wie im Jahr 2023 aus und erwarten ein gleichbleibendes bzw. leicht höheres Jahresergebnis wie im Geschäftsjahr 2023.
Hamburg den 30. März 2024 Geschäftsführung Gez.: Akira Müller-Mark Gez.: Mark Clopman |
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