Beteiligungsgesellschaften
stabau GmbH
Im Schlahbruch 21, 59872 Meschede, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robin Göke seit 25.4.2024 | Prokura |
Hans-Joachim Finger seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Marco Goldbach seit 10.4.2024 | Geschäftsführer |
Christian Schmitt seit 19.2.2008 | Prokura |
Klaus Rodehüser seit 19.2.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.25% | |
| 10.70% | |
| 10.33% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
fucon GmbHEigenbeteiligung | 4.23% |
HUBTEX Holding GmbHEigenbeteiligung | 2.12% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schulte-Henke GmbHMeschedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Schulte-Henke GmbH, MeschedeUnternehmensprofil Als einer der führenden Anbieter für Gabelstapler-Anbaugeräte umfasst unser Leistungsspektrum neben den Standard-Geräten auch Sonderlösungen für viele Branchen der Wirtschaft. Die Schulte-Henke GmbH fertigt und vertreibt seit den 70er Jahren Anbaugeräte für Gabelstapler unter dem Produktnamen stabau. Seit Jahrzehnten steht der Name stabau für Langlebigkeit, erstklassige Qualität und Innovation. Weltweit sind die Geräte zuverlässig im Einsatz. Hersteller von Gabelstaplern und Baumaschinen sowie deren Händler schätzen unser großes Fertigungsprogramm sowie die angebotene Variantenvielfalt. Die Tragfähigkeiten der Anbaugeräte reichen bis zu 80 Tonnen. Mit Sitz in Meschede, welcher auch gleichzeitig alleiniger Produktionsstandort ist, beschäftigen wir rd. 150 qualifizierte und kundenorientierte Mitarbeiter, die auf modernsten Anlagen Anbaugeräte, stationäre Anlagen, Teleskopgabelzinken und Sonderkonstruktionen fertigen. Der hohe Grad an Eigenfertigung ermöglicht uns ein unabhängiges Agieren und kurze Reaktionszeiten. Alle Prozesse unterliegen der kontinuierlichen Prozess- und Qualitätsüberwachung nach DIN EN ISO 9001:2008 und dem schweißtechnischen Eignungsnachweis nach DIN EN ISO 3834-2. Regelmäßig werden Standardanbaugeräte konstruktiv überarbeitet und im Rahmen der permanenten Produktverbesserung neue Serien entwickelt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Ingenieure hat sich stabau über die Zeit auch zu der ersten Adresse für Sonderkonstruktionen in der Staplerbranche entwickelt. In vielen Industriebereichen, wie beispielsweise in der Holz- und Stahlindustrie gelten stabau Anbaugeräte häufig als empfohlene Ausrüstung. Allgemeine konjunkturelle Lage und Geschäftsverlauf der Gesellschaft Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,6 %), 2013 lediglich um 0,3 %. Eine längerfristigere Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2015 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag. Der Konsum war im Jahr 2015 wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor. Auch die Investitionen legten zu: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr in Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - als ein Jahr zuvor.(1) Trotz glänzendem Auftragseingang im Maschinenbau zum Jahresende, insgesamt stiegen die Bestellungen im Dezember um real 11 % gegenüber dem Vorjahr, schließen die Maschinenbauer ihr Orderbuch 2015 mit einem Zuwachs von 1 %. Die Bestellungen legten 2015 sowohl im Inland, als auch aus dem Ausland um 1 % zu. Der Ausblick bleibt jedoch unverändert, der Verband rechnet für das laufende Jahr mit einem Nullwachstum im Maschinenbau.(2) Die Flurförderfahrzeugbranche konnte in Deutschland 2015, bezogen auf die für die Gesellschaft relevanten Produkte, eine positive Absatzentwicklung verzeichnen. Die Statistiken weisen für Deutschland einen Anstieg bei den Absatzzahlen um 2% aus. Betrachtet man das gleiche Segment auf europäischer Ebene, zeigt sich weiterhin eine positive Entwicklung des Marktes. Die Absatzzahlen stiegen hier um 5,5 %. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Umsatzentwicklung Nach den Umsatzrückgängen der beiden Vorjahre ist in 2015 trotz der weiterhin extrem angespannten Wettbewerbssituation eine Trendwende gelungen. Insgesamt stieg unser Umsatz bei nur leicht wachsendem Marktumfeld um 1.994 TEUR oder 12,1 % auf nunmehr 18.533 TEUR. Die positive Umsatzentwicklung war sowohl im Inland als auch im Export zu verzeichnen. Im Inland konnte der Umsatz um 9,2 % auf 15.530 TEUR (i.Vj. 14.223 TEUR) gesteigert werden. Nach Umsatzrückgängen in 2014 konnte auch im Bereich der Drittländer in 2015 ein Zuwachs von 18,0 % auf 269 TEUR (i.Vj. 228 TEUR) verzeichnet werden. Der größte Wachstumssprung zeigt sich aber im EU-Raum. Die positive Entwicklung aus dem Vorjahr konnte hier fortgeführt werden und der Umsatz stieg um 689 TEUR auf 3.142 TEUR (i.Vj. 2.453 TEUR). Das entspricht einem Zuwachs von 28,1 %. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2015 ist im Vergleich zum Jahresende 2014 von 3.406 TEUR auf 4.411 TEUR in 2015 (+ 29,5 %) angewachsen. Der Auftragseingang in 2015 lag mit 19.961 TEUR 15,2% über dem Wert des Vorjahres von 17.328 TEUR. Personal und Beschaffung Im Bereich der Beschaffung und des Materialeinsatzes sank die Materialaufwandsquote nochmals leicht auf rd. 31,2 % der Betriebsleistung (i.Vj. 31,5 %). Diese Entwicklung resultiert aus Preisreduzierungen im Rohmaterialbereich. Die Materialversorgung lief weitestgehend reibungslos. Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 145 Mitarbeiter (i.Vj. 145) und 12 Auszubildende (i.Vj. 14) beschäftigt. Zusätzlich wurde im Jahresverlauf durchschnittlich 3 Stellen durch Mitarbeiter von Zeitarbeitsunternehmen besetzt. Die Personalentwicklung ist eine wesentliche Voraussetzung zur Sicherung des Fortbestands unseres Unternehmens. Die Bedarfe in diesem Bereich werden im Rahmen der Jahresplanung budgetiert und unterjährig aktualisiert. Im Geschäftsjahr 2015 wurden alle geplanten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen genehmigt und durchgeführt. Die Umsetzung einer Lohn- und Gehaltserhöhung um 3,4 % erfolgte in zwei Schritten, mit 2 % zum 01.04.2015 und mit 1,4 % zum 01.11.2015. Zudem erfolgte eine Einmalzahlung von 150 EUR je Vollzeitkraft im März 2015. Aufgrund der gestiegenen Betriebsleistung verbesserte sich die Personalaufwandsquote auf 48,2 % (i.Vj. 50,4 %). Übrige Aufwendungen und Ertragslage insgesamt Der Umsatz summiert sich in 2015 mit der positiven Bestandsveränderung sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen auf eine Betriebsleistung von 18.781 TEUR (i.Vj. 16.801 TEUR). Der um 1.980 TEUR gestiegenen Betriebsleistung stehen höhere Aufwendungen von insgesamt 1.427 TEUR gegenüber. Im Ergebnis ergibt sich ein deutlich positives Betriebsergebnis von 1.257 TEUR (i.Vj. 704 TEUR). Unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses, das sich um + 29 TEUR auf - 53 TEUR verbessert hat, weist die Gesellschaft ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.204 TEUR (i.Vj. 622 TEUR) aus. Nach Steuern (388 TEUR; i.Vj. 213 TEUR) konnte die Schulte-Henke GmbH für das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von 816 TEUR (i.Vj. 409 TEUR) erzielen. Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft zeigt sich im Geschäftsjahr 2015 im Wesentlichen durch einen positiven operativen Cash-Flow beeinflusst. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen zum Ende des Geschäftsjahres auf 4.177 TEUR gesunken. Die Investitionen beliefen sich in 2015 auf insgesamt 347 TEUR. Neben der Anschaffung eines neuen Bearbeitungszentrums (ca. 200 TEUR) handelte es sich um mehrere kleinere Ersatzinvestitionen. Saldiert mit der Abschreibung von rd. 349 TEUR ergibt sich ein fast unverändertes Anlagevermögen von 4.177 TEUR (i.Vj. 4.179 TEUR). Der Anlagedeckungsgrad (Eigenkapital dividiert durch Anlagevermögen) beträgt hervorragende 185,9 % (i.Vj. 163,5 %). Das Anlagevermögen ist somit weiterhin mehr als vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Lagerbestände erhöhten sich analog zu dem gestiegenen Umsatz von 3.413 TEUR im Vorjahr auf 3.597 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich trotz der positiven Umsatzentwicklung um 56 TEUR auf 1.284 TEUR verringert. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden hauptsächlich durch den Ausgleich der Steuerforderungen um 322 TEUR auf 71 TEUR reduziert. Insgesamt erhöhte sich das Gesamtvermögen der Gesellschaft um 381 TEUR auf 9.831 TEUR. Auf der Passivseite verminderten sich die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag deutlich um 905 TEUR auf 321 TEUR (i.Vj. 1.226 TEUR). Die mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten stiegen leicht um 113 TEUR auf 725 TEUR. Damit ist der Gesamtbestand an Kreditverbindlichkeiten um 792 TEUR auf 1.046 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt auf 160 TEUR (i.Vj. 118 TEUR). Zum Stichtag 31. Dezember 2015 weist die Schulte-Henke GmbH eine im Vorjahresvergleich um 8,3 %-Punkte verbesserte Eigenkapitalquote von 77,8 % (31. Dezember 2014: 72,3 %) aus. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme für das Geschäftsjahr. Dabei wird in Zahlungsströme aus der laufenden betrieblichen Tätigkeit sowie der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfond entspricht den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in der Bilanz. Die nach wie vor stabile Liquiditätssituation unserer Gesellschaft zeigt sich für das Geschäftsjahr 2015 wie folgt.
Finanzielle Leistungsindikatoren Wir legen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen aus den Bereichen Produktion, Vertrieb und Finanzen zugrunde. In diesen Bereichen stellen wir monatlich die ermittelten Istwerte unseren Planwerten in Management Cockpits gegenüber und überwachen so im Einzelnen die Zielerreichungsgrade unserer Key Performance Indicators (KPI). Im Bereich Finanzen sind letztendlich die Kennzahlen Unternehmensrendite (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Verhältnis zur Betriebsleistung) und der Cash Flow relevant. Die Unternehmensrendite ist infolge der verbesserten Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 %- Punkte gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 2015 4,3 %. Chancen und Risiken Risiken Risikomanagementziele Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den essentiellen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Hierzu sind abgestimmte Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um die potenziellen Risiken kontinuierlich zu identifizieren und zu analysieren. Die Kontrollen und Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Betrieb wirkungsorientiert und effizient abläuft und die Sicherheit von Mitarbeitern, Vermögenswerten und Umwelt garantiert ist. Risikomanagement-Methoden Das Risikomanagement der Gesellschaft bedient sich geeigneter Methoden, um sicherzustellen, dass Rechtskonformitäts-, Sicherheits- (Datenschutz, IT Security, Umweltsicherheit, usw.), betriebs- und finanzielle Risiken auf ein für die Gesellschaft tragbares Level reduziert werden. Führungskräfte und Mitarbeiter/innen werden auf die Risiken in den genannten Bereichen systematisch sensibilisiert, die Einhaltung der jeweils eingeführten Maßnahmen wird überwacht. Das Controlling hat die Performance der Gesellschaft laufend im Blick. Das Risikomanagement orientierte sich 2015 wie auch im Vorjahr maßgeblich an den Daten aus der monatlichen kurzfristigen Erfolgsrechnung und den Werten unserer verschiedenen Cockpits, die zeitnah nach Erstellung vom Führungskreis (Geschäftsführung und Bereichsleiter) eingesehen und diskutiert wird. Der Führungskreis tritt in der Regel zweimal pro Woche zusammen, um eine kurzfristige Versorgung mit allen relevanten Informationen zu gewährleisten. Im Oktober 2015 wurden alle Abläufe und Prozesse des Unternehmens im Rahmen des Wiederholungsaudits geprüft. Bereits im August 2013 wurde das Unternehmen von der Berufsgenossenschaft bezüglich der Abläufe und Prozesse im Bereich der Arbeitssicherheit auditiert. Die Begutachtung endete mit der Erteilung des BG-Gütesiegels "Sicher mit System". Darüber hinaus wurde im November 2015 ein Energieeffizienzaudit durchgeführt. Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Preisänderungsrisiken werden in den Kalkulationen zur Erlangung von Aufträgen im Vorfeld berücksichtigt. Den Ausfall-, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Die üblichen Risiken der allgemeinen unternehmerischen Betätigung sind durch folgende Sachversicherungen gedeckt:
Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft achtet insbesondere wegen der typischen branchenimmanenten Risiken auf Kundensolvenz. Hier bedient man sich diversen Auskunfteien. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Lieferantenkredite und über Kreditlinien verschiedener Banken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Chancen Die vergangenen Jahre waren für unser Unternehmen durch ständige Veränderungen und Weiterentwicklungen im Prozess- und Produktbereich geprägt. Aufgrund der relativ stagnierenden Entwicklung des kundenseitig relevanten Frontstaplermarkts, konnte die Leistungsfähigkeit dieser neuen Unternehmensorganisation noch nicht vollständig ausgeschöpft werden. Die Neueinstellungen im Vertrieb in 2015 und 2016 bringen erste Erfolge und werden die Entwicklung der Umsätze weiter positiv beeinflussen. Das höhere Umsatzniveau wird dem Unternehmen helfen, die in den letzten Jahren gestiegene Personalquote wieder zugunsten steigender Ergebnisse zu reduzieren. Mit einem gut aufgestellten Team und der Bereitschaft, sich ständig auf neue Herausforderungen einzulassen, blickt die Geschäftsleitung trotz wettbewerbsintensiven Marktumfelds optimistisch in die Zukunft. Forschung und Entwicklung Entsprechend der Unternehmensgröße verfügt die Schulte-Henke GmbH nicht über eine separate Abteilung für Forschung und Entwicklung. Die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Produkten hat aber selbstverständlich nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die ständige Anpassung der bestehenden Produktreihen an die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden wird unter Berücksichtigung der neuesten technischen Möglichkeiten permanent von den Bereichen Projektierung und Konstruktion vorangetrieben. Wichtigste Informationsquellen für diesen Prozess sind neben den Rückmeldungen der Kunden über den Vertrieb auch Erkenntnisse und Gedankenansätze, die bei der Entwicklung unserer Sondergeräte entstehen. Branchenaussichten Seit Mitte des Jahres 2015 zeigt sich der Markt für Flurförderzeuge in allen Bereichen deutlich belebter. Die Prognosen unserer Kunden deuten auf eine Ausweitung der vorhandenen Umsatzpotentiale hin. Die steigende Nachfrage auf den bereits von der Gesellschaft bearbeiteten Märkte und die Stärkung des Engagements auf neuen wachsenden Auslandsmärkten bieten eine gute Chance, für unser Unternehmen die gesteckten Umsatzziele zu erreichen. Erwartete Entwicklung für die Gesellschaft Die allgemeinen Daten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung lassen einen positiven Ausblick auf 2016 zu. Das weiterhin niedrige Zinsniveau und das belebte Konsumverhalten sollten die Entwicklung in allen Wirtschaftsbereichen positiv beeinflussen. Die Schulte-Henke GmbH ist in allen Umsatz- und Absatzbereichen auf die veränderten Anforderungen der Kunden ausgerichtet. Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass es nicht immer nur bergauf gehen kann. Es wird immer wichtiger werden, ein Unternehmen so flexibel zu gestalten, dass es sich auf schwankende Marktsituationen einstellen kann, ohne selber aus dem Gleichgewicht zu geraten. Wir erwarten für das laufende Jahr 2016 eine positive Entwicklung bei den Umsätzen. Im Zusammenwirken mit einem proportionalen Wachstum bei den operativen Kosten sollte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr stabil zeigen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB Für die Gesellschaft sind nach dem Ende der Berichtsperiode zum 31. Dezember 2015 bis zur Aufstellung des Lageberichts keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Meschede, den 10. Februar 2016 Jürgen Keller Christof Richter Geschäftsführer 1 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/01/PD16_014_811.html 2 http://www.vdma.org/article/-/articleview/11823952 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Schulte-Henke GmbH, Meschede, zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorrangig im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme des Grundsatzes der Unternehmensfortführung (going-concern) aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Für Werkzeuge wurde ein Festwert (T€ 41, i.Vj. T€ 41) gebildet. Die Aufgliederung der Anlagepositionen und Ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus der Anlage 1 zum Anhang (Anlagenspiegel § 268 Abs. 2 Satz 1 HGB) ersichtlich. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung von individuellen Abschlägen für Bestandsrisiken bzw. zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Die Gesellschaft hat anteilige Verwaltungsgemeinkosten (Aktivierungswahlrecht gem. § 255 Abs. 2, Satz 3 HGB) bei der Ermittlung der Herstellungskosten der Vorräte berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für den geringen Bestand an Kleinteilen (Schrauben, Federn, Spannstifte, usw.) wurde ein Festwert von (T€ 48, i.Vj. T€ 48) gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren (vgl. BFH-Urteil vom 21.1.2009 - 3 K 12371/07 (EFG 2009 S. 1004)) zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 500.000,00. Es ist zum Nominalwert bilanziert. 3. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) 1. Im Posten Sonstige Rückstellungen sind nachfolgende nicht unerhebliche Positionen enthalten:
4. Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und deren Besicherung ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle:
Art der Sicherheiten (§ 285 Nr. 1b HGB): Die Verbindlichkeiten gegenüber der HypoVereinsbank in Höhe von € 233.326,64 sind durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft i.H. von € 300.000,00 von der HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Meschede in Form von Darlehen sind besichert durch eine Treuhandvereinbarung (Absicherung über Grundschulden) und durch die Sicherungsübertragung der finanzierten Maschine WEMAS VZ 1600 Quick. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 159.842,34) sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. 5. Mitzugehörigkeitsvermerke (§ 265 Abs. 3 Satz 1 HGB) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in vollem Umfang solche aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. 6. Haftungsverhältnisse (§§ 268 Abs. 7, 251 HGB) Die Schulte-Henke GmbH hat eine Bürgschaft an die Schwestergesellschaft HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG, Fulda, in Form von Grundschulden i.H.v. TEUR 4.250 gegeben. Die gesicherten Kreditlinien waren zum Erstellungsdatum dieses Jahresabschlusses mit TEUR 1.109 in Anspruch genommen. IV. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Aus Miet- und Leasingverträgen im Bereich Fuhrpark und Geschäftsausstattung bestehen zukünftige Verpflichtungen im laufenden Geschäftsjahr 2016 in Höhe von TEUR 247 sowie im Folgejahr insgesamt in Höhe von TEUR 169. 2. Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte die Schulte-Henke GmbH durchschnittlich 145 Mitarbeiter, davon 72 Angestellte und 73 gewerbliche Arbeitnehmer (ohne Auszubildende). 3. Angaben gem. § 285 Nr. 10 HGB Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr 2015 von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Keller, Großenlüder sowie Herrn Christof Richter, Meschede, ausgeübt. 4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 a HGB) Von den Schutzklauseln gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch genommen. 5. Geschäfte mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Die Gesellschaft hat keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen ausgeführt, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. 6. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HUBTEX Holding GmbH, Fulda, HRB 1648 AG Fulda, einbezogen.
Meschede, den 12. Februar 2016 gez. Jürgen Keller Christof Richter Geschäftsführer Anlagespiegel
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schulte-Henke GmbH, Meschede, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, den 23. Februar 2016 Dipl.-Kaufmann Thomas Günster, Wirtschaftsprüfer |
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