CAPTRON Electronic GmbH
Johann-G.-Gutenberg-Straße 7, 82140 Olching, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Albrecht Hohenadl seit 14.1.2022 | Geschäftsführer |
Philip Maximilian Bellm seit 29.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
P**** B**** | 20.00% |
D****** B**** | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CAPTRON Electronic GmbHOlchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die CAPTRON Electronic GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen und Marktführer für kapazitive Sensortaster und Hersteller hochwertiger Sensoren für Füllstandmessung, optische Objekterkennung und LED-Signalisierung. Das Unternehmen wurde 1983 in München gegründet und beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, China, Nordamerika und Polen. CAPTRONs Sensoren und Sensorsysteme kommen in den unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz und gestalten seit den frühen 80ern die Zukunft zwischen Mensch-Maschine und Maschine-Maschine-Schnittstellen. In den knapp vierzig Jahren ihrer Existenz hat CAPTRON durch die Nähe zu Kunden aus der verarbeitenden Industrie, Verkehr, Logistik und vielen anderen Branchen ein umfangreiches Angebot an kapazitiven und optischen Sensoren sowie kompletten Sensorsystemen entwickelt. Solch kundenspezifische Sensorik für höchste Ansprüche wird weltweit vertrieben und sichert Arbeitsplätze am Produktionsstandort Olching bei München. CAPTRON ist gemäß ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Mitarbeiterwohl und Kundenzufriedenheit stehen an oberster Stelle in den Leitsätzen der Firma. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geopolitische Spannungen und Nachwehen der Corona-Epidemie sowie Probleme globaler Lieferketten belasten weiterhin Märkte und Industrie, v.a. Materialkosten und -verfügbarkeiten. Dies beeinträchtigte das Geschäftsjahr 2022 weiterhin teils erheblich und drückten Marge und Ergebnis. Die zurückhaltende gesamtwirtschaftliche Lage setzt sich fort und betrifft genauso unsere Branche. Geschäftsverlauf Das gesamte Wirtschaftsjahr war stark von der globalen Lieferkettenproblematik insbesondere in der Elektronikindustrie gezeichnet. Dies hatte zur Folge, dass herstellende Unternehmen konstant von temporären Lieferausfällen bedroht waren und noch sind. Die praktisch weltweit verschwundenen Corona-Beschränkungen, besonders hinsichtlich Konsums, hatten zur Folge, dass Umsätze im Online-Geschäft sanken und Online-Retailer signifikant ihre Investitionen im Logistikbereich zurückschraubten. Dies wiederum führte zu einem schmerzhaften Umsatzrückgang im Bereich Intralogistik von CAPTRON, der auch den Gesamtumsatz stark belastete. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die CAPTRON Electronic GmbH ein Rohergebnis von 10,4 Mio. Euro (-34% im Vergleich zum Vorjahr). Grund für den Umsatzrückgang war der Bereich Intralogistik. Andere Bereiche wie Machinery & Automation und Mobility & Infrastructure verzeichneten Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Der Personalaufwand blieb bei 8,5 Mio. Euro ebenfalls praktisch auf Vorjahresniveau. Die Aufwendungen für Zinsen und Steuern verminderten sich von rd. 0,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug -2,2 Mio. Euro (1,7 Mio. Euro im Vorjahr). Die liquiden Mittel blieben zum Bilanzstichtag auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die Gesellschaft finanzierte sich wie im Vorjahr aus Eigenkapital und kurzfristigem Fremdkapital. Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um -8% auf 13,2 Mio. Euro. Das Anlagevermögen blieb mit 3,8 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, während das Umlaufvermögen vor allem wegen geringerer Forderungen und sonstigen Vermögenswerten um 12% auf 9,1 Mio. Euro zurückging. Die Materialbestände bewegten sich nahezu auf Vorjahresniveau. CAPTRON hält sich den Lagerbestand, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und lieferfähig zu bleiben. Das Eigenkapital sank aufgrund des Jahresverlusts um 26% auf 6,1 Mio. Euro., demzufolge sank die Eigenkapitalquote von 58% auf 47%. Die Verbindlichkeiten nahmen aufgrund erhaltener Anzahlungen innerhalb der Firmengruppe zur Stärkung der Liquidität sowie steigender Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,1 Mio. Euro auf 5,9 Mio. Euro zu. Es gab keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die für das Geschäft oder die Lage relevant waren. Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen nach Umsatz und Ergebnis. Das Geschäftsjahr 2022 war vom Gesamtergebnis nicht erfolgreich für das Unternehmen, obwohl in den Kernbereichen Industrieautomation und Mobilität ein kleines Wachstum erzielt werden konnte. Das Einbrechen des Intralogistikgeschäfts sowie anhaltende Lieferprobleme stellten Geschäft und Liquidität vor Herausforderungen. Der Verlust wurde bereits im Lagebericht des Vorjahres prognostiziert. Das Unternehmen hat jedoch weiterhin einen starken Auftragseingang und sichere Finanzierungsquellen, was eine gute Grundlage für das weitere Wachstum und die Zukunft des Unternehmens schafft. Risikobericht Die anhaltenden Probleme bzgl. Verfügbarkeit von diversen Elektronikkomponenten belasten die Liquidität und Wettbewerbsfähigkeit, und stellen die größten Risiken für CAPTRON dar. Darüber hinaus besteht nach wie vor ein gewissen Risiko in Form eines unkontrollierten Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der militärische Übergriff von Russland auf die Ukraine und ein damit potenziell langer Krieg zwischen beiden Nationen ist im Gange, der im schlimmsten Falle Europa bzw. den Westen betrifft bzw. ein Eskalieren von allgemein geopolitischen Spannungen zwischen. Bisher hat das Unternehmen kaum Ausfälle oder Beeinträchtigungen aufgrund dieses Konflikts verzeichnet. Die Märkte für Automation, Elektromechanik und Test- und Messgeräte bleiben weiterhin preissensibel, die Nachfrage nach CAPTRON Produkten im Bereich Intralogistik steigt jedoch stetig. Der Preisdruck im Markt allgemein wird durch Internet-Marktplätze und asiatische Konkurrenten verstärkt. CAPTRON hat einen Maßnahmenplan umgesetzt, um alle Risiken so gut wie möglich zu minimieren oder zu kontrollieren. So investierte das Unternehmen in Vorbereitung auf das Geschäftsjahr 2023 bereits Mitte 2021 und darüber hinaus erhebliche finanzielle Mittel in die Materialbevorratung. Zur Sicherstellung der Liquidität sowie für weitere Investitionen in den Geschäftsausbau hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 langfristige Finanzierungslösungen in Form von einem Darlehen und eines Kontokorrentkredits abgeschlossen. Wesentliche Risiken, die das Unternehmen in seiner Existenz bedrohen oder seine Lage wesentlich verschlechtern könnten, haben wir nicht identifiziert. Chancenbericht Neben der erst vor wenigen Jahren begonnenen internationalen Expansion, die Schritt für Schritt voranschreitet, sieht CAPTRON erhebliche Möglichkeiten, in den Bereichen Intralogistik zu wachsen und in den Bereichen Mobilität und Industrieautomation mehr Marktanteile zu sichern. Dafür werden Investitionen in Personal und Standorte fortgeführt, sowohl für das Berichtsjahr als auch für die Zukunft. Prognose Wegen des starken Auftragsrückgangs im Bereich Intralogistik, der weltweiten Bauteilknappheit und den teils stark gestiegenen Materialkosten fuhr das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 ein negatives Ergebnis ein. Die Geschäftsführung erwartet für das neue Finanzjahr weiterhin dieselben Herausforderungen, arbeitet aber intensiv an der Erhöhung von Umsatz und Liquidität. Das Ergebnis vor Steuern wird unter dem Einfluss der Allokationssituation und auch Investitionen in neue Produkte sowie Vertrieb und Marketing leiden, und möglicherweise sogar negativ werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen können.
Olching, den 08.12 2023 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Passiva
GuV
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die CAPTRON Electronic GmbH ist eine Gesellschaft mit Sitz in Olching (Deutschland) und im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 70962 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Gesellschaften aufgestellt. Dem Jahresabschluss 2022 liegt der Jahresabschluss zum 31.12.2021 zugrunde. Die Wertansätze wurden übernommen, im Bereich des Vorratsvermögens wurden im Vorjahr die geleisteten Anzahlungen in Höhe von 1.366.836,40 auf Anlagen im Bau im Anlagevermögen umgegliedert. Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung und der Vertrieb von elektronischen Geräten. Unsicherheiten im Zusammenhang der Liquiditätssituation haben die gesetzlichen Vertreter in ihrer Erläuterung im Lagebericht dargelegt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen, Kassenbestand und Bankguthaben wurden mit ihrem Nennwert aktiviert. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war eine Pauschalwertberichtigung anzusetzen, die die Ausfallrisiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gemäß kaufmännischer Vorsicht. Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen nicht. Transaktionen in Fremdwährung werden zum Transaktionszeitpunkt mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Wechselkurs erfasst. Nominal in Fremdwährung gebundene Vermögenswerte und Schulden werden jeweils mit dem Bilanzstichtagskurs umgerechnet. 3. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft hält zu 100% eine polnische Tochtergesellschaft, die CAPTRON sp. z o.o. mit Sitz in Poznan. Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 verfügte die polnische Tochtergesellschaft über ein Eigenkapital von 287 TEUR und einen Jahresüberschuss von 308 TEUR. Die Angaben zu den Fristigkeiten der einzelnen Bilanzpositionen auf der Aktiv- und Passivseite sind aus der Bilanz ersichtlich. Die sonstigen Rückstellungen wurden u.a. für folgende Risiken gebildet:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck mit einer Grundschuld von 10.750 TEUR besichert. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Eventualverbindlichkeiten. 4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Im kommenden Geschäftsjahr werden Miet- und Leasingraten in Höhe von voraussichtlich 1.645 TEUR netto zu leisten sein. Es bestehen über diesen Zeitraum hinaus langfristige Mietverträge bis zu den Jahren 2030 bzw. 2031, für die jährlich 1.080 TEUR zu leisten sind. Daneben hat das Unternehmen mehrere Kfz- Leasingverträge abgeschlossen mit Laufzeiten bis maximal Ende 2025, für die insgesamt noch 191 TEUR zu leisten sind. Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 135 Angestellte bzw. Arbeiter beschäftigt. Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022 wahrgenommen von: Philip Bellm, Vorsitzender Geschäftsführer und Gesellschafter Albrecht Hohenadl, kaufmännischer Geschäftsführer Frau Petra Bellm und Herr Reinhard Bellm sind mit dem Geschäftsjahr 2022 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Philip Bellm ist uneingeschränkt alleinvertretungsberechtigt, beide Geschäftsführer sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich zusammen aus Reinhard Bellm - Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der CAPTRON Electronic GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats Petra Bellm - Gründerin und ehemalige Geschäftsführerin der CAPTRON Electronic GmbH, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Klaus Feix - Unternehmer Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr 75 TEUR. 6.Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Für die Liquiditätssicherung wurden Ende 2023 ein Kontokorrentkredit und ein Darlehen bei der Bank aufgenommen, dies hatte eine Erhöhung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeiten zur Folge.
Olching, den 08.12.2023 Die Geschäftsführung ANLAGESPIEGEL zum 31.12.2022
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CAPTRON Electronic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CAPTRON Electronic GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAPTRON Electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oderrechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
München, 08.12.2023 ACCONSIS
GmbH
gez. Zelaskowski, Wirtschaftsprüfer gez. Weidenbach-Koschnike, Wirtschaftsprüferin |
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