Tojo Cosmetics GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tomasz Piotr Dr. Bednarczyk seit 3.7.2024 | Geschäftsführer |
Helen Grimm seit 3.7.2024 | Prokura |
Joachim Höfken seit 2.10.2023 | Prokura |
Robert Sauerbrunn seit 3.8.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SGS proderm GmbHSchenefeld/Krs. PinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodel 1.2. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2..2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1. Ertragslage 2.2.2. Finanzlage 2.2.3. Vermögenslage 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.4. Gesamtaussage 3. Zweigniederlassungsbericht 4. Prognosebericht 4.1. Geschäftsmodell 4.2. Prognose 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Risiken aus operativer Tätigkeit 5.2. Politische Risiken / Marktrisiken 5.3. Rechtliche Risiken 5.4. Chancen 5.5. Einschätzung 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die SGS proderm GmbH ist ein unabhängiges Auftragsforschungsinstitut mit über 100 Mitarbeitern und spezialisiert auf die Durchführung von Wirksamkeits- und Verträglichkeitsuntersuchungen sowohl von dermatologischen Arzneimitteln als auch von Medizinprodukten, Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln und Bedarfsgegenständen. Die Aufgaben der SGS proderm GmbH reichen von der Planung der Prüfungen über deren Durchführung und Auswertung bis zur Erstellung wissenschaftlicher Abschlussgutachten. Für die Durchführung kann die SGS proderm GmbH auf eine Vielzahl modernster Mess- und Auswertungsverfahren zurückgreifen. Kunden sind vorwiegend namhafte internationale Konzerne. Organisatorische Struktur Mit den Bereichen »Consumer Care« und »Medical« hat die SGS proderm GmbH eine Struktur geschaffen, um die regulatorische Diversität klinischer Prüfungen optimal zu bedienen. Im Mittelpunkt der »Consumer Care«-Einheit stehen wissenschaftliche Wirknachweise und Prüfungen der Hautverträglichkeit gemäß kosmetischen Richtlinien. Das Team aus dem Bereich »Medical« ist auf die Prüfung von Arzneimitteln und Medizinprodukten nach entsprechenden gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien spezialisiert. Dies beinhaltet sowohl die Phase 1 in unserer Clinical Research Unit als auch die Phasen 2 und 3 mit unserem Netzwerk von qualifizierten Kliniken und Praxen. Oftmals ist zu Beginn eines Projekts noch nicht genau geklärt, was die beste Strategie für ein neues Produkt ist. In diesen Fällen entwickeln die erfahrenen Berater aus dem Bereich »Scientific Consulting« die bestmögliche Lösung unter Berücksichtigung von Zielsetzung, Budget, Methodik und regulatorischen Anforderungen. Rechtliche Struktur Hauptsitz der SGS proderm GmbH ist Schenefeld. Die SGS proderm GmbH hat zum Abschlussstichtag keine Tochtergesellschaften. 1.2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Science und Innovation der SGS proderm GmbH ist auf die in Studien eingesetzten Geräte und Methoden ausgerichtet. So wählt das Team beispielsweise hochentwickelte Forschungsmethoden und Technologien aus, entwickelt sie weiter und macht sie für die Anwendung in unseren klinischen Studien verfügbar. Darunter fallen z.B. Methoden der konfokalen Mikroskopie, Raman-Spektroskopie und Hautoberflächenprofilometrie. Darüber hinaus werden auch eigene, ganz neue Methoden entwickelt, validiert und publiziert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1. Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die internationale, wie die nationale Wirtschaft leidet aktuell unter fehlender Dynamik und steht vor weiteren Herausforderungen vielfältiger Art. Weiterhin hat unsere Branche mit einer deutlich zögerlicheren Auftragsvergabe im aktuellen Berichtszeitraum zu kämpfen gehabt. Die bereits seit einigen Jahren zu beobachtende Konsolidierung innerhalb der Auftragsforschung setzt sich beschleunigt fort. Treibende Faktoren hierfür sind neben fehlender Nachfolgeregelungen und Kostendruck auch die zunehmenden Anforderungen seitens der Auftraggeber in Bezug auf globale Präsenz, digitale Plattformen, Compliance-Nachweisen und anderen Services, die durch mittelständische Unternehmen zunehmend schwerer zu erbringen sind. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als dermatologisches Forschungsinstitut ist die SGS proderm GmbH für zahlreiche namhafte internationale Kunden vorrangig aus den Bereichen Kosmetik, Biotech, Pharma und Medizinprodukte tätig. Die Gesamtleistung der Gesellschaft beträgt im Wirtschaftsjahr 8.019 TEUR (Vorjahr Rumpfwirtschaftsjahr: 4.758 TEUR). Das Geschäftsjahr war aufgrund der geopolitischen und makroökonomischen Lage beeinflusst durch Investitionszurückhaltungen einiger Großkunden. Die Umsatzerlöse aus der Durchführung von Studien gingen im Wirtschaftsjahr gegenüber dem vorangegangenen Jahr zurück. Ursachen hierfür waren insbesondere die sich deutlich eintrübenden Konjunkturaussichten aufgrund von Lieferkettenproblemen, steigender Inflation, Leitzinserhöhungen und dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres in 2022 nur eingeschränkt möglich. 2.2.1. Ertragslage
Die SGS proderm GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr (12 Monate) eine um 69% höhere Gesamtleistung als im Vorjahr (6 Monate). Die Gesamtleistung ergibt sich aus den unternehmenseigenen Sparten Consumer Care, Medical und Consulting. Im Vergleich zum vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr haben sich die Personal- und Materialaufwendungen überproportional erhöht. 2.2.2. Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Die Gesellschaft hat keine Kredite bei Banken aufgenommen. Investitionen werden aus dem laufenden Cashflow getätigt. 2.2.3. Vermögenslage Vermögenslage und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2023 und 31. Dezember 2022.
2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden Umsatzerlöse, Jahresergebnis sowie die Summe der Investitionen in Anlagegüter herangezogen. Zu den Entwicklungen sei auf obige Ausführungen verwiesen. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 127 (Vorjahr T€ 94). Die Eigenkapitalquote liegt mit 58,2% leicht über dem Vorjahr (57,8%). 2.4. Gesamtaussage Insgesamt können wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres nicht ganz zufrieden sein, da der geplante betriebliche Rohertrag in Höhe von T€ 10.000 aufgrund schwieriger globaler Umfeldbedingungen und damit verbundener, deutlicher Auftragszurückhaltung unsere Auftraggeber nicht erreicht wurde. Das Jahr 2023 lag aufgrund externer und interner Herausforderungen unter den Erwartungen in Bezug auf das finanzielle Ergebnis. Die Zurückhaltung bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Kosmetik und somit einer verhaltenen Auftragslage in den Bereichen Consumer und Medical wirkte sich auf die Umsatzerlöse aus. Dennoch blicken wir auf stabile Kundenbeziehungen, sehr hohe wissenschaftliche Expertise und operative Fähigkeiten zurück, sowie Fortschritten in der Integration in die SGS Gruppe. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Schenefeld unverändert über eine inländische Niederlassung in Elmshorn. 4. Prognosebericht 4.1. Geschäftsmodell Die SGS proderm GmbH ist einerseits auf die Indikationen Haut und Schleimhaut spezialisiert und dadurch potenziell anfällig, falls diese Indikationen zukünftig weniger nachgefragt werden. Durch diese Spezialisierung verfügt SGS proderm GmbH jedoch über ein sehr hohes, jährlich zunehmendes Know-how, welches schwer kopierbar ist. Durch die Abdeckung sämtlicher regulatorischer Anforderungen kann SGS proderm GmbH Aufträge für Kosmetika, Medizinprodukte, Arzneimittel gleichermaßen bearbeiten und ist hierdurch weniger anfällig für Auftragsschwankungen. 4.2. Prognose Der IWF prognostiziert für das Jahr 2024 einen Anstieg der Weltproduktion um 3,1 Prozent gefolgt von 3,2 Prozent im Jahr 2025. Diese Wachstumsraten beruhen maßgeblich auf der Entwicklung der großen asiatischen Schwellenländer, also vor allem China (plus 4,6 Prozent bzw. plus 4,1 Prozent) und Indien (jeweils plus 6,5 Prozent). Während sich die konjunkturelle Dynamik in den USA verlangsamt, ist für Europa etwas mehr Dynamik zu erwarten. Hemmende Wirkung haben dabei weiter eine schwache Ausweitung der realen Haushaltseinkommen, angespanntere finanzielle Bedingungen und vor allem geringere öffentliche Haushaltsspielräume in Verbindung mit politischen Unsicherheiten. Der IWF erwartet weiter sinkende globale Inflationsraten von 5,8 Prozent im Jahr 2024 bzw. 4,4 Prozent im Jahr 2025, was den Zentralbanken erlauben wird die Leitzinsen etwas zu senken. Erhebliche Abwärtsrisiken bestehen nach wie vor in den politischen Krisenherden mit den damit offensichtlichen Unsicherheiten für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, die politische und kriegerische Eskalation im Nahen Osten sowie politische Grundsatzdebatten beeinträchtigen die europäische Konjunktur. Im Euroraum ist laut IWF für das Jahr 2024 nur mit einem schwachen Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent zu rechnen. Für Deutschland geht der IWF von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung von 0,5 Prozent im Jahr 2024 gefolgt von 1,6 Prozent im Jahr 2025 aus. Körperpflege, Ästhetik und Hautgesundheit sind absehbar auch zukünftig Wachstumsfelder. Wir gehen von einer wieder wachsenden Nachfrage nach dermatologischen Studien aus, sobald sich die Konjunkturaussichten wieder aufhellen. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen betrieblichen Rohertrag in Höhe von 10 Mil. EUR und ein Jahresergebnis in der Bandbreite von 0,3 Mil. EUR bis 0,5 Mil. EUR. Im Geschäftsjahr 2025 erwarten wir ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und eine Margenverbesserung. 5. Chancen- und Risikobericht Als Auftragsforschungsinstitut ist die SGS proderm GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Das Unternehmen ist sich dieser, im Folgenden beschriebenen, Risiken bewusst und betreibt ein aktives Risikomanagement. Gleichzeitig gilt es bestehende Chancen zu nutzen, wobei dies voraussetzt in gewissem Umfang kalkulierbare Risiken einzugehen. Durch unsere Zugehörigkeit zu einem internationalen Netzwerk aus Prüflaboren mit unterschiedlichen, teilweise sich ergänzenden, Ausrichtungen haben wir Zugriff auf über 170 Labore in 120 Ländern. Aufgrund unserer mittelständischen Prägung mit flachen Hierarchiestrukturen sehen wir gute Chancen, auf die zunehmenden Anforderungen seitens der Auftraggeber in Bezug auf globale Präsenz und Complience-Nachweisen durch schnelle Entscheidungsfindung zu reagieren und unter Anwendung unseres fachspezifischen Know-hows eine effiziente Forschungsdurchführung zu gewährleisten. 5.1. Risiken aus operativer Tätigkeit Wesentliche Risiken sind das Genehmigungsrisiko bzw. Verzögerungen von behördlichen Genehmigungen von Studien, Stornierung oder kurzfristige Verschiebung von Aufträgen durch Auftraggeber, Fehler in der Studiendurchführung oder Auswertung mit entsprechenden Regressforderungen durch die Kunden. Bei Verzögerungen von Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen oder Leistungen führen kann. 5.2. Politische Risiken / Regulatorische Risiken / Marktrisiken Für Arzneimittelstudien besteht das Risiko, dass durch Komplikationen bei der Umsetzung des Clinical Trials Information Systems (CTIS) der Studienstandort Europa insgesamt und Europa im Besonderen für Auftraggeber zunehmend uninteressanter wird und Studien zunehmend in Länder und Regionen mit beschleunigtem Genehmigungsverfahren verlagert werden. 5.3. Liquiditäts- und Finanzrisiken Die Eigenkapitalquote von SGS proderm GmbH ist über Jahre auf hohem Niveau stabil. Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten. Potenzielle Finanzrisiken bestehen im Forderungsausfall eines oder mehrere Großprojekte. Dieses Risiko wird weitestgehend durch Teilzahlungen gemäß Projektfortschritt minimiert. Währungsrisiken bestehen nicht, da sämtliche Aufträge in Euro abgerechnet werden. 5.4. Personalrisiken Als hoch spezialisierter Dienstleister ist der wirtschaftliche Erfolg der SGS proderm GmbH in sehr hohem Maße mit der Leistung der leitenden Mitarbeiter verbunden. Die Gesellschaft ist sich des Beitrags ihrer Mitarbeiter bewusst und trägt durch Programme zur Mitarbeiterförderung und Bonussysteme zur Mitarbeiterbindung bei. Zur weiteren Risiko-Minimierung sind alle wesentliche Geschäftsprozesse in Standard Operating Procedures (SOPs), Working Instructions (WIs), Policies und in jüngster Zeit auch in einem Wiki-basierten Wissensmanagement-System schriftlich fixiert. 5.5. Gesamteinschätzung der Risiken Bei Würdigung der vorliegenden Risiken besteht keine Annahme zur Gefährdung des Fortbestands der SGS proderm GmbH.
Schenefeld, 5. Februar 2025 Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der SGS proderm GmbH, 22869 Schenefeld1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SGS proderm GmbH hat ihren Sitz in Schenefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 3706 eingetragen. Die Gesellschaft hatte im Vorjahr ihr Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umgestellt. Der Vorjahresabschluss betraf den Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Folglich sind die Vorjahresbeträge der Bilanz und insbesondere der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem Berichtsjahr vergleichbar. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Dies gilt auch für im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden in voller Höhe abgeschrieben. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den effektiven Einstandspreisen bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen ergibt sich aus den anteiligen bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen. Dabei erfolgte die Bewertung zu Herstellungskosten incl. angemessener Teile von Verwaltungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 0,3 % des Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Erkennbare Einzelrisiken gab es zum Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nominalwert. Für Ausgaben, die Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wird grundsätzlich von einer allgemeinen, jährlichen Kostensteigerung ausgegangen, während die Abzinsung auf Basis der Zinssätze gemäß den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB erfolgt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen, die Erträge des Folgejahres darstellen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen wird in dem als Anlage III/4 ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB). Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 30.000,00 entspricht dem im Handelregister eingetragenen Betrag. Der Bilanzgewinn von insgesamt € 4.161.991,52 setzt sich aus einem Gewinnvortrag in Höhe von € 4.563.555,85 und dem Jahresfehlbetrag in Höhe von € 401.564,33 zusammen. Die Verbindlichkeiten werden in dem als Anlage III/5 ausgewiesenen Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Innerhalb der sonstigen betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 67 enthalten und betreffen mit T€ 32 Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen, mit T€ 19 Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz sowie mit T€ 16 Investitionszuschüsse. Weiterhin sind Erträge aus der Währungsumrechnung mit T€ 5 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 3 enthalten. 6. Sonstige Pflichtangaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 498 für die verbleibende Vertragslaufzeit von einem Jahr. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 125 (Vorjahr 132). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 63,80 € (Vorjahr: 0,00 €). 100% der Anteile werden von der SGS Holding Deutschland B.V. & Co.KG, Hamburg, gehalten. Der Jahresabschluss der SGS proderm GmbH wird in den Konzernabschluss der SGS Société Générale de Surveillence S.A., Genf, einbezogen, die für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss ist im Schweizer Handelsregister in Genf unter Nummer Ch-660-0172975-9 eingereicht.
Schenefeld, den 13. Januar 2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SGS proderm GmbH, Schenefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SGS proderm GmbH, Schenefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SGS proderm GmbH, Schenefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 17. März 2025 Gräwe
& Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Meyer, Wirtschaftsprüfer Sloot, Wirtschaftsprüfer |
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