Großhandel mit Anstrichmitteln
Strulik GmbH
Neesbacher Straße 15, 65597 Hünfelden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Alexander Eidmann seit 16.11.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 62.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Strulik GmbHEigenbeteiligung | 38.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Strulik GmbHHünfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Strulik GmbH, 65597 Hünfelden-DaubornA. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die Strulik GmbH wurde im Dezember 1975 in Bad Homburg gegründet. Unser Sitz befindet sich seit 1986 in 65597 Hünfelden-Dauborn. Von dort werden die Geschäfte der Gesellschaft und der Tochtergesellschaften geführt. Unsere rechtlichen Verhältnisse haben sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Registriert sind wir im Handelsregister beim Amtsgericht in Limburg unter HRB 773. Gegenstand unseres Unternehmens ist die Planung und Ausführung von Lüftungs-, Klima- und Entrauchungsanlagen, die Entwicklung und der Bau von Komponenten für die Luft- und Schalttechnik, die Herstellung und der Vertrieb klimatechnischer Produkte einschließlich des entsprechenden Zubehörs. Die Planungsarbeiten für unsere Erzeugnisse und die von uns bearbeiteten Projekte erfolgen überwiegend in unserem Stammwerk in Hünfelden und in unserer Betriebsstätte in Duisburg, teilweise werden Sie aber auch durch unsere Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften in Ungarn und der Schweiz erledigt. Die Produktion der von uns vertriebenen und in Projekten eingebauten Erzeugnisse erfolgt in Hünfelden, Duisburg und durch unsere Tochtergesellschaft in Hódmezővásárhely (Ungarn). Der Verkauf erfolgt in Deutschland durch eigene Vertriebsmitarbeiter, in der Schweiz und Ungarn durch unsere dortigen Tochtergesellschaften und im Übrigen europäischen Ausland durch Vertragspartner und freie Absatzmittler. B. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Wie bereits im Vorjahr bestimmten Themen wie die hohe Inflation sowie die Energiewende die weltweite Nachrichtenlage. Zwar gaben die Energiepreise im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr weiterhin nach, dennoch blieben die Sorgen über die Sicherstellung der Energieversorgung aufgrund des bestehenden Ukraine-Konflikts für den europäischen Kontinent bestehen. Zur Bekämpfung der Inflation erhöhten weltweit zahlreiche Zentralbanken auch im Jahr 2023 die Zinsen, was sich in einem Rückgang des Preisdrucks bis zum Ende des Jahres bemerkbar gemacht hat. Neben zunehmenden geopolitischen Konflikten stellten teilweise immer noch bestehende Lieferschwierigkeiten sowie eine schwächere Binnennachfrage die Weltwirtschaft vor große Herausforderungen. Zwar ist das weltweite Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 trotz dieser Schwierigkeiten gegenüber dem Vorjahr um 3,1 % gestiegen, die weltweiten Verbraucherpreise sind jedoch um 8,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union sowie im Euroraum erhöhte sich im Jahr 2023 jeweils um 0,5 %. Die europäische Produktion litt hierbei besonders aufgrund von hohen Abhängigkeiten bei Energie- und Kraftstoffen sowie weiterhin bestehenden Lieferproblemen, insbesondere in kritischen Bereichen. Durch diese Einschränkungen stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr innerhalb des Euroraums um insgesamt 5,4 % sowie der Europäischen Union um 6,3 %. Die EZB hat hiergegen weiterhin mit einer Leitzinserhöhung um weitere 2,0 % auf insgesamt 4,5 % reagiert. Mit einer Senkung der Leitzinsen wird frühestens in der Mitte des Folgejahres gerechnet, vorausgesetzt die Verbraucherpreise werden weiter zurückgehen. Im aktuellen Berichtsjahr ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um insgesamt 0,3 % zurückgegangen. Eine Gasmangellage sowie Stromausfälle konnten jedoch erneut vermieden werden, trotzdem bestehen weiterhin Sorgen über die nachhaltige Energiesicherheit sowie die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts. Die Zunahme der Verbraucherpreise, insbesondere aufgrund steigender Energiekosten sowie unterbrochener Lieferketten, belasteten die Verbraucher im Jahr 2023 weiterhin deutlich. Dies wird durch einen Anstieg des Verbraucherpreisindex in Höhe von 5,9 % deutlich. Die Auswirkungen der steigenden Verbraucherpreise wird sich auch zukünftig auf der Kostenseite bemerkbar machen. Insgesamt soll sich dieser Trend in der nachfolgenden Berichtsperiode aber deutlich abmildern. Im Jahr 2023 meldet die Bauwirtschaft erneut ein schwaches Baujahr. Deutlich gestiegene Materialkosten, zulegende Zinssätze sowie ein Baumaterialmangel ließen die Branchenumsätze preisbereinigt um 5,2 % sinken. Baugenehmigungen und Aufträge sanken im Jahr 2023 erneut. Der Anteil von Bauinvestitionen am gesamten Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2023 insgesamt 11,8 %. Gegenüber dem Vorjahr ging die Investitionsbereitschaft sowohl im Wohnungsbau als auch dem Wirtschaftsbau erneut spürbar zurück. Lediglich im öffentlichen Bau konnte ein leichtes Umsatzwachstum erzielt werden. Diese Entwicklungen hat auch die Strulik GmbH im laufenden Jahr bemerkt. Auf die Sparten Wirtschaftsbau sowie öffentlicher Bau entfallen rund 40 % der Gesamtbauinvestitionen. Hinzu kommt der wachsende Anteil des Geschoßwohnungsbaues in den urbanen Ballungsgebieten, der weit mehr als der übrige Wohnungsbau brandschutz- und lüftungstechnische Investitionen mit sich bringt. Wie sich die weiterhin steigenden Material-, Energie- und Zinskosten auf die Entwicklung der Bauwirtschaft auswirkt, kann derzeit wegen der in aller Regel langen Produktionszeiten von der Planung über die Genehmigung und Realisation schwer prognostiziert werden. Daneben werden auch weiterhin von mittelständischen Unternehmen große Anstrengungen bei der Digitalisierung zwecks Verbesserung ihrer Prozesse und bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter unternommen, um so den technologischen Fortschritt und den sich abzeichnenden Wandel der Lebens- und Arbeitswelt erfolgreich zu bewältigen. II. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2023 war für uns, den gesamtwirtschaftlichen Umständen entsprechend, zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr in Höhe von rd. 983,2 TEUR auf 12,5 Mio. EUR erhöht, dieser Anstieg wird jedoch durch höheren Wareneinsatz größtenteils kompensiert. Der Rohertrag von 7,3 Mio. EUR (rund 58,3 %) reichte im laufenden Geschäftsjahr aus, um die Personalaufwendungen und den sonstigen Betriebsaufwand voll auszugleichen, was zu einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 593 führte. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Löhne und Gehälter, höheren Beiträgen für die gesetzliche Sozialversicherung sowie Altersversorgung. Unverändert profitieren wir von den hohen Anforderungen an die Be- und Entlüftungstechnik sowie an den Brandschutz. Für beide Bereiche bieten wir qualitativ hochwertige und wettbewerbsfähige Dienstleistungen und Produkte an. Bei Letzteren werden die von uns verkauften Druckbelüftungsanlagen eine immer stärkere Säule des Unternehmens. Sie helfen uns in Großprojekten ein Portfolio an Produkten im Paket anzubieten, was nur wenige Marktbegleiter aktuell beherrschen. Neben den Märkten im deutschsprachigen Europa bearbeiten wir zunehmend intensiver auch die übrigen EU-Länder, in denen wir mehr und mehr als Spezialunternehmen für brandschutz- und lüftungstechnische Lösungen wahrgenommen werden. Wir sind daher zuversichtlich, das Unternehmen durch ausgewählte Maßnahmen und Aktivitäten auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu steuern, um zukünftig eine positive Ertragszone beizubehalten. Unser Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 liegt nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von insgesamt TEUR -30,1, der Ertragsteuern in Höhe von TEUR -149,1 und der sonstigen Steuern (Kfz- und Grundsteuern) in Höhe von TEUR 26,9 bei TEUR 387,2 und damit mit TEUR 237,0 deutlich über dem Wert des Vorjahres in Höhe von TEUR 150,2. Wesentlich in dem negativen Finanzergebnis hat sich erneut der Zinsaufwand aus der Abzinsung unserer Altersversorgungsverpflichtungen ausgewirkt. Unser bilanzielles Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 7,4 Mio. Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von rd. 65% verfügen wir über solide Eigenmittel, um unser strategisches Unternehmensziel, auch zukünftig zu den Premium-Anbietern in unserem Geschäftssegment zu gehören, finanzieren zu können. Im Jahr 2023 betrug die Anzahl unserer durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Azubis) in den Standorten Hünfelden-Dauborn und Duisburg insgesamt 77 Personen gegenüber 78 im Jahr 2022. C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Darstellung der Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der Strulik GmbH TEUR 11.476,5 gegenüber TEUR 11.170,0 im Vorjahr. Die Erhöhung des Gesamtvermögens beträgt insgesamt TEUR 306,5 = 2,7%. Die Erhöhung der Liquiden Mittel sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 724,6 übersteigen die Reduzierung des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 117,2 sowie der Reduzierung der Vorräte in Höhe von TEUR 383,1. Daneben übersteigen im Anlagevermögen die planmäßigen Abschreibungen die Neuanschaffungen. Das Umlaufvermögen ohne Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um TEUR 407,4 gegenüber dem Vorjahr erhöht (mit Rechnungsabgrenzung hat sich dieser Posten um TEUR 423,8 erhöht). Unsere Vorräte verminderten sich um TEUR 383,1 auf TEUR 1.888,8. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 53,0 auf TEUR 1.107,5. Daneben stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 12,9, die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 261,5 sowie unsere liquiden Mittel zum Bilanzstichtag um TEUR 463,1. Wir sind als produzierendes Unternehmen anlagenintensiv. Unser Sachanlagevermögen besteht aus unbebauten und mit Produktions- und Verwaltungsgebäuden bebauten Grundstücken, einer größeren Produktionsanlage in Duisburg und der üblichen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auf das weitestgehend abgeschriebene bewegliche Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände entfallen TEUR 529,5 = 4,6 % und auf die Finanzanlagen 1,9 Mio. EUR = 16,7 % der Bilanzsumme. Unsere bebauten und unbebauten Grundstücke in Hünfelden-Dauborn und Duisburg sind mit ihren rd. 2,8 Mio. EUR einer unserer wesentlichen Vermögensposten. Das Betriebsgebäude in Duisburg ist unser Eigentum. Es ist auf einem Erbbaugrundstück errichtet. In Hünfelden-Dauborn haben wir im Jahr 2013 in unmittelbarer Nähe zu unserem Stammhaus ein mit Hallen und einem Bürogebäude bebautes Grundstück sowie unbebaute Gewerbeflächen erworben, deren Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 2023 insgesamt rd. 1,9 Mio. EUR beträgt. Die im Jahr 2013 erworbenen Gebäude nutzen wir überwiegend selbst. Darüber hinaus nutzen wir seit 1986 ein Produktions- und Verwaltungsgebäude in Hünfelden-Dauborn, das wir von einer den Gesellschaftern nahestehenden Grundstücksbesitzgesellschaft langfristig angemietet haben. Zu den Finanzanlagen zum 31. Dezember 2023 gehören im Wesentlichen die Beteiligungen an der Strulik GmbH in der Schweiz und der Strulik ZRT in Ungarn im Gesamtwert von TEUR 1.394,6. Darüber hinaus werden unter dieser Position Ausleihungen an Beteiligungsgesellschaften (verbundene Unternehmen) von insgesamt TEUR 517,0 ausgewiesen. Innerhalb unseres Umlaufvermögens, einschließlich der liquiden Mittel und des Rechnungsabgrenzungspostens, in Höhe von TEUR 6.214,9 reduzierte sich ausschließlich der Posten Vorräte um insgesamt TEUR 383,1, was eine Verminderung des Bilanzposten gegenüber dem Vorjahr von 16,9% bedeutet. Das Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag rd. 1,9 Mio. Euro = 16,5% der Bilanzsumme. Daneben erhöhten sich die Forderungen in Summe um TEUR 65,9. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 53,0 = 5,0% auf TEUR 1.107,5 = 9,7% der Bilanzsumme. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 12,9. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 261,5 und die Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um TEUR 16,4. Beide Posten machen im Jahr 2022 zusammen 4,3 % unseres Gesamtvermögens aus. Zum 31. Dezember 2023 betragen unsere flüssigen Mittel rd. 2,2 Mio. Euro. Sie haben sich im Jahr 2023 um TEUR 463,1 erhöht. Das von uns betriebene Projektgeschäft erfordert teilweise eine recht lange Vorfinanzierung. Dem Erhalt der Liquidität gilt daher auch weiterhin unsere besondere Beachtung. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 TEUR 798,0 versus TEUR -118,0 in 2022. Wir sind konservativ finanziert. Neben einem bilanziellen Eigenkapital von 7,4 Mio. Euro stehen uns in Form von Pensionsrückstellungen rd. 2,6 Mio. Euro zur Verfügung, so dass unser langfristiges Kapital zum Ende des Geschäftsjahres 2023 rd. 10,0 Mio. Euro beträgt. Es hat damit einen Anteil am Gesamtkapital von rd. 87,3 % und finanziert unser gesamtes Anlage- sowie wesentliche Teile des Umlaufvermögens. Die kurzfristig fällig werdenden Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen rd. 1,5 Mio. Euro, wovon im wesentlichen rd. TEUR 153,2 auf Bankdarlehen, auf Lieferantenverbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen rd. TEUR 383,3, auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen rd. TEUR 171,5, auf sonstige Verbindlichkeiten rd. TEUR 249,7, auf die sonstigen Rückstellungen entfallen TEUR 434,0 sowie TEUR 66,9 für Steuerrückstellungen des laufenden Geschäftsjahres. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital insgesamt um TEUR 4,7 auf TEUR 1.459,2 reduziert. II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Im Jahr 2023 haben wir im Vergleich zum Vorjahr um rd. 983,2 TEUR höhere Umsatzerlöse in Höhe von 12,5 Mio. Euro erzielt. Gleichzeitig stieg der Materialeinsatz um TEUR 490,2 auf rd. 5,2 Mio. EUR, was einer Materialeinsatzquote von 41,7 % versus 41,0 % im Vorjahr entspricht. Der Rohertrag erhöhte sich absolut um TEUR 493,0 auf TEUR 7.266,0. Die Personalaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 10,9 % (TEUR 402,3) auf TEUR 4.080,2 = 32,8 % der Umsatzerlöse. Die Erhöhung in Höhe von TEUR 402,3 resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Löhne und Gehälter, höheren Beiträgen zur gesetzlichen Versicherung, höheren Aufwendungen im Rahmen der Altersversorgung. Zum 31. Dezember 2023 wurde ein Mitarbeiter weniger beschäftigt als im Jahr 2022. Die Abschreibungen auf Sachanlagen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 5,2 auf TEUR 306,1. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 207,6 vermindert. Wir haben aufgrund unserer Betriebsgröße und der vielfältig zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften und der damit einhergehenden Kostenremanenz nur noch einen geringen Spielraum für größere Kosteneinsparungen. Daher fokussieren wir unsere Anstrengungen auf ein ertragreiches Umsatzwachstum und auf Kosteneinsparungen beim Materialeinsatz, den Personalkosten und auf sorgfältigem Controlling der betrieblichen Aufwendungen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 121,3 ergibt sich für das Jahr 2023 ein um TEUR 284,4 höheres Betriebsergebnis von TEUR 593,3. Das negative Finanzergebnis von TEUR 30,1 wurde auch in diesem Berichtsjahr überwiegend durch Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 33,2 beeinflusst. Insgesamt fällt das negative Finanzergebnis sowie die Abzinsung der Pensionsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. Das Ergebnis nach Ertragsteuern ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 230,6 auf TEUR 414,1 gestiegen. Nach Berücksichtigung der sonstigen Steuern (Kfz- und Grundsteuer) von TEUR 26,9 ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 387,2, was eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 237,0 bedeutet. Die Entwicklung des laufenden Berichtsjahres stimmt uns, trotz der weiterhin anhaltenden Inflationsproblematik, positiv. Auch in den nachfolgenden Geschäftsjahren werden wir nicht nachlassen in unseren Anstrengungen zur Steigerung unserer Rentabilität bei Aufrechterhaltung unseres Umsatzzieles von 15,5 Mio. EUR festzuhalten. III. Darstellung der Finanzlage Wie bereits ausgeführt, sind wir gut mit Eigenkapital ausgestattet. Der Cash-Flow im engeren Sinne beträgt gegenüber dem Vorjahr unter Berücksichtigung der wesentlichen, nicht ausgabewirksamen Aufwendungen 662,2 TEUR. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Der Bestand an flüssigen Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.193,1. Wir fakturieren unsere Lieferungen und Leistungen ausschließlich in Euro und haben daher über das allgemeine Forderungsausfallrisiko hinaus keine Finanzrisiken. IV. Personal Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir im Durchschnitt 77 Mitarbeiter (Vj. 78) beschäftigt. Die Reduzierung des Personals resultiert aus dem altersbedingten Ausscheiden von Arbeitnehmern sowie signifikanten Effizienzmaßnahmen und damit verbunden einem niedrigeren Personalbestand. Bei unserem Personal legen wir viel Wert auf eine gute Ausbildung. Es gehört zu unserer Geschäftspolitik, unser Personal ständig weiter zu qualifizieren. Dazu haben wir ein externes Beratungsunternehmen eingeschaltet, das insbesondere Hilfestellung im Vertrieb gibt. D. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) Die Strulik GmbH ist in einer Branche tätig, die weniger stark von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen abhängig ist, wohingegen sich die langfristigen Konjunkturzyklen auch bei uns auswirken. Wir verfügen derzeit über einen auskömmlichen Auftragsbestand. Positiv für unser Geschäft ist, dass durch den Zwang zu klimatisch/energetisch besseren Verhältnissen zu kommen in unserem Geschäftssegment unabhängig von der Baukonjunktur Investitionen getätigt werden, an denen wir teilhaben können. Hinzu kommen weiter steigende Anforderungen an einen sicheren Brandschutz. Aufgrund unserer großen Erfahrung, unseren qualifizierten Mitarbeitern und unseren ausländischen Tochtergesellschaften rechnen wir uns weiterhin gute Chancen aus, unseren Marktanteil zu steigern. Unsere Dienstleistungen und die von uns gefertigten Produkte sind zu einem hohen Grad individuell auf die jeweiligen Anforderungen unserer Kunden ausgerichtet. Darüber hinaus sind unsere Leistungen beratungsintensiv, sodass wir nicht einem ruinösen Preiswettbewerb unterliegen wie Unternehmen mit ausschließlicher Serienfertigung. Die Risiken unseres Geschäftes bestehen einerseits in den Unwägbarkeiten des Projektgeschäftes, insbesondere bei Großprojekten und zum anderen im Inkasso. Für letzteres haben wir durch unsere bisher akzeptierten Geschäftsbedingungen, wonach entsprechend dem Leistungsfortschritt Teilzahlungen zu leisten sind, Risikovorsorge getroffen. Insgesamt betrachtet hat sich unser Ausfallrisiko verringert. Darüber hinaus versuchen wir vor allem durch ein proaktives Beteiligungscontrolling das Ausfallrisiko zu minimieren. Unsere Anstrengungen zur Verbesserung unserer Produktivität und zur intensiveren Durchdringung unseres Marktes sind neben der weiteren Qualifizierung unserer Mitarbeiter unsere vorrangig zu erreichenden geschäftspolitischen Ziele. Zusätzlich werden wir weiterhin unsere Anstrengungen zur Reduzierung der Kosten intensivieren. Um die Betriebsabläufe weiter zu verbessern, wollen wir unsere Betriebsprozesse stärker als bisher digitalisieren. E. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der derzeitigen Entwicklungstätigkeit besteht in der weiteren CE-Zertifizierung unserer Produkte, um diese in mehr und mehr Varianten europaweit verkaufen zu können. Parallel entwickeln wir fortlaufend projektspezifische maßgeschneiderte Luftdurchlässe. Ein weiterer großer Punkt im Rahmen unserer Entwicklungstätigkeiten ist die Weiterentwicklung unserer Druckbelüftungsanlagen mit neuen Steuerungskonzepten. F. Sonstige Angaben Für 2024 erwarten wir gegenüber dem Vorjahr eine stabilen Geschäftsentwicklung. Während der Auftragseingang in den ersten Monaten 2024 nicht zufriedenstellend war, hat sich die Entwicklung für das 2. Halbjahr 2024 deutlich verbessert. Für 2024 rechnen wir mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und planen mit einem positiven Jahresergebnis, das oberhalb des Ergebnisses des Berichtsjahres liegt und unter den aktuellen Bedingungen auch erreicht werden sollte. Besondere, unternehmensspezifische Risiken sehen wir derzeit nicht. G. Versicherung der Geschäftsführung Als gesetzlicher Vertreter versichere ich, dass der Geschäftsverlauf 2023 einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft in diesem Bericht nach bestem Wissen so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken unseres Unternehmens zutreffend beschrieben sind.
Hünfelden-Dauborn, den 19. Januar 2025 gez. S. Eidmann, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Forderungen gegen ein nahestehendes Unternehmen, Arbeitnehmerdarlehen sowie debitorische Kreditoren ausgewiesen. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 21.910 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen solche für Garantien, Resturlaubsansprüche sowie Tantieme- und Boniansprüche der Mitarbeiter, Jahresabschlusskosten, Testkosten, ausstehende Rechnungen sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen (Sicherheitseinbehalte) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 336.747,74 (Vorjahr EUR 235.773,28). Alle übrigen Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, weil die Tochtergesellschaft solide finanziert ist und mittelfristig erwartet wird, dass sie Überschüsse erwirtschaftet. Sie hat ihre Verpflichtungen bisher erfüllt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 559.300,64 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie resultieren überwiegend aus Miet- und Leasing-Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 11.528,31 enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 3.171,57 enthalten. In den Aufwendungen sind Erstattungen für zu viel bezahlte Stromvorauszahlungen des vorangegangenen Geschäftsjahres in Höhe von EUR 34.485,06 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens von den Herren Jürgen Eidmann, Kaufmann, und Stephan Eidmann, Kaufmann, geführt. Seit dem 20.03.2023 ist Herr Stephan Eidmann alleiniger Geschäftsführer. Angaben über die Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hünfelden-Dauborn, 19. Januar 2025 gez. S. Eidmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Strulik GmbH, Hünfelden-Dauborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der Strulik GmbH, Hünfelden-Dauborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Strulik GmbH, Hünfelden-Dauborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn, 19. Februar 2025 LPS
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