Fixture Tech Solutions GmbHLiquidiert

Auf Rodert 6, 66636 Tholey, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 81131
Vorher
Junker & Partner GmbHCarl Zeiss Fixture Systems GmbH
Eingetragen
18.4.1995
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Vorrichtungs- und Lehrenbau und der Modellbau, sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Heinrich
seit 16.2.2024
Prokura
Georg Hoff
seit 4.7.2023
Prokura
Francesco di Bari
seit 20.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ASC Investment S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ASC Tech Solutions GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fixture Tech Solutions GmbH (vormals: Carl Zeiss Fixture Systems GmbH)

Tholey

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020/2021

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Carl Zeiss Fixture Systems GmbH fertigt Messvorrichtungen und Meisterbocksysteme basierend auf dem eigen entwickelten CARFIT Standardmessaufnahmesystem sowie Automationssysteme für Koordinatenmessmaschinen. Ferner werden Turnkey-Lösungen im Bereich der Qualitätssicherung für die Automobilindustrie angeboten und realisiert. Turnkey-Lösungen beinhalten u. a. die nachstehenden Leistungen: Planung von Prüfmerkmalen, CAD Konstruktion, Herstellung von CARFIT Messvorrichtungen, messtechnische Dienstleistungen und Launch Support.

100% der Unternehmensanteile der Carl Zeiss Fixture Systems GmbH, Tholey wurden zum 07.07.22 an die ASC Tech Solution GmbH veräußert. Die Firma der Gesellschaft wurde in Fixture Tech Solutions GmbH geändert.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen konzentriert seine Entwicklungstätigkeiten nicht in einer separaten Abteilung, sondern entwickelt neue Produkte vorwiegend im Zusammenhang neuer Projekte, aufgrund spezieller Kundenanforderungen sowie zur Anpassung an Markterfordernisse. Verantwortlich für Produktentwicklung zeichnen sich die Geschäftsleitung sowie das Produktmanagement.

Wirtschaftsbericht

Branche und Markt

Die Produkte des Unternehmens finden ihre Anwendung größtenteils innerhalb der internationalen Automobilindustrie. Sie werden unmittelbar im Zusammenhang mit neuen Fahrzeugprojekten eingesetzt. (Indirekte) Hauptkunden sind die großen Automobilhersteller sowie deren Zulieferer.

Das Markt- und Branchenumfeld im Bereich der Automobilhersteller und -zulieferer war zuletzt von Veränderungen gekennzeichnet. Die Bestellungen einiger Hersteller kommen seit Ende 2018 zögerlich. Insgesamt besteht aufgrund diverser Krisen eine Unsicherheit im Markt. Daraus resultiert ein enormer Kostendruck in der gesamten Branche. Dieser erfordert erhebliche Effizienzsteigerungen und somit intensive Veränderungen für den Standort Tholey. Bei den für das Unternehmen relevanten neuen Fahrzeugprojekten werden hierdurch jedoch keine größeren Auswirkungen erwartet, da die Produkte des Unternehmens nicht abhängig sind von der Stückzahl der durch die Hersteller produzierten Automobile, sondern von der Anzahl der Typen.

Insgesamt gehen wir deshalb davon aus, dass ein Wachstum für das internationale Geschäft realisierbar sein wird.

Geschäftsverlauf

Umsatz und Auftragsentwicklung

In dem Geschäftsjahr 2020/2021 (01. Oktober 2020 bis 30. September 2021) wurde ein Umsatz von 17.998 TEUR erzielt (Vj. 18.352 TEUR). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung + andere aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge) betrug 17.798 TEUR (Vj. 18.913 TEUR).

Das Unternehmen musste im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Rückgang von Auftragseingängen und Umsatzerlösen hinnehmen. Das geplante Umsatzziel von 22.000 TEUR wurde auf Grund einer angespannten Wettbewerbssituation sowie der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, bei gleichzeitiger vertrieblicher sowie innerbetrieblicher Umstrukturierung um 4.002 TEUR verfehlt.

Um dieser Underperformance gegenüber den Planannahmen Rechnung zu tragen, wurde ein Restrukturierungsprogramm im Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt. Hierbei wurden Unternehmensstrukturen angepasst, Prozesse verschlankt und die Anzahl der Mitarbeiter speziell im administrativen Bereich weiter reduziert. Des Weiteren wurde die strategische Ausrichtung verändert mit dem Ziel (bei weiterer Nutzung der ZEISS Sales Infrastruktur) Projekte mit einer höheren Rohertragserwartung zu gewinnen. Durch dieses neue Planungsziel und der parallel auffällig negativen Auslastung wurde die Anzahl der Mitarbeiter im laufenden Geschäftsjahr von 134 Mitarbeiter inkl. 3 Auszubildende (ohne Geschäftsführer und Minijobber) auf 119 Mitarbeiter inkl. 2 Auszubildende (ohne Geschäftsführer und Minijobber) zum Bilanzstichtag reduziert (siehe Personal).

Produktion und Investition

Die Produktionskapazitäten waren im Berichtsjahr nicht vollumfänglich ausgelastet. Es wurden entsprechend Überstunden abgebaut und der Zukauf an Fremdleistungen zurückgefahren. Zum Ende des Geschäftsjahres hin ist der Auslastungsgrad wieder angestiegen.

Die Investitionen (für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) im GJ 2020/2021 betrugen 723 TEUR (Vj. 728 TEUR). Im Wesentlichen handelte es sich hierbei um Maschinen (92 TEUR) sowie selbst erstellte Vorrichtungen und Elemente (337 TEUR).

Beschaffung

Der nationale sowie internationale Beschaffungsmarkt hat auch im Berichtsjahr für die Carl Zeiss Fixture Systems auf Grund der hohen Materialquote (vgl. Ertragslage) einen sehr hohen Stellenwert. Der Materialaufwand war mit 7.302 TEUR um ca. 1.913 TEUR niedriger als im Vorjahr (9.215 TEUR). Er stellte im Geschäftsjahr 2020/21 nach den Personalaufwendungen die größte Aufwandsposition dar. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe waren mit 2.227 TEUR erneut unter Vorjahresniveau (Vj. 2.506 TEUR). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken deutlich um -1.634 TEUR von 6.709 TEUR auf 5.075 TEUR.

Personal

Zum 30. September 2021 hatte das Unternehmen 119 Mitarbeiter inkl. 2 Auszubildende (ohne Geschäftsführer und Minijobber) (Vj. 134 Mitarbeiter inkl. 3 Auszubildende). Der Personalbestand soll in 2021/22 weiter bedingt durch innerbetriebliche Umstrukturierungsmaßnahmen reduziert werden.

Sonstiges

Das Unternehmen ist seit Februar 1998 nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Im Juli 2018 erfolgte eine Neuzertifizierung nach DIN ISO 9001:2015. Diese hatte eine Gültigkeit bis Juni 2020 und wurde bis Juni 2023 verlängert.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöhte sich von 4.811 TEUR zum Vorjahresstichtag leicht auf 4.943 TEUR. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Aktivierung von selbst erstellten Vorrichtungen (wie bspw. Demoartikel).

Das Vorratsvermögen hat sich mit 4.109 TEUR gegenüber dem Vorjahresstichtag deutlich um -768 TEUR verringert (Vj. 4.877 TEUR). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe lagen mit 2.682 TEUR um 457 TEUR deutlich über dem Vorjahresbestand (Vj. 2.225 TEUR). Sie decken die zur Einhaltung der Liefertermine notwendige Bevorratung an Lagerteilen ab. Das Unternehmen weist zum 30. September 2021 mit 1.427 TEUR einen gegenüber dem Vorjahresstichtag um -1.225 TEUR deutlich niedrigeren Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen (Vj. 2.652 TEUR) aus. Gründe hierfür sind in erster Linie der sinkende Auftragseingang und die Investitionszurückhaltung potenzieller Käufer im Bereich Automotive.

Der wertberichtigte Forderungsbestand gegenüber Dritten (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) liegt mit 607 TEUR um -492 TEUR unter dem Vorjahresstichtag (Vj. 1.099 TEUR). Des Weiteren sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 30. September 2021 mit 2.090 TEUR analog zum Vorjahr (1.957 TEUR) auf konstantem Niveau geblieben. Größte Position hierin sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen mit 1.368 TEUR (Vj. 1.711 TEUR). Diese Position beinhaltet verschiedene Forderungen gegenüber der Carl Zeiss AG. Der Bestand an kurzfristigen liquiden Mitteln (Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten) ist weiterhin analog zum Vorjahr (0 TEUR) nahezu 0 TEUR.

Finanzlage

Der überschlägige Cash Flow der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2020/2021 2019/2020
Jahresergebnis -3.022 TEUR -3.140 TEUR
Abschreibungen 563 TEUR 500 TEUR
Veränderung der Rückstellungen 807 TEUR 839 TEUR
Cash Flow (überschlägig) -1.652 TEUR -1.801 TEUR

Die Eigenkapitalquote für das Geschäftsjahr 2020/21 sank aufgrund des Jahresfehlbetrages auf -33 % (Vj. -16 %).

Die Bilanzsumme stieg mit 17.623 TEUR um 746 TEUR gegenüber dem Vorjahr (16.877 TEUR) an. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 5.729 TEUR aus (Vj. 2.706 TEUR). Die Rückstellungen haben sich in Summe um 807 TEUR erhöht (Gj. 5.195 TEUR, Vj. 4.388 TEUR). Die Rückstellungen für Pensionen (Gj. 3.730 TEUR, Vj. 3.182 TEUR) stiegen um 548 TEUR an. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 259 TEUR auf 1.465 TEUR (Vj. 1.206 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit 767 TEUR um -77 TEUR leicht gesunken (Vj. 844 TEUR). Zudem haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 10.897 TEUR gegenüber dem 30. September 2020 um -514 TEUR reduziert. (Vj. 11.411 TEUR).

Zur Finanzierung des kurzfristigen Working Capitals besteht seit 2014 ein Inhouse Cash Konto bei der Carl Zeiss Financial Services GmbH, welches nach einer Erhöhung 2015 bis zu maximal 6.500 TEUR belastet werden kann (Stand zum 30. September 2021: -4.998 TEUR, 30. September 2020: -5.134 TEUR).

Daneben bestehen bei der Carl Zeiss Financial Services GmbH Rahmenkredite zur Zwischenfinanzierung von branchenüblichen Großprojekten mit langfristigen Zahlungszielen sowie einem erhöhten Bedarf an Vorratsvermögen bzw. zur Finanzierung der Bauprojekte ab 2011. Die Kredite valutieren zum 30. September 2021 wie im Vorjahr mit insgesamt 5.550 TEUR.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden am Abschlussstichtag keine.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2020/2021 betrug -3.022 TEUR (Vj. Jahresfehlbetrag -3.140 TEUR) . Die Gesamtleistung lag mit 17.798 TEUR um -1.115 TEUR unter dem Vorjahr (18.913 TEUR). Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf im GJ 2020/2021 als nicht zufriedenstellend.

Der Personalaufwand reduzierte sich minimal von 8.603 TEUR auf 8.562 TEUR (-41 TEUR). Dennoch ist die Personalintensität (Personalaufwand zu Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr (45 %) auf 48 % angestiegen. Grund hierfür war in erster Linie die Bildung einer Abfindungsrückstellung in Höhe von 457 TEUR, da im GJ 2021/22 weitere 12 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.

Der Materialaufwand hat sich mit 7.302 TEUR deutlich gegenüber dem Vorjahr (9.215 TEUR) reduziert. Diese Reduktion hatte somit auch einen positiven Effekt auf die Materialintensität (Materialaufwand zu Gesamtleistung), da sich diese von 48 % auf 41 % reduziert hat. Grund hierfür sind in erster Linie, dass die extern bezogenen Leistungen stark zurückgegangen sind und zudem aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 337 TEUR erbracht wurden.

Die Abschreibungen haben sich mit 563 TEUR um 63 TEUR gegenüber dem Vorjahr (500 TEUR) geringfügig erhöht. Die Abschreibungsintensität (Abschreibungen zu Gesamtleistung) lag im Berichtszeitraum mit 3,2 % (Vj. 2,6 %) ebenfalls leicht über Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um -224 TEUR auf 2.978 TEUR reduziert (Vj. 3.202 TEUR). Die Intensität der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (sonstige betriebliche Aufwendungen zu Gesamtleistung) ist mit 16,7 % leicht gesunken (Vj. 16,9 %).

Das Finanzergebnis für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 verschlechterte sich mit -748 TEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 von -612 TEUR um -136 TEUR. Wesentlicher Grund hierfür ist der deutliche Anstieg an Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (Gj. 528 TEUR, Vj. 392 TEUR).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung vorwiegend die Kennzahl EBIT (Earnings before interest and taxes) heran.

EBIT berechnen wir aus dem Jahresergebnis plus Steuern vom Einkommen und Ertrag plus Zinsergebnis.

Das EBIT war mit -1.624 TEUR negativ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Vj. - 2.619 TEUR) leicht verbessert. Wesentlicher Grund für das schlechte Ergebnis war, dass der Umsatz mit 17.998 TEUR weit unter dem Plan von 22.000 TEUR lag. Des Weiteren war auch die schwierige Auftragslage bedingt durch den schlechten Auftragseingang und der damit verbundenen Reduktion des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen eine wesentliche Ursache für das negative EBIT. Dementsprechend konnte auch das prognostizierte EBIT von -1.300 TEUR nicht erreicht werden.

Prognosebericht

Der Planumsatz für das Geschäftsjahr 2021/2022 beträgt 18.300 TEUR. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs, der Corona Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr wird der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr 2021/2022 voraussichtlich nur bei ca. 15.500 TEUR liegen. Das EBIT wird im Bereich von -1.400 EUR liegen.

Der Planumsatz für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt 17.453 TEUR. Ziel ist es ein EBIT von -342 TEUR und einen ausgeglichenen Cashflow zu erreichen. Jedoch ist die Prognose mit hohen Unsicherheiten durch die Auswirkungen und Folgeeffekte im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, den weltweiten Lieferkettenproblemen und dem Krieg in der Ukraine behaftet.

Um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten und das Unternehmen für die Zukunft stabil aufzustellen, erfolgte im Geschäftsjahr 2021/2022 eine Veräußerung von 100 % der Geschäftsanteile. Der Verkauf an einen erfahrenen Investor mit Fokus auf Unternehmensausgründungen, führte durch eine Einzahlung von 15,3 Mio. EUR der bisherigen Gesellschafterin in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zu einer kompletten Entschuldung des Unternehmens sowie einer Ausstattung mit frischen liquiden Mitteln, die neue Freiräume ermöglicht, um die Zukunftschancen aktiver anzugehen.

Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Mit Blick auf die aktuell durch den Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen stark geprägte, weltwirtschaftliche Lage und infolge der anhaltenden COVID-19-Auswirkungen, sehen wir starke Veränderungen für die Carl Zeiss Fixture Systems GmbH. Das Unternehmen wird vermutlich von der starken Erhöhung der Energiepreise sowie der hohen Inflation betroffen sein. Die Energiekosten im laufenden Geschäftsjahr beliefen sich allerdings nur auf 53 TEUR, weswegen sich die Auswirkungen für das Geschäft im Rahmen halten werden. Themen wie Nachhaltigkeit, Automatisierung und Digitalisierung werden immer wichtiger. Die Folge dieser Veränderung ist ein Wandern der Messtechnik aus den Messräumen in die Linien und ein klarer Richtungswechsel weg von klassischer Motorisierung in Richtung der Elektrifizierung des Antriebsstranges. Für beide Herausforderungen sehen wir uns als Carl Zeiss Fixture Systems durch unsere neuen Produkte und einen klaren Karosseriefokus gerüstet. Als Experten im Bereich Karosserie, arbeiten wir antriebsunabhängig und können OEMs und Tier1 (Automobilzulieferer, die direkt an den Automobilhersteller liefern) unterstützen, schnell neue Fahrzeugmodelle auf den Markt zu bringen. Alleinig in diesem Bereich ist in diesen Jahren mit einem gesamten weltweiten NEV-Investitionsvolumen in Höhe von 300 Milliarden USD zu rechnen.

Wie bereits im letztjährigen Chancenbericht erwähnt, nimmt die Zusammenarbeit mit der im Jahre 2019 von ZEISS erworbenen GOM GmbH (GOM) an Fahrt auf. Unser - bis zum Gesellschafterwechsel - Schwesterunternehmen GOM GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Software, Maschinen und Anlagen für die industrielle und automatisierte 3D-Koordinatenmesstechnik und 3D-Testing. Als Beispiel für die daraus resultierenden Synergieeffekte ist auch für das laufende Geschäftsjahr der von Carl Zeiss Fixture Systems entwickelte und produzierte ZEISS eMOBEE (autonomer mobiler Transport-Roboter) zu nennen - Mitte Juli 2022 weist die Höhe der Vertriebsopportunities einen Stand von über 1,2 Mio. Euro auf, Tendenz weiter steigend. Der Auftragseingang in diesem Bereich beträgt zum aktuellen Stand des Geschäftsjahres 1,5 Mio. EUR. Dieser klare Trend ist den von GOM produzierten Messzellen zu verdanken, für welche durch die Verwendung des eMOBEE klare Prozess- und Effizienzvorteile zu erzielen sind (GOM-Messzellen können automatisiert/teilautomatisiert durch den ZEISS eMOBEE bestückt werden). Zudem ist der eMOBEE auch in anderen Anwendungsgebieten, wie Beispielsweise im Bereich der Produktion oder der Schweißtechnik einsatzfähig. Die positive Entwicklung im Auftragseingang ist Hinweis für das große Marktpotential und wurde bislang ohne ein konsequentes Vertriebs- und Marketingkonzept erreicht.

Weiter wird an einer zweiten Ausbaustufe des eMOBEE gearbeitet, um die interne Wertschöpfungstiefe erhöhen zu können und weitere Kosten- und somit Rohertragsvorteile zu generieren, den Kunden eine vollautomatische Flottensteuerung zur Verfügung stellen zu können. Das heißt eine vollautomatische Beladung der Messzellen ist über die Nutzung mehrerer eMOBEE möglich. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Weltmarkt, da nach unserem Kenntnisstand keine weitere automatisierte fahrbare Lochrasterplatte produziert wird - es wurde bereits ein erstes Endkundenprojekt gewonnen.

Hierbei ist bereits ein klarer positiver Trend zu erkennen. Weisen die ersten eMOBEE-Projekte noch Roherträge um die 0% auf, konnte in den letzten beiden Projekten ein Rohertrag von über 20% erzielt werden (Tendenz durch Mengeneffekte weiter steigend).

Das im letztjährigen Chancenbericht erwähnte Produkt CARFIT lite aber auch viele Bestandteile des CARFIT Portfolios sind hierzu eine Ergänzung, um den weiteren Anforderungen im Bereich der optischen Messtechnik gerecht zu werden. Die optische Messtechnik ist im Aufnahmebereich unempfindlicher als taktile Systeme, deshalb geht es im Vorrichtungsbereich darum, einfacher und kostengünstiger zu montieren und schnelle Umbauten zu ermöglichen (die gravierte Skala auf den Lite-Profilen ist hier ein Beispiel).

Interne Prozess- und Wertschöpfungsanalysen, sowie ein klarer Kostenfokus werden uns dabei helfen die genannten Produkte schnell und rohertragsstark in die Märkte zu bringen.

Zusätzlich zu diesen technologischen Veränderungen erleben wir in der täglichen Arbeit einen starken Nachhaltigkeitsfokus unserer Kunden (Retooling). Do-it-yourself-Produkte sowie Kit-Systeme werden auf Grund der Wiederverwendbarkeit immer interessanter. Zusätzlich werden viele Umbauten, anstatt Neusystemen angefragt.

Auch in diesen Bereichen sehen wir uns für das nächste Geschäftsjahr gerüstet. Die Carl Zeiss Fixture Systems hat im laufenden Geschäftsjahr neue Kit-Systeme gelauncht. Eine do-it-yourself-Kampagne wurde gestartet, damit die ideale Nutzbarkeit unserer Produkte in diesen Bereichen sichtbar und verständlich wird.

Eine unserer Stärken und eines unserer Alleinstellungsmerkmale, infrastrukturell sowie technisch, ist es große internationale Projekte abzuwickeln und uns dadurch vom Wettbewerb abheben zu können. Wir sind weltweit nah beim Kunden und können Bestandssysteme als CAD oder beim Kunden untersuchen. Durch die in den letzten Jahren vorangetriebene Standardisierung ist es möglich, alle Komponenten lagerhaltig vorzuhalten und schnell Umbauten beim Kunden vorzunehmen, sowie Retooling-Projekte abzuwickeln.

In Zukunft soll der Fokus auf rohertragsstarke Projekte, in bestehenden aber v.a. auch in den neuen Produktgruppen, gelegt werden. Hierfür wurde wie bereits erwähnt eine Restrukturierung innerhalb der Gesellschaft durchgeführt.

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken und Umfeldrisiken

Auf viele branchenspezifische Veränderungen wurde bereits im Chancenbericht eingegangen. Die für Carl Zeiss Fixture Systems daraus resultierenden wesentlichen Risiken möchten wir im Risikobericht noch einmal herausarbeiten.

Risiken ergeben sich vor allem aus der allgemeinen wirtschaftlichen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, internationalen Lieferkettenproblemen, der hohen Inflation mit entsprechenden Preissteigerungen und dem Ukraine-Krieg. Dieser Einfluss kann jederzeit Umsatzverschiebungen und Ergebnisreduzierungen durch OEM- und Tier1-seitig verschobene Projekte verursachen.

Auch wenn die internationalen Lieferkettenprobleme die Automobilindustrie vor hohe Herausforderungen stellen, so sieht sich das Unternehmen aufgrund seiner sehr lokalen Lieferantenstruktur gut gerüstet. Lieferfähigkeit ist wichtiger denn je, was dem Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb sogar Chancen bietet.

Der Ukrainekrieg hat signifikante Auswirkungen auf die gesamten, globalen Wirtschaftsaussichten. Kurzfristig hat der Krieg nur überschaubare negative Effekte, da nahezu kein Geschäft in diesen Regionen betrieben wird. Das Unternehmen erwartet aufgrund seiner Produktions- und Montagefähigkeiten für die Geschäftsjahre 2022/2023 Chancen auf Neu- bzw. Zusatzaufträge, die aus den Kriegsregionen nach Westeuropa vergeben werden sollen.

Des Weiteren muss das Unternehmen eine Defokussierung der internationalen und nationalen ZEISS Sales-Strukturen feststellen. Hintergrund ist die Fülle an neuen Herausforderungen (siehe Elektrifizierung Antriebsstrang) / Änderungen Kundenstamm, welche kaum Zeit für eine Fokussierung auf die technisch anspruchsvolle, bauteilspezifische Fixture-Projekte lassen. Dies ist neben der Möglichkeit effizientere Mittelstandsstrukturen aufzubauen, der Hauptgrund für den am 07.07.22 vollzogenen Eigentümerwechsel.

ZEISS wird die Sales-Aktivitäten der Carl Zeiss Fixture Systems weiterhin unterstützen, dennoch wird es eine der zukünftigen Kernaufgaben sein, eigene Sales- und Händler-Strukturen aufzubauen und aktiv zu unterstützen. Hierfür sind Kosten in Höhe von 309 TEUR für das GJ 2022/2023 berücksichtigt.

Die weitere Internationalisierung der Projektstruktur bringt in diesem Bereich große Herausforderungen für das Unternehmen mit sich. Eine klare Kernmarktverschiebung ist in der Messtechnik zu erkennen (Beispielsweise Südamerika zu Nord-/ Mittelamerika).

Durch eine Verbreiterung des eigenen Produktportfolios (im Einzelnen: CARFIT, CARFIT lite, eMOBEE, Beschickungssysteme, Zubehör- und Montage-Kits sowie KMG- und GOM-Grundplatten, sowie ein zukünftiger Fokus auf Dienstleistungen in operativen Bereichen) will die Carl Zeiss Fixture Systems die starre Projektabhängigkeit minimieren und diesem Einfluss vorbeugen. Absatzkrisen der Automobilindustrie in einzelnen Ländern oder von vereinzelten Herstellern, politischen Entwicklungen und Handelsrestriktionen wird durch eine möglichst breite Basis von Kunden in unterschiedlichen Märkten entgegnet. Durch die internationale Aufstellung des Unternehmens und kundenunabhängige Produktlösungen wird das Risiko der Kernmarktverschiebung minimiert.

Das Unternehmen registriert weiterhin einen Mangel an qualifizierten Facharbeitern und Technikern. Es wurden analog zu dem vorangegangenen Geschäftsjahr Maßnahmen durchgeführt, um den Bekanntheitsgrad und das Image zu steigern und somit das Interesse von qualifizierten Bewerbern zu erhöhen. Dennoch gestaltet sich die Einstellung einiger relevanter Positionen im laufenden Geschäftsjahr als schwierig.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, arbeitet die Firma weiter an Verbesserungen, welche das Unternehmen noch attraktiver machen sollen. Beispiele hierfür sind Möglichkeiten des mobilen Arbeitens oder ein Job-Rad-Modell.

Zudem bietet die von Carl Zeiss Fixture Systems genutzte IT-Infrastruktur (Microsoft TEAMS, Yammer) gute Möglichkeiten, Mitarbeiter aus anderen Ländern in allen Bereichen einzusetzen.

Für das Firmenmarketing sollen in Zukunft mehr Erfolgsstorys auf Mitarbeiter- und Produktebene eine Rolle spielen - diese können nach dem Eigentümerwechsel auf einer eigenen Webpage noch besser und spezifischer präsentiert werden.

Ertragsorientierte Risiken

Die zunehmende Internationalisierung birgt das Risiko, dass Anbieter aus Billiglohnländern in den Markt drängen und mit günstigeren Preisen die Wettbewerbs- und damit die Ertragssituation verschärfen. Ebenso benötigt das Unternehmen zur Abwicklung dieser Projekte eine aufwendige Unternehmensstruktur. Gleichzeitig steigen die Löhne für qualifizierte Mitarbeiter durch den hohen Beschäftigungsgrad in Deutschland. Dieser Veränderung werden wir durch weitere Standardisierungen, Prozessoptimierungen, Automatisierungen im Engineering Bereich, der Modernisierung der mechanischen Fertigung im Bereich unserer Kernkompetenzen, sowie der weiteren Optimierung unserer Beschaffungsquellen entgegenwirken. Des Weiteren erwarten wir durch den Eigentümerwechsel eine klare Veränderung in der Fixkostenstruktur des Unternehmens, da viele generelle Dienste wieder vom Standort selbst, für die jeweiligen Bedürfnisse, administriert werden können. Beispiele sind die IT-User-Struktur sowie Finance-Dienstleistungen wie Payroll.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft hat sich durch den Eigentümerwechsel vollkommen von der bestehenden Fremdfinanzierung entledigt und die Bilanz auf solide Beine gestellt. Des Weiteren wurde der Firma i.R.d. unten beschriebenen Eigenkapitaltransaktion vom Altgesellschafter ausreichend Liquidität und Working Capital zur Verfügung gestellt, um das laufende Geschäft weiter zu stabilisieren und die Basis für eine eigenständige Zukunft zu legen.

Währungsrisiken bestehen nur in geringem Maße, da auch in Zukunft die Auslandsgeschäfte weitaus überwiegend in Euro-Valuta oder über Auslandstöchter der Carl Zeiss AG abgewickelt werden.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist es den finanziellen Risiken entgegenzuwirken.

Um dem Liquiditätsrisiko entgegenzuwirken, werden Liquiditätspläne erstellt, welche einen Überblick über die erwarteten Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Unternehmensfortführung

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -3.022 TEUR erzielt. Zum 30. September 2021 ist die Gesellschaft aufgrund von mit Zahlungsmittelabflüssen verbundenen Verlusten bilanziell überschuldet und erwartet im Geschäftsjahr 2021/2022 weitere Verluste, die mit Liquiditätsabflüssen verbunden sind. Obwohl die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021/2022 einen geringeren Verlust im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 erwartet, stellen neben den Unsicherheiten in der operativen Planung, die sich durch die Aus- und Folgewirkungen der Covid-19 Pandemie, der Lieferkettenprobleme und des Ukrainekrieges verschärft haben und zu weiteren Abflüssen von liquiden Mitteln führen können weitere Unsicherheiten dar.

Vor diesem Hintergrund wurde, um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten und das Unternehmen für die Zukunft stabil aufzustellen, die Veräußerung von 100 % der Geschäftsanteile im Geschäftsjahr 2021/2022 entschieden und entsprechend umgesetzt. Der Verkauf an einen erfahrenen Investor mit Fokus auf Unternehmensausgründungen, hat zu einer kompletten Entschuldung des Unternehmens geführt und ermöglicht neue Freiräume, um die Zukunftschancen aktiver anzugehen.

In diesem Zusammenhang hat die bisherige Gesellschafterin vor dem 30.6.2022 15,3 Mio. EUR in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingezahlt. Damit wurden die bestehenden Darlehen der Carl Zeiss Financial Services GmbH, Oberkochen, in Höhe von 5.550 TEUR sowie das Inhouse Cash Konto bei der Carl Zeiss Financial Services GmbH, Oberkochen, in Höhe von 5,0 Mio. EUR zum 30.6.2022 vollständig getilgt und der Cash-Pooling-Vertrag beendet. Durch die Ausstattung mit ausreichendem Working Capital zum 30.06.2022 in Höhe von 6,4 Mio. EUR und Liquidität in Höhe von 1,7 Mio. EUR für bestehende und zukünftige Projekte, ist die Carl Zeiss Fixture Systems GmbH in der Lage ihr Geschäft zu stabilisieren und den Turnaround, nach erfolgreicher Restrukturierung im laufenden Geschäftsjahr, zu bewerkstelligen. Die Liquidität ist im Prognosezeitraum ausreichend, um auch die Liquiditätsabflüsse bei Eintreten der oben genannten Unsicherheiten zu decken.

Gesamtaussage

Trotz des schwierigen Wettbewerbsumfelds mit sinkendem Preisniveau sehen wir uns nach dem Gesellschafterwechsel für die Bewältigung künftiger Risiken als gut gerüstet.

 

Tholey, 29. Juli 2022

Francesco di Bari, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2021
EUR
30.9.2020
EUR
A. Anlagevermögen 4.942.545,89 4.810.866,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.886,00 151.379,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.886,00 151.379,00
II. Sachanlagen 4.860.659,89 4.659.487,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.161.065,89 3.294.195,89
2. technische Anlagen und Maschinen 885.912,00 830.048,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.782,00 491.244,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.900,00 44.000,00
B. Umlaufvermögen 6.859.608,17 8.620.538,60
I. Vorräte 4.108.818,19 4.877.222,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.750.685,36 3.743.222,21
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.089.706,40 1.957.009,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 660.978,96 1.786.213,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 104,62 93,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.733,71 92.753,19
D. Aktive latente Steuern 0,00 646.126,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 5.728.546,63 2.706.344,44
Summe Aktiva 17.623.434,40 16.876.629,12

Passiva

   
30.9.2021
EUR
30.9.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 3.387,56 3.387,56
III. Verlustvortrag 2.959.732,00 -180.048,52
IV. Jahresfehlbetrag 3.022.202,19 3.139.780,52
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.728.546,63 2.706.344,44
B. Rückstellungen 5.195.169,49 4.388.455,81
C. Verbindlichkeiten 12.428.264,91 12.488.173,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.998.078,89 5.134.462,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.998.078,89 5.134.462,27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.899.405,97 6.276.835,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 349.405,97 726.835,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.550.000,00 5.550.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.530.780,05 1.076.875,85
davon aus Steuern 78.569,02 115.556,68
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.530.780,05 1.076.875,85
Summe Passiva 17.623.434,40 16.876.629,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2020 - 30.9.2021
EUR
1.10.2019 - 30.9.2020
EUR
1. Rohergebnis 10.496.088,53 9.698.039,69
2. Personalaufwand -8.561.544,81 -8.602.542,39
a) Löhne und Gehälter -7.284.099,49 -7.025.172,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.277.445,32 -1.577.370,14
davon für Altersversorgung -59.629,82 -308.049,69
3. Abschreibungen -563.337,06 -500.388,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -563.337,06 -500.388,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.977.736,35 -3.202.150,32
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -2.068,03 -680,56
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -747.669,12 -611.589,30
davon an verbundene Unternehmen -219.199,12 -219.432,30
davon aus Abzinsung -528.470,00 -392.157,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -650.401,44 91.221,51
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 174.959,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern -646.126,00 0,00
7. Ergebnis nach Steuern -3.004.600,25 -3.127.409,64
8. sonstige Steuern -17.601,94 -12.370,88
Jahresfehlbetrag 3.022.202,19 3.139.780,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2020 / 2021

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firmierung Carl Zeiss Fixture Systems GmbH mit Sitz in Tholey im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 81131 eingetragen. Zum 20.07.2022 hat eine Umfirmierung der Carl Zeiss Fixture Systems in die Fixture Tech Solutions GmbH stattgefunden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten und das Unternehmen für die Zukunft stabil aufzustellen, erfolgte im Geschäftsjahr 2021/2022 eine Veräußerung von 100 % der Geschäftsanteile. Der Verkauf führte durch eine Einzahlung von 15,3 Mio. EUR der bisherigen Gesellschafterin in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zu einer kompletten Entschuldung des Unternehmens sowie einer Ausstattung mit frischen liquiden Mitteln. Im Übrigen wird auf den Nachtragsbericht sowie auf die Ausführungen im Abschnitt Risikobericht des Lageberichts verwiesen.

Die entgeltlich erworbenenimmateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind als Aufwand erfasst worden. Bis zum 31. Dezember 2009 und ab Geschäftsjahr 2011/ 2012 wurden für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 - ab Wirtschaftsjahr 2019/2020 EUR 250,00 - bis EUR 1.000,00, der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen.

Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bzw. Herstellungskosten (Unfertige Erzeugnisse und Leistungen) angesetzt. Dabei wurden die Anschaffungskosten nach dem gewogenen Durchschnitt ermittelt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt anhand einer auftragsbezogenen Kalkulation. Neben den Einzelkosten für Material und Fertigung werden auch die Gemeinkosten anteilig mit einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (projizierte Einmalbetragsmethode). Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 10 Jahren in Höhe von 1,98 % (Vj. 2,42 %) und die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Unverändert wurden erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,75 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 2,0 % (VJ. 2,0 %) berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und bemessen sich nach dem Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännisch vernünftiger Beurteilung notwendig ist. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre.

Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Imparitätsprinzip beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel zu ersehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die Carl Zeiss AG, Oberkochen, belaufen sich auf TEUR 706 (Vj. TEUR 246) und betreffen sonstige Forderungen. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.384, VJ. TEUR 1.711) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Davon betreffen TEUR 426 (Vj. TEUR 388) Gesellschafter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

30.9.2020
TEUR
Veränderung
TEUR
30.9.2021
TEUR
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze insbesondere für Pensionsrückstellungen 633 -633 0
Sonstige Rückstellungen 13 -13 0
  646 -646 0

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 30,7 %.

Die im Vorjahr aktivierten latenten Steuern wurden aufgrund der Verlusthistorie der Gesellschaft und der Unsicherheit der Realisierung künftiger Steuerentlastungen im Prognosezeitraum ergebniswirksam ausgebucht.

Rückstellungen

Der bei der Berechnung der Pensionsrückstellung ermittelte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 740 (Vj. TEUR 710) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalaufwendungen, ausstehende Rechnungen, Provisionen, Gewährleistungsverpflichtungen und übrige Risiken.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 10.623 (Vj. TEUR 10.684) zwei Darlehen und das Inhouse-Cash-Konto bei der Carl Zeiss Financial Services GmbH, Oberkochen. TEUR 274 (Vj. TEUR 727) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon betreffen TEUR 0 (Vj. TEUR 426) die Gesellschafterin Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 10.548 (Vj. TEUR 10.684) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Aufgrund des im Nachtragsbericht beschriebenen Gesellschafterwechsel zum 07.07.2022 und der damit verbundenen Kapitalmaßnahmen des bisherigen Gesellschafters wurden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bereits zum 30.6.2022 vollständig getilgt.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 349 (Vj. TEUR 727) sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Carl Zeiss Financial Services GmbH sind durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH in Höhe von TEUR 5.550 besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält TEUR 4 (Vj. TEUR 3) aus der Währungsumrechnung.

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 48) sind im Wesentlichen durch Auflösungen von Rückstellungen entstanden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Kosten der Warenabgabe, Instandhaltungen, Fahrzeugkosten, Raumkosten sowie andere Dienstleistungen sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 1).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen für ausländische Steuern sowie außergewöhnliche Aufwendungen aus der Ausbuchung der aktiven latenten Steuern des Vorjahres in Höhe von TEUR 646.

Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden in Höhe von jährlich TEUR 146 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten und reichen teilweise bis ins Jahr 2024.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag die folgenden Herren bestellt:

Marc König (bis zum 7.07.2022)

Als Geschäftsführer der Gesellschaft wurde zum 7.07.22 bestellt: Francesco di Bari

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2020/2021 2019/2020
Angestellte incl. 1 (Vj. 1) Aushilfen 55 61
Gewerbliche Arbeitnehmer incl. 2 (Vj. 2) Aushilfen 73 73
Zwischensumme gemäß § 285 Nr. 7 HGB 128 134
Auszubildende 3 3
Gesamt 131 137

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen, Konzernabschluss

Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Carl Zeiss Fixture Systems GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Carl Zeiss AG, Oberkochen, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Zum Kreis der verbundenen Unternehmen gehört darüber hinaus die Schott-Gruppe, Mainz, da die Carl-Zeiss-Stiftung, Stuttgart, alleinige Gesellschafterin der Carl Zeiss AG, Oberkochen, sowie der Schott AG ist.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Carl Zeiss AG, Oberkochen. Dieser Konzernabschluss, welcher gemäß § 315a Abs. 3 HGB nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufgestellt wird und in den die Carl Zeiss Fixture Systems GmbH einbezogen wird, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2020/2021 in Höhe von 3.022.202,19 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Im Zusammenhang mit der Corona Pandemie und dem am 24.2.2022 von Russland begonnenen Ukraine-Krieg können sich gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen können. Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen des Krieges auf die Wirtschaft und das operative Geschäft der Carl Zeiss Fixture Systems GmbH ist aus heutiger Sicht nicht abschließend möglich. Das Unternehmen ist bestrebt die wirtschaftlichen Auswirkungen durch verschiedene ergebnisorientierte Maßnahmen (lokale Lieferstruktur, Nutzung der eigenen Supply Chain - auch als Angebot für die Kunden) zu reduzieren. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter den Abschnitten Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht.

Um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten und das Unternehmen für die Zukunft stabiler aufzustellen, wurde eine Veräußerung von 100% der Geschäftsanteile im Geschäftsjahr 2021/2022 entschieden und entsprechend zum 7.07.2022 umgesetzt. Der Verkauf führte durch eine Einzahlung von 15,3 Mio. EUR der bisherigen Gesellschafterin in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zu einer kompletten Entschuldung des Unternehmens sowie einer Ausstattung mit frischen liquiden Mitteln. Bestehende Intercompany-Darlehen und -Verbindlichkeiten aus dem Inhouse-Cash-Konto der Carl Zeiss Financial Services GmbH, Oberkochen wurden zum 30.06.22 zurückgezahlt. Nach Rückzahlung der IC-Verbindlichkeiten verbleiben zum 30. Juni 2022 liquide Mittel von 1,7 Mio. Euro sowie ein Working Capital von 6,4 Mio. Euro.

Zum 07.07.2022 wurde die Patronatserklärung der bisherigen Gesellschafterin sowie das Cash-Pooling Agreement gekündigt. Die bisherige Geschäftsführung wurde abberufen und steht mit Wirkung zum 07.07.22 für 3 Monate beratend zur Verfügung. Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen zur Unternehmensfortführung im Abschnitt Risikobericht im Lagebericht.

Ein Transitional Sales Agreement TSA regelt für den Übergangszeitraum die weiterhin von beiden Seiten gewünschte Zusammenarbeit zwischen dem neuen Gesellschafter und der ZEISS-Gruppe. Beide Seiten streben eine fruchtbare Partnerschaft an. Beispielsweise regelt ein Abnahmevertrag vertragliche Mindestabnahmemengen durch die Zeiss-Gruppe.

 

Tholey, den 29. Juli 2022

Francesco di Bari, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl Zeiss Fixture Systems GmbH, Tholey, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Zeiss Fixture Systems GmbH, Tholey, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 29. Juli 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Jungblut, Wirtschaftsprüfer

Waldner, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.10.2020 - 30.9.2021 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
EUR Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 4.942.545,89 9.510.502,02 9.095.754,39 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 81.886,00 589.318,74 597.300,64 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.886,00 589.318,74 597.300,64 0,00
Sachanlagen 4.860.659,89 8.921.183,28 8.498.453,75 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.161.065,89 5.306.351,89 5.258.091,11 0,00
technische Anlagen und Maschinen 885.912,00 1.979.473,97 1.897.269,23 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.782,00 1.586.457,42 1.299.093,41 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.900,00 48.900,00 44.000,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.10.2020 - 30.9.2021 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
EUR davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 722.836,06 0,00 308.088,43 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.740,00 0,00 15.721,90 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.740,00 0,00 15.721,90 0,00
Sachanlagen 715.096,06 0,00 292.366,53 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.037,33 0,00 1.518,60 4.742,05
technische Anlagen und Maschinen 98.082,05 0,00 150.677,31 134.800,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 427.534,63 0,00 140.170,62 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144.442,05 0,00 0,00 -139.542,05
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.10.2020 - 30.9.2021 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 4.567.956,13 4.284.887,50 563.337,06 563.337,06
Immaterielle Vermögensgegenstände 507.432,74 445.921,64 77.228,00 77.228,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 507.432,74 445.921,64 77.228,00 77.228,00
Sachanlagen 4.060.523,39 3.838.965,86 486.109,06 486.109,06
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.145.286,00 1.963.895,22 182.908,38 182.908,38
technische Anlagen und Maschinen 1.093.561,97 1.067.221,23 149.226,05 149.226,05
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.675,42 807.849,41 153.974,63 153.974,63
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.10.2020 - 30.9.2021 Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
EUR außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g- Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
1.10.2020 - 30.9.2021 Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
EUR Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 280.268,43 0,00 0,00 4.810.866,89
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.716,90 0,00 0,00 151.379,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 15.716,90 0,00 0,00 151.379,00
Sachanlagen 0,00 264.551,53 0,00 0,00 4.659.487,89
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.517,60 0,00 0,00 3.294.195,89
technische Anlagen und Maschinen 0,00 122.885,31 0,00 0,00 830.048,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 140.148,62 0,00 0,00 491.244,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 44.000,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.8.2022.

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