SHEREG - Schleswig-Holsteinische Entsorgungs- und Recycling Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Scheurer seit 17.3.2026 | Geschäftsführer |
Rene Jurock seit 12.8.2021 | Geschäftsführer |
Simone Bussmann seit 12.8.2021 | Prokura |
Erik Silge seit 10.10.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMONDIS SAVA GmbHBrunsbüttelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Inhaltsverzeichnis Lagebericht zum 31. Dezember 2020 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 1. Bilanz zum 31. Dezember 2020 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 3. Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht zum 31. Dezember 2020REMONDIS SAVA GmbH, BrunsbüttelA. Grundlagen I. Organisation und Leistungsangebot Die REMONDIS SAVA GmbH (SAVA) mit Sitz in Brunsbüttel ist eine Tochtergesellschaft der REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG (RIS). Die RIS als Tochterunternehmen der REMONDIS SE & Co. KG und deren zugehörigen Konzerngesellschaften leistet als führendes Unternehmen der Wasser- und Recyclingwirtschaft in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern mit ihren Anlagen und Dienstleistungen einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenschonung und Rohstoffversorgung. Das Unternehmen verfügt über eine flächendeckende regionale Organisationsstruktur mit Niederlassungen und Beteiligungen. International ist die REMONDIS-Gruppe mit über 800 Standorten sowie über 8.000 Nutzfahrzeugen weltweit in über 30 verschiedenen Ländern aktiv, darunter neben Deutschland auch in Europa, China, Russland, Indien, Taiwan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Australien und weiteren Ländern. Das Leistungsangebot erreicht weltweit über 30 Millionen Bürger sowie viele tausend Unternehmen und Gebietskörperschaften und teilt sich auf die drei Geschäftsbereiche Recycling, Service und Wasser auf. Im Bereich Recycling steht neben der Logistik, Aufbereitung und Behandlung von Abfällen die Gewinnung und Versorgung der Industrie mit jährlich mehr als 30 Mio. Tonnen Rohstoffen und Energie aus Recyclingprozessen im Mittelpunkt. Die Erbringung von Industrie-, Sanierungs- und Infrastrukturdienstleistungen bildet den Schwerpunkt des Geschäftsbereichs Service. Im Geschäftsbereich Wasser werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette Dienstleistungen rund um die Wasserver- und Abwasserentsorgung angeboten. Am Markt treten die Unternehmen der REMONDIS-Gruppe teilweise mit eigenem Markenprofil wie BUCHEN, XERVON, EURAWASSER, REMEX und TSR auf. Die SAVA als Konzernunternehmen betreibt eine Endbehandlung von gefährlichem Abfall in Form einer Hochtemperaturverbrennungsanlage. Des Weiteren werden Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement angeboten. Im Bereich der Abfallverbrennung gibt es europaweit diverse Anlagen mit ähnlichem Leistungsspektrum wie dem der SAVA. Das europäische Abfallaufkommen ist in dieser Branche stark von der Industrieproduktion abhängig. Neben der Konjunktur sorgen Änderungen in der nationalen Gesetzgebung für eine Volatilität der zur Verfügung stehenden Abfallmengen auf dem Markt, um die ein intensiver Wettbewerb geführt wird. II. Forschung und Entwicklung Als Bestandsanlage betreibt die SAVA keine mit produzierenden Unternehmen vergleichbare Forschung und Entwicklung. Dennoch wurden in den letzten fünf Jahren mit einem Partnerunternehmen eine Iod-Rückgewinnungsanlage entwickelt, welche Iod aus den Rauchgasen in einer extra dafür entwickelten Stufe abscheidet. Das gewonnene Iod wird als Rohstoff am Chemikalienmarkt angeboten. III. Änderungen im Geschäftsjahr Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich im Geschäftsjahr keine zu berichtenden Änderungen im Bereich Organisation und Leistungsangebot aus dem operativen Geschäft. B. Wirtschaftsbericht I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 1 Das Wirtschaftsjahr 2020 wurde durch den Virus Sars-CoV-2, der eine weltweite Pandemie auslöste, dominiert. Durch die unterschiedlichen Lock-Downs zu Beginn des 2. Quartals in den europäischen Ländern wurde u. a. auch die Produktion heruntergefahren oder zeitweise ganz eingestellt (z. B. Autoindustrie). Das Bruttoinlandsprodukt verringerte sich im zweiten Quartal um insgesamt 10,1 %. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970. Er fiel noch deutlich stärker aus als während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (-4,7 % im 1. Quartal 2009). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind im 2. Quartal 2020 sowohl die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen massiv eingebrochen als auch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen in Ausrüstungen. Das 2. Quartal war daher auch gekennzeichnet von einem geringeren Abfallaufkommen. Im dritten Quartal konnte durch das Abebben der Pandemie der Lockdown beendet werden. Der deutliche Erholungsprozess führte beim Bruttoinlandsprodukt zu einem kräftigten Plus von 8,5 % gegenüber dem 2. Quartal. Im vierten Quartal zeigte sich, dass die Infektionszahlen von Covid-19 Zahlen wieder anstiegen. Der erneute Lockdown führte dazu, dass das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal praktisch nicht mehr gewachsen ist (preis-, kalender- und saisonbereinigt +0,1 %). Im Gesamtjahr 2020 ist die Wirtschaftsleistung pandemiebedingt um 5,0 % zurückgegangen. Die Industrie konnte dagegen ihre Produktion im Dezember trotz der verschärften Lockdown- Maßnahmen weiter steigern, nur im Baugewerbe kam es zu einem Rückgang. 2. Geschäftsverlauf Die SAVA mit Sitz in Brunsbüttel konnte im Geschäftsjahr 2020 ihre Marktstellung im Sonderabfallverbrennungssegment trotz der Pandemie behaupten. Im Geschäftsjahr wurden 46.230 Mg (Vorjahr: 49.000 Mg) Abfall verbrannt. Die angenommene Gesamtmenge lag mit 2.550 t unter Plan (48.500 Mg). Das erste Quartal des Jahres 2020 war durch ein Überangebot an Abfällen, sowohl im Inland als auch im Ausland gekennzeichnet. Ein gewisser Anteil an Anmeldungen konnte aus Kapazitätsgründen nicht berücksichtigt werden. Dies betraf im Wesentlichen Feststoffe. Im zweiten Quartal machte sich aufgrund des Lockdowns ein reduziertes Abfallaufkommen bemerkbar. In den Monaten April bis Juni war die Anlage im Bereich der Feststoffe nur zu ca. 90 % ausgelastet. Der Rest wurde mit Stützbrennstoffen aufgefüllt. Im dritten und vierten Quartal erhöhte sich das Abfallaufkommen, wodurch wir die Anlagen fast zu Normalbedingungen befüllen konnten. Die Erlöse pro t Abfall blieben für die jeweilige Qualität trotz Unterauslastung im zweiten Quartal stabil und gemäß Planung. Es setzte kein Preisverfall ein. Insgesamt konnte im Jahr 2020 ein Gesamterlös von 16.488 T€ verbucht werden. Die Verbrennungserlöse betrugen davon 16.023 T€. Die Erlöse aus dem Verkauf von Schrott, der aus der Schlacke magnetisch abgeschieden wird, trugen mit 213 T€ zum Umsatz bei. Durch sonstige Dienstleistungen inkl. Strom wurden 253 T€ erzielt. Die Abfallverbrennungsverfügbarkeit der Anlage lag mit 84,2 % deutlich unter über dem Niveau des Vorjahres (rd. 87,9 % in 2019). Grund waren vier außerplanmäßige Stillstände der Anlage. Die Annahme von Stoffströmen aus dem Ausland erreichte im Berichtsjahr die Menge von 19.197 Mg (41,5 % der Gesamtmenge) und lag somit über dem Vorjahr (Vorjahr 17.312 Mg, 35,3 % der Gesamtmenge). Das Ergebnis des Jahres 2020 blieb mit -201 T€ v. St. unter Plan (1.222 T€ v. St.). Dies kann neben Umsatzeinbußen im 2. Quartal infolge Minderauslastung vor allem auf erhöhte Kosten für die Wartung Instandhaltung zurückgeführt werden (720 T€ höhere Kosten gegenüber Plan, u. a. wegen 4 zusätzlichen Stillständen und der ungeplanten Ausmauerung der Nachbrennkammer). Des Weiteren wurde eine Rückstellung für Stromsteuer gebildet, welche das Ergebnis zusätzlich belastet. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden der Umsatz, das Jahresergebnis und das EBITDA in Bezug auf die SAVA identifiziert. Im Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresumsatz lt. GuV von 16.488 T€ (Vorjahr: 15.986 T€). Der Anstieg war vor allem preisbedingt. Der Jahresumsatz lag 356 T€ über Plan (16.132 T€). Die Aufwendungen für die Entsorgung der Reststoffe (Schlacke, Staub, Gips) beliefen sich im Jahr 2020 auf 712 T€ (Vorjahr: 682 T€) und sind damit geringfügig gestiegen. Der Materialaufwand insgesamt stieg um rd. 226 T€ auf 1.970 T€, primär bedingt durch im Vergleich zum Vorjahr höhere Kosten für den Zukauf von Handelswaren, Eingangsfrachten und Subunternehmerkosten. Der Rohertrag (Umsatz abzgl. Materialaufwand) ist insgesamt um 277 T€ auf 14.518 T€ gestiegen. Die Personalkosten stiegen stark um 442 T€ auf 4.837 T€. Der Anstieg ist auf außerordentliche tarifliche Erhöhungen (Neuverhandlung Tarifvertrag und gehaltliche Anpassungen, um die Lohnunterschiede zur chemischen Industrie in der Nachbarschaft zu verkleinern) sowie Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmens gegen Infektionen mit Sars-CoV-2 zurückzuführen. Die Abschreibungen wurden um 111 T€ auf 1.509 T€ erhöht. Die Erhöhung resultiert aus höheren Zukäufen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen. Das Finanzergebnis liegt unter Vorjahresniveau durch den zeitweise höher in Anspruch genommenen Cashpool. Das EBITDA 2 (1.405 T€; Vorjahr 3.630 T€) und das Jahresergebnis (-90 T€; Vorjahr 1.523 T€) sind aufgrund der vier außerplanmäßigen Stillstände und Reparaturen in der Anlage stark eingebrochen. Hinzu kam die Bildung einer Rückstellung für Stromsteuer, welche das Ergebnis zusätzlich belastet. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Da das steuerliche Ergebnis negativ ist fallen keine Ertragsteuern an. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 75 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 77 Mitarbeiter). Auf das Inland entfielen 100 % der Arbeitsverhältnisse. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter setzt sich zusammen aus 54 gewerblich Beschäftigten, 16 angestellt Beschäftigte, 4 Auszubildenden sowie 1 Aushilfen. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um 262 T€ auf 35.003 T€ (Vorjahr: 34.741 T€). Die Vorräte beziehen sich im Wesentlichen auf Ersatzteile und erhöhten sich aufgrund der anstehenden großen Revision um 151 T€ auf 2.874 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 788 T€ gestiegen, was vor allem durch deutlich höhere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cash-Management begründet ist Die liquiden Mittel verringerten sich um 0,4 T€ auf 2,6 T€. Das Umlaufvermögen ist kurzfristig gebunden und hat eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital vor dem Hintergrund des Jahresfehlbetrages um 90 T€ gesunken.
Eigenkapital = Gezeichnetes Kapital zzgl. Kapitalrücklagen zzgl. Gewinnrücklagen zzgl. Gewinnvortrag zzgl. Jahresüberschuss Bilanzsumme = Summe Aktiva oder Summe Passiva Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 32 T€, im Wesentlichen bedingt durch höhere Rückstellungen für Personalkosten. Zusätzlich erhöhte sich die Steuerrückstellungen aufgrund der zu bildenden Stromsteuerrückstellung im Vergleich zum Vorjahr um 1.384 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 991 T€ primär bedingt durch Darlehenstilgungen. Es bestehen vor allem konzerninterne Darlehen von 10.500 T€ mit kurzfristigen Kündigungsbedingungen. Die Rückstellungen und Schulden haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die passiven latenten Steuern basieren auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. In 2020 verringerte sich der Saldo um 113 T€ auf 2.752 T€. 3. Finanzlage Der Finanzmittelfonds bestehend aus Barmitteln und Cashpoolguthaben erhöhte sich um 451 T€ und weist einen positiven Wert von 860 T€ aus (Vorjahr: 409 T€). Die SAVA war im Jahr 2020 vollständig ins Cash-Management der REMONDIS-Gruppe eingebunden. Der Stand des Verrechnungskontos stellte zum Stichtag eine Forderung in Höhe von 858 T€ (Vorjahr 406 T€) dar. Cashflow aus operativer Tätigkeit: Für die Finanzierung des Geschäfts standen im Berichtsjahr ausreichende Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit zur Verfügung, der operative Cashflow war positiv. Entsprechend des angewandten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von rund 2.316 T€. Cashflow aus Investitionstätigkeit: Die Investitionen des Jahres 2020 von ca. 833 T€ gingen in den Erwerb von Sachanlagen. Zinserträge in Höhe von 2 T€ wurden verbucht, so dass sich insgesamt ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeit ergab. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei -835 T€. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Die konzerninternen Darlehen sanken um 1.000 T€ auf 10.500 T€. Zudem fielen Zinsen zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit in Höhe von 11 T€ an. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug insgesamt -1.030 T€. Die Gesellschaft verfügt über Netto-Finanzschulden in Höhe von 9.640 T€ (Vorjahr: 11.091 T€). Die SAVA ist abhängig von der Finanzierung der REMONDIS-Gruppe. III. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Entwicklung der Ertragslage ist für das abgeschlossene Geschäftsjahr trotz Pandemie und einer Unterauslastung im 2. Quartal 2020 als zufriedenstellend zu beurteilen. Der Umsatz konnte gegenüber dem Jahr 2019 sogar um 503 T€ gesteigert werden. Infolge von vier außerplanmäßigen Stillständen, der unerwarteten Reparatur der Nachbrennkammer und der Stromsteuerrückstellung lag das EBITDA bei lediglich 1.405 T€ und damit 1.509 T€ unter Plan. Der Cashflow lag mit 13,55 % ebenfalls unter Plan (16,62 %). Der operative, positive Cashflow wurde vor allem zur Entschuldung und zur Finanzierung der Revision genutzt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde zudem durch eine Feststellung der Außenprüfung des Hauptzollamtes Kiel zur Stromsteuer beeinträchtigt. Der bisher vorläufigen Feststellung der Außenprüfung wurde durch angemessene Rückstellungsbildung Sorge getragen. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken I. Chancen- und Risikobericht Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen nutzt die SAVA wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Zudem ist die Gesellschaft in das konzernweite formalisierte und dokumentierte Risikofrüherkennungssystem der Rethmann SE & Co. KG einbezogen. Zusätzlich zum Ad-hoc-Reporting werden halbjährlich die zum vorhergehenden Halbjahr aufgetretenen Änderungen in das Risikomanagement eingearbeitet, dokumentiert und über das entsprechende Berichtswesen kommuniziert. Die REMONDIS SAVA GmbH ist in das monatliche Ergebnisreporting und die jährliche Budgetierung inklusive Mittelfristplanung eingebunden. Im Rahmen dieser regelmäßigen Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaften überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine verbesserte Früherkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht. Die Gesellschaft verfügt über keine weiteren Finanzierungslinien und finanziert sich damit weitestgehend aus Darlehen sowie dem operativen Cashflow. Zusätzlich ist die SAVA in das Cash-Management der REMONDIS-Gruppe einbezogen. Es liegen keine Kenntnisse vor, dass sich die Finanzierungsart der SAVA zukünftig ändern wird. Dem latent vorhandenen Ausfallrisiko von Leistungsforderungen begegnet die SAVA mit einem intensiven Debitorenmanagement sowie mit strukturierten Mahn- und Inkassoprozessen. Der Betrieb einer Sonderabfallverbrennungsanlage ist generell mit politischen und marktbezogenen Risiken verbunden, die möglicherweise einen negativen Einfluss auf den Umsatz, das Jahresergebnis sowie das EBITDA haben können. Die politischen Risiken werden derzeit aufgrund eines relativ stabilen gesetzlichen Umfelds als gering angesehen. Das marktbezogene Risiko ist vor allem abhängig von der Gesamtkonjunktur, welches jedoch durch das Stoffstrommanagement der REMONDIS Gruppe gesichert ist. Durch konsequente Wartung und Instandhaltung der Anlage wird gewährleistet, dass die SAVA weiterhin in der Lage ist, komplexe Entsorgungsdienstleistungen zu erbringen. Dadurch und durch den starken Konzernverbund der REMONDIS-Gruppe sieht sich die SAVA auch für zukünftige Aufgaben gut positioniert. Das Risiko durch die Pandemie durch SARS CoV-2 kann aus aktueller Sicht als begrenzt bzw. nicht vorhanden angesehen werden. Der Fortschritt bei der Impf-Kampagne ist deutlich erkennbar und wird im Laufe des Sommers 2021 zur Herdenimmunität führen können (ca. 70 % der Bevölkerung sind immun). Die Einschätzung der Geschäftsentwicklung wird daher besonders für das 4 Quartal 2021 als optimistisch bezeichnet. II. Prognosebericht 1. Entwicklung der Rahmenbedingungen Infolge der im Wirtschaftsjahr 2021 andauernden Pandemie sowie der schleppend gestarteten Impfkampagne in der EU wird angenommen, dass eine wirtschaftliche Erholung verzögert wird. Ausgehend von dieser Annahme wird erwartet, dass frühestens im vierten Quartal 2021 eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung einsetzt. 2. Ausblick des Unternehmens Das Wirtschaftsjahr 2021 wurde auf Basis der in 2020 thermisch behandelten Mengen geplant. Die Planung für das Jahr 2021 beruht auf einem etwas reduzierten Umsatz (-416 T€) durch geringfügig reduzierte Erlöse bei den Abfällen gegenüber den realisierten Umsätzen in 2020. Hierbei sind auch die Mengeneinbußen aus dem 2. Quartal in 2020 auf das Wirtschaftsjahr 2021 fortgeschrieben worden. Da sich die Abschreibungen sowie die Personalkosten aufgrund von Tarifvereinbarungen erhöhen werden, die technischen Kosten aber planerisch nicht auf dem hohen Niveau des Vorjahres bleiben sollten, wurde 2021 ein Ergebnis von 308 T€ (v. St.) geplant. Im Vergleich zu 2020 wird mit 2.072 T€ ein um 667 T€ höheres EBITDA erwartet. Die Geschäftsentwicklung lag bis März 2021 auf Vorjahresniveau und leicht über Planniveau. Die Anlage befindet sich in einem ordentlichen technischen Zustand. Im April 2021 wird eine kleine und nach bisheriger Planung im November 2021 eine große Revision durchgeführt. Die Chancen und Risiken finden in der konservativen Mittelfristplanung der SAVA entsprechend Berücksichtigung. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt.
Brunsbüttel, den 06.05.2021 REMONDIS SAVA GmbH Geschäftsführung Dr. Martin Kemmler Robert Sonnenschein Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020REMONDIS SAVA GmbH, BrunsbüttelRegistergericht Amtsgericht PinnebergHandelsregister-Nummer HRB 816I. GRUNDLAGEN Die REMONDIS SAVA GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden zum Teilen in Anspruch genommen. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Energiewirtschaftsgesetz Die Gesellschaft liefert Energie an andere. Mangels Netzbetrieb ist keine buchhalterische Entflechtung nach dem Energiewirtschaftsgesetz erforderlich. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Kundenstämme sowie Vertragsrechte über fünf Jahre bzw. in Abhängigkeit der jeweiligen Vertragslaufzeit abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 1. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Unter den Sonderposten werden erhaltene öffentliche Zuschüsse zur Anschaffung und Herstellung von Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände, sobald diese in Betrieb genommen wird. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 291.138,71 € (Vorjahr: 259.150,87 €) sowie aus sonstigen Forderungen in Höhe von 857.679,45 € (Vorjahr: 406.431,92 €). Die Forderungen gegen Gesellschafter schließen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 459.115,87 € (Vorjahr: 342.364,29 €) sowie aus sonstige Forderungen in Höhe von 73.198,47 € (Vorjahr: 64.018,62 €) ein. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 54.000,00 €. Sonderposten: Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält gewährte öffentliche Zuschüsse für Investitionen ins Anlagevermögen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände, sobald diese in Betrieb genommen wird. Rückstellungen: Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich und ausstehender Eingangsrechnungen. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 114.000,62 € (Vorjahr: 105.281,22 €), aus Darlehen in Höhe von 10.500.000,00 € (Vorjahr: 11.500.000,00 €), sowie sonstige übrige Verbindlichkeiten in Höhe von 8.947,61 € (Vorjahr: 8.947,61 €). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen auch gegenüber verbundenen Unternehmen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten: Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits erhaltene Zahlungen für zukünftige Ansprüche sowie bereits vereinnahmte Entsorgungserlöse, bei denen die angenommenen Abfallmengen noch nicht verwertet bzw. beseitigt wurden bzw. für Leistungen, die noch nicht vollständig erbracht worden sind. Passive latente Steuern: Der Saldo der latenten Steuern zum Bilanzstichtag resultiert aus 3.580.827,08 € aktiven und 6.332.968,29 € passiven latenten Steuern. Die aktiven latenten Steuern nahmen im Geschäftsjahr um 378.900,74 € ab. Die passiven latenten Steuern nahmen im Geschäftsjahr um 265.441,56€ zu. Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von 89.609,79 € soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge: Die periodenfremden Erträge bestehen insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen 269.678,44 € (Vorjahr: 191.034,40 €) und Erträgen aus Schadensersatzleistungen 50.351,89 € (Vorjahr: 87.104,76 €). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Unter dieser Position sind sonstige Steuern in Höhe von 1.362.480,20 € (Vorjahr: 50.157,99 €) erfasst und sind mit 1.146.018,55 € als periodenfremd einzustufen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/ Erträge: Der Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 860,00 € (Vorjahr: 809,00 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Körperschaftsteuern in Höhe von 79.957,08 € (Vorjahr: Aufwand 379.392,34 €) und latenten Gewerbesteuern in Höhe von 33.502,10 € (Vorjahr: Aufwand 277.582,38 €) enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABEN Arbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2020 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im abgeschlossenen Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN Mitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an: Dr. Martin Kemmler Geschäftsführer der REMONDIS SAVA GmbH Itzehoe Robert Sonnenschein Geschäftsführer der REMONDIS Industrie Service Verwaltungs GmbH Trittau Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Beirat der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:
Brunsbüttel, den 11.05.2021 REMONDIS SAVA GmbH Dr. Martin Kemmler Robert Sonnenschein Entwicklung des Anlagevermögens 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die REMONDIS SAVA GmbH, Brunsbüttel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REMONDIS SAVA GmbH, Brunsbüttel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REMONDIS SAVA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 18. Mai 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Holger Schubert, Wirtschaftsprüfer |
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