USD
Immobilien GmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I.
Grundlagen des Unternehmens
Die USD Immobilien GmbH ist ein im Raum Dresden
tätiger Bauträger, der sich seit seiner
Gründung im Jahr 1992 auf die Restauration klassischer
und historisch wertvoller Bauwerke spezialisiert hat. Im
Laufe der Zeit erweiterte die USD Immobilien GmbH das
Angebot um anspruchsvolle Neubauvorhaben und hat sich somit
zu einem Ansprechpartner für Wohnimmobilien in allen
Bereichen entwickelt.
Zu den Kunden zählen sowohl Privatpersonen, die
das Immobilienobjekt zu eigenen Wohnzwecken oder als
Kapitalanleger erwerben, als auch Fonds- bzw.
Investmentgesellschaften.
II.
Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
"Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten
Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und
Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort." (Dr. Ruth Brand bei der Pressekonferenz
"Bruttoinlandsprodukt 2023"). Das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 %
niedriger als im Vorjahr.
In dem Frühjahrsgutachten 2024 der
Immobilienwirtschaft wird festgestellt, dass "die
Bauwirtschaft seit 2022 durch Lieferengpässe,
gestiegene Baupreise, den anhaltenden
Fachkräftemangel, die Inflation und hohe
Zinssätze erheblich belastet ist. Zusätzlich
sinkt die Nachfrage und führt zu einem alarmierenden
Einbruch der Auftragseingänge im Bereich des
Wohnungsbaus."
Zur Anregung der Investitionstätigkeit wurde vom
Rat der Immobilienweisen empfohlen, dass die
Wirtschaftspolitik angebotspolitische Maßnahmen
angeht, die zugleich bei knappen öffentlichen Mitteln
umsetzbar sind: Steuerentlastung und Reduktion der
Regulierungskosten.
2. Geschäftsverlauf
Die USD Immobilien GmbH konnte zum 31. Dezember 2023
mit einem Jahresüberschuss von TEUR 487 wiederholt ein
erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen. Der
Nachfragerückgang nach Eigentumswohnungen hat sich in
der Abnahme der Vertriebskosten für künftige
Projekte widergespiegelt und damit zu einem insgesamt
positiven Ergebnis geführt.
Der Schwerpunkt des Geschäftsbereichs liegt auf
dem Gebiet der Neuerrichtung von Wohnimmobilien im
Stadtgebiet von Dresden. Auf Grund des hohen
Sanierungsstands denkmalgeschützter Immobilien in
Dresden und der damit verbundenen veränderten
Marktsituation wurde der Geschäftsbereich in der
Vergangenheit erfolgreich auf die Neuerrichtung von
Immobilien ausgerichtet.
Die Bauvorhaben wurden im Geschäftsjahr
entsprechend den Planungen realisiert. Folgende Objekte
konnten fertiggestellt und an die jeweiligen Erwerber
übergeben werden: die Mehrfamilienhäuser Milkeler
Str. 10 (7 Wohnungen), Frühlingsstr. 1 (13 Wohnungen,
1 Gewerbeeinheit), Gottleubaer Str. 4 (19 Wohnungen) sowie
Teile des Projektes an der "Historischen Tabakfabrik".
Daneben konnte die weitere Bebauung des Areals der
Hafen City erfolgreich fortgesetzt werden. Das Gebiet der
Hafen City, gelegen am Neustädter Hafen direkt an der
Elbe, ist ein komplexes Gebiet, das neu geplant wird und
die Stadtentwicklung in einem größeren Rahmen
beeinflusst. Nachdem im März 2020 der Stadtrat den
Bebauungsplan 357 B verabschiedet hat, wird das Gebiet nach
vollständiger Fertigstellung aus etwa 320 Wohn- und
Gewerbeeinheiten bestehen und damit eine Durchmischung von
hochwertigen Wohngebäuden, Freizeiteinrichtungen,
Cafés und Gewerberäumen sicherstellen. Im
Geschäftsjahr 2023 konnten 54 Wohneinheiten und eine
Gewerbeeinheit in den "Stadtvillen am Elbbogen" an die
Erwerber übergeben werden. Aus dem in 2021 beendeten
Neubau des Hotels wurde Mieterträge aus der
langfristigen Vermietung an die Hotel Onyx GmbH erzielt.
Die Bauaktivitäten an den Häusern "J, K, L" und
der Hafenpromenade wurden weiter vorangetrieben. Daneben
wurde die Vermarktung des Wohnhauses H fortgesetzt.
Die Geschäftstätigkeit führte 2023 zu
Umsatzerlösen von TEUR 73.881 bei einer
Bestandsminderung von in Ausführung befindlichen
Bauaufträgen von TEUR -7.452. Die Gesamtleistung
betrug somit TEUR 66.429 (2022: TEUR 93.513).
Im Geschäftsjahr sind
außerplanmäßige Abschreibungen in
Höhe von TEUR 11.186 auf Vorräte vorgenommen
worden, um dem Rückgang der Nachfrage nach Immobilien
unter Berücksichtigung des bilanzrechtlichen
Vorsichtsprinzips Rechnung zu tragen.
Die Vertriebsaktivitäten für den Verkauf
neuer geplanter Bauvorhaben führten im
Geschäftsjahr zu Vertriebskosten in Höhe von TEUR
2.560, ausgewiesen unter den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -2.893 ist
nahezu vollständig auf niedrigere Vertriebskosten im
Geschäftsjahr zurückzuführen.
Die Vertriebskosten sind auf Grund des
handelsrechtlichen Aktivierungsverbots, im Gegensatz zu den
Kosten für den Ankauf, die Projektierung und die
Baukosten, bereits im Jahr ihrer Entstehung gewinnmindernd
zu erfassen. Vor diesem Hintergrund kommt es zu einem
zeitlichen Auseinanderfallen der jeweiligen
projektbezogenen Kosten. Das Ergebnis des
Geschäftsjahres wird daher durch die
Vertriebstätigkeit und Vertriebskosten für neue
Objekte, die in Folgejahren fertig gestellt werden,
wesentlich beeinflusst.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in
Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von
TEUR 714 getätigt.
Der Ankauf und die Baumaßnahmen der
Grundstücke bzw. Immobilien wurden objektbezogen
finanziert.
3.
Darstellung der Lage
Vermögenslage
Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich im
Vergleich zum Vorjahr zum Abschlussstichtag wie folgt
zusammen:
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
81
|
76
|
Sachanlagen
|
888
|
308
|
Vorräte
|
128.669
|
144.729
|
Forderungen, sonstige
Vermögensgegenstände
|
3.264
|
1.541
|
Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten
|
10.353
|
16.893
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
85
|
2.984
|
Die Veränderung der liquiden Mittel von TEUR
16.893 im Vorjahr zu TEUR 10.353 im Geschäftsjahr ist
wesentlich davon beeinflusst, zu welchem Zeitpunkt eine
Saldierung der Kaufpreissammelkonten, auf denen die
Kaufpreiszahlungen der Erwerber eingehen, mit den
Kreditverbindlichkeiten des Objektes durch die jeweiligen
Kreditinstitute erfolgt.
Finanzlage
Das Kapital der Gesellschaft setzt sich im Vergleich
zum Vorjahr zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Gezeichnetes Kapital
|
28
|
28
|
Gewinnvortrag
|
2.783
|
2.924
|
Jahresüberschuss
|
487
|
2.779
|
Steuerrückstellungen
|
234
|
79
|
Sonstige
Rückstellungen
|
2.255
|
3.655
|
Verbindlichkeiten
Kreditinstitute
|
61.093
|
61.890
|
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
58.066
|
75.830
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen/ Leistungen
|
2.383
|
2.585
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
16.010
|
16.760
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
0
|
1
|
Ertragslage
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Umsatzerlöse
|
73.881
|
57.868
|
Bestandsveränderung
|
-7.452
|
35.645
|
Gesamtleistung
|
66.429
|
93.513
|
Materialaufwand
|
45.106
|
75.419
|
Rohertrag
|
21.323
|
18.094
|
Personalaufwand
|
2.264
|
5.062
|
Abschreibungen
|
11.314
|
774
|
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
4.596
|
7.489
|
Sonstige Steuern
|
-94
|
6
|
Operatives Ergebnis
|
3.243
|
4.763
|
Sonstige betriebliche
Erträge
|
573
|
1.258
|
Leistungsergebnis
|
3.816
|
6.021
|
Finanzergebnis
|
-2.630
|
-1.951
|
Ergebnis vor Steuern
|
1.186
|
4.070
|
Ertragsteuern
|
699
|
1.291
|
Jahresergebnis
|
487
|
2.779
|
Abschreibungen,
Finanzergebnis, Steuern
|
14.643
|
4.017
|
EBITDA
|
15.130
|
6.796
|
Für die interne Unternehmenssteuerung werden die
Kennzahlen Gesamtleistung und EBITDA herangezogen.
Die Gesamtleistung hat sich um TEUR -27.084 auf TEUR
66.429 gemindert. Das EBITDA hat sich auf TEUR 15.130
erhöht. Grund hierfür ist unter anderem das
handelsrechtliche Aktivierungsverbot von Vertriebskosten.
Hierdurch kommt es regelmäßig zum zeitlichen
Auseinanderfallen von Vertriebsaufwendungen und damit
zusammenhängenden Erlösen.
Die USD Immobilien GmbH beschäftigte im
Geschäftsjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter
(Vorjahr: 20). Die Veränderung bzw. Schwankungen bei
den Lohnkosten ist im Wesentlichen auf die variablen
Vergütungsbestandteile, die sich am Ergebnis der
Gesellschaft orientieren, zurückzuführen.
Insgesamt ist die USD Immobilien GmbH mit der
Entwicklung des Unternehmens im abgelau- fenen Jahr
zufrieden.
III.
Prognosebericht
Aufgrund der anhaltenden politischen und
wirtschaftlichen Unsicherheiten ist eine zuverlässige
Planung für das Geschäftsjahr 2024 und
darüber hinaus weiterhin schwierig. Unter
Würdigung aller Aspekte und Abwägung von Chancen
und Risiken erwartet die USD Immobilien GmbH auf Grund des
Umfangs der angearbeiteten Projekte Umsatzerlöse auf
dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 und einen
Jahresüberschuss auf dem Niveau des
Geschäftsjahres 2022. Da der Standort Dresden
über eine starke Entwicklungsdynamik verfügt,
kann davon ausgegangen werden, dass weiterhin eine hohe
Nachfrage nach Wohnungen im Raum Dresden besteht.
Inwieweit sich die Preis- und Zinsentwicklung sowie
die wirtschaftspolitischen Maßnahmen auf die
konkrete Nachfrage von Investitionen in Wohnungen auswirken
könnte, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht
prognostiziert werden.
IV.
Chancen- und Risikobericht
Der Wohnungsbau wird auf Grund des akuten Mangels an
Wohnraum künftig weiterhin Perspektiven aufzeigen. Der
Druck auf die Wohnungsmärkte, gerade in den
Ballungsgebieten und ihrem jeweiligen Umland, wird sich
nicht abschwächen.
Möglicherweise könnte sich die Nachfrage
auf Grund von Unternehmensschließungen und dem damit
verbundenen Abbau von Arbeitsplätzen nach bezahlbaren
Wohnungsangeboten verändern. Veränderungen der
Wohnlagepräferenzen sind denkbar, so dass das Umland
der Städte aber auch ländliche Räume mit
entsprechender Anbindung an wirtschaftlich starke Regionen
an Bedeutung gewinnen könnten.
Geopolitische Risiken und wirtschaftspolitische
Unsicherheit haben die Rahmenbedingungen für das Jahr
2023 sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für
die Baubranche gravierend verändert.
Materialengpässe, hohe Preissteigerungen und die
Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen führten
im Wohnungsneubau zu einem erneuten Einbruch.
Falls diese Bedingungen weiterhin anhalten, kann sich
dies negativ auf das Ergebnis auswirken. Diesem Risiko
wird, sofern notwendig, mit Preisanpassungen begegnet
werden.
Die USD Immobilien GmbH wird weiterhin auf dem Gebiet
des Verkaufs von neu erbauten und sanierten Wohnungen
tätig sein.
Dem Wettbewerb am Markt begegnet das Unternehmen mit
einer hohen Bauqualität, deren Umsetzung während
der Bauphase durch unabhängige Sachverständige
kontrolliert wird. Aufgrund der langjährigen Erfahrung
und der guten Marktpositionierung ist das Unternehmen
für ein nachhaltiges Wachstum gut gerüstet.
Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität,
der Zuversicht auf eine gesamtwirtschaftliche Aufhellung
und die Verbesserung der Nachfrage als Folge
wirtschaftspolitischer Investitionsförderungen sieht
sich die USD Immobilien GmbH für die Bewältigung
der künftigen Risiken gut gerüstet.
Dresden, 18. Juli 2024
USD Immobilien GmbH
- Geschäftsführung -
gez.
Thomas Dathe
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
968.874,00 |
383.485,09 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
80.472,00 |
75.775,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
80.472,00 |
75.775,00 |
| II.
Sachanlagen |
888.402,00 |
307.710,09 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
888.402,00 |
249.714,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
57.996,09 |
| B.
Umlaufvermögen |
142.286.315,71 |
163.163.428,30 |
| I.
Vorräte |
128.668.737,37 |
144.728.802,86 |
| 1.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
111.668.737,37 |
119.123.882,50 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
17.000.000,00 |
25.604.920,36 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.264.287,40 |
1.541.248,99 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.700.348,11 |
1.114.529,28 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.563.939,29 |
426.719,71 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
25.287,15 |
25.287,15 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
10.353.290,94 |
16.893.376,45 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
84.609,77 |
2.983.782,67 |
| Aktiva |
143.339.799,48 |
166.530.696,06 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.298.164,20 |
5.731.133,76 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
27.700,00 |
27.700,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
2.783.433,76 |
2.924.157,13 |
| III.
Jahresüberschuss |
487.030,44 |
2.779.276,63 |
| B.
Rückstellungen |
2.489.020,19 |
3.734.052,67 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
233.578,00 |
79.361,44 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
2.255.442,19 |
3.654.691,23 |
| C.
Verbindlichkeiten |
137.552.615,09 |
157.065.019,63 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
61.093.042,51 |
61.889.862,82 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
38.686.957,20 |
40.526.646,19 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
22.406.085,31 |
21.363.216,63 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
58.066.492,61 |
75.829.581,63 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
58.066.492,61 |
75.829.581,63 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.382.601,62 |
2.585.234,75 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.382.601,62 |
2.585.234,75 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
16.010.478,35 |
16.760.340,43 |
| davon
aus Steuern |
29.767,32 |
0,00 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
9.158.181,03 |
9.350.830,55 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
16.010.478,35 |
15.660.340,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
|
1.100.000,00 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
490,00 |
| Passiva |
143.339.799,48 |
166.530.696,06 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
73.880.913,48 |
57.868.078,97 |
| 2.
Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
7.451.936,18 |
-35.644.503,79 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
573.252,74 |
1.258.486,51 |
| 4.
Materialaufwand |
45.106.381,65 |
75.418.860,13 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
45.106.381,65 |
75.418.860,13 |
| 5.
Personalaufwand |
2.263.852,30 |
5.061.747,71 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.027.836,78 |
4.845.567,74 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
236.015,52 |
216.179,97 |
| davon
für Altersversorgung |
5.099,68 |
5.099,68 |
| 6.
Abschreibungen |
11.314.489,29 |
774.094,62 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
128.597,13 |
47.594,62 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
11.185.892,16 |
726.500,00 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.596.250,45 |
7.489.325,14 |
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
3.343,59 |
2.499,00 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
22.771,24 |
7.531,15 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
2.654.792,26 |
1.961.240,41 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
699.479,82 |
1.291.446,78 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
393.099,10 |
2.784.384,63 |
| 13.
sonstige Steuern |
-93.931,34 |
5.108,00 |
| 14.
Jahresüberschuss |
487.030,44 |
2.779.276,63 |
Anhang
1.
Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist unter der Firmierung USD
Immobilien GmbH mit Sitz in Dresden beim Amtsgericht
Dresden unter der Registernummer HRB 4863 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ist nach den handelsrechtlichen
Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der
Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags
aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine
große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267
HGB.
2.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
2.1
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um
planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung
einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren
vermindert.
2.2
Sachanlagen
Andere Anlagen und Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Die Vermögensgegenstände sind mit
Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen
unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer bewertet.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände,
deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 800,00
nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll
abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.
2.3
Vorräte
Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. zu
niedrigeren beizulegenden Werten.
Die in Arbeit befindlichen Aufträge und die
fertigen Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bzw.
niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die
Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten
Fertigungs- und Materialeinzelkosten wie die Kosten des
Grundstückskaufs, Planungskosten, sonstige Kosten der
Bauvorbereitung, Baukosten sowie angemessene Teile der
Fertigungs- und Materialgemeinkosten.
Fremdkapitalzinsen sind gemäß § 255
Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Die
Höhe der aktivierten Fremdkapitalzinsen
(Bauzeitzinsen) beträgt TEUR 3.065,3 (Vj. TEUR
2.760,2). Der Gemeinkostenzuschlag wurde in Höhe von
TEUR 352,6 (Vj. TEUR 331,6) berücksichtigt.
2.4
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag
angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind zweifelhafte Forderungen in Höhe des
voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt und
uneinbringliche Forderungen ausgebucht. Unverzinsliche
Forderungen werden mit dem Barwert angesetzt.
2.5
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert.
2.6.
Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der
Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen,
soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem
Tag darstellen. Auf der Passivseite ausgewiesene
Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Erlöse, die
Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen.
2.7
Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und
ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlich ist, um zukünftige
Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis-
und Kostensteigerungen werden berücksichtigt,
sofern ausreichende objektive Hinweise für deren
Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
2.8
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
2.9
Latente Steuern
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den
Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz
angesetzt, sofern sich diese in späteren
Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Im Falle
eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum
Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des
§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
3.
Erläuterungen zur Bilanz
3.1
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf
Seite 6 des Anhangs dargestellt.
3.2
Rechnungsabgrenzungsposten
In die Rechnungsabgrenzungsposten ist ein
Disagiobetrag in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 35.316,00)
eingestellt.
3.3
Sonstige Rückstellungen
Es handelt sich um Rückstellungen für
folgende Risiken und unbestimmte Verbindlichkeiten:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Ausstehende Rechnungen
|
1.711.093,37
|
1.487.622,23
|
Personalkosten
|
232.479,82
|
1.845.240,00
|
Gewährleistungen
|
198.800,00
|
235.700,00
|
Jahresabschlusskosten
|
48.300,00
|
48.860,00
|
Prozesskosten
|
36.409,00
|
8.909,00
|
Archivierungskosten
|
28.360,00
|
28.360,00
|
3.4
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden,
Verpfändung von Bankguthaben, Forderungs- und
Mietabtretungen sowie Abtretung der Rechte aus
abgeschlossenen Dienst- und Werkverträgen besichert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von
TEUR 1.430 durch Kaufpreisabtretungen besichert.
3.5
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen
im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen
für Büroräume, Kraftfahrzeuge sowie
Kopiergeräte. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus
belaufen sich für das Geschäftsjahr 2024 auf
TEUR 326,2.
Bei den Leasingverträgen handelt es sich um
sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner
Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen.
Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren
Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des
Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der
Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr
vollständig genutzt werden könnten, wozu es
derzeit keine Anzeichen gibt.
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen
Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen
Geschäfte, die für die Finanzlage der
Gesellschaft von Bedeutung wären.
4.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse resultieren überwiegend
aus Bauträgergeschäften, die ausschließlich
im Inland erzielt werden.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
periodenfremde Erträge aus der Auflösung von
sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 371
(Vj. TEUR 1.080) sowie aus der Auflösung von
Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1
(Vj. TEUR 7). Des Weiteren sind
Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 41
(Vj. TEUR 15) enthalten.
Materialaufwand
Im Materialaufwand sind Fremdkapitalzinsen
(Bauzeitzinsen) in Höhe von TEUR 1.365 (Vj. TEUR 641)
ausgewiesen.
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens
Für den Bestand an fertigen Erzeugnissen wurde
bei einem Projekt auf Basis eines Wertgutachtens eine
Teilwertabschreibung in Höhe von TEUR 11.186
vorgenommen. Der Bestand ist weiterhin zur
Veräußerung bestimmt.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu den
sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 35 (Vj.
TEUR 62). Des Weiteren sind Vertriebskosten in Höhe
von TEUR 2.560 (Vj. TEUR 5.487) sowie
Kreditbearbeitungskosten in Höhe von TEUR 102
(Vj. TEUR 103) enthalten.
5.
Sonstige Angaben
5.1
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 20
Mitarbeiter (Vj. 20) beschäftigt.
5.2
Mitglieder der Geschäftsführung
Als Geschäftsführer war im
Geschäftsjahr bestellt:
|
Ausgeübter Beruf
|
Eintrag im Handelsregister
|
Thomas Dathe
|
Immobilienmakler
|
30. Oktober 1997
|
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird von der Erleichterung des
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
5.3
Gesamthonorar Abschlussprüfer
Das von dem Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar
beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 21
(Vj. TEUR 21).
5.4
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in
Höhe von EUR 3.270.464,20, der sich aus dem
Jahresüberschuss in Höhe von EUR487.030,44 und
dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.783.433,76 ergibt,
auf neue Rechnung vorzu- tragen.
Dresden, 18. Juli 2024
gez.
Thomas Dathe, Geschäftsführer
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
123.418,71
|
8.330,00
|
0,00
|
0,00
|
131.748,71
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
123.418,71
|
8.330,00
|
0,00
|
0,00
|
131.748,71
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
633.718,75
|
705.656,04
|
18.491,90
|
57.996,09
|
1.378.878,98
|
2. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
57.996,09
|
0,00
|
0,00
|
-57.996,09
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
691.714,84
|
705.656,04
|
18.491,90
|
0,00
|
1.378.878,98
|
Summe
Anlagevermögen
|
815.133,55
|
713.986,04
|
18.491,90
|
0,00
|
1.510.627,69
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
47.643,71
|
3.633,00
|
0,00
|
0,00
|
51.276,71
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
47.643,71
|
3.633,00
|
0,00
|
0,00
|
51.276,71
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
384.004,75
|
124.964,13
|
18.491,90
|
0,00
|
490.476,98
|
2. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
384.004,75
|
124.964,13
|
18.491,90
|
0,00
|
490.476,98
|
Summe
Anlagevermögen
|
431.648,46
|
128.597,13
|
18.491,90
|
0,00
|
541.753,69
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
80.472,00
|
75.775,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
80.472,00
|
75.775,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
888.402,00
|
249.714,00
|
2. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
57.996,09
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
888.402,00
|
307.710,09
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
968.874,00
|
383.485,09
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
AN DIE USD IMMOBILIEN GMBH, DRESDEN
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der USD Immobilien
GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der USD
Immobilien GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Augsburg, den 16. September
2024
CONLATA Geißelmaier & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
PETER MERK, WIRTSCHAFTSPRÜFER
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