Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 725619
Eingetragen
26.2.2008
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Effekten- und WarenterminhandelWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Anlage- und Abschlussvermittlung von Kapital- und Vermögensanlagen aller Art, die Anlageberatung sowie die Drittstaateneinlagevermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Tietze
seit 26.2.2008
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Findependence AG

Gärtringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Auch das Kalenderjahr 2023 wurde weitgehend von den Folgen des russischen Angriffskrieges beherrscht. Obgleich die im Nachgang unbegründete Sorge vor Energieknappheit zu relativ konstanten Energiepreisen im Jahresverlauf geführt hat, ließen Zweitrundeneffekte die Inflation langsamer fallen als zunächst angenommen. Da die Notenbanken nach herrschender Marktmeinung im Vorjahr geldpolitisch (zu) spät reagiert haben, stand die Zinspolitik der Währungshüter in Ausmaß und Dauer unter besonderer Beobachtung. Im Ergebnis hatten die Kapitalmärkte jahresübergreifend 10 Zinserhöhungsschritte zu verkraften, bislang historisch in einer solchen Zeitspanne unerreicht. Die Aktienmärkte konnten diesen Belastungen aber erfolgreich entgegentreten (z.B. Dax +20,3%, EuroStoxx50 +19,2%, Dow Jones +13,70%), einerseits unterstützt durch kontinuierlich steigende Gewinnmargen im Gleichlauf mit rückläufigen Beschaffungskosten und andererseits beflügelt von der Hoffnung auf wieder fallende Leitzinsen. Temporär unterbrochen wurde dieser positive Jahresverlauf lediglich von einer bislang kurz aufflammenden US-Bankenkrise im Frühjahr und dem Wiedererstarken des Nahost-Konflikts im Herbst, da beiden Ereignissen durchaus inhärentes Stresspotential für die weltweiten Wirtschaftsbeziehungen beigemessen wurde.

Abgesehen von drei kleineren US-Regionalbanken und einer schweizer Großbank, welche dem Markt bzw. Wettbewerb mit kurzfristigen geldpolitischen sowie fiskalpolitischen Hilfsmaßnahmen gegen unzureichende Fristentransformation risikoentschärfend zugeführt wurden, konnte die Finanzwelt global überwiegend gute Geschäftsergebnisse erzielen. Finanzinstitute mit Einlagenbezug vermeldeten nach Jahren der mageren bzw. negativen Zinsmarge durch den steilen Zinsanstieg teilweise wieder Rekorderträge.

Innerhalb dieser Rahmenbedingungen konnte auch die Findependence AG in ihrem sechszehnten Geschäftsjahr solide Geschäftsergebnisse verzeichnen. Die Gesamterlöse in Höhe von T€ 280,2 entwickelten sich zum Vorjahr positiv (+T€ 5,9 / +2,2%). Während die Personalkosten (hauptsächlich verursacht durch geldwerte Effekte) um T€4,2 (2,4%) zulegten, konnten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen um T€ 0,9 (-1,5%) gesenkt werden. Diese Kostendisziplin führte zu einem entsprechend unterdurchschnittlichen Anstieg (T€ 3,3 / 1,43%) des gesamten Verwaltungsaufwands auf eine Höhe von T€ 235,5. Im Hinblick auf die allgemeine Inflation kann das Ergebnis aber durchaus als erfreulich konstatiert werden. Mit Ausnahme des Vorjahres (T€ 1) reihten sich die Abschreibungen mit einem Betrag von T€ 0,2 wieder auf einem tiefen Niveau ein, was letztlich zu einem verbesserten Ergebnis (+T€ 3,4 / +8,4%) der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT / T€ 44,6) führte. Vermindert um die sonstigen bzw. Ertragssteuern (T€ 13) errechnete sich ein Jahresüberschuss mit einem Betrag von T€ 31,6, verglichen zum Vorjahresstichtag eine Steigerung um 8,5% (T€ 2,5). Aus der Summe des Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses errechnete sich sodann ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 184,9 (+20,6%).

Hinsichtlich des Betreuungsvolumens lässt sich zum Stichtag ebenfalls ein positives Fazit ziehen. Begünstigt zum Einen durch die positiven Entwicklungen der Weltbörsen, ist zum Wesentlichen aber die neue Zinslandschaft für entsprechende Mittelzuflüsse auf T€ 64.751,7 (+11,7%) verantwortlich. Innerhalb des Klientels konnte durchgängig erhöhte Aufmerksamkeit betreffend unverzinster Liquidität beobachtet werden, wodurch mit dem gegenüber herkömmlichen Kreditinstituten kosteneffizienteren Geschäftsmodell entsprechende Liquiditätskonsolidierung generiert werden konnte. Hierbei bleibt allerdings abzuwarten, ob diese Mittel in Summe nachhaltig in den Portfolien verbleiben, sollte das Zinsniveau wieder gesenkt werden.

Auch im vergangenen Geschäftsjahr konnten die avisierten Ziele wieder erreicht bzw. leicht übertroffen werden. Die Geschäftsführung sieht sich daher bestätigt, die bislang verlässliche Betreuungsphilosophie fortzuführen.

2. Darstellung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens präsentiert sich zum Ablauf des Geschäftsjahres unverändert solide und komfortabel. Alle Kennzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr auf bereits hohem Niveau verbessert werden.

Die Auswertung der Berechnungsergebnisse der bekanntesten Kennziffern Eigenkapitalquote (81,5%), Anlagendeckungsgrad II (5.335.103,8%) und Liquidität 3, Grades (541,6%) unterstreicht das Bild einer überaus stabilen Vermögens- und Finanzlage. Ursächlich für die teilweise extremen Ergebnisse ist der Umstand, dass die Vermögenswerte zum Stichtag überwiegend aus liquiden Mitteln und kurzfristigen Forderungen bestehen. Selbiges ist auch an der Vermögensstruktur mit einem Wert von 100% abzulesen, woraufhin eine Steigerung dieser Kennziffern in den kommenden Jahren naturgemäß kaum bzw. nicht mehr möglich ist Die Ertragslage ist, ausgehend vom leicht gesteigerten Rohertrag (EBITDA/T€ 44,8 / +6,2%) und vermindert um die Abschreibungen sowie Steuer auf einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 31,6 (+8,5%) als konstant und befriedigend zu bezeichnen.

Der Blick auf das Verhältnis der bestandsorientierten (planbaren) Erträge zu den transaktionsorientierten Erträgen offenbart im ersten Moment eine Verbesserung auf den Zielwert von 1, jedoch waren die transaktionsbasierten Zahlen zum Vorjahr leicht rückläufig (-T€ 1,5) und die bestandsbasierten Erträge enthalten im Vorjahresvergleich erhöhte geldwerte Effekte (T€ 3), weshalb das erreichte Paritätsziel leicht verwässert wird. Dennoch ist das jeweilige absolut erreichte Ertragsniveau mehr als zufriedenstellend. Gleiches gilt für die Cost-Income-Ratio mit einem leicht verbesserten Level von 84,0 (Vorjahr 84,6). In einem inflationären Umfeld mit teilweise zweistelligen Zuwachsraten kann auch eine leichte Verbesserung der Kennzahl grundsätzlich als Erfolg betrachtet werden.

Basierend auf derzeitigen Marktbedingungen sieht die Geschäftsführung keinen Bedarf, die Risikovorsorge zu erhöhen. Sollte sich die Situation abrupt ändern, sieht sich das Unternehmen mit dem aktuellen Eigenkapital (in allen Bestandteilen) dennoch gut ausgestattet, um den Risiken der Finanzbranche adäquat Rechnung zu tragen.

3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens sowie Risiken der künftigen Entwicklung

Trotz der belastenden Reihe von Zinserhöhungen zeigen sich die Kapitalmärkte bislang mit neuen Höchstständen relativ robust. Gleichwohl sind erste dunkle Wolken in Form Wirtschaftsstillstand, steigenden Unternehmensinsolvenzen und fallenden Immobilienpreisen erkennbar. Gleichzeitig befinden wir uns in einem "Super-Wahljahr" (ca. 50% der Weltbevölkerung wählt) mit ungewissem Ausgang und eine Lösung der geopolitischen Krisen scheint in weiter Ferne. Dieses Spannungsfeld mit belastbaren Szenarioverläufen in beide Richtungen erschwert eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die vorhandene Flexibilität macht die Geschäftsleitung aber zuversichtlich, angemessen auf die jeweilige Situation reagieren zu können und Ertragszahlen sowie Kennzahlen (EK-Quote, Anlagendeckungsgrad II, Liquidität 3. Grades, Cost-Income-Ratio), wo möglich, zu verbessern.

Die Wachstumsfähigkeit ist durch die mikroökonomische Struktur naturgemäß begrenzt. Die beeinflussenden Faktoren hinsichtlich der Geschäftsergebnisse bleiben das (geo-)politische Umfeld, die makroökonomischen Rahmenbedingungen, eine Veredelung des Betreuungsvolumens sowie der nachhaltige Fokus auf Kostenkontrolle bzw. Kostenoptimierung. Ziel des Geschäftsjahres 2024 ist es, die Ergebnisse aus dem Vorjahr zu wiederholen.

 

Gärtringen, 11. März 2024

Carsten Tietze, Vorstand

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Barreserve
a) Kassenbestand 50,13 75,25
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 362.791,13 323.266,26
b) andere Forderungen 28.609,38 391.400,51 26.662,99
3. Forderungen an Kunden 992,16 0,00
4. Immaterielle Anlagewerte 1,00 1,00
5. Sachanlagen 5,00 177,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 142,24 10.294,58
7. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 767,97
392.591,04 361.245,05

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Sonstige Verbindlichkeiten 50.440,81 48.598,46
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 444,00 0,00
b) andere Rückstellungen 21.600,00 22.044,00 24.100,00
3. Fonds für allgemeine Bankrisiken 55.000,00 55.000,00
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
b) Kapitalrücklage 475,83 475,83
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklagen 4.724,17 4.724,17
cb) andere Gewinnrücklagen 23.000,00 27.724,17 23.000,00
d) Bilanzgewinn 184.906,23 153.346,59
392.591,04 361.245,05

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Findependence AG, Gärtringen

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften 2.229,92 0,40
2.229,92 0,40
2. Provisionserträge 139.883,45 140.308,91
3. Provisionsaufwendungen 1.087,65 0,00
138.795,80 140.308,91
4. Sonstige betriebliche Erträge 139.192,00 133.987,29
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 175.556,01 170.092,28
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.990,99 3.264,93
177.547,00 173.357,21
- darunter: für Altersversorgung Euro 1.871,82 (Euro 3.215,10)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 57.919,52 58.794,46
235.466,52 232.151,67
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 172,00 1.008,88
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 44.579,20 41.136,05
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.755,31 11.773,67
9. Sonstige Steuern 264,25 268,00
13.019,56 12.041,67
10. Jahresüberschuß 31.559,64 29.094,38
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 153.346,59 124.252,21
12. Bilanzgewinn 184.906,23 153.346,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Findependence AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach der Staffelform aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf geschäftszweigtypischen Formblättern gemäß § 330 HGB. Danach wurden die Formblätter der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung als Grundlage herangezogen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Findependence AG
Firmensitz laut Registergericht: Gärtringen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 725619

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die Forderungen wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren) bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die anderen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Angaben zur Bilanz

Die Restlaufzeit der anderen Forderungen an Kreditinstitute (Aktivposten Nr. 2 Buchstabe b) beträgt insgesamt bis 3 Monate.

Die Restlaufzeit der Forderungen an Kunden (Aktivposten Nr, 3) beträgt insgesamt bis 3 Monate.

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Der Gesamtbetrag der im Posten Sachanlagen (Aktivposten Nr. 5) enthaltenen Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 5,00 € (Vorjahr 177,00 €).

ANLAGENSPIEGEL

Findependence AG

Gärtringen

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.000,00 0,00 0,00 0,00 22.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 22.000,00 0,00 0,00 0,00 22.000,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.756,60 0,00 2.211,93 0,00 11.544,67
Summe Sachanlagen 13.756,60 0,00 2.211,93 0,00 11.544,67
Summe Anlagevermögen 35.756,60 0,00 2.211,93 0,00 33.544,67
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.999,00 0,00 0,00 ) 0,00 21.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 21.999,00 0,00 0,00 ) 0,00 21.999,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.579,60 171,00 2.210,93 0,00 11.539,67
Summe Sachanlagen 13.579,60 171,00 2.210,93 0,00 11.539,67
Summe Anlagevermögen 35.578,60 171,00 2.210,93 0,00 33.538,67
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5,00 177,00
Summe Sachanlagen 0,00 5,00 177,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6,00 178,00

Die anderen Rückstellungen (Passivposten Nr. 2 Buchstabe b) betreffen zu 8.400,00 € (Vorjahr 10.800,00 €) Abschluss- und Prüfungskosten, zu 12.200,00 € (Vorjahr 12.300,00 €) Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und zu 1.000,00 € (Vorjahr 1.000,00 €) Nebenkosten für die angemieteten Geschäfträume.

Im Geschäftsjahr wurde nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wegen der besonderen Risiken des Geschäftszweiges zur Sicherung gegen allgemeine Bankenrisiken der Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankenrisiken" in Höhe von 55.000,00 € (Vorjahr 55.000,00 €) gem. § 340g HGB fortgeführt.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 52.000,00 € ist eingeteilt in 52.000 Stammaktien zu 1 €, die als nennwertlose Stückaktien (Namensaktien) ausgegeben wurden.

Die Gesellschaft hat keine Aktien in Besitz. Bezugsrechte oder ein genehmigtes Kapital bestehen nicht. Es bestehen keine wechselseitigen Beteiligungen.

Die gesetzliche Rücklage hat zu Beginn des Geschäftsjahres zusammen mit der Kapitalrücklage den zehnten Teil des Grundkapitals erreicht. Daher sind keine weiteren Beträge mehr in die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 AktG einzustellen.

In den Bilanzgewinn wurde der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 153.346,59 € einbezogen.

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Geschäftsraummietverträgen in Höhe von 9 T€ sowie aus Leasingverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von 23 T€.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Jahresüberschuss 2023 31.559,64 €
Gewinnvortrag zum 31.12.2022 153.346,59 €
Einstellung in Gewinnrücklagen 2023
in die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG 0,00 €
in die anderen Gewinnrücklagen 0,00 €
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 184.906,23 €

Sonstige Angaben

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde neben dem Vorstand durchschnittlich 1 Arbeitnehmer im Funktionsbereich Verwaltung in Teilzeit beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vorstand: Herr Carsten Tietze, Dipl.-Bankbetriebswirt (BA)

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind:

Frau Martina Tietze, Dipl.-Bankbetriebswirtin (Vorsitzende)
Herr Wolfgang Tietze, Industriekaufmann (Stellv. Vorsitzender)
Frau Christine Tietze, Angestellte im Einzelhandel

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands und der Mitglieder des Aufsichtsrats wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer in Höhe von 4.952,95 € setzt sich wie folgt zusammen:

für die Abschlussprüfung 3.682,50 €
davon entfallen auf das Vorjahr 82,50 €
für die Prüfung nach WpHG 1.270,45 €

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 184.906,23 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift des Vorstands

 

Gärtringen 11.03.2024

Carsten Tietze

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Findependence AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Findependence AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Findependence AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken. Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit deser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegegebenheiten bestehen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zu Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahreabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Böblingen, 19. April 2024

Klug Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Klug, Wirtschaftsprüfer

ppa. Silke Allgöwer-Rey, Wirtschaftsprüferin

Niederschrift der Hauptversammlung der Findependence AG für das Geschäftsjahr 2023

Zur oben genannten Hauptversammlung haben sich heute, den 26.07.2024, um 10:30 Uhr in die Zweigniederlassung der Findependence AG in Nagold folgende Personen begeben:

a) der Aufsichtsrat, bestehend aus Martina Tietze (Vorsitz), Wolfgang Tietze und Christine Tietze

b) der Vorstand, bestehend aus Carsten Tietze (Sprecher)

c) von den Aktionären: Carsten Tietze (100% Anteil gemäß Aktienregister).

Martina Tietze übernahm als Vorsitzende des Aufsichtsrates den Vorsitz der Hauptversammlung und eröffnete diese um 10:30 Uhr. Die Vorsitzende stellte fest, dass die Hauptversammlung rechtzeitig und ordnungsgemäß einberufen war. Sie legte zum Nachweis hierfür die Empfangsbestätigung des Alleinaktionärs vor, in welcher die Einberufung der Hauptversammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung veröffentlicht ist. Der Abdruck wird als Anlage 1 dieser Niederschrift beigefügt.

Die Vorsitzende legte das Verzeichnis der erschienenen Aktionäre vor der ersten Beschlussfassung zur Einsicht aus, machte dieses allen Teilnehmern zugänglich und gab dies auch bekannt. Danach sind insgesamt nominal EUR 52.000 Aktien (100%) vertreten. Dies gab die Vorsitzende bekannt.

Die Vorsitzende hat, wie in §14 der Satzung vorgesehen, entschieden und gab bekannt, dass die Abstimmungen durch Abgabe von Handzeichen durchgeführt werden.

Danach stellte die Vorsitzende die einzelnen Punkte der Tagesordnung wie folgt zur Diskussion und Beschlussfassung:

Punkt 1 der Tagesordnung

Die Vorsitzende legte den Jahresabschluss zum 31.12.2023 nebst Gewinn- und Verlustrechnung, den Lagebericht sowie den Bericht des Aufsichtsrats vor. Sie gab bekannt, dass die Unterlagen während der gesetzlich vorgeschriebenen Frist in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre ausgelegen haben und dass der Jahresabschluss bestimmungsgemäß von der Klug Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Böblingen geprüft und mit dem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen worden ist. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 nebst Gewinn- und Verlustrechnung, der Lagebericht sowie der Bericht des Aufsichtsrats sind dieser Niederschrift als Anlage 2 beigefügt.

Die Vorsitzende gab bekannt, dass der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss und Lagebericht vom Aufsichtsrat gebilligt und damit festgestellt ist.

Entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung durch Abgabe von Handzeichen mit 52.000 Stimmen gegen 0 Stimmen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 184.906,23 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Vorsitzende stellte die Art und das Ergebnis der Abstimmung fest. Der Beschluss wurde durch die Vorsitzende festgestellt und verkündet.

Punkte 2 und 3 der Tagesordnung

In getrennten Abstimmungen beschloss die Hauptversammlung durch Abgabe von Handzeichen mit 52.000 Stimmen gegen 0 Stimmen, Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 zu entlasten.

Die Vorsitzende stellte die Art und das Ergebnis der Abstimmung fest. Der Beschluss wurde durch die Vorsitzende festgestellt und verkündet.

Punkt 4 der Tagesordnung

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich gemäß § 8 (1) der Satzung aus drei Aufsichtsratsmitgliedern zusammen. Wahl des Aufsichtsrats:

Als Vertreter der Aktionäre wählte die Hauptversammlung durch Abgabe von Handzeichen einstimmig folgende Personen in den Aufsichtsrat:

Martina Tietze, Dipl.-Bankbetriebswirtin

Wolfgang Tietze, Industriekaufmann

Christine Tietze, Angestellte im Einzelhandel

Die Vorsitzende stellte die Art und das Ergebnis der Abstimmung fest. Der Beschluss wurde durch die Vorsitzende festgestellt und verkündet.

Punkt 5 der Tagesordnung

Die Hauptversammlung wählt durch Abgabe von Handzeichen einstimmig die Klug Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgeselischaft, Böblingen zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 (vorbehaltlich der Zustimmung durch die BaFin).

Die Vorsitzende stellte die Art und das Ergebnis der Abstimmung fest. Der Beschluss wurde durch die Vorsitzende festgestellt und verkündet.

Nachdem die Tagesordnung erledigt war und keine weiteren Anträge gestellt wurden, schloss die Vorsitzende die Hauptversammlung um 12:00 Uhr.

 

Nagold, 29.Juli 2024

Für den Aufsichtsrat

Martina Tietze, Vorsitzende

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