Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Process Insights GmbH
Neuköllnische Allee 134, 12057 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ramesh Krishnappan seit 25.6.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Process Insights - Cosa Xentaur Corporation | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Process Insights GmbH (vormals: Process Insights AG)BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Process Insights GmbH, Berlin (vormals Process Insights AG) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Process Insights GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Process Insights GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 10. Dezember 2024 Grant
Thornton AG
Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Process Insights GmbH, (bis 12. März 2024 Process Insights AG HRB 92809) hat ihren Sitz in Deutschland, 12057 Berlin, Neuköllnische Allee 134. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin- Charlottenburg zu HRB 261862 geführt und ist nach den Regelungen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Process Insights GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Process Insights German Holding GmbH, Frankfurt am Main, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main zu HRB 120051 geführt wird. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss (1) Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetz aufgestellt (§§ 264 ff. HGB). Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln nach den §§ 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten d.h. mit den bei ihrer Entwicklung angefallenen Aufwendungen als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen und nach Fertigstellung planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens erfasst. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die folgenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern:
Die Bestände des Vorratsvermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte grundsätzlich zu den Einstandspreisen. Die Bewertung erfolgt mit dem gewogenen Durchschnittswert. Die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten und die Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zur Einhaltung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurden Abschläge wegen eingeschränkter Verwertbarkeit und Gängigkeit vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von 1 % des Forderungsbestands sowie gestaffelten Prozentsätzen (je nach Alter) Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert ausgewiesen. Erhaltene Zuschüsse und Zulagen werden nicht von den Anschaffungskosten abgesetzt. Erträge aus der Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz und Investitionszuschüsse werden als Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse passiviert. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt grundsätzlich linear entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne werden realisiert, soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren relevanten Stichtagskurs angesetzt. Wertaufholungen erfolgen unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Bei den Zugängen der Betriebs- und Geschäftsausstattung handelt es sich im Wesentlichen um Büromöbel, Laptops und Messgeräte. ANLAGENSPIEGELProcess Insights GmbH, Berlin
Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 1.560 (Vorjahr: TEUR 996) solche aus Lieferungen und Leistungen. Der Rest betrifft sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen betragen maximal 1 Jahr. (2) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungen handelt es sich im Wesentlichen um Vorauszahlungen für Software Services/Lizenzen (rd.TEUR 96) sowie um Anzahlungen für Messen, die in 2024 stattfinden werden (TEUR 67). (2023: 243.502,49 EUR; 2022: 105.953,63) (3) Eigenkapital Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit in Höhe von EUR 13.218,78. Bis zum Formwechsel am 13. März 2024 war das Grundkapital eingeteilt in 756.000 Stück nennwertlose auf den Namen des Inhabers ausgestellte Aktien. Das Stammkapital der formgewandelten GmbH beträgt 756.000,00 EUR. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag vom 3. September 2020 mit der Process Insights German Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 120051), dem die Hauptversammlung durch Beschluss vom selben Tage zugestimmt hat. Dieser behält im Rahmen des Formwechsels weiterhin Gültigkeit. (4) Ausschüttungsgesperrter Betrag Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB für die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt zum Stichtag TEUR 565. Dieser ist jedoch durch die Rücklagen der Gesellschaft gedeckt, sodass die Abführung an den Organträger in Höhe des Jahresergebnisses erfolgt. (5) Rückstellungen In den Rückstellungen befinden sich TEUR 130 für Personalverpflichtungen (Vorjahr: TEUR 124), TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 187) für Provisionen und Boni sowie TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 45) für Jahresabschluss und Prüfungskosten. (6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen i. H. v. TEUR 9.091 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 2.511) und i. H. v. TEUR 3.098 (Vorjahr: TEUR 4.847) sonstige Verbindlichkeiten.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 27.473 teilen sich auf wie folgt:
V. Sonstige Angaben (1) Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft neben dem Vorstand 78 (Vorjahr: 68) Arbeitnehmer. (2) Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten Es besteht eine Finanzierungszusage zugunsten der Process Insights Analysers (Hangzhou) Co., Ltd. (Hangzhou, China), seit 2021 Process Insights Analysers (Suzhou) Co., Ltd. (Suzhou, China). Die Außenverpflichtungen dieser Gesellschaft belaufen sich nach dem Stand der Finanzbuchhaltung zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.196. Die Geschäftsplanung für die chinesische Tochtergesellschaft sieht positive Ergebnisse für 2024 vor. Dennoch sind weitere Maßnahmen notwendig und daher kann eine Inanspruchnahme nicht ausgeschlossen werden. (3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.056 (Vorjahr: TEUR 869), wovon TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 241) innerhalb von einem Jahr, TEUR 736 länger als ein Jahr fällig sind. Der Nutzung des Fuhrparks sowie diverser Geräte der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Operate-Leasing Verträge zugrunde. Die hieraus insgesamt resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Abschlussstichtag TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 264), wovon TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 152) innerhalb eines Jahres und TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 111) in mehr als einem Jahr fällig sind. (4) Organe Aufsichtsrat bis zum 13. März 2024 (Formwechsel): Morgan Jones, Managing Partner of Union Park Capital (Vorsitzender des Aufsichtsrats) Evan Stein, Principal of Union Park Capital Monte Hammouri, CEO Process Insights Die Aufsichtsräte haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. Vorstand bis zum 13. März 2024 (Formwechsel) Jochen Eberheim, Schotten, Vorstand Geschäftsführer: Jochen Eberheim, Schotten, Geschäftsführer (bis 13. Mai 2024) Benjamin Mattejiet, Frankfurt/Main, Geschäftsführer (ab 13. Mai 2024) Wir nehmen § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. (5) Anteilsbesitzliste Die Process Insights GmbH ist 100%ige Mutter der Process Insights Analysers (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou/China. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 477 und der Jahresüberschuss TEUR 992. (6) Konzern Die Process Insights GmbH, Berlin wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens Process Insights, Inc., Greensboro/USA einbezogen. Dieser ist nicht öffentlich einzusehen. (7) Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 50, Steuerberatungsleistungen TEUR 23 und Nebenkosten TEUR 3. VI. Nachtragsbericht Die Process Insights AG wurde mit Datum vom 13. März.2024 durch Formwechsel in die Process Insights GmbH umgewandelt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Berlin, 29. September 2024 Benjamin Mattejiet, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Process Insights GmbH, Berlin, ist eine 100 %ige Tochter der Process Insights German Holding GmbH, Frankfurt am Main, die zu der amerikanischen Cosa Xentaur Corporation, Houston, TX/USA, gehört. Der Tätigkeitsbereich des Unternehmens besteht in der industriellen Produktion und dem Vertrieb von Geräten und Technologien aus dem Bereich Analytik. Am 13. März 2024 hat das Unternehmen durch eine Satzungsänderung vom 23. Dezember 2023 eine Formänderung vollzogen und firmiert nun unter Process Insights GmbH, HRB 261862 (vormals Process Insights AG). In mehr als 35 Jahren hat sich Process Insights GmbH als weltweit führender Hersteller von hochwertigen Online- Wasseranalysatoren etabliert. Die Wasserlösungen umfassen Online-Analysatoren für die wichtigsten Summenparameter wie Total Organic Carbon (TOC), Total Bound Nitrogen (TNb), Biological Oxygen Demand (BOD), Chemical Oxygen Demand (COD) und Toxicity. Die anwendungsspezifischen Analysatoren von Process Insights GmbH werden zur Optimierung von industriellen und kommunalen Kläranlagen, die Überwachung von Oberflächen- und Enteisungswasser auf Flughäfen, zur Umweltüberwachung und Prozesssteuerung in verschiedenen Branchen eingesetzt. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne in Branchen wie Pharmaindustrie, Petrochemie, Chemie, Zellstoff und Papier. Process Insights ist Teil des Process Insights-Portfolios, ein Zusammenschluss von Technologieunternehmen, die sich auf innovative und differenzierte Lösungen im Bereich der Gas- und Wasseranalytik fokussieren. Im Jahr 2020 wurde zudem das operative Geschäft der Hygrocontrol CosaXentaur GmbH in die Process Insights integriert. Die Hygrocontrol-Produkte dienen der Feuchtemessung und finden unter anderem in landwirtschaftlichen Maschinen Einsatz, um den Feuchtegehalt von Getreide bei der Ernte zu bestimmen. Die Gesellschaft verantwortet nicht nur den Vertrieb und After-Sale sowie die Serviceaktivitäten sämtlicher eigener Produkte und Dienstleistungen, sondern auch aller Unternehmen der Process Insights-Gruppe in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Die Process Insights GmbH hat zudem seit Juli 2020 eine Betriebsstätte in Frankfurt am Main und seit Juli 2022 eine Betriebsstätte in Fellbach bei Stuttgart. Die Process Insights GmbH ist nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 sowie ATEX zertifiziert. Die Rezertifizierung erfolgt jährlich durch eine unabhängige Instanz, welche die normgerechte praktische Umsetzung der definierten Prozesse des Unternehmens überprüft. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Process Insights GmbH 79 Mitarbeiter. Geschäftliches Umfeld Die Kunden für Wasser-Analysatoren finden sich in allen Branchen und Anwendungen, in denen Wasser zum Einsatz kommt. Der Verkauf findet in der Vertriebsregion "EMEA" (Europe, Middle-East and Africa) und "APAC" (Asia - Pacific) direkt durch die eigene Vertriebsorganisation an die Endkunden oder aber an Distributoren statt. Die Kundenbasis reicht dabei von kommunalen Betrieben über Lebensmittelhersteller hin bis zu Chemiekonzernen und Systemintegratoren. Der Vertrieb in der Region "Americas" (Nord-, Mittel- und Südamerika) erfolgt durch die Verkaufsorganisation der amerikanischen Mutterorganisation COSA Xentaur Corp. Analog verkauft die Vertriebsorganisation der Process Insights GmbH über den Sales Hub der Process Insights EMEA in Frankfurt am Main in den verantworteten Regionen EMEA und APAC die Produkte der Schwesterunternehmen. Am Standort Fellbach, welcher ein durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) nach DIN 17025 akkreditiertes Labor ist, werden Kalibrierungen der metrologischen Messgröße Feuchte sowie Reparaturen durchgeführt. Dadurch wird die Produktpalette um zusätzliche Services erweitert, und weiteres Umsatzwachstum kann realisiert werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. 2.2 Branchenentwicklung Die Konjunktur in der Industriebranche bleibt volatil, da geopolitische Unsicherheiten und hohe Energiekosten die wirtschaftliche Stabilität belasten. Die anhaltende Inflation drückt auf die Konsumlaune und führt dazu, dass Unternehmen vermehrt Kosten senken und Investitionen verschieben, was sich auf das Wachstum der Industrieproduktion auswirkt. Unsere Kunden investieren daher verstärkt in Ersatzteile und Serviceaktivitäten, um die bereits installierte Gerätebasis "am Laufen" zu halten, anstatt in neue Instrumente und Analysatoren zu investieren. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet das Unternehmen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA (EBITDA = Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Es werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet. 2.3.2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 27,5 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro). Die Prognose von einem Umsatzwachstum von 60 % konnte nicht gehalten werden. Dem Anstieg der Umsatzerlöse (+41,9 %) stehen überproportional gestiegene Kosten gegenüber, sodass die Materialaufwandsquote auf 53,5 % (Vorjahr: 40,1 %) gestiegen ist. Die Personalkosten sind unter anderem durch die erhöhte Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter von 68 auf 78 um 1,2 Mio. EUR gestiegen. Ein ergebnisverbessernder Einmaleffekt des Vorjahres durch Rückführung bereits wertberichtigter Forderungen (ca. 1,0 Mio. EUR) fiel im Geschäftsjahr 2023 nicht. Zudem fielen erhöhte Abschreibungen (+0,4 Mio EUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen (+0,4 Mio EUR) an. Ging die Geschäftsführung im Vorjahr noch von einer Verdopplung des EBITDA aus, schloss das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der o.g. Effekte mit einem EBITDA von 0,2 Mio. EUR. 2.3.3 Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital betrug durch die geänderte Bilanzsumme 10,3% der Bilanzsumme verglichen mit 14,6 % im Vorjahr. Das Unternehmen finanzierte sich aus Konzernmitteln und benötigte keine Bankfinanzierung. Von dem konzerninternen Darlehen konnte in 2023 ein Betrag in Höhe von 1.300 TEUR (Darlehen und Zinsen) zurückgezahlt werden. Das konzerninterne Darlehen reduzierte sich zudem aufgrund der Ergebnisabführung um 0,5 Mio. EUR. Bilanzsummenerhöhend wirkten die signifikant gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich. Zum Bilanzstichtag verfügte die Process Insights GmbH über liquide Mittel in Höhe von TEUR 932. Im Berichtsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3. Risiken- und Chancen-Bericht Als Teil der Process Insights Gruppe ist die Process Insights GmbH laufend bestrebt, interne und externe Risikofaktoren zu identifizieren und ggf. die notwendigen Schritte zur Eindämmung von Risiken einzuleiten, die dem Unternehmen Schaden zufügen könnten. Die größte Stärke des Unternehmens sind seine Mitarbeiter, und ein qualifiziertes, motiviertes Team wird als Grundpfeiler für den anhaltenden Unternehmenserfolg angesehen. Das Unternehmen hat großes Interesse am Erhalt, der Vertiefung sowie der Erweiterung der Fachkenntnisse seiner Mitarbeiter. Damit ist die Mitarbeitergewinnung sogleich ein Risiko. Die Process Insights GmbH bildet seit vielen Jahren über die Industrie- und Handelskammer junge Menschen zu Industriekaufleuten aus, im Regelfall werden pro Ausbildungsjahr zwei kaufmännische Auszubildende eingestellt. Im Jahr 2021 wurde im Rahmen einer Kooperationsausbildung auch der erste gewerbliche Auszubildende für den Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme eingestellt. Auch für 2024 ist die Fortführung der Ausbildungsaktivitäten geplant. Darüber hinaus beschäftigt das Unternehmen Werkstudenten und Praktikanten, damit diese erste Erfahrungen in der Industrie sammeln können. Eine spätere Übernahme einiger dieser Mitarbeiter ist geplant. Durch das Wachstum der Process Insights Gruppe entwickelt sich der Absatzmarkt für die Process Insights positiv. Die Beschaffung von Rohstoffen wird zunehmend schwieriger. Lieferzeiten verlängern sich und verzögern dadurch den Produktionsprozess. Zudem befinden sich die Kosten für Material weiter im Aufwärtstrend. Eine Entspannung ist nicht absehbar. Dennoch sind durch entsprechende Gegenmaßnahmen bestandsgefährdende Risiken nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. 4. Prognosebericht Im Jahr 2023 sind die Mitarbeiter nach der Pandemie wieder verstärkt in den Räumen der Gesellschaft ihrer Tätigkeit nachgekommen. Zwar wird die Möglichkeit des Home-Office weiterhin gegeben, für die meisten Abteilungen gilt jedoch eine Anwesenheitspflicht von Minimum 3 Tagen vor Ort. Das Unternehmen erwartet im Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin positive Entwicklung. Das Wachstum in Volumen und Ergebnis wird sowohl auf einer stärkeren Marktbearbeitung als auch dem neu hinzugekommenen Geschäftsfeld der Reparatur und Kalibrierung von Feuchtesensoren beruhen. Dieser Trend, der in 2023 mit Übernahme der Vertriebsverantwortung in den Regionen EMEA und APAC begonnen hat, wird sich voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 fortsetzen. Der Geschäftsführer prognostiziert einen leichten Umsatzrückgang von ca. 2 Mio. EUR. Das EBITDA soll ca. 15 % vom Umsatz betragen.
Berlin, 29. September 2024 Benjamin Mattejiet, Geschäftsführer |
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