Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 261862
Eingetragen
13.3.2024
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Geräten und Technologien aus dem Bereich Analtytik sowie von Feuchtemessgeräten und deren Kalibrierung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ramesh Krishnappan
seit 25.6.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Process Insights - Cosa Xentaur CorporationUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Process Insights German Holding GmbH
Germany
756.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Process Insights GmbH (vormals: Process Insights AG)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Process Insights GmbH, Berlin (vormals Process Insights AG)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Process Insights GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Process Insights GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 10. Dezember 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer

Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 565.219,86 638.688,77
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.658,36 634.255,10
3. geleistete Anzahlungen 46.198,75 171.201,80
865.076,97 1.444.145,67
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 507.531,19 227.079,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.638,72 181.221,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.016,40 35.063,01
827.186,31 443.363,82
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 105.316,00 105.316,00
1.797.579,28 1.992.825,49
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.425.226,56 2.654.076,42
2. unfertige Erzeugnisse 431.081,64 286.293,65
3. fertige Erzeugnisse und Waren 142.016,10 116.212,85
5.998.324,30 3.056.582,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.227.659,87 4.156.301,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.560.443,10 996.237,79
3. sonstige Vermögensgegenstände 823.598,93 391.547,57
7.611.701,90 5.544.087,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 931.583,43 1.000.714,65
14.541.609,63 9.601.384,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 243.502,49 105.953,63
16.582.691,40 11.700.163,95

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 756.000,00 756.000,00
II. Kapitalrücklage 314.996,56 314.996,56
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 2.488,00 2.488,00
2. andere Gewinnrücklagen 624.628,20 624.628,20
627.116,20 627.116,20
IV. Bilanzgewinn 13.218,78 13.218,78
1.711.331,54 1.711.331,54
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 116,98 279,65
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 2,11
2. sonstige Rückstellungen 621.456,32 457.139,33
621.456,32 457.141,44
D. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.472.613,67 1.103.822,23
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 502.284,78 972.193,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.189.055,79 7.358.141,98
4. sonstige Verbindlichkeiten 85.669,61 93.391,51
davon aus Steuern EUR 85.669,61 (Vj.: EUR 85.998,05) 14.249.623,85 9.527.549,61
E. Rechnungsabgrenzungsposten 162,71 3.861,71
16.582.691,40 11.700.163,95

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.472.873,23 19.364.559,09
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 170.591,24 174.809,22
3. Gesamtleistung 27.643.464,47 19.539.368,31
4. sonstige betriebliche Erträge 156.412,66 1.247.168,34
davon aus Währungsumrechnung EUR 43.139,09 (Vj.: EUR 9.563,50)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.290.876,42 7.599.472,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 395.636,20 171.186,23
14.686.512,62 7.770.658,95
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.481.390,67 4.462.515,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 952.392,55 742.520,81
6.433.783,22 5.205.036,09
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 646.452,73 247.975,27
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.459.691,87 6.098.552,13
davon aus Währungsumrechnung EUR 489.801,22 (Vj.: EUR 243.077,80)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.061,58 55.924,81
davon an verbundene Unternehmen EUR 61.061,58 (Vj.: EUR 54.579,18)
10. Ergebnis nach Steuern -487.624,89 1.408.389,40
11. Erträge aus Verlustübernahme 487.624,89
12. aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 0,00 1.408.389,40
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 13.218,78 13.218,78
15. Bilanzgewinn 13.218,78 13.218,78

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Process Insights GmbH, (bis 12. März 2024 Process Insights AG HRB 92809) hat ihren Sitz in Deutschland, 12057 Berlin, Neuköllnische Allee 134. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin- Charlottenburg zu HRB 261862 geführt und ist nach den Regelungen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Process Insights GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Process Insights German Holding GmbH, Frankfurt am Main, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main zu HRB 120051 geführt wird.

II. Erläuterungen zum Jahresabschluss

(1) Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetz aufgestellt (§§ 264 ff. HGB).

Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln nach den §§ 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten d.h. mit den bei ihrer Entwicklung angefallenen Aufwendungen als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen und nach Fertigstellung planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens erfasst.

Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die folgenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern:

Nutzungsdauer in Jahren
- selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 5-10
- Technische Anlagen und Maschinen 5-10
- EDV-Ausstattung 3-7
- andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 -13

Die Bestände des Vorratsvermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte grundsätzlich zu den Einstandspreisen. Die Bewertung erfolgt mit dem gewogenen Durchschnittswert. Die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten und die Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Zur Einhaltung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurden Abschläge wegen eingeschränkter Verwertbarkeit und Gängigkeit vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von 1 % des Forderungsbestands sowie gestaffelten Prozentsätzen (je nach Alter) Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert ausgewiesen.

Erhaltene Zuschüsse und Zulagen werden nicht von den Anschaffungskosten abgesetzt. Erträge aus der Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz und Investitionszuschüsse werden als Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse passiviert. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt grundsätzlich linear entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände.

Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne werden realisiert, soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren relevanten Stichtagskurs angesetzt. Wertaufholungen erfolgen unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Bei den Zugängen der Betriebs- und Geschäftsausstattung handelt es sich im Wesentlichen um Büromöbel, Laptops und Messgeräte.

ANLAGENSPIEGEL

Process Insights GmbH, Berlin

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 706.387,84 0,00 706.387,84
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 860.632,56 0,00 860.632,56
3. geleistete Anzahlungen 171.201,80 46.198,75 171.201,80 46.198,75
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.738.222,20 46.198,75 171.201,80 0,00 1.613.219,15
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 325.440,36 335.137,36 660.577,72
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.096,99 224.556,47 702.653,46
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.063,00 5.392,14 28.438,74 12.016,40
0,00
Summe Sachanlagen 838.600,35 565.085,97 28.438,74 0,00 1.375.247,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 105.316,00 105.316,00
Summe Finanzanlagen 105.316,00 0,00 0,00 0,00 105.316,00
Summe Anlagevermögen 2.682.138,55 611.284,72 199.640,54 0,00 3.093.782,73
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 67.699,07 73.468,91 141.167,98
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.377,46 380.596,74 606.974,20
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 294.076,53 454.065,65 0,00 0,00 748.142,18
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 98.361,12 71.745,45 17.060,04 153.046,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.875,42 120.641,63 22.502,31 395.014,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 395.236,54 192.387,08 39.562,35 0,00 548.061,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 689.313,07 646.452,73 39.562,35 0,00 1.296.203,45
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 565.219,86 638.688,77
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 253.658,36 634.255,10
3. geleistete Anzahlungen 0,00 46.198,75 171.201,80
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 865.076,97 1.444.145,67
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 507.531,19 227.079,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 307.638,72 181.221,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.016,40 35.063,00
Summe Sachanlagen 0,00 827.186,31 443.363,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 105.316,00 105.316,00
Summe Finanzanlagen 0,00 105.316,00 105.316,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.797.579,28 1.992.825,48

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 1.560 (Vorjahr: TEUR 996) solche aus Lieferungen und Leistungen. Der Rest betrifft sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen betragen maximal 1 Jahr.

(2) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungen handelt es sich im Wesentlichen um Vorauszahlungen für Software Services/Lizenzen (rd.TEUR 96) sowie um Anzahlungen für Messen, die in 2024 stattfinden werden (TEUR 67). (2023: 243.502,49 EUR; 2022: 105.953,63)

(3) Eigenkapital

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit in Höhe von EUR 13.218,78.

Bis zum Formwechsel am 13. März 2024 war das Grundkapital eingeteilt in 756.000 Stück nennwertlose auf den Namen des Inhabers ausgestellte Aktien. Das Stammkapital der formgewandelten GmbH beträgt 756.000,00 EUR.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag vom 3. September 2020 mit der Process Insights German Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 120051), dem die Hauptversammlung durch Beschluss vom selben Tage zugestimmt hat. Dieser behält im Rahmen des Formwechsels weiterhin Gültigkeit.

(4) Ausschüttungsgesperrter Betrag

Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB für die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt zum Stichtag TEUR 565. Dieser ist jedoch durch die Rücklagen der Gesellschaft gedeckt, sodass die Abführung an den Organträger in Höhe des Jahresergebnisses erfolgt.

(5) Rückstellungen

In den Rückstellungen befinden sich TEUR 130 für Personalverpflichtungen (Vorjahr: TEUR 124), TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 187) für Provisionen und Boni sowie TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 45) für Jahresabschluss und Prüfungskosten.

(6) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen i. H. v. TEUR 9.091 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 2.511) und i. H. v. TEUR 3.098 (Vorjahr: TEUR 4.847) sonstige Verbindlichkeiten.

2023 bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre gesichert
EUR EUR EUR EUR
erhaltene Anzahlungen 1.472.613,67 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.103.822,23 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 502.284,78 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 972.193,89 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.091.075,69 3.097.980,10 0,00 0,00
Vorjahr 2.511.529,91 4.864.612,07 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 85.669,61 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 93.391,51 0,00 0,00 0,00

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 27.473 teilen sich auf wie folgt:

Inland TEUR 8.536
Ausland TEUR 18.937

V. Sonstige Angaben

(1) Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft neben dem Vorstand 78 (Vorjahr: 68) Arbeitnehmer.

(2) Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten

Es besteht eine Finanzierungszusage zugunsten der Process Insights Analysers (Hangzhou) Co., Ltd. (Hangzhou, China), seit 2021 Process Insights Analysers (Suzhou) Co., Ltd. (Suzhou, China). Die Außenverpflichtungen dieser Gesellschaft belaufen sich nach dem Stand der Finanzbuchhaltung zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.196. Die Geschäftsplanung für die chinesische Tochtergesellschaft sieht positive Ergebnisse für 2024 vor. Dennoch sind weitere Maßnahmen notwendig und daher kann eine Inanspruchnahme nicht ausgeschlossen werden.

(3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.056 (Vorjahr: TEUR 869), wovon TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 241) innerhalb von einem Jahr, TEUR 736 länger als ein Jahr fällig sind.

Der Nutzung des Fuhrparks sowie diverser Geräte der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Operate-Leasing Verträge zugrunde. Die hieraus insgesamt resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Abschlussstichtag TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 264), wovon TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 152) innerhalb eines Jahres und TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 111) in mehr als einem Jahr fällig sind.

(4) Organe

Aufsichtsrat bis zum 13. März 2024 (Formwechsel):

Morgan Jones, Managing Partner of Union Park Capital (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Evan Stein, Principal of Union Park Capital

Monte Hammouri, CEO Process Insights

Die Aufsichtsräte haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

Vorstand bis zum 13. März 2024 (Formwechsel)

Jochen Eberheim, Schotten, Vorstand

Geschäftsführer:

Jochen Eberheim, Schotten, Geschäftsführer (bis 13. Mai 2024)

Benjamin Mattejiet, Frankfurt/Main, Geschäftsführer (ab 13. Mai 2024)

Wir nehmen § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

(5) Anteilsbesitzliste

Die Process Insights GmbH ist 100%ige Mutter der Process Insights Analysers (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou/China. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 477 und der Jahresüberschuss TEUR 992.

(6) Konzern

Die Process Insights GmbH, Berlin wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens Process Insights, Inc., Greensboro/USA einbezogen. Dieser ist nicht öffentlich einzusehen.

(7) Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 50, Steuerberatungsleistungen TEUR 23 und Nebenkosten TEUR 3.

VI. Nachtragsbericht

Die Process Insights AG wurde mit Datum vom 13. März.2024 durch Formwechsel in die Process Insights GmbH umgewandelt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Berlin, 29. September 2024

Benjamin Mattejiet, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Process Insights GmbH, Berlin, ist eine 100 %ige Tochter der Process Insights German Holding GmbH, Frankfurt am Main, die zu der amerikanischen Cosa Xentaur Corporation, Houston, TX/USA, gehört. Der Tätigkeitsbereich des Unternehmens besteht in der industriellen Produktion und dem Vertrieb von Geräten und Technologien aus dem Bereich Analytik.

Am 13. März 2024 hat das Unternehmen durch eine Satzungsänderung vom 23. Dezember 2023 eine Formänderung vollzogen und firmiert nun unter Process Insights GmbH, HRB 261862 (vormals Process Insights AG).

In mehr als 35 Jahren hat sich Process Insights GmbH als weltweit führender Hersteller von hochwertigen Online- Wasseranalysatoren etabliert. Die Wasserlösungen umfassen Online-Analysatoren für die wichtigsten Summenparameter wie Total Organic Carbon (TOC), Total Bound Nitrogen (TNb), Biological Oxygen Demand (BOD), Chemical Oxygen Demand (COD) und Toxicity. Die anwendungsspezifischen Analysatoren von Process Insights GmbH werden zur Optimierung von industriellen und kommunalen Kläranlagen, die Überwachung von Oberflächen- und Enteisungswasser auf Flughäfen, zur Umweltüberwachung und Prozesssteuerung in verschiedenen Branchen eingesetzt. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne in Branchen wie Pharmaindustrie, Petrochemie, Chemie, Zellstoff und Papier. Process Insights ist Teil des Process Insights-Portfolios, ein Zusammenschluss von Technologieunternehmen, die sich auf innovative und differenzierte Lösungen im Bereich der Gas- und Wasseranalytik fokussieren.

Im Jahr 2020 wurde zudem das operative Geschäft der Hygrocontrol CosaXentaur GmbH in die Process Insights integriert. Die Hygrocontrol-Produkte dienen der Feuchtemessung und finden unter anderem in landwirtschaftlichen Maschinen Einsatz, um den Feuchtegehalt von Getreide bei der Ernte zu bestimmen.

Die Gesellschaft verantwortet nicht nur den Vertrieb und After-Sale sowie die Serviceaktivitäten sämtlicher eigener Produkte und Dienstleistungen, sondern auch aller Unternehmen der Process Insights-Gruppe in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

Die Process Insights GmbH hat zudem seit Juli 2020 eine Betriebsstätte in Frankfurt am Main und seit Juli 2022 eine Betriebsstätte in Fellbach bei Stuttgart.

Die Process Insights GmbH ist nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 sowie ATEX zertifiziert. Die Rezertifizierung erfolgt jährlich durch eine unabhängige Instanz, welche die normgerechte praktische Umsetzung der definierten Prozesse des Unternehmens überprüft.

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Process Insights GmbH 79 Mitarbeiter.

Geschäftliches Umfeld

Die Kunden für Wasser-Analysatoren finden sich in allen Branchen und Anwendungen, in denen Wasser zum Einsatz kommt. Der Verkauf findet in der Vertriebsregion "EMEA" (Europe, Middle-East and Africa) und "APAC" (Asia - Pacific) direkt durch die eigene Vertriebsorganisation an die Endkunden oder aber an Distributoren statt. Die Kundenbasis reicht dabei von kommunalen Betrieben über Lebensmittelhersteller hin bis zu Chemiekonzernen und Systemintegratoren.

Der Vertrieb in der Region "Americas" (Nord-, Mittel- und Südamerika) erfolgt durch die Verkaufsorganisation der amerikanischen Mutterorganisation COSA Xentaur Corp.

Analog verkauft die Vertriebsorganisation der Process Insights GmbH über den Sales Hub der Process Insights EMEA in Frankfurt am Main in den verantworteten Regionen EMEA und APAC die Produkte der Schwesterunternehmen.

Am Standort Fellbach, welcher ein durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) nach DIN 17025 akkreditiertes Labor ist, werden Kalibrierungen der metrologischen Messgröße Feuchte sowie Reparaturen durchgeführt. Dadurch wird die Produktpalette um zusätzliche Services erweitert, und weiteres Umsatzwachstum kann realisiert werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023 1

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

2.2 Branchenentwicklung

Die Konjunktur in der Industriebranche bleibt volatil, da geopolitische Unsicherheiten und hohe Energiekosten die wirtschaftliche Stabilität belasten. Die anhaltende Inflation drückt auf die Konsumlaune und führt dazu, dass Unternehmen vermehrt Kosten senken und Investitionen verschieben, was sich auf das Wachstum der Industrieproduktion auswirkt. Unsere Kunden investieren daher verstärkt in Ersatzteile und Serviceaktivitäten, um die bereits installierte Gerätebasis "am Laufen" zu halten, anstatt in neue Instrumente und Analysatoren zu investieren.

1 Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland", https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile

2.3 Lage des Unternehmens

2.3.1 Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet das Unternehmen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA (EBITDA = Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Es werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet.

2.3.2 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 27,5 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro). Die Prognose von einem Umsatzwachstum von 60 % konnte nicht gehalten werden. Dem Anstieg der Umsatzerlöse (+41,9 %) stehen überproportional gestiegene Kosten gegenüber, sodass die Materialaufwandsquote auf 53,5 % (Vorjahr: 40,1 %) gestiegen ist. Die Personalkosten sind unter anderem durch die erhöhte Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter von 68 auf 78 um 1,2 Mio. EUR gestiegen. Ein ergebnisverbessernder Einmaleffekt des Vorjahres durch Rückführung bereits wertberichtigter Forderungen (ca. 1,0 Mio. EUR) fiel im Geschäftsjahr 2023 nicht. Zudem fielen erhöhte Abschreibungen (+0,4 Mio EUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen (+0,4 Mio EUR) an.

Ging die Geschäftsführung im Vorjahr noch von einer Verdopplung des EBITDA aus, schloss das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der o.g. Effekte mit einem EBITDA von 0,2 Mio. EUR.

2.3.3 Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital betrug durch die geänderte Bilanzsumme 10,3% der Bilanzsumme verglichen mit 14,6 % im Vorjahr.

Das Unternehmen finanzierte sich aus Konzernmitteln und benötigte keine Bankfinanzierung. Von dem konzerninternen Darlehen konnte in 2023 ein Betrag in Höhe von 1.300 TEUR (Darlehen und Zinsen) zurückgezahlt werden. Das konzerninterne Darlehen reduzierte sich zudem aufgrund der Ergebnisabführung um 0,5 Mio. EUR. Bilanzsummenerhöhend wirkten die signifikant gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich.

Zum Bilanzstichtag verfügte die Process Insights GmbH über liquide Mittel in Höhe von TEUR 932.

Im Berichtsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3. Risiken- und Chancen-Bericht

Als Teil der Process Insights Gruppe ist die Process Insights GmbH laufend bestrebt, interne und externe Risikofaktoren zu identifizieren und ggf. die notwendigen Schritte zur Eindämmung von Risiken einzuleiten, die dem Unternehmen Schaden zufügen könnten.

Die größte Stärke des Unternehmens sind seine Mitarbeiter, und ein qualifiziertes, motiviertes Team wird als Grundpfeiler für den anhaltenden Unternehmenserfolg angesehen. Das Unternehmen hat großes Interesse am Erhalt, der Vertiefung sowie der Erweiterung der Fachkenntnisse seiner Mitarbeiter.

Damit ist die Mitarbeitergewinnung sogleich ein Risiko. Die Process Insights GmbH bildet seit vielen Jahren über die Industrie- und Handelskammer junge Menschen zu Industriekaufleuten aus, im Regelfall werden pro Ausbildungsjahr zwei kaufmännische Auszubildende eingestellt. Im Jahr 2021 wurde im Rahmen einer Kooperationsausbildung auch der erste gewerbliche Auszubildende für den Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme eingestellt. Auch für 2024 ist die Fortführung der Ausbildungsaktivitäten geplant. Darüber hinaus beschäftigt das Unternehmen Werkstudenten und Praktikanten, damit diese erste Erfahrungen in der Industrie sammeln können. Eine spätere Übernahme einiger dieser Mitarbeiter ist geplant.

Durch das Wachstum der Process Insights Gruppe entwickelt sich der Absatzmarkt für die Process Insights positiv.

Die Beschaffung von Rohstoffen wird zunehmend schwieriger. Lieferzeiten verlängern sich und verzögern dadurch den Produktionsprozess. Zudem befinden sich die Kosten für Material weiter im Aufwärtstrend. Eine Entspannung ist nicht absehbar.

Dennoch sind durch entsprechende Gegenmaßnahmen bestandsgefährdende Risiken nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

4. Prognosebericht

Im Jahr 2023 sind die Mitarbeiter nach der Pandemie wieder verstärkt in den Räumen der Gesellschaft ihrer Tätigkeit nachgekommen. Zwar wird die Möglichkeit des Home-Office weiterhin gegeben, für die meisten Abteilungen gilt jedoch eine Anwesenheitspflicht von Minimum 3 Tagen vor Ort.

Das Unternehmen erwartet im Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin positive Entwicklung. Das Wachstum in Volumen und Ergebnis wird sowohl auf einer stärkeren Marktbearbeitung als auch dem neu hinzugekommenen Geschäftsfeld der Reparatur und Kalibrierung von Feuchtesensoren beruhen. Dieser Trend, der in 2023 mit Übernahme der Vertriebsverantwortung in den Regionen EMEA und APAC begonnen hat, wird sich voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 fortsetzen.

Der Geschäftsführer prognostiziert einen leichten Umsatzrückgang von ca. 2 Mio. EUR. Das EBITDA soll ca. 15 % vom Umsatz betragen.

 

Berlin, 29. September 2024

Benjamin Mattejiet, Geschäftsführer

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