Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
MEDIA-MICRO-CENSUS GmbH
Wildunger Straße 6, 60487 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Helmut Martin Sunnus seit 2.2.2021 | Prokura |
Olaf Lassalle seit 7.8.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEDIA-MICRO-CENSUS GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023Media-Micro-Census GmbH, Frankfurt am MainGrundlagen des Unternehmens Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist wie in den Vorjahren die organisatorische und kaufmännische Abwicklung von Forschungsaufträgen auf dem Gebiet der Massenkommunikation, die Veröffentlichungen der Ergebnisse sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten im Inland. Insbesondere führt die Media-Micro-Census GmbH (MMC), Frankfurt am Main, im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) die Media-Analysen durch. Diese werden den Mitgliedern der agma gegen Entgelt zur Verfügung gestellt. Die Erstellung, Durchführung und Kontrolle der Media-Analysen für die einzelnen Mediengattungen wird zeitgleich und permanent durch zahlreiche und unterschiedliche methodische Weiterentwicklungen begleitet, die die Qualität optimieren und auf den aktuellen Forschungsstand heben. Die Produktion und Veröffentlichung der Studien sind eine zentrale Grundlage der Media- und Werbeplanung und deren Berechnung. Die Forschungsprojekte werden von der MMC angestoßen sowie durchgeführt und haben einen unterschiedlichen finanziellen Umfang, der sich umsatzverändernd auswirkt. Hinzu kommen die Neukundengewinnung für die durchzuführenden Media-Analysen sowie neue für die Werbeplanung relevante Geschäftsfelder, die die Zukunftsfähigkeit der MMC garantieren werden. Unternehmenssteuerung Das Unternehmen wird anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die MMC hat entsprechend ihres Geschäftszweckes im Berichtsjahr verschiedene Forschungs- und Studienaufträge im Bereich von Media-Analysen für die einzelnen Mediengattungen durchgeführt. Die methodische Entwicklung der Datenerhebung und -verarbeitung in der Mediaforschung wird weitere Investitionen in neue Techniken und digitale Forschungsansätze notwendig machen. Besonders die Weiterentwicklung und die Investition in technische Messungen sowie online-basierte Befragungsmethodiken sind hier stellvertretend zu nennen. Die zunehmende Fragmentierung des Medienmarktes in allen Mediengattungen, hauptsächlich die Verbreitung von und in digitale Kanäle bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung der aktuellen Media-Forschung. Die Gesellschaft betreibt keine eigene Entwicklung. Personal Im Jahresdurchschnitt 2023 waren insgesamt 23 (Vorjahr: 19) Mitarbeiter beschäftigt. Die erhöhte Anzahl an Mitarbeitenden ist Teil des Zusammenschlusses mit der AGOF-Services GmbH (ASG), die in den letzten 20 Jahren die digitale Reichweitenforschung betrieben hat. Die Gesellschaft hat zum 31.12. 2022 einen Antrag auf Liquidation gestellt. Die MMC GmbH hat daraufhin 4 Mitarbeitende aus der ASG übernommen. Diese Mitarbeitenden wiederum haben und werden die Entwicklung einer Studie im Jahr 2023 vorantreiben, im Jahr 2024 - nach Ende des diesjährigen Berichtszeitraumes- ist diese zukunftsgerichtete Studie veröffentlicht worden. Um den immer stärkeren Anforderungen des Marktes und der Mitglieder an Daten und Informationen erfüllen zu können, darf die aktuelle Mitarbeiterzahl von 24 nicht unterschritten werden. Die Arbeiten der MMC sind maßgeblich für die Verteilung von Werbegeldern und unterliegen einem hohen Qualitätsanspruch, der nur mit einer ausreichenden Anzahl an gut ausgebildeten Mitarbeitenden mit Fach- und Spezialkenntnissen erfüllt werden kann. Die Ausbildung von Mitarbeitenden ist und bleibt ein nach wie vor wichtiges Element in der Arbeit der MMC-Geschäftsleitung. Die digitale Transformation schreitet in allen Bereichen voran und die Entwicklungen sind schneller und umwälzender, die Übernahme der Mitarbeitenden aus der ehemaligen stark digital ausgerichteten ASG sind dabei ein wichtiger positiver Impuls, da ihre digitale Kompetenz für interne Weiterbildung genutzt wird. Nichtsdestotrotz sind weitere Investitionen in die personelle und fachliche Ausbildung sind unabdingbar für die Gewinnung neuer Mitarbeitenden und der mittelfristigen Bindung der Belegschaft. Die Unternehmung ist aufgrund seiner speziellen und spezifischen Ausrichtung besonders auf die mittelfristige Bindung angewiesen und sollte den Abgang der hochspezialisierten Fachkräfte minimieren. Bedingt durch den Fachkräftemangel und die hohe Inflationsrate sind die Ansprüche auf deutliche Gehaltssteigerungen im Berichtsjahr überproportional ausgeprägt gewesen. Zusätzliche Faktoren wie individuelle Arbeitszeitmodelle, Übernahme von Kinderbetreuungskosten oder Fahrtkosten, Anrecht auf Home-Office oder betriebliche Gesundheits- und Freizeitaktivitäten spielen nach wie vor eine wichtige Rolle bereits zu Anfang von Bewerbungsgesprächen. Beschaffung Die Forschungs- und Studienaufträge sowie Media-Analysen werden, wie in den Vorjahren, in vollem Umfang durch externe, diesbezüglich spezialisierte Marktforschungsunternehmen durchgeführt, mit denen bereits eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr neue Dienstleister und Auftragnehmer rekrutiert und beauftragt, um zukünftig für die weiteren Aufgaben auf einen größeren Dienstleister-Pool zurückgreifen zu können, den Wettbewerb untereinander zu erhöhen und damit Kosten- und Rabattvorteile für die Auftraggeber zu generieren. Das Unternehmen hat im letzten Jahr noch verstärkter als in den Vorjahren die externe Qualitätskontrolle intensiviert und die Kriterien für die Auswahl beauftragter Institute und Dienstleister verschärft und in einen permanenten Controlling- und Evaluierungsprozess eingewoben. Da die MMC GmbH zu einem sehr hohen Anteil von der Qualität externer Dienstleister und Auftragnehmer abhängig ist, ist die Entwicklung und Betrachtung dieser Unternehmen ebenfalls intensiv zu beobachten. Zu erkennen ist, dass - selbstverständlich - die externen Auftragnehmer ebenfalls vom sich wechselnden Arbeitsmarkt betroffen sind. Dies betrifft die Quantität als auch die Qualität. Hinzu kommt die Erhöhung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlöhne, die zu einer Anpassung der externen Ausgaben nach oben führen wird. Eine zunehmende Entwicklung ist bei den Dienstleistern und Instituten zu erkennen: getrieben durch den Preisdruck (Inflation / Kostensenkungen) ist eine Verschmelzung bisher konkurrierender Unternehmen zu erkennen. Besonders bei den Instituten, die bisher vor allem telefonische und/oder persönliche Interviews durchgeführt haben, werden Kostensenkungspotentiale durch Zusammenschluss gesucht. Dies kann bei der MMC zukünftig zu erhöhten Preisen bei der Beschaffung bzw. zu verminderten Rabattstaffeln durch geringeren Wettbewerb führen. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2023 wiederum stark von externen Krisen geprägt. Nach den sich abschwächenden Auswirkungen der Corona-Pandemie war das Berichtsjahr vor allem durch den russischen Angriffs-Krieg in der Ukraine und der damit verschärften Situation in den Lieferketten geprägt. Die für den Unternehmenszweck der MMC GmbH wichtigen Werbeaufwendungen sind nach dem Rückgang im Vorjahr 2022 (-3,4%) im Berichtsjahr 2023 leicht um 0,3 % laut der Nielsen-Statistik gestiegen. Da die Nielsen-Statistik allerdings nur den Brutto-Wert ausweist, ist anzunehmen, dass die Netto-Erlöse bei den Gattungen und die in diesen vertretenen Unternehmen preisbereinigt stabil bzw. negativ ausgefallen sind. Wie in den Vorjahren ebenfalls sind einige Gattungen stärker von den Auswirkungen der weltweiten Krisenherde betroffen. Insgesamt ist erkennbar, dass die klassischen Medien weiterhin gegenüber den digitalen Marktanteilen verlieren. Dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach weiter, wenn auch abgeschwächt, fortsetzen. Der Kostendruck der Mitglieder, die stärker mit Verlusten bei den Werbeeinahmen zu kämpfen haben, ist ein ständiger Begleiter bei den Budget-Verhandlungen in diesem und den nächsten Jahren. Trotz dieser für die Gattungen und deren Medienanbieter äußerst angespannten Situation in Wirtschaft und am Werbemarkt, war der Geschäftsverlauf der GmbH im Geschäftsjahr 2023 von einer hohen Stabilität an Projekten geprägt. Dies liegt vor allem in der Gesellschafter- und Kundenstruktur der MMC, die im Berichtszeitraum größtenteils unverändert zum Vorjahr bestehen blieb und die gleichzeitig den größten Teil des Umsatzes mit den Mitgliedern der Gesellschafterin generiert. Zusätzlich sind wichtige neue Projekte und Prozesse aufgegleist worden, die sich in den nächsten Jahren positiv auf die Umsatzsituation auswirken werden. Ertragslage Mit der Durchführung von vielfältigen Studien wurden im Geschäftsjahr 2023 deutlich höhere Umsatzerlöse in Höhe von 15.156 T€ (2022: 13.652 T€) erzielt (jeweils unter Berücksichtigung der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen und produktionsbezogenen sonstigen betrieblichen Erlösen). Die Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen von Media-Analyseunternehmen sind korrespondierend im Berichtszeitraum mit 12.390 T€ etwas höher als im Vorjahr (2022: 11.699 T€) ausgefallen. Der Rohertrag (als Differenz aus den Umsatzerlösen, Bestandsveränderung, sonstigen betrieblichen Erträgen und Materialaufwand) ist dementsprechend gestiegen (2023: 2.998 T€ vs. 2022: 2.190 T€). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten gestiegen. Diese Entwicklung ist zum einen durch die weiter oben beschriebene Übernahme von Mitarbeitenden aus der AGOF-Services GmbH veranlasst, zum anderen aber auch durch den weiterhin hohen Druck am Arbeitsmarkt. Einige Mitarbeiter haben anderweitig zu deutlich besseren Konditionen Arbeitsverträge erhalten und angenommen. Tendenziell ist eine sukzessive Erhöhung der Personalkosten wie oben unter Personal beschrieben, unausweichlich. Die Gesellschaft hat mit 348,8 T€ wie im Vorjahr einen Jahresüberschuss erwirtschaftet (2022: 65,3 T€). Vermögenslage- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist mit 11.833 T€ im Vergleich zu 2022 (9.912 T€) deutlich gestiegen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 2.165 auf T€ 5.866. Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich die unfertigen Leistungen um 201 T€ und damit auf 4.167 T€ verringert. Gleichzeitig verminderte sich Ihre Vermögensquote auf 35% (2022 44%). Auf der Passivseite der Bilanz stellen die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen mit 5.180 T€ (2022: 4.757 T€) nach wie vor den größten Einzelposten dar. Die unfertigen Leistungen sind zum 31. Dezember 2023 - unverändert zum Vorjahr - vollständig durch erhaltene Anzahlungen abgedeckt. Das Eigenkapital erhöhte sich geringfügig zum 31. Dezember 2023 durch den Jahresüberschuss des Berichtsjahres auf 4.039 T€ (2022: 3.690 T€). Die Eigenkapitalquote fiel von 37,2 % auf einen Wert von 34,1 %. Dieser Wert stellt nach wie vor eine hohe Quote dar. Die liquiden Mittel liegen mit 1.339 T€ und einem Anteil von 11,3 % an der Bilanzsumme deutlich unter dem Niveau im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch die Zunahme der Forderungen, s.o. Sämtliche Forderungen sind 2024 erfüllt worden. Kredite wurden, wie in den Vorjahren, nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr 2023, analog den letzten Jahren, vollständig über den Gewinnvortrag finanziert. Die wirtschaftliche Lage der MMC ist unter dem Einfluss der weltweiten Krisen und den indirekten Auswirkungen auf den Werbemarkt im Geschäftsjahr 2023 als weiterhin positiv und solide einzuordnen. Die Entwicklung im Jahr 2023 war unterjährig herausfordernd und anspruchsvoll, am Ende aber insgesamt als mehr als stabil einzuordnen. Weitere innovative und zukunftssichernde Studien wurden angeschoben oder bereits umgesetzt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht In der schwierigen, letztlich positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 besteht für die MMC und mit ihr für die agma die Chance, die Geschäftsaktivitäten auch in den nächsten Jahren erfolgreich voranzutreiben. Neben den erst ab den in den Folgejahren startenden Entwicklungen sind im bisherigen Kerngeschäft der MMC wichtige Innovationen unternommen worden: ma Podacst: Die Nutzung von Podcast-Angeboten und die gleichzeitige Akzeptanz in der Werbewirtschaft. Das Angebot an Podcasts hat sich besonders in den letzten Jahren exponentiell vergrößert. Die bestehende Studie wurde hierzu um demographische Daten ergänzt, um so eine zielgruppen-adäquate Planung zu ermöglichen. Audio/ Radio: In dieser Gattung finden eine Vielzahl unterschiedlicher Studien für die Erhebung der auditiven Nutzung statt. Diese Studien werden fusioniert und fließen in die ma Audio ein. In anderen Gattungen bereits eingesetzt, wurden bei der Gattung Audio/ Radio Testszenarien für die Erhebung von Reichweiten-Informationen mittels CAWI-Interviews gestartet. Um die Erreichbarkeit junger und mobiler Zielgruppen zu ermöglichen, sowie die vergleichsweise hohen Kosten von Telefon-Interviews durch den Einsatz von Online-Interviews zu verringern, ist die vermehrte Nutzung dieser Erhebungstechnik ein wichtiges Element der Forschung in dieser Gattung in den nächsten Jahren. Presse: Die Gattung Tageszeitungen steht im intermedialen Wettbewerb aufgrund der schrumpfenden Auflage und Reichweite weiterhin unter Druck, zumindest was den gedruckten Bereich betrifft. Die über das Internet verbreiteten und ausgespielten Inhalte kompensieren zu einem nicht unerheblichen Teil die sinkende gedruckte Reichweite. Daher bildet ähnlich wie in anderen Mediengattungen die Produktion von konvergenten Reichweiten-Studien die Grundlage der Produktionsaufgaben der MMC. Die Fragmentierung medialer Angebote in immer neuen vor allem digitalen Kanälen setzt sich ungebremst fort. Dieser Entwicklung gilt es in zukünftigen Forschungsvorhaben weiter Rechnung zu tragen. Gleichzeitig ist es notwendig, den Markt an neuen Angeboten für die Reichweiten-Messung und damit für die Studienteilnahme zu gewinnen. Die Gewinnung neuer und zusätzlicher Print-Angebote für bestehende und neu zu entwickelnden Studien wird ein wichtiges zukünftiges Geschäftsfeld der MMC sein. Internet: Die in den letzten Jahren immer wieder beschriebene Aufnahme organisatorischer und methodischer Forschungsbereiche der Online-Forschungsgesellschaft AGOF-Services GmbH ist im Berichtsjahr vollzogen worden. Die Gesellschafter der AGOF-Services hatten die Liquidation der Gesellschaft beschlossen, die bisherigen Studienaufgaben werden in veränderter Form durch die MMC GmbH fortgeführt und Mitarbeitende hierzu übernommen. Die personelle Integration sowie die methodische Erneuerung digitaler Studien ist erfolgreich vollzogen worden. Die MMC GmbH ist durch die gattungs- und medienübergreifende Aufstellung ihrer Mitglieder und deren Studien die bestens geeignete Unternehmung für die Ausweisung nicht nur digitaler, sondern vielmehr vom Werbemarkt geforderter konvergenter, integrierter und intermedialer Werbeangebote. Die MMC GmbH ist im Berichtsjahr mit den Mitgliedern und Teilnehmern gestartet, ein zukunftsweisendes und innovatives neues Reichweitenmodell zu entwickeln. Die für das Jahr 2024 geplante Veröffentlichung von digitalen Reichweiten soll sowohl für die intramedialen Werbeträger einen wichtigen Impuls für die Werbevermarktung liefern als auch das Angebot an konvergenten und Marken-Reichweiten erweitern. Die Entwicklung dieser Studie unter dem Dach der agma in der Durchführung der MMC GmbH wird in den nächsten Jahren noch stärker als bisher ihre Zukunftsfähigkeit stärken. Die Geschäftsführung geht zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts von stabilen bis leicht höheren Umsatzerlösen aus, ein positives Jahresergebnis wird angestrebt. Die operative Durchführung der Währungsstudien wurde parallel durch die intensiven Einkaufsverhandlungen mit verschiedenen Dienstleistern flankiert. Hier sind weitere Preisaufschläge zu erwarten. Rabattverhandlungen werden wie in der Vergangenheit geführt, sind aber ebenso wie in anderen Bereichen aufgrund geringen Wettbewerbs nur mit eingeschränkten Erfolgsaussichten gepaart. Der größte Teil des Umsatzes wird mit den Mitgliedern der Gesellschafterin generiert, das Ausfallrisiko ist trotz der beschriebenen Risiken als gering zu beurteilen. So waren die Forderungsausfälle in der Vergangenheit äußerst niedrig. Trotz der Unsicherheiten der Krise besteht für Institute und Dienstleister aufgrund des Geschäftsmodells kein Liquiditätsrisiko. Zur Liquiditätssteuerung über erhaltene Anzahlungen hat die Geschäftsführung angemessene Steuerungsinstrumente zur Verfügung. Ein umfassendes Controlling ist bereits eingeführt. Abweichungen von den festgelegten Budget-Größen werden frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen getroffen. Dies betrifft sowohl die Budgets der Geschäftsstelle als auch die der Mediengattungen im Speziellen. Die MMC verzichtet auf den Einsatz risikobehafteter Finanzinstrumente. Insbesondere wird kein Hedging betrieben und keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Risikomanagementziele und -methoden sind unverändert auf eine risikoaverse Vorgehensweise ausgerichtet. Von den vorgenannten Risiken ist das Absatzmarktrisiko in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit am bedeutsamsten. Diesbezüglich hat sich die Risikoposition gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht verändert. Aktuell sind keine den Fortbestand der Media-Micro-Census GmbH gefährdenden Risiken erkennbar.
Frankfurt am Main, 09.12.2024 Olaf Lassalle Der Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Media-Micro-Census GmbH, Frankfurt am MainA. Allgemeine AngabenDie Media-Micro-Census GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 11639 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Vermerke, die nach den Gliederungsvorschriften bei Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise bei diesen Posten bzw. im Anhang anzubringen sind, werden teilweise direkt bei den Posten der Bilanz, ansonsten im Anhang angebracht. B. Bilanzierungs- und BewertungsansätzeDer Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt, die neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch die notwendigen Gemeinkosten beinhalten. Soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, werden entsprechende Abwertungen vorgenommen (verlustfreie Bewertung). Im Berichtsjahr waren keine Abwertungen notwendig. Geleistete Anzahlungen (Vorräte), Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. C. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von € 184.324,56 (Vorjahr € 294.638,56). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 70.176,91 (Vorjahr € 69.951,68). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen (€ 55.888,87) sowie Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung (€ 40.000,00). Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben jeweils in voller Höhe Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. D. Sonstige Angaben Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Olaf Lassalle, Dipl.-Betriebswirt. Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 334.181,72. Die Miet- und Leasingverträge betreffen das Verwaltungsgebäude am Standort der Gesellschaft, den Fuhrpark und Büro- und Geschäftsausstattung (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um Operating-Leasing-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl während des Geschäftsjahres 2023 betrug 23 (davon 21 Angestellte und 2 leitende Angestellte). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 3.139.040,67 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 09.12.2024 Olaf Lassalle, Geschäftsführer Anlagenspiegel:
sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt, den 20.3.2025 Der Geschäftsführer Olaf Lassalle Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Media-Micro-Census GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Media-Micro-Census GmbH - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Media-Micro-Census GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn, den 18. Dezember 2024 uniTreu
GmbH
Ralf Zeiß, Wirtschaftsprüfer Stefan Sauerbier, Wirtschaftsprüfer |
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98mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Finanzübersicht
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