4flow digital GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niklas Bergner seit 16.12.2025 | Prokura |
Sandra Jakobs seit 27.5.2025 | Prokura |
Jens Buschfeld seit 23.2.2025 | Prokura |
Bernd-Paul Koschate seit 2.11.2023 | Prokura |
Joscha Hofmann seit 22.9.2023 | Prokura |
Markus Eichner seit 19.5.2020 | Prokura |
Kai Richard Müller seit 19.5.2020 | Prokura |
Stephan Kappel seit 19.5.2020 | Geschäftsführer |
Felix Kaemmerer seit 19.5.2020 | Prokura |
Julian Caspar Schulcz seit 14.1.2014 | Geschäftsführer |
Kai Althoff seit 12.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
4flow management GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 20231. Grundlagen des UnternehmensDie 4flow management GmbH bietet Unternehmen die kontinuierliche Planung, Optimierung und Steuerung von Logistiknetzen als neutraler Fourth Party Logistics (4PL) Provider an. Ein 4PL agiert als eine vierte neutrale Partei und übernimmt in dieser Funktion die Optimierung, Integration und Steuerung der 3PL-Dienstleister sowie der Supply Chain für seine Kunden. Ein 4PL ist unabhängig und hat keine eigenen Assets. Die service- und kostenoptimale Zusammenstellung der Leistungsbestandteile der Supply Chain ist essentielle Aufgabe des Fourth Party Logistics Providers. Viele Unternehmen outsourcen logistische Aufgaben an eine dritte Partei. Zumeist betrifft dies Lagerdienstleistungen und klassische Transporte sowie Mehrwertdienstleistungen (z.B. Sequenzierung oder Kommissionierung). Die 4flow management GmbH bietet mit ihrem 4PL-Angebot die Möglichkeit, auch Aufgaben der Planung und Steuerung und Optimierung an einen externen Partner zu vergeben. Die Schwerpunkte der von der Gesellschaft angebotenen Management-Services sind integriertes Transportmanagement und globales Supply Chain Management. Die 4flow management GmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin, Deutschland. Innerhalb Deutschlands ist sie über die Tochtergesellschaft 4flow management Control Tower GmbH vertreten und betreibt weitere Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Rüsselsheim. Zudem ist sie über Tochtergesellschaften in Ungarn, Spanien und eine Niederlassung in Tschechien vertreten. Die Gesellschaft ist ein operativ agierendes Tochterunternehmen der 4flow SE, die ebenfalls ihren Hauptsitz in Berlin, Deutschland, hat. Die 4flow management GmbH hat Leistungsbeziehungen mit der Muttergesellschaft sowie mit anderen verbundenen Unternehmen. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 ist die Weltwirtschaft um 3,1% gewachsen. Dies ist ein Rückgang von 0,4% gegenüber dem Jahr 2022.1 Das Bruttoinlandsprodukt der Industrieländer (Advanced Economies) stieg um insgesamt 1,6% an; die asiatischen Schwellenländer (Emerging and Developing Asia) wiesen mit einem Wachstum von 5,4% eine deutlich höhere Dynamik auf. In den 19 Ländern der EuroZone stieg die Wirtschaftsleistung im Durchschnitt um 0,5% an.2 Der Umsatz der deutschen Logistikbranche ist im Jahr 2023 um rd. 2,5 % von 319 Mrd. € auf 327 Mrd. € gestiegen. Die deutsche Logistikbranche bleibt dabei mit mehr als 3 Millionen Beschäftigten einer der größten Wirtschaftsbereiche der Bundesrepublik. Größter Wirtschaftsbereich Deutschlands war im Berichtsjahr wieder die Automobilindustrie, eine wichtige Zielbranche der Gesellschaft. 3 Der deutsche Logistikmarkt nimmt eine führende Position in Europa ein. Dies liegt zum einen an der geografischen Lage Deutschlands im Herzen Europas, zum anderen aber vor allem an den hocheffizienten Strukturen des deutschen Logistiksektors. Die Bundesrepublik ist für rund 25 % des Logistikumsatzes in Europa verantwortlich. 4 Zudem ist anzumerken, dass nur etwa knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, die sichtbare Bewegung von Gütern durch Dienstleister betrifft. Die andere Hälfte wird durch Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen erbracht. 5 In einer in 2023 durchgeführten Studie klassifizierte die Weltbank Deutschland erneut als führend im Bereich Logistik Performance. Der durch die Weltbank berechnete Logistics Performance Indicator (LPI) vergleicht hierbei anhand verschiedener Dimensionen die Effizienz von Supply Chains von weltweit 160 Ländern.6 Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen globaler Krisen, wie des Kriegs in der Ukraine sowie einer weiterhin hohen Inflation. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Wirtschaft lag im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahr.7 Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. 8 Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 9 3. Geschäftsverlauf 20233.1 Geschäftsentwicklung und JahresergebnisDie 4flow management GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 eine rückläufige Entwicklung genommen und einen im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Jahresüberschuss erzielt. Die Nachfrage nach integrierten Transportmanagementleistungen entwickelte sich im Jahresverlauf 2023 zufriedenstellend, bei gleichbleibend langer Dauer von Vertriebsprozessen. Jedoch haben positive Einmaleffekte im Jahr 2022 in Kombination mit der Umstellung von Verträgen mit größeren Kunden in den Jahren 2022 und 2023 zu einem insgesamt niedrigeren Umsatz geführt. Bedeutsame Ziele des Geschäftsjahrs bildeten die Realisierung von Renditen mindestens auf Vorjahresniveau, die Nutzung des Marktumfeldes zur Ausrichtung der Gesellschaft auf erfolgreiches organisches Wachstum und die weitere Internationalisierung der Gesellschaft. Im Rahmen dieser Ausrichtung wurden diese Ziele in 2023 nicht erreicht. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung bilden die Kennzahlen Rohergebnis, EBIT-Marge sowie der operative Cash-Flow. Das Rohergebnis10 beträgt 31.833 T€ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2022: 35.125 T€) um absolut 3.292 T€ und relativ um rund 9 % verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus positiven Einmaleffekten im Jahr 2022, die in 2023 nicht wiederholt werden konnten sowie der Umstellung von Verträgen (so z.B. der Abwicklung eines Vertrages mit einem großen Kunden über eine andere Gruppengesellschaft).. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug 5.839 T€ (2022: 11.851 T€). Die realisierte EBIT-Marge in Höhe von 10,5 % liegt signifikant unter dem Vorjahr (2022: 21,1 %), und ist nach Einschätzung der Geschäftsführung als akzeptabel zu beurteilen. Diese Entwicklung spiegelt die strategische Ausrichtung der Gesellschaft wider, welche auf eine nachhaltig erfolgreiche Geschäftsentwicklung ausgerichtet ist. Aufwendungen zur Stabilisierung der erreichten Geschäftsbasis und Investitionen zur Sicherung des geplanten weiteren ertragreichen Wachstums werden daher frühzeitig und umfassend - auch zu Lasten kurzfristig verminderter Renditen - getätigt. Dies betrifft insbesondere den stetigen Aufbau der nationalen und internationalen Personalkapazitäten, welche vor dem Hintergrund der überwiegend langfristigen Kundenverträge und dem in der Regel hohen Auftragsumfang wesentlich für die Realisierung der Geschäftsziele sind. Die 4flow management GmbH bezieht als neutraler 4PL in Abhängigkeit der vertraglichen Ausgestaltung teilweise auch Leistungsbestandteile der Supply Chain für ihre Kunden. Einen wesentlichen Posten der betrieblichen Aufwendungen bilden daher die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen. Der hoch qualifizierte Mitarbeiterstamm bildet die entscheidende Grundlage für die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft und wurde daher im Hinblick auf das realisierte und das künftig angestrebte Wachstum im Berichtsjahr weiter aufgebaut (31.12.2023: 304; 31.12.2022: 285). Nach wie vor ist die Gewinnung weiterer Mitarbeiter als wichtiger Wettbewerbsfaktor einzustufen. Die Personalaufwendungen haben sich absolut um 2.312 T€ (2023: 17.799 T€; 2022: 15.487 T€) erhöht. In Relation zum Rohergebnis (2023: 55,9 %; 2022: 44,1 % %) haben sich die Personalaufwendungen relativ stark erhöht. In die Gewinnung neuer und die Weiterbildung der gewonnenen Mitarbeiter wurde auch in 2023 umfangreich investiert. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres liegen bei 30 T€ und somit leicht über dem Vorjahresniveau von 27 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr in absoluter Höhe um 404 T€ angestiegen (2023: 8.164 T€; 2022: 7.760 T€). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch erhöhte Konzernumlagen an die Muttergesellschaft (+878 T€) zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten überwiegend Erträge aus Kostenweiterbelastungen, Erträge aus der Bewertung des Finanzmittelfonds sowie Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen. Nach Berücksichtigung des Ertragssteueraufwandes von 1.871 T€ (2022: 3.642 T€) beläuft sich der Jahresüberschuss auf 4.265 T€ (2022: 8.294T€). 3.2 Forschung und EntwicklungAls Dienstleistungsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne. Daher ist über wesentliche Aufwendungen nicht zu berichten. 3.3 Personal- und SozialbereichZum 31.12.2023 beschäftigte die 4flow management GmbH in Summe 304 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum Vergleich: 285 Mitarbeiter per 31.12.2022). Entsprechend der mittel- und langfristigen Geschäftsplanung der Gesellschaft wurde der Mitarbeiterstamm auch im Geschäftsjahr 2023 weiter aufgebaut und bildete eine zentrale Grundlage für die nachhaltig positive Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr. Gerade vor dem Hintergrund des weiterhin sehr angespannten Marktes für geeignete Mitarbeiter bleibt die Gewinnung hoch qualifizierter Mitarbeiter ein wichtiges strategisches Ziel der Gesellschaft. Die Personalaufwendungen in Höhe von 17.799 T€ (2022: 15.487 T€) entfallen mit einem Betrag von 14.722 T€ (2022: 12.931 T€) auf die Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich erfolgsabhängiger Vergütungen für festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sowie freiwillige soziale Aufwendungen in Höhe von 3.078 T€ (2022: 2.557 T€). 3.4 NachhaltigkeitsaspekteDie Gesellschaft legt großen Wert auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Die Geschäftsführung ist sich bewusst, dass nur dann nachhaltig erfolgreich gewirtschaftet werden kann, wenn das wirtschaftliche Handeln mit den Belangen von Umwelt und Gesellschaft in Einklang stehen. Unternehmensentscheidungen werden unter Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten getroffen. 3.5 FinanzlageAuf Basis einer vereinfachten Rechnung konnte die 4flow management GmbH im Berichtsjahr folgenden Cash Flow realisieren.
Das Fremdkapital beträgt zum 31.12.2023 insgesamt 19.385 T€ (2022: 14.802 T€), ist unverzinslich und weist kurzfristige Restlaufzeiten auf.11 Dem stehen jedoch kurzfristig verfügbare Vermögenswerte12 in Höhe von 40.071 T€ (2022: 37.318 T€) gegenüber. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich am 31.12.2023 auf 5.576 T€ (31.12.2022: 8.043 T€). Der Rückgang ist im Wesentlichen durch den niedrigeren Jahresüberschuss begründet; dies im Zusammenspiel mit einem leicht niedrigen Anstieg der aktiven Bilanzpositionen im Vergleich zum Anstieg der passiven Bilanzpositionen. Die durchschnittlich vereinbarten Kundenziele liegen auf niedrigerem Niveau bei rund 50 Tagen (2022: rund 50 Tage), jedoch werden diese oft deutlich überschritten. Der zur Verfügung stehende Kreditrahmen in Höhe von 2.950 T€ wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Der Nutzung der Dienstfahrzeuge liegen regelmäßig Operate-Leasing-Verträge zugrunde, Büro- und Geschäftsausstattung wird seit dem Geschäftsjahr 2013 überwiegend erworben, Leasingverträge werden hierfür derzeit nicht neu abgeschlossen. 3.6 VermögenslageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist durch die hohe Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft geprägt. Wesentliche strukturelle Veränderungen waren im Geschäftsjahr 2023 insofern zu verzeichnen, als dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende aufgrund einer Forderungszession der Tochtergesellschaft 4flow management Control Tower GmbH an die Gesellschaft in Höhe von rund 7,2 M€ gegenüber Vorjahr signifikant angestiegen sind. Mit einem relativen Anteil an der Bilanzsumme von rund 58% (2022: 49%) bilden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen neben den Forderungen gegen verbunden Unternehmen sowie den liquiden Mitteln die wesentlichen Bilanzposten. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen weist die Gesellschaft ein an die Muttergesellschaft 4flow SE ausgereichtes Darlehen in Höhe von 6.500 T€ aus. Bei den weiteren Vermögenswerten haben sich im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen in der Höhe ergeben. Die Zugänge zum Anlagevermögen in geringer Höhe betreffen im Wesentlichen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Gesellschaft weist eine Eigenkapitalquote in Höhe von rund 52 % (2022: rund 61 %) aus. Im Berichtsjahr wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 6.000 T€ vorgenommen (2022: 6.000 T€) vorgenommen. Im Verhältnis zur Bilanzsumme ist das Fremdkapital angestiegen (2023: rund 48%; 2022: rund 39%). Der Anstieg des Fremdkapitals ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (2023: 12.834 T€; 2022: 8.001 T€) zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3.496 T€nbeinhalten vor allem Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für erfolgsabhängige Vergütungen und Urlaub sowie ausstehende Rechnungen13. Die 4flow management GmbH bezieht Logistikberatungsleistungen und Logistiksoftware insbesondere im Rahmen der Optimierung von Logistiknetzen von der 4flow SE. Von weiteren Schwester- oder Tochtergesellschaften bezieht die Gesellschaft laufend Logistikmanagementleistungen, deren Umfang im Zeitverlauf schwanken können. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen die Zahllasten für die Lohnsteuer des Monats Dezember ausgewiesen. 3.7 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres4flows Anspruch, die beste Lösung für jeden Kunden, hohe Effizienz in allen Prozessen und eine ständige Innovation auch der eigenen Leistungen zu realisieren, spiegelt sich in zahlreichen, für die Geschäftsentwicklung wichtigen, Auszeichnungen wider, die im Folgenden beispielhaft aufgeführt werden. > Auszeichnungen durch Gartner: • 4flow wurde als Representative Vendor in den "Gartner® Market Guide 2023 for Supply Chain Strategie, Planning and Operations Consulting" aufgenommen (Michael Dominy, 27. November 2023)14 • 4flow wurde als Sample Vendor in den "Gartner® Hype CycleTM for Supply Chain Execution Technologies 2023" aufgenommen (Dwight Klappich, 13. Juli, 2023)15 • 4flow wurde von Gartner® im Report "2023 Gartner® International and Europe Context: 'Magic QuadrantTM for Transportation Management Systems'" als Notable Vendor benannt (Oscar Sanchez Duran, Brock Johns, 28. März 2023)16 • 4flow ist als Representative Vendor in den "2023 Gartner® Market Guide for Supply Chain Network Design Tools" aufgenommen worden (Vicky Forman, Kamala Raman, Pia Orup Lund, 15. Februar 2023)17 • 4flow wurde als Representative Vendor in den "2023 Gartner® Market Guide for 4PLs" aufgenommen (Matthew Beckett, David Gonzalez, Michael Dominy, 19. September 2023)18 > Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber • Kununu Familienfreundlichste Arbeitgeber Deutschlands 2020, 2021 und 2023 4flow wurde erneut von der Arbeitgeberplattform kununu und der Medienmarke freundin als "familienfreundlichster Arbeitgeber" ausgezeichnet. Der Award ehrt die beliebtesten rund fünf Prozent der Arbeitgeber.19 • TOP-Arbeitgeber Mittelstand 2023 von FOCUS-BUSINESS FOCUS-BUSINESS hat 4flow als TOP-Arbeitgeber Mittelstand 2023 ausgezeichnet. 4flow belegt den 2. Platz in der Kategorie Verkehr, Transport und Logistik.20 > Weitere Auszeichnungen Im Rahmen der Supply Chain Excellence Awards 2023 in London wurden Mars Europe und 4flow für die Umgestaltung des Transportmanagements von Mars Europe ausgezeichnet.21 Auch sind Zertifizierungen zum Nachweis von etablierten Management- und sonstigen Systemen für die Gesellschaft von zunehmend großer Bedeutung. > 4flow wurde nach ISO 45001 rezertifiziert, ein international anerkannter Standard des aktuellen Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements. > 4flow wurde nach ISO 27001, einem international anerkannten Standard für Informationssicherheit rezertifiziert. > 4flow wurde nach dem TISAX®-Assessment (Trusted Information Security Assessment eXchange) Level 3 auditiert und erfolgreich zertifiziert. Im Jahr 2023 konnten in der Eventkommunikation wieder wichtige Veranstaltungen stattfinden; die Möglichkeit zur Teilnahme und Ausrichtung an Präsenzveranstaltungen bzw. der Teilnahme an Messen und Kongressen war zunehmend einfacher zu gestalten. So hat 4flow eigene Veranstaltungen in den 4flow-Zielregionen geplant und ausgerichtet. Als Präsenzveranstaltungen fanden beispielsweise der 4flow Logistics Day in Düsseldorf, München sowie in Shanghai statt. Zudem hat 4flow das erfolgreiche Format der Webinare erneut eingesetzt und weiterentwickelt, 2023 gab es insgesamt 12 Webinare. Des Weiteren konnten Fachthemen wie Lagerautomatisierung und Künstliche Intelligenz in der Intralogistik platziert werden. Im Bereich des Key Account Management gelang es der Gesellschaft bestehende Verträge mit für den Konzern signifikanten Kunden über das Jahr 2023 hinaus zu verlängern.. 4. Risiko- und ChancenberichtDie 4flow management GmbH ist als international tätiger 4PL-Provider einer Vielzahl von unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Diese sind unmittelbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden und können somit die Umsetzung der Unternehmensstrategie, sowie die Zielerreichung des Unternehmens beeinflussen und zu negativen, aber auch positiven Abweichungen von der dargestellten Prognose führen. Das Risikomanagement ist fester Bestandteil der wertorientierten und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensführung und liegt daher im Verantwortungsbereich des Vorstands. Es wird als Identifizierung, Bewertung und Bewältigung von Risiken verstanden und basiert im Wesentlichen auf einem klar definierten Qualitätsmanagement, Kontroll- und Steuerungsinstrumenten sowie auf einem Controlling, das durch Kennzahlen, Analysen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und mögliche Risikopotentiale zeitnah und regelmäßig informiert. Die interne Risikoberichterstattung an den Vorstand erfolgt laufend im Rahmen der Abstimmungen zum operativen Tagesgeschäft, in welches der Vorstand stark eingebunden ist. Das Risikomanagement ermöglicht neben der Bewertung und Bewältigung von Risiken auch das frühzeitige Erkennen von Möglichkeiten im Markt und deren zeitnahe Nutzung. Die wesentlichen internen und externen Risiken und Chancen werden nachfolgend erläutert. 4.1 Auftrags- und AkquisitionsrisikenFür das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% in 2023 ein minimales preisbereinigtes Wachstum der Wirtschaftsleistung in Deutschland in Höhe von 0,2 %. Dabei wird davon ausgegangen, dass für 2024 weiterhin große Unsicherheiten aufgrund des Krieges in der Ukraine sowie der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung bestehen. Dies bei rückläufiger Inflation und einem Zuwachs an realer Kaufkraft und Binnennachfrage.22 Die letzte Schätzung des IMF geht von einem Wachstum der Weltwirtschaft um 3,1% aus, dies ist unverändert zum im Jahr 2023 erzielten Wert. Das weltwirtschaftliche Umfeld wird dabei insbesondere durch geopolitische Risiken, erhöhte Leitzinsen der Zentralbanken als Mittel zur Inflationsbekämpfung, hohe Verschuldungsgrade sowie niedriges Produktivitätswachstum in Schlüsselmärkten für 4flow als risikobehaftet eingeschätzt.. 23 Die aktuelle politische und davon abgeleitet makro-ökonomische Situation birgt Risiken (allerdings auch Chancen) in Hinblick auf die Entwicklung der Logistikbranche. Grundsätzlich bietet die zumindest auf lange Sicht weiter fortschreitende Vernetzung der Weltwirtschaft positive Aussichten für den Wirtschaftsbereich Logistik. Die Kunden der 4flow management GmbH verfolgen internationale Wachstumsstrategien und sind dementsprechend vielfältigen logistischen Herausforderungen ausgesetzt. Die Komplexität der Logistiknetzwerke nimmt weiterhin stetig zu. Zugleich versuchen Unternehmen fixe Kostenstrukturen möglichst gering zu halten und streben daher variable Vergütungsmodelle mit Outsourcing-Dienstleistern an. Auch komplexe Leistungen im Bereich der Logistikplanung und -steuerung werden von vielen Unternehmen ausgegliedert.24 Nach Einschätzung der Geschäftsführung eröffnet diese Entwicklung nach wie vor Geschäftspotentiale, da die 4flow management GmbH durch die dauerhafte Übernahme der Gestaltung, Planung und Steuerung von Supply Chains diese Nachfrage der Unternehmen umfassend bedient. Die Geschäftsführung der 4flow management GmbH sieht dem Geschäftsjahr 2024 auf Grundlage der ausgeführten Entwicklungen verhalten optimistisch entgegen, sieht allerdings nicht unwesentliche und derzeit nicht vollständig abschätzbare Risiken, insbesondere aus den Auswirkungen einer möglichen tieferen Rezession in für 4flow relevanten Märkten. Der Auftragsbestand der Gesellschaft liegt zu Beginn des Jahres 2024 - wie in den Vorjahren - auf einem branchenüblichen Niveau. Die weitere Expansion der Gesellschaft ist auch von internationalen Kunden und Programmen geprägt. Dies könnte die Geschäftsentwicklung potentiell geopolitischen sowie Währungsrisiken aussetzen, denen teilweise durch die lokale Leistungserstellung in Tochtergesellschaften begegnet wird. Die Kundenstruktur der Gesellschaft könnte prinzipiell zu Risiken durch Abhängigkeiten von Branchen und Kunden führen. Der Sektor der Automobilzulieferer und Fahrzeughersteller prägt die Kundenstruktur der Gesellschaft signifikant. Weltweit haben die internationalen Automobilmärkte im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.25 Die 4flow management GmbH bietet ihre Leistungen in allen wesentlichen Automobilmärkten an. Angesichts der Signifikanz globaler Lieferketten in der Automobilindustrie werden zurzeit keine langfristig negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft resultierend aus dieser Abhängigkeit gesehen. Das etablierte Organisationsmodell der Gesellschaft unterstützt weiterhin die strukturierte Marktbearbeitung und die Gewinnung neuer Kunden und Branchen sowie die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen. Große Bedeutung kommt hier auch den vertrieblichen Aktivitäten mit weiteren konzernverbundenen Unternehmen, insbesondere im internationalen Umfeld, zu. Der Aufbau neuer Kunden sowie der Ausbau des Geschäfts bei bestehenden Kunden, vor allem hinsichtlich internationaler Programme, führen zu einer zusätzlichen Diversifizierung des Geschäfts und somit zu einer Minderung potenzieller Risiken und eröffnen weitere Marktchancen. 4.2 VergütungsrisikoAngesichts zunehmenden Wettbewerbs und wachsender Unsicherheiten des Marktumfeldes der 4flow management GmbH, können Preisrisiken grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Bei bestehenden und potenziellen Kunden ist die Tendenz beobachtbar, Leistungen sehr hoher Qualität zu geringen Preisen einkaufen zu wollen. Dies erhöht für die Gesellschaft den Druck auf das Preisniveau und beinhaltet Risiken hinsichtlich der Ertragssituation. Durch ihre Strategie der Qualitätsführerschaft und Kundenorientierung ist die Gesellschaft jedoch in der Lage, positive Preiseffekte zu realisieren und aufgrund der sehr guten Ertrags- und Liquiditätslage auch negative Preiseffekte zu bewältigen. Die Geschäftstätigkeit der 4flow management GmbH ist großenteils programmorientiert. Dementsprechend können einzelne Programme dabei durch ihre Volumina und Vertragsstrukturen jeweils eine hohe Signifikanz für die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erlangen. Ein wesentlicher Bestandteil des in der Gesellschaft angewandten Risikomanagements ist daher die Steuerung programmimmanenter Risiken. 4.3 WettbewerbsrisikoFür das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einer weiteren Intensivierung des Wettbewerbs. Die Ausweitung der Anbieter von 4PL-Serviceleistungen sowie der mögliche Aufbau entsprechender Abteilungen von verladenden Unternehmen und dem damit verbundenen Erbringen solcher Leistungen, sind hier als Ursachen zu nennen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Geschäftsführung der Gesellschaft mit einem weiterhin hohen Vertriebsaufwand, um die avisierten Auftragsvolumina zu erreichen. Auch die fortschreitende Internationalisierung soll der Gesellschaft bei der Generierung neuer Aufträge, sowohl bei Bestandskunden als auch bei Neukunden, helfen. Die Fortführung und Vertiefung von Partnerschaften, teilweise im Konzernverbund, ist neben dem Aufbau und Ausbau neu erschlossener Märkte wichtiger Bestandteil, um die Vertriebsziele der Gesellschaft zu erreichen. Der Bekanntheitsgrad der Gesellschaft soll auch im Jahr 2024 durch gezielte Marketingaktivitäten gestärkt und erweitert werden. 4.4 Personalrisiken und -chancenDer wirtschaftliche Erfolg der 4flow management GmbH ist wesentlich von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Know-how abhängig. Zur Realisierung des langfristig angestrebten nachhaltigen Wachstums ist der weitere Ausbau des Mitarbeiterstamms wesentlich. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte ist allerdings nach wie vor sehr stark und wird nach Einschätzung der Geschäftsführung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eher zunehmen. Die künftige erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft hängt daher auch davon ab, inwiefern es gelingt, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren und langfristig an die Gesellschaft oder den 4flow-Konzern zu binden. Die Unternehmensstrategie und die vorhandenen Personalinstrumente berücksichtigen solche Personalrisiken, tragen zu einer gezielten Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung sowie der Know-how-Sicherung bei. Die Unternehmenskultur und das Talentmanagement von 4flow ermöglichen hervorragende Arbeitsbedingungen und optimale Entwicklungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter. Auch die kontinuierlich wachsende Bekanntheit von 4flow und die Zusammenarbeit mit Universitäten sind bedeutende Faktoren für den nachhaltigen Ausbau des Mitarbeiterstamms. Die Rekrutierung exzellenter Mitarbeiter, die die Anforderungen der 4flow management GmbH erfüllen, bleibt jedoch eine herausfordernde Aufgabe, der die Gesellschaft im Jahr 2024 mit verstärkten Anstrengungen im Bereich des Personalmarketings begegnen wird. Zudem wird auch weiterhin wesentlich in Aus- und Weiterbildung bestehender Mitarbeiter investiert werden. Sollten Personalkapazitäten für die Bearbeitung von Aufträgen nicht zur Verfügung stehen, kann dies signifikante Auswirkungen auch auf das Jahr 2024 und darüber hinaus haben. 4.5 Finanzwirtschaftliche Risiken, Verwendung von FinanzinstrumentenZu den von der 4flow management GmbH verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft bildet die Sicherung des Unternehmenserfolgs vor finanziellen Risiken aller Art. Bei dem Management von Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zinsrisiken entstehen aus einer Veränderung des Zinsniveaus und können Finanzschulden und Geld- bzw. Wertpapieranlagen betreffen. Die Gesellschaft strebt grundsätzlich die Minimierung von Zinsrisiken mittels eines konzernweiten Cash-Management und originärer Finanzgeschäfte an, durch die eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung der Geldanlagen mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis erreicht werden kann. Zum 31.12.2023 bestanden allerdings keine zinstragenden Schulden. Finanzwirtschaftliche Risiken durch Veränderungen von Zinskursen sind zu vernachlässigen. Offene Risikopositionen bestehen derzeit nicht. Unter Kreditrisiko wird das Risiko des Zahlungsausfalls eines Kunden oder Vertragspartners verstanden, welches dazu führt, dass in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte, Finanzanlagen oder Forderungen einer Wertberichtigung unterzogen werden müssen. Demnach ist das Risiko auf den Buchwert dieser Vermögensgegenstände beschränkt. Kreditrisiken resultieren für die Gesellschaft im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, denen durch eine regelmäßige Bonitätseinschätzung der Kunden und ein effizientes Forderungsmanagement begegnet wird. Darüber hinaus bildet die Gesellschaft hierfür regelmäßig eine ausreichende Risikovorsorge. Das Risiko kann jedoch insgesamt als äußerst begrenzt angesehen werden, Anhaltspunkte für Zahlungsausfälle liegen nicht vor. Liquiditätsrisiken resultieren aus einer mangelnden Verfügbarkeit liquider Mittel zur fristgerechten Erfüllung finanzieller Verpflichtungen. Solche Risiken können sich für die Gesellschaft aus den beauftragten Programmen ergeben. Aufgrund der soliden Finanzierung ist das Liquiditätsrisiko jedoch als gering einzustufen. Die Gesellschaft realisiert regelmäßig einen hohen operativen Cash-Flow und verfügt über ungenutzte Kreditlinien. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung, die vorhandene Liquidität und die bestehenden Kreditlinien gewährleisten die jederzeitige Zahlungsfähigkeit. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Internationalisierung der Gesellschaft sind finanzwirtschaftliche Risiken durch Veränderungen von Wechselkursen nicht auszuschließen, jedoch derzeit noch unwesentlich. Die Gesellschaft prüft anlassbezogen den Abschluss von Sicherungsgeschäften, die aufgrund der Umsatzvolumina derzeit nur kurzfristig und in einem kleineren Umfang sinnvoll erscheinen. 4.6 GesamtbewertungDie Gesamtrisikolage der Gesellschaft unter Berücksichtigung möglicher Interdependenzen zwischen den Risiken und Chancen hat sich nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsführung erwartet, dass bestehende Risiken die aus den Implikationen der Corona-Pandemie resultieren, weiter abnehmen werden. Dies sollte die Auftrags- und Akquisitionsrisiken des Vorjahres reduzieren. Gleichzeitig erwartet die Geschäftsführung, dass insbesondere makro-ökonomische Risiken, die unter anderem aus einer möglichen weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Kriegs resultieren, in erheblichen Maße zur Unsicherheit in der Weltwirtschaft beitragen und insofern eine eventuell hieraus resultierende Rezession negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben können. Aus den resultierenden logistischen Komplexitäten des Konflikts erheben sich hingegen auch Chancen für zusätzliche Aufträge und erhöhte Transaktionsvolumina. In Summe erwartet die Geschäftsführung eine im Wesentlichen zum Vorjahr unveränderte Risiko- und Chancenlage. Alle bestehenden Risiken sind aber - insbesondere aufgrund der sehr guten Ertrags- und Finanzlage der vorangegangenen Wirtschaftsjahre - beherrschbar. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar. 5. PrognoseberichtDie im Prognosebericht getroffenen Aussagen sind zukunftsbezogen und beinhalten die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts bekannten Ereignisse, die nach Einschätzung der Geschäftsführung einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben können. Die tatsächliche Entwicklung kann sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Eine Prognose ist aufgrund der derzeit nach wie vor hohen Ungewissheit hinsichtlich der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs und einer sich hieraus oder aus anderen Effekten möglicherweise ergebenden Rezession in Schlüsselmärkten, in denen 4flow tätig ist, erschwert. Jedoch ist grundsätzlich zu erwarten, dass aufgrund weiter erhöhter Komplexitäten in Lieferketten das Transportaufkommen im Jahr 2024 und darüber hinaus weltweit in nahezu allen Transportarten mittelfristig weiterhin ansteigen wird. Zusätzlich werden über diverse Branchen hinweg die verbesserte Transparenz von Supply Chains, eine vorangehende Digitalisierung sowie nachhaltige Logistik bedeutende Themen im Bereich der Logistik bleiben26 und für die Gesellschaft Wachstumspotentiale darstellen. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung bei einer auch mittelfristig gesicherten Auftragssituation mit nicht unwesentlichen Wachstumschancen hieraus im Geschäftsjahr 2024 einen moderaten Anstieg der Leistungsindikatoren Umsatz, Rohertrag und operativer Cash Flow bei konstanter EBIT-Marge. In Anbetracht des derzeitigen Auftragsbestandes sowie aktueller Vertragsverhandlungen sieht die Geschäftsführung daher mittelfristig Chancen für eine stabile und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft auf hohem Niveau. Wir beobachten die weitere Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Schlüsselmärkten der Gesellschafts und könnten notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen.
Kai Althoff, Geschäftsführer Stephan Kappel, Geschäftsführer Julian Schulcz, Geschäftsführer 1 Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january-2024. 2 Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january-2024 3 Quelle: Bundesvereinigung Logistik, https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung 4 Quelle: Bundesvereinigung Logistik, https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-undbeschaeftigung 5 Quelle: Bundesvereinigung Logistik, https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung 6 Quelle: The World Bank, https://lpi.worldbank.org/international/global. 7 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024. 8 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024. 9 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 10 Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, aktivierte Eigenleistungen sowie den sonstigen Erträgen abzgl. Materialaufwendungen 11 Auf den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang wird verwiesen 12 Liquide Mittel zzgl. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 13 Auf den im Anhang abgebildeten Rückstellungsspiegel wird verwiesen. 14 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/representative-vendor-2023-gartner-market-guide-for-supply-chain-strategy-planning-and-operations-consulting.html 15 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/gartner-hype-cycletm-for-supply-chain-execution-technologies-2023.html 16 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/4flow-als-notable-vendor-im-2023-gartner-international-and-europe-context-magic-quadranttm-for-transportation-management-systems-gelistet.html 17 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/4flow-erneut-unter-den-representative-vendors-in-gartnerr-market-guide-gelistet.html 18 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/4flow-unter-den-representative-vendors-in-gartnerr-market-guide-for-4pls-gelistet.html 19 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/kununu-top-company-2023.html 20 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/4flow-erneut-zum-top-arbeitgeber-mittelstand-2023-gekuert.html l 21 https://www.4flow.de/newsbeitrag/article/supply-chain-excellence-awards-2023.html 22 Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024.html. 23 Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january-2024. 24 Quelle: DVZ, Outsourcing liegt weiter im Trend, 11/2016. 25 Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-M-rkte-im-Jahr-2023-mit-kr-ftigem-Wachstum. 26 Quelle: Bundesvereinigung Logistik: Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Erläuterungen zum Jahresabschluss III. Erläuterungen zur Bilanz IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben VI. Ergebnisverwendung • I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die 4flow management GmbH hat ihren Sitz in Deutschland, 10587 Berlin, Hallerstr. 1. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zu HRB 119008 B geführt. Die Gesellschaft ist nach den Regelungen des § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss (1) Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 bis 263 HGB für alle Kaufleute sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens von geringem Wert werden in Anlehnung an die steuerliche Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG bewertet. Zugänge zum Sachanlagevermögen bis € 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort aufwandswirksam verrechnet. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über € 250,00 und bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als € 800,00 ohne Umsatzsteuer werden aktiviert und linear abgeschrieben. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von 0,5 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestands Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre auf den Bilanzstichtag abgezinst. Die Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Arbeitszeitkonten werden mit den Forderungen aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die Bewertung der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten sind mögliche oder bestehende Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und bei denen eine Inanspruchnahme nicht wahrscheinlich ist. Sie werden in der Bilanz nicht erfasst. Die im Anhang angegebenen Verpflichtungsvolumina entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Vermögenswerte, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Guthaben auf Arbeitszeitkonten dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne werden realisiert, soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren relevanten Stichtagskurs angesetzt. Wertaufholungen erfolgen unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips. III. Erläuterungen zur Bilanz (3) Anlagevermögen ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dez 234flow management GmbH Berlin
(4) Umlaufvermögen Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden in Höhe von T€ 84 (Vorjahr: T€ 40) solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und solche, die rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstehen, in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 24) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 469 (Vorjahr: T€ 4.598) solche aus Lieferungen und Leistungen, davon T€ 5 (Vorjahr: T€ 53) gegen Gesellschafter sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 10.455 (Vorjahr: T€ 6.308), davon gegen Gesellschafter T€ 8.833 (Vorjahr: T€ 6.208). (5) Rückstellungen Erläuterung sonstige zusammengefasste Rückstellungen von nicht unerheblicher Bedeutung
(6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Ausgewiesen werden Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Arbeitszeitkonten. Die Versicherungsansprüche aus der Zeitkontenrückdeckung wurden an die Arbeitnehmer verpfändet. Den Rückdeckungsversicherungen liegen zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen zugrunde. Die Rückdeckungsversicherungen erfüllen die Definition von Deckungsvermögen und werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet.
(7) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten - nach Bilanzposten gegliedert - stellen sich zum Ende des Geschäftsjahres wie folgt dar.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten - nach Bilanzposten gegliedert - stellen sich zum Ende des Vorjahres wie folgt dar.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
(9) Honorar des Abschlussprüfers Die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer betrugen T€ 34 (Vorjahr: T€ 25) und betrafen ausschließlich die Prüfung des Einzelabschlusses. (10) Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen:
V. Sonstige Angaben (11) Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Nutzung des Fuhrparks liegen Operate-Leasing-Verträge zugrunde. Dies trägt zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei, führt zu gleichmäßigen Zahlungsabflüssen und belässt das Investitionsrisiko bei dem Leasinggeber. Die hieraus insgesamt resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Abschlussstichtag T€ 202 (Vorjahr: T€ 118), wovon T€ 105 (Vorjahr: T€ 70) innerhalb eines Jahres und T€ 97 (Vorjahr: T€ 48) innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.362 (Vorjahr: T€ 1.612), wovon T€ 362 (Vorjahr: T€ 434) innerhalb von einem Jahr und weitere T€ 1.000 (Vorjahr: T€ 1.178) innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. (12) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Kai Althoff, Diplom-Ingenieur, Berlin Stephan Kappel, Diplom-Kaufmann, Berlin Julian Schulcz, Diplom-Kaufmann (FH), Berlin Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (13) Verbundene Unternehmen/Beteiligungen
1) Umrechnungskurs zum 31.12.2023: € 1,00 entspricht HUF 382,80 2) Umrechnungskurs zum 31.12.2023: € 1,00 entspricht BRL 5,3618 3) Die Angaben betreffen den vorläufigen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023. (14) Konzernabschluss Der Jahresabschluss der 4flow management GmbH wird in den Konzernabschluss der 4flow SE, Berlin, einbezogen. VI. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen werden, eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 4.000.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag in Höhe von € 265.206,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 06.05.2024 die Geschäftsführung gez Kai Althoff gez. Stephan Kappel gez. Julian Schulcz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die 4flow management GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 4flow management GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 4flow management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Daraus hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. • Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 7. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer Jacqueline Kotynski, Wirtschaftsprüfer |
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