Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 2647
Eingetragen
30.11.1992
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung, der Vertrieb und die Entwicklung von technischen Erzeugnissen, insbesondere im Bereich der Werkstoffe Gummi, Kunststoff und Metall und deren Verbindung sowie im Bereich Arbeitsschutz und technischer Industriebedarf die Lösung qualifizierter technischer Probleme.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jochen Leyhr
seit 12.7.2021
Prokura
Ralf Adelt
seit 2.12.2016
Prokura
Roland Sudhoff
seit 3.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Roland Sudhoff
75.50%
W******* S******
24.50%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KRW GmbH
Germany
300.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

sudhoff technik GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

sudhoff technik GmbH, Ulm

Registergericht Ulm HRB 2647

AKTIVA

2023
EUR
2022
TEUR
A. Anlagevermögen 2.731.086,94 2.634
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.745,70 65
1. davon Geschäfts- oder Firmenwert 36.322,50 42
II. Sachanlagen 471.863,44 521
1. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 471.863,44 521
III. Finanzanlagen 2.190.477,80 2.048
1. davon Anteile an verbundenen Unternehmen 2.083.209,80 1.940
2. davon Beteiligungen 99.768,00 100
B. Umlaufvermögen 20.606.370,43 15.682
I. Vorräte 7.217.908,60 8.171
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.241.063,31 6.164
1. davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.099.976,70 2.470
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 503.857,10 495
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.643.541,42 852
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.176,56 42
SUMME AKTIVA 23.401.633,93 18.358

PASSIVA

2023
EUR
2022
TEUR
A. Eigenkapital 17.658.502,77 14.274
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300
1. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300
II. Bilanzgewinn 17.358.502,77 13.974
B. Rückstellungen 4.379.653,99 2.920
C. Verbindlichkeiten 1.363.477,17 1.164
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.363.477,17 1.164
1. davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.792,77 4
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 33.792,77 4
SUMME PASSIVA 23.401.633,93 18.358

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 14.823.663,48 13.281
2. Personalaufwand 7.081.486,30 7.060
a) Löhne und Gehälter 5.942.671,73 5.885
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.138.814,57 1.175
davon für Altersversorgung 43.919,38 125
3. Abschreibungen 161.952,22 146
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 161.952,22 146
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.941.232,68 2.608
Betriebsergebnis 4.638.992,28 3.467
5. Erträge aus Beteiligungen 11.744,27 12
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.249,22 31
davon aus verbundenen Unternehmen 85.970,55 18
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere UV 906,60 11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.039,64 24
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.343.773,61 990
10. Ergebnis nach Steuern 3.384.265,92 2.485
11. Jahresüberschuss 3.384.265,92 2.485

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

1. Allgemeine Angaben

1.1 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den für Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden.

1.2 Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 3 und 4 HGB sowie des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

1.3 Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Die Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert.

2.2 Die planmäßigen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG ist Gebrauch gemacht worden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben (vgl. § 253 Abs. 3 HGB).

2.3 Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 4 HGB anzusetzen war.

Die Fertigen Erzeugnisse werden mit den Einzelkosten und den notwendigen Gemeinkosten bewertet.

Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

2.4 Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. Erhaltene Anzahlungen sind ebenfalls mit dem Nennbetrag angesetzt, sie werden offen von den Vorräten abgesetzt.

2.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist wegen des allgemeinen Kreditrisikos zusätzlich eine 2,5-prozentige Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

2.6 Wertpapiere werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Wenn der Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger ist, wird auf diesen abgewertet.

2.7 Liquide Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

2.8 Aktive latente Steuern werden gemäß dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

2.9 Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen) werden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung werden mit den Aufwendungen und Erträgen der verrechneten Vermögensgegenstände im Finanzergebnis verrechnet. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G nach der modifizierten Teilwertmethode unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) - es handelt sich um die von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Zinssätze der letzten zehn Jahre für eine 15-jährige Restlaufzeit - berechnet. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der geänderten Berechnung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn, statt früher sieben Geschäftsjahren (1,74 % p.a.) ergibt, beträgt EUR 16.372,45. Darüber hinaus bestehen keine weiteren ausschüttungsgesperrten Beträge. Eine Gehalts- und Rentendynamik ist nicht berücksichtigt.

2.10 Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die erstmalige Erfassung von Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode.

2.11 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.12 Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Langfristige Posten in Fremdwährung bestehen nicht.

3. Einzelangaben zu den Positionen der Bilanz

3.1 Anlagenspiegel

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

Abkürzungen:

AfA = Abschreibungen, AHK = Anschaffungs- und Herstellungskosten

AHK 1. Januar AHK Zugänge AHK Abgänge AHK Umbuchungen AHK 31. Dezember
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 402.061,24 27.344,00 0,00 0,00 429.405,24
1. davon Geschäfts- oder Firmenwert 60.500,00 0,00 0,00 0,00 60.500,00
II. Sachanlagen 1.588.623,19 99.148,52 46.157,12 0,00 1.641.614,59
1. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.588.623,19 99.148,52 46.157,12 0,00 1.641.614,59
III. Finanzanlagen 2.047.617,52 142.860,28 0,00 0,00 2.190.477,80
1. davon Anteile an verbundenen Unternehmen 1.940.349,52 142.860,28 0,00 0,00 2.083.209,80
2. davon Beteiligungen 99.768,00 0,00 0,00 0,00 99.768,00
Gesamtsumme 4.038.301,95 269.352,80 46.157,12 0,00 4.261.497,63

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

AfA 1. Januar AfA Zugänge AfA Zuschreibungen AfA Abgänge AfA Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 336.384,30 24.275,24 0,00 0,00 0,00
1. davon Geschäfts- oder Firmenwert 18.128,00 6.049,50 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 1.067.981,23 137.676,98 0,00 35.907,06 0,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.067.981,23 137.676,98 0,00 35.907,06 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1. davon Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. davon Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.404.365,53 161.952,22 0,00 35.907,06 0,00

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

AfA 31. Dezember Buchwerte 31. Dezember Buchwerte 1. Januar
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 360.659,54 68.745,70 65.676,94
1. davon Geschäfts- oder Firmenwert 24.177,50 36.322,50 42.372,00
II. Sachanlagen 1.169.751,15 471.863,44 520.641,96
1. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.169.751,15 471.863,44 520.641,96
III. Finanzanlagen 0,00 2.190.477,80 2.047.617,52
1. davon Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.083.209,80 1.940.349,52
2. davon Beteiligungen 0,00 99.768,00 99.768,00
Gesamtsumme 1.530.410,69 2.731.086,94 2.633.936,42

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung und Laufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.465.871,94 3.465.871,94 0,00
(3.519.446,72) (3.519.446,72) (0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.099.976,70 7.099.976,70 0,00
(2.469.460,78) (2.469.460,78) (0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 675.214,67 675.214,67 0,00
(175.150,03) (175.150,03) (0,00)
Summe 11.241.063,31 11.241.063,31 0,00
(6.164.057,53) (6.164.057,53) (0,00)

Die in Klammern ausgewiesenen Beträge entsprechen den Vorjahreszahlen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von EUR 7.099.976,70 (Vorjahr: TEUR 2.469) Forderungen gegen Gesellschafter.

3.3 Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtung EUR 1.410.554,97
abzgl. Deckungsvermögen (Finanzanlagen) EUR -158.209,09
Pensionsrückstellung lt. Bilanz EUR 1.252.345,88

Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um eine Rückdeckungsversicherung. Deren beizulegender Zeitwert entspricht gleichzeitig dem bilanzierten Wert und den Anschaffungskosten (Aktivwert für die Steuerbilanz).

3.4 Sonstige Rückstellungen

Zusammensetzung:

Personalrückstellungen EUR 614.050,00
Rückstellung für ausstehende Rechnungen EUR 737.186,26
Garantierückstellungen EUR 156.000,00
Übrige Rückstellungen EUR 255.902,85
Summe EUR 1.763.139,11

3.5 Verbindlichkeitenspiegel

Zusammensetzung und Laufzeiten:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Sicherheiten
Stand 31.12.2023
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
zwischen 1 und 5 Jahren
EUR
von mehr als 5 Jahren
EUR
gesicherte Beträge
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.136.497,09 1.136.497,09 0,00 0,00 0,00
(902.660,33) (902.660,33) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 33.792,77 33.792,77 0,00 0,00 0,00
(3.741,90) (3.741,90) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 193.187,31 193.187,31 0,00 0,00 0,00
(257.328,54) (257.328,54) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 1.363.477,17 1.363.477,17 0,00 0,00 0,00
(1.163.730,77) (1.163.730,77) (0,00) (0,00) (0,00)

Die in Klammern ausgewiesenen Beträge entsprechen den Vorjahreszahlen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

5. Einzelangaben zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In Höhe von EUR 19.621,43 (Vj.: TEUR 76) sind periodenfremde Erträge enthalten, die im Wesentlichen aus Anlagenabgängen sowie der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand ergibt sich in Höhe von EUR 25.213,22 (Vj.: TEUR 26) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung. In diesen Beträgen ist der Zinsaufwand, der sich aus der Veränderung des Rechnungszinssatzes ergibt, mit enthalten.

Aus dem mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Deckungsvermögen ergab sich ein Ertrag in Höhe von EUR 2.309,58 welcher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ebenfalls in dieser Position enthalten ist.

6. Zusätzliche Angaben

6.1 Die Gesellschaft ist in gemieteten Räumen in der August-Nagel-Straße 1 in Ulm-Einsingen aufgrund eines langfristigen Mietvertrags tätig. Die Vermieterin und Eigentümerin des betriebsnotwendigen Grundstücks ist die Klaus Sudhoff GmbH & Co. KG, die sich im Eigentum derselben Gesellschafter wie die sudhoff technik GmbH befindet. Die Miete in 2023 beträgt TEUR 684 (Vj.: TEUR 684) und ist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

6.2 Die Gesellschaft ist zum 31.12.2023 an folgendem Unternehmen mit mehr als 20 % beteiligt:

Nominalkapital
EUR
Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis
EUR
sudhoff werkzeugbau GmbH, Ulm 25.000,00 100 1.934.519,72 75.461,26
OKA Kunststoffverarbeitung GmbH, Scheer *) 104.000,00 100 1.842.087,29 50.423,69

*) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

6.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.774 (Vj.: TEUR 2.070). Davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 994 (Vj.: TEUR 997) fällig.

6.4 Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 113 (Vorjahr: 111) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon

entfielen auf:

2023 Vorjahr
Vollzeitkräfte 84 89
Teilzeitkräfte 20 14
Aushilfen 9 8
Summe 113 111

6.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

6.6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

6.7 Geschäftsführer

Name Vorname Beruf
Sudhoff Klaus Kaufmann (bis 1. April 2024)
Sudhoff Roland Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)

 

Ulm (Donau), den 11. Juli 2024

sudhoff technik GmbH

Roland Sudhoff

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

sudhoff technik GmbH, Ulm

I. Grundlagen des Unternehmens

Die sudhoff technik GmbH gliedert sich in 2 Geschäftsbereiche, den Bereich Technische Produkte sowie den Bereich Arbeitsschutz.

Der Geschäftsbereich Technische Produkte ist ein bedeutender Zulieferer für Formteile und Baugruppen aus Gummi und Kunst- stoff. Ergänzt wird das Produktportfolio um standardisierte Artikel des technischen Industriebedarfs.

Zu den Kunden zählen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, zumeist aus dem Maschinenbau, der Nutzfahrzeu- gindustrie, der Medizintechnik, der weißen Ware sowie Zuliefererbetriebe und dem größeren Dienstleistungs- und Handwerks- gewerbe.

Durch den Unternehmensschwerpunkt auf technische Formteile aus Gummi und Kunststoff unterstützt sudhoff technik GmbH seine Kunden immer mehr auch durch anwendungstechnische Entwicklungsberatung hinsichtlich der Bauteilkonstruktion, dem wirtschaftlichen Verfahren und der Materialauswahl. Hierbei kommt der durch den eigenen Werkzeugbau (sudhoff werkzeugbau GmbH) vorhandenen Konstruktions- und Produktionskompetenz und der eigenen Baugruppenmontage eine entscheidende Bedeutung zur Profilierung als kompetenter Zulieferer zu.

Im Geschäftsbereich Arbeitsschutz ist sudhoff technik ein Vollsortimentsanbieter im Produktbereich persönliche Schutzausrüs- tung. Der Geschäftsbereich Arbeitsschutz bietet neben kompetenter Fachberatung ein umfangreiches Lagersortiment und ein breites Angebot an Servicedienstleistungen. Um dem Kunden die Dezentralisierung der operativen Beschaffung in diesem Produktbereich zu erleichtern und so wesentliche Prozesskosteneinsparungen zu realisieren, verfügt sudhoff arbeitsschutz über di- verse eCommerce-Tools und shop-Lösungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Folgen des russichen Angriffkrieges strahlen auch 2023 weiter auf die gesamtwirtschaftliche Lage.

Die Energgiemärkte haben sich zwar etwas beruhigt, dennoch sind die durch die gestiegenen Energiekosten ausgelösten Preissteigerungen als auch die teilweise erheblichen Lohnsteigerungen belastend für das Konjukturumfeld. Darüber hinaus sorgt die zunehmende Regulatorik als auch Bürokratisierung dazu, dass insbesondere der Mittelstand immer noch weiter belastet wird.

Dies führt zu einem immer weiteren Abflachen der konjunkturellen Dynamik in Deutschland als auch zunehmend zu einer grundsätzlichen Diskussion über die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die konjukturelle Dynamik ist sehr unterschiedlich und wird teilweise verstärkt durch Unsicherheit, die seitens der Politik gerade auch im Hinblick auf die Gestaltung der Energiewende ausgelöst wird. Beispielhaft sei hier das Baugewerbe (Thema Wärmepumpe) als auch die Automobilindustrie (e-Autos) erwähnt. Deutschland als bislang treibende Kraft im europäischen Wirtschaftsraum verliert dadurch zunehmend den Anschluss.

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Mit der Umsatz- und Auftragslage konnten wir unter den gegebenen Rahmenbedingungen zufrieden sein. Sowohl Sondereffekte im Zusammenhang mit der Pandemie als auch die Schwerpunkte der Kundenstruktur sorgten für eine Steigerung des Gesamtumsatzes, so dass das Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahr abgeschlossen werden konnte.

b) Beschaffung

Die Lage an den Rohstoffmärkten hat sich zunehmend wieder beruhigt und es lönnen Rückgänge in unterschiedlicher Aus- prägung verzeichnet werden. Allerdings zeigt sich, dass diese Rückgänge nur bedingt zu einer Reduzierung der Beschaffungskosten führen. Gerade gestiegene Personalkosten, ausgelöst durch hohe Tarifabschlüsse, als auch verstärkt durch den Fachkräftemangel führen in der Beschaffung als auch im eigenen Unternehmen zu Kostensteigerungen.

c) Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand hat sich geringfügig erhöht und die Ausbildungsquote ist mit 10 Auszubildenden unverändert geblieben.

d) Tochtergesellschaften

Die sudhoff werkzeugbau GmbH, an der die Gesellschaft sämtliche Anteile hält, konnte im Geschäftsjahr 2023 auf eine zufriedenstellende Auslastung blicken.

Für die OKA Kunststoffverarbeitung GmbH, an der die Gesellschaft seit 1.08.2022 ebenfalls sämtliche Anteile besitzt, stellte sich das Geschäftsjahr 2023 als Übergangsjahr dar. Die im laufenden Jahr bereits eingeleiteten internen Maßnahmen lassen für 2024 jedoch wieder eine zufriedenstellende Auslastung erwarten.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Das Jahresergebnis verzeichnete im Jahr 2023 einen Anstieg auf T€ 3.384 (Vorjahr: T€ 2.485). Hiervon ausgehend ist folgendermaßen auf das Betriebsergebnis überzuleiten:

2022 2023
Jahresüberschuss 2.485 3.384
Finanzergebnis -8 -89
Steuern 990 1.344
Betriebsergebnis 3.467 4.639

Der Anstieg des Betriebsergebnisses resultiert maßgeblich aus einem einmaligen Sondereffekt, der sich aus gegenläufigen Entwicklungen von lieferanten- und kundenseitigen Verpflichtungen ergeben hat. Dieser Sondereffekt wird sich im Geschäftsjahr 2024 wieder umkehren, so dass das aktuelle Ergebnis nicht isoliert betrachtet werden darf.

b) Finanzlage

Finanzierungsmaßnahmen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich und sind auch weiterhin nicht geplant.

Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 269 getätigt. Davon betreffen TEUR 143 nachträgliche Anschaffungskosten für den Erwerb der OKA Kunststoffverarbeitung GmbH. Die übrigen Anschaffungen betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung, Kraftzeuge, Mietereinbauten und Software.

Die getätigten Investitionen konnten aus dem laufenden Cashflow gedeckt werden. Kontokorrentlinien mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Der Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und Veränderungen der Pensionsrückstellungen) beträgt T€ 3.467 (Vorjahr: T€ 2.610).

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023 von T€ 18.358 auf T€ 23.402 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ergibt sich überwiegend aus um T€ 4.631 gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, um T€ 791 gestiegenen flüssigen Mitteln und um T€ 500 gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen. Demgegenüber haben sich die Vorräte um T€ 953 verringert.

Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere das Eigenkapital (+ T€ 3.384), die Steuerrückstellungen (+ T€ 779) und die sonstigen Rückstellungen (+ T€ 760).

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der höheren Bilanzsumme von 77,8 % auf 75,5 % verringert.

d) Gesamtaussage

Mit dem Geschäftsverlauf 2023, können wir zufrieden sein, insbesondere wenn man berücksichtigt, unter welchen Rahmenbedingungen die positive Umsatzentwicklung realisiert werden konnte. Eine deutlich höhere Bevorratung und ein vo- rausschauendes Agieren waren hierbei hilfreich. Die sudhoff technik GmbH blieb damit weiterhin ihrem Anspruch gerecht, selbst in einem herausfordernden Marktumfeld ihren Kunden ein stets zuverlässiger Partner zu bleiben.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Preis- und Versorgungssituation auf den internationalen Beschaffungsmärkten sehen wir nach wie vor als ein wesentliches Risiko für den weiteren Geschäftsverlauf.

Durch den Krieg in Israel wurde wieder deutlich, dass sich die Volatilität in den Beschaffungsmärkten im Kontext der international vernetzten Lieferketten weiterhin als sehr dynamisch darstellt.

Dem Fachkräftemangel versuchen wir durch eigene Ausbildung, Weiterqualifizierung als auch der Schaffung von Mitarbeiter- mehrwerten zu begegnen.

Die Zentralbanken haben die Politik des günstigen Geldes beendet, um durch steigende Zinsen der Inflation entgegenzuwirken.

Liquidität kann damit auch im Kurzfristbereich wieder verzinst angelegt werden.

Es liegen aufgrund von nur geringen Umsätzen und Einkäufen in Fremdwährung keine nennenswerten Wechselkursrisiken vor.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund des Finanzmittelbestandes und der vorhandenen Kreditlinien nicht zu befürchten. Größere Reklamationen und daraus abzuleitende Haftungsrisiken lagen auch in diesem Geschäftsjahr nicht vor. Um mögliche finanzielle Auswirkungen eingrenzen zu können, besteht ein umfassender Versicherungsschutz, der spezifisch auf die Belange unseres Unternehmens ausgerichtet ist.

Aufgrund der konjunktuell angespannten Situation haben wir unser Monitoring der Außenstände verschärft.

Chancen sehen wir nach wie vor in unserer auf Fachkompetenz ausgerichteten Marktbearbeitung. Die zunehmende Komple- xität erfordert kompetente und qualifizierte Ansprechpartner, hier sehen wir uns gut aufgestellt und können dies zur Generierung von Neukunden und Neuaufträgen erfolgreich einbringen. Die Übernahme der OKA Kunststoffverarbeitung hat hierbei wesentlich geholfen, das eigene Kompetenzprofil weiter zu verstärken. Ebenso bringen auch im Geschäftsbereich Arbeitsschutz Sortiments- und Dienstleistugserweiterungen wichtige Impulse für einen nachhaltigen Ausbau unserer Geschäftstätigkeit.

Eine Aussage über die Entwicklung des restlichen Geschäftsjahrs 2024 ist schwierig, entscheidend wird sein, wie sich nach den Sommerferien die weitere Auslastung bei unseren Kunden darstellen wird. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass das Umsatzniveau des 2. Halbjahres unter dem Niveau des 1. Halbjahres liegen wird.

IV. Prognosebericht

Während wir zu Beginn des Jahres noch durch den Branchenmix und Neuaufträge konjunkturelle Rükgänge kompensieren konnten, verzeichnen wir nunmehr einen Rückgang des Auftragseingangs im gesamten Kundensegment. Meldungen über Bedarfsmengen- reduzierungen, Kurzarbeit oder temporäre Werkschließungen in unserem Kundensegment mehren sich. Dies wird dazu führen, dass die Umsatzerlöse leicht unter dem Wert von 2023 liegen werden. Die sich hieraus ergebende Verschlechterung des Betriebsergebnisses wird noch verstärkt durch hohe Lohnabschlüsse als auch den sonstigen Kostensteigerungen.

Wir gehen daher von einem überproportionalen Rückgang des Betreibsergebnisses aus, weil diese Kostensteigerungen insbesondere in einem konjunkturell belasteten Marktumfeld nur bedingt weitergegeben werden können.

Dem entsprechend erwarten wir einen gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 deutlich sinkenden Jahresüberschuss.

 

Ulm (Donau), den 11. Juli 2024

Roland Sudhoff

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1a HGB:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die sudhoff technik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der sudhoff technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sudhoff technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

* entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

* vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

* identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

* gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

* beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

* ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

* beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

* beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

* führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 15. Juli 2024

HORNTREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Armin Geiselhart, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 23. Juli 2024 festgestellt

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.