JSKB Kürvers Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Moeller seit 20.3.2018 | Prokura |
Bernhard Ewald Hilgers seit 3.4.2014 | Prokura |
Ralph-Vinzenz Meier seit 16.8.2013 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MCPP Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019I. Erläuterungen zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft1. Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit Die Mitsubishi Chemical Holdings Corporation ("MCHC") mit Sitz in Tokio/Japan besteht aus vier operativen Kerngesellschaften: Mitsubishi Chemical Corporation ("MCC"), Mitsubishi Tanabe Pharma Corporation ("MTPC"), Life Science Institute Inc. und Taiyo Nippon Sanso Corporation. Mit einer Vielzahl von auf Chemie basierenden Produkten und Technologien bietet MCHC eine breite Produktpalette der drei Hauptsegmente - Performance Produkte, industrielle Materialien und Gesundheitsprodukte - über ihre vier operativen Gesellschaften an. Mit dem Slogan "KAITEKI Value for Tomorrow" leistet MCHC mit ihren Konzerngesellschaften einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Lebensqualität der Menschen, der Gesellschaft und des Planeten Erde. Der Beitrag zum "KAITEKI Value for Tomorrow" ergibt sich aus den drei Dimensionen Innovation, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit an denen sich sämtliche Aktivitäten orientieren. Als eines der weltweit größten Chemieunternehmen ist MCHC Hersteller und Lieferant von mehr als 5.000 Produkten, die von Rohstoffen über Kunststoffe bis hin zu Geräten und diversen Produkten für Endverbraucher reichen. Im Dezember 2015 hat die MCHC unter der Bezeichnung "APTSIS 20" einen konzernweit geltenden mittelfristigen Managementplan für die Geschäftsjahre von 2016 bis 2020 verkündet. Seit dem Geschäftsjahr 2016 ist dieser gültig. Die MCC ist untergliedert in 10 Geschäftsbereiche. Der Geschäftsbereich "Advanced Polymers" (übersetzt: fortschrittliche Polymere) ist untergliedert in die drei Abteilungen "Performance Polymer Department" ("PPD"), "Engineering Plastics Department" und "Sustainable Resources Department" ("SRD"). PPD beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Kunststoff-Compounds, um das strategische Ziel zu verwirklichen, "einen weltweiten Anbieter von hochwertigen Compounds für unsere Kunden" darzustellen. Zur Umsetzung dieser Vision hat die MCC u.a. die europäische Firmenzentrale, die Mitsubishi Chemical Performance Polymers Europe B.V. ("MCPP Europe"), mit Sitz in Rijswijk / Niederlande, als 100 %ige Tochtergesellschaft der MCC gegründet, deren Tochtergesellschaft wiederum die MCPP Germany GmbH ist. 2. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung und deren Vorhersagen haben sich nach aktuellen Einschätzungen aus April 2019 über alle Regionen hinweg leicht verschlechtert. Das globale Wachstum des Welt-Bruttoinlandsprodukts ("BIP") wird sich aufgrund einer zu erwartenden Fortsetzung der im zweiten Halbjahr 2018 festgestellten Abschwächung der Dynamik im Jahr 2019 voraussichtlich leicht verlangsamen. Im Januar 2018 wurde noch ein globales Wachstum, überwiegend aufgrund einer Fortsetzung der starken Dynamik aus dem Jahr 2017, von 3,9 % für die Jahre 2018 und 2019 erwartet. Das globale Wachstum 2018 beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf 3,6 %; im Vergleich zu 2018 wird in 2019 ein Rückgang auf 3,3 % erwartet. Für das Jahr 2020 wird im Vergleich zu 2019 ein leichter Anstieg auf 3,6 % erwartet. Im Wesentlichen ist für den leichten Rückgang der Prognosen die Abschwächung des globalen Wachstums verantwortlich. Dies wird vor allem mit Zolleinführungen beziehungsweise -erhöhungen von den USA und von China begründet. Diese Prognosen sind vor allem aufgrund des weiterhin ungewissen Ausgangs der BREXIT-Verhandlungen mit Unwägbarkeiten behaftet. Ohne Sonderabkommen könnten sich im Handel mit der Europäischen Union beispielsweise weitere Handelsspannungen ergeben, die zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage führen könnten. Ein stärkerer Rückgang des Wachstums in China könnte ein weiteres Risiko für das globale Wachstum darstellen. Die globalen Finanzierungsbedingungen haben sich verschärft. Es wird erwartet, dass die Zinswende in Europa weiterhin ausbleibt, die Zinsen im Jahr 2020 aber nicht mehr im negativen Bereich sein werden. In Japan werden sich die Nullzinsen voraussichtlich ebenfalls bis ins Jahr 2020 stabil halten. Lediglich für die USA wird ein stetiges Zinswachstum auf nahezu 4 % im Jahr 2020 erwartet. Ein weiteres Risiko für die zukünftige Entwicklung ist das hohe Verschuldungsniveau der privaten und öffentlichen Haushalte. Für die Eurozone wird für das Jahr 2018 ein Wachstum des BIP (Bruttoinlandsprodukt) von 1,8 % geschätzt. Die Prognosen für die Jahre 2019 und 2020 sind hier mit 1,3 % für das Jahr 2019 und 1,5 % für das Jahr 2020 rückläufig. Für Deutschland wird das Wachstum des BIP für das Jahr 2018 auf 1,5 % prognostiziert. Die Prognosen sind auch hier mit 0,8 % für das Jahr 2019 und 1,4 % für das Jahr 2020 rückläufig. Die Prognosen berücksichtigen vor allem die negativen Einflüsse eines schwachen privaten Konsums, aus der Verabschiedung der neuen Emissionsnormen für Kraftfahrzeuge und einer damit einhergehenden Schwächung der industriellen Produktion sowie des Rückgangs der Auslandsnachfrage. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wurde für das Jahr 2018 ein Wachstum von 4,5 % erwartet. Im Vergleich dazu wird für das Jahr 2019 ein leichter Rückgang auf 4,4 % und für das Jahr 2020 ein leichter Anstieg auf 4,8 % prognostiziert. Seit August 2018 zeigen sich die Ölpreise volatil. Dies ergab sich vor allem durch Versorgungseinflüsse, die US-Richtlinie bezüglich iranischer Ölexporte und Befürchtungen vor einer Abschwächung der globalen Nachfrage. Der Ölpreis pro Barrel betrug Anfang Januar 2019 rund USD 55 und Anfang Mai 2019 knapp über USD 70. Dennoch gehen die Märkte davon aus, dass sich das Preisniveau durchschnittlich bei USD 54 bis USD 55 für die Jahre 2019 und 2020 halten wird. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2019, 21. Januar 2019; IMF World Economic Outlook April 2019, 28. März 2019) Die Herausforderungen in der Automobilindustrie liegen in der Forderung nach Einhaltung der CO 2 Grenzwerte und unter anderem in der Elektromobilität. Wirtschaftliche Unsicherheiten in einigen europäischen Ländern - insbesondere bedingt durch den Brexit - führen seit Jahresbeginn zu einer schwächeren Nachfrage und wirken sich vor allem auf die Pkw-Inlandsproduktion aus: Die deutschen Pkw-Hersteller haben im April 2019 15 % weniger Fahrzeuge hergestellt. Seit Januar 2019 zeigte sich ein Rückgang der Fertigung um insgesamt 12 %. Die Auslieferungszahlen sind mit - 23 % stark rückläufig und es wurden 14 % weniger Fahrzeuge exportiert. (Quelle:VDA - Verband der Automobilindustriee.V. (www.vda.de), Pressemitteilung vom 3. Mai 2019) 3. Marktentwicklung und Wettbewerb Die MCPP Germany agiert im Verbund mit ihren Europäischen Schwestergesellschaften auf dem Europäischen Markt. MCPP Germany ist hauptsächlich in der Herstellung und im Vertrieb von Performance Polymeren tätig und bedient die Automobil- und Konsumgüterindustrie. MCPP Germany konnte die Position in diesen beiden Märkten stärken und das Umsatzvolumen sowie die Profitabilität weiter steigern. Die Herstellung ist an Dritte und verbundene Unternehmen ausgelagert. Bei der Beschaffung werden die meisten Rohstoffe und Vorprodukte von Drittanbietern bezogen. Ein kleiner Teil der Beschaffung stammt aus der Gruppe. II. Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage1. Ertragslage im Geschäftsjahr vom 1. April 201 8 bis 31. März 201 9 Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zu-/abzüglich Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand) beläuft sich auf € 11,5 Mio nach € 8,6 Mio im Vorjahr. Die Steigerung des Rohergebnisses ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen (+ € 1,9 Mio) und darüber hinaus auf preisinduzierte Umsatzsteigerungen zurückzuführen. Die Personalaufwendungen von € 3,9 Mio betreffen mit € 3,4 Mio Löhne und Gehälter (Vorjahr € 3,0 Mio bzw. € 2,6 Mio) sowie mit € 0,5 Mio soziale Abgaben (Vorjahr € 0,3 Mio). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 4,5 Mio (Vorjahr € 3,7 Mio) betreffen u.a. Ausgangsfrachten von € 0,8 Mio (Vorjahr € 0,8 Mio) und Aufwendungen für Konzerndienstleistungen (service fees und royalties) von € 1,8 Mio (Vorjahr € 1,3 Mio). Nach Abzug des Zinsaufwands und der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (€ 1,0 Mio; Vorjahr € 0,6 Mio) wurde ein positives Ergebnis nach Steuern von € 2,1 Mio erzielt (Vorjahr € 1,2 Mio). Es wird ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.094 (Vorjahr T€ 1.233) ausgewiesen. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren stuft die Geschäftsführung das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis ein. Das Rohergebnis für das Geschäftsjahr 2018/19 wurde um T€ 2.954 oder 34,4 % auf T€ 11.533 gesteigert. Hauptanteil hieran hat der Anstieg der Vergütungen von konzerninternen Dienstleistungen und der preisinduzierte Umsatzanstieg. Vergleich des Ausblicks aus dem Lagebericht 2017/18 mit den tatsächlich erreichten Kennzahlen im Geschäftsjahr 201 8/19 Im Vorjahr wurde eine Steigerung des Rohergebnisses um ca. € 1,0 Mio (Bandbreite +/- 10%) erwartet. Das Rohergebnis wurde tatsächlich um € 3,0 Mio gesteigert. Dies ist vor allem auf die konzerninternen Dienstleistungen und auf Preissteigerungen zurückzuführen. Es wurde ein Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2018/19 von ca. € 1,6 Mio budgetiert. Tatsächlich wurde ein Jahresüberschuss von € 2,1 Mio erwirtschaftet. Neben den oben genannten Effekten sind hier über dem Budget liegende sonstige betriebliche Aufwendungen und Personalaufwendungen anzuführen. 2. Vermögens- und Finanzlage zum 31. März 201 9 Die Bilanzsumme beläuft sich auf € 17,6 Mio (Vorjahr € 12,7 Mio) und entfällt mit € 8,7 Mio (Vorjahr € 6,9 Mio) und damit zu 49,2 % (Vorjahr 54,1 %) auf Vorratsbestände. Den Lieferforderungen von € 6,0 Mio (Vorjahr € 4,9 Mio) stehen Lieferverbindlichkeiten von € 2,7 Mio (Vorjahr € 1,7 Mio) gegenüber. Der Finanzmittelbestand beläuft sich auf € 0,6 Mio bzw. 3,5 % des Bilanzvolumens (Vorjahr € 0,2 Mio oder 1,5 %). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 20,3 % (Vorjahr 18,1 %). Der Anstieg des Eigenkapitals ist auf den Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres von € 2,1 Mio zurückzuführen, welcher die Ausschüttung an den Gesellschafter von € 0,8 Mio innerhalb des Geschäftsjahres 2018/19 überkompensiert. 3. Liquiditätslage im Berichtsjahr Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Finanzmittelbestand auf € 0,6 Mio (Vorjahr € 0,2 Mio). Darüber hinaus stehen kurzfristigen Konzernforderungen von € 1,9 Mio (Vorjahr € 0,4 Mio) kurzfristige Konzernverbindlichkeiten von € 9,3 Mio (Vorjahr € 7,5 Mio) gegenüber, davon € 6,4 Mio aus Cashpool-Darlehen (Vorjahr € 6,1 Mio). Die MCPP Germany steuert die Liquidität über einen Cashpool der Muttergesellschaft MCPP Europe. 4 . Investitionen Im Berichtszeitraum wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt. 5 . Beschaffung Rohstoffe und Vorprodukte werden überwiegend von externen Lieferanten bezogen, ein Teil wird innerhalb des Konzerns von MCC Japan oder den europäischen Schwestergesellschaften MCPP France SAS, Tiffauges / France, MCPP Belgium BVBA, Hasselt / Belgium und MCPP Polen Sp. z.o.o, Sochaczew / Poland. bezogen. Für alle Beschaffungen verhandelt MCPP Deutschland die Preise und Konditionen zusammen mit den globalen und europäischen Konzerngesellschaften. 6 . Mitarbeiter Am Ende des Geschäftsjahres 2018/19 beläuft sich die Anzahl der bei MCPP Germany GmbH beschäftigten Mitarbeiter auf 41 (Vorjahr 32) ohne Geschäftsführer. Die Vergütung der festangestellten Mitarbeiter erfolgt auf Grundlage individueller Arbeitsverträge und wird einmal jährlich überprüft. Grundsätzlich beinhaltet die Vergütung auch einzelne leistungsabhängige Komponenten, die sich nach der jeweiligen Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter richten. Die Qualifikation unserer Beschäftigten ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gesellschaft. MCPP Germany gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Qualifikation durch interne Schulungen und / oder die Teilnahme an Seminaren und Workshops zu fördern. 7 . Forschungs- und Entwicklungstätigkeit Die Forschung und Entwicklung eigener Produkte wird von der MCC und / oder von den europäischen Schwesterfirmen MCPP France und MCPP Belgium durchgeführt. 8. Umwelt- , Gesundheits- und Arbeitsschutz Die MCC hat hohe weltweite Normen im Hinblick auf Umweltschutz und Gesundheits-/ Arbeitsschutz der Mitarbeiter innerhalb des MCC-Konzerns aufgestellt. Diese Standards sind auch bei der MCPP Germany implementiert. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Risikomanagementsystem Gemäß einem strengen internen Kontrollsystem im MCC-Konzern unterhält MCPP Germany ein sorgfältig ausgearbeitetes Qualitätsmanagementsystem. Alle Störfälle und Ansprüche, die unsere Produkte betreffen, werden gemäß der jeweils im Lande geltenden Gesetzgebung dem MCC-Konzern Verantwortungsbereich mitgeteilt, dort analysiert und dokumentiert. So ist MCPP Germany in der Lage, gegebenenfalls rasch Gegenmaßnahmen durchzuführen und / oder die Kunden unverzüglich über Risiken beim Umgang mit unseren Produkten zu informieren. Die MCPP Germany ist in das konzernweite Berichtswesen des MCC-Konzerns eingebunden. In diesem Zusammenhang werden zu Beginn des Geschäftsjahres Budgets und Geschäftsplanungen erstellt; im weiteren Jahresverlauf erfolgen monatliche Berichterstattungen im Konzern. Unser auf SAP und spezielle Software gestütztes internes Rechnungswesen und Controlling wird kontinuierlich weiterentwickelt und erfüllt die Anforderungen des Konzernrechnungswesens. Die Funktion der Buchhaltung wird von der Mitsubishi Chemical Europe GmbH ("MCE") wahrgenommen, einer 100 %igen Tochtergesellschaft der MCC, die ihren Standort ebenfalls in Düsseldorf hat. Bei MCPP Germany sind Prozessstandards nach ISO 9001 erstellt und zertifiziert, nach denen die Prozesse für die meisten bestehenden Bereiche erfasst, analysiert, dokumentiert und optimiert werden. Empfohlene Änderungen und Kontrollen sind, soweit erforderlich, ebenfalls implementiert. Die Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen werden in die Implementierung der Prozesse einbezogen. Die Verantwortung für die einzelnen Prozesse liegt dabei bei den einzelnen Führungsebenen. Die nachfolgend dargestellten und erläuterten Chancen und Risiken sind nach abnehmender Bedeutung aufgeführt. 2. Chancen der künftigen Entwicklung Die MCPP Germany hat offiziell eine Geschäftsplanung bis 2018/19 vorgelegt. Darüber hinaus gibt es eine mittelfristige Planung auf Basis der Europäischen Gesellschaften der MCPP. Als Hauptaufgaben gelten der Ausbau des Marktanteils in Europa und die Steigerung der Ertragslage. - Performance Polymer ("PPD") In diesem Bereich entwickelten sich Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 gut. Aufgrund der schwierigen Lage in der Automobilindustrie die noch anhalten wird, rechnen wir mit einem Rückgang in diesem Bereich im Geschäftsjahr 2019/20. - Polypropylen Produkte Die MCPP Germany produziert und vermarket hier Produkte, die von der Japan Polypropylen Corporation ("JPP") entwickelt werden. Die JPP ist eine MCC-Konzerngesellschaft. Das Geschäft behauptet sich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld mit leicht rückläufigem Volumen. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird in diesem Geschäftsbereich ebenfalls ein leichter Rückgang erwartet. - "Sustainable Resources" ("SRD") Biopolymere Die MCPP Germany vermarket Produkte, die von der MCC entwickelt und produziert werden. Das Umsatzvolumen von biobasierten und biologisch abbaubaren Biopolymeren stieg an und für das Geschäftsjahr 2019/20 werden weitere Wachstumsraten erwartet. Die Änderung der Gesetzgebung in Europa und ein wachsendes Verbraucherbewusstsein für Verpackungen sind die Treiber für das zukünftige Wachstum. 3. Risiken der künftigen Entwicklung Nachfolgend werden die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt: - Finanzielles Risiko Sollten bei Anwendung unserer Produkte unerwartete, schwere Mängel oder technische bzw. qualitative Probleme auftreten, liegt bei MCPP Germany ein Rückrufplan vor. Eine solche Maßnahme könnte je nach Umfang große Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufweisen. Um ein solches Risiko zu vermeiden, prüfen wir unsere Produkte nach festgelegten und mit den Kunden vereinbarten Standards. Zur Minimierung dieses Risikos besteht eine Produkthaftpflichtversicherung. - Marktrisiko Die Marktbedingungen, geprägt von den nach wie vor vorhandenen Unsicherheiten auf den globalen Finanzmärkten und konjunkturellen Zyklen, könnten sich auf die Entwicklung der Umsätze und der Profitabilität sowie des operativen Ergebnisses und der Cashflows auswirken. Das Marktrisiko wird als bedeutsames Risiko eingeschätzt. Wir beobachten die Entwicklungen aktiv, um in angemessener Zeit zum Beispiel durch Reduzierung der Einkaufsmengen, durch Kapazitätsanpassungen oder generelle Kosteneinsparungen reagieren zu können. - Forderungsausfallrisiko Das Forderungsausfallrisiko wird weitestgehend durch Warenkreditversicherungen abgesichert, die sich jedoch nicht auf verbundene Gesellschaften innerhalb der Unternehmensgruppe erstrecken. Im Berichtszeitraum wurde ein Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Kunden eröffnet. Daher ist die Forderung von T€ 42 bisher uneinbringlich und es wurde eine angemessene Einzelwertberichtigung in Höhe des Selbstbehaltes (10 %) gebildet. Darüber hinaus zahlen die meisten Kunden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Außerdem überprüfen wir regelmäßig die Kreditwürdigkeit unserer Kunden; daher ist das Forderungsausfallrisiko weiterhin von geringerer Bedeutung. - Fremdwährungsrisiko Fremdwährungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da Transaktionen überwiegend in Euro abgewickelt werden. Der Saldo aus Währungskurseffekten beträgt T€ 41 Verlust, nach T€ 29 Verlust im Vorjahr. - IT-Risiken Die wachsende Vernetzung der Informationssysteme und die Forderung nach deren permanenter Verfügbarkeit stellen immer höhere Ansprüche an die eingesetzte Informationstechnologie und die IT-Infrastruktur. Mit dem Einsatz moderner Hard- und Software sowie der stetigen technologischen Erneuerung unserer IT-Infrastruktur begegnen wir möglichen Risiken und gewährleisten die Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Systeme. Die Auslagerung des ERP Systems auf das regionale IT-Center der Mitsubishi Gruppe trägt dazu bei Synergien zu nutzen und die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Dem steigenden Risiko von Cyberkriminalität begegnen wir mit regelmäßigen Updates unserer Sicherheitssoftware und Firewalls sowie mit Schulungen unserer Mitarbeiter. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. IV. PrognoseberichtDurch die Einbindung in die MCPP Europe und die Kooperation mit den Schwesterfirmen in Frankreich, Belgien, Polen und Niederlande rechnen wir mit Synergien für die kommenden Geschäftsjahre. Für das kommende Geschäftsjahr 2019/20 rechnen wir aufgrund der derzeit schwierigen Lage in der Automobilindustrie mit einem leichten Rückgang unseres Absatzes. Darüber hinaus versuchen wir, durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte das Geschäft mit unseren bestehenden Kunden auszubauen. Basierend auf der vorliegenden Unternehmensplanung wird im kommenden Geschäftsjahr 2019/20 ein Rückgang des Rohergebnisses um rund € 1,9 Mio (Bandbreite +/- 10 %), überwiegend aufgrund der derzeitig schwierigen Lage in der Automobilindustrie, erwartet. Insgesamt gehen wir von einem korrespondierenden Rückgang des Jahresüberschusses auf circa € 1,3 Mio aus.
Düsseldorf, den 31. Mai 2019 MCPP Germany GmbH Die Geschäftsführung Ralph Vinzenz Meier Bilanz zum 31. März 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2018 bis 31. März 2019
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019I. Allgemeine AngabenDie MCPP Germany GmbH (nachfolgend "MCPP") hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (Registernummer HR B 70864). Die MCPP ist zum Bilanzstichtag 31. März 2019 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 288 Abs. 2, 276 Satz 1 HGB in Anspruch. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 250; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über Nutzungsdauern zwischen drei und dreizehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu je € 800 werden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Aus Vorjahren existieren für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten mehr als € 150 (damalige Grenze) und bis zu € 1.000 betrugen jährliche Sammelposten die über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst werden. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Beschaffungs- und/oder Absatzpreisen ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Absatzpreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der zu Anschaffungskosten bewerteten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittsverfahrens. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für bestehende Einzelrisiken werden entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und vollständig eingezahlt. Die Steuer- und sonstigenRückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und tragen den erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 4. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 5. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 29. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter betreffen ausschließlich Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Auf Grundlage des Gesellschafterbeschlusses vom 19. März 2019 wurde eine Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 800 vorgenommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen sowie personalbezogene Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter resultieren ausschließlich aus dem Cashpooling (T€ 6.421; Vorjahr T€ 6.126), also aus dem Finanzverkehr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 2.889; Vorjahr T€ 1.412). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 170 (Vorjahr T€ 359). Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge (Bestandteil des Rohergebnisses) Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Fremdwährungsgewinne von T€ 27 (Vorjahr T€ 85). Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen mit T€ 109 (Vorjahr T€ 33) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 1.831 Service Fees und Royalties (Vorjahr T€ 1.318), T€ 845 Ausgangsfrachten (Vorjahr T€ 812) und T€ 68 (Vorjahr T€ 114) Fremdwährungsverluste. V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Die Vereinbarungen bestehen mit verbundenen Unternehmen und betreffen Gebäudemieten und diverse Dienstleistungen einschließlich IT-Dienstleistungen. Die Vorteile liegen in der kurzen Laufzeit und somit hohen Flexibilität dieser Dienstleistungsverträge; Risiken sind hingegen in der bestehenden Abhängigkeit zur erbringenden Gesellschaft zu sehen. Der Leasing-Vertrag besteht für ein Kraftfahrzeug und stellt einen Operating-Lease Vertrag dar, so dass keine Bilanzierung erfolgt. Der Vorteil liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb; Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben. Haftungsverhältnisse Zum 31. März 2019 bestehen gegenüber einem Kreditinstitut Bürgschaftsverpflichtungen von insgesamt T€ 19 für Mietkautionen, die für Wohnungen japanischer Mitarbeiter ausgereicht sind. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2018/19 waren durchschnittlich 39 Angestellte (Vorjahr 30) bei der Gesellschaft beschäftigt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf den Jahresabschluss der MCPP für das Geschäftsjahr 2018/19 hätten auswirken können, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2018/19:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Ergebnisverwendung Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018/19 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der MCPP Germany GmbH, Düsseldorf, wird in den Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Corporation, Tokyo / Japan, (kleinster Konsolidierungskreis) und der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation, Tokyo / Japan, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation ist am Sitz dieser erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E00808 veröffentlicht.
Düsseldorf, den 31. Mai 2019 MCPP Germany GmbH Die Geschäftsführung Ralph Vinzenz Meier Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum vom 1. April 2018 bis 31. März 2019
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MCPP Germany GmbH, DüsseldorfPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MCPP Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MCPP Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. Mai 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Frank Pattusch, Wirtschaftsprüfer ppa. Peter Wasserfuhr, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.03.2019 wurde am 09.07.2019 festgestellt. |
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