CVS Ingenieurgesellschaft mbH
Otto-Lilienthal-Straße 10, 28199 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Drawert seit 23.6.2026 | Geschäftsführer |
Jens Mähr seit 20.7.2005 | Geschäftsführer |
Hans-Joachim Drawert seit 20.7.2005 | Geschäftsführer |
Robert Lüers seit 20.7.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CVS Ingenieurgesellschaft mbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der CVS Ingenieurgesellschaft mbH1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die ERP-Software-Branche in Deutschland befindet sich weiterhin im Wachstum, angetrieben durch die fortschreitende Digitalisierung und die steigende Nachfrage nach integrierten Unternehmenslösungen. Ein zentraler Trend ist die verstärkte Nutzung von Cloud-basierten ERP-Systemen. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle, da sie flexible Skalierbarkeit, reduzierte IT-Kosten und verbesserte Zugänglichkeit bieten. Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) werden zunehmend in ERP-Systeme integriert, um Geschäftsprozesse zu automatisieren und datengestützte Entscheidungen zu verbessern. Diese Technologien ermöglichen fortschrittliche Analysen, vorausschauende Wartung und personalisierte Benutzererfahrungen. Zudem gewinnen modulare und benutzerfreundliche ERP-Lösungen an Bedeutung, die es Unternehmen erlauben, spezifische Module je nach Bedarf zu implementieren. Datenschutz und IT-Sicherheit sind zentrale Anliegen in der Branche. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist für ERP-Anbieter und deren Kunden von höchster Priorität. Anbieter investieren verstärkt in Sicherheitsmaßnahmen, um Datenverluste und Cyberangriffe zu verhindern und das Vertrauen der Kunden zu stärken. Trotz des Wachstums und der Innovationen stehen ERP-Anbieter vor Herausforderungen wie der Komplexität der Implementierung und der Anpassung der Systeme an spezifische Geschäftsanforderungen. Fachkräftemangel im IT-Bereich erschwert zudem die Entwicklung und Wartung von ERP-Systemen. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Unternehmen konnte als Hersteller von ERP-Software eine Umsatzsteigerung von 1,3 % verzeichnen. Mit dieser Entwicklung zeigt sich die Geschäftsführung zufrieden. Besonders erfreulich war das Wachstum beim Lizenzumsatz, das um 4,62 % zunahm, sowie das Volumen im Software-Service, das um 7,98 % stieg. Hierbei konnten neue Kunden gewonnen und bestehende Kundenbeziehungen weiter ausgebaut werden. Auch die Erweiterung der Produktpalette im Bereich der Datensicherheit trug zum Unternehmenswachstum bei. Das Unternehmen blickt zuversichtlich in die Zukunft und plant, seine Marktposition weiter zu festigen. Dank der steigenden Einnahmen aus Serviceverträgen ist das Unternehmen gut aufgestellt, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. 1.3. Personal / Sozialbereich / Nachhaltigkeit / Umweltschutz Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten wir durchschnittlich 138 Mitarbeiter, davon 94 im Innendienst und 44 im Außendienst (Vorjahr: 138 Mitarbeiter, davon 93 im Innendienst und 45 im Außendienst). Dieses Jahr konnten wir einige talentierte Fachkräfte gewinnen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einen wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet haben. Zudem nahmen wir am Förderprojekt "Women in Tech" teil, das die stärkere Integration von Frauen in IT-Berufe und in unser Unternehmen fördert. In diesem Rahmen wurden auch verschiedene Marketinginitiativen gestartet und umgesetzt. Neben den bereits etablierten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung haben wir 2023 neue Veranstaltungen ins Leben gerufen. Ein Beispiel hierfür ist eine Plattform für den aktiven Austausch unter neuen Eltern innerhalb der Organisation und zusätzliche Unterstützung durch das Unternehmen. Anregungen aus der letzten Mitarbeiterbefragung wurden ebenfalls umgesetzt. Dazu gehört die Einführung gemeinsamer Zielvereinbarungen mit den Abteilungen und organisatorische Umstrukturierungen in einzelnen Bereichen, um langfristig die Mitbestimmung und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu stärken. Wie in den Jahren zuvor engagierte sich unser Unternehmen auch 2023 wieder sozial. Spenden gingen an soziale Projekte wie Trauerland, Bremer Klinikclowns, Aktion Hilfe für Kinder e.V., Bremer Suppenengel e.V. und Fruchtalarm. Die Mitarbeitenden wurden aktiv aufgefordert, Organisationen vorzuschlagen und anschließend abzustimmen. Wir sind stolz darauf, diese Organisationen zu unterstützen und einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung bleibt Nachhaltigkeit für die Unternehmensleitung weiterhin von großer Bedeutung. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir die E-Mobilität bei CVS weiter vorangetrieben und nachhaltige Give-Aways für unsere Kunden und Mitarbeiter eingeführt. 1.4. Investitionen Im Jahr 2023 hat das Unternehmen Investitionen von über 80TEuro in EDV-Hardware und Software getätigt, um zusammen mit eigener Entwicklungsarbeit die Geschäftsprozesse zu optimieren und unseren Kunden noch besseren Service zu bieten. Darunter fallen neue hauseigene Server und die dazugehörigen Wartungsverträge, Datensicherungssoftware und Betriebssysteme. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Softwareportfolios hat einen großen Teil unserer internen Investitionen in Anspruch genommen. Dazu zählt die Weiterentwicklung unserer ALPHAPLAN-Software und des eigenen ALPHAPLAN-Webshops, um den wachsenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Verschiedene Änderungen haben das Einkaufserlebnis unserer Kunden verbessert und eine nahtlose Integration mit anderen Systemen ermöglicht. Diese Investitionen helfen uns, die Software benutzerfreundlicher und leistungsfähiger zu gestalten. Zudem haben wir die internen und externen Schnittstellen zum bereits stark integrierten Diamant-Rechnungswesen und zum Internetshop Shopware über unseren Shopware-Connector erweitert und verbessert. Schließlich haben wir weiter ins Projektgeschäft investiert, um die Effizienz unserer Prozesse zu verbessern und sicherzustellen, dass wir Projekte erfolgreich und termingerecht abschließen können. In einer Pilotphase wurde eine Software für ein integratives Projektmanagement getestet. Durch diese digitale Unterstützung konnten wir unsere Arbeitsabläufe weiter optimieren, um langfristig die Kundenzufriedenheit und interne Kommunikation zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass diese Investitionen uns dabei unterstützen werden, auch künftig erfolgreich zu sein und unseren Kunden einen noch besseren Service zu bieten. Für die Beschaffung von EDV-Hard- und Software kann das Unternehmen auf ein Netzwerk langjähriger Partnerunternehmen zurückgreifen, die einen zeitnahen Service ermöglichen. Mit diesen Partnern wurden wesentliche Verträge für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens, insbesondere im Softwarebereich, abgeschlossen. 1.5. Forschung und Entwicklung Als Hersteller des im Markt stark etablierten ERP-Systems ALPHAPLAN, das speziell für den Mittelstand entwickelt wurde, beschäftigt unser Unternehmen zahlreiche Mitarbeitende, die im Rahmen interner Forschungsprojekte neue Möglichkeiten für die Kunden und interne Nutzung untersuchen. Dabei werden Kundenwünsche mit einbezogen, um die die Weiterentwicklung und Modernisierung des Systems voranzutreiben. Diese nicht aktivierten Investitionen sind entscheidend für die fortlaufende Verbesserung und somit für die Sicherung unseres Geschäftsmodells. Durch Wettbewerbsanalysen identifizieren wir notwendige neue Funktionen. Die finanzielle Grundlage für unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind die von unseren Kunden gezahlten Lizenzgebühren für die Nutzung des ERP-Systems. Eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung ist in der Ressourcenplanung aller an der Software tätigen Mitarbeitenden einkalkuliert. 2. Darstellung der Ertrags- und Vermögenslage Die Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2023 entwickelt sich wie folgt: Das Jahr 2023 verzeichnete einen steigenden Umsatz um 180 T€ oder 1,3 %. Für 2024 sind bereits neue Aufträge im Auftragsbestand zu verzeichnen. Dies bestätigt uns einen weiterhin zufriedenen Kundenstamm und Vertrauen in die Produkt- und Dienstleistungsangebote aus unserem Unternehmen. Die Erträge 2023 sind insgesamt um 200T€ gestiegen, jedoch sind auch die Aufwendungen insgesamt um 145 TEuro, wenn auch geringer, gestiegen. Den größten Anteil an den Aufwandsteigerungen nehmen gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen ein. Diese sind um 12% oder 378T€ gestiegen. Der Materialaufwand ist im Jahr 2023 um 11% gesunken oder 273TEuro. Das EBIT (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt in 2023 336,6TEuro. Aufgrund der Kostensteigerungen im Jahr 2023 liegt das Jahresergebnis 2023 um 54,4TEuro über Vorjahresniveau. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 stellt sich wie folgt dar: Die Eigenkapitalquote ist von 60 % am 31.12.2022 auf 64,4 % zum 31.12. 2023 gestiegen. Die Höhe der Eigenkapitalquote sorgt dafür, dass unser Unternehmen finanziell stabil und solide aufgestellt ist und wir in der Lage sind, unsere Geschäftsaktivitäten auf lange Sicht fortzusetzen. Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Ertrags- und Vermögenslage zu optimieren und unser Unternehmen erfolgreich zu führen. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 und der Lage der Gesellschaft am 31.12.2023 zufrieden. 3. Voraussichtliche Entwicklung/Prognosebericht Aufgrund jahrelanger Erfahrung der Geschäftsführer der Gesellschaft gehen diese davon aus, dass für den Fall, dass für 2024 keine weiteren, bisher nicht absehbaren, signifikanten Aufwandssteigerungen und Lieferschwierigkeiten zu verzeichnen sind und keine signifikanten Einschränkungen seitens des Personalbestands eintreten geht die Geschäftsleitung für 2024 von Umsatzsteigerungen von 3 bis 5 % aus. Für 2024 gehen die Geschäftsführer in diesem Fall davon aus, dass weitere Steigerungen für Personal und Sachaufwendungen durch Umsatzsteigerungen kompensiert werden können und das Jahresergebnis 2024 deshalb oberhalb vom Jahresergebnis 2023 liegen wird. Die Geschäftsführer rechnen für 2024 mit einem Jahresergebnis von mindestens 200 T€. 4. Wesentliche Chancen und Risiken 4.1. Chancen Die Geschäftsführung ist optimistisch, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in den Jahren 2024 und 2025 positiv entwickeln wird. Aktuell verfügt die Gesellschaft über einen beträchtlichen Auftragsbestand, der noch abgearbeitet werden muss. Dies mindert kurz- und mittelfristig das Risiko einer negativen Entwicklung und zeigt vielmehr eine hohe Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Gesellschaft, was für 2024 und 2025 eine große Chance darstellt. Durch stetig verbesserte Prozesse und neue Strukturen in den einzelnen Abteilungen kann durch eine erhöhte Effizienz den gestiegenen Anforderungen mit demselben Personalstamm gerecht werden und verbesserte monetäre Ergebnisse erzielt werden. Das implementierte Risikomanagementsystem identifiziert kontinuierlich Kostentreiber und Effizienzlücken in den Unternehmensprozesse, um dadurch Veränderungen und Maßnahmen einzuleiten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, nicht nur die Einnahmenseite im Jahr 2023 zu stärken, sondern auch das Jahresergebnis durch Margenverbesserungen zu steigern und das Geschäftsmodell rentabler zu gestalten. Ein weiterer positiver Faktor ist, dass die ERP-Branche und der Handel im Allgemeinen weniger stark von äußeren Einflüssen betroffen sind als das produzierende Gewerbe. Dies verleiht uns eine gewisse Stabilität und Sicherheit, auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. 4.2. Risiken Allerdings gibt es auch Risiken, auf die wir uns vorbereiten müssen. Insbesondere politische Entwicklungen und regulatorische Veränderungen können sich negativ auf unser Geschäft auswirken. Auch der Wettbewerbsdruck und die rasante Entwicklung neuer Technologien stellen uns vor Herausforderungen. Die gestiegenen individuellen Anforderungen der Kunden und dadurch resultierenden Umfang der Projekte, steigert das Risiko bei der Implementierung. Eine deutlich intensivere Analyse der Bedürfnisse des Kunden und der möglichen Risiken ist daher unerlässlich. Preisänderungsrisiken bezüglich bestehender Personal- und Sachkostensteigerungen sind nicht vorhanden, da die bestehenden Kundenverträge kurzfristig sind oder entsprechende Anpassungsklauseln enthalten. Die Geschäftsführer sind zuversichtlich, dass mit den eingeleiteten Maßnahmen und Managementstrategien auch in Zukunft erfolgreich sein werden und die Position der Gesellschaft in der Branche weiter festigen oder sogar ausbauen können. Aus diesem Grund sehen die Geschäftsführer keine Indizien, die kurz- oder mittelfristig gegen eine Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB sprechen. Zur besseren Kundenbetreuung unterhält die Gesellschaft eine nicht im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung in Starnberg-Leutstetten.
Bremen, den 31.03.2024 gez. Hans-Joachim Drawert, Geschäftsführer gez. Andreas Behrmann, Geschäftsführer gez. Jens Mähr, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss der CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Bremen (Amtsgericht Bremen, 12108) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für Mittelgroße Gesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B. Angaben zur Bilanz Aktiva Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Es wurden Fremdkapitalzinsen i.H.v. 0,00 Euro in die Herstellungskosten mit einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und dem Wertverzehr vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro (vormals 410,00 Euro) wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250 Euro (vormals 150,00 Euro) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Eine Bildung des Sammelpostens ist auch nach den handelsrechtlichen Vorschriften zulässig. Er verstößt nicht gegen den Wesentlichkeitsgrundsatz. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgendem Anlagenspiegel.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Im Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine antizipativen Abgrenzungsposten enthalten. Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte zu nahestehenden Personen bestehen, ebenso wie Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag, nicht. Eine Restlaufzeit von über einem Jahr besteht bei den Forderungen aus Lieferung und Leistung i.H.v. -,-- Euro. Auf das Anlage- und Umlaufvermögen wurden in dem aktuellen Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 Euro vorgenommen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. Passiva Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt 51.240,00 Euro und ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Einzelheiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. In den Verbindlichkeiten ist eine Verpflichtung gegenüber den Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro enthalten. Im Bilanzposten sonstige Verbindlichkeiten sind keine antizipativen Abgrenzungsposten enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von 39.631,82 Euro (Vorjahr:63.847,02 Euro) beinhalten eine aktive Steuerlatenz in Höhe von 347,73 Euro sowie eine passive Steuerlatenz in Höhe von 39.979,55 Euro. Die aktiven Steuerlatenzen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.385,89 Euro. Die passiven Steuerlatenzen veringerten sich um 25.601,09 Euro erhöhten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Wesentliche Risiken und Vorteile: Wesentliche Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz ausgewiesenen Geschäften bestehen nicht. D. Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 138 Arbeitnehmer, davon 94 Arbeitnehmer im Innendienst und 44,0 Arbeitnehmer im Außendienst (Vorjahr: 138 Arbeitnehmer, davon 93 Arbeitnehmer im Innendienst und 45,0 Arbeitnehmer im Außendienst) beschäftigt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vorhanden. Finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf rd. 1.780.000,00 Euro. Geschäftsführung und Vertretung Als Geschäftsführer sind bestellt: Dipl.-Ing. Andreas Behrmann, Bremen Dipl.-Ing. Hans-Joachim Drawert, Stuhr Dipl.-Ing. Jens Mähr, Bremen Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 209.586,12 Euro in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 28. März 2024 gez.Andreas Behrmann, Geschäftsführer gez. Hans-Joachim Drawert, Geschäftsführer gez. Jens Mähr, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 25.06.2024 Kundel
Treuhand GmbH
gez. Kundel, Wirtschaftsprüfer |
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