R. Mannhardt Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Hellmuth Mannhardt seit 30.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R. Mannhardt GmbHDauchingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023R. Mannhardt GmbHDauchingenAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023R. Mannhardt GmbHDauchingen
Handelsrecht Lagebericht 2023R. Mannhardt GmbHI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma R. Mannhardt GmbH gehört zu den Metallverarbeitungsunternehmen in Deutschland. Die Geschäftstätigkeit ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Werkzeugen, Vorrichtungen und Formteile aller Art ausgerichtet. Am Firmensitz Dauchingen, stellt die Firma mit flexibler Produktion und großer Effizienz im Großserienbereich für namhafte und international agierende Kunden, ihr Liefersortiment her. Wir verfügen über moderne Fertigungsanlagen und bieten Stanz- und Umformtechnik speziell für die Fertigung großer Stückzahlen. Auf unseren Bearbeitungs- und Produktionsanlagen fertigen wir Blechteile sowie Teile aus Federbandstahl, elektrolytisch verzinktem oder verzinntem Blech und aus Aluminium Je nach Kundenwunsch, stehen auch optimierte Verfahren für die Verbindung einzelner Bauteile zur Verfügung. Hierfür setzen wir unsere große Erfahrung in die Fertigung gezielt für individuelle Kundenanforderungen ein. Das gesamte Leistungsspektrum sichert uns und unseren Kunden dauerhafte Wettbewerbsvorteile am Markt und somit den Bestand des Unternehmens. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Forschungs- und Produktentwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft ist 2023 zurückgegangen. Das preisbereinigende Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank lt. ersten Berechnungen um 0,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9% Wachstum gegeben. Experten zufolge, ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur, aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher, infolge hoher Inflationsraten, für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus, so das Weltwirtschaftsinstitut HWWI Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neuer Unsicherheiten. 2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage a) Ertragslage Die Gesamtleistung sank im Vergleich zum Vorjahr von T€ 16.256 um T€ 2.322 auf T€ 13.934. Der Materialaufwand hat sich aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung um 4 % verringert. Der Personalaufwand sank um T€ 179 (5%), bedingt durch Personalabbau und den Kosten für Leiharbeiter, welche in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert wurden. Die Abschreibung beträgt T€ 436 und ist um 3 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken insgesamt von T€ 2.014 um T€ 26 (1 %) auf T€ 1.988. Im Wesentlichen verminderten sich die die Kosten der Warenabgabe von T€ 616 um T€ 230 (37 %) auf T€ 386, bedingt durch die gesunkene Gesamtleistung. Die verschiedenen betrieblichen Kosten erhöhten sich durch die Umgliederung der Kosten für Leiharbeiter um T€ 103 (42 %). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen T€ 36 und resultieren im Wesentlichen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung (T€ 16). Die restlichen Zinsen (T€ 20) ergaben sich durch die Inanspruchnahme des kurzfristigen Darlehens, welches von der Fa. R. Mannhardt Vermögens-Verwaltungs-GmbH & Co. KG gewährt wurde. b) Finanzlage Die Finanzlage unserer Gesellschaft kann als gut eingeschätzt werden. Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2023 über ein Eigenkapital in Höhe von T€ 7.262 bei einer Bilanzsumme von T€ 9.675. Die Eigenkapitalquote ist von 83 % im Vorjahr auf 75 % im Jahr 2023 gesunken. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen - das gilt insbesondere für Skontierungen - und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Risiken aus Forderungsausfällen begegnen wir mit aktivem Forderungsmanagement. Darüber hinaus wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung bei dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Es wurde ein kurzfristiger Darlehen in Höhe von T€ 700 von der R. Mannhardt Vermögens- Verwaltungs GmbH & Co. KG in Anspruch genommen, welches innerhalb von 12 Monaten zurück zu zahlen war. Die Rückzahlung erfolgte im Januar 2024. Die Verbindlichkeiten und die kurzfristigen Rückstellungen betragen 16 % der Bilanzsumme. Für Investitionen im Bereich bewegliches Anlagevermögen werden keine Kredite aufgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um T€ 72. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen aufgrund der kurzfristigen Darlehen der R. Mannhardt Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG um T€ 733. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Bestand an flüssigen Mittel stieg von T€ 1.854 um 11 % auf T€ 2.062. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 2.668 positiv (VJ T€ -969 negativ) und resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Vorräte und den Forderungen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -2.280 negativ (VJ T€ -8 negativ) ergab sich durch Dividendenauszahlungen an den Gesellschafter sowie aus dem in Anspruch genommenen kurzfristigen Darlehen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit war mit T€ 180 negativ und beruht auf Ersatzinvestitionen. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen verminderte sich von T€ T€ 1.875 um T€ 275 (14 %) auf T€ 1.618. Die Abschreibungen wurden fortgeführt. Die Investitionen beschränken sich auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und Anzahlung auf technische Anlagen. Bei Neuanschaffungen wurde die lineare Abschreibung in Anspruch genommen. Die Abschreibungen aus den Anschaffungen der Vorjahre wurde planmäßig fortgeführt. Der Bestand an Vorräten verminderte sich von T€ 5.022 um 33 % auf T€ 3.378. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen verminderten sich aufgrund des gesunkenen Umsatzes von T€ 2.820 um T€ 212 (8 %) auf T€ 2.608. Die Liquiditätslage ist im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzzahlen, EBIT, Cashflow, Geschäftsergebnis und Stand der flüssigen Mittel heran. Durch den Umsatzrückgang von 14 %, aufgrund der stagnierenden Nachfrage und trotz den konsequenten Kosteneinsparungen die sich nicht proportional darstellen ließen, ist das Betriebsergebnis um 67 % niedriger wie im Jahr 2022. Für das Jahr 2024 erwarten wir bei den finanziellen Leistungsindikatoren eine Entwicklung wie im abgelaufenen Jahr. 4. Gesamtaussage Die Entwicklung des Umsatzes und des Ergebnisses 2023 haben unsere Erwartungen nicht erfüllt. Durch Auftragsrückgang, konnten die Umsätze nicht gesteigert werden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch liquide Mittel und den Warenbestand gedeckt. IV. Prognosebericht Unsere Einschätzung für das Jahr 2024, beruht auf der voraussichtlichen Entwicklung der Gesamtwirtschaft. Aufgrund der Branchenvielfalt die das Unternehmen bedient gehen wir von einer ähnlichen Entwicklung aus wie im abgelaufenen Jahr 2023. Die Corona bedingten Einschränkungen werden von den Erschwernissen des Ukraine-Kriegs abgelöst. Das abgelaufene Jahr gab unserem Unternehmen die Möglichkeit sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Aufgrund eines strikten Liquiditätsmanagement einer stabilen Eigenkapitalstruktur sehen wir uns den kommenden Risiken gerüstet. V. Chancen- und Risikobericht Durch die Systemrelevanz und der breiten Aufstellung unseres Unternehmens sind die generellen Risiken überschaubar. Gegen die zunehmende Konkurrenz am Markt bestehen wir durch die gute Reputation unseres Unternehmens, die gute Qualität unsere Produkte, die hohe Produktionsflexibilität und die damit zusammenhängende Reaktionszeit auf Veränderungen des Marktes. 1. Chancenbericht Aufgrund der stabilen Liquiditäts-, Finanzierungs- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken und die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik, die Liquiditätssteuerung erfolgt auf der Geschäftsleitungsebene. 2. Risikobericht Die prognostizierten Entwicklungen können in ihrer Tendenz noch von ihrem Ausmaß her, so tatsächlich eintreten, Planungen erfolgen langfristig. Sie müssen aber an die sich wechselnden Gegebenheiten kurzfristig angepasst werden. Gegen Wettbewerb am Markt, vor allen gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Da ein Großteil der Umsätze mit wenigen Auftraggebern erzielt wird, liegt darin ein gewisses Umsatzrisiko. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von internationalen Liefermöglichkeiten im gleichen Produktsortiment zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt, bedingt durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Flexibilität und Qualität begegnen. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen Best möglichst zu nutzen. Mit bereits bestehenden Aufträgen, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. 3. Gesamtaussage Risiken für die zukünftige Entwicklung erkennen wir:
Die Lieferkettenprobleme, Preissteigerungen, Inflation und wachsende Spannungen zwischen USA und Russland beziehungsweise China verlangsamen die Erholung der Südwestwirtschaft. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar
Dauchingen den 03.Juni 2024 R. Mannhardt GmbH Benjamin Mannhardt, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die R. Mannhardt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der R. Mannhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der R. Mannhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grunds- ätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, 17. Juni 2024 Widmann
Mayer
Lothar Widmann, Wirtschaftsprüfer AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die R. Mannhardt GmbH hat ihren Sitz in Dauchingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HR B 600631 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstich die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. (§§ 265Abs. 1 S. 2, 266 ff HGB) III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und den Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibung. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzung des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§253 Abs. 1 S. 1, III/HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen (§ 253 Abs. 4 HGB). Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden retrograd vom Verkaufspreis ermittelt. Für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 IHGB). Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versich-j erungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): durchschnittlicher Marktzins von 1,82% für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde. Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Die Differenz zwischen der Rückstellung aus der Anwendung des Zinssatzes aus dem 7 Jahresdurchschnitt und des 10 Jahresdurchschnitts beträgt € 9.967,00. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2, 2. HS HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden (§ 253 Abs. 2 S. 1, 4 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist nachfolgend dargestellt. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse zum Abschlussstichtag. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Der bestehende Mietvertrag verlängert sich bei nichtfristgerechter Kündigung um jeweils ein weiteres Jahr. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. VI. Sonstige Pflichtangaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Die prognostizierten Entwicklungen können in ihrer Tendenz noch von ihrem Ausmaß her, so tatsächlich eintreten, Planungen erfolgen langfristig. Sie müssen aber an die sich wechselnden Gegebenheiten kurzfristig angepasst werden. Gegen Wettbewerb am Markt, vor allen gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Da ein Großteil der Umsätze mit wenigen Auftraggebern erzielt wird, liegt darin ein gewisses Umsatzrisiko. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von internationalen Liefermöglichkeiten im gleichen Produktsortiment zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt, bedingt durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Flexibilität und Qualität begegnen. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglichst zu nutzen. Mit bereits bestehenden Aufträgen, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Mitglieder der Geschäftsführung Benjamin Mannhardt, Techniker Von der Befreiungsvorschrift betreffend der Angaben zu den Geschäftsführerbezügen nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendungsvorschlag:
Dauchingen, 03.06.2024 R. Mannhardt GmbH Die Geschäftsführung Das Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 19.06.2024. Anlagenspiegel zum 31.12.2023R. Mannhardt GmbHDauchingen
Handelsrecht |
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