EXYD GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Friedrich seit 26.6.2024 | Geschäftsführer |
Michael Friedrich seit 9.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Friedrich GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Friedrich GmbHWalldürnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Firma FRIEDRICH GmbH ist ein Zulieferer für Feinblechprodukte in alle Bereiche der Wirtschaft. Es werden Kundenwünsche mit Hilfe von Zeichnungen oder 3D-Modellen mittels modernsten Maschinenparks umgesetzt. Eine eigene Pulverbeschichtungsanlage steht zur Verfügung, ebenso können weitere Oberflächenbehandlungen mit Hilfe von Partnerfirmen jeder Zeit erfüllt werden. Ein enger Kundenkontakt und daraus entstehende langjährige Geschäftsbeziehungen zeichnen die Firma FRIEDRICH GmbH aus. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß dem VR Branchen special für Metallerzeugnisse haben nach einem preisgetriebenen sehr umsatzstarken Jahr 2022 die Hersteller von Metallerzeugnissen auch im ersten Quartal 2023 ein deutliches Umsatzplus erzielt. In den beiden darauffolgenden Quartalen schwächte sich das Wachstum allerdings deutlich ab, bevor die Umsätze im vierten Quartal dann nachgaben. Zu Beginn des Jahres 2024 trübten sich die Geschäftserwartungen weiter ein. Vor allem fehlende Aufträge breiteten den Unternehmen große Sorgen. Im Branchenschnitt dürfte die Ertragslage 2023 auf ein angespanntes Niveau gerutscht sein. Angesichts nur stagnierender Umsätze und weiter steigender Personalkosten dürfte sich daran trotz nachgebender Preise für Energie und Vormaterialien nichts Grundlegendes ändern. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Das Wirtschaftsjahr 2023 verlief bei der FRIEDRICH GMBH die ersten drei Quartale auf Wachstumskurs. Ab dem 4. Quartal merkte man in den ersten Branchen, hauptsächlich in der Branche Maschinenbau, einen ersten deutlichen Umsatzrückgang. Dieser Trend dämpfte unser Ergebnis für das Jahr 2023. Die Gesamtleistung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,1%. Die Wertschöpfung konnte im Jahr 2023 nicht gesteigert werden. Die FRIEDRICH GmbH erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von rund 280 T€ (Jahresüberschuss Vorjahr: 935 T€). Im Berichtsjahr war die Liquiditätslage aufgrund der getroffenen Liquiditätsvorsorge sowie eingeräumter Kreditlinien jederzeit sichergestellt. Durch ein vorausschauendes Finanzmanagement konnte der derzeitigen Zinsentwicklung rechtzeitig entgegengewirkt und für eingeräumte Kredite eine niedrige Verzinsung langfristig gesichert werden. Unsere finanziellen Verpflichtungen konnten wir im Berichtsjahr stets erfüllen. Aufgrund der aktuellen Zahlen und der durch die Geschäftsleitung erwarteten Entwicklung für 2024 geht die FRIEDRICH GmbH davon aus, dass dies auch im laufenden Geschäftsjahr der Fall sein wird. Unsere Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagenvermögens von rund 78,1% der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf 21,7% der Bilanzsumme. Der Anteil der Vorräte beträgt 18,5% sowie der Anteil der Forderungen 1,1% der Bilanzsumme. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung war trotz der kriegsbedingten Einflüsse des Ukraine-Krieges in 2023 zufriedenstellend. Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als zufriedenstellend ein. 3. Prognose Derzeit sieht sich die FRIEDRICH GmbH mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert. Die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten und die damit einhergehende Kaufzurückhaltung vieler unserer Kunden beeinflussen unsere Geschäftsentwicklung maßgeblich. Dies führt zu der Annahme, dass wir das Vorjahresergebnis in 2024 nicht erreichen können. Die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres in Bezug auf Umsatz und Ergebnis bestätigt für den Zeitraum bis zur Lageberichtsaufstellung die Aussagen der Geschäftsleitung sowie die Annahme, dass das Ergebnis von 2024 deutlich niedriger ausfallen wird. 4. Chancen und Risiken Das Ausmaß der pandemiebedingten Lieferkettenstörungen ist in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Trotzdem zeigen aktuelle Ereignisse und Entwicklungen wie der Krieg in der Ukraine oder die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, dass Lieferkettenrisiken auch nach Ende der Corona-Pandemie nicht zu unterschätzen sind. Aufgrund der hohen Rohstoffabhängigkeit muss die FRIEDRICH GMBH durch ein optimiertes Bestellwesen, ein funktionsfähiges Warenwirtschaftssystem, langfristige Lieferverträge sowie langjährige Lieferantenbeziehungen und Diversifizierung die Resilienz der Lieferketten stärken und das Risiko auf der Beschaffungsseite weiterhin minimieren. Wir erwarten über die allgemeinen Einflüsse, wie z.B. Preissteigerungen sowie Lieferengpässe hinaus, auch weiterhin keine Auswirkungen der Konflikte auf die FRIEDRICH GmbH. Wir rechnen zumindest teilweise mit steigenden Materialpreisen aufgrund der Umstellung auf klimafreundlichere Technologien in der Stahlproduktion. Eine Weitergabe von Preissteigerungen an unsere Kunden wird nur schwer möglich sein. Unsicherheiten bestehen ebenfalls in der schwer vorhersehbaren Entwicklung der Energiekosten, welche großen Einfluss auf die Produktionskosten und die Erzeugerpreise haben. Durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs gelang es der FRIEDRICH GmbH die Energiekosten zu reduzieren. Durch weiterhin bestehende wirtschaftspolitische Unsicherheiten und der wachsenden Zahl der Unternehmensinsolvenzen sehen wir die FRIEDRICH GmbH mit einer weiterhin hohen Kaufzurückhaltung unserer Kunden konfrontiert. Durch gezielte Investitionen in modernste Technologien und die Optimierung unserer Produktionsprozesse sowie dem Einsatz von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern werden wir Effizienzsteigerungen anstreben. Die damit verbundene höhere Flexibilität wird unsere Wettbewerbssituation stärken und der FRIEDRICH GmbH verhelfen, sich in einem dynamischen Marktumfeld besser zu behaupten und die Auswirkungen der aktuellen Marktsituation abzumildern. Aufgrund der dargestellten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Berichtsjahr sowie der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr kommen wir zu der Einschätzung, dass keine wesentlichen Anzeichen auftreten, die unsere zukünftige Entwicklung beeinträchtigen und unsere Fortführung gefährden. Allerdings bleibt zu bemerken, dass eine Prognose in die Zukunft immer Unsicherheiten und Risiken beinhaltet. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen.
Walldürn, den 11. Oktober 2024 Thomas Friedrich, Geschäftsführer Michael Friedrich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Im Rahmen der Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 325 HGB wurden die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß §§ 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der §§ 266 und 275 und 327 HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Zugänge im Berichtsjahr wurden linear abgeschrieben. Die Zugänge bei Vermögensgegenständen (geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR) wurden im Berichtsjahr gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen betreffen Genossenschaftsanteile bei der Geschäftsbank und wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte einschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe basieren auf einer körperlichen Bestandsaufnahme und wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd, wobei die zugrundeliegenden Bewertungsabschläge anhand des Produktionsaufwands prozentual ermittelt wurden. Die retrograd ermittelten Herstellungskosten beinhalten Materialkosten, Fertigungskosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Wertverzehr des Anlagevermögens. Der Bewertungsabschlag wurde mit 22,62% berechnet (Vorjahr: 30,46%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Aufgrund des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Netto-Forderungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände, Forderungen und das sonstige Aktivvermögen sind grundsätzlich mit dem Nennwert ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angabe nach § 285 Nr. 23 HGB Die Friedrich GmbH hat zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Berichtsjahr (Darlehensvaluta zum 31. Dezember 2023: 2.826,6 TEUR) Verträge über derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Die Forwardswaps werden aber erst ab den Jahren 2025 und 2027 aktiv. Es wurden Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet (Micro-Hedge). Die Swapgeschäfte weisen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aus Sicht der Friedrich GmbH positive Marktwerte von insgesamt 26,0 TEUR aus und wurden bilanziell nicht erfasst. Rechnungsabgrenzungsposten Zum Bilanzstichtag waren Beträge zum Zwecke der Periodenabgrenzung als Rechnungsabgrenzungsposten in die Bilanz einzustellen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Wartungsverträge und Leasingsonderzahlungen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.568 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Absatz 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Entsprechend § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen mit dem dazugehörigen Deckungsvermögen saldiert:
Der Wertansatz der Rückdeckungsversicherung erfolgte mit dem von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten Aktivwert. Bei leistungskongruent rückgedeckten Zusagen erfolgte der Ansatz des Rückdeckungsversicherungsanspruchs gemäß IDW RH FAB 1.021 in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der korrespondierenden Pensionsrückstellung (Primat der Passivseite). Alle Ansprüche und Rechte aus dem Versicherungsvertrag sind verpfändet. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Korrekturen aus einer durchgeführten Außenprüfung des Finanzamt Heidelberg. Die sonstigen Rückstellungen umfassen Personalkosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Aufteilung der Verbindlichkeiten und Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 7.403,0 TEUR sind durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Geschäftsausstattung in Höhe von 7.503,2 TEUR besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt abgesichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 55.200,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 148.380,64 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen (i.S.v. § 285 Nr. 3 HGB) aus Pacht- und Leasingverträgen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Absatz 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 7.568,00 EUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind in Folge einer steuerlichen Außenprüfung periodenfremde Erträge in Höhe von 7,2 TEUR (sonstige betriebliche Erträge) sowie periodenfremde Steueraufwendungen und Erstattungen in Höhe von 0,5 TEUR (saldiert) enthalten. Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 14,1 TEUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen Folgende Geschäfte wurden mit nahestehenden Personen und Unternehmen im Berichtsjahr getätigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: - Michael Friedrich. Thomas Friedrich wurde am 12. Juni 2024 als weiterer Geschäftsführer bestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Nach dem Schluss des Geschäftsjahres gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 279.846,69 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Walldürn, den 11. Oktober 2024 Thomas Friedrich, Geschäftsführer Michael Friedrich, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 16. Oktober 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 279.846,69 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Friedrich GmbH, Walldürn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Friedrich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friedrich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/ idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aalen, den 11. Oktober 2024 LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Uwe Lieb, Wirtschaftsprüfer |
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