Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 63145
Eingetragen
12.6.1980
Branche
Einzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Einzelhandel mit Fernseh-, Rundfunk-, Hifi-, Video-, Funkgeräten und sonstigen Elektrogeräten aller Art sowie die Vornahme von Reparaturen an diesen Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philip Müller
seit 25.2.2019
Geschäftsführer
Andreas Müller
seit 20.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Andreas MüllerAM-PM Invest GmbH
50.00%
Philip MüllerAM-PM Invest GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

66679 Losheim am See, Zur Hartwiese 17
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Expert Müller GmbH

Saarlouis

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

I. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die allgemeine Situation im Einzelhandel mit Unterhaltungs- und Haushaltselektronik ist weiterhin gekennzeichnet durch anhaltenden Konkurrenzkampf und einem bei einem geringen Wachstum des Gesamtmarktes weiterhin vorherrschenden Verdrängungswettbewerb.

Kerngeschäft des Unternehmens ist der Einkauf für die Unternehmensgruppe von Konsumgütern, insbesondere der Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und Haushaltswaren.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden keine Investitionen vorgenommen.

Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über die Umsatz- und Rohertragssituation des abgelaufenen Geschäftsjahres:

2023/24 2022/23
Umsatz in (TEUR) 37.765 27.567
Ergebnis nach Steuern 85 56
Umsatz pro Mitarbeiter (in TEUR) 787 577
Rohertrag (in % vom Umsatz) 4,9 6,0

Die Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahres haben insgesamt die Erwartungen erfüllt.

In einem von Inflation und gedämpfter Konsumstimmung geprägten Umfeld hat die Expert Müller GmbH ein solides Rohergebnis erzielt.

II. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 und das Folgejahr ist wieder mit ähnlich hohen Umsätzen zu rechnen.

Das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie die Vorjahre stellten aufgrund der Beendigung der Pandemie und der damit verbundenen rückläufigen Onlineumsätze wieder Regeljahre dar. Zusätzlich führte die weiter anhaltende Ukraine Krise und die damit verbundene Inflation zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung.

Im Rahmen des sich verschärfenden Wettbewerbs um Talente und neue Mitarbeitende stellen sich insbesondere für handels- und technologiegetriebene Unternehmen vielfältige Herausforderungen.

Die Expert Müller GmbH nimmt diese Herausforderung an, indem aktiv wettbewerbsrelevante Themen wie zum Beispiel Digitalisierung sowie Kunden- und Serviceorientierung definiert und in Programmen umgesetzt werden.

Notwendige Investitionen werden weiter aus dem Cashflow und aus Abschreibungsgegenwerten finanziert.

Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Entwicklung von Umsatz und Ertragskraft wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, soweit die genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

Alle Unternehmensprozesse sollen auch 2024/2025 weiter verbessert werden um weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung zu ermöglichen.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge ein, über die zu berichten wäre.

 

Saarlouis, den 17. Mai 2024

Andreas Müller, Geschäftsführer

Philip Müller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 935.795,79 971.317,56
I. Sachanlagen 159.855,79 199.717,56
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.855,79 199.717,56
II. Finanzanlagen 775.940,00 771.600,00
1. Beteiligungen 677.340,00 677.340,00
2. Sonstige Finanzanlagen 98.600,00 94.260,00
B. Umlaufvermögen 10.152.289,85 11.815.286,16
I. Vorräte 6.971.943,87 9.595.076,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.171.665,32 2.211.529,50
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.057.182,01 1.957.214,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 114.483,31 254.314,69
III. Wertpapiere 8.680,66 8.680,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.500,00 9.500,00
Summe Aktiva 11.097.585,64 12.796.103,72

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.110.584,30 1.110.584,30
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.010.584,30 1.010.584,30
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.002.018,00 1.061.545,00
C. Verbindlichkeiten 8.984.983,34 10.623.974,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 879.559,39 642.175,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 879.559,39 642.175,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.004.491,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.004.491,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 723.650,00 4.869.078,76
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 723.650,00 4.869.078,76
4. sonstige Verbindlichkeiten 7.381.773,95 3.108.229,39
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.381.773,95 3.108.229,39
Summe Passiva 11.097.585,64 12.796.103,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 1.887.137,21 1.695.707,59
2. Personalaufwand 1.252.437,57 1.079.106,04
a) Löhne und Gehälter 1.017.597,04 875.201,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 234.840,53 203.904,82
davon für Altersversorgung -16.241,99 5.632,92
3. Abschreibungen 39.861,77 24.375,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 39.861,77 24.375,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 493.016,17 564.551,16
5. Erträge aus Beteiligungen 102.157,50
davon aus verbundenen Unternehmen 102.157,50
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 62.407,50
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.236,10
davon Erträge aus Abzinsung 5.236,10
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.773,83 46.796,87
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung -690,00 6.042,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.416,98 26.944,05
10. Ergebnis nach Steuern 85.274,49 56.091,71
11. sonstige Steuern 29,00 46,00
12. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 85.245,49 56.045,71
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Expert Müller GmbH hat ihren Sitz in Saarlouis. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Saarbrücken unter HRB 63145 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Expert Müller GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Warenvorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Ausfallrisiken sind Einzelwertberichtigungen sowie eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % der nicht einzeln abgewerteten Nettoforderungen gebildet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden zeitlichen Buchungsdifferenzen:

- Pensionsrückstellungen

- Archivierungskostenrückstellungen

Aktive und passive latente Steuern wurden verrechnet. Der aktive Überhang wurde nicht bilanziert.

3.2 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz zum 01.04.2023 1,80 %
Zinssatz zum 31.03.2024 1,81 %
Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rentensteigerung 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 'Richttafeln 2018 G' von Klaus Heubeck

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro (Vorjahr Euro)
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.180.955,00 1.175.634,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 270.117,00 235.289,00
Saldo 910.838,00 940.345,00

Die Anschaffungskosten der verrechnungsfähigen Vermögenswerte entsprechen deren Zeitwert.

3.3 Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitenvermerk

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte auf die gelieferten Waren gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 161.424,52 (Vj. Euro 152.970,48) enthalten.

3.4 Erläuterung der Erträge und Aufwendungen

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von EUR -16.241,99 (Vorjahr EUR 5.632,92) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist der Zinssaldo aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung und den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR -690,00 (Vorjahr Ertrag EUR 6.042,00) enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist kein latenter Steuerertrag enthalten.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführung:

Name Beruf
Andreas Müller Kaufmann
Philip Müller Kaufmann

4.2 Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angaben über Vergütungen der Geschäftsleitung wurden gem. § 288 Abs. 1 HGB unterlassen.

4.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 30,00
Angestellte 18,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 48,00

Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten Vortrag 31.03.2024
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.510,43 0,00 0,00
279.510,43 0,00 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 677.340,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 94.260,00 0,00 4.340,00
771.600,00 0,00 4.340,00
1.051.110,43 0,00 4.340,00
Abgänge
Euro
Stand 01.04.2023
Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 279.510,43
0,00 279.510,43
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 677.340,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 98.600,00
0,00 775.940,00
0,00 1.055.450,43
Abschreibungen Vortrag
Euro
Abschreibungen dess Geschäftsjahres
Euro
Zuschreibungen des Geschäftsjahres
Euro
Abgänge
Euro
Stand 01.04.2023 31.03.2024
Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.792,87 39.861,77 0,00 0,00 119.654,64
79.792,87 39.861,77 0,00 0,00 119.654,64
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
79.792,87 39.861,77 0,00 0,00 119.654,64
Buchwerte
Stand 31.03.2024
Euro
Stand 31.03.2023
Euro
Sachanlagen
Geschäftsausstattung 159.855,79 199.717,56
Finanzanlagen
Beteiligungen 677.340,00 677.340,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 98.600,00 94.260,00
775.940,00 771.600,00
935.795,79 971.317,56

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Saarlouis, den 17. Mai 2024

Andreas Müller, Geschäftsführer

Philip Müller, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Expert Müller GmbH, Saarlouis

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Expert Müller GmbH, Saarlouis - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Expert Müller GmbH, Saarlouis für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen - angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarlouis, den 5. September 2024

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