TRI Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niklas Sebastian Reimer seit 23.7.2025 | Prokura |
Frank-Michael Bleske seit 27.6.2024 | Prokura |
Patrick Bartusch seit 27.12.2023 | Prokura |
Henrik Antonius Feldmann seit 4.12.2020 | Prokura |
Maximilian Richter seit 1.10.2014 | Geschäftsführer |
Tobias Peter Johannes Richter seit 19.12.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRI Train Rental GmbHEckentalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023TRI Train Rental GmbH, EckentalI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Die TRI Train Rental GmbH ist eine Tochtergesellschaft der TRI Train Rental International GmbH & Co. KG mit Sitz in Eckental. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung von Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Aufarbeitung und Vermietung von Eisenbahnfahrzeugen. Die wesentlichen Bereiche sind aktuell der Schienenpersonennahverkehr im Inland mit dem Erwerb, der Aufarbeitung und dem Betrieb von Eisenbahnfahrzeugen auf Basis vertraglicher Bestellungen durch die Öffentliche Hand. 2. Forschung und Entwicklung Die von der EU vorgesehene Umrüstung der Signalsysteme auf das ETCS-System auch in Deutschland hat uns veranlasst, Konzepte zu entwickeln, wie auch 40 Jahre alte Lokomotiven und Steuerwagen auf dieses System umgerüstet werden können. Hierbei arbeiten wir mit der DB Systemtechnik GmbH zusammen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Gemäß Frau Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, kam "die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken". Ursachen hierfür waren demnach die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3% im Vergleich zu 2022 ist Ausdruck dessen. Im Vergleich zum Jahr 2019 als letztem Jahr vor der Pandemie war das BIP in 2023 lediglich um 0,7% höher. Dieser Einschätzung der wirtschaftlichen Stagnation können wir uns grundsätzlich anschließen. Seit Beginn des Jahres 2023 hatte sich gezeigt, dass die weitere wirtschaftliche Erholung in Deutschland ins Stocken gerät. Die oben genannten Gründe hierfür gelten leider mehr oder weniger unverändert auch im Jahr 2024 und bis heute weiter. In unserer Branche zeigt sich, dass an der Betriebs- und Verkehrsleistung der Eisenbahn, die in 2023 insgesamt leider deutlich um rund 11% gesunken ist. Dieses betrifft vor allem den Güterverkehr. Im Personenfernverkehr ist eine Stagnation erkennbar, im Schienenpersonennahverkehr dagegen eine deutliche Steigerung der Personenkilometer. Das ist begründet durch den einerseits im Jahr 2023 noch recht hohen Spritpreis, insbesondere aber durch diverse Preisaktionen, die ein Umsteigen auf den SPNV erleichtern sollten. Tatsächlich aber wurde kein Umschwenken vom Individualverkehr zum Öffentlichen Verkehr erzeugt. Vielmehr wurde im Schienenpersonenverkehr eine Nachfrage indiziert, der kein zwingendes Reisebedürfnis zu Grunde liegt. Man fährt in der Freizeit, bei Gelegenheit und bei gutem Wetter, weil "es so billig ist". Eine Verringerung des Kfz-Verkehrs wurde nicht erreicht. Mit Genugtuung, teilweise sogar mit Euphorie wurden in unserer Branche die Pläne der neuen Ampelkoalition bezüglich der Eisenbahnpolitik aufgenommen. Die Ankündigung eines "Jahrzehnts der Eisenbahn" durch die Bundesregierung ließ Hoffnung aufkommen, dass die Benachteiligung der Schiene im Vergleich zur Straße endlich ein Ende finden würde. Tatsächlich aber wurde eine deutliche Trendwende zu Gunsten der Schiene wiederum verfehlt. Die häufig propagierte politische Zielstellung der Verlagerung des Personenverkehrs von der Straße auf die Schiene liegt damit unverändert in weiter Ferne. Viel mehr traten die Kapazitätsengpässe der Eisenbahn und die sich stark verschlechternde Qualität der Schieneninfrastruktur in den Vordergrund, was sich auch in einer starken Zunahme der Verspätungen zeigte. Einzelne Prestigeprojekte, wie die Sanierung der Riedbahn, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es der Politik bisher nicht gelungen ist, diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren. Die mit dem bis heute andauernden Konjunktureinbruch knapper werdenden Steuereinnahmen und zahlreiche andere Verpflichtungen und Projekte lassen leider befürchten, dass die geplante Ertüchtigung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur nicht im eigentlich erforderlichen Umfang fortgeführt wird. An Neu - und Ausbaumaßnahmen an Knoten zur Erhöhung der Kapazität ist aktuell weiterhin nicht zu denken. Welche Prioritäten die neue Bundesregierung bezüglich des Verkehrsträgers Schiene in der Praxis setzt, bleibt abzuwarten. Die TRI Train Rental GmbH ist spezialisiert auf die kurzfristige Übernahme von Not-, Ersatz- und Zusatzverkehren im SPNV in Deutschland. Das schwierige Pandemie-Jahr 2021 hatte unser Unternehmen durch den Entfall von Zusatzverkehren zu nicht stattfindenden Bundesligaspielen und Großveranstaltungen sowie die Covid-bedingte Insolvenz unseres größten Einzelkunden Abellio Verkehr zum 30.06.2021 schwer belastet. Es folgte eine lange Zeit von Juli 2021 bis Januar 2022 ohne jegliche Fahraufträge. Noch im Mai 2022 musste Herbert Grönemeyer seine Open-Air-Tour, zu der wir Fahrbestellungen erhalten hatten, wegen Covid-Ausbruch bei ihm und seiner Band kurzfristig absagen. Um unabhängiger von Pandemie-bedingten Nachfrageeinbrüchen und Insolvenzen der Kundschaft zu werden, konzentrierten wir uns auf den Gewinn von Neuaufträgen durch die Öffentliche Hand. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hatte bereits im Jahr 2021 Ersatzverkehre für die Freisetzung von Fahrzeugen zur Umrüstung auf das Signalsystem ETCS im Rahmen des Projektes "Stuttgart 21" EU-weit ausgeschrieben. Der Start sollte in zwei Inbetriebnahmestufen erfolgen: Stufe 1 mit 107.700 Zugkilometern pro Jahr auf den Strecken Stuttgart - Tübingen und Bretten - Bruchsal sowie ein halbes Jahr später Stufe 2 mit 1.066.400 Zugkilometern pro Jahr auf den Strecken Stuttgart - Aalen, Stuttgart - Nürnberg und Stuttgart - Würzburg. Aus verschiedenen Gründen verzögerte sich das Verfahren jedoch. Ende Mai 2022 konnten wir diese EU-weite Verkehrsausschreibung gewinnen und bereits zwei Wochen später den Betrieb in der Stufe 1 aufnehmen. Die Inbetriebnahmestufe 2 folgte Mitte Dezember 2022. Gemäß der "Marktuntersuchung Eisenbahnen 2024" der Bundesnetzagentur vom November 2024, die das Berichtsjahr 2023 zum Gegenstand hat, konnten die privaten Wettbewerber von DB Regio im SPNV ihren Anteil am Personenverkehr im Jahr 2023 weiter steigern. Dadurch stiegen auch die Zahl der Fälle, in denen die Betreiber aus unterschiedlichsten Gründen Bedarf an Ersatz- oder Zusatzverkehren hatten. Nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie entwickelte sich die Nachfrage stärker als das Angebot. Auf Grund der extremen Leistungssteigerung unseres Unternehmens im Berichtsjahr 2023 waren unsere Kapazitäten vollständig erschöpft, so dass wir Zusatzaufträge im Regelfall ablehnen mussten. Hiervon nicht betroffen waren die wieder startenden Fahrtanforderungen aus dem Verkehrsvertrag "Sonderverkehre" der nordrhein-westfälischen Aufgabenträger VRR, NWL und Go Rheinland. Der SPNV-Markt in Deutschland ist geprägt durch Staatsunternehmen und halbstaatliche europäische Player. Die TRI stellt hier als Familienunternehmen eine absolute Ausnahme dar. Die Insolvenz des Marktführers im nicht-bundeseigenen SPNV-Geschäfts Abellio Verkehr im Juni 2021 ließ bei allen Lieferanten die Skepsis gegenüber nicht-staatlichen Personenverkehrsunternehmen stark wachsen. Das führte zu hohen Risikozuschlägen beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen, unter denen die TRI auch im Jahr 2023 stark zu leiden hatte und die das Ergebnis negativ beeinflussten. Gleichzeitig waren die durch den ETCS-Neuverkehr erforderlichen Instandhaltungsleistungen an Fahrzeugen immer schwieriger einzukaufen. Große Anbieter wie DB Regio strichen ihre Kapazitäten für Drittleistungen zusammen, so dass bundesweit neue Unternehmen zur Durchführung der Instandhaltung gewonnen werden mussten. Dies betraf auch den Einkauf der sich durch den Neuverkehr stark erhöhten Menge an Bahnstrom, den die TRI von der DB Energie als einzigem Anbieter für Neukunden zu ungünstigen Bedingungen beziehen musste. Belastet wurde das Jahr zusätzlich durch die andauernde Preisexplosion beim Bahnstrom, die bereits Anfang Februar 2022, also noch vor Beginn des Ukraine-Krieges, zu einer Verdreifachung des Grundpreises führte. Ursache mag die politisch gewollte Abschaltung des Kernkraftwerkes Neckarwestheim gewesen sein, das zu 90% Bahnstrom produziert hatte und nun teure Ersatz-Bahnstromeinkäufe im Ausland erfordert. Das Strompreisbremse-Gesetz fing 2023 die dadurch resultierenden Mehrbelastungen nur zum Teil auf. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Der Start der Inbetriebnahmestufe 2 der ETCS-Ersatzverkehre in Baden-Württemberg Mitte Dezember 2022 hatte erhebliche strukturelle und finanzielle Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Unternehmens. Die gesamte Organisationsstruktur war den neuen Anforderungen anzupassen und zu professionalisieren. Den rechtlichen Rahmen hierzu boten die Sicherheitsbescheinigung des Eisenbahn-Bundesamtes und die EU-gerechte Zertifizierung der Fahrzeuginstandhaltung gemäß ECM. Der größte Teil der Betriebsleistungen sollte mit eigenen Fahrzeugen erbracht werden. Hierfür beschafften wir im Berichtszeitraum weitere Triebfahrzeuge und zusätzliche Reisezugwagen. Leider erfüllten die zumeist von DB Regio erworbenen Gebrauchtfahrzeuge oftmals nicht die Anforderungen der Dauerbelastung einer Leistung von über 1.000 km pro Tag und mussten erheblichen zusätzlichen Instandhaltungsarbeiten vor der Wiederinbetriebnahme unterzogen werden. Die fehlenden Kapazitäten bei den Instandhaltungsdienstleistern verzögerten die Fertigstellung, so dass weiterhin in erheblichem Umfang Leih-Triebfahrzeuge angemietet werden müssen. Diese außerplanmäßigen Anmietungen belasten das Ergebnis im Berichtsjahr und darüber hinaus. Auf den Neuabschluss von Leasing von Fahrzeugen wird bei TRI grundsätzlich verzichtet. Wir bevorzugen Mietkaufverträge bei der Finanzierung von größeren Fahrzeugbeschaffungen Um den Arbeitskräftebedarf zu decken bemühten wir uns, die Anzahl der Leiharbeitskräfte zugunsten von festangestellten Mitarbeitern zu reduzieren. Zusätzlich begannen eigene Ausbildungsmaßnahmen, da die von uns geforderten Fachkräfte am Arbeitsmarkt nicht zu erhalten waren. Die Räumlichkeiten der bisherigen Meldestelle in Köln, Machabäerstraße 1-3, erwiesen sich als viel zu klein für die Erfüllung der neuen Anforderungen. Deshalb konnten wir ab September 2023 schrittweise eine neue Einsatzstelle in Köln, Hansaring 68 - 70, installieren, in der auch die Betriebsleitstelle integriert wurde. Die zahlreichen Organisationsmaßnahmen und die Stärkung der Verwaltung erfüllten die stark gestiegenen neuen Anforderungen und unterstützten den positiven Geschäftsverlauf. Dieser hätte sich noch deutlich verbessert dargestellt, wenn nicht viele teilweise spontane Baustellen und diverse Fehlleistungen im Bereich DB InFrago (bisher DB Netz) zahlreiche Zugausfälle und damit Nichtleistungen verursacht hätten. Alle Verkehrsleistungen aus dem seit 2018 bestehenden Verkehrsvertrag "Sonderverträge" in NRW wurden zuverlässig erbracht. Die Gesellschaft konnte trotz der sehr kurzen Vorlaufzeit zum Start und den teilweise widrigen Rahmenbedingungen eine ausgeglichene Erlössituation erreichen. Das hat liquiditätsmäßig weitere Investitionen in Schienenfahrzeuge und Geschäftsausstattung erlaubt. Insbesondere konnte die gesamte Infrastruktur der neuen Geschäftsstelle einschließlich der Leitstellentechnologie ohne Fremdfinanzierung aufgebaut und betrieben werden. Hierbei ist zu beachten, dass gerade die Durchführung der regelmäßigen Hauptuntersuchungen am rollenden Material, also an den eigenen Lokomotiven und Reisezugwagen, zwar regelmäßig laufenden Aufwand darstellt, wirtschaftlich-technisch hierbei aber Investitionen in die zukünftige Entwicklung vorliegen. Je nach Zahl der in einem Geschäftsjahr anfallenden Hauptuntersuchungen ist das Jahresergebnis der Gesellschaft allein hieraus bereits ggf. größeren Schwankungen unterworfen. Die Jahresendabrechnung 2023 des Vertrages "ETCS-Ersatzflotte" konnte bislang nicht zum Abschluss geführt werden, da Unklarheiten über die Nachfolgeberechnung des vom Bundesamt für Statistik rückwirkend ab 2021 für ungültig erklärten Index für Strom "625" bestehen. a) Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 17.544 (2022) auf TEUR 38.852. b) Investitionen Im Berichtsjahr erfolgte der Erwerb der Ausstattung der neuen Geschäftsstelle Köln, finanziert aus Eigenmitteln. Im Bereich des rollenden Materials wurden vier elektrische Lokomotiven der Baureihen 111 und 145 über Mietkauf beschafft. Ebenfalls wurden im Jahr 2023 15 gebrauchte Reisezugwagen aus Eigenmitteln erworben. Zusätzlich wurden vier klimatisierte Doppelstockwagen über Mietkauf finanziert. Außerdem wurden zwei PKW und diverses bewegliches Anlagevermögen erworben. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf Mio. EUR 5,0. c) Personalentwicklung Der Personalbestand am Bilanzstichtag betrug rund 98 (FTE) Beschäftigte (2022: 64 FTE). 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten um TEUR 21.308 von TEUR 17.543 auf TEUR 38.852 gesteigert werden. Der Rohertrag einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge und in Anspruch genommenen Fremdleistungen ist absolut um TEUR 7.576 (2022: TEUR 7.490) auf TEUR 15.066 gestiegen. Die Fremdleistungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 23.819 (2022: TEUR 10.145). Der Personalaufwand ist absolut von TEUR 2.641 (2022) auf TEUR 6.152 in 2023 angestiegen. Die Abschreibungen sind wegen der vorgenommenen Investitionen von TEUR 1.521 (2022) auf TEUR 2.582 gestiegen. Das Verhältnis der Abschreibungen zur Gesamtleistung ist jedoch gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.911 (2022) auf TEUR 5.606 in 2023 gestiegen. Ursächlich hierfür sind die höheren Fahrzeugkosten (TEUR 2.058) und die stark gestiegenen Reisekosten der Mitarbeiterschaft durch den neuen Vertrag in Baden-Württemberg (TEUR 1.818). Das operative Ergebnis konnte letztlich von TEUR 416 um TEUR 309 auf TEUR 725 verbessert werden. Das Finanzergebnis (TEUR -401) hat sich um TEUR 171 zum Vorjahr verschlechtert und wird vor allem von den gestiegenen Zinsaufwendungen aus den langfristigen Finanzierungen der Anschaffungen belastet. Der Ertragsteueraufwand einschließlich der latenten Steuern hat sich wegen des höheren Ergebnisses von TEUR 81 (2022) auf TEUR 166 verdoppelt. Der ausgewiesene Jahresüberschuss ist mit TEUR 157 um TEUR 53 höher als im Vorjahr. b) Finanzlage Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich wegen des gesteigerten Ergebnisses bei höheren Abschreibungen deutlich verbessert, da gleichzeitig die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände abgebaut werden konnten und somit dort mehr Mittel gebunden wurden. Die Verbindlichkeiten und andere Passiva sind dagegen nur leicht gesunken. Der operative Cashflow erhöhte sich auf TEUR 5.309 gegenüber TEUR 5.043 im Vorjahr. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR 4.463. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich bei den Bankdarlehen (einschließlich der Mobilienfinanzierungen) saldiert ein Mittelzufluss von TEUR 1.590, d.h. die Einzahlungen aus der Neuaufnahme von Darlehen waren entsprechend höher als die erbrachten planmäßigen Tilgungsleistungen. Per Saldo hat sich der Finanzmittelbestand zum Jahresende um TEUR 2.210 auf TEUR 1.761 (Vj. TEUR -449) erhöht. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von TEUR 15.436 in 2022 auf TEUR 17.618 in 2023 angestiegen, was wesentlich auf die Erhöhung des Anlagevermögens von TEUR 10.774 (2022) auf TEUR 12.664 in 2023 zurückzuführen ist. Daneben ist auch das Umlaufvermögen von TEUR 4.573 (2022) auf TEUR 4.835 in 2023 leicht angestiegen. Die Bestände an Forderungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 4.569 in 2022 auf TEUR 3.074 in 2023 gesunken. Das Eigenkapital hat sich von TEUR 390 auf TEUR 722 in 2023 erhöht. Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr insgesamt von TEUR 122 auf TEUR 949 (2023) erhöht, um der noch nicht erfolgten Endabrechnung des ETCS-Vertrages und damit verbundenen Rückzahlungsansprüchen Rechnung zu tragen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtsjahr per Saldo von TEUR 6.656 auf TEUR 7.792 vergrößert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden deutlich von TEUR 6.858 auf TEUR 4.275 abgebaut, die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich leicht um TEUR 18 erhöht. III. PROGNOSEBERICHT Im Jahr 2023 war bereits ein Rückgang der Wirtschaftsleistung (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) um 0,3% zu verzeichnen. Auch im Folgejahr 2024 war wegen der unveränderten konjunkturellen und auch strukturellen Rahmenbedingungen ein erneuter Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2% festzustellen. Die Probleme Deutschlands haben sich in vielen Bereichen sogar noch verstärkt, etwa in der energieintensiven Industrie und beim Automobilbau. Das Auseinanderbrechen der Ampelkoalition und die vorzeitigen Neuwahlen haben etwaige Maßnahmen hiergegen bis weit in das Jahr 2025 verschoben. International sind der andauernde Krieg in der Ukraine und die neue US-Regierung nachhaltige Unsicherheitsfaktoren, die Prognosen nahezu unmöglich machen. Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) blieb von diesen Entwicklungen unbeeindruckt. Insbesondere die Einführung des "Deutschland-Tickets" hat einen weiteren Zustrom von Fahrgästen unterstützt. Die Deckung des damit verbundenen Defizits und dessen Aufteilung zwischen Bund und Ländern belastet jedoch die Budgets der SPNV-Aufgabenträger. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat sich das Folgejahr für uns weiter stabil entwickelt. Die Gesamtleistung bis Juni 2025 konnte leicht gesteigert werden. Ab 2026 könnte ein Rückgang eintreten, die Geschäftstätigkeit wird aber auf einem stabilen Niveau weiterlaufen. Im Zuge der angestrebten CO 2 -Reduzierungen in den nächsten Jahren muss dem Verkehrsträger Schiene auch seitens der Politik eine noch höhere Bedeutung und Unterstützung eingeräumt werden. Auch in diesem Zusammenhang könnten ggf. neue politische Weichenstellungen im Zusammenhang mit der Einsparung von fossilen Ressourcen und der Förderung des Verkehrsträgers Schiene erfolgen. Die damit verbundenen Neubestellungen von Nahverkehrszügen, deren sehr lange Lieferzeiten und die zunehmende Nichteinhaltung von Lieferterminen lässt einen weiteren deutlichen Anstieg nach Ersatzverkehren im SPNV bis weit in das nächste Jahrzehnt erwarten. Das immer knapper werdende qualifizierte Personal ist ein Engpass bei der Abarbeitung von Aufträgen. Es besteht eine zunehmende Konkurrenz um die "Ressource Mensch". Der Einsatz von ausländischen Fachkräften in unserer Branche ist bei entsprechenden Deutschkenntnissen für uns unverändert eine sinnvolle Option. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Wie oben schon erläutert, wird dem Verkehrsträger Schiene nach wie vor noch nicht die Aufmerksamkeit gewidmet, die er aus ökonomischer und auch ökologischer Sicht haben sollte. Die Pro-Kopf-Investitionen in das Schienennetz liegen in Deutschland bisher unter dem europäischen Durchschnitt. Auch im Bereich Elektrifizierung besteht noch Potential. Sorge bereitet der beständig sich verschlechternde Zustand des Bestandsnetzes, der nur mit einer Investitionsoffensive gestoppt werden kann. Fehlende Planungs- und Baukapazitäten behindern jedoch diese erforderlichen Maßnahmen. Daneben müssen unbedingt die Engpass-Knoten des SPNV ausgebaut werden, denn sie verhindern heute eine weitere Zunahme der Zugzahlen. Erst mit diesen Investitionen würde sich die Attraktivität des Schienenpersonenverkehrs deutlich verbessern. Die milliardenschwere Einführung des neuen Signalsystems ETCS bringt keinerlei Entlastung für die Knoten. Darüber hinaus sind die Kosten für die Umrüstung an den Strecken und in den Führerständen völlig ungeklärt. Wir sind nicht bereit, die durch das ETCS-System erhoffte Einsparung im Betrieb der Schieneninfrastruktur durch den staatlichen Betreiber DB InFrago durch eigene Investitionen in unseren Zügen auszugleichen Weitere generelle Branchenrisiken werden nicht gesehen. Ertragsorientierte Risiken Für das Geschäftsjahr 2024 und auch das neue Geschäftsjahr 2025 ist aus bisheriger Sicht und unter den bestehenden Voraussetzungen eine weitere stabile Entwicklung festzustellen. Es wird für den Bereich Personenverkehr und Nebenleistungen mit einem weiteren Umsatzanstieg von ca. 10% gerechnet. Die bereits erfolgten Kostensteigerungen bei vielen Eingangsleistungen zwingen weiterhin zu einem strikten Kostenmanagement. Dabei hilft, dass der Gesetzgeber den SPNV über die Regionalisierungsmittel weiterhin unterstützt. In den Geschäftsjahren 2024/2025 tilgen wir wieder eine Reihe von Verbindlichkeiten und mindern damit unsere Zinsbelastung. Laufende Investitionen sind unverändert zwingend notwendig, besonders in die fortlaufende Ergänzung, technische Anpassung, Ertüchtigung und Erneuerung des Lokomotiv- und Wagenparks. Diese investiven Maßnahmen stellen oftmals laufenden, das Ergebnis mindernden Aufwand dar, dienen aber der Sicherung der zukünftigen Erträge. Mit einer stabilen Ergebnisentwicklung wird gerechnet. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken wurden und werden nicht gesehen. Alle Zahlungsströme werden laufend überwacht, Zahlungsstockungen oder Zahlungsausfälle seitens unserer Kunden waren wiederum nur in sehr geringem Umfang zu verzeichnen. Langfristige Investitionen werden weiterhin langfristig finanziert. Bei der Fahrzeug-Finanzierung arbeiten wir mit langjährigen Partnern erfolgreich zusammen. 2. Chancenbericht Die TRI Train Rental GmbH ist inzwischen ein anerkannter Erbringer von Personennahverkehrsleistungen auf der Schiene. Wir besitzen über Fachkreise hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad. Trotz unseres älteren Fahrzeugmaterials ist unser Image ausgesprochen positiv besetzt. Das liegt insbesondere an der fachkundigen Freundlichkeit unseres Personals, der exzellenten Kundenbetreuung und dem gepflegten Zustand unserer Züge, die regelmäßig Heerscharen von Fotografen an die Bahnstrecken ziehen Die Akquise neuer Kunden, insbesondere SPNV-Aufgabenträger, und die effektive und umfassende Betreuung der Bestandskunden bleibt weiterhin erklärtes Unternehmensziel. Es ist dem Unternehmen wieder gelungen, weitere neue Kunden zu gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen. Somit ist eine starke Auftragsauslastung - zum großen Teil auch unabhängig von konjunkturellen Einflüssen - gegeben. Derzeit besteht ein großes Volumen von Ausschreibungen im Markt, die in den kommenden Jahren zu Umsatz- und EBIT-Steigerungen führen können. Es wird ein wachsendes Ausschreibungsvolumen erwartet, da die öffentliche Hand infolge von kürzlich verabschiedeten Gesetzen über eine erweiterte Finanzausstattung für Ausschreibungen verfügt. Diese Ausschreibungen bieten unter anderem auch die Möglichkeit, gebrauchte und verfügbare Fahrzeuge weiterhin profitabel einzusetzen. Zur Behebung der Kapazitätsprobleme unserer Lieferanten bei der Instandhaltung unserer Züge planen wir perspektivisch den Neubau einer eigenen Werkstatt und die Qualifizierung als "ECM 4". Eine entsprechende Liegenschaft wird bevorzugt in NRW gesucht. Frauenquote In unserem Unternehmen sind alle Geschlechter gleichgestellt. In allen Bereichen sind alle Geschlechter angemessen vertreten, auch bei den Triebfahrzeugführern. In allen Bereichen zählt allein die individuelle Leistung, die wir geschlechts- und neigungsunabhängig fördern. Die Einführung einer Frauenquote erübrigt sich damit. Es bestehen ausreichende Faktoren für eine weiter positive Entwicklung des Unternehmens. Dazu gehören insbesondere die zum Teil langjährigen Kundenbeziehungen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lieferanten. Weiter die moderne Ausstattung an den Produktionsstandorten und die ständige Entwicklung unseres Vertriebssystems. Wir verfügen über langjährige Kundenbindungen. Ein wesentlicher Faktor liegt darin, dass die Nachfrage nach Nahrungsmitteln konjunkturell weniger anfällig ist. 3. Gesamtaussage Spezifische, das Unternehmen gefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. Als große Unsicherheiten - allerdings für alle - sind sowohl die weitere Entwicklung in der Ukraine und die (Wirtschafts-) Politik der neuen US-Regierung zu sehen. Die Wirtschaftsleistung stagniert aktuell bestenfalls. Für 2025 ist auch unter der neuen Bundesregierung aus derzeitiger Sicht kein großer Wirtschaftsaufschwung zu erwarten. Ob die neue Regierung hier entscheidende Impulse setzen kann, die zumindest zum Jahreswechsel 2025/2026 eine Wirkung entfalten, muss abgewartet werden. Für den Schienenpersonennahverkehr ist jedoch weiterhin von einem Nachfragewachstum auszugehen, vorausgesetzt, das "Deutschland-Ticket" bleibt erhalten. Ein strenges Controlling, laufende Planungsanpassungen und ständige Haushaltsdisziplin sind weiterhin das Gebot der Stunde. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung werden ggf. Investitionen oder größere Instandhaltungsmaßnahmen gestreckt. Strategische Investitionen in die Erweiterung des rollenden Fuhrparks, insbesondere in klimatisierte Doppelstockwagen und gebrauchte, 160 km/h-schnelle Elektrolokomotiven mit Nahverkehrsausrüstung werden aber größtmöglich durchgeführt. Auf Grund der ausgezeichneten Etablierung unseres Unternehmens am Markt, dem allgemein guten Ruf hinsichtlich Qualität und Flexibilität sowie der breiten Aufstellung mit mehreren Standbeinen wird aus derzeitiger Sicht die positive Auftragslage auch in den weiter unsicheren Zeiten unverändert Bestand haben. Nicht zuletzt auch, weil der Eisenbahnverkehr seitens der Politik als systemrelevant erkannt wurde und dessen Transportleistungen für die Wirtschaft insgesamt notwendig bleiben und voraussichtlich zukünftig noch bedeutender sein werden. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.
Eckental, den 16. Juni 2025 Tobias Richter, Geschäftsführer Maximilian Richter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023TRI Train Rental GmbH, EckentalA. ALLGEMEINE ANGABEN Die TRI Train Rental GmbH hat ihren Sitz in Eckental. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 14329 eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma TRI Train Rental GmbH, Eckental wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft weist nach § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Im Einzelnen wurde die Bewertung wie folgt vorgenommen: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände wie gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti angesetzt. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben und ein sofortiger Abgang unterstellt. Eine Übersicht über das Anlagevermögen gibt der beigefügte Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. C. ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel im Anhang verwiesen. 2. Forderungen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 1.004,2 enthalten. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 504,7 (Vj.: TEUR 354,4) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 73,2 (Vj.: TEUR 9,9) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 320,8 und in den sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 295,4 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind weitestgehend durch Bürgschaften und Haftungsfreistellungserklärungen besichert. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung und Vertretung Geschäftsführer: Herr Tobias Richter Herr Maximilian Richter 2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 115 Mitarbeiter, davon 19 Verwaltungsmitarbeiter und 96 betriebliche Mitarbeiter. 4. Finanzielle Verpflichtungen Mietverpflichtungen bewegen sich im branchenüblichen Bereich. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Aufgrund des Ukraine-Konflikts sowie der US-Wirtschaftspolitik erwarten wir keine spürbaren Auswirkungen auf die folgenden Geschäftsjahre. Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen daraus nicht zu bestandsgefährdenden Maßnahmen führen werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023 Siehe Bilanz.
Eckental, den 16. Juni 2025 TRI Train Rental GmbH Tobias Richter, Geschäftsführer Maximilian Richter, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileTRI Train Rental GmbH 2023 Unterzeichner des Jahresabschlusses ist der Geschäftsführer Tobias Richter Datum ist der 16. Juni 2025.......... 1. Vorbemerkung Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach handelsrechtlichen Grundsätzen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Anlagevermögen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. 2.2 Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. 2.3 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 2.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird der Bilanz beigefügt. 4. Sonstige Angaben 4.1 Geschäftsführung Geschäftsführer: Tobias Richter
Eckental, den 16. Juni 2025 Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss und dem Lagebericht handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzten Fassungen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRI Train Rental GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRI Train Rental GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRI Train Rental GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 16. Juni 2025 LHS
GmbH
Michael Fischer, Wirtschaftsprüfer |
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