Inter Metals Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Edward Ronald Abbink seit 30.4.2025 | Geschäftsführer |
Ralph Lammertink seit 12.10.2023 | Prokura |
Benjamin Katalanc seit 12.10.2023 | Prokura |
Martijn Wijnand Willem de Jong seit 19.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Inter Metals Trading B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Inter Metals GmbHOchtrupJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die Inter Metals GmbH wurde am 07.12.2000 gegründet und ist seitdem erfolgreich am Markt tätig Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren wir wie in den Vorjahren ausschließlich im Bereich des Metallhandels und Recyclings tätig. Hierzu unterhalten wir Beziehungen zu Handelspartnern unter anderem in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Osteuropa, Indien, Pakistan und China. Das Betriebsgelände der Inter Metals GmbH liegt in Ochtrup und hat eine Fläche von ca. 20.000 qm. Hier ist eine doppelte Brückenwaage, jeweils mit stationären Port-Detektoren zur Erkennung radioaktiver Strahlenquellen, installiert. Zudem steht ein moderner Maschinenpark zur Verfügung. Die Inter Metals GmbH besitzt alle erforderlichen Genehmigungen und erfüllt die Sicherheits- und Umweltauflagen. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Weltwirtschaft und in Europa Die Weltwirtschaft erlebte 2023 einen moderaten Aufschwung mit einer geschätzten BIP-Wachstumsrate von rund 3,1 %. Dieses Wachstum wurde in erster Linie durch robuste Leistungen in Schwellenländern wie China, Indien und den südostasiatischen Ländern angetrieben, während die entwickelten Volkswirtschaften bescheidenere Wachstumsraten verzeichneten. Hohe Produktionskosten belasten hier die Unternehmen, sodass die Überwälzung auf die Verbraucher die Kaufkraft der privaten Haushalte reduziert. Jedoch liegt das weltweite Wachstum noch deutlich unter dem historischen Durchschnittswachstum von 3,8 Prozent (in den Jahren 2000 bis 2019). Der Krieg in der Ukraine sowie der immense Ausbruch von Covid-19 in China 2020 haben sich negativ auf das Wachstum ausgewirkt. Auf Grund anhaltender Handelsspannungen und protektionistischer Maßnahmen stagnierte der internationale Handel im Jahr 2023. Die Ökonomen der Welthandelsorganisation (WTO) haben die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Warenhandels für 2023 deutlich nach unten korrigiert. Das Volumen werde nun voraussichtlich um 0,8 Prozent in diesem Jahr wachsen Der Inflationsdruck war in mehreren Regionen ein erhebliches Problem, insbesondere aufgrund von Unterbrechungen der Lieferketten und steigenden Rohstoffpreisen. Die Zentralbanken verfolgten unterschiedliche Strategien, um die Inflation in den Griff zu bekommen, einschließlich der Anpassung der Zinssätze und der Umsetzung einer gezielten Geldpolitik. In vielen Ländern wurden dadurch die Finanzierungsbedingungen verschlechtert. Für 2023 liegt die erwartete Inflationsrate im weltweiten Mittel bei 6,2%. Dies ist der Median der durchschnittlich erwarteten Inflationsraten auf Länderebene. Der Median wird verwendet, weil sich die erwarteten Inflationsraten regional sehr stark unterscheiden und in individuellen Ländern und Regionen wie in Afrika drastisch höher sind als im Rest der Welt. Europa erlebte 2023 eine leichte wirtschaftliche Steigerung, die jedoch von den Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine beeinflusst wurde. Das BIP-Wachstum der Eurozone wurde auf rund 0,5 % geschätzt. Bedingt wird dies durch die stagnierenden Wachstumsraten der starken Volkswirtschaften wie Deutschland oder Frankreich. Für das Jahr 2024 wird vor dem Hintergrund des Angriffskriegs und der damit einhergehenden Preissteigerungen ein BIP-Wachstum von 0,3 % erwartet. Die Inflation ging 2023 schneller zurück als gedacht, was vor allem an den gesunkenen Energiepreisen lag. Die Entlastungsmaßnahmen im Energiebereich laufen jedoch bald in allen Mitgliedstaaten aus. Zudem kann es aufgrund der geopolitischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, zu Handelsstörungen kommen. Weitere Preissteigerungen sind also möglich. Insgesamt dürfte sich die Inflation aber weiter abschwächen, sodass die steigenden Lebensmittelpreise unter Kontrolle bleiben. Im Jahr 2023 lag die Inflation mit 6,3 % niedriger als noch 2022 erwartet. Im Jahr 2024 dürfte die Inflationsrate etwas zurückgehen, jedoch mit 3,0% hoch bleiben. Auch im Jahr 2023 hat Europa der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz Priorität eingeräumt. Der Grüne Deal der EU und die damit verbundenen Maßnahmen zielten darauf ab, die Volkswirtschaften auf nachhaltigere Praktiken umzustellen und erneuerbare Energien, Emissionsreduktionsziele und nachhaltige Investitionen zu fördern. Der NextGenerationEU-Konjunkturfonds der Europäischen Union spielte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie. Der Fonds stellte den Mitgliedstaaten finanzielle Unterstützung zur Verfügung und konzentrierte sich auf strategische Investitionen in die Digitalisierung, die Infrastruktur und die grüne Wirtschaft. Entwicklung in Deutschland Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 ein leichten Abschwung seiner Wirtschaft, Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das BIP des Landes verringerte sich real um etwa 0,3 %. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. Für das Jahr 2024 wir eine Inflationsrate um die 3% prognostiziert. Insgesamt haben deutsche Unternehmen im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Waren im Wert von 1.562,4 Milliarden Euro exportiert und im Wert von 1.352,8 Milliarden Euro importiert. Bei einem Handelsvolumen von insgesamt 2.915,2 Milliarden Euro wies Deutschland einen Handelsbilanzüberschuss von 209,6 Milliarden Euro auf - sprich, es wurden mehr Waren ins Ausland aus- als eingeführt. Aber das Handelsvolumen insgesamt schrumpft: Gegenüber dem Vorjahr 2022 haben sich die Warenexporte und -importe 2023 mit minus 2,0 Prozent und minus 10,1 Prozent negativ entwickelt. Dies ist zum Teil auf rückläufige Import- und Exportpreise zurückzuführen. Aber auch real sind die Warenausfuhren und -einfuhren gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die deutsche Regierung hat im Jahr 2023 verschiedene politische Maßnahmen und Reformen zur Förderung von Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz umgesetzt. Zu den Initiativen gehören Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, erneuerbare Energien sowie Forschung und Entwicklung. Aufgrund der negativen wirtschaftlichen Entwicklung sieht sich Deutschland weiterhin vor Herausforderungen. Dazu gehörten Unsicherheiten im Zusammenhang mit globalen Handelsspannungen, geopolitischen Faktoren, Unterbrechungen der Lieferkette und dem laufenden Strukturwandel in verschiedenen Branchen. Außerdem erforderte der Übergang zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Wirtschaft Anpassungen und Investitionen, was sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich brachte. Entwicklung der Branche Der Metallmarkt ist ein wichtiger Sektor der Weltwirtschaft, der verschiedene Branchen wie das Baugewerbe, die Automobilindustrie, das verarbeitende Gewerbe und die Infrastrukturentwicklung beeinflusst. Der Umsatz in der deutschen Metallindustrie hat sich gegenüber dem Vorjahr in 2023 um 17,31 Milliarden Euro (ca. 12%) verringert. Mit 125,68 Milliarden Euro notierte der Umsatz aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Mit mehr als 51,5 Milliarden Euro Umsatz ist der Bereich der NE-Metalle der stärkste Sektor der gesamten Metallindustrie. Weiterhin wurden in Deutschland im Jahr 2023 rund 228.000 Personen gezählt, die im Bereich Metallerzeugung und Metallbearbeitung beschäftigt waren. Damit konnte ein leichter Anstieg der Beschäftigten (um ca. 1000) verzeichnet werden. Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018. Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt. In der Metallbranche dient die London Metal Exchange (LME) als wichtige Plattform für die Preisfindung und den Handel mit verschiedenen Metallen. Im Jahr 2023 unterlagen die LME-Preise bemerkenswerten Schwankungen, die durch eine Kombination aus globalen Wirtschaftsfaktoren, Angebots- und Nachfragedynamik sowie marktspezifischen Einflüssen beeinflusst wurden. Die Metallpreise wiesen im Jahr 2023 eine Mischung aus Volatilität und stabilen Phasen auf, die von Faktoren wie der Dynamik von Angebot und Nachfrage, den globalen wirtschaftlichen Bedingungen und branchenspezifischen Einflüssen beeinflusst wurden. Kupfer, Aluminium, Nickel, Zink und Blei waren Schwankungen unterworfen, die auf Marktbedingungen, Unterbrechungen der Lieferkette und Verschiebungen im Nachfrageverhalten zurückzuführen waren. Der anhaltende Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltvorschriften hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Preisdynamik an der LME. In Zukunft wird die kontinuierliche Beobachtung dieser Faktoren, zusammen mit geopolitischen Entwicklungen und Markttrends, für das Verständnis und die Vorhersage von Preisbewegungen an der LME und dem breiteren Metallmarkt unerlässlich sein. Insgesamt liegen die Preise an der LME Börse unter dem Niveau von 2022. Die Nervosität der Rohstoffeinkäufer ist auch aufgrund weltweit hoher Inflation und den weiter anhaltenden Krieg in der Ukraine weiter gegeben. Durch die weiter unvorhersehbare Entwicklung des Ukraine Konflikts und dessen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, ist insgesamt eine deutliche Vorsicht am Rohstoffmarkt zu erkennen. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr 2022 konnte der mengenmäßige Absatz im Jahr 2023 gesteigert werden. Wurden im Jahr 2022 noch ca. 80.900 Tonnen veräußert, so konnte diese Menge um ca. 2.500 Tonnen auf 83.400 Tonnen gesteigert werden. Die Umsatzerlöse verringerten sich demgegenüber aufgrund der niedrigeren Börsenpreise sowie der Zusammensetzung der Absatzmengen um 9,05 % auf ca. 210,5 Mio. Euro, wohingegen der Jahresüberschuss um 14,23 % auf 2,2 Mio Euro gesteigert werden konnte. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung im Berichtsjahr als zufriedenstellend. Wir sehen seit Monaten Preise, welche weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau liegen, auch wenn es zeitweise größere Schwankungen in die ein oder andere Richtung gibt. Zudem sind die Unternehmen aller Branchenteilnehmer durchweg gut ausgelastet. Die Arbeitsbelastung im Jahr 2023 war durchgehend als hoch zu bewerten. Im letzten Quartal ließ sich ein kleiner Abwärtstrend bezüglich Mengen und Preisen feststellen. Material war insgesamt ausreichend vorhanden, wenngleich die Beschaffung zeitweilig viel Mühe machte. Die Märkte saugen derzeit mehr Mengen als im Vorjahreszeitraum auf und bleiben relativ unstabil. Wie wenig belastbar unsere Wirtschaft ist, zeigt zurzeit die Situation vor dem Jemen, wo durch das Angreifen von Frachtschiffen durch ansässige Rebellen massive Verzögerungen der Lieferketten entstehen. Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Inter Metals GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt: Ertragslage Die Umsatzerlöse liegen mit T€ 210.461 unter dem Vorjahresniveau von T€ 231.410. Der Abschwung ist größtenteils auf den Abschwung der LME-Preise im Jahr 2023 sowie auf die Zusammensetzung der Absatzmengen zurückzuführen. Der Materialaufwand verringerte sich absolut um T€ 20.245. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sank dieser um 0,28 %-Punkte auf 93,60 %. Die marginal verbesserte Materialaufwandquote ist im Wesentlichen auf die veränderte Zusammensetzung des Umsatzes zurückzuführen. Der Rohertrag I sank absolut um T€ 704 auf T€ 13.467. Im Gegensatz dazu stieg die Rohertragsquote auf 6,40 % gegenüber 6,12 % im Vorjahr. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 1.311 auf T€ 996 hängt im Wesentlichen mit den niedrigeren Erträgen aus der Währungsumrechnung zusammen. Die Personalaufwendungen liegen mit T€ 2.302 um T€ 242 über den Aufwendungen des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie sonstige andere betriebliche Aufwendungen und bewegen sich mit T€ 7.811 um 27,10 % unter dem Vorjahresniveau mit T€ 10.714. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die niedrigeren Aufwendungen im Bereich der Kursdifferenzen und im Bereich der Frachtkosten für den Export zurückzuführen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf T€ 2.196 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 1.923). Dies entspricht einer Umsatzrentabilität von 1,04 % (Vorjahr: 0,84 %). Finanzlage Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Der durch die hohen Lagerbestände sowie durch den hohen Anteil der Exporte bedingte Liquiditätsbedarf wird durch Kontokorrentlinien abgedeckt. Die ermittelte zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit) beläuft sich auf T€ -3.104, so dass sich unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von T€ -12.802 ein Bestand von T€ -15.906 am Ende der Periode ergibt. Die Inter Metals GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Gesellschaft eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 36.319 (Vorjahr: T€ 30.346). Der Rückgang des Anlagevermögens beruht zum Großteil auf den Jahresabschreibungen in Höhe von T€ 262 sowie auf Anlagenabgängen von T€ 154. Diesen stehen Zugänge in Höhe von T€ 316 gegenüber. Der mengenmäßige Bestand an Vorräten am Standort Ochtrup hat gegenüber dem Vorjahr um ca. 5,4 % zugenommen. Der Bestand zum 31.12.2023 betrug hier 4.209 Tonnen gegenüber 3.991 Tonnen zum Ende des Jahres 2022. Der wertmäßige Bestand der fertigen Erzeugnisse und Waren stieg, insbesondere aufgrund von unterwegsbefindlichen Waren, von T€ 18.023 um T€ 3.797 auf T€ 21.820. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.309 auf T€ 5.211 stiegen, nahmen die Verbundforderungen im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der unterwegsbefindlichen Waren um T€ 1.164 auf T€ 3.887 ab. Durch den erzielten Jahresüberschuss der Inter Metals GmbH erhöhte sich das Eigenkapital auf T€ 10.140 (Vorjahr: T€ 7.944). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 27,9 % (Vorjahr: 26.2 %). Die Rückstellungen beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.138, die das Berichtsjahr und das Vorjahr betreffen sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 1.771. Wesentliche Posten sind hier die Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen, die Rückstellung für Urlaubsgeld und Resturlaubsansprüche, die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten, die Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen, die Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie die Archivierungsrückstellung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um T€ 3.086 auf T€ 17.833. Grund dafür sind temporär höhere Ansprüche aus der Kontokorrentlinie bedingt durch die hohe Vorratshaltung zum Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen im Vergleich zum Vorjahresstichtag um T€ 185 auf T€ 4.354 zu. Die Verbundverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.046. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 38) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Einkaufs- und Absatzmengen / Warenumschlag, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran. Durch konsequent umgesetztes Controlling werden Fehlentwicklungen entdeckt und analysiert, um unverzüglich entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Inter Metals GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023, 26 eigene Mitarbeiter gegenüber 28 im Vorjahr. Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Das Thema Arbeitssicherheit hat wie bereits in den Vorjahren einen hohen Stellenwert. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Als international tätige Gesellschaft im Metallhandel ist die Inter Metals GmbH wesentlich von den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten abhängig. Die Entwicklungen waren im Jahr 2023 sowohl durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, als auch durch den Russland-Ukraine-Konflikt sowie die weitere Eskalation des Nahostkonflikts geprägt. Anfang des Berichtsjahres haben die Rohstoffpreise für Basismetalle und Eisen auf breiter Front leicht nachgelassen. Unvorhersehbare Geschehnisse bleiben auch Bestandteil dieses Berichtjahres. Durch wiederholte Angriffe auf Handelsschiffe im arabischen Meer sowie im Golf von Aden kommt es weiterhin zu extremen Verzögerungen. Alle Lieferungen, welche einen Empfänger in Asien haben, unterliegen bis auf weiteres beinahe doppelter Lieferzeit. Dies führt zu Kostensteigerungen und längeren Finanzierungszeiten auf unserer Seite. Allerdings bleibt der asiatische Markt weiterhin enorm wichtig für den Gesamterfolg des Unternehmens. Im Dezember 2021 erlangte die Inter Metals GmbH erfolgreich das 'End of Waste' Zertifikat der EU-Verordnung 715/2013 für Kupferschrott. Anfang 2022 konnte die Inter Metals GmbH auch das Zertifikat für "End of Waste" der EU-Verordnung 333/2011 für Aluminium- und Stahlschrott erfolgreich erlangen. Durch diese beiden Zertifizierungen ist unser Export nach China bis auf weiteres gesichert. Weiterhin verschaffen diese Zertifizierungen der Inter Metals GmbH einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Im Berichtsjahr war es stets unser Bestreben durch Warentermingeschäfte den schwankenden Rohstoffpreisen entgegenzuwirken und uns dadurch ein gewisses Maß an Sicherheit zu verschaffen. Daneben wirken wir dem Risiko der Wechselkursschwankungen mit entsprechenden Devisentermingeschäften entgegen. Diese Maßnahmen werden wir auch im Geschäftsjahr 2024 beibehalten. Im Berichtsjahr konnten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.196 (Vorjahr: Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.923) verzeichnen. Aufgrund der Rohstoffpreisminderungen ist unser Umsatz um 9,05 % auf TEuro 210.461 gesunken. Der Materialaufwand ist im Verhältnis mit 9,32 % stärker gesunken. Die Personalaufwendungen sind um 11,73 % auf T€ 2.302 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen wegen sinkenden Aufwendungen im Bereich der Kursdifferenzen und im Bereich der Frachtkosten um 27,10 % auf T€ 7.811 gesunken. Durch interne und externe Neustrukturierungen passen wir uns stets den Marktentwicklungen an. Daneben ist eine Stärkung unserer Abteilung Vertrieb vorgesehen und teilweise schon umgesetzt. Gleiches gilt für den Innendienst. Unser kontinuierlicher Fokus auf Qualität und Markt trägt zu unserem Unternehmenserfolg bei. Mit unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist wie bisher die Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Der Markt für Metallschrott war in den letzten Jahren aufgrund verschiedener wirtschaftlicher, ökologischer und geopolitischer Faktoren erheblichen Schwankungen unterworfen. Mit Blick auf das Jahr 2023 wird erwartet, dass die Branche mehrere Herausforderungen meistern und gleichzeitig neue Chancen nutzen wird. Der Markt für Metallschrott ist im Jahr 2023 auf Wachstum eingestellt, angetrieben von der globalen wirtschaftlichen Erholung, nachhaltigen Praktiken und technologischen Fortschritten. Herausforderungen wie die Preisvolatilität und die sich entwickelnde Regulierungslandschaft werden jedoch von den Branchenteilnehmern Agilität und Anpassungsfähigkeit verlangen. Im Zuge des Fortschritts der Branche werden Kooperationen, Innovationen und strategische Entscheidungen entscheidend sein, um die sich bietenden Chancen zu nutzen und eine nachhaltige Zukunft für den Metallschrottmarkt zu sichern. Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Sektoren, und auch der Metallschrottmarkt ist nicht immun gegen seine Folgen. Der Krieg kann erhebliche Auswirkungen auf den Metallschrottmarkt haben, einschließlich unterbrochener Lieferketten, geopolitischer Unsicherheiten, Handelsbeschränkungen, Preisschwankungen und Verschiebungen der regionalen Marktdynamik. In den letzten Jahren sind die Einkaufs- und Absatzmengen der Inter Metals GmbH kontinuierlich gestiegen. Auch trotz der Corona-Pandemie konnten die Mengen bis zum Jahr 2021 gesteigert werden. Für das Berichtsjahr 2023 lässt sich festhalten, dass die Absatzmenge sowie die Einkaufsmenge im Vergleich zum Vorjahr 2022 wieder gesteigert werden konnten, Umsatzerlöse jedoch gegenläufig einen Abwärtstrend aufweisen, wohingegen die Bruttomarge auf demselben Niveau von 2022 gehalten werden konnte. Dies liegt im Wesentlichen an der Verringerung der LME-Preise sowie einer internen Intensivierung mit Blick auf die prozentuelle Marge. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer erhöhten Umschlaghäufigkeit der Waren. So wollen wir unsere Umsatzrentabilität stabil auf dem Niveau des Jahres 2022 halten. Dies wollen wir über die Absicherung der Rohstoffpreise durch entsprechende Warentermingeschäfte sowie der Wechselkurse durch entsprechende Devisentermingeschäfte erreichen. Die Geschäftsleitung der Inter Metals GmbH sieht für das Geschäftsjahr 2024 im Metallmarkt bei entsprechenden Aktivitäten der Gesellschaft, besonders im zweiten Halbjahr, eine begründete Chance für eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Wir verweisen zusätzlich auf die Ausführungen in den Abschnitten "Geschäftsverlauf" und "Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage". Wir vertreten den Standpunkt, dass es für Unternehmen zunehmend wichtig ist durch stetige Neustrukturierungen auf die Marktgeschehnisse zu reagieren. Je besser ein Unternehmen sich den aktuellen Herausforderungen mit Investitionen, Verbesserungen und Optimierungen in Qualität und Produkten stellt, desto erfolgreicher kann es sich in der Branche positionieren. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Neben zahlreichen Chancen sind mit dem Betrieb des Unternehmens auch Anforderungen und Risiken verbunden, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Die Geschäftstätigkeit erfordert Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir insbesondere für den Bereich Warenwirtschaft ein Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt. Der überwiegende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch eine Warenkreditversicherung versichert. Im Bereich der Vorräte wird hauptsächlich nach dem "Back-to-Back-Prinzip" gehandelt. Kursrisiken werden damit auf ein akzeptables Niveau eingeschränkt. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Absicherung der Währungs- und Zinspositionen erfolgt mittels verschiedener Finanzinstrumente. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem -soweit möglich- reduziert. Aktuell zeichnet sich bereits ein Trend zu weiter steigenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie Transportkosten ab. Das Ausmaß der Preissteigerungen, insbesondere vor dem Hintergrund des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine, kann aus heutiger Sicht noch nicht abschließend gewürdigt werden. Weitere wesentliche Risiken Es ist wichtig zu beachten, dass der Metallmarkt verschiedenen externen Faktoren unterliegt, darunter geopolitische Spannungen, globale Handelspolitik und Währungsschwankungen, die die Preisentwicklung erheblich beeinflussen können. Darüber hinaus können unerwartete Ereignisse wie Naturkatastrophen oder unerwartete Unterbrechungen der Versorgungsketten zu einer weiteren Preisvolatilität führen. Darüber hinaus sind die folgenden Risiken zu nennen: Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Hier sind allem voran der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Eskalation des Nahostkonflikts zu nennen. Beschaffungsmarktrisiken Mit der Beschaffung von Waren, sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkt diesen Risiken entgegen. Abzuwarten bleiben hier ebenfalls die weiteren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine sowie der Eskalation des Nahostkonflikts. Investitions- und Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Wesentliche Fehlinvestitionen können hierdurch weitestgehend vermieden werden. Die Inter Metals GmbH hat ihr Wachstum bisher teilweise aus eigener Kraft, aus der Aufnahme von Darlehen sowie aus der Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten finanziert. Auch für das kommende Geschäftsjahr ist die Finanzierung der Investitionen in Abhängigkeit von der finanziellen Lage aus Eigenmitteln bzw. fristenkongruent durch die Aufnahme von Fremdmitteln geplant. Es besteht aber unterjährig immer das finanzwirtschaftliche Risiko, dass es nicht -oder nicht ausreichend- gelingt, die Umsatz- und bzw. oder die Ergebnismargen über das ganze Geschäftsjahr entsprechend den Planungen zu erfüllen. Dies würde sich dann negativ auf das Jahresergebnis auswirken. Aus heutiger Sicht sehen wir zurzeit jedoch keine Anhaltspunkte für Finanzierungsrisiken. Ein konsequentes und regelmäßiges Debitorenmanagement sowie die Maßnahmen zur Absicherung der Rohstoffpreise und Wechselkurse sollen wie bisher auch zukünftig die Liquidität des Unternehmens entscheidend stützen. Personalrisiken Der Erfolg hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und natürlich entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht zwangsläufig immer ein Risiko durch Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert sich die Inter Metals GmbH die fachliche Kompetenz des Personals. Mit der Einbindung von Mitarbeitern in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie der Beibehaltung flacher Hierarchiestufen wollen wir diesem Risiko begegnen. IT-Risiken In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewall Systeme und Virenscanner ein. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken, auch die anhaltende Corona-Pandemie, stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Chancenbericht Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • dem Ausbau des Bekanntheitsgrades • einer stabilen finanziellen Situation • einer hohen Produktqualität • einem Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten aufgrund der erlangten Zertifizierungen im Rahmen der Nachhaltigkeit und dem damit einhergehenden gesicherten Export nach China Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Sonstige Angaben Bericht über Forschung und Entwicklung Aufgrund des Tätigkeitsfeldes der Inter Metals GmbH fallen keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an. Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Die Inter Metals GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ochtrup, 25. März 2024 gez. Albert Smeeman, Geschäftsführer gez. Martijn Wijnand Willem de Jong, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Umrechnung Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt soweit die Forderungen oder Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausweisen. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger bleibt es gemäß § 256a HGB bei der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 3.887.489,32 (Vorjahr: Euro 5.051.192,28). Es handelt sich hierbei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 1.240.017,51 (Vorjahr: Euro 4.235.045,33) sowie um übrige Forderungen in Höhe von Euro 2.647.471,81 (Vorjahr: Euro 816.146,95). - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 1.045.770,50 (Vorjahr: Euro 0,00). Es handelt sich hierbei ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr belaufen sich auf Euro 6.097,94 (Vorjahr: Euro 15.335,10). Sie beziehen sich ausschließlich auf den Bilanzposten Aktiva B.II.3. Sonstige Vermögensgegenstände. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 2.967.431,67). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Eingangsrechnungen, Personalverpflichtungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Gewährleistungsverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträg sowie für Archivierungsverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
(a) Eintragung von Grundschulden; Bürgschaften durch Dritte; Globalzession; Verpfändung von Anlagevermögen, Forderungen, Vorräten, Rechten aus Kreditversicherungen sowie Rechten aus Vorrats- und Transportversicherungen; Raumsicherungsübereignung (b) i.d.R. Eigentumsvorbehalte Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.045.770,50 (Vorjahr: Euro 0,00). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 20.051.433,86 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Euro 3.159.922,60), aus Warentermingeschäften (Euro 711.497,00) sowie aus Devisentermingeschäften (Euro 16.180.014,26). Verpflichtungen gegenüber assoziierten Unternehmen: Der Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthält Mietverhältnisse zwischen der Gesellschaft und einem verbundenen Unternehmen. Die finanzielle Verpflichtung hieraus beläuft sich auf Euro 1.620.000,00. Angabe zu derivativen Finanzinstrumenten (§ 285 Nr. 19 HGB) Die Gesellschaft schließt regelmäßig zum Zweck der Kurssicherung Devisentermingeschäfte ab. Es handelt sich um schwebende Geschäfte, die nicht bilanziert werden, sofern kein drohender Verlust zu berücksichtigen ist. Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag beträgt Euro 16.180.014,26. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: - Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von Euro 605.433,36 (Vorjahr: Euro 1.859.336,26) Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: - Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von Euro 605.520,67 (Vorjahr: Euro 2.396.281,58) Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Angaben zur Mindestbesteuerung nach § 285 Nr. 30a HGB Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf Euro 0,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe über die Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt Euro 37.000,00. Es werden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen nach § 285 Nr. 17a) HGB erbracht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.196.480,26 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernzugehörigkeit Die Inter Metals GmbH wurde in den Konzernabschluss der Inter Metals Beteiligungs GmbH, Ochtrup einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger (Amtsgericht Steinfurt HRB 14080) erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Im Zusammenhang mit dem Ukraine Krieg und der Eskalation des Nahost-Konfliktes ist wieterhin mit negativen Einflüssen auf die gesamtwirtschaftliche Konjunktur zu rechnen. Für die Gesellschaft können sich hieraus beispielsweise Risiken aus Einnahmeausfällen und Preissteigerungen (Rohstoff- und Energiepriese, Transportkosten) ergeben. Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens (Going-Concern-Annahme) ergeben sich aus den vorstehenden Unwägbarkeiten nach dem aktuellen Kenntnisstand jedoch nicht. Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Ochtrup, 25. März 2024 gez. Albert Smeeman, Geschäftsführer gez. Martijn Wijnand Willem de Jong, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Inter Metals GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Inter Metals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inter Metals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 31. Mai 2024 KRP
audit GmbH
gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer gez. Bachelor of Laws (LL.B.) Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer |
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