karma baby karma GmbH
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| Name | Anteil |
|---|---|
KRB Bioservice GmbHAufgelöst | 50.00% |
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BIO COMPANY GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2019GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSGeschäftsmodell des Unternehmens Hauptgeschäftsfeld der BIO COMPANY GmbH, Berlin, ist der Handel und Endverkauf von ausschließlich biologisch erzeugten Lebensmitteln sowie Naturwaren. Das operative Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel wird im Wesentlichen durch die BIO COMPANY GmbH (im weiteren Verlauf auch nur BIO COMPANY genannt) unter der Marke "BIO COMPANY" betrieben. In ihren Filialen in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Sachsen werden biologisch erzeugte Lebensmittel sowie Naturwaren bevorzugt aus regionaler Produktion verkauft. Im Bereich Verkauf liegt der Schwerpunkt bei der BIO COMPANY im Bereich Frische. Diese werden meist in Frischetheken umgesetzt in den Abteilungen Fleisch und Käse, ergänzt durch Bedientheken im Bereich Back, sowie der Obst- und Gemüse Abteilung. Die Frischetheken Fleisch werden überwiegend durch die Biomanufaktur Havelland GmbH, einem regionalen fleischverarbeitenden Betrieb in Velten, Brandenburg, ausgestattet. Der Bio-Großhändler MIDGARD Naturkost & Reformwaren GmbH, Berlin, versorgt die BIO COMPANY mit einem Bio-Sortiment aus überwiegend Frische- und zum Teil mit Trockenwaren. Hierbei liegt traditionell ein besonderer Schwerpunkt auf Demeter Erzeugnissen. Für BIO COMPANY dient die MIDGARD Naturkost & Reformwaren GmbH insbesondere zum Umschlag der BIO COMPANY-Eigenmarke, sowie als Bündler für regionale Kleinerzeuger. WIRTSCHAFTSBERICHTDie folgenden Angaben beziehen sich bei der BIO COMPANY auf den Verkauf von biologisch erzeugten Lebensmitteln. Marktentwicklung im Bereich der Bio-Supermärkte Der Naturkostfachhandel in Deutschland verzeichnete im Jahr 2019 eine Umsatzentwicklung von gut 8,76 % (Vorjahr: 5,2 %). Im Kalenderjahr 2019 wurden insgesamt EUR 3,76 Mrd. im Naturfachkosthandel umgesetzt. Nach einem schwächeren Jahr 2018, mit einem damaligen Umsatz von EUR 3,46 Mrd., zeugt das Jahr 2019 wieder von einem deutlichen Wachstum (Quelle: BNN e.V.). Die Branche entwickelt sich positiv, sie erlebt jedoch zugleich durchgreifende Strukturänderungen, da der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel immer mehr auf den Bio-Kunden zugeht und ihn als wichtigen Käufer der Zukunft sieht (Quelle: BioHandel). Der konventionelle Lebensmittelvollsortimenter versuchte im Jahr 2019 durch Arbeitsbindungen mit etablierten landwirtschaftlichen Anbauverbänden, wie Naturland, Bioland und Demeter einen im Vergleich zum Vorjahr höheren Kundenanteil am Bio-Markt zu binden. Insbesondere die neuartige Kooperation zwischen BIOLAND und LIDL hat eine neue Dimension der Profilierungsspirale eröffnet. Der Fachhandel stellt sich diesem Prozess mit einem tiefgreifenden Wandel zu mehr Dienstleistungen und Service für den wertorientierten Kunden entgegen. Somit konnten neben einem insgesamt sehr guten Wachstum im Biobereich auch der Fachhandel wieder besser Schritt halten. Beigetragen dazu hat vermutlich auch die branchenübergreifende Fachhandelskampagne "Öko statt Ego" an der die BIO COMPANY teilnimmt. Im bundesweiten Ranking der Bio Supermärkte belegte die BIO COMPANY Platz 3 mit insgesamt 58 Filialen (Quellen: Wirtschaftswoche, Berliner Zeitung). In Berlin ist BIO COMPANY nach Filialanzahl in ihrem Segment weiter Marktführer. Geschäftsverlauf des Unternehmens Der Geschäftsverlauf der BIO COMPANY GmbH im Geschäftsjahr 2019 übertraf die ursprünglichen Erwartungen der Geschäftsführung. Im Detail hat der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 192,6 Mio. EUR betragen. Er liegt somit um 11,6 Mio. EUR (+6,4 %) über dem im Vorjahr für das Jahr 2019 prognostizierten Umsatz in Höhe von 181,0 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 9,4 % auf 192,6 Mio. EUR gestiegen. Damit liegt das Umsatzwachstum auch über dem in der Branche durchschnittlich erzielten Wachstum von 8,76 %. Der Hintergrund dieser Entwicklung liegt im Wesentlichen in der von Seiten der BIO COMPANY GmbH im Vorjahr moderater eingeschätzten Zunahme der Kundennachfrage. Die dafür verantwortlichen Faktoren werden in den kommenden Absätzen erläutert. Durch das überdurchschnittliche Umsatzwachstum wurden auch die Gewinnerwartungen in Höhe von 1,8 bis 2,3 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2019 deutlich übertroffen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen eines jeden Geschäftsjahres fließen in unsere Planberechnung ein und verfeinern die Prognoseberechnungen der Folgejahre. Die Abweichungen zu den Planzahlen werden somit weiter sinken. Im weiteren Verlauf soll auf die wesentlichen Faktoren eingegangen werden: Besonderheiten des Geschäftsjahres 2019 im Rahmen des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2019 war davon geprägt, den erfolgreichen Weg einer stärkeren Nachhaltigkeitsstrategie fortzuführen. Im Kalenderjahr 2019 wurden hohe Investitionen in die energetische Modernisierung bzw. umfassende Gesamtmodernisierung der Bestandsmärkte BIO COMPANY GmbH getätigt. Auch wurde Ende 2018 erstmals ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt, der sich an den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) orientiert. Die BIO COMPANY nimmt die Verantwortung wahr, sparsam, effizient und umweltschonend mit den Ressourcen umzugehen. Um weiterhin gesunde und biologische Lebensmittel anzubieten, unterstützt die BIO COMPANY Initiativen, Verbände, Vereine und den unmittelbaren Kiez, wie zum Beispiel BNN (Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V.), ÖTZ (ökologische Tierzucht GmbH), Bündnis FÜR eine enkeltaugliche Landwirtschaft ("Ackergifte NEIN DANKE") und kleinere Initiativen wie V.E.R.N. (Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V.) oder die Berliner Tafel. Marktstellung der BIO COMPANY GmbH Die BIO COMPANY eröffnete im Jahr 2019 zwei neue Filialen. Eine Neueröffnung fand in Berlin statt, die zweite in Dresden. Damit wurde die Expansionsstrategie der Vorjahre fortgesetzt. Per Jahresende 2019 betrieb BIO COMPANY 58 Filialen, davon 51 Filialen in Berlin/Brandenburg, 4 Filialen in Hamburg und 3 Filialen in Dresden. Auch verschoben sich im Kalenderjahr 2019 Neueröffnungen von BIO COMPANY-Märkten, die für 2019 geplant waren, v.a. aufgrund von Kapazitätsengpässen im Bauwesen, ins Jahr 2020. Mitarbeitende Das Unternehmen beschäftigt im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 1.033 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 90 Auszubildende und 501 Aushilfen. Erfreulich ist, dass BIO COMPANY aufgrund der positiven Kennzahlenentwicklung im Jahr 2019 erneut in der Lage war mit dem Betriebsrat deutliche Gehaltssteigerungen herbeizuführen. So konnten Gehaltserhöhungen für Mitarbeitende in den Märkten von durchschnittlich 7,5 % verhandelt werden. Für Mitarbeitende in der Zentrale konnte neben der Festlegung eines transparenten Gehaltsschemas, das insbesondere dem Ziel gerechter Gehaltsfindung dient, ebenso signifikante Gehaltserhöhungen verhandelt werden. Diese Regelungen traten mit dem 01.01.2020 in Kraft. Die positive Geschäftsentwicklung im Vorjahr 2018 ermöglichte wie schon in den Jahren davor, signifikante Bonuszahlungen an Mitarbeitende mit Vertriebs- und Kennzahlenverantwortung. Auch dieses Jahr erhielten die meisten Mitarbeitenden der BIO COMPANY für den Monat Dezember einen Jubiläumsbonus (20 Jahre Bio Company) und zuzüglich eine Anwesenheitsgratifikation in Form eines Einkaufsguthabens. Die Kriterien hierfür wurden vom Betriebsrat und der Geschäftsführung gemeinsam festgelegt. Führung und Führungskreis Die BIO COMPANY und ihre Tochterunternehmen werden strategisch geführt. In einem kontinuierlichen Prozess wird das Unternehmen dahingehend durch den Unternehmensrat, der aus zwei Vertretern der Gesellschafter (G. Kaiser HOLISTIC CAPITAL GmbH und BIO DEVELOPMENT AG) zusammen mit den drei Geschäftsführern der Gesellschaften sowie dem Führungskreis (sieben Personen) gelenkt. Geschäftslage des UnternehmensErtragslage Die wesentlichen Leistungsindikatoren werden jeweils angegeben und sind aus dem Jahresabschluss herzuleiten. Die Umsätze des Unternehmens haben sich positiv entwickelt. Die Umsätze im Berichtsjahr haben sich von TEUR 176.024 auf TEUR 192.602 (+9,42 %; Vorjahr: +9,92 %) erhöht. Einen prägnanten Anstieg der Umsätze ist in den Monaten November und Dezember zu verzeichnen. So wird aus diesen Monaten ein wesentlicher Teil der Umsatzsteigerung getragen. Die Umsatzsteigerung wird neben dem originären branchenweiten Trend auch auf den weiteren Ausbau des Filialnetzes zurückgeführt. Die Umsatzerwartungen des Vorjahres von 181 Mio. EUR für 2019 konnten damit deutlich übertroffen werden. Das Wachstum von 9,42 % liegt über dem eingangs erwähnten Branchenwachstum von 8,76 %. Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) liegt bei 2,98% (Vorjahr: 2,31 %). Die Materialaufwendungen beliefen sich in 2019 auf TEUR 125.748 (Vorjahr: TEUR 115.939). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) minderte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 65,3 %. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr durch den Anstieg der Mitarbeiter und im Vorjahr (2018) verhandelte Gehaltssteigerungen um TEUR 3.113 auf TEUR 35.441. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) blieb zum Vorjahr erfreulicherweise gleich und betrug 18,4 %. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 3.988 (Vorjahr: TEUR 3.894). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich vor allem durch die Expansions- und Modernisierungsstrategie (Mieten und Reparaturen) gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.434 auf TEUR 21.900. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Beteiligungserträgen) belief sich auf TEUR 5.962 (Vorjahr: TEUR 3.703). Das Finanzergebnis hat sich im Wesentlichen durch Minderung des Zinsaufwandes für langfristige Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2019 von TEUR 2.175 auf TEUR 2.374 erhöht. Der Steueraufwand vom Einkommen und Ertrag ist von TEUR 1.803 im Vorjahr auf TEUR 2.510 im Geschäftsjahr 2019 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 5.740 (Vorjahr: TEUR 4.064). Das Ergebnis liegt damit deutlich über den Vorjahresplanungen eines über dem Vorjahresniveau liegenden Gewinns. Die Ertragslage stellt sich aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin als gut dar. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich in 2019 von TEUR 40.515 auf TEUR 42.939. Das immaterielle Anlagevermögen enthält im Wesentlichen Software. Durch die Abschreibung der Software hat sich die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände von im Vorjahr 167 TEUR auf 207 TEUR erhöht. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Betriebs- und Geschäftsausstattungen und Ladeneinrichtungen. Es hat sich gegenüber dem Vorjahr durch Investitionen und erhöhter Abschreibungen nicht wesentlich verändert. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen) liegt bei 46,54 % (Vorjahr: 49,06 %). Sie gibt die der Umsetzung der Expansions- und Modernisierungsstrategie zu Grunde liegenden Investitionen der letzten Jahre und den dadurch relativ jungen Anlagevermögenbestand wieder. Der Anstieg des Vorratsbestands von im Vorjahr TEUR 6.275 auf TEUR 7.159 resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Anzahl der Filialen der BIO COMPANY GmbH. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.876 (Vorjahr: TEUR 1.744) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber Kreditkartenabrechnungen aus Verkäufen vor dem Stichtag. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 1.506 enthalten im Wesentlichen Mietkautionen i.H.v. TEUR 452 sowie Ansprüche aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt i.H.v. TEUR 27. Des Weiteren bestehen Ansprüche aus Rückvergütungen von TEUR 1.035. Die Liquiden Mittel betragen TEUR 7.433 (Vorjahr: TEUR 7.405). Der aktive Steuerlatenzüberschuss hat sich um TEUR 52 verringert und beträgt TEUR 690 (Vorjahr: TEUR 742). Insgesamt ist die Vermögenslage eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Finanzlage Das Eigenkapital beträgt unter Einbeziehung des erwirtschafteten Jahresüberschusses zum Stichtag TEUR 24.560 (Vorjahr: TEUR 17.878), was einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) von 57,2 % (Vorjahr: 44,1 %) entspricht. Das Eigenkapital hat sich im Wesentlichen durch die Umwandlung eines Nachrangdarlehens seitens der Gesellschafterin Bio Development AG in Höhe von TEUR 4.077 durch Zuführung in die Kapitalrücklage und durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 erhöht. Gegenüber dem Vorjahr sind die sonstigen Rückstellungen von TEUR 1.986 auf TEUR 2.421 gestiegen. Grund für den leichten Anstieg ist im Wesentlichen die Erhöhung der Rückstellungen für Personalverpflichtungen aufgrund der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Mitarbeiterzahl. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen, aufgrund der Eigenfinanzierung von Investitionen in der BIO COMPANY, mit TEUR 5.082 (Vorjahr: TEUR 7.180) unter dem Vorjahr. Die bestehenden Finanzierungen über Bankdarlehen erfolgt meist filial- oder projektbezogen und über längerfristige Laufzeiten. Zudem konnten im Geschäftsjahr 2019 bei bestehenden Darlehen Sondertilgungen durchgeführt werden. Aufgrund der gestiegenen Anzahl der BIO COMPANY-Märkte und der damit verbundenen Erhöhung des Warenbedarfs erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.019 auf TEUR 5.443. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 474, sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt i.H.v. TEUR 1.534 und Warenkredite von Lieferanten. Die Mietverträge über die Verkaufsflächen haben jeweils eine feste Grundlaufzeit von meist zehn Jahren, sowie in der Regel mindestens zwei Mietverlängerungsoptionen. Insgesamt stellt sich die Finanzlage als sehr gut dar. Aufgrund der nachhaltigen Ertragslage und einer stabilen Finanzierungspolitik ist die BIO COMPANY auch für das kommende Jahr in der Lage, die Expansion und Modernisierungsvorhaben darzustellen. Ausschüttungen an die Gesellschafter erfolgten in moderater Weise. Weitere Verpflichtungen aus Garantie- oder Finanzierungsverträgen, die zu kurzfristigen Rückzahlungsverpflichtungen führen könnten, sind derzeit nicht vorhanden. Ein weiterer wichtiger Leistungsindikator besteht im Vertriebsbereich auf Ebene der BIO COMPANY GmbH in der sog. Ertragslage pro Filiale. Er dient als Indikator für strukturelle Schwächen entweder in der Filiale selbst (Personal, Sortiment) oder in ihrem Umfeld. Ertragsschwache Filialen können so zeitnah identifiziert werden. Die Ertragslagen pro Filiale können zzgl. Zu- und Abschlägen aufsummiert und in die Gewinn- und Verlustrechnung überführt werden. Gesamtaussage zur Geschäftslage und Verlauf Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die finanzielle Stabilität wird als sehr gut eingeschätzt. Ferner schätzt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung und den Geschäftsverlauf, auch nach dem Bilanzstichtag und bis zum Aufstellungszeitpunkt, als für die BIO COMPANY und seine Mitarbeiter günstig ein. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTPrognosebericht Im Geschäftsjahr 2020 wurde bis zum 31. März 2020 durch die BIO COMPANY GmbH zwei weitere Filialen eröffnet. Die erste Neueröffnung des Jahres 2020 erfolgte im Februar 2020 und die zweite Neueröffnung Anfang März 2020. Ferner sollen im Laufe des Geschäftsjahres 2020 drei bis vier Filialen modernisiert und umgebaut werden. Zudem ist für das 2. Halbjahr 2020 eine Erweiterung der Zentrale um eine Büroeinheit geplant. Diese soll dann die Funktion eines zentralen Empfangs der Verwaltung in der Rheinstraße 45-46, Berlin, erfüllen. Für dieses Objekt ist der Mietvertrag bereits geschlossen. Für das Geschäftsjahr 2020 wurde vor Beginn der CORONA-Krise, unter der Annahme von weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und auf Grundlage der Umsatzplanungen je Filiale auf Ebene der BIO COMPANY GmbH, von einem operativen Umsatzzuwachs der BIO COMPANY von insgesamt ca. 5,5 % auf ca. EUR 203,2 Mio. ausgegangen. Schon die Monate Januar und Februar stellten sich deutlich positiver als erwartet dar. Die Ende Februar 2020 begonnene CORONA-Pandemie beflügelte nach ersten Hamsterkäufen bis zum Berichtszeitpunkt den Umsatz, auch durch eine langanhaltende Verlagerung des Ess-Konsums von Außerhaus-Verpflegung in den Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Somit konnten in der überwiegenden Anzahl der Filialen Umsätze erzielt werden, die sehr deutlich über der angestellten Umsatzprognose liegen. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir ab Sommer 2020 die Folgen der Krise mit verringerter Kaufkraft, in rückläufigen Umsätzen, verspüren könnten. Insofern ist eine Prognose für dieses Jahr schwer zu treffen. Für den Bereich des stationären Lebensmitteleinzelhandels der BIO COMPANY wird durch die gute Positionierung als Marktführer in Berlin sowie die stetig zunehmende kritische Wahrnehmung der konventionellen Lebensmittelerzeugung mit einer weiteren Stabilisierung der Marktposition und positiven Auswirkungen auf die Planung künftiger Umsatzzuwächse gerechnet. Es wird beinahe ausschließlich mit positiven Ergebnissen aus den bestehenden Filialen gerechnet. Diese werden um Belastungen durch den Beginn der Geschäftstätigkeit neuer Filialen verringert sowie mit den Mehrausgaben im Zuge der Corona-Krise belastet. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2020 einen gegenüber dem Vorjahr leicht steigenden Gewinn. Grund dafür sind die durchgeführten Gehaltserhöhungen aus den neuen Lohn- und Gehaltsstrukturen für die Märkte und Zentrale der BIO COMPANY sowie den Mehraufwendungen im Zuge der Filialsicherung gegen den Virus, die den steigenden Umsätzen aufgrund der Corona Krise gegenüberstehen. Risikobericht Erzeuger / Lieferanten Als Handelsunternehmen arbeitet die BIO COMPANY und ihre Tochterunternehmen mit vielen regionalen Erzeugern zusammen. Die Auswahl der Lieferanten erfolgt nach der Prämisse, dass entsprechende Qualitätsstandards (insbesondere der 100%ige Biostandard) eingehalten werden müssen. Die lückenlose Nachverfolgbarkeit des Produkts und dessen Zusammensetzung ist bei der Auswahl der Lieferanten ein ebenfalls wichtiges Kriterium. Die Partnerschaften mit diesen Unternehmen sind grundsätzlich alle langfristig ausgelegt und sichern gerade durch gezielte Diversifikation einen stetigen Zufluss von Waren, der in den Märkten angeboten wird. Sichtbar wird dies auch im Engagement z.B. bei dem runden Tisch "Fair und Regional". Über das Produktmonitoring im Rahmen des Verbandes (BNN) hinaus, wird über eigene Analysen das Produktqualitätsrisiko überwacht und minimiert. Insbesondere bei der mit ca. 350 Artikeln mittlerweile sehr umfangreichen BIO COMPANY-Eigenmarken-Range finden diese eigenständigen Kontrollen statt. Der Launch einer Convenience-Linie unter dem Namen "Take it Easy" bedarf einer besonderen Kontrollbegleitung. Die Wahrscheinlichkeit von umfangreichen Lieferengpässen, -ausfällen oder Qualitätsmangeln mit wesentlichen Auswirkungen hat sich durch die Unsicherheiten im Beschaffungsmarkt aufgrund der jüngsten CORONA-Krise erhöht. Insbesondere bei Importwaren, wie Reis, Kokosprodukte aber auch Weizen, Hafer etc. ist dies abzusehen. Auch sind die Folgen der Mindermengen und Qualitätsabstriche bei der Ernte durch die Dürre 2019 noch nicht final abschätzbar. Ferner deutet sich auch schon wieder ein deutlich zu trockenes Frühjahr in den wichtigsten Erzeugerregionen an. Die finanziellen Auswirkungen werden je nach Ausmaß als mäßig bis mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Vermutlich wird der Markt mit Preissteigerungen bei den betroffenen Artikeln reagieren. Nicht zuletzt durch die Belastung durch die Absatzsprünge während der ersten Corona-Phase wurde deutlich, dass die Logistik ein latenter Schwachpunkt sein kann. Dies gilt es bei künftigen strategischen Zielen zu berücksichtigen. Der Ausbau und die Diversifikation in diesem Bereich soll vorangetrieben werden. Personal Der Arbeitsmarkt hat sich bis vor kurzem für Arbeitnehmer anhaltend positiv entwickelt. Diese gute Situation führt jedoch im Unternehmen zu einem erhöhten Aufwand in der Akquise von Arbeitnehmer * innen. Die BIO COMPANY versucht auch weiterhin mit verschiedenen Maßnahmen die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Anstrengungen mit einer gezielten EMPLOYER-BRANDING-Strategie konnte die Anzahl der Bewerbungen in 2019 signifikant steigern. Dies zeigt sich auch nach dem Ende des Berichtszeitraums. Durch die jüngste CORONA-Krise ist die Attraktivität des Lebensmittelhandels aufgrund seiner Systemrelevanz deutlich angestiegen, was zu einer nochmals erhöhten Bewerberlage führt. Abgesehen davon gibt es einzelne qualifizierte Bereiche, insbesondere in der Zentrale, die weiterhin nur schwer zu besetzen sind. Im Jahr 2019 wurde auch intensiv im Bereich der Aus- und Weiterbildung investiert. Es wurde ein Weiterbildungskatalog entwickelt und die Ausbildung im Bereich der Märkte neu strukturiert. Das Risiko in der Zukunft nicht ausreichend qualifiziertes Personal zu finden wird weitgehend als überschaubar angesehen. Die finanziellen Auswirkungen werden als gering eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Filialen Gemäß unserer festgelegten Unternehmensstrategie streben wir weiterhin ein organisches Wachstum durch die Eröffnung neuer Filialen an. Vor der Eröffnung neuer Filialen werden mögliche Zielstandorte intensiv analysiert. Dabei fließt unsere langjährige Erfahrung in die Standortauswahl mit ein. Neue Filialen werden nur nach gründlicher Prüfung und bei guten Erfolgsaussichten eröffnet. Bestehende Filialen werden laufend durch unser Controlling und unsere Expansion auf Profitabilität hin überwacht. Abweichungen von Sollvorgaben werden zeitnah analysiert, damit Trends und Entwicklungen umgehend aufgenommen werden können. Das Risiko, durch defizitäre Filialen kurz- oder mittelfristig wesentliche Auswirkungen auf das Gesamtergebnis zu erleiden wird als gering eingeschätzt. Die finanziellen Auswirkungen werden als gering bis mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Wachstumsfinanzierung Die erfolgreiche Expansionsstrategie durch die Eröffnung weiterer Filialen sowie die Erschließung etwaiger neuer Geschäftsfelder, erfordert eine ausreichende Finanzierung. Dem Liquiditätsrisiko wird durch eine frühzeitige Liquiditätsplanung entgegengewirkt. Zudem werden die Kontostände (Treasuring) laufend überwacht. Die Finanzierung neuer Filialen oder größerer Projekte erfolgt aktuell zum Großteil aus laufenden Finanzmitteln, die sich aus der Ertragslage ergeben. Zudem steht mit der Bio Development AG ein finanzstarker Partner zur Seite. Aufgrund der außergewöhnlichen Finanz- und Ertragslage sieht die Geschäftsführung die Finanzierungsrisiken als gering an. Die finanziellen Auswirkungen der CORONA-Pandemie werden als gering bis mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Gesamtaussage zum Risikobericht Insgesamt erkennt die Geschäftsführung derzeit und für die Zukunft keine den Fortbestand des BIO COMPANY gefährdenden Umstände. Die, durch das Auftreten der CORONA-Pandemie, entstandenen und noch entstehenden Risiken werden derzeit durch die Chancen der Krise aufgewogen. Somit stellt nach derzeitiger Einschätzung diese Pandemie kein Risiko dar, das den Fortbestand gefährden könnte. Darüber hinaus kann die Geschäftsführung keine weiteren Risiken, die den Fortbestand des Geschäftsmodells gefährden, erkennen. Abgesehen davon sieht sich die BIO COMPANY für die Bewältigung etwaiger weiterer Krisen gut gerüstet. Das hat insbesondere das Krisenmanagement in der CORONA-Krise gezeigt. Chancenbericht Konsumentenverhalten und Marktteilnehmer Eine allgemeine, nicht durch die BIO COMPANY zu beeinflussende Geschäftschance stellt das allgemeine Konsumentenverhalten dar. Schwer einzuschätzen ist das künftige Leistungs- und Preisgestaltungsverhalten konventioneller Anbieter im Biosortiment. Kritisch wird die Listung von sogenannter Bio-Verbandsware, wie Bioland und Demeter, im Discountbereich gesehen. Auch kann sich z.B. eine weiter verstärkte Biolistung im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel nachteilig auf das Kaufverhalten im Fachhandel auswirken. Eine aufklärende Berichtserstattung über industriell/konventionell erzeugte Lebensmittel stellt für die Branche und damit für unser Unternehmen weiterhin eine große Chance dar, da der Verbraucher dann verstärkt ökologisch erzeugte Lebensmittel im Fachhandel nachfragt. Das nachhaltige Vertrauen der Kunden in die Branche und ökologisch erzeugte Lebensmittel ist daher unser wichtigstes Kapital. Unserem Unternehmen ist es daher ein großes Anliegen, unseren Kunden durch umfangreiche Informationen über unsere Produkte und Lieferanten größtmögliche Transparenz entgegen zu bringen und diese damit langfristig an die Marke BIO COMPANY zu binden. Die finanziellen Auswirkungen werden je nach Ausmaß als mittelhoch bis hoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittelhoch angesehen. Lieferantenstruktur Neben dem im Risikobericht aufgeführten Risiko, aufgrund von bspw. Qualitätsmängeln Umsatzeinbußen zu erleiden, ist die Lieferantenstruktur auch eine große Chance für das Unternehmen. So bieten die regionale Verbundenheit und die langjährige professionelle Zusammenarbeit auch vor dem Hintergrund einer angemessenen Preisfindung und Mengenabnahme Chancen, hier insb. durch die Marke BIO COMPANY. Dem Unternehmen entstehen somit bei Preisfindung und Mengenabnahme aber beispielsweise auch Produktionserweiterung deutliche Chancen und Verhandlungsspielräume sowie ein vorteilhafter Ruf. Die über den Gesellschafter BIO DEVELOPMENT AG eingegangene Partnerschaft zu Unternehmen mit Rohstoffkompetenz in Italien und der Schweiz führt zu weiteren Chancen in der Belieferungssicherheit und in der Preisgestaltung. Die Geschäftsführung sieht die Chance durch eine schnell erweiterbare und stabile Lieferantenstruktur schnell auf Anpassungen auf der Vertriebsseite reagieren zu können als hoch ein. Die finanziellen Auswirkungen werden als mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Controlling In den vergangenen Jahren wurde das umfassende Controlling der Filialen stets erweitert. In 2019 wurde neben optimierter technischer Ausstattung auch personell weiter aufgestockt. Dadurch wird es möglich, erhöhte Anforderungen im Bereich Reporting/Monitoring und Analyse zu erfüllen. Neben Reportings für den Bereich Einkauf, Verkauf und Personalwesen auch für das Management. Hieraus ergeben sich neben individuellen Reaktionen auf externe Einwirkungen und interne Entwicklungen auch Chancen die gesteckten Projektziele zu überwachen. Die sich daraus ergebenden Chancen werden als mittelhoch bis hoch angesehen. Die finanziellen Auswirkungen werden als mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Gesamtaussage zum Chancenbericht Insgesamt sieht die Geschäftsführung derzeit sämtliche Chancen als nutzbar an und ist bestrebt jede sich ergebende Chance frühzeitig zu erkennen, zu nutzen und damit die erfolgreiche Expansions- und Qualitätsstrategie fortzusetzen. Dafür sind die personellen Ressourcen gegeben. Erklärung zur Unternehmensführung Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen sowie der für das Unternehmen gegebenen Verhältnisse in den Organen und Leitungsebenen des Unternehmens haben Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung durch Beschlüsse vom 8. Mai 2017 die entsprechenden Erklärungen und Festlegungen vorgenommen. Danach hat die Gesellschafterversammlung festgelegt, dass die Geschäftsführung weiterhin bis zum 30. Juni 2022 ohne Frauenanteil besetzt werden kann. Die Besetzung der Geschäftsführungen ist in 2018 unverändert geblieben. Gleichzeitig hat die Geschäftsführung beschlossen, dass die Zielgröße des Frauenanteils in der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung bis zum 30. Juni 2022 mindestens 30 Prozent beträgt.
Berlin, den 30.04.2020 Der Geschäftsführer Georg Kaiser Anlage zum Lagebericht 2019Bericht nach § 21 Entgelttransparenzgesetz Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Im Unternehmen werden Frauen und Männer per se gleichgestellt. Eine besondere Stellung im Unternehmen haben die Mütter. Vor allem auf sie wird bei der Gestaltung der Dienstpläne Rücksicht genommen, um Kinder, Familie und Arbeit in Einklang zu bringen. Trotz des starren Schichtsystems (lediglich Gliederung in Früh- und Spätschicht), das im Einzelhandel üblich ist, versucht die BIO COMPANY GmbH als Arbeitgeber optimale Bedingungen für die beschäftigten Frauen zu schaffen. Vor allem Mütter, die aus der Elternzeit zurückkehren, werden unterstützt, dass die Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag unproblematisch von Statten geht. Durch die Möglichkeit der Teilzeitarbeit und der Verschiebung von Schichten schafft das Unternehmen eine gute Balance zwischen Familie und Arbeit. Für die Verwaltungskräfte wurde bedarfsbedingt die Möglichkeit der Heimarbeit geschaffen. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Märkten wurde von der Geschäftsleitung in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat eine transparente Lohnentgeltstruktur ausgearbeitet. Die Vergütungshöhe richtet sich dabei ausschließlich nach der Qualifikation und der Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers. Die Übersicht ist jedem Markt ausgehangen und für alle Mitarbeiter zugänglich. Seit dem Jahr 2016 hat die BIO COMPANY GmbH einen Betriebsrat, der sich für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung einsetzt und vor allem auch sicherstellt, dass dieses in auch in der Zukunft eingehalten werden. Der Betriebsrat ist an jeder Entscheidung über Neueinstellung und Entgelteinstufung beteiligt. Angaben zur Struktur der Beschäftigten Der Berichtszeitraum umfasst die Geschäftsjahre 2017 bis 2019. Der Berichtszeitraum der Vorperiode betrifft das Geschäftsjahr 2016.
Bei den restlichen Arbeitnehmern handelte sich um sich um Auszubildende, Aushilfen und Praktikanten. Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
ANHANG für das Geschäftsjahr 2019A. ALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den am Abschlussstichtag geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die BIO COMPANY GmbH ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die BIO COMPANY GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Registernummer HRB 93119 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, bis auf unten genannte Ausnahmen, unverändert zum Vorjahr angewandt. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Für das abnutzbare Anlagevermögen werden planmäßige, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelte lineare Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Investitionszuschüsse werden als Anschaffungskostenminderungen von den entsprechenden Vermögensgegenständen abgezogen. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für Wertminderungen in den Folgejahren, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) des abnutzbaren beweglichen Anlagevermögens, mit Anschaffungskosten von weniger als netto EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr als Sofortabschreibung erfasst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. 2. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Abschläge wegen Verderblichkeit der Ware werden vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nominalbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind die Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. 4. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge, der sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Die latenten Steuerbe- und entlastungen werden verrechnet ausgewiesen. Es wird von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind die Einnahmen ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. 9. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Der im Vorjahr unter Sachanlagen ausgewiesene Posten Fuhrpark in Höhe von EUR 246.615,00 wurde umgegliedert, in den Posten Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag unverändert Geschäftsanteile im Wesentlichen an folgenden Gesellschaften:
Die Beteiligungsbuchwerte an die 100%-igen Tochterunternehmen werden unter der Bilanzposition Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Beteiligungsbuchwert an der FAHAMA GmbH wird unter dem Bilanzposten Beteiligungen ausgewiesen. Umlaufvermögen Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 456 (Vj.: TEUR 454) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Rest hat eine Laufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden am 31.12.2019 Forderungen aus noch nicht gutgeschriebenen EC-Kartenzahlungen in Höhe von TEUR 1.876 (Vj.: TEUR 1.744) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.506 (Vj.: TEUR 1.012) enthalten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 27 (Vj.: TEUR 51). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Zum Bilanzstichtag wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 133 (Vj.: TEUR 81) ausgewiesen. Dieser beinhaltet in Höhe von TEUR 19 (Vj.: TEUR 11) vor allem vorausgezahlte Darlehenskosten sowie Werbekosten in Höhe von TEUR 19 (Vj.: TEUR 22) für Geschäftsjahre ab 2020. Steuerlatenzen
§ 268 Abs. 8 Satz 1 und 2 HGB ist anzuwenden. Eigenkapital Die Umwandlung eines Nachrangdarlehens seitens der Gesellschafterin Bio Development AG führt zu einer Erhöhung des Eigenkapitals zum Beginn des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von TEUR 4.077 durch Zuführung in die Kapitalrücklage. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.421 (Vj.: TEUR 1.986) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2019 haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.027 (Vj.: TEUR 843) und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 34 (Vj.: TEUR 34). Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 2.543 (Vj.: TEUR 3.381) wurden Sicherheiten gewährt. Diese Sicherheiten umfassen sicherungsübereignete Waren, Geschäftsausstattungen und verpfändete Guthabenkonten an die kontoführende Bank. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 474 (Vj.: TEUR 4.077). Zum Bilanzstichtag wird ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 0,5 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Dieser beinhaltete einen Zuschuss eines Telekommunikationsunternehmens für die Anschaffung neuer Mobilfunkgeräte. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt und stammen im Wesentlichen aus dem Einzelhandelsgeschäft. Periodenfremde Aufwendungen / Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 156 (Vj.: TEUR 39) ausgewiesen. E. SONSTIGE ANGABEN1. Allgemeines 2. Haftungsverhältnisse Es wurden Bürgschaften i.H.v. TEUR 2.550 (Vj.: TEUR 2.823) eingegangen. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da davon ausgegangen wird, dass die Verpflichteten Ihre Verbindlichkeiten erfüllen können. Bei den Bürgschaften handelt es sich ausschließlich um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 Buchstabea HGB aus Miet- und Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 51.526 (Vj.: TEUR 40.829). Die Verpflichtungsbeträge sind wie folgt fällig:
4. Konzernzugehörigkeit Die BIO COMPANY GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die BIO COMPANY GmbH wurde in den Konzernabschluss der G. Kaiser HOLISTIC CAPITAL GmbH, Berlin, (AG Berlin (Charlottenburg), HRB 170697) einbezogen. Die G. Kaiser HOLISTIC CAPITAL GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers erhältlich. 5. Honorar des Abschlussprüfers Für die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird auf den Konzernabschluss der BIO COMPANY GmbH verwiesen. 6. Anteilsbesitz Der wesentliche Anteilsbesitz zum Bilanzstichtag ist:
* Mit der Gesellschaft besteht ein
Ergebnisabführungsvertrag
7. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2019 der BIO COMPANY GmbH schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.740.399,32. Der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.821.692,17 setzt sich aus dem Gewinnvortrag des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 8.956.448,87, abzüglich der Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 3.134.756,70, zusammen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. 8. ArbeitnehmerWährend des Geschäftsjahres 2019 waren durchschnittlich 1.534Arbeitnehmer (Vj.: 1.512 Arbeitnehmer) beschäftigt. Davon waren 1.033 (Vj.: 1.002) Festangestellte und 501 (Vj.: 510) Aushilfen angestellt. 9. Mitglieder der Geschäftsführung
Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB unterlassen. 10. Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGBDie BIO COMPANY GmbH nimmt für das Geschäftsjahr 2019 die Erleichterung des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich des vierten Unterabschnittes (Offenlegung) für folgende Gesellschaften in Anspruch:
11. Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie Verschmelzung des 100%-igen Tochterunternehmens Bio Company Verwaltungs GmbH auf die BIO COMPANY GmbH wurde mit steuerlichem Übertragungsstichtag zum 2. Januar 2020 vollzogen. Die sich daraus ergebenden wesentlichen Bewegungen betreffen die Saldierung der Forderungen gegenüber der Bio Company Verwaltungs GmbH in Höhe von TEUR 2.336.
Berlin, den 30. April 2020 Der Geschäftsführer Georg Kaiser Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BIO COMPANY GmbH, Berlin: PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der BIO COMPANY GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIO COMPANY GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Der gemäß § 22 Abs. 4 EntgTranspG dem Lagebericht nach § 289 HGB als Anlage beigefügte Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit war nicht Gegenstand der Abschlussprüfung. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDer gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile und Anlagen des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den LageberichtDer gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 30. April 2020 Rödl
& Partner GmbH
Hager, Wirtschaftsprüfer Danesitz, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 erfolgte am 24.05.2020 durch die Gesellschafterversammlung. |
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