Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tamer Acicbe seit 18.3.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (7)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 46.67% | |
| 13.33% | |
| 6.67% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hensel Recycling GmbHEigenbeteiligung | 6.67% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weber GmbHAschaffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäftsverlauf und Lage Die WEBER GmbH (im Folgenden auch "WEBER" oder "Gesellschaft" genannt) ist seit nunmehr 44 Jahren Anbieter von: Automation: • Montageanlagen • Prüfstände • Robotik • Bildverarbeitung • Service Engineering: • Elektronik / Software • Entwicklungsdienstleistung Nutzfahrzeuge • Mechanische Produktentwicklung • Konstruktion Maschinen- und Anlagenbau • Projektmanagement • GMP-Dienstleistungen • Entwicklung • Automatisierungstechnik • IT-Dienstleistungen Testzentrum: (nach DIN 17025) • Temperatur- und Klimaprüfung • Hochtemperaturprüfung • Mechanische Vibrations- und Schockprüfung • Korrosionsprüfung • Staubprüfung • Wasserprüfung • Medien- & Chemische Beständigkeitsprüfung • Elektrische Prüfung WEBER hat keine eigene Produktpalette, jedoch eine autarke Forschung und Entwicklung, die an individuelle Kundenaufträge gekoppelt ist. WEBER arbeitet im Kundenauftrag für viele Branchen und bedeutende Unternehmen bzw. Konzerne. Ein Großteil der Umsätze wird mit Stammkunden erzielt. Jedoch wird aktuell, bedingt durch die geänderte Marktsituation und Entwicklung in bestimmten Branchen, verstärkt daran gearbeitet, neue Kunden aus unterschiedlichen Branchen zu gewinnen, um eine weitgefächerte Aufstellung zu erreichen. WEBER ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert sowie nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Des Weiteren wird aktuell an einer TISAX Zertifizierung für das Testzentrum gearbeitet. Für das Geschäftsjahr 2023 ergeben sich folgende Kennzahlen: Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.961.868,73. Gleichzeitig erhöhte sich auch das Rohergebnis von EUR 18.690.929,95 auf EUR 19.301.278,92. Dies entspricht einer Erhöhung von EUR 610.348,97 bzw. von 3,27%. Die Erhöhung der Gesamtleistung ist bedingt durch das Volumen einzelner Aufträge, was jedoch dazu führt, dass dementsprechend auch die Verbindlichkeiten gestiegen sind, da natürlich zum Umsetzen der Projekte entsprechende Komponenten zugekauft wurden. Hierdurch ist auch der gestiegene Warenbestand zu erklären. Der Personalaufwand blieb mit EUR 14.598.702,24 nahezu unverändert. Im Verhältnis zum Rohergebnis entspricht dies 75,64%, während sich diese Quote im Vorjahr auf 78,04% belief. Jedoch beschäftigt die Gesellschaft im Vergleich zu den Vorjahren weniger Mitarbeiter. Der Grund, warum die Personalkosten nahezu unverändert geblieben sind, ist dem erheblich gestiegenen Lohnniveau geschuldet. Die Investitionen für das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 182.074,18. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen belaufen sich auf EUR 574.884,18. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 5.645.268,62 (Verhältnis zum Rohergebnis 29,25%), die eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 1.150.000,00 beinhalten. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -1.682.925,01. Die Eigenkapitalquote der Firma beträgt 4,3 %. Die Vorräteintensität beläuft sich auf 39,3 % und die Verbindlichkeitenquote beträgt 81,0 %. B. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken; Zukunftsvision Trotz des Jahresfehlbetrags sind Geschäftsentwicklung und Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung der äusseren Umstände bzw. Einflüsse mittel- bis langfristig als unverändert positiv zu beurteilen. Die Gewinn-Thesaurierungen der Vergangenheit und die damit verbundene solide Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft trugen sowohl in der Pandemie-Phase wie auch in der aktuellen Kriegssituation in Europa zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens bei. Gleichwohl sieht sich die Gesellschaft gehalten, nach wie vor kostenbewusst zu agieren. So werden auch im Jahr 2024 ausschließlich betriebsnotwendige Investitionen getätigt. Aktuell ist das Eigenkapital allerdings mit EUR 524.817,40 auf 4,3% Eigenkapitalquote gesunken. Dies ist in erster Linie bedingt durch die Insolvenz unseres Kunden AT-Solid, welche zu einer Einzelwertberichtigung von EUR 1,15 Mio. führte. Erläuterung zur Insolvenz von AT-Solid bzw. zu deren Tätigkeitsfeld und Status: Die AT-Solid GmbH wurde als Startup zur Hightech-Microalgenproduktion für die Neutraceuticals, Kosmetika- und Natural-Pharma-Industrie gegründet. Als einziger Hersteller in Europa sollte zunächst "Spirulina Platensis" in flüssiger und feuchter (Pasten und Gelee) Form und schonend getrocknet als Flakes gemäß den Standards der Lebensmittelindustrie in Reinraumproduktion, mit hoher Effizienz und überzeugender Produktqualität hergestellt werden. Basis dieser Produktion stellt eine 100% reine Spirulina Alge dar, die vom Lehrstuhl für Synthetische Biotechnologie (WSSB) der Technischen Universität München aufgereinigt und perfekt auf die Anforderungen der Tierfutter-, Nutraceutical- und Kosmetika-Industrie zugeschnitten wurde. Die Produkte sollten mit einem fortschrittlichen und patentierten Herstellungsverfahren hoch effizient hergestellt werden. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Herrn R. Weber gemeinsam mit verschiedenen Partnern erdacht und patentiert. AT-Solid hat dieses Patent zum Anlass genommen, mit Geldern von externen Investoren entsprechende Anlagen zu bauen und eine Produktion zu starten. Die hierfür nötigen Anlagen hat AT-Solid bei WEBER GmbH in Aschaffenburg in Auftrag gegeben und zumindest ca. 60% der Kosten ordnungsgemäß nach Zahlungsplan überwiesen. Allerdings ist es AT-Solid nicht gelungen, die liquiden Mittel für die Restzahlung aufzubringen, sodass wir den oben aufgeführten Betrag von EUR 1,15 Mio. abschreiben müssen. Im Übrigen möchte WEBER noch feststellen, dass sich das patentierte Verfahren als unbrauchbar erwiesen hat und AT-Solid mit der geplanten Produktion bzw. Umsetzung des Verfahrens absolut keine Umsätze gemacht hat. Bei Anlagenbestellung hat die WEBER GmbH, jedoch vor Auftragsannahme, jede Prozess- haftung ausgeschlossen und explizit darauf hingewiesen, dass sie die Anlagen maschinenbau- technisch nach Vorgabe von AT-Solid bauen werde, jedoch keine Prozessexpertise besitzt und sich auch nicht mit dem Produktionsprozess zur Herstellung von Algen auseinandersetzen kann und wird. Unserer Kenntnis nach arbeitet AT-Solid mit einem angepassten und ebenfalls patentierten Verfahren weiter an der Umsetzung des Vorhabens. Eine weitere große Herausforderung ist die aktuelle Weltsituation und insbesondere die schlechte wirtschaftliche Lage in Deutschland. Die Orientierungslosigkeit in der Automobilindustrie sowie das Ringen der Weltmächte um die wirtschaftliche Vorherrschaft gestalten es derzeit schwierig, einen zumindest ausgeglichenen Geschäftsgang zu generieren. Ganz zu schweigen von den hohen Energiekosten und der sehr schwierigen HR-Situation. Gleichwohl sieht sich die Gesellschaft gehalten, mehr denn je kostenbewusst zu agieren. So werden ausschließlich unbedingt notwendige Investitionen getätigt. Die deutsche Wirtschaft hat sich im vierten Quartal 2023 drastisch verschlechtert. Die Hinweise auf eine Rezession in Deutschland verdichten sich. Die Wirtschaft schrumpfte laut Angaben des statistischen Bundesamts in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. Auch im ersten Halbjahr 2024 erwarten die Ökonomen keine Besserung. Gegenüber dem vierten Quartal 2022 beträgt der Rückgang 0,2 Prozent. Die Behörde bestätigte damit erste Schätzungen von Mitte Januar. In den beiden vorangegangenen Quartalen hatte die Wirtschaftsleistung noch stagniert. Im Gesamtjahr 2023 gab das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,3 Prozent nach. Die erhoffte Erholung der Wirtschaft nach der Corona-Krise und dem folgenden wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2022 blieb somit aus. Die Gesellschaft bewegt sich nach wie vor in einem hoch technisierten Umfeld und bietet dem Markt modernste, unverzichtbare und gut gewachsene Techniken an. So ist davon auszugehen, dass die Leistungen von WEBER auch zukünftig nachgefragt werden. Dies ist jedoch von der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland abhängig. Außerdem ist es nötiger denn je, weitere Kundenkreise zu erschließen, da die traditionelle Kundschaft, insbesondere aus der Automobilindustrie durch die dort herrschende Orientierungslosigkeit, keinen Auftragsgarant mehr darstellt. Der Preiskampf sowie der Kampf um qualifiziertes Personal verschärfen zusätzlich die angespannte Situation dramatisch. Um diesen Umständen Rechnung zu tragen, hat WEBER in moderne, zukunftsträchtige Strukturen sowie unter anderem in eine "Vertriebsoffensive" investiert, um sich den stark verändernden Faktoren anzupassen. Das ist unabdingbar, denn was jahrzehntelang ein Rezept für Unternehmenserfolg war, ist nicht mehr gültig. Technologisch ist das Team von WEBER nach wie vor führend bei technischen Neuentwicklungen und aktiv bei der Umsetzung progressiver Ideen bzw. der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Es ist jedoch, wie bereits erwähnt, schwierig, sich im Kampf um die besten Köpfe zu behaupten und im "Vorschriftendschungel" wirtschaftlich erfolgreich zu agieren. Basis hierfür ist eine moderne Betriebsausstattung im EDV- bzw. CAD- und Softwarebereich sowie eine funktionierende ERP-Software. Aktuell sind hier die Kosten für Softwarelizenzen um teilweise bis zu 100% gestiegen, während die Stundensätze für unsere Leistungen annähernd gleichgeblieben sind. Die Gesellschaft hatte in einem Strategieworkshop 2017 gemeinsam mit dem gesamten Führungsteam die zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens definiert. Die hierbei erarbeiteten Maßnahmen und die Zielsetzungen wurden in der WEBER Vision 2022 unter dem Slogan "Mit Stabilität in eine dynamische Zukunft" manifestiert. Hieraus begründete sich die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft für die kommenden 5 Jahre. Bedingt durch die beim Startschuss der Vision 2022 nicht vorhersehbaren pandemiebedingten gesamtwirtschaftlichen Probleme konnten die Ziele der Vision nicht oder nur teilweise umgesetzt werden. 2022 erarbeitete das gesamte Führungsteam der Gesellschaft in einem Review die Vision 2026, welche wieder eine Richtungs- bzw. Zielvorgabe für die kommenden Jahre darstellt. Der Slogan dieser erarbeiteten Vision lautet: "Gemeinsam gestalten wir die Zukunft". Es wird nach wie vor daran gearbeitet, die Zielvorgaben umzusetzen. Jedoch müssen aufgrund der Situation ständige Anpassungen vorgenommen und insbesondere die Liquidität streng überwacht werden. Im Zuge der Umsetzung der Vision 2022 erfolgte auch die Neuausrichtung sämtlicher interner Prozesse. Aktuell ist die Einführung des neuen ERP-Systems AP plus erfolgt. Hier sind jedoch noch Restarbeiten bzw. Anpassungen nötig, um dieses komplexe System in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen zu nutzen. Insbesondere sollen folgende Ziele erreicht werden: • Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen optimieren • Zuverlässigkeit von betrieblichen Informationen • Regeleinhaltung • Transparenz • Kostenreduktion bzw. verschärfte Kostenüberwachung • Liquiditätssicherung gemeinsam mit den Gesellschaftern Um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen, arbeiten wir intensiv daran, WEBER als ARBEITGEBER-Marke zu etablieren. Dies erfolgt durch gezielte Maßnahmen, wie beispielsweise durch die intensive Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Die TH Aschaffenburg muss sich im Übrigen ebenso dieser Herausforderung stellen und "kämpft" um Studenten. Durch unser familiäres Betriebsklima in einer hochtechnisierten und höchst professionellen Arbeitsumgebung erreichen wir für unsere Mitarbeiter ein sehr zufriedenstellendes Arbeitsumfeld (Work Life Balance). Allerdings gestaltet es sich immer schwieriger, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu akquirieren. Insbesondere als "Spätfolge" der Pandemie ist gefühlt die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer stark gesunken. Es werden ständig Forderungen laut, die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich einzuführen. Außerdem wird gefordert, dass die Möglichkeit besteht, einen Großteil der Arbeitszeit vom Homeoffice aus zu leisten. Eine Führungsposition mit den entsprechenden zusätzlichen Belastungen möchten die Wenigsten begleiten. Vielmehr steht die Freizeit für die kommenden Generationen an erster Stelle. Man hat verstärkt das Gefühl, die Arbeitnehmer der Zukunft sehen ihren Arbeitgeber als "Tagesstätte für Erwachsene" mit fünf Sternen. Wirtschaftlich ist dies jedoch allenfalls für Großkonzerne im kreativen Bereich umsetzbar. Für unser Unternehmen, welches oftmals nach Stunden abrechnet, ist dies jedoch nur schwer oder gar nicht zu leisten. Die immer expansiveren Zahlungsziele und die Zahlungsmoral unserer Kunden (in der Vergangenheit durch Corona und durch die Kriegssituation exponentiell verstärkt) hat sich erneut nochmals verschlechtert. Unsere Kunden müssen selbst ständig ihre Liquidität sichern und sind so immer weniger daran interessiert, Rechnungen pünktlich zu zahlen. Wir müssen uns, nochmals verstärkt, täglich dem Balanceakt zwischen wirtschaftlichen Nachteilen (Liquiditätsengpässen durch Vorfinanzierung und Absicherung der Projekte, insbesondere in der Automatisierungstechnik) und Kundenbindung stellen. Hinzu kommt, dass unsere Lieferanten nur liefern, wenn wir auf deren Zahlungsziele eingehen. Diese liegen im Allgemeinen bei "Zahlbar sofort" oder maximal "14 Tage nach Lieferung". Durch diese Praxis entstehen der Gesellschaft erhebliche Kosten, auf die wir so gut wie keinen Einfluss haben. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, erfolgte in der Vergangenheit eine deutliche Erhöhung der Kreditlinien, um die langfristige Liquidität zu sichern. Aktuell sind die Banken jedoch nicht bereit, uns über dieses Maß hinaus unbürokratisch zu unterstützen. Man hat das Gefühl, die "Marktfolge" lehnt jegliches weitere Engagement ab nach dem Motto: "Da haben wir keine Arbeit und kein Risiko". Branchenvergleich: Unbeschadet der bereits erwähnten, globalen politischen Entwicklungen beziehen wir uns im Branchenvergleich hauptsächlich auf den Binnenmarkt, da unser Exportanteil nach wie vor gering ist. Zwar liefern wir auch ins benachbarte Ausland, jedoch kommen die Bestellungen hierzu in 95% der Fälle von unseren Kunden in Deutschland. Diese versorgen dadurch ihre in den Nachbarländern operierenden Niederlassungen mit Equipment. Im nationalen Branchenvergleich liegen wir, bezogen auf unsere direkten Wettbewerber bzw. auf die gesamte Maschinenbaubranche, derzeit voll im Trend. Fachkräftemangel belastet die gesamte Branche. Die weitere Prosperität der Branche und damit unseres Unternehmens ist auch abhängig von den künftigen politischen Entwicklungen und Rahmenbedingungen (Stichwort Abgaspolitik bzw. Abgas-Skandal, Elektromobilität, Energiepolitik). Eine große Gefahr sehen wir in den aktuell sich vervielfachenden Energiekosten. C. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung findet nach wie vor hauptsächlich im Rahmen von Kundenaufträgen statt. Allerdings wurde die Zusammenarbeit mit den Technischen Hochschulen Aschaffenburg sowie Darmstadt intensiviert. D. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Darmstadt, Vaihingen bei Stuttgart sowie Regensburg. Unrentable Zweigniederlassungen wurden geschlossen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE PFLICHTANGABEN (1) Die Firma Weber GmbH mit Sitz in Aschaffenburg ist beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der HRB-Nr. 1709 eingetragen. (2) Der Jahresabschluss der Weber GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die maßgeblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden somit an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet. Im Übrigen wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. (3) Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB gegliedert. (4) Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. (5) Bei der Weber GmbH handelt es sich um eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die für diese Gesellschaft vorgesehenen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden zumindest teilweise in Anspruch genommen. (6) Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. (7) Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren pro rata temporis abgeschrieben. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Das Sachanlagevermögen wurde unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Im Berichtsjahr zugegangene 'Geringwertige Wirtschaftsgüter' mit Anschaffungskosten bis zu netto EUR 800,00 wurden mit 20,00% bzw. 33,33% der Anschaffungskosten pro rata temporis abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Bei der Bewertung der Vorräte wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet bzw. dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Zur periodengerechten Abgrenzung wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, unter dem vorausbezahlte Kosten für 2024 und Folgejahre ausgewiesen werden. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Die Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. (8) Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt. (9) Entscheidend für den Jahresfehlbetrag war die gebotene Wertberichtigung einer Einzelforderung, die in Höhe von EUR 1.150.000,00 als Aufwand zu berücksichtigen war. Im übrigen ist das Ergebnis Ausfluss der gesamtwirtschaftlichen unverändert schwierigen Rahmenbedingungen, unter denen auch das Berichtsunternehmen leidet. (10) Der Jahresfehlbetrag ist auf neue Rechnung vorzutragen. B. PFLICHTANGABEN ZUR BILANZ (1) Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung und der kumulierten Abschreibungsbeträge dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
(2) Unter dem Posten 'Sonstige Vermögensgegenstände' sind Forderungen in Höhe von EUR 300.081,83 (Vorjahr: EUR 249.688,09) ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. (3) Gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer bestanden zum Abschlusszeitpunkt Forderungen in Höhe von EUR 23.741,93 (Vorjahr: EUR 23.478,97), gegenüber weiteren Gesellschaftern Forderungen in Höhe von EUR 65.586,91 (Vorjahr: EUR 68.788,70), die jeweils unter dem Posten 'Sonstige Vermögensgegenstände' bzw. 'Forderungen gegen Gesellschafter' ausgewiesen sind. (4) Die Gesellschaft hat Pensionszusagen erteilt. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB entsprechend dem vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen erfolgte nach den Grundsätzen des modifizierten Teilwertverfahrens. Der notwendige Erfüllungsbetrag wird somit in Höhe des modifizierten Teilwertes der zugesagten Versorgungsleistungen in Ansatz gebracht. Die Rentendynamik wurde mit 2,0% bzw. 1,0% unterstellt. Von einer Gehaltssteigerung wurde nicht ausgegangen. Der Berechnung liegt ein Zinssatz von 1,82% zugrunde. Die biometrischen Annahmen erfolgten nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Der rechnungszinsbedingte ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 7.847,00. Dabei wurde ein durchschnittlicher Rechnungszins von 1,74% zugrunde gelegt. (5) Die 'Sonstigen Rückstellungen' setzen sich wie folgt zusammen:
(6) In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 400.000,00 (Vorjahr: EUR 800.000,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 334.613,42 (Vorjahr: EUR 570.800,14) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Darüber hinaus haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (7) In dem Posten 'Sonstige Verbindlichkeiten' in Höhe von EUR 880.341,95 (Vorjahr: EUR 507.592,79) sind in Höhe von EUR 803.473,06 (Vorjahr: EUR 454.535,18) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von EUR 14.392,58 (Vorjahr: EUR 15.717,04) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. (8) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch eine Buchgrundschuld, Bürgschaften der Reinhard Weber GmbH & Co. KG, Bürgschaften von Herrn Reinhard Weber, Sicherungsübereignung von Anlagegütern und die Globalzession der Forderungen der Weber GmbH. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 2.580.632,80 (Vorjahr: EUR 1.291.200,00) sind größtenteils durch Bankbürgschaften bzw. eine Kautionsversicherung besichert. (9) Es bestehen selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften der Weber GmbH über insgesamt EUR 1.770.000,00 für Verbindlichkeiten der Reinhard Weber GmbH & Co. KG bei der Oberbank AG. (10) Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle (Miet-)Verpflichtungen für die Immobilie Wailandtstraße 6, 63741 Aschaffenburg, mit Lagerplatz in Höhe von jährlich EUR 279.126,00, für die Immobilie Wailandtstraße 8, 63741 Aschaffenburg, von jährlich EUR 315.126,00, für die Halle in Niedernberg von jährlich EUR 17.550,00, für die Geschäftsräume in Darmstadt von jährlich EUR 73.120,92 und für die Geschäftsräume in Leinfelden-Echterdingen von jährlich EUR 14.520,00. Weitere jährliche Mietverpflichtungen bestehen für die Geschäftsräume in Regensburg in Höhe von EUR 11.785,44 sowie für ein angemietetes Appartement in Niedernberg von jährlich EUR 4.080,00. Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen für die Wailandtstraße 6 + 8, 63741 Aschaffenburg, bestehen gegenüber der Firma Reinhard Weber GmbH & Co. KG. Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Einrichtungen bzw. aus Leasingverträgen in Höhe von jährlich EUR 241.380,11. (11) Im Berichtsjahr waren passive latente Steuern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 87.734,00) zu bilden. C. PFLICHTANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus den geschäftsgegenständlichen Liefer- und Dienstleistungsumsätzen und sind somit mit den identisch strukturierten Vorjahresumsätzen vergleichbar. Unter der Position 'Zinsen und ähnliche Aufwendungen' ist der Zinsanteil aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 15.779,00 (Vorjahr: EUR 15.329,00) enthalten. D. PFLICHTANGABEN ZU HAFTUNGSVERHÄLTNISSEN UND NICHT BILANZIERTEN VERPFLICHTUNGEN Hierzu wird auf die Ausführungen in den Abschnitten B (8), (9) und (10) verwiesen. E. PFLICHTANGABEN ZU MITARBEITERN UND ORGANEN (1) Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Reinhard Weber, Geschäftsführer für Technik, Finanzen, Verwaltung und Organisation und Alexander Kobras, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Geschäftsführer für Technik und Produktion. Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. (2) Die unter Abschnitt B (3) aufgezeigte Forderung gegenüber dem Geschäftsführer resultiert aus dem Verrechnungskonto, auf dem der Zahlungs- und Verrechnungsverkehr zwischen dem Gesellschafter-Geschäftsführer Reinhard Weber und der Gesellschaft erfasst ist und das in 2023 mit 1,12% verzinst wurde. (3) Für Pensionsverpflichtungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer hat die Gesellschaft insgesamt EUR 500.005,00 (Vorjahr: EUR 507.248,00) zurückgestellt. Die Pensionsverpflichtung gegenüber dem Geschäftsführer Alexander Kobras beträgt am Abschlussstichtag EUR 282.147,00 (Vorjahr: EUR 270.626,00) bzw. nach Verrechnung mit dem vorhandenen Deckungskapital EUR 209.733,01 (Vorjahr: EUR 220.110,95). (4) Die von der Gesellschaft im Geschäftsjahr an die Geschäftsführer bezahlten Gesamtbezüge werden unter Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht erklärt. (5) Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 203 Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte ohne Geschäftsführer) beschäftigt.
Aschaffenburg, 4. Juni 2024 Reinhard Weber, Geschäftsführer Alexander Kobras, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Aschaffenburg, 4. Juni 2024 Reinhard Weber, Geschäftsführer Alexander Kobras, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28. November 2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Weber GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Weber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Weber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 22. November 2024 Alexander Heine, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Industriegasen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen