Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 2639
Vorher
Wefa - gGmbH (Werkstätten für angepaßte Arbeit, anerkannte Werkstätten für Behinderte)Wefa - gGmbH (Werkstätten für angepasste Arbeit, anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen)
Eingetragen
5.2.1997
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: 1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). 2. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Behindertenhilfe, der Berufsbildung, des Wohlfahrtwesens, des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke sowie die selbstlose Unterstützung von Personen im Sinne des § 53 Nr. 1 AO, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind, ohne Rücksicht auf deren Religionszugehörigkeit, Abstammung, Herkunft oder Nationalität. 3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch: a) Errichtung, Betrieb und Unterhaltung von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (§§ 219, 225 SGB IX); b) Verkauf von Produkterzeugnissen, Handelswaren und Erbringung von Dienstleistungen durch Menschen mit Behinderung im Rahmen der Werkstätten; c) Betreuung von Menschen mit Behinderung in ausgelagerten Arbeitsgruppen oder auf ausgelagerten Arbeitsplätzen; d) Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung, die statt eine Werkstatt zu besuchen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt haben; e) Betreuung von Menschen mit Behinderung in Fördergruppen und Förderstätten; f) berufliche Bildung von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Berufsbildung (Berufsbildungsbereich), die an Werkstätten angeschlossen oder unabhängig von Werkstätten betrieben werden, sowie die Betreuung von Menschen mit Behinderung, die Einrichtungen der Berufsbildung sowie der berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung außerhalb von Werkstätten besuchen; g) Unterhaltung und Betrieb einer landwirtschaftlichen Betriebsstätte durch Menschen mit Behinderung. Die Gesellschaft kann auch Einrichtungen und Dienste zur Inklusion von Menschen mit Behinderung errichten, unterhalten oder sich daran beteiligen (sog. "Inklusionsbetriebe"). 4. Die Gesellschaft hat ferner folgende Aufgaben: a) Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit; b) Mitarbeit in Landes- und Bundesgremien der Behindertenhilfe zur Vertretung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung; c) Vertretung der Diakonie gegenüber den Partnern der freien Wohlfahrtpflege und gegenüber staatlichen und kommunalen Stellen im Bereich der Behindertenhilfe; d) Gewinnung, Begleitung und Förderung ehren- und hauptamtlich Mitarbeitender durch Beratung, Aus-, Fortund Weiterbildung. 5. Die Gesellschaft errichtet und unterhält die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Einrichtungen und Dienste sowie eine Geschäftsstelle. Sie führt ihre Aufgaben in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Coburg e.V. -Innere Mission und dessen Tochtergesellschaften durch. 6. Die Gesellschaft fördert kirchliche Zwecke insbesondere durch das regelmäßige Abhalten von Gottesdiensten in Einrichtungen der Gesellschaft. 7. Der Satzungszweck kann auch verwirklicht werden durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln im Sinne des § 58 Nr. 1 AO zur Förderung der in Ziffer 2 genannten Zwecke durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts. Dabei sollen vor allem die zur Unternehmensgruppe Diakonisches Werk Coburg gehörenden Gesellschaften gefördert werden. Diese haben die ihnen zugewandten Mittel ausschließlich und unmittelbar für ihre steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden. 8. Die Gesellschaft erfüllt Aufgaben der Diakonie der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben trägt die Gesellschaft auch Sorge für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Hirsch
seit 26.8.2024
Geschäftsführer
Michael Wittmann
seit 7.4.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Diakonisches Werk Coburg e.V.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diakonisches Werk Coburg e.V.
Germany
1.789.530 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wefa GmbH

Ahorn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundlagen

Die Wefa GmbH ist auf dem Gebiet der Behindertenhilfe tätig und betreibt am Standort Ahorn und den Landkreisen Coburg, Kronach und Neustadt insgesamt 7 anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen. Dabei ist die Gesellschaft überwiegend als Zulieferer im Automotive-Bereich tätig.

Die Gesellschaft ermöglicht dadurch Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben und bietet angemessene berufliche Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Berufsbildungsbereich, sowie Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb der Werkstatt.

Die Wefa GmbH gehört zur Unternehmensgruppe des Diakonischen Werkes Coburg e.V., Coburg und ist Mitglied des Diakonisches Werkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern - Landesverband der Inneren Mission e. V. -, Nürnberg.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Die deutschen Automobilzulieferindustrie erwirtschaftete in 2023 einen Umsatz von rund 92,11 Milliarden Euro. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr um etwa 9,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in der Automobilzulieferindustrie in Deutschland ging leicht zurück auf rund 273.500.

Diese Rahmenbedingungen haben auch die Entwicklung der Umsatzerlöse der Wefa GmbH positiv beeinflusst. Neben einem deutlichen Umsatzzuwachs konnte wieder ein positives Jahresergebnis erzielt werden.

2.2. Lage der Gesellschaft

2.2.1. Ertragslage

Die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich wie folgt entwickelt:

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von Mio. € 22,4 auf Mio. € 23,2 im Berichtsjahr angestiegen. Während die Erlöse aus Entgelten der Kostenträger (Maßnahmenpauschalen und Zusatzleistungen wie Verpflegung, Beförderung, etc.) gegenüber dem Vorjahr um 7,2% angestiegen sind, sind die Erlöse aus der Produktion gegenüber dem Vorjahr mit 2,9% leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen insbesondere Betriebskostenzuschüsse (T€ 57) sowie Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionskostenzuschüsse (T€ 236). Weiterhin sind im Geschäftsjahr 2022 die Erstattungen, für die an die Belegschaft ausbezahlten Energiepreispauschalen in Höhe von T€ 254 enthalten.

Der Materialaufwand ist analog den Umsatzerlösen ebenfalls angestiegen. Dabei sind die Beförderungskosten für die Menschen mit Behinderung mit 8% überproportional angestiegen. Diese werden jedoch vollständig refinanziert. Die korrespondierenden Erträge sind in den Umsatzerlösen enthalten.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 0,2 auf Mio. € 18,0 ebenfalls leicht angestiegen. Im Personalaufwand ist die Vergütung der Menschen mit Behinderung inklusive Sozialabgaben in Höhe von Mio. € 8,3 (Vorjahr: Mio. € 8,2) enthalten. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist damit im Wesentlichen auf die Menschen ohne Behinderung zurückzuführen. Der Anstieg ist bei einem leichten Rückgang der Vollkräfte auf Tarifsteigerungen zum 1.1.2023 zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. Euro 1,9 gesunken. Der Rückgang betrifft dabei die Einzelwertberichtigungen auf Darlehensforderungen. Im Vorjahr waren Einzelwertberichtigungen auf Darlehensforderungen gegenüber den Tochtergesellschaften der Wefa GmbH in Höhe von Mio. € 1,9 notwendig.

Im Berichtsjahr konnte wieder ein Jahresüberschuss in Höhe von Mio. € 0,2 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. € 1,9) ausgewiesen werden. Prognostiziert war ein ausgeglichenes Jahresergebnis, das damit auch erreicht wurde. Das Vorjahr war dabei durch Sondersachverhalte (Einzelwertberichtigungen auf Forderungen) maßgeblich beeinflusst.

2.2.2. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag nahezu unverändert Mio. € 1,6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von Mio. € 0,1. Diese wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt.

Die Liquidität konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr stets aus eigener Kraft sichergestellt werden. Kontokorrentkredite waren zu keinem Zeitpunkt erforderlich.

Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 0,2 Mio. Euro konnten aus dem eigenen Cashflow finanziert werden.

2.2.3. Vermögenslage

Die wesentlichen Posten der Bilanz haben sich wie folgt entwickelt:

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. € 22,1 gegenüber Mio. € 22,0 im Vorjahr. Auf der Aktivseite sind insbesondere das Anlagevermögen um Mio. € 0,8 gesunken und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. € 0,8 angestiegen. Auf der Passivseite hat sich insbesondere das Eigenkapital um dem Jahresüberschuss in Höhe von Mio. € 0,2 erhöht.

Das Anlagevermögen hat einen Anteil von 54 % (Vorjahr: 58 %) der Bilanzsumme und ist geprägt durch das Sachanlagevermögen mit den betriebsnotwendigen Grundstücken und Gebäuden sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Zugänge zum Anlagevermögen betreffen vorwiegend Vermögensgegenstände innerhalb der Maschinen und technischen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen mit Mio. € 1,0 sind im Berichtsjahr deutlich höher als die Zugänge mit Mio. € 0,2.

Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrifft im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einen Kostenträger. Die erbrachten Leistungen wurden erst spät im Jahr abgerechnet, so dass die Forderungen zum Stichtag höher sind als im Vorjahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Berichtsjahr um Mio. € 0,4 angestiegen. Die Forderungen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von Mio. € 0,1 sowie Darlehensforderungen in Höhe von Mio. € 4,7. Sie sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 0,2 gesunken. Dabei betreffen rund Mio. € 0,1 die Darlehensforderungen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter sind besichert und werden vom Gesellschafter je nach Liquiditätslage getilgt. Ein Tilgungsplan ist dementsprechend nicht vorhanden.

Das Eigenkapital beträgt Mio. € 15,4 (Vorjahr: Mio. € 15,5). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 70 % (Vorjahr: 71 %) bzw. unter Einbezug der Sonderposten 85 % (Vorjahr: 86 %). Im Berichtsjahr wurden noch nicht zweckentsprechend verwendete Spendenmittel in Höhe von Mio. € 0,4 vom Eigenkapital in einen gesonderten Sonderposten umgegliedert. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Anhang.

Die sonstigen Rückstellungen betragen Mio. € 0,9 und betreffen vor allem Personal-Rückstellungen. Das entspricht einen Anteil an der Bilanzsumme von 4 % (Vorjahr: 5 %).

2.2.4. Gesamtaussage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft beurteilen wir für das Geschäftsjahr 2023 als solide und gut. Das Vorjahr war durch Sondersachverhalte beeinflusst.

2.2.5. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 sowie 2025 gehen wir jeweils von nahezu konstanten Umsatzerlösen sowie ausgeglichenen Jahresergebnissen aus.

2.3. Chancen- und Risikobericht

2.3.1. Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Infolge der inflationären Preisentwicklung steigen aktuell die Kapitalmarktzinsen. Ebenso steigen die Zinsaufwendungen für Baukredite. Da unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufweist, ist das Risiko, dass sich aus den steigenden Kapitalmarktzinsen ergibt, gering.

Unverändert groß ist der gesamtwirtschaftliche Wettbewerb um gut qualifizierte Mitarbeiter. Das Interesse an einer Ausbildung oder Beschäftigung im als krisensicher geltenden sozialen Sektor sinkt und der Arbeitskräftemangel entwickelt sich zu einem Risiko.

Digitale Kommunikations- und Arbeitsprozesse waren bei der noch laufenden Pandemiebewältigung ein oft entscheidender Faktor zur Aufrechterhaltung des Produktions- und Verwaltungsbetriebs. Gleichzeitig sind digitale Strukturen immer öfter das Ziel von Cyber-Attacken. Die Weiterentwicklung der digitalen Anwendungsstruktur sowie der Schutz von Systemverfügbarkeit und -sicherheit werden zukünftig immer wichtiger und damit auch Investitionsmittel binden.

Die Auswirkungen von makroökonomischen, politischen und geopolitischen Entwicklungen können zu einer Einschränkung des laufenden Geschäfts führen. Insbesondere der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Wirtschaftssanktionen und Exportkontrollen haben die globale Wirtschaftstätigkeit eingeschränkt und zu einer gestiegenen Volatilität auf den globalen Finanzmärkten geführt. Aus diesem Zusammenhang resultieren Risiken für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Insgesamt können Preissteigerungen die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiter ausbremsen und die gedämpfte Nachfrage im Automobilbereich auch eine Auswirkung auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

2.3.2. Branchenspezifische Chancen und Risiken

Der Automotive-Bereich durchlebt aufgrund des absehbaren Endes des Verbrennungsmotors und dem Wandel zur Elektromobilität schwere Zeiten. Diese Entwicklung gepaart mit Problemen bei den Lieferketten und stetig steigenden Beschaffungspreisen betrifft auch die Zulieferer der großen Autokonzerne.

Der Verdrängungswettbewerb in diesem Bereich nimmt zu, erste Automobilhersteller und Zulieferer planen Stellen abzubauen oder gehen in die Insolvenz.

Dennoch gibt es auch positive Ausblicke. Dazu gehört in erster Linie die E-Mobilität, die für Branchenvorreiter ebenso Chancen eröffnet wie für junge Unternehmen. Damit einher geht allerdings ein erheblicher Innovationsdruck in wichtigen Bereichen, d.h. etwa bei der (Weiter-) Entwicklung von Batterien und beim Thema Schadstoffreduzierung.

Die deutsche Industrie ist in vielen zentralen Punkten gut für die Zukunft vorbereitet. Sie ist international wettbewerbsfähig und stützt sich auf eine hohe Innovationskraft. Insbesondere in verschiedenen Maschinentechnologien sowie in Gesundheitstechnologien sind deutsche Industrieunternehmen im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Dadurch verfügt die deutsche Industrie über eine gute Basis, um von der künftig voraussichtlich global hohen Nachfragedynamik in den Leitmärkten Mobilität und Logistik, Umwelt und Klima, Energie- und Ressourceneffizienz sowie Gesundheit zu profitieren.

Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften sind vor diesem Hintergrund aufgefordert, das Bewusstsein insbesondere für die Chancen und Risiken des digitalen Wandels aber auch für die Auswirkungen weiterer Megatrends wie dem demografischen Wandel für die deutsche Industrie weiter zu schärfen - und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

2.3.3. Einrichtungsspezifische Chancen und Risiken

Chancen bestehen in den seit Jahrzehnten gewachsenen und gefestigten Kundenbeziehungen, der festen Verankerung unserer Gesellschaft im Markt und unserem Erfolgsmix aus Qualität, Know-How, Liefertreue und Flexibilität. Diese Faktoren schätzen unsere Kunden und sind wesentlich für unseren Erfolg am Markt. Auch für potenzielle Kunden, die ihr Kerngeschäft in die Herstellung von Produkten, die zum Erreichen der Klimaziele beitragen, verlagern, sollte dieser Ansatz attraktiv sein.

Weiterhin sehen wir unsere hohe Eigenkapitalquote und die geringe Bankverschuldung als weiteren Vorteil und Chance für die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft an.

Unsere Gesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften hat mit den Gesellschaften der Brose-Unternehmensgruppe in Bamberg einen wesentlichen Kunden. Die Entwicklung unserer Gesellschaft hängt damit wesentlich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Brose-Gruppe zusammen. Diese enge Beziehung birgt somit sowohl Chancen als auch Risiken.

Auf Grund des Wandels in der Automobilindustrie gehen wir von einem Rückgang unserer Umsätze in diesem Bericht aus. Diesen Rückgang zu kompensieren, muss durch den Aufbau neuer Kunden, die in zukunftsorientierten Technologien unterwegs sind, gelingen. Erste nachhaltige Schritte in diese Richtung ist die Wefa GmbH mit Ihren Tochtergesellschaften bereits gegangen. Dieser Trend muss verstärkt in den nächsten Jahren vorangetrieben werden.

Darüber hinaus sehen wir für unsere Gesellschaft keine weiteren wesentlichen einrichtungsspezifischen Risiken.

2.3.4. Gesamtaussage

Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung nicht vorhanden. Zusammenfassend ist die Entwicklung des operativen Geschäfts als stabil und positiv zu beurteilen. Die Jahresergebnisse sind jedoch aufgrund von notwendigen Wertberichtungen auf Forderungen an Tochtergesellschaften beeinflusst.

 

Ahorn, 9. Dezember 2024

David Hirsch, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32,00 32,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.494.326,34 11.142.511,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 320.899,00 391.719,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 893.842,00 985.509,25
11.709.067,34 12.519.739,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.750,00 4.750,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 300.000,00 300.000,00
304.750,00 304.750,00
12.013.849,34 12.824.521,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 60.836,45 64.146,15
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 13.650,00 30.427,80
74.486,45 94.573,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.432.763,09 1.590.301,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 957.902,80 555.782,36
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.142,20 7.043,38
4. Forderungen gegen Gesellschafter 4.770.727,29 5.011.552,28
5. Sonstige Vermögensgegenstände 186.720,12 281.412,27
8.354.255,50 7.446.091,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.607.268,55 1.617.196,79
10.036.010,50 9.157.862,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.451,23 10.156,80
22.058.311,07 21.992.540,45

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.789.530,00 1.789.530,00
II. Kapitalrücklage 4.629.170,73 4.629.170,73
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 13.417.905,27 13.777.419,33
IV. Verlustvortrag - 4.664.565,96 - 2.799.088,28
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 202.776,12 - 1.865.477,68
15.374.816,16 15.531.554,10
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens
1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.909.963,00 3.138.561,00
2. Sonderposten aus nicht öffentlicher Förderung für Investitionen 153.997,00 159.734,00
3.063.960,00 3.298.295,00
C. Sonderposten aus noch nicht verwendeten Spendenmitteln 359.514,06 0,00
D. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 11.967,17 17.124,60
2. Sonstige Rückstellungen 907.248,60 956.736,98
919.215,77 973.861,58
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 134.100,59 157.437,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber der öffentlichen Hand 978.873,47 1.014.727,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 226.043,93 297.883,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 868.348,85 390.841,42
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 37.522,25 154.544,92
6. Sonstige Verbindlichkeiten 95.136,11 172.284,88
davon aus Steuern € 83.033,71 (70.249,82)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,62 (276,13)
2.340.025,20 2.187.719,68
F. Rechnungsabgrenzungsposten 779,88 1.110,09
22.058.311,07 21.992.540,45

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 23.159.512,16 22.422.201,87
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 11.138,70 28.594,96
3. Sonstige betriebliche Erträge 339.726,55 657.624,40
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.460.884,14 1.412.978,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.729.927,08 1.700.899,25
3.190.811,22 3.113.878,18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.183.449,80 10.268.646,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.831.540,23 7.540.412,58
davon für Altersversorgung € 614.616,65 (574.092,83)
18.014.990,03 17.809.059,55
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.017.224,14 1.093.241,71
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.043.073,63 2.907.430,08
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.063,69 6.621,10
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.340,00 30.203,51
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 7.729,00 (13.307,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.017,60 17.728,46
11. Ergebnis nach Steuern 211.707,08 - 1.856.499,16
12. Sonstige Steuern 8.930,96 8.978,52
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 202.776,12 - 1.865.477,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Wefa GmbH, Ahorn, ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 2639 in das Handelsregister beim Amtsgericht der Stadt Coburg eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt und gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanz wurde aufgrund von wirtschaftszweigspezifischen Ergänzungen (Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen sowie Sonderposten aus noch nicht verwendeten Spendenmittel) nach § 265 HGB erweitert.

Die bisher im Eigenkapital unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen zweckgebundenen Spenden in Höhe von T€ 360 (Vorjahr: T€ 360) wurden in den Sonderposten aus noch nicht verwendeten Spendenmitteln umgegliedert. Es handelt sich dabei um vereinnahmte zweckgebundene Spendenmittel, die bisher nicht verausgabt wurden. Eine Rückzahlungsverpflichtung besteht nicht, daher werden diese Mittel in analoger Anwendung des IDW RS HFA 21 in einem gesonderten Passivposten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und als gemeinnützige Gesellschaft teilweise von den Ertragsteuern befreit.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die im Folgenden dargestellten Bilanzierung- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffenskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Gebäuden beläuft sich auf 10 bis 40 Jahre.

Technische Anlagen und Maschinen werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 18 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Erhaltene Zuwendungen für Investitionen werden auf der Passivseite der Bilanz als Sonderposten entsprechend der Stellungnahme IDW HFA 1/1984 i. d. F. v. 1990 ausgewiesen, soweit diese Zuschüsse für Anlagevermögen der Einrichtung und Ausstattung eingesetzt wurden. Die Sonderposten werden nach Maßgabe der Abschreibungen auf die mit den Zuschüssen finanzierten Anlagegüter aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen oder erhöht um Zuschreibungen, falls die Gründe für die Abschreibung nicht mehr bestehen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Einzelwertberichtigungen sind im erforderlichen Umfang gebildet worden. Uneinbringliche Posten sind vollständig ausgebucht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Individuelle Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Altersteilzeitrückstellungen wurde in Anlehnung an IDW RS HFA 3 gebildet. Die Berechnung erfolgte durch die compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH, Wiesbaden, auf der Grundlage der anzuwendenden versicherungsmathematischen Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung des gem. § 253 Abs.2 Satz 2 HGB anzuwendenden Zinssatzes, der sich aus der durchschnittlichen Restlaufzeit des Personalbestandes ergibt (0,99 %). Der Gehaltstrend wurde i. H. v. 2,00 % p. a. berücksichtigt.

Die Altersteilzeitrückstellungen sind durch Rückdeckungsversicherungen bei der R + V Lebensversicherung AG, Wiesbaden, gesichert. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus den Altersteilzeitverpflichtungen und sind daher dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Der Erfüllungsrückstand zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 502 wurde mit dem Deckungsvermögen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 338 verrechnet.

Bei der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde der aktuelle Zinssatz der deutschen Bundesbank mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum Bilanzstichtag zugrunde gelegt (1,74 %).

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Evangelischen Zusatzversorgungskasse, Darmstadt. Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtungen besteht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht. Dieses wurde unverändert zum Vorjahr nicht ausgeübt. Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Umlagepflicht, die einerseits aus einer Versicherungsrentenverpflichtung und andererseits aus einer Versorgungsrentenverpflichtung besteht.

Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel als Bestandteil des Anhangs zu entnehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen mit T€ 4.710 (Vorjahr: T€ 4.810) Darlehensforderungen und mit T€ 61 (Vorjahr: T€ 202) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Urlaubs- und Überstundenansprüche, Jubiläumsleistungen sowie Altersteilzeitverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor:

Bilanzposten Restlaufzeit < 1 Jahr
T€
Restlaufzeit > 1 Jahr
T€
Restlaufzeit > 5 Jahre
T€
1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20 114 48
(Vorjahr) (25) (133) (62)
2) Verbindlichkeiten gegenüber der öffentlichen Hand 37 942 793
(Vorjahr) (38) (976) (829)
3) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 226 0 0
(Vorjahr) (298) (0) (0)
4) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 868 0 0
(Vorjahr) (391) (0) (0)
5) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 38 0 0
(Vorjahr) (155) (0) (0)
6) Sonstige Verbindlichkeiten 95 0 0
(Vorjahr) (172) (0) (0)
Summe 1.284 1.056 841
(Vorjahr) (1.079) (1.109) (891)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Verpfändung von Wertpapieren in Höhe von T€ 300 besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der öffentlichen Hand sind durch Grundschulden in Höhe von T€ 979 besichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von T€ 236 (VJ: T€ 241) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Zuführung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 1.897) enthalten. Diese betreffen kurzfristige Forderungen an verbundene Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellung in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 13)

5. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 werden folgende Beteiligungen von der Gesellschaft gehalten:

Name und Sitz Höhe des Anteils
in %
Eigenkapital 31.12.2023
in T€
Ergebnis 2023
in T€
Autismus-Kompetenzzentrum Oberfranken gemeinnützige GmbH, Burgkunstadt 19,0 25 0

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht nach § 251 oder § 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt T€ 117. Es handelt sich dabei um Zahlungsverpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen an verbundene Unternehmen. Die Verträge enden zwischen 2024 und 2026.

Vorgänge besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Unter anderem zur Finanzierung der im Jahr 2024 zu zahlenden Inflationsausgleichsprämie in Höhe von rund 0,5 Mio. € wurde von einer Schwestergesellschaft ein Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. € aufgenommen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.

Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung lag im Geschäftsjahr 2023 bei

Herr Bernd Baucks, Diplom-Betriebswirt, Diplom-Sozialökonom.

Herr Bernd Baucks schied am 31. Juli 2024 aus der Geschäftsführung aus.

Seit dem 1. August 2024 liegt die Geschäftsführung bei

Herr David Hirsch, Diplom-Verwaltungswirt, M.A. Sozialmanagement.

Die Geschäftsführung macht von dem Wahlrecht auf Unterlassen der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Als Geschäfte mit nahestehenden Personen, die abweichend zu den marktüblichen Bedingungen abgewickelt wurden, sind zu nennen:

Die von der Gesellschaft an den Gesellschafter und an Tochtergesellschaften ausgereichten Darlehen werden nicht verzinst. Darüber hinaus sind die an die Tochtergesellschaften ausgereichten Darlehen nicht besichert.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren in Unternehmen 193 angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Davon 100 in Vollzeit und 93 in Teilzeit.

Durch sie wurden in den Werkstätten und Tagesförderstätten 742 Menschen mit Behinderungen betreut.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 202.776,12 mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von € 4.664.565,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ahorn, 9. Dezember 2024

Geschäftsführer

David Hirsch

Anlagennachweis zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Stand am 01.01.2023
Zugänge lfd. Jahr
Umbuchungen
Abgänge
Stand am 31.12.2023
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.663,67 0,00 0,00 0,00 141.663,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.044.158,39 2.399,54 0,00 0,00 28.046.557,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.895.434,19 9.663,86 0,00 24.481,05 1.880.617,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.758.405,54 194.496,49 0,00 27.041,26 6.925.860,77
36.697.998,12 206.559,89 0,00 51.522,31 36.853.035,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.003.520,57 0,00 0,00 0,00 1.003.520,57
2. Beteiligungen 4.750,00 0,00 0,00 0,00 4.750,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 300.000,00 0,00 0,00 0,00 300.000,00
1.308.270,57 0,00 0,00 0,00 1.308.270,57
38.147.932,36 206.559,89 0,00 51.522,31 38.302.969,94
Entwicklungen der Abschreibungen
Bilanzposten Gesamte Abschreibungen Stand am 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Umbuchungen
Entnahme für Abgänge
Gesamte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
1 7 8 9 10 11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.631,67 0,00 0,00 0,00 141.631,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.901.647,05 650.584,54 0,00 0,00 17.552.231,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.503.715,19 80.481,86 0,00 24.479,05 1.559.718,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.772.896,29 286.157,74 0,00 27.035,26 6.032.018,77
24.178.258,53 1.017.224,14 0,00 51.514,31 25.143.968,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.003.520,57 0,00 0,00 0,00 1.003.520,57
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.003.520,57 0,00 0,00 0,00 1.003.520,57
25.323.410,77 1.017.224,14 0,00 51.514,31 26.289.120,60
Restbuchwerte
Bilanzposten Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
1 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32,00 32,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.494.326,34 11.142.511,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 320.899,00 391.719,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 893.842,00 985.509,25
11.709.067,34 12.519.739,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 4.750,00 4.750,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 300.000,00 300.000,00
304.750,00 304.750,00
12.013.849,34 12.824.521,59

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wefa GmbH, Ahorn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wefa GmbH, Ahorn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wefa GmbH, Ahorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, am 20. März 2025

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