HASA GmbH
Lindenallee 20, 39288 Burg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorid Dr. Klantschitsch seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Carsten Heinisch seit 27.7.2017 | Geschäftsführer |
Michael Kübler seit 16.9.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HASA GmbHBurgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Der Geschäftszweck der HASA GmbH, Burg ist die Herstellung und der Vertrieb von tiefgekühlten und gekühlten Fertiggerichten für den menschlichen Verzehr, der Handel mit Lebensmitteln und den für die Herstellung oder den Vertrieb erforderlichen Anlagen, Gerätschaften und Materialien. Am 14.Juli 2017 wurden sämtliche Gesellschaftsanteile an der Gesellschaft von der Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. KG, Berlin, übernommen. Mit Datum vom 14. November 2017 wurde zwischen der HASA und der Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG als alleiniger Gesellschafterin ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag i.S.d. § 291 Abs. 1 AktG (analog) abgeschlossen. Der Vertrag wird mit Eintragung in das Handelsregister wirksam, frühestens jedoch zum 1. März 2018. Am 31.12.2017 waren insgesamt 181 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 187) beschäftigt. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Innerhalb des Jahres 2017 wuchs die deutsche Wirtschaft so stark wie zuletzt im Jahr 2011. Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Inflationsrate kam es zu einer konstanten Entwicklung der privaten Konsumausgaben welche im Wesentlichen durch eine hohe Arbeitsmarktnachfrage und ein stabiles Wachstum des verfügbaren Realeinkommens bedingt war. Die deutsche Exportentwicklung fiel nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Auslandsnachfrage positiv aus. 3. Branchenbericht Der Tiefkühlmarkt in Deutschland wächst weiter. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Absätze und Umsätze von Tiefkühlkost (TK) im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zum Teil deutlich gesteigert werden. Nach einer Prognose des Deutschen Tiefkühlinstituts e.V. (dti) stieg die Gesamtabsatzmenge von Tiefkühllebensmitteln in Deutschland 2017 auf 3,704 Mio. Tonnen (3,632 Mio. Tonnen). Der TK-Gesamtumsatz erhöhte sich dabei um +2,9 % auf 14,2 Mrd. EUR (13,8 Mrd. EUR). Nach Einschätzung des dti wird der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch tiefgekühlter Produkte von bisher 45,4 Kilogramm in 2016 auf über 46,3 Kilogramm 2017 steigen. Die steigende Mengennachfrage nach TK-Produkten wird begünstigt durch den insgesamt abnehmenden Kochtrend in den Privathaushalten und den zunehmenden Außer-Haus-Verzehr. Grundsätzlich bieten der weiterhin steigende Trend zu schnellen Mahlzeiten sowie die Entzerrung traditioneller Mahlzeitenstrukturen weiterhin neue Chancen für tiefgekühlte Lebensmittelangebote. Jeder private Haushalt greift nach GfK-Angaben im Jahr 34 Mal in die Tiefkühltruhe im Handel und gibt pro Jahr rund 168 Euro für TK-Produkte und Speiseeis aus. Damit sind TK-Produkte ein wichtiger Frequenzbringer im LEH. Besonders gefragt waren im 1. Halbjahr 2017 die TK-Backwaren, aber auch TK-Fischstäbchen und TK-Kartoffelprodukte sowie TK-Obst zeigten einen deutlichen Aufwärtstrend. In den TK-Truhen des Handels zeichnen sich alle aktuellen Trends der Ernährung ab. Auch der gastronomische Außer-Haus-Markt entwickelte sich 2017 weiter positiv. Vor allem Mittagessen und Frühstück finden immer häufiger außer Haus statt. Die damit verbundenen zunehmenden Ausgaben und die steigenden Gästezahlen sorgten laut npdgroup Deutschland im 2. Quartal 2017 für ein Plus von 3 % für die Gastronomiebranche. Außerdem bindet der LEH verstärkt gastronomische Angebote in seine Sortimente ein, um Kunden To-Go-Verpflegung anbieten zu können. Vor diesem Hintergrund überstieg der Absatz von TK-Produkten in der Gastronomie 2016 erstmals den Absatz im LEH und erreichte einen Marktanteil von 50,3 %. Aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen wird der Außer-Haus-Verzehr zukünftig voraussichtlich eine noch bedeutendere Rolle spielen, mit großem Potenzial für die TK-Branche. Als weitere wichtige Treiber identifizierte das dti in einer Branchenbefragung die zunehmende Nachfrage nach Premiumprodukten und die Erweiterung des TK-Sortiments um sogenannte "free-from"-Produkte. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder Zutaten ist für viele Menschen Ausdruck einer bestimmten Lebenshaltung. Der Veggie- und Vegan-Trend steht z.B. für das Bekenntnis zu bewusstem Verzicht auf Fleisch. Der Trend kann von der TK-Kategorie durch Produkte zum Selber Kochen und durch Fertiggerichte bestens bedient werden. Der "free-from" Trend zeigt sich auch an der zunehmenden Zahl gluten- oder laktosefreier Produkte im Sortiment. Viele Unternehmen ergänzen ihr Angebot um entsprechende Produktvarianten. Der Anteil an TK-Pizza innerhalb des TK-Segments im LEH konnte im Inland mit einem Wachstum von 2,1 % (4,5 %) ebenfalls eine Steigerung im Absatz verzeichnen. Dieses Wachstum wurde insbesondere von den Marktführern der Industriemarken erreicht. Diese beliefern seit dem Vorjahr auch den klassischen Discountmarkt. 4. Wirtschaftsbericht 1. Einschätzung zur Erreichung der Vorjahresprognosen Die im Vorjahr getroffenen Prognosen konnten nicht vollständig erreicht werden. So prognostizierte die Geschäftsführung ein Absatzwachstum von 12,2 % und ein Umsatzwachstum von 16,2 %. Tatsächlich erreicht wurden ein Absatzwachstum von 3,2 % und ein Umsatzwachstum von 3,5 %. Die grundsätzlich positive Entwicklung ist im Wesentlichen durch die steigende Entwicklung des Auslandsgeschäfts bedingt. Im Inlandsgeschäft kam es - im Wesentlichen aufgrund nachfrageorientierter Schwankungen - zu einem leichten Rückgang der Absatzmenge und der Umsatzerlöse. In Hinblick auf den deutlich höheren Anteil des Inlandsgeschäfts am Gesamtumsatz schlägt sich diese Entwicklung entsprechend stärker in der Entwicklung der Gesamtumsatzerlöse nieder. Wie erwartet fällt die Entwicklung des EBITDA negativ aus. Dieses ist im Wesentlichen durch die sehr volatilen Rohstoffmärkte - insbesondere deutlich gestiegene Käsepreise - begründet. 2. Wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres Die Übernahme der Gesellschaftsanteile an der HASA durch die Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. KG, Berlin, bietet der HASA als Bestandteil der Freiberger-Gruppe zusätzliche Chancen, sich in dem - insbesondere durch die Einlistung von Markenprodukten im Discounthandel - steigenden Wettbewerb erfolgreich zu positionieren. Gemessen am Marktanteil ist Freiberger im Bereich der TK-Pizzen auf dem deutschen Markt aktuell an dritter Stelle. HASA setzte innerhalb des Geschäftsjahres 2017 weiterhin auf Wachstum und konnte den Absatz gegenüber 2016 um +3,2 % (Vorjahr: +0,7 %), den Umsatz um +3,5 % (Vorjahr: -3,9 %) steigern. Damit hat sich die HASA im Vergleich zum allgemeinen Branchentrend überdurchschnittlich gut entwickelt. Es ist dem Unternehmen gelungen, neue und hochwertige Produkte im Markt zu platzieren und insbesondere das Standardsegment mit neuen ausländischen Kunden weiter auszubauen. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf den Vertrieb von Handelseigenmarken. Eine Spezialität ist die Herstellung von hochwertigen BIO-TK-Pizzen. Hier werden Eigenmarken des Handels aber auch hochwertige BIO-Marken (Co-Packer) für externe Vertriebspartner produziert. Im Inland (85,5 %) wurde die Zusammenarbeit mit weiteren Handelspartnern aus dem Vollsortiment oder Discount weiter intensiviert und gefestigt. Für die Eigenmarke ITALISSIMO konnte der Absatz für die in 2016 neu platzierten Produkte der Range "Thin & Crispy" und "Seafood" um 19 % gesteigert werden. Der Export (+14,5 %) konnte sowohl innerhalb der EU als auch in Drittländer weiter zulegen. HASA plant den Ausbau des Exportanteils auf 25 % bis 2020. Insgesamt konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf den Vertrieb von Handelseigenmarken. Eine Spezialität ist die Herstellung von hochwertigen BIO-Tiefkühlpizzen. Hier werden Eigenmarken des Handels aber auch hochwertige BIO-Marken (Co-Packer) für externe Vertriebspartner produziert. HASA hält insgesamt am inländischen Markt für TK-Pizzen einen Marktanteil von 4,2 %. Im speziellen Segment der Handelseigenmarken hält die HASA inzwischen ein Anteil von 14,1 %. Das Unternehmen ist aktuell durchinvestiert und gilt als eines der modernsten Pizzaproduktionswerke in Europa. Alle Erweiterungen in Kapazität und Logistik sind erfolgreich umgesetzt worden. Das Ergebnis im operativen Geschäft wurde stark durch die sehr volatilen Rohstoffmärkte beeinflusst. Die Käsepreise sind seit Anfang 2017 stark gestiegen und die Preiserhöhungen konnten nicht zeitgleich an den Handel weitergegeben werden. Das Unternehmen realisierte dadurch für 2017 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 1.730 (Vorjahr: TEUR 4.264) 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich per 31. Dezember 2017 auf TEUR 30.468 (Vorjahr: TEUR 32.346) und ist zu 65,5 % (Vorjahr: 68,9 %) langfristig gebunden. Die Eigenkapitalquote liegt unter Hinzuziehung von Teilen des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und des Sonderpostens für Investitionszulagen zum Anlagevermögen bei 43 % (Vorjahr: 42 %). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Ablösung einzelner Darlehen gegenüber Kreditinstituten im Zuge der Übernahme der Gesellschaft durch die Freiberger-Gruppe. Eine Deckung der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten (TEUR 7.669) durch kurzfristig liquidierbares Vermögen (TEUR 10.494) ist zum Stichtag gegeben. 2. Finanzlage Der Bestand an flüssigen Mitteln beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2017 TEUR 3.737 (Vorjahr TEUR 4.447). Die Finanzmittel beinhalten Guthaben aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Der der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Kontokorrentrahmen wurden zum Bilanzstichtag nicht benötigt. Verfügungsbeschränkungen bei den am Ende der Periode ausgewiesenen Finanzmitteln bestehen in Höhe von TEUR 519. Darüber hinaus bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.783 (TEUR 5.332) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.356 TEUR). Im Geschäftsjahr 2017 wurden außerdem Investitionen in Höhe von TEUR 423 (Vorjahr: TEUR 1.652) getätigt. Die Finanzlage ist geordnet. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Auch für die überschaubare Zukunft sind keine Zahlungsschwierigkeiten erkennbar. Im Einzelnen ergibt sich folgender Mittelfluss:
3. Ertragslage Die Entwicklung des Unternehmens ist fortlaufend positiv. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft konnten von TEUR 55.392 um 3,5% auf TEUR 57.317 gesteigert werden. Hierbei konnte insbesondere das Auslandsgeschäft durch die Belieferung von Neukunden in Dänemark und Österreich weiter ausgebaut werden. Der Umsatz pro Mitarbeiter zum Stichtag betrug TEUR 317 (Vorjahr: TEUR 296). Der Anstieg der Materialaufwendungen von TEUR 32.505 um 14,6 % auf TEUR 37.267 resultiert im Wesentlichen aus der Volatilität der Rohstoffmärkte und hierbei insbesondere durch deutlich steigende Käsepreise im Vergleich zum Vorjahr. Vor diesem Hintergrund fällt das Ergebnis vor Steuern von TEUR 4.264 um 59,4 % auf TEUR 1.730. 6. Prognosebericht Das Unternehmen wird in 2018 Folgeinvestitionen in Höhe von TEUR 729, vorwiegend im Bereich Produktion vornehmen und arbeitet weiter im 3-Schichtsystem. Durch die Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Handelsmarken und weil die Marktgegebenheiten festlegen, das 68 % des Marktes von lediglich fünf großen Handelskonzernen geprägt werden, ist eine Konzentration der Umsätze unumgänglich. Die HASA hat ein sehr breites Kundenspektrum im Inland aufgebaut und festigt diese Zusammenarbeit durch ständige Weiterentwicklung der Produkte und Differenzierungschancen für die Kunden mit ihrer Handelsmarke. Der Handel hat inzwischen erkannt, dass seine eigene Stärke nur in der richtigen Positionierung der Handelsmarke besteht. Hier wird die HASA ihre bestehende Kompetenz weiter ausbauen und dem Handel künftig zunehmend als strategischer Partner zur Seite stehen. Die sehr modernen Produktionsanlagen ermöglichen dabei höchst innovative und hochtechnologisierte Produktionsverfahren. Hierdurch ist die Gesellschaft in der Lage, kurzfristig eine flexible Ausweitung bzw. Anpassung des Gesamtsortimentes durch neue Produktvariationen zu erreichen. Die Nachfrage nach HASA-Produkten ist weiterhin hoch und insbesondere auch auf den ausländischen Märkten weiter wachsend. In den letzten Jahren war das Unternehmen permanent ausverkauft und konnte keine Maßnahmen in neuen Märkten durchführen. Zukünftig wird die HASA die Positionen im inländischen Markt weiter intensivieren und ausbauen, aber zusätzlich auch seine Position im europäischen und nichteuropäischen Ausland verstärken. Neben Bestandskunden in Südafrika die bereits 2016 beliefert wurden, wurden in 2017 auch Neukunden in Dänemark und Österreich beliefert. Auf Grund der Eingliederung der HASA in die Freiberger-Gruppe plant die Gesellschaft für das nächste Geschäftsjahr eine Reduzierung der Gesamtabsatzmenge und des Umsatzes in Höhe von 8 %. Diese Entwicklung ist insbesondere einer Neustrukturierung des Produktportfolios innerhalb der Freiberger-Gruppe im Bereich TK-Pizza geschuldet. Aufgrund der Senkung der Weltmarktpreise für Milch, wird eine ganzjährige Absenkung der Käsepreise erwartet. Weitere eklatante Preiserhöhungen am Rohstoffmarkt werden nicht erwartet. Vor diesem Hintergrund wird ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.390 prognostiziert. Weiterhin wird aufgrund der eigenen hohen Produktqualität für Steinofenpizza in Standard-, BIO- und Premiumqualität auch für die kommenden Jahre eine hohe Nachfrage des Handels erwartet. 7. Risiko- und Chancenbericht Die HASA profitiert durch den Verkauf an die Freiberger-Gruppe. Insbesondere im Vertrieb und im Bereich Beschaffung wird erwartet, dass Synergie- und Einsparpotenziale aufgedeckt und optimal genutzt werden können. Die Wahrnehmung unternehmerischer Chancen ist stets mit einem gewissen Risiko verbunden. Um Risiken und Chancen hierbei schneller erkennen und diesen begegnen zu können, wird die HASA künftig in das Risikomanagementsystem der Konzernmuttergesellschaft Südzucker AG, Mannheim einbezogen. Finanzwirtschaftliche Risiken Das wesentliche finanzwirtschaftliche Risiko besteht in der negativen Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Hierbei können sinkenden Absatzpreise und/oder Absatzzahlen, die verzögerte Weitergabe von Preiserhöhungen an den Handel sowie Effekte aus volatilen Rohstoffpreisen Risiken bergen. Zur Begegnung dieser Risiken setzt die HASA insbesondere auf Rahmenverträge mit Kunden, längerfristige Kontrakte mit strategisch wichtigen Lieferanten und eine vorausschauende Produktionsplanung. In Hinblick auf die teilweise Fremdfinanzierung durch Bankdarlehen können unter Umständen auch Veränderungen des Zinsniveaus entsprechende Risiken mit sich bringen. Im Zuge der Übernahme der Gesellschaft durch die Freiberger-Gruppe wurden bereits einzelne Darlehen abgelöst. Daher geht die Geschäftsführung von einem künftig sinkenden Risiko aus. Technologische Risiken Der Wertschöpfungsprozess der HASA wird in weiten Teilen über bestehende IT-Systeme und komplexe Produktionsanlagen abgewickelt. Insbesondere technische oder mechanische Probleme können zur Störung des reibungslosen Produktionsablaufs führen. Zur Begegnung dieser Risiken werden die Systeme auf den Einsatz technologischer Neuerungen überprüft sowie Maßnahmen zur vorbeugenden Instandhaltung und zur Verbesserung des Arbeitsschutzes intensiviert. Qualitätsbezogene Risiken Weiterhin bestehen qualitätsbezogene Risiken in Hinblick auf die Verarbeitung und Produktion von Lebensmitteln. Die HASA hat ein Qualitätssicherungssystem implementiert welches seit 2016 sukzessive auf digitale Erfassung umgestellt wird, um Qualitätskontrollen verlässlicher zu machen und Abweichungsanalysen in Echtzeit zu ermöglichen.
Burg, 29. März 2018 Lydia Fehringer Oliver Heinisch Hans-Detlev Schulz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: HASA GmbH Firmensitz laut Registergericht: Burg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Stendal Register-Nr.: 4881 Der Jahresabschluss der HASA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten: Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres wurden um die in direktem Zusammenhang stehenden Entgeltminderungen reduziert ausgewiesen. Zur Erläuterung wird ausgeführt: Die vom Handel geforderten Abgaben in Abhängigkeit vom Umsatz (Werbungskostenzuschüsse, Rückvergütungen und ähnliches) sind wirtschaftlich als Entgeltminderung zu behandeln. Hierdurch ergibt sich ein klareres Bild der tatsächlich erzielten Umsatzerlöse. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig sofort abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Bewertung der Fertigwaren sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Verwaltungsgemeinkosten eingeflossen. Soweit erforderlich wurden Abschläge auf den niedrigeren Marktpreis unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für erhaltene Zuschüsse und Zulagen in Verbindung mit Investitionen in das Anlagevermögen wurden bei Bruttoausweis der Investitionen Sonderposten gebildet, welche in Korrelation zu den Abschreibungen der jeweiligen Anlagegüter aufgelöst werden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung sowie die kumulierten Abschreibungen je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Erweiterung des Betriebsgeländes nebst entsprechender Produktionseinrichtungen und sind mit dem Nennwert bilanziert.
Vorräte Der Bestand an Rohwaren sowie an Ersatzteilen, Arbeitskleidung sowie Verpackungsmaterialien ist durch eine Inventur zum Bilanzstichtag ermittelt worden. Die Bestände an Fertigwaren wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Forderungen Die Forderungen sind mit Ihrem Nennbetrag angesetzt. Die Fälligkeit beträgt ausnahmslos weniger als ein Jahr. Für einen Teil der Forderungen wurde ein Factoringvertrag abgeschlossen. Der Vertrag führt zu einer Besserung der Liquiditätssituation der Gesellschaft und beinhaltet bei vertragsgerechter Abwicklung keine nachhaltigen Risiken für die Gesellschaft. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden wesentliche Beträge für noch nicht vereinnahmte Erstattungen aus Energiesteuer, für Vorsteuerbeträge, welche zum Teil erst im Folgejahr abzugsfähig sind sowie für kurzfristige Ausleihungen ausgewiesen. Die Fristigkeit beträgt bis auf TEuro 0,1 weniger als ein Jahr. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Am Bilanzstichtag waren flüssige Mittel in Höhe von Euro 3.737.337,57 vorhanden. Über einen Teilbetrag i.H.v. Euro 518.530,56 kann die Gesellschaft aufgrund der Kontoeigenschaft "Sperrkonto", welches in Zusammenhang mit dem laufenden Factoringvertrag steht, jedoch nicht verfügen. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten sind für die periodengerechte Zuordnung von diversen Gebühren, Leasingsonderzahlungen sowie sonstigen Aufwendungen gebildet worden. Gezeichnetes Kapital Als gezeichnetes Kapital wird gem. § 42 Abs. 1 GmbHG das Stammkapital ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital zum Bilanzstichtag weist einen Betrag von TEuro 428,0 aus. Kapitalrücklage Das Agios i.H.v. TEuro 1.932,0 wurde in Vorjahren bereits teilweise für einen Verlustausgleich verwendet. Daher werden in der Rücklage nur noch TEuro 1.074,9 ausgewiesen. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn in Höhe von Euro 7.965.862,03 (Vorjahr Euro 6.286.190,13) setzt sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.684.605,23 (Vorjahr Euro 4.249.655,69) zuzüglich dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 6.286.190,13 (Vorjahr Euro 2.045.459,44) abzüglich der getätigten Ergebnisabführung in Höhe von Euro 4.933,33 (Vorjahr Euro 8.925,00) zusammen. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen Es ist aufgrund der Wahl des Bruttoausweises im Anlagevermögen ein Sonderposten für die gewährten Investitionszuschüsse und -zulagen auszuweisen. Der Sonderposten wird in Korrelation zu den Abschreibungen der Vermögensgegenstände, für welche die Zuschüsse gewährt worden sind, aufgelöst. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des Sonderpostens im Jahr 2017:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Es wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten Rückstellungen gebildet und deren Höhe durch Berechnungen belegt. Die Steuerrückstellungen enthalten Aufwendungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Umsatzsteuer für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Ansprüche des Personals, vertragliche Abrechnungsgutschriften und Abschlusskosten. Die Fälligkeit ist, ausgenommen der Rückstellung zur Aufbewahrungsverpflichtung von Geschäftsunterlagen, kurzfristig. Eine Abzinsung der Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde wegen Geringfügigkeit nicht vorgenommen.
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung und die Fristigkeit ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten für zumindest Teilbeträge: (1) = Grundschuldeintragung (2) = Sicherungsübereignung Davon bestehen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Laufzeit < 1 Jahr i.H.v. TEuro 6.355,5. Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschuldeintragungen auf das Betriebsgrundstück sowie durch Eigentumsvorbehalte und Sicherungsübereignungen von Ausstattungsgegenständen besichert. Darüber hinaus sind keine, über die im allgemeinen Geschäftsverkehr üblichen, Sicherheiten bestellt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen nicht; sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus EDV- und Fahrzeugleasingverträgen mit einer monatlichen Leasingrate von insgesamt ca. TEuro 20,0. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden mit der Produktion von Tiefkühlprodukten realisiert. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Bei den ordentlichen Erträgen handelte es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Sonderposten und Rückstellungen, im Weiteren um Erträge aus Versicherungsentschädigungen sowie um Sachbezüge. Erläuterung der periodenfremden Erträge Innerhalb des Postens sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 24.369,33 enthalten, welche im Wesentlichen aus Nachforderungen an Kunden aus Abrechnungsunstimmigkeiten des Vorjahres resultieren. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 22.259,73 enthalten, welche im Wesentlichen aus nachlaufenden Eingangsrechnungen aufgrund zeitnaher Abschlusserstellung resultieren. Sonstige Angaben Angaben zum Personalbestand Im Berichtsjahr sind Personalkosten i.H.v. Euro 5.923.891,24 sowie Personalnebenkosten i.H.v. Euro 1.026.885,77 (hiervon Euro 5.124,00 für Altersversorgung) auszuweisen. Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 185 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 267 Abs. 5 HGB); im Einzelnen:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: bis 14.07.2017 Herr Andreas Czayka, (Kaufmann) Burg/ OT Niegripp -einzelvertretungsberechtigt- Herr Holger Pitsch, (Lebensmitteltechniker) Gerwisch -einzelvertretungsberechtigt- ab 14.07.2017 Herr Hans-Detlev Schulz, (Kaufmann) Berlin -einzelvertretungsberechtigt- ab 26.07.2017 Herr Oliver Carsten Heinisch, (Kaufmann) Berlin -einzelvertretungsberechtigt- Frau Lydia Fehringer, (Kauffrau) Berlin -einzelvertretungsberechtigt- Die Angabe der Geschäftsführervergütung ist nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Berichtsjahr insgesamt TEuro 24,0 und gliedert sich wie folgt:
Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind bis auf die nachfolgenden keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Mit Wirkung zum 01.03.2018 ist am 14.11.2017 zwischen der Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG und der Gesellschaft ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. In diesem Zusammenhang wurde die Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum 28.02.2018 sowie die Festlegung des Geschäftsjahres vom 01.03. bis zum 28.02. des Folgejahres beschlossen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt EUR 1.679.671,90. Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Konsolidierungskreis Alleinige Gesellschafterin der HASA GmbH ist per 31. Dezember 2017 die Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG (kleinster Konsolidierungskreis). Oberstes Mutterunternehmen ist die Südzucker AG, Mannheim in deren Konzernabschluss die HASA GmbH einbezogen wird (größter Konsolidierungskreis). Unterschrift der Geschäftsführung
Burg, 29.03.2018 gez. Lydia Fehlinger gez. Oliver Heinisch gez. Hans Detlev Schulz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2018 festgestellt. 2. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersI. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 1. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 4. Juni 2018 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die HASA GmbH, Burg Prüfungsurteile "Wir haben den Jahresabschluss der HASA GmbH, Burg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HASA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, den 18.Juli 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thomas Kieper, Wirtschaftsprüfer Dr. Frederik Mielke, Wirtschaftsprüfer |
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