Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 99855
Vorher
Platzgummer GmbH
Eingetragen
26.8.1992
Branche
Herstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Handel mit technischen Waren, Maschinen und Maschinenbau dienenden Zubehör. Gesellschaft kann die Planung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montage von Maschinen und deren Zubehör tätigen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Reipert
seit 1.9.2025
Geschäftsführer
Hans van Reusel
seit 11.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IPTE N.V.BEL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IPTE Germany GmbH
Germany
200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPTE Platzgummer GmbH

Dachau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.002,01 11.581,28
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.621,87 17.903,10
Technische Anlagen und Maschinen 3.446,04 4.438,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.429,13 109.365,42
79.497,04 131.707,02
80.499,05 143.288,30
Umlaufvermögen
Vorräte 458.531,47 5.532.780,98
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.700.938,28 6.059.676,64
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 992,82 24.606,88
12.160.462,57 11.617.064,50
Rechnungsabgrenzungsposten 28.019,00 28.980,52
12.268.980,62 11.789.333,32

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
Gewinnvortrag 2.365.202,72 2.365.202,72
2.467.461,10 2.467.461,10
Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 486.559,11 396.466,09
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 253.029,05 560.613,21
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.967.933,50 8.315.903,16
Sonstige Verbindlichkeiten 580.556,97 48.889,76
9.801.519,52 8.925.406,13
12.268.980,62 11.789.333,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Rohergebnis 1.044.540,77 6.008.713,04
Personalaufwand 3.046.230,03 3.962.467,95
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des 61.928,47 76.081,78
Anlagevermögens und auf Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.490.300,36 1.798.491,96
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.918,12 36.908,64
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
Ergebnis nach Steuern -3.655.836,21 134.762,71
Sonstige Steuern 1.067,00 1.703,88
Jahresfehlbetrag/-überschuss (vor Ergebnisabführungsvertrag) -3.656.903,21 133.058,83
Ergebnis aus Ergebnisabführungsvertrag 3.656.903,21 -133.058,83
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma IPTE Platzgummer GmbH mit Sitz in Dachau im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 99855 eingetragen.

Die IPTE Platzgummer GmbH, Dachau gilt zum Bilanzstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Bilanzgliederung erfolgte gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind zu jedem Posten die entsprechenden Beträge des Vorjahres angegeben. Es wurden ferner die für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften angewendet.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden bei unfertigen Leistungen vorgenommen, bei denen sich im Verhältnis zum Auftragswert Verluste abzeichnen oder bereits eingetreten sind. Hierbei wurden sowohl die bereits entstandenen Verluste als auch die noch zu erwartenden Kosten berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen für bis zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Projekte (unfertige Erzeugnisse) weist die Gesellschaft in einem separaten Bilanzposten aus. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte erfolgt durch offene Absetzung gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für das Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Im Rahmen ggf. erforderlicher Schätzungen finden grundsätzlich verlässliche Schätzverfahren unter Berücksichtigung von Erfahrungen der Vergangenheit Anwendung.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Umrechnung von auf Fremdwährung lautenden Beträgen erfolgte gemäß § 256a HGB.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens können dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von 1.972 T€ Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem Gewinnabführungsvertrag. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen IPTE-Gruppengesellschaften.

Eigenkapital

Infolge des mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages beläuft sich das Eigenkapital unverändert zum Vorjahr auf 2.467 T€.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von 4.441 T€ (Vorjahr: 1.829 T€) Lieferverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Die restlichen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen IPTE-Gruppengesellschaften.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Konzernobergesellschaft der IPTE-Gruppe, die IPTE Factory Automation n. v., Belgien, hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2022 auf Forderungen gegenüber der IPTE Platzgummer GmbH in einem Betrag von 3 Mio. € verzichtet (ergebniserhöhender Ausweis unter "Sonstige betriebliche Erträge"). Verknüpft wurde der Forderungsverzicht mit einem Wiederaufleben der Forderungen in dem Fall, in dem sich die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft nennenswert verbessert, wobei dieser Fall in Form einer vorbestimmten Cash-Größe definiert wurde (sog. bedingter Forderungsverzicht mit Besserungsschein).

Aufwendungen aus Gewinnabführung bzw. Erträge aus Verlustübernahme betreffen in voller Höhe das Mutterunternehmen IPTE Germany GmbH, Heroldsberg.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miete und Leasing von Räumlichkeiten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Diese hatten in 2022 einen Umfang von rd. 400 T€ (repräsentativer Wert für Folgejahre auf Basis der jeweiligen Laufzeit).

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 56 Mitarbeiter (Vorjahr: 51). Die Angestelltenquote beläuft sich auf rd. 40%.

Organe / Vergütung der Geschäftsführung

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans waren in 2023:

Herr Wolodimir Dobosch

Herr Wolf Erdmann, Heroldsberg

Herr Karl Schmaußer, Hetzles

Die Geschäftsführer sind bzw. waren bei weiteren Unternehmen der IPTE-Gruppe als Geschäftsführer eingesetzt.

Konzernabschluss

Die IPTE Platzgummer GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der IPTE Germany GmbH, Heroldsberg, die wiederum zu 100% im Eigentum der IPTE Factory Automation B.V. mit Sitz in Genk, Belgien, steht. Das letztgenannte Unternehmen erstellt einen Konzernabschluss auf, der in Belgien veröffentlicht wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022 sind nicht eingetreten.

 

Dachau, im Januar 2024

gez. Wolodimir Dobosch, Geschäftsführer

gez. Wolf Erdmann, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 281.684,19 0,00 281.684,19
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 127.151,19 0,00 127.151,19
Technische Anlagen und Maschinen 10.000,00 0,00 10.00,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 680.916,07 0,00 680.916,07
818.067,26 0,00 818.067,26
1.099.751,45 0,00 1.099.751,45
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 270.102,91 10.579,27 280.682,18
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 109.248,09 12.281,23 121.529,32
Technische Anlagen und Maschinen 5.564,50 989,46 6.553,96
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.550,65 571.550,65
686.363,24 13.270,69 699.633,93
956.466,15 23.849,96 980.316,11
Buchwerte
31.12.2023 Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.002,01 11.581,28
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 5.621,87 17.903,10
Technische Anlagen und Maschinen 3.446,04 109.365,42
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.365,42 109.365,42
118.433,33 131.704,02
119.435,34 143.285,30

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1 Allgemeines Geschäftsklima / Lage des Maschinenbaus

2 Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs des Unternehmens

2.1 Umsatz und Auftragsentwicklung

2.2 Produktion

2.3 Beschaffung

2.4 Investitionen

2.5 Finanzierungsmaßnahmen

2.6 Interne Organisation

2.7 Personal- und Umweltbelange

2.8 Sonstige wichtige Ereignisse

2.9 Darstellungen der Unternehmenssteuerung

2.10 Internes Kontrollsystem

2.11 Risikobericht

3 Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung / Ergebnisprognose

3.1 Hinweise auf Chancen und Risiken

3.1.1 Markt

3.1.2 Produkte

3.1.3 Prozesse

3.1.4 Mitarbeiter

3.1.5 Finanzen

3.2 Ausblick und Prognose

3.3 Vermögensplanungen

3.4 Investitionsplanungen

3.5 Ertragsplanungen

3.6 Finanzplanungen

1 Allgemeines Geschäftsklima / Lage des Maschinenbaus

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt im Jahr 2023 weltweit.

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr um real 0,6 Prozent gesunken.

Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik.

Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent.

Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 8 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Viele Maschinenbauer berichteten im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen.

Die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau sank von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich ab. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu.

2 Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs des Unternehmens

2.1 Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 7.731 (Vorjahr T€ 4.251). Insgesamt wurde ein Umsatz in Höhe von T€ 10.689 (Vorjahr T€ 12.401) erzielt. Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung beträgt T€ -3.657 gegenüber T€ 133 im Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 betrug T€ 10.053 (Vorjahr T€ 13.011).

Das negative Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Beendigung strategischer Projekte bei der IPTE Platzgummer GmbH und der IPTE Germany GmbH, bei denen die Kosten die erzielbaren Erlöse deutlich überstiegen. Hierbei handelt es sich um Aufwendungen, um mittelfristig in neue Geschäftsfelder expandieren zu können. Ziel ist es, ab 2024/2025 einen Teil der Investitionen durch wachsende Aufträge aus neuen Geschäftsfeldern wieder zu erwirtschaften und den langfristigen Erfolg der deutschen Standorte zu sichern.

Im Jahr 2023 wurden einige Großprojekte abgeschlossen, die aufgrund der Liefersituation von Schlüsselkomponenten in den Vorjahren nicht umgesetzt werden konnten.

Mit Blick auf das Jahr 2022 wurde eine strategische Neuausrichtung eingeleitet. Das Wachstum wurde auf einzelne Bereiche beschränkt und der hohe Bestand an Projektaufträgen erfolgreich abgebaut.

Durch den Abschluss einiger Großprojekte ist der Bestand an unfertigen Leistungen im Jahr 2023 außerordentlich stark gesunken und beträgt zum 31.12.2023 Mio. € 5,9 (Vorjahr Mio. € 12,7).

2.2 Produktion

Im Jahr 2023 lag der Fokus auf dem Ausbau und der Stabilisierung der neuen Teamstrukturen.

Im operativen Bereich lag der Schwerpunkt auf der Umsetzung eines stringenten Shop-Floor-Managements sowie der Einführung von Reports zur transparenten Darstellung der Projekte.

2.3 Beschaffung

Die erste Jahreshälfte 2023 war weiterhin geprägt durch eine schwierige Lage zur Beschaffung von Bauteilen. Hier sind vor allem die elektronischen Komponenten wie Steuerungen, Komponenten für den elektrischen Schaltschrank aber auch zeitweise Grundmaterialien wie Aluminium und Stahl zu erwähnen.

Ab Mitte 2023 änderte sich die Situation allmählich. Die Verbesserung der Verfügbarkeit bzw. die Verkürzung der Lieferzeiten trat jedoch nicht bei allen Komponenten gleichzeitig ein. Aufgrund der verbesserten Verfügbarkeit kam es zu massiven Auftragsstornierungen im Markt, vor allem im Bereich der elektronischen Komponenten wie Steuerungen, Schaltschrankkomponenten. In der Folge wurden diese Stornierungen von den Lieferanten zurückgewiesen, was zu teilweise erhöhten Kosten und Lagerbeständen führte.

2.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 11) durchgeführt.

2.5 Finanzierungsmaßnahmen

Die Liquiditätsversorgung ist durch die Einbindung in die IPTE Gruppe gesichert. Die IPTE Platzgummer GmbH kann durch diese Einbindung Cash-Pooling sowie weitere strukturierte Finanzierungsmöglichkeiten nutzen.

Zum 31.12.2023 bestanden Intercompany-Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling von T€ 4.554 (Vorjahr: Verbindlichkeiten von T€ 1.424), welche durch die IPTE FA NV in Genk/Belgien abgesichert wurden. Die Liquiditätsentwicklung wird stetig überwacht.

2.6 Interne Organisation

Die Organisation der IPTE Platzgummer GmbH ist in Abteilungen gegliedert.

1)

Die Geschäftsführung in Dachau und Heroldsberg wurde wie im vergangenen Jahr über den Shared Service gemeinsam abgebildet (Shared Services unter einer Führung).

2)

Der Vertrieb wurde für beide Standorte in Deutschland zentralisiert und wie bereits im Jahr 2020 begonnen weitergeführt. Dabei spielt die gemeinsame Abarbeitung und sich ergänzende Ressourcen/Kompetenzen eine entscheidende Rolle.

3)

Supportfunktionen, Personal und IT wurden innerhalb der beiden GmbHs in Deutschland zentralisiert.

Diese Maßnahmen resultieren in einer optimierten Kostenstruktur. Außerdem sind die Organisationen redundant aufgestellt und über einheitliche Tools steuerbar.

Das Unternehmen verfügt derzeit über folgende Zertifizierungen:

ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement

S-Rating - Sustainability Rating

ISO 14001 - in Vorbereitung

TISAX - in Vorbereitung

2.7 Personal- und Umweltbelange

Der überwiegende Teil der Mitarbeiter des Unternehmens verfügt über ein sehr gutes technisches Know-how (Facharbeiterausbildung, Absolventen der Technikerschule oder einer FH- bzw. Universitätsstudium). Fortbildungen und wiederkehrende Schulungen erfolgen arbeitsplatzbezogen nach Anforderung und Aufgabenstellung. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Es gilt die gleitende flexible Arbeitszeit mit einer fest definierten Kernarbeitszeit. Die Entlohnung basiert auf 4 Säulen:

1.

Arbeitsplatzbezogene Basisvergütung

2.

Individuelle Leistungszulage

3.

Ergebnisbeteiligung und

4.

Zielvereinbarungsprämien.

Der ressourcenschonende Umgang mit der Umwelt ist bereits in 2015 mit in die Unternehmenspolitik der IPTE Germany GmbH aufgenommen worden. 2023 wurde die Zertifizierung 14001 (Umweltzertifizierung) erfolgreich abgeschlossen.

2.8 Sonstige wichtige Ereignisse

Der Fachkräftemangel hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund wurden im Jahr 2023 weitere Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter zu halten und Talente für das Unternehmen zu gewinnen.

2.9 Darstellungen der Unternehmenssteuerung

Neben dem monatlichen Reporting, insbesondere GuV, Bilanz und Personalentwicklung, werden wöchentlich Kennzahlen zur Auftrags- und Bestandsentwicklung dargestellt. In monatlichen Managementmeetings werden alle wichtigen Ereignisse besprochen. Insgesamt wurde in der IPTE Germany GmbH im Jahr 2019 eine Balanced Scorecard (BSC) eingeführt. Diese ist langfristig ausgerichtet und beschreibt die Ziele für das gesamte Unternehmen in allen Bereichen. Alle Ziele werden detailliert beschrieben und über Maßnahmenblätter definiert. Diese werden von der Geschäftsführung verantwortet und quartalsweise überprüft.

2.10 Internes Kontrollsystem

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses der IPTE-Gruppe. Damit wird sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und - falls erforderlich - rechtzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung einleiten kann. Über das konzernweit einheitliche monatliche Berichtswesen hinaus steht das Management Board der IPTE-Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Geschäftsführung, um neben der Unternehmensstrategie und der aktuellen Geschäftsentwicklung auch Fragen des Risikomanagements zu erörtern.

2.11 Risikobericht

Im Rahmen des internen Risikomanagements wird die Risikoentwicklung der GmbH laufend überwacht. Als Ziele sind die Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft durch das Erkennen bestandsgefährdender Risiken sowie sonstiger Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage definiert.

3 Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung / Ergebnisprognose

3.1 Hinweise auf Chancen und Risiken

Die IPTE gliedert die wesentlichen Chancen und Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, in die fünf Risikofelder Markt, Produkte, Prozesse, Mitarbeiter und Finanzen.

3.1.1 Markt

Die Kundenzufriedenheit wurde durch eine enge Kooperation sichergestellt. Dabei wurde auch im Jahr 2023 auf eine offene Zusammenarbeit und Abstimmung hinsichtlich der Beschaffungssituation Wert gelegt. Die Kunden sind bei der Auswahl der Komponenten weiterhin offen, um gemeinsam Lösungen zur Optimierung der Lieferzeiten zu finden, was zu einer engeren Zusammenarbeit und Vertrauensbasis mit den meisten Kunden geführt hat.

Der Markt reagiert sehr positiv auf die Fähigkeit von IPTE, sich flexibel und schnell auf die sich ständig ändernden Anforderungen einzustellen und gemeinsam mit dem Kunden nach Lösungen zu suchen. Das Umfeld und die Marktsegmente der IPTE Germany GmbH haben im Jahr 2023 weiter an Dynamik gewonnen. Es ist zu beobachten, dass Lieferzeit und Flexibilität in der Entscheidungsfindung der Kunden deutlich an Bedeutung gewonnen haben.

Risiken bestehen in einem weiterhin unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfeld sowie in steigenden Finanzierungskosten, die zu einer schwächeren Nachfrage nach Investitionsgütern führen.

3.1.2 Produkte

Die in den Vorjahren begonnene Standardisierung wurde planmäßig fortgesetzt. Der bereits in den Vorjahren entwickelte Standardbaukasten wurde erfolgreich umgesetzt und wird kontinuierlich erweitert. Darüber hinaus wurde eine Initiative zur Kostensenkung bei Standardmaschinen gestartet.

3.1.3 Prozesse

Die Prozesse wurden an die neuen Anforderungen in den Projekten angepasst. Simultaneous Engineering hat bei den Kunden von IPTE mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert. Durch verkürzte Entwicklungszyklen/-zeiten sind die Produkte zu Beginn der Projekte oft noch nicht fertig und werden parallel zur Entwicklung der Automatisierung fertiggestellt. Dies wurde als Chance erkannt und die Prozesse darauf ausgerichtet. Um daraus kein zusätzliches Risiko abzuleiten, mussten sowohl die Prozesse angepasst als auch ein Umdenken bei den Mitarbeitern erzeugt werden.

3.1.4 Mitarbeiter

Durch die schwierige Situation vieler Mitbewerber wurden Fachkräfte auf dem Markt frei, die IPTE gezielt zur Verstärkung und Kompetenzentwicklung angesprochen hat. Die Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Im Personalbereich wurden in Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen gezielte Potenzialanalysen durchgeführt, um Talente zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wurden gezielte Analysen zur Teamstrukturierung durchgeführt.

3.1.5 Finanzen

Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht, auch aufgrund der Finanzierungszusagen der Muttergesellschaft (vgl. Abschnitt 2.5), nicht erkennbar.

3.2 Ausblick und Prognose

Durch die Fokussierung auf den Automotive-Sektor, Prozessverbesserungen sowie Leistungs- und Produktivitätssteigerungen soll das Unternehmen den flexiblen und internationalen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Ziel des Unternehmens ist es, durch die Stärkung des Vertriebs/Kundenbetreuung (Key-Account-Ansatz), der lokalen und globalen Lieferanten- und Fertigungskooperationen bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität und Qualität in allen Bereichen und Prozessen die Marktposition zu behaupten und auszubauen. Mit dieser Strategie sieht sich das Unternehmen auch bei anhaltendem Wettbewerbsdruck und steigenden Kundenanforderungen gut im Markt positioniert. Darüber hinaus werden verstärkt globale Projekte zur Realisierung in der Triade angefragt, wobei die Übergabe und Inbetriebnahme der ersten Anlagen in der Regel in Deutschland erfolgt. Die Folgeanlagen werden gemeinsam oder ausschließlich von den Schwestergesellschaften geliefert.

Operativ wird die Standardisierung weiter vorangetrieben und die Organisation weiter gestrafft. Die Nutzung von Synergien zwischen den Standorten weiter auszubauen und agiles Denken und Handeln in allen Bereichen zu verankern. Im Bereich der Digitalisierung wird auch in den kommenden Jahren vor allem das Zusammenspiel mit der IT-Infrastruktur, den Projekten und den Marktanforderungen gefordert sein.

3.3 Vermögensplanungen

Hinsichtlich der Vermögenslage für das Jahr 2024 ist festzuhalten, dass eine Bilanzsumme wie im Vorjahr geplant wurde.

3.4 Investitionsplanungen

Für das Geschäftsjahr 2024 sind geringfügige Ersatzinvestitionen geplant.

3.5 Ertragsplanungen

Für 2024 werden die Umsatzziele nach unten korrigiert. Das weiterhin unsichere politische und wirtschaftliche Umfeld schränkt das mögliche Wachstum ein. Der Fokus liegt daher auf der Verbesserung der Ergebnissituation.

3.6 Finanzplanungen

Unter Berücksichtigung der bestehenden Kredit- und Avallinien sowie des Darlehens der Muttergesellschaft ist die Liquidität bis 2024 gesichert.

 

Dachau, den 5. November 2024

Hans Van Reusel

Geschäftsführung

Wolodimir Dobosch

Geschäftsführung

Versagungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IPTE Platzgummer GmbH, Dachau:

Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils

Wir haben den Jahresabschluss der ITPE Platzgummer GmbH, Dachau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPTE Platzgummer GmbH, Dachau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu erlangen und versagen daher den Bestätigungsvermerk.

Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen

Zu den Schlussbilanzwerten zum 31. Dezember 2023 konnten sämtliche für die Prüfung des Nachweises und der Bewertung erforderlichen Aufklärungen und Nachweise erbracht werden.

Zu den nachfolgend genannten Jahresabschlussposten zum 31. Dezember 2022 (Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2023) konnten die für die Prüfung des Nachweises und der Bewertung erforderlichen Aufklärungen und Nachweise nicht erbracht werden: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Erhaltene Anzahlungen, Sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten, Sonstige Verbindlichkeiten sowie Umsatzerlöse. Daher waren wir nicht in der Lage zu beurteilen, ob bezüglich der Eröffnungsbilanzwerte (1. Januar 2023) Anpassungen in Bezug auf die Bilanzierung dieser Jahresabschlussposten, einschließlich der zugehörigen Angaben notwendig waren. Dieser Sachverhalt hat umfassende Bedeutung auch für die Beurteilbarkeit der im Lagebericht erfolgten Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens sowie der Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung bzw. Lageberichtsprüfung durchzuführen. Des Weiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht abzugeben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

 

Köln, den 04. November 2024

dgmp Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oliver Megsner, Wirtschaftsprüfer

Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Versagungsvermerk auf den aufgestellten und nicht den unter Inanspruchnahme von Erleichterungen offengelegten Jahresabschluss bezieht.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.