MAVA Energy GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und Erdgas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Helmut Dr. Kahn seit 27.11.2009 | Vorstandsmitglied |
Herald Johannes Heribert Gutjahr seit 25.8.2008 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HET Energietechnik AG(vormals HAASE Energietechnik AG)NeumünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtDie HAASE Energietechnik AG (HET) ist ein spezialisierter Anbieter im Bau von Komponenten und Anlagen einschließlich Dienstleistungen im Bereich der Umwelt- und Energietechnik. Der Firmensitz und die Fertigung befinden sich in Neumünster. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Betreiber- und Servicestützpunkte in ganz Deutschland. Im Ausland ist die HET hauptsächlich durch Partner vertreten. Der traditionelle Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in bau- und verfahrenstechnischen Lösungen rund um die Deponie, so dass HAASE-Technik heute auf mehr als 1000 Deponien und Industriestandorten in Deutschland, Europa und Asien installiert ist. Seit 2006 werden komplette Biogasanlagen (BGA) und Komponenten für Biogasanlagen im Kundenauftrag errichtet. Hervorzuheben ist hier der HAASE Biogas Verstärker zur Aufbereitung des Rohbiogases auf Erdgasqualität. Die Aufbauorganisation der HET folgt dem Produktportfolio und ist in Business Units gegliedert. Dabei wird zwischen Komponentenbereichen, Fertigungsbereichen und Anlagenbau unterschieden. Dem Komponentenbau sind die Unternehmensbereiche Gastechnik, Membrantechnik, Deponietechnik und Blockheizkraftwerke (BHKW) zugeordnet. Die Fertigung und die Elektrotechnik zählen zum Fertigungsbereich. Der Anlagenbau (BGA) zeichnet sich dadurch aus, dass unter anderem Erzeugnisse der Komponentenbereiche zur Erstellung von Biogasanlagen verwendet werden. Ergänzt wird das Portfolio durch die Aftersalesbereiche Technische Dienstleistungen (TDL) und Contracting. Der Unternehmensbereich TDL leistet Service- und Reparaturleistungen an installierten Anlagen, der Unternehmensbereich Contracting leistet den gesamten Betrieb von Anlagen inklusive Personalgestellung. Die wirtschaftliche Situation der HET ist gekennzeichnet von einer erheblichen operativen Verlustsituation in den letzten Jahren. In der zweiten Jahreshälfte 2009 konnte plangemäß der operative Turnaround erreicht werden. Insgesamt wurde das Berichtsjahr jedoch mit einem Verlust abgeschlossen. Im Unternehmensbereich Gastechnik konnte die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr leicht auf T€ 9.382,2 gesteigert werden (Vorjahr 8.767,2). Das Bereichsergebnis (Kostenstelle vor Gemeinkostenumlagen) liegt dabei mit T€ 828,1 auf dem Niveau des Vorjahres und ist mit Entwicklungskosten für das Produkt Biogas Verstärker belastet. Der Biogas Verstärker veredelt Biogas auf Erdgasqualität, das somit in das Erdgasnetz eingespeist werden kann. Das Produkt hat in 2008 die Marktreife erreicht und wurde in einem Pilotprojekt erfolgreich errichtet. In 2009 konnten weitere Projekte erfolgreich realisiert werden. In den kommenden Jahren wird der Umsatz mit diesem Produkt weiter steigen. Im Unternehmensbereich Membrantechnik wurde eine Gesamtleistung von T€ 2.879,0 erbracht. Dieser Wert liegt deutlich unter der Gesamtleistung des Vorjahres (T€ 5.258,1). Das Bereichsergebnis betrug T€ 399,5 (Vorjahr T€ 920,1). Der Unternehmensbereich Deponietechnik konnte die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr steigern (T€ 1.658,4 gegenüber T€ 1.128,7 in 2008). Durch geringere Margen und saisonale Auslastungsschwankungen ist das Bereichsergebnis mit T€ 1,7 nur schwach positiv ausgefallen (Vorjahr T€ 52,7). Der Bereich wurde organisatorisch im Geschäftsjahr im Unternehmensbereich TDL eingegliedert. Der Unternehmensbereich BHKW konnte nach Umsatzverlusten in 2008 wieder eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung erzielen (T€ 7.919,8 gegenüber Vorjahr T€ 3.311,1). Dabei konnte ein deutlich positives Bereichsergebnis (T€ 1.154,7 gegenüber T€ -238,5 im Vorjahr) erreicht werden. Der Unternehmensbereich BGA hat auch in 2009 unter dem Einfluss des schwachen Gesamtmarkts eine geringe Gesamtleistung erzielt (T€ 3.562,6 gegenüber 5.299,2 im Vorjahr). Durch Kostenanpassungen und Verschiebungen im Umsatzmix (margestärkere Komponenten) konnte mit T€ 156,0 ein positives Bereichsergebnis erzielt werden (T€ -37,7 im Vorjahr) Der in 2008 geschlossene Unternehmensbereich MBA hat über nachlaufende Kosten und fertig zu stellende Projekte in 2009 zu einem Bereichsergebnis von T€ -1.054,3 geführt. Die Aftersales-Bereiche TDL und Contracting konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr weiter steigern. Der Auftragseingang im Anlagen- und Komponentengeschäft lag mit M€ 42,7 deutlich über dem Auftragseingang des Vorjahres von M€ 35,9, wobei gerade im zweiten Halbjahr der Auftragsbestand deutlich gesteigert werden konnte. Insgesamt konnte die Gesamtleistung des Vorjahres nicht erreicht werden. Die Umsatzerlöse inklusive der Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und aktivierter Eigenleistungen betrugen im Jahr 2009 43,0 Mio. €, während in 2008 48,9 Mio. € erreicht werden konnten. Das entspricht einem Rückgang von 12,0%. Der Jahresfehlbetrag betrug im Jahr 2009 T€ 3.853,5. Die wesentlichen Sondereffekte, die maßgeblich zum Unternehmensergebnis beigetragen haben waren eine Teilwertberichtigung einer Beteiligung (T€ 3.000,0) sowie Restrukturierungsaufwendungen (T€ 812,0). Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in 2009 vollständig aufgezehrt worden. Der bilanziellen Überschuldung i.H.v. T€ 3.204,1 steht das Kapital der stillen Gesellschafter i.H.v. T€ 1.200,0 gegenüber. Darüber hinaus ist auf das Gesellschafterdarlehen der Muttergesellschaft HAASE Energietechnik Beteiligungs GmbH i.H.v T€ 1.200,0 ein Rangrücktritt ausgesprochen worden. Ferner bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weitere Rangrücktritte über T€ 3.650,0. Der Eigentümer des Betriebsgrundstücks hat sich verpflichtet, die Betriebsimmobilie (mit einem Verkehrswert von ca. M€ 4,0) für den Fall einer insolvenzrechtlich erheblichen Überschuldung zur Stärkung des Eigenkapitals in die Gesellschaft einzulegen. Da das Unternehmen in nahezu allen Teilen restrukturiert wurde, geht der Vorstand davon aus, dass die kommenden Jahre von einer deutlichen Gewinnsteigerung geprägt sein werden. Hierfür konnte in 2009 die Basis gelegt werden. Der Auftragsbestand konnte erhöht werden und es bestehen umfangreiche qualifizierte Auftragschancen. Gleichzeitig wurde die Risikostruktur (technisch und kaufmännisch) der Aufträge deutlich verbessert. Bereits in 2010 ist eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung wahrscheinlich. Für 2011 besteht das Potenzial für ein weiteres moderates Umsatzwachstum bei steigender Umsatzrendite, so dass das Eigenkapital in den kommenden Jahren wieder deutlich gestärkt werden wird. Die Planung weist für die kommenden Jahre positive Betriebsergebnisse aus, wobei die Planung der Jahre 2011 bis 2013 naturgemäß mit höheren Risiken behaftet ist. Risiken der zukünftigen Entwicklung (Risikobericht) ABSATZRISIKEN Die Gesellschaft weist in 2009 einen rückläufigen Umsatz auf. Vor allem der Markt für Biogasanlagen war in 2009 aufgrund der hohen Preise für Biosubstrate und restriktiver Finanzierungsbedingungen auf Kundenseite rückläufig. Im vierten Quartal 2009 konnte eine deutliche Belebung des Marktes beobachtet werden. Um die Forecast-Stabilität zu erhöhen, wurde in 2009 ein systematisches Vertriebscontrolling etabliert und die Vertriebsorganisation neu gestaltet. Hiervon konnten nahezu alle Unternehmensbereiche in Form eines gestiegenen Auftragseingangs profitieren. Das Absatzrisiko bzw. das Defizit in der Vertriebssteuerung zählt der Vorstand zu den größten Risiken. Aufgrund der bereits durchgeführten Maßnahmen schätzt der Vorstand die Eintrittswahrscheinlichkeit des Vertriebsrisikos für 2010 als gering ein. STRATEGISCHE RISIKEN UND MARKTRISIKEN Die derzeitige Strategie der HET folgt der Grundstrategie der Differenzierung. Bei dieser Grundstrategie müssen "echte" Differenzierungsmerkmale das Unternehmen vom Mitbewerber abheben. Für den Kunden muss ein Mehrwert geschaffen werden. Die HET definiert sich dabei als Technologieführer und High-end-Anbieter im Komponenten- und Anlagenbau mit verlässlichem Service. Aufgrund der fortschrittlichen Umweltgesetze, im Besonderen das EEG, in Deutschland ist die HET in der Lage, neue Produkte vorerst im Heimatmarkt zu platzieren, bevor die dann bewährten Produkte in Europa und weiteren außereuropäischen Märkten abgesetzt werden. Durch die frühzeitige Entwicklung neuer technischer Lösungen besteht jedoch das Risiko, dass sich die Technologie nicht bzw. nur in wenigen Märkten durchsetzt. Somit besteht die Gefahr, dass die Entwicklungskosten aufgrund geringer Nachfrage nicht erwirtschaftet werden können. Generell besteht eine Abhängigkeit von der Entwicklung der Gesetzgebung in Bezug auf Förderung des Umweltschutzes und der regenerativen Energien. Die Durchsetzbarkeit der Forderungen hat sich in den vergangenen Jahren vermindert. Vor allem privatwirtschaftliche Kunden im Anlagenbau versuchen vermehrt, nach Fertigstellung der Projekte die Restzahlungen zu umgehen. Der Vorstand hat Maßnahmen zur Sicherstellung der Forderungen eingeleitet. Die Angebotskalkulation, die Vertragsgestaltung und das Projektmanagement tragen den veränderten Bedingungen entsprechend Rechnung. Zudem wurde durch Maßnahmen das Forderungsausfallrisiko vermindert. Die üblichen unternehmerischen Risiken können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. KOSTENRISIKEN Um die Kosten in ein optimales Verhältnis zur Gesamtleistung zu bringen, wurde auch für 2010 eine Detailplanung nach Kostenstellen erstellt. Diese Planung wurde sowohl Top-Down als auch Bottom-Up verprobt. Die Kostenstellenverantwortlichen haben ein entsprechendes Kostenbudget, welches nur mit Zustimmung des Vorstandes überschritten werden darf. Die Kostenstellen werden monatlich vom Controlling ausgewertet. Budgetüberschreitungen werden analysiert und durch entsprechende Maßnahmen eingedämmt. Der Vorstand hat verschiedene Maßnahmen zur Kostenreduzierung erarbeitet und diese bereits im vierten Quartal 2008 eingeleitet. In 2009 konnten die Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Kosten werden laufend kritisch auf Senkungspotenziale überprüft. Unvorhersehbare Kosten könnten zu Planverfehlungen führen. Die Finanzierung der Gesellschaft könnte dadurch gefährdet werden. FINANZIERUNGS- UND LIQUIDITÄTSRISIKEN Zur Risikofrüherkennung verwendet die Gesellschaft einen täglichen Finanzstatus. Auf Tagesbasis werden ein- und ausgehende Zahlungsströme budgetiert und verwaltet. Die bestehenden Bankkredite wurden von den Hausbanken bis zum 30. Juni 2010 verlängert. Die Finanzierungs- und Liquiditätslage des Unternehmens ist daher als kritisch einzustufen. Aus heutiger Sicht ist eine weitere Kreditprolongation jedoch realistisch. HAFTUNGSRISIKEN Die HET haftet für Bankbürgschaften der Gesellschaft N2 Umwelttechnik GmbH & Co. KG. Die N2 Umwelttechnik GmbH befindet sich in Liquidation. Die N2 Umwelttechnik GmbH & Co. KG befindet sich im Rechtsstreit mit mehreren Kunden, die Vertragserfüllungsbürgschaften besitzen, für die die HET haftet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Streitigkeiten nur im langwierigen Klagewege geklärt werden können, ist hoch einzuschätzen und somit die Inanspruchnahme aus den Vertragserfüllungsbürgschaften nicht auszuschließen. Für Bürgschaften, deren Bezug als wahrscheinlich eingeschätzt wird, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Going concern Aufgrund der Verlustsituation der vergangenen Jahre hat der Vorstand der Gesellschaft eine tägliche Liquiditätsplanung, die einen Zeitraum von drei Wochen erfasst installiert. Darüber hinaus wird eine Unternehmensplanung nach Unternehmensbereichen erstellt, die die folgenden zwei Jahre umfasst. Das Planungsmodell umfasst verschiedene Planungsszenarien und beinhaltet eine Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsplanung. Die Planung basiert auf dem bestehenden Auftragsbestand und realistische Annahmen zur Auftragsentwicklung. Die Planung zeigt positive Betriebsergebnisse für 2010 und 2011. Auch im pessimistischen Planungsszenario ist eine positive Fortführungsprognose gegeben. Die Auftragsentwicklung im ersten Quartal 2010 liegt über den Planvorgaben. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche dienen zur laufenden Verifizierung der Planannahmen. Ausblick auf 2010 und 2011 Der deutlich gestiegene Auftragsbestand wird aller Voraussicht nach zu einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung in 2010 führen. Dabei scheint es wahrscheinlich, die durchschnittlichen Deckungsbeiträge steigern zu können. Es wurde versucht, Projekte mit erhöhtem technischem oder kaufmännischem Risiko auszuschließen. Der Vorstand geht davon aus, dass in 2010 und 2011 ein Gewinn erwirtschaftet werden wird. Die Neuausrichtung des Unternehmens und die bereits durchgeführten umfangreichen Maßnahmen zur Restrukturierung werden das Unternehmen nachhaltig stabilisieren. Insbesondere die Neuausrichtung des Vertriebs und der fortschreitende Standardisierungsprozess in der Konstruktion und der Produktion führen zu steigender Hebung von Umsatz- und Ertragspotenzialen. In Verbindung mit den auch in diesem Jahr abermals neu zu verhandelnden Prolongierungen des Kreditengagements der Geschäftsbanken und Kautionsversicherer könnten sich weitere wirtschaftliche Risiken für die Gesellschaft ergeben, sollte es zu wesentlichen Verzögerungen in den zu fassenden Kreditabschlüssen sowie zu signifikanten Projektverzögerungen kommen. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Aufgrund der Vorschriften des § 312 AktG wurde ein Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser von der WLP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg, uneingeschränkt bestätigte Bericht für das Geschäftsjahr 2009 ist dem Aufsichtsrat vorgelegt worden. Der Vorstand hat am Schluss seines Berichts folgende Erklärung abgegeben: "Wir erklären daher, dass nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt der Vornahme der beschriebenen Rechtsgeschäfte bekannt waren, die HAASE Energietechnik AG eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch nicht benachteiligt wurde."
Neumünster im April 2010 BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungProtokoll über die ordentliche Hauptversammlung der HAASE Energietechnik AG am Donnerstag, den 26. August 2010 in Hamburg - (Auszug) - ... zu TOP 2: Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2009 Vorstand und Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresfehlbetrag von € 3.853.488,98 mit dem Verlustvortrag in Höhe von € 556.735,42 verrechnet und € 4.410.224,40 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorsitzende formulierte darauf hin den Beschlussvorschlag wie folgt: (a) Der Jahresfehlbetrag von € 3.853.488,98 für das Geschäftsjahr 2009 wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von € 556.735,42 verrechnet und € 4.410.224,40 auf neue Rechnung vorgetragen. Sodann beschloss die Hauptversammlung durch Zuruf einstimmig, also mit 1.073.750 JA-Stimmen, keinen NEIN-Stimmen und keinen Enthaltungen, den Beschlussvorschlag (a) anzunehmen. Der Vorsitzende stellte die einstimmige Beschlussfassung fest und verkündete den vorstehenden Beschluss (a) als gefasst. ... AnhangInhalt: a) Anlagengitter b) Erforderliche Angaben I. Angaben zur Generalnorm II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und anderen formellen Besonderheiten III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Pflichtangaben b) Erforderliche Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. I. Angaben zur GeneralnormIm Berichtsjahr erfolgte kein Ausweis. II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und anderen formellen Besonderheiten1. Darstellungsstetigkeit Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten. 2. Hinweise zu Vorjahresbeträgen Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Euro angegeben. 3. Untergliederung und Einfügung neuer Posten Es wurden folgende Posten neu hinzugefügt: a) Bilanz - Kapital stille Gesellschaften Dritter - b) Gewinn- und Verlustrechnung - keine - 4. Davon-Vermerke Die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB werden zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt. III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungGemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben. 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungs- kosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungs- kosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Bei den Herstellungskosten wurden angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten nach der betriebsgewöhnlichen oder der betriebsindividuellen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung der steuerlichen Abschreibungstabellen. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen Euro 150,- und Euro 1.000,- wurden in einem Sammelposten erfasst und werden über die steuerliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 2. Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungskosten bzw. den Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise ausgewiesen. Die unfertigen Leistungen wurden mit Herstellungskosten unter Einbeziehung von angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Von den unfertigen Leistungen wurden die darauf entfallenden erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Das Verfahren zur Ermittlung der Wertberichtigung auf die teilfertigen Leistungen ist zum Vorjahr unverändert. 3. Die Forderungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die Forderungen in Fremdwährungen sind mit dem Kurs zum Bilanzstichtag nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet worden. 4. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. 5. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagios nach § 250 Abs. 3 HGB, die über die Laufzeit der Darlehen aufgelöst werden. 6. Das Kapital stille Gesellschaften Dritter wird mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 7. Für Rückstellungen wurden Erfahrungswerte oder tatsächliche Werte angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren. Lediglich die Pensionsrückstellung wird mit ihrem versicherungsmathematisch ermittelten Barwert angesetzt. 8. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen stellen die Anzahlungsüberhänge bei den teilfertigen Leistungen dar. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungBilanz 1. Hinweis zur Darstellung des Anlagevermögens Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, das Anlagengitter außerhalb der Bilanz darzustellen. Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. Bei der Abschreibung auf Finanzanlagen handelt es sich um eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 2 S. 3 HGB. 2. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert auszuweisen. Dieser Angabeverpflichtung wird im Anhang nachgekommen: Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: Sonstige Forderungen (Rückdeckungsversicherung) EUR 1.291.717,33 (Vj.: EUR 1.088.319,80) Weitere Angaben: In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Alleinaktionärin in Höhe von Euro 1.946.475,96 (Vj.: Euro 1.852.226,39) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern des Mutterunternehmens in Höhe von Euro 58.061,12 (Vj.: Euro 52.119,95) enthalten. 3. Disagio Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Disagios von Euro 71.737,05 (Vj.: Euro 92.646,21) ausgewiesen. 4. Eigenkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.073.750 Stückaktien ohne Nennbetrag. Die gesetzliche Rücklage ist voll erbracht. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein sowie die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein haben im Jahr 2004 jeweils stille Beteiligungen von Euro 300.000,- gegeben, die wegen ihres eigenkapitalähnlichen Charakters zwischen Eigenkapital und Rückstellungen ausgewiesen werden. Im Vorjahr wurden der Gesellschaft von der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein weitere Euro 600.000,- als stille Beteiligung gewährt. 5. Hinweise zu den Rückstellungen Gemäß § 285 Nr. 12 HGB sind Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
6. Angaben zu den Verbindlichkeiten Nach § 268 Abs. 5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr gesondert auszuweisen. Zur Vereinfachung werden sämtliche Restlaufzeiten im Anhang angegeben:
Zu den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Angaben zu machen: (Vorjahr) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 37,80 (EUR 0,00) davon aus Steuern EUR 452.153,86 (EUR 501.142,61) davon gegenüber der Muttergesellschaft (ausstehende Darlehenszinsen) EUR 150.666,67 (EUR 34.666,67) davon gegenüber Gesellschaftern der Muttergesellschaft EUR 100.000,00 (EUR 0,00) 7. Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen Es bestehen folgende berichtspflichtige Miet- und Leasingverpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB:
Auf Grund des Rahmenvertrages mit den Kreditversicherern haftet die HET gesamtschuldnerisch für die Bürgschaften ihrer Tochtergesellschaften. Am Bilanzstichtag waren derartige Bürgschaften in Höhe von TEuro 795 ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestand weiterhin die Verpflichtung zur Leistung der noch nicht eingeforderten Kommanditeinlage von 600,- Euro in eine Beteiligungsgesellschaft (siehe unten V. 3.). Gemäß § 268 Abs. 7 HGB sind die in § 251 HGB genannten Haftungsverhältnisse jeweils gesondert unter Angabe der gewährten Pfandrechte und Sicherheiten anzugeben. Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind gesondert anzugeben. Verschiedene Bürgen haften für die N2 Umwelttechnik GmbH i. L. (ehemals HAASE Anlagenbau GmbH i. L.) im Rahmen von Erfüllungsbürgschaften. Die Gesellschaft kann bei Inanspruchnahme der Bürgen in Höhe von 1.817.065,- Euro in Rückgriff genommen werden. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Angaben zu den Umsatzerlösen Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Unternehmensbereichen wie folgt auf:
Unter regionalen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Verteilung: 2009 2008 EUREUR a) Umsatzerlöse Inland 22.622.889,59 57.460.419,95 b) Umsatzerlöse Europäische Union 12.756.720,78 11.747.155,08 c) Umsatzerlöse Drittland 938.393,15 504.461,23 36.318.003,52 69.712.036,26 Hierzu ist anzumerken, dass von den beim Inland erfassten Gruppenerlösen möglicherweise ein Teil letztendlich in das Ausland weiterfakturiert wird. Umsätze der Betriebsstätte in Italien werden ebenfalls als inländisch gezeigt. Die Unternehmensbereiche Gas und BHKW sind zu einem großen Teil Zulieferer für die Biogasanlagen. 2. Angaben zu den periodenfremden Erträgen und Aufwendungen sowie zum außerordentlichen Ergebnis In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende periodenfremde enthalten:
Die außerordentlichen Erträge von TEuro 357 stellen die Auflösung der Rückstellung für die Schließung der italienischen Betriebsstätte aus dem Vorjahr (dort außerordentlicher Aufwand) dar. 3. Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von Euro 124.532,46 (Vorjahr: Euro 113.258,97) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Angabe der Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum die folgende durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt: Angestellte 184 (Vorjahr: 199) Arbeiter 40 (Vorjahr: 47) gesamt 224 (Vorjahr: 246) 2. Angaben zu Organen Dem Vorstand gehörten an: Herr Jürgen Martens, Dipl.-Physiker, vom 01.01. bis zum 23.07.2009 Herr Herald Gutjahr, Kaufmann, vom 01.01. bis zum 12.05.2009 Herr Ingo Thomsen, Kaufmann, vom 01.01. bis zum 31.12.2009 Herr Dr. Roland Kahn, Dipl.-Physiker, vom 27.11. bis zum 31.12.2009 Es ist jeweils das Datum der Eintragung im Handelsregister genannt. Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich im Berichtsjahr auf 193.124,- Euro. Hinzu kommen Honorare von TEUR 290 für den externen Vorstand, die in den Restrukturierungskosten enthalten sind. Dem Aufsichtsrat gehörten an: Herr Harry Haase, Bauingenieur (bis 26.3.09 als Vorsitzender) Herr Dr. Toralf Haag, Kaufmann, bis 18.8.09 (vom 26.3. bis 18.8.09 als Vorsitzender) Herr Harald Baumgärtel, Ingenieur, bis 18.8.09 Herr Roger Schellenberger, Kaufmann, ab 19.8.09 (Vorsitzender) Herr Dr. Thorsten Bieg, Rechtsanwalt, ab 19.8.09 Im Geschäftsjahr wurden EUR 6.500,00 an Aufsichtsratsbezügen gewährt. 3. Angaben zum Beteiligungsbesitz
Mit notarieller Urkunde vom 19.3.2008 hatte das Unternehmen die 100 %-Beteiligung an der HAASE Projects Beteiligungs GmbH von seiner Muttergesellschaft erworben. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000,- Euro. Die zweitgenannte Gesellschaft ist eine strategische Beteiligung auf dem Sektor der erneuerbaren Energien. Hierzu wurde zusätzlich mit Gründungsurkunde vom 5.7.2007 eine Kommanditbeteiligung von 600,- Euro (bei 2.600,- Euro Gesamt-Haftkapital) an der Bio Power Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Bordesholm erworben. Die Kommanditeinlage wurde allerdings bisher weder eingezahlt noch eingefordert. Die "Rosenhof"-Gesellschaften betreiben eine Biogasanlage am Sitz der Gesellschaft. Gezeigt werden das Kommandit- und das Stammkapital sowie die Jahresergebnisse 2007. Die Beteiligungen an den Dalwitz- sowie den BioKraft-Gesellschaften hatte die HAASE Energietechnik AG in 2007 von ihrer früheren Schwestergesellschaft HAASE Anlagenbau AG (jetzt: N2 Umwelttechnik GmbH i. L.) erworben. Auch bei diesen handelt es sich um Betreibergesellschaften großer Biogasanlagen sowie um deren Komplementärin. Gezeigt werden Kommandit- bzw. Stammkapital sowie die Gesellschaftsergebnisse des Jahres 2007 bzw. 2008 (BioKraft-Gesellschaften). Bei der HAASE Anlagenbau GmbH Projects & Co. KG ist das Berichtsunternehmen Mitgründerin und einzige Kommanditistin. Haupt-Vermögenswert dieser Gesellschaft ist ein firmenwertähnlicher Vermögensgegenstand von noch 5,1 Mio. Euro. In diesem spiegeln sich das in der HAASE Anlagenbau AG gewonnene Know-How, die Vertriebskontakte und die zukünftigen Gewinnchancen aus dem Bau von Groß-MBA's im EU-Ausland wider. Der ursprünglich zu Grunde gelegte Wert war durch ein Gutachten in Anlehnung an IDW S 1 (Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer zur Unternehmensbewertung) belegt.Im Berichtsjahr wurde der Firmenwert jedoch um 3 Mio. Euro wertberichtigt. Dies führte auch zur Abwertung des Beteiligungsansatzes bei der HET.Neben der angegebenen Kommanditeinlage besteht eine Kapitalrücklage von gut 9,75 Mio. Euro. 4. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens HAASE Energietechnik Beteiligungsgesellschaft mbH, Neumünster, gemäß § 291 Abs. 1 HGB einbezogen. Ein eigener Konzernabschluss wird nicht aufgestellt. 5. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 3.853.488,98 mit dem Verlustvortrag in Höhe von Euro 556.735,42 zu verrechnen und Euro -4.410.224,40 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neumünster, im April 2010 HAASE Energietechnik AG Ingo Thomsen Dr. Roland Kahn Anlagespiegel
Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.1.2009 - 31.12.2009Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB betragen 3.000.000,00 EUR. 1.1.2008 - 31.12.2008Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB betragen 2.000.000,00 EUR. Bericht des AufsichtsratsAndere BerichtsbestandteileBericht des Aufsichtsrats der HAASE Energietechnik AG Der Aufsichtsrat der HAASE Energietechnik AG ("Gesellschaft") hat im Jahr 2009 mehrfach getagt. Hierbei hat sich der Aufsichtsrat durch die Berichterstattung und Befragung des Vorstands ein eigenes Bild von der Lage der Gesellschaft gemacht. Die Aktionäre der Gesellschaft wurden über die Ergebnisse der Sitzungen informiert. In den Sitzungen und anhand der Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der wirtschaftlichen und finanziellen Lage des Unternehmens, der Geschäftspolitik und anderen grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung und -entwicklung befasst sowie darüber mit dem Vorstand beraten. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen bestand stetiger Kontakt der Aufsichtsratsmitglieder mit dem Vorstand, mit dem regelmäßig Gespräche über wesentliche Fragen der Geschäftspolitik und der Geschäftsentwicklung geführt wurde. Der Jahresabschluss und der Bericht des Abschlussprüfers waren Gegenstand einer Sitzung des Aufsichtsrates, an der der Abschlussprüfer teilgenommen und über seine Feststellungen im Rahmen der Prüfung berichtet hat. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat auf Frage insbesondere seine auf Grundlage der Einschätzungen des Vorstandes getroffene Fortführungsprognose für die Gesellschaft erläutert. Ferner hat der Vorstand dem Aufsichtsrat laufend Bericht darüber erstattet, dass die Gesellschaft ihren laufenden Verpflichtungen nachkommt, was anhand einer fortlaufend aktualisierten Liquiditätsplanung nachgehalten wird. Der Aufsichtsrat stimmt nach erfolgter Prüfung des vorgelegten Jahresabschlusses sowie des Berichtes des Abschlussprüfers diesen zu und erhebt als abschließendes Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen. Der vom Vorstand aufgestellte und vom Abschlussprüfer geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wird vom Aufsichtsrat gebilligt und ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich ferner dem Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses der Gesellschaft an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Gesellschaft und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete erfolgreiche Arbeit.
Hamburg, im Mai 2010 Der Aufsichtsrat Roger Schellenberger, Vorsitzender BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HAASE Energietechnik AG, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Eine rechtliche Überschuldung ist durch Rangrücktritte, eigenkapitalähnliche Einlagen, die bei Vorliegen bestimmter Bedingungen bestehende Verpflichtung zur Einbringung des Betriebsgrundstückes und die sich aus der Unternehmensplanung ergebende positive Fortbestehensprognose beseitigt.
Hamburg, den 19. April 2010 WLP
GmbH
Petra Lorey, Wirtschaftsprüferin |
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