Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 81538
Vorher
Altstadtsee 225. V V GmbH
Eingetragen
5.6.2014
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Gegenstand
- der Handel mit sowie der Im- und Export von Rohstoffen aller Art einschließlich Rohöl, metallischen Produkten, Erzen, Kohle und Stahlerzeugnissen (Halbfertigund Fertigprodukte) sowie Düngemitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen, - der regresslose Handel mit Forderungen (Forfaitierung).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Götz von Kayser
seit 30.9.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Gilfin Ltd.
99.50%
AIC Commodities (Asia) LimitedCHN
0.50%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gilfin Ltd.
VGB
5.000.000 €
99.50%
AIC Commodities (Asia) Limited
HKG
25.000 €
0.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AIC Commodities GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Vorbemerkung

Die AIC Commodities GmbH hat im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 Einzelgeschäfte im Bereich Metallexport mit ausgewählten internationalen Geschäftspartnern durchgeführt. An- und Verkauf der Waren erfolgten in allen Fällen gegen laufende Rechnung, ohne Inanspruchnahme von Fremdmitteln. Eine Lagerhaltung der gehandelten Produkte wurde nicht erforderlich, vielmehr waren alle Lieferungen sogenannte Streckengeschäfte. Längerfristige Verbindlichkeiten bestehen nur in dem im Jahresbericht ausgewiesenen Umfang. Risikoadressaten sind die jeweiligen Handelspartner auf der Ankaufseite. Die Geschäftsführung ist seit mehr als zehn Jahren in der Branche etabliert und verfügt über die entsprechenden Verbindungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Auch im Berichtsjahr war der Handel mit Stählen und Nichteisenmetallen weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und die damit verbundenen weltweiten Einschränkungen. Für die Gesellschaft bedeutete dies negative Auswirkungen sowohl auf der Angebots-, wie auf der Nachfrageseite. Der Bedarf ging weiterhin zurück, Lieferketten wurden nach wie vor zeitweilig unterbrochen, die Kommunikation mit Käufern und Lieferanten war erheblich erschwert. Tatsächlich führte die relativ geringe Größe der Gesellschaft sogar dazu, dass die Auswirkungen noch stärker auf ihr Geschäft durchschlugen. Die starken Preissteigerungen machten sich dagegen nicht bemerkbar, da sich diese vor allem auf der Ebene der Hersteller auswirkten. Die Handelsspannen gerieten im Gegenteil durch das ohnehin schon sehr hohe Preisniveau unter Druck, was einen zusätzlichen negativen Effekt für die Gesellschaft bedeutete.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung verlief positiv mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als 51 %. Dies konnte wegen der stabilen und guten Beziehungen zu den Geschäftspartnern, zu denen sich auch einige neue Adressen gesellten, erzielt werden. Obwohl die Geschäfte zu einem großen Teil in US-Dollar getätigt werden, die in die Abschlusswährung Euro umgerechnet wurden, überstiegen trotz dieser erforderlichen Währungsumrechnung die Erlöse aus dem Verkauf die Kosten für den Warenbezug um TEUR 69,0.

Angesichts der oben beschriebenen allgemeinen Rahmenbedingungen und der weiterhin konsequenten Ausgestaltung der Handelsaktivitäten als risikomindernde Streckengschäfte, konnten in allen Fällen nur kleine Margen realisiert werden. Darüber hinaus gelang es, Überfälligkeiten aus dem Vorjahr zu realisieren. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem, Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 118,9 ab. Die Eigenkapitalquote betrug im Berichtsjahr 44,2 %. Die Bilanzsumme beruht vor allem auf bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht vollständig abgewickelte Handelsgeschäfte mit daraus resultierenden, entsprechend hohen Forderungen und Verbindlichkeiten. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden von der Geschäftsleitung die Umsatzerlöse, der Rohertrag sowie die Höhe des Eigenkapitals angesehen.

III. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft war im Berichtsjahr im Wesentlichen von Forderungen gegenüber Kunden, Steuerforderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten geprägt. Die Bilanzsumme belief sich auf TEUR 12.306, das Eigenkapital zum Bilanzstichtag betrug TEUR 5.438.

2. Ertragslage

Die Ertragslage ist wesentlich von vier Elementen bestimmt: zum einen von der Differenz aus Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 51.587 und Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 51.519, zum anderen von realisierten Überfälligkeiten aus dem Vorjahr und leichten Kursgewinnen der in USD abgewickelten Handelsgeschäfte. Der Rohertrag beläuft sich auf TEUR 400. Das Ergebnis wird weiterhin durch Miet- und Verwaltungsaufwendungen sowie Ertragssteuern belastet.

3. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln und aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Einzelgeschäfte wurden durch Lieferantenverbindlichkeiten finanziert. Zum Stichtag belief sich der Zahlungsmittelbestand auf TEUR 2,4. Eine Kontokorrentvereinbarung mit der Hausbank der Gesellschaft besteht mit einem teilweise in Anspruch genommenen Rahmen von TEUR 25,0. Die Finanzierung zukünftiger Handelsgeschäfte über Lieferantenvereinbarungen ist gesichert, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jederzeit gegeben.

4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens und Nachtragbericht

Die Geschäftsführung sieht die Gesamtlage des Unternehmens weiterhin als nicht zufriedenstellend an. Das Geschäftsvolumen ist noch einmal deutlich gesunken, u. a. wegen der weiterhin anhaltenden Probleme mit der Corona-Pandemie, zum anderen aber auch wegen der Insolvenz bzw. Geschäftsaufgabe früherer Handelspartner.

Risikobericht

1. Allgemeine Risiken der Geschäftstätigkeit

Infolge der üblicherweise vereinbarten Zahlungsweise "cash against documents" resultierte das Risiko der Gesellschaft im Berichtsjahr im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus den nicht besicherten Kaufpreisforderungen gegenüber den jeweiligen Abnehmern. Dem gegenüber steht die Inkaufnahme des mit der Lieferung durch die Gesellschaft verbundenen Adressenausfallrisikos des Abnehmers. Beides wurde gemildert durch die Ausgestaltung der Transaktionen als Streckengeschäfte, bei denen der Lieferant die Ware direkt an den Abnehmer der Gesellschaft lieferte, sowie durch die verbreitete standardisierte Qualität der Ware, die eine alternative Absatzmöglichkeit bei Bedarf ermöglichte. Erwerb und Weiterverkauf der Ware erfolgten demnach gegen laufende Rechnung, jedoch mit einem als beherrschbar angesehenen Risiko.

Die Kapitalausstattung der Gesellschaft und das Engagement der Investoren sichert in begrenztem Umfang auch den kurzfristigen Zugang zu Kapital, sollte es insoweit zu Engpässen kommen, wofür die Geschäftsleitung zum Bilanzstichtag allerdings keinerlei Anzeichen sieht.

Daneben dienen interne Grundsätze der Verhinderung betrügerischer Handlungen und angemessene geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme sowie diesbezügliche Kontrollen der Absicherung allgemeiner Geschäfts- und Zahlungsrisiken. Bei den Kunden wird daneben in regelmäßigen Abständen eine Risikobeurteilung vorgenommen.

2. Marktpreisrisiko

Der Marktpreis für die gehandelten Metalle, vor allem im Bereich "non-ferrous" (hier: Nickel) ist stark volatil. Allerdings erfolgt keine eigene Lagerhaltung, sondern die Ware wird zeitnah zum Eingang einer Bestellung durch einen Kunden bei den infrage kommenden Lieferanten geordert. Bei diesen Gelegenheiten werden die Einkaufs- und Verkaufspreise fixiert, sodass - wenn überhaupt - dann nur mit ganz geringen Schwankungen gerechnet werden muss. Das Marktpreisrisiko ist daher vernachlässigbar.

3. Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko besteht im normalen Rahmen insoweit, dass entweder ein Lieferant seinen Lieferverpflichtungen nicht nachkommen kann, sodass infolge der Ausgestaltung der Lieferungen als Streckengeschäft die Leistung der Gesellschaft gegenüber ihrem Käufer gefährdet ist, oder ein Käufer die Abnahme der Ware verweigert bzw. die gelieferte Ware nicht bezahlt. In beiden Fällen tritt eine Absenkung des Risikos jedoch dadurch ein, dass ausnahmslos mit Standardware gehandelt wird und der Verkäufer erst bezahlt wird, wenn er seinen Verpflichtungen (Lieferung der Ware an Bord des Schiffes) nachgekommen ist. Der Ausfall eines Verkäufers kann durch Neuerwerb der Ware bei einem anderen Händler kompensiert werden, sofern dies zu zumindest ähnlichen Preisen möglich ist.

Gleichzeitig kann aber auch der Käufer in einem solchen Fall die Ware von anderer Stelle beziehen, sodass allenfalls ein Regressanspruch wegen einer etwaigen Preisdifferenz gegenüber der AIC Commodities GmbH bestehen könnte.

Fällt der Abnehmer aus, kann versucht werden, die Ware zu vergleichbarem Preis bei einem alternativen Käufer zu platzieren.

Die Geschäftspartner waren bislang ausschließlich langjährig am Markt etablierte Unternehmen mit einwandfreier Historie. Neue Geschäftspartner werden nach eben diesen Kriterien ausgesucht. Die generelle Vielzahl von potentiellen Abnehmern für die Standardware, mit der seitens der Gesellschaft gehandelt wird, führt im Übrigen dazu, dass der Fortfall eines Geschäftspartners im All gemeinen kurzfristig ersetzt werden kann.

4. Währungsrisiko

Im Hinblick darauf, dass die überwiegende Anzahl der Geschäfte in US-Dollar durchgeführt aber in Euro bilanziert werden, ergeben sich auf der Währungsseite spezifische Risiken, die bislang nicht abgesichert wurden. Dies vor allem deshalb, weil der geringe Ertrag aus den Transaktionen den Einkauf gängiger Kurssicherungsinstrumente nicht zuließ. Auch trug ein aktives Management von Forderungen und Verpflichtungen dazu bei, die Zeitspanne für die relevanten Rechnungsdaten auf ein Minimum zu verkürzen, was die Gefahr ertragswirksamer Kursschwankungen erheblich reduziert.

5. Chancenbericht und künftige Entwicklung

In 2023 soll der Abwärtstrend der Gesellschaft gestoppt, zumindest aber verlangsamt werden. Prognosen sind wegen der ungewissen Entwicklung der Pandemie besonders schwierig, auch wenn es erste Zeichen der Entspannung gibt. Das bereits für 2022 angestrebte, aber verfehlte Ziel einer Konsolidierung der Marktstellung des Unternehmens soll nunmehr in 2023 erreicht werden. Die Gesellschaft wird sich unter den veränderten Rahmenbedingungen zum Teil neue Absatz- und Bezugsmöglichkeiten suchen müssen. Dabei wird es darauf ankommen, die Ertragslage auch ohne die Hilfen des Bundes stabil auf einem zumindest kostendeckenden Niveau zu halten.

Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich der von ihr gehandelten Qualitäten zwar von einer wieder anziehenden Nachfrage nach Stahl aus, allerdings bleibt abzuwarten, ob die erforderliche Einordnung in das z. T. neue Geflecht aus Lieferanten und Abnehmern nachhaltig gelingt. Insbesondere der Wegfall der Hilfen des Bundes lässt jedoch erwarten, dass das Ergebnis des Berichtsjahres in 2023 bei unveränderten Verwaltungskosten voraussichtlich nicht wiederholt werden wird.

 

Köln, 5. Juli 2024

AIC Commodities GmbH

- Geschäftsführung -

Bilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 90.198,57 90.268,57
I. Sachanlagen 76,00 146,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76,00 146,00
II. Finanzanlagen 90.122,57 90.122,57
1. Beteiligungen 90.122,57 90.122,57
B. Umlaufvermögen 12.211.964,36 9.130.058,73
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.209.523,47 9.064.657,84
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 33.567,70
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.440,89 65.400,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.907,00 3.644,60
Aktiva 12.306.069,93 9.223.971,90

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.438.001,64 5.556.980,08
I. Gezeichnetes Kapital 5.025.000,00 5.025.000,00
II. Gewinnvortrag 531.980,08 502.530,33
III. Jahresfehlbetrag 118.978,44 -29.449,75
B. Rückstellungen 49.078,00 138.836,00
C. Verbindlichkeiten 6.818.990,29 3.528.155,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30.253,06 3.716,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.253,06 3.716,49
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.788.737,23 3.524.439,33
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.788.737,23 3.524.439,33
Passiva 12.306.069,93 9.223.971,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Rohergebnis 400.570,42 620.229,50
2. Personalaufwand 63.534,98 67.793,92
a) Löhne und Gehälter 49.123,88 49.473,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.411,10 18.320,30
3. Abschreibungen 70,00 70,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 70,00 70,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 477.048,09 506.830,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367,19 18.784,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.461,98 20.191,72
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -22.199,00 14.678,00
8. Ergebnis nach Steuern -118.978,44 29.449,75
9. Jahresfehlbetrag 118.978,44 -29.449,75

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: AIC Commodities GmbH

Sitz: Köln

Registergericht: Köln

Eingetragen unter: HRB 81538

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB sowie der §§ 325 ff. HGB habe ich Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Am Bilanzstichtag waren folgende Beteiligungen ausweispflichtig:

AIC Commodities (Asia) Limited, nominal EUR. 90.122,57 (USD 100.000,00), erworben am 28.08.2019

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Risiken waren nicht erkennbar.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, flüssigen Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

3.1 Aktiva

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestehen nicht.

3.2 Passiva

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 5.025.000,00. Die Anteile verteilen sich wie folgt:

• AIC Commodities Ltd, Hong Kong, China EUR 25.000,00
• Gilfin Ltd, Tortola (British Virgin Islands) EUR 5.000.000,00

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie das Vorjahr (Die Veranlagung erfolgte im Geschäftsjahr 2023).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärung in Höhe von TEUR 29,0 und in Höhe von TEUR 5,4 für Aufbewahrungspflichten.

Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen nicht.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3 Gewinn- und Verlustrechnung

Die in 2022 berechneten Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betrugen für 2021 TEUR 10,0.

4. Sonstige Angaben

4.1 Namen der Geschäftsführer

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte von Herrn Götz von Kayser, Potsdam, geführt.

4.2 Forderungen gegenüber Geschäftsführer

Gegenüber dem Geschäftsführer bestehen zum 31.12.2022 Forderungen in Höhe von EUR 63.081,81.

4.3 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von EUR 118.978,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

4.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Mietverträgen in Höhe von EUR. 28.128,40 p.a..

4.5 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 war im Durchschnitt 1 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Köln, 5. Juli 2024

AIC Commodities GmbH

Geschäftsführung

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen 2.919,08 0,00 0,00 0,00 2.919,08
II. Finanzanlagen 90.122,57 0,00 0,00 0,00 90.122,57
Summe Anlagevermögen 93.041,65 0,00 0,00 0,00 93.041,65
kumulierte Abschreibung 01.01.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen 2.773,08 70,00 0,00 0,00 2.843,08
II. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.773,08 70,00 0,00 0,00 2.843,08
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022 Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen 0,00 76,00 146,00
II. Finanzanlagen 0,00 90.122,57 90.122,57
Summe Anlagevermögen 0,00 90.198,57 90.268,57

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AIC Commodities GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der AIC Commodities GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AIC Commodities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, 5. Juli 2024

Dipl.-Kfm. Markus Ulrich, Wirtschaftsprüfer

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