TM Gameplan Invest UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Götz von Kayser seit 30.9.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Gilfin Ltd. | 99.50% |
AIC Commodities (Asia) Limited | 0.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AIC Commodities GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtVorbemerkung Die AIC Commodities GmbH hat im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 Einzelgeschäfte im Bereich Metallexport mit ausgewählten internationalen Geschäftspartnern durchgeführt. An- und Verkauf der Waren erfolgten in allen Fällen gegen laufende Rechnung, ohne Inanspruchnahme von Fremdmitteln. Eine Lagerhaltung der gehandelten Produkte wurde nicht erforderlich, vielmehr waren alle Lieferungen sogenannte Streckengeschäfte. Längerfristige Verbindlichkeiten bestehen nur in dem im Jahresbericht ausgewiesenen Umfang. Risikoadressaten sind die jeweiligen Handelspartner auf der Ankaufseite. Die Geschäftsführung ist seit mehr als zehn Jahren in der Branche etabliert und verfügt über die entsprechenden Verbindungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Auch im Berichtsjahr war der Handel mit Stählen und Nichteisenmetallen weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und die damit verbundenen weltweiten Einschränkungen. Für die Gesellschaft bedeutete dies negative Auswirkungen sowohl auf der Angebots-, wie auf der Nachfrageseite. Der Bedarf ging weiterhin zurück, Lieferketten wurden nach wie vor zeitweilig unterbrochen, die Kommunikation mit Käufern und Lieferanten war erheblich erschwert. Tatsächlich führte die relativ geringe Größe der Gesellschaft sogar dazu, dass die Auswirkungen noch stärker auf ihr Geschäft durchschlugen. Die starken Preissteigerungen machten sich dagegen nicht bemerkbar, da sich diese vor allem auf der Ebene der Hersteller auswirkten. Die Handelsspannen gerieten im Gegenteil durch das ohnehin schon sehr hohe Preisniveau unter Druck, was einen zusätzlichen negativen Effekt für die Gesellschaft bedeutete. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung verlief positiv mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als 51 %. Dies konnte wegen der stabilen und guten Beziehungen zu den Geschäftspartnern, zu denen sich auch einige neue Adressen gesellten, erzielt werden. Obwohl die Geschäfte zu einem großen Teil in US-Dollar getätigt werden, die in die Abschlusswährung Euro umgerechnet wurden, überstiegen trotz dieser erforderlichen Währungsumrechnung die Erlöse aus dem Verkauf die Kosten für den Warenbezug um TEUR 69,0. Angesichts der oben beschriebenen allgemeinen Rahmenbedingungen und der weiterhin konsequenten Ausgestaltung der Handelsaktivitäten als risikomindernde Streckengschäfte, konnten in allen Fällen nur kleine Margen realisiert werden. Darüber hinaus gelang es, Überfälligkeiten aus dem Vorjahr zu realisieren. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem, Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 118,9 ab. Die Eigenkapitalquote betrug im Berichtsjahr 44,2 %. Die Bilanzsumme beruht vor allem auf bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht vollständig abgewickelte Handelsgeschäfte mit daraus resultierenden, entsprechend hohen Forderungen und Verbindlichkeiten. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden von der Geschäftsleitung die Umsatzerlöse, der Rohertrag sowie die Höhe des Eigenkapitals angesehen. III. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft war im Berichtsjahr im Wesentlichen von Forderungen gegenüber Kunden, Steuerforderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten geprägt. Die Bilanzsumme belief sich auf TEUR 12.306, das Eigenkapital zum Bilanzstichtag betrug TEUR 5.438. 2. Ertragslage Die Ertragslage ist wesentlich von vier Elementen bestimmt: zum einen von der Differenz aus Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 51.587 und Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 51.519, zum anderen von realisierten Überfälligkeiten aus dem Vorjahr und leichten Kursgewinnen der in USD abgewickelten Handelsgeschäfte. Der Rohertrag beläuft sich auf TEUR 400. Das Ergebnis wird weiterhin durch Miet- und Verwaltungsaufwendungen sowie Ertragssteuern belastet. 3. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln und aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Einzelgeschäfte wurden durch Lieferantenverbindlichkeiten finanziert. Zum Stichtag belief sich der Zahlungsmittelbestand auf TEUR 2,4. Eine Kontokorrentvereinbarung mit der Hausbank der Gesellschaft besteht mit einem teilweise in Anspruch genommenen Rahmen von TEUR 25,0. Die Finanzierung zukünftiger Handelsgeschäfte über Lieferantenvereinbarungen ist gesichert, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jederzeit gegeben. 4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens und Nachtragbericht Die Geschäftsführung sieht die Gesamtlage des Unternehmens weiterhin als nicht zufriedenstellend an. Das Geschäftsvolumen ist noch einmal deutlich gesunken, u. a. wegen der weiterhin anhaltenden Probleme mit der Corona-Pandemie, zum anderen aber auch wegen der Insolvenz bzw. Geschäftsaufgabe früherer Handelspartner. Risikobericht 1. Allgemeine Risiken der Geschäftstätigkeit Infolge der üblicherweise vereinbarten Zahlungsweise "cash against documents" resultierte das Risiko der Gesellschaft im Berichtsjahr im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus den nicht besicherten Kaufpreisforderungen gegenüber den jeweiligen Abnehmern. Dem gegenüber steht die Inkaufnahme des mit der Lieferung durch die Gesellschaft verbundenen Adressenausfallrisikos des Abnehmers. Beides wurde gemildert durch die Ausgestaltung der Transaktionen als Streckengeschäfte, bei denen der Lieferant die Ware direkt an den Abnehmer der Gesellschaft lieferte, sowie durch die verbreitete standardisierte Qualität der Ware, die eine alternative Absatzmöglichkeit bei Bedarf ermöglichte. Erwerb und Weiterverkauf der Ware erfolgten demnach gegen laufende Rechnung, jedoch mit einem als beherrschbar angesehenen Risiko. Die Kapitalausstattung der Gesellschaft und das Engagement der Investoren sichert in begrenztem Umfang auch den kurzfristigen Zugang zu Kapital, sollte es insoweit zu Engpässen kommen, wofür die Geschäftsleitung zum Bilanzstichtag allerdings keinerlei Anzeichen sieht. Daneben dienen interne Grundsätze der Verhinderung betrügerischer Handlungen und angemessene geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme sowie diesbezügliche Kontrollen der Absicherung allgemeiner Geschäfts- und Zahlungsrisiken. Bei den Kunden wird daneben in regelmäßigen Abständen eine Risikobeurteilung vorgenommen. 2. Marktpreisrisiko Der Marktpreis für die gehandelten Metalle, vor allem im Bereich "non-ferrous" (hier: Nickel) ist stark volatil. Allerdings erfolgt keine eigene Lagerhaltung, sondern die Ware wird zeitnah zum Eingang einer Bestellung durch einen Kunden bei den infrage kommenden Lieferanten geordert. Bei diesen Gelegenheiten werden die Einkaufs- und Verkaufspreise fixiert, sodass - wenn überhaupt - dann nur mit ganz geringen Schwankungen gerechnet werden muss. Das Marktpreisrisiko ist daher vernachlässigbar. 3. Adressenausfallrisiko Das Adressenausfallrisiko besteht im normalen Rahmen insoweit, dass entweder ein Lieferant seinen Lieferverpflichtungen nicht nachkommen kann, sodass infolge der Ausgestaltung der Lieferungen als Streckengeschäft die Leistung der Gesellschaft gegenüber ihrem Käufer gefährdet ist, oder ein Käufer die Abnahme der Ware verweigert bzw. die gelieferte Ware nicht bezahlt. In beiden Fällen tritt eine Absenkung des Risikos jedoch dadurch ein, dass ausnahmslos mit Standardware gehandelt wird und der Verkäufer erst bezahlt wird, wenn er seinen Verpflichtungen (Lieferung der Ware an Bord des Schiffes) nachgekommen ist. Der Ausfall eines Verkäufers kann durch Neuerwerb der Ware bei einem anderen Händler kompensiert werden, sofern dies zu zumindest ähnlichen Preisen möglich ist. Gleichzeitig kann aber auch der Käufer in einem solchen Fall die Ware von anderer Stelle beziehen, sodass allenfalls ein Regressanspruch wegen einer etwaigen Preisdifferenz gegenüber der AIC Commodities GmbH bestehen könnte. Fällt der Abnehmer aus, kann versucht werden, die Ware zu vergleichbarem Preis bei einem alternativen Käufer zu platzieren. Die Geschäftspartner waren bislang ausschließlich langjährig am Markt etablierte Unternehmen mit einwandfreier Historie. Neue Geschäftspartner werden nach eben diesen Kriterien ausgesucht. Die generelle Vielzahl von potentiellen Abnehmern für die Standardware, mit der seitens der Gesellschaft gehandelt wird, führt im Übrigen dazu, dass der Fortfall eines Geschäftspartners im All gemeinen kurzfristig ersetzt werden kann. 4. Währungsrisiko Im Hinblick darauf, dass die überwiegende Anzahl der Geschäfte in US-Dollar durchgeführt aber in Euro bilanziert werden, ergeben sich auf der Währungsseite spezifische Risiken, die bislang nicht abgesichert wurden. Dies vor allem deshalb, weil der geringe Ertrag aus den Transaktionen den Einkauf gängiger Kurssicherungsinstrumente nicht zuließ. Auch trug ein aktives Management von Forderungen und Verpflichtungen dazu bei, die Zeitspanne für die relevanten Rechnungsdaten auf ein Minimum zu verkürzen, was die Gefahr ertragswirksamer Kursschwankungen erheblich reduziert. 5. Chancenbericht und künftige Entwicklung In 2023 soll der Abwärtstrend der Gesellschaft gestoppt, zumindest aber verlangsamt werden. Prognosen sind wegen der ungewissen Entwicklung der Pandemie besonders schwierig, auch wenn es erste Zeichen der Entspannung gibt. Das bereits für 2022 angestrebte, aber verfehlte Ziel einer Konsolidierung der Marktstellung des Unternehmens soll nunmehr in 2023 erreicht werden. Die Gesellschaft wird sich unter den veränderten Rahmenbedingungen zum Teil neue Absatz- und Bezugsmöglichkeiten suchen müssen. Dabei wird es darauf ankommen, die Ertragslage auch ohne die Hilfen des Bundes stabil auf einem zumindest kostendeckenden Niveau zu halten. Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich der von ihr gehandelten Qualitäten zwar von einer wieder anziehenden Nachfrage nach Stahl aus, allerdings bleibt abzuwarten, ob die erforderliche Einordnung in das z. T. neue Geflecht aus Lieferanten und Abnehmern nachhaltig gelingt. Insbesondere der Wegfall der Hilfen des Bundes lässt jedoch erwarten, dass das Ergebnis des Berichtsjahres in 2023 bei unveränderten Verwaltungskosten voraussichtlich nicht wiederholt werden wird.
Köln, 5. Juli 2024 AIC Commodities GmbH - Geschäftsführung - BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB sowie der §§ 325 ff. HGB habe ich Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Am Bilanzstichtag waren folgende Beteiligungen ausweispflichtig:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Risiken waren nicht erkennbar. Die sonstigen Vermögensgegenstände, flüssigen Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss 3.1 Aktiva Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestehen nicht. 3.2 Passiva Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 5.025.000,00. Die Anteile verteilen sich wie folgt:
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie das Vorjahr (Die Veranlagung erfolgte im Geschäftsjahr 2023). Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärung in Höhe von TEUR 29,0 und in Höhe von TEUR 5,4 für Aufbewahrungspflichten. Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3 Gewinn- und Verlustrechnung Die in 2022 berechneten Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betrugen für 2021 TEUR 10,0. 4. Sonstige Angaben 4.1 Namen der Geschäftsführer Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte von Herrn Götz von Kayser, Potsdam, geführt. 4.2 Forderungen gegenüber Geschäftsführer Gegenüber dem Geschäftsführer bestehen zum 31.12.2022 Forderungen in Höhe von EUR 63.081,81. 4.3 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von EUR 118.978,44 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Mietverträgen in Höhe von EUR. 28.128,40 p.a.. 4.5 Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 war im Durchschnitt 1 Mitarbeiter beschäftigt.
Köln, 5. Juli 2024 AIC Commodities GmbH Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AIC Commodities GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der AIC Commodities GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AIC Commodities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, 5. Juli 2024 Dipl.-Kfm. Markus Ulrich, Wirtschaftsprüfer |
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