Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 12339
Eingetragen
11.3.2016
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Import, Handel und Vermietung von LED-Technik, insbesondere LED-Videotechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Gehle
seit 11.3.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Nikita Mirko Dohrenkamp
Holsteiner Weg 43, 33102 Paderborn
12.500 €
50.00%
Michael Huser
Hedwig-Dransfeld-Weg 14a, 33154 Salzkotten
8.125 €
32.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Emotive Systems GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wirtschaftliche Lage

Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 setzte die Emotive Systems GmbH die strategische Fokussierung auf ihr Kerngeschäft im Bereich der LED-Leinwandtechnik und digitalen Anzeigemedien fort. Das im Vorjahr vollständig beendete temporäre Geschäft mit Corona-Schutzmitteln wirkte sich im Berichtsjahr nur noch in Form von Rest- und Abwicklungseffekten aus, sodass die Umsatzerlöse 2023 im Wesentlichen das Kerngeschäft widerspiegeln.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 761.903,76 EUR nach 33.739.331,66 EUR im Vorjahr. Der starke Rückgang ist nahezu vollständig auf das Auslaufen der Sondereffekte aus dem Handel mit Corona-Schutzmitteln zurückzuführen und war in dieser Größenordnung erwartet. Ein Vorjahresvergleich der Gesamtumsätze ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig.

Im operativen LED-Geschäft standen 2023 die Durchführung von Projekten im Veranstaltungs- und Werbebereich, die Vermietung und der Verkauf von LED-Leinwandsystemen sowie begleitende Service- und Supportleistungen im Fokus.

Die Mitarbeiterzahl wurde im Jahresdurchschnitt von 11 auf 16 erhöht. Damit trägt die Gesellschaft dem Ausbau des operativen Geschäftes und der Professionalisierung der internen Prozesse Rechnung.

Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023 von der Normalisierung des Geschäftsmodells nach dem Ende der Corona-Sonderkonjunktur geprägt. Die Ertragslage entwickelte sich aufgrund des niedrigen Umsatzniveaus und einzelner Sondereffekte deutlich rückläufig, die Grundlagen des Geschäftsmodells im LED-Segment bleiben jedoch intakt.

Die Prognose des Vorjahrs deutlich sinkender Umsatzerlöse sowie eines deutlich reduzierten Jahresüberschusses ist eingetreten.

Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2023 weist die Bilanzsumme einen Betrag von 7.131.940,99 EUR auf (Vorjahr 8.317.069,87 EUR). Dies entspricht einem Rückgang um rund 14,3 %. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau von Vorräten, Forderungen und liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital verringerte sich durch den Jahresfehlbetrag auf 4.146.543,83 EUR (Vorjahr 5.050.044,92 EUR). Trotz dieser Entwicklung bleibt die Eigenkapitalquote mit rund 58 % auf einem hohen Niveau und dokumentiert eine weiterhin solide Kapitalbasis.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen umfasst im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung für das LED-Geschäft. Im Berichtsjahr wurden weitere Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte getätigt, die die langfristige Ausrichtung auf das Kerngeschäft unterstützen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden deutlich zurückgeführt. Zusätzlich wurde auf den Warenbestand eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 334.655,07 EUR vorgenommen, da die erwarteten erzielbaren Verkaufspreise dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen auf 936,8 TEUR zurück (Vorjahr 1.845,3 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen auf 2.969,4 TEUR und beinhalten langfristige, verzinste Darlehen an verbundene Unternehmen bzw. Dritte in Höhe von 1.570.000 EUR mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

Die liquiden Mittel (Bankguthaben etc.) betrugen zum Bilanzstichtag 2.113.290,60 EUR (Vorjahr 3.051.289,09 EUR). Trotz des Rückgangs steht der Gesellschaft weiterhin ein komfortabler Liquiditätspuffer zur Verfügung.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen summieren sich auf 2.243.611,35 EUR und betreffen im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten und Urlaubsansprüche.

Die verzinslichen Bankverbindlichkeiten sind mit 5,2 TEUR sehr niedrig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 708,6 TEUR, weitere Verbindlichkeiten (einschließlich gegenüber Gesellschaftern) sind von untergeordneter Bedeutung. Langfristige Bankverbindlichkeiten bestehen nicht mehr.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird über die Kapitalflussrechnung transparent. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein negativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -646.918,10 EUR (Vorjahr -223.201,65 EUR). Wesentliche Einflussfaktoren waren der Jahresfehlbetrag, der Abbau von Rückstellungen sowie der Aufbau sonstiger Vermögensgegenstände.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -303.636,46 EUR und resultierte im Wesentlichen aus Investitionen in Sachanlagen und Finanzanlagen. Dem standen nur geringe Einzahlungen aus Anlagenabgängen gegenüber.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war mit -3.313,81 EUR nahezu neutral; im Gegensatz zum Vorjahr gab es keine Ausschüttungen an Gesellschafter und keine nennenswerten Kreditaufnahmen oder -tilgungen.

In Summe ergab sich eine Zahlungsmittelabnahme von -953.868,37 EUR, sodass der Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.099.254,51 EUR betrug. Insgesamt bleibt die Liquiditätssituation trotz des negativen operativen Cashflows als robust einzuschätzen.

Ertragslage

Die Ertragslage war 2023 deutlich negativ. Auf Basis der Umsatzerlöse in Höhe von 761.903,76 EUR ergab sich ein Jahresfehlbetrag von -903.501,09 EUR. Die Umsatzrentabilität lag damit bei rund -118,6 %.

Haupttreiber für das negative Ergebnis waren:

• das insgesamt niedrige Umsatzvolumen nach Wegfall des Corona-Sondergeschäftes,

• der Materialaufwand von rund 616 TEUR (Materialquote ca. 81 % der Umsatzerlöse),

• der gestiegene Personalaufwand aufgrund des Ausbaus der Belegschaft, und

Sondereffekte in Form von:

o Abschreibung auf Vorräte von 334.655,07 EUR,

o Forderungsverlusten aus einer Vergleichsvereinbarung mit einem Kunden (Kingline GmbH) im niedrigen sechsstelligen Bereich,

o planmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen von 152.849,75 EUR.

Dem standen positive Effekte gegenüber, insbesondere ein steuerlicher Ertrag in Höhe von 169.121,00 EUR, der im Wesentlichen aus Steuererstattungen und der Anpassung von Steuerpositionen resultiert.

Trotz des hohen Fehlbetrags ist die Ertragslage durch das vorhandene Eigenkapital abgefedert. Für die kommenden Jahre ist eine deutliche Verbesserung der Profitabilität erforderlich, um das Niveau des Eigenkapitals langfristig zu sichern.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der wirtschaftlichen Entwicklung nutzt die Geschäftsführung insbesondere folgende finanzielle Kennzahlen:

• Umsatzerlöse als Indikator für Marktpräsenz und Geschäftsumfang im Kerngeschäft der LED-Leinwandtechnik,

• Jahresergebnis als Maßstab für die Gesamtprofitabilität,

• ergänzend Eigenkapitalquote und Liquidität, um die finanzielle Stabilität zu überwachen.

Im Berichtsjahr standen weniger die absolute Höhe des Gesamtumsatzes - aufgrund des Auslaufens der Corona-Sondergeschäfte - als vielmehr die Entwicklung des Kerngeschäftes und die Sicherung der Eigenkapitalbasis im Vordergrund.

Risikobericht

Die Emotive Systems GmbH ist verschiedenen Risiken ausgesetzt, die laufend überwacht und aktiv gesteuert werden. Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen zum Bilanzstichtag keine bestandsgefährdenden Risiken.

Marktrisiken

Das Unternehmen agiert in einem dynamischen Marktumfeld für digitale Anzeigemedien und LED-Leinwandtechnik. Risiken ergeben sich insbesondere aus:

• der konjunkturellen Entwicklung im Veranstaltungs- und Werbemarkt,

• dem Investitionsverhalten von Kunden in Out-of-Home-Media, Live-Events und Messeauftritte,

• technologischem Wandel und intensivem Wettbewerb.

Im Veranstaltungsbereich haben sich die Aktivitäten nach der Corona-Pandemie weiter normalisiert, gleichwohl ist das Niveau projektabhängig und volatil. Im Bereich der digitalen Außenwerbung und Messepräsentationen bestehen weiterhin gute Wachstumsperspektiven, die die Marktrisiken teilweise kompensieren.

Finanzielle Risiken

Die finanziellen Risiken werden als beherrschbar eingeschätzt:

• Die Eigenkapitalquote von rund 58 % und die niedrige Bankenverschuldung begrenzen das Zins- und Refinanzierungsrisiko.

• Das Liquiditätsrisiko wird durch den vorhandenen Finanzmittelfonds, laufende Liquiditätsplanung sowie Zugriffsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmensverbunds begrenzt.

• Ausfallrisiken aus Forderungen haben sich 2023 in Form eines Forderungsverlustes gegenüber der Kingline GmbH konkretisiert. Dies unterstreicht die Bedeutung eines konsequenten Forderungsmanagements mit Bonitätsprüfungen und enger Überwachung offener Posten.

Betriebsrisiken

Operative Risiken liegen insbesondere in:

• der Sicherstellung einer zuverlässigen Lieferkette für LED-Module und Komponenten,

• der Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter für Planung, Montage und Service,

• der Durchführung komplexer Projekte mit hohen Qualitäts- und Terminvorgaben.

Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch langfristige Lieferantenbeziehungen, Standardisierung von technischen Lösungen, Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter sowie kontinuierliche Prozessoptimierungen im Projektgeschäft.

Chancenbericht

Die Emotive Systems GmbH sieht sich in einer guten Position, von den langfristigen Trends der Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung visueller Medien zu profitieren.

Marktentwicklungschancen

Die zunehmende Digitalisierung von Kommunikations- und Werbeflächen sowie der Bedarf an flexiblen, hochauflösenden LED-Systemen im Veranstaltungs-, Messe- und Out-of-Home-Bereich eröffnen substanzielle Wachstumsmöglichkeiten. Das Unternehmen ist mit seinem Know-how und seinem Produktportfolio in der Lage, von dieser Entwicklung zu profitieren.

Chancen durch Fokussierung auf das Kerngeschäft

Durch die bereits vollzogene Beendigung des Corona-Schutzmittelgeschäftes stehen personelle und finanzielle Ressourcen wieder vollständig für das Kerngeschäft im Bereich LED-Leinwandtechnik zur Verfügung. Dies ermöglicht:

• die gezielte Entwicklung und Vermarktung profitabler LED-Lösungen,

• den Ausbau wiederkehrender Erlöse aus Vermietung und Service,

• eine fokussierte Bearbeitung attraktiver Kundensegmente.

Erweiterung der Marktpräsenz

Chancen ergeben sich zudem aus:

• der Erschließung neuer geografischer Märkte,

• der Gewinnung zusätzlicher Key Accounts in den Bereichen Veranstaltungsagenturen, Messebau und Außenwerbung,

• der Weiterentwicklung von Produkten für spezialisierte Anwendungen (z.B. Retail, Corporate, Entertainment).

Durch gezielte Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie Referenzprojekte kann die Marktposition weiter gestärkt werden.

Prognosebericht

Marktentwicklung

Aus heutiger Sicht ist für die kommenden Jahre von einem weiterhin wachsenden Bedarf an digitalen Anzeigemedien und LED-Leinwandtechnik auszugehen. Der Wettbewerb bleibt intensiv, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Bildqualität, Flexibilität und Energieeffizienz der Systeme.

Unternehmensstrategie

Die Unternehmensstrategie der Emotive Systems GmbH bleibt auf das Kerngeschäft ausgerichtet. Schwerpunkte sind:

• Ausbau der Marktposition im Bereich LED-Leinwandtechnik (Verkauf und Vermietung),

• Stärkung des Service- und Wartungsgeschäfts,

• weitere Professionalisierung interner Prozesse (Digitalisierung, Automatisierung, Projektcontrolling),

• selektive Investitionen in Technik und Personal zur Unterstützung von Wachstum und Qualität.

Finanzielle Aussichten

Auf Basis der vorliegenden Planung erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024:

• eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse im Kerngeschäft gegenüber dem Niveau 2023,

• eine spürbare Verbesserung des Jahresergebnisses durch Kostenanpassungen, höhere Auslastung der Technik und bessere Deckungsbeiträge im Projektgeschäft,

• mittelfristig die Rückkehr zu einem ausgeglichenen bis wieder positiven Jahresergebnis.

Die Eigenkapitalbasis und die Liquidität bieten hierfür eine belastbare Ausgangsposition.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Emotive Systems GmbH investiert weiterhin in die Weiterentwicklung ihres Produkt- und Leistungsportfolios im Bereich der LED-Technologie. Die Maßnahmen betreffen insbesondere:

• Optimierung bestehender LED-Systeme (Helligkeit, Auflösung, Modulbauweise),

• Anpassung der Steuerungs- und Medientechnik an neue Kundenanforderungen,

• Prozessoptimierungen in Planung, Logistik und Montage.

Die F&E-Aktivitäten haben im Berichtsjahr keine wesentliche eigenständige Bilanzposition, tragen aber zur Wettbewerbsfähigkeit und Differenzierung im Markt bei.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken:

Der LED-Markt ist von technologischen Innovationen und starkem Wettbewerb geprägt. Schwankungen bei Einkaufspreisen für Module, Steuerungstechnik und Logistik können die Margen belasten. Dem begegnet die Gesellschaft durch langfristige Lieferantenbeziehungen, Mengenbündelung und laufende Marktbeobachtung.

Ausfallrisiken:

Das Ausfallrisiko aus Forderungen ist insbesondere bei größeren Projektvolumina relevant. 2023 haben sich Ausfallrisiken konkret in Form eines Forderungsverlustes gegenüber einem Kunden realisiert, was die Bedeutung eines stringenten Forderungsmanagements unterstreicht. Die Gesellschaft setzt Bonitätsprüfungen, Vorkasse-/Abschlagsmodelle und eine enge Überwachung offener Posten ein, um diese Risiken zu begrenzen.

Liquiditätsrisiken:

Liquiditätsengpässe können durch verzögerte Zahlungseingänge, unerwartete Projektrisiken oder Investitionen entstehen. Dem wirkt das Unternehmen durch:

• eine vorausschauende Liquiditätsplanung,

• die hohe Eigenkapitalquote,

• geringe externe Verschuldung und

• die Möglichkeit, bei Bedarf Mittel aus dem Unternehmensverbund zu nutzen,

entgegen. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen Liquiditätsrisiken erkennbar.

Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte

Die Emotive Systems GmbH berücksichtigt bei ihrer Geschäftstätigkeit zunehmend Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte. Dazu gehören insbesondere:

• der schrittweise Ausbau der E-Mobilität im eigenen Fuhrpark,

• der verstärkte Einsatz regenerativer Energien an der Betriebsstätte, soweit wirtschaftlich vertretbar,

• die Berücksichtigung von Energieeffizienz und Langlebigkeit bei der Auswahl und Konzeption von LED-Systemen.

Langfristig sollen diese Maßnahmen dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Technologien zu verbessern.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 749.942,00 596.347,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.000,00 15.000,00
II. Sachanlagen 724.942,00 578.147,00
1. technische Anlagen und Maschinen 195.276,00 228.131,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 529.666,00 350.016,00
III. Finanzanlagen 8.000,00 3.200,00
B. Umlaufvermögen 6.373.269,16 7.716.836,99
I. Vorräte 334.655,07 733.818,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.925.323,49 3.931.729,14
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.579,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.506,25 16.506,25
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.906.237,43 3.915.222,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.570.191,23 960.191,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.113.290,60 3.051.289,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.729,83 3.885,88
Aktiva 7.131.940,99 8.317.069,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.146.543,83 5.050.044,92
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.025.044,92
III. Jahresfehlbetrag 903.501,09
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 5.025.044,92
davon Gewinn-/Verlustvortrag 2.270.377,94
B. Rückstellungen 2.243.611,35 2.447.088,23
C. Verbindlichkeiten 741.785,81 819.936,72
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.239,07 6.348,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.239,07 2.545,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 3.802,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 520,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 520,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 736.026,74 813.588,62
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 736.026,74 813.588,62
Passiva 7.131.940,99 8.317.069,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 312.123,37 6.958.004,20
2. Personalaufwand 381.062,28 207.633,63
a) Löhne und Gehälter 325.475,30 184.976,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 55.586,98 22.656,87
3. Abschreibungen 152.849,75 682.937,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 152.849,75 99.999,32
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 582.938,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 883.730,84 1.041.465,63
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 9.347,82 72.791,55
5. Erträge aus Beteiligungen 322,29
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.737,24 7.614,57
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.634,12 45.547,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -169.121,00 1.532.745,47
9. Ergebnis nach Steuern -902.973,09 3.455.289,48
10. sonstige Steuern 528,00 622,50
11. Jahresfehlbetrag 903.501,09 -3.454.666,98
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.270.377,94
13. Ausschüttung 700.000,00
14. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 5.025.044,92

Anhang

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.000,00 2.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.000,00 2.000,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 253.883,83 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 574.485,72 306.658,75 12.950,00
Summe Sachanlagen 828.369,55 306.658,75 12.950,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 3.200,00 4.800,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.200,00 4.800,00 0,00
Summe Anlagevermögen 846.569,55 313.458,75 12.950,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.000,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 253.883,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 868.194,47
Summe Sachanlagen 0,00 1.122.078,30
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 8.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 8.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.147.078,30
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 25.752,83 32.855,00 0,00 0,00 58.607,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.469,72 119.994,75 5.936,00 0,00 338.528,47
Summe Sachanlagen 250.222,55 152.849,75 5.936,00 0,00 397.136,30
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 250.222,55 152.849,75 5.936,00 0,00 397.136,30
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17.000,00 15.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.000,00 15.000,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 195.276,00 228.131,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 529.666,00 350.016,00
Summe Sachanlagen 0,00 724.942,00 578.147,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 8.000,00 3.200,00
Summe Finanzanlagen 0,00 8.000,00 3.200,00
Summe Anlagevermögen 0,00 749.942,00 596.347,00

Vorräte

Es wurde eine Abschreibung auf den Warenbestand in Höhe von 334.655,07 EUR vorgenommen, da die Verkaufspreise voraussichtlich dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind sechs im Vorjahr sowie sechs im Geschäftsjahr ausgezahlte Darlehen in Höhe von 1.570.000 EUR. Die Darlehen haben eine Laufzeit von 30 Jahren und sind mit 1,5 bis. 4,5 Prozent p. A. verzinst.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 81.736,48 EUR sind Rückstellungen für Abschluss und Prüfung der Jahre 2022 und 2023 in Höhe von 77.990 EUR enthalten. Darüber hinaus sind Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub in Höhe von 2.700 EUR berücksichtigt.

Angaben zu antizipativen Verbindlichkeiten

Es wurde eine Provisionsrechnung für Transportleistung in Höhe von 558.219,70 EUR netto antizipativ erfasst, da diese wirtschaftlich dem Jahr 2022 zuzuordnen ist, aber erst im Jahr 2024 zugegangen ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus drei laufenden Mietverträgen für Büro- und Lagerflächen sowie zwei Kfz-Leasingverträgen. Die Mietverträge sind mit jährlicher, quartalsweiser bzw. monatlicher Kündigungsfrist abgeschlossen.

Restlaufzeit <1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit >1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit >5 Jahre
TEUR
Mietverträge 25 0 0
Leasingverträge 4 3 0

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Forderungsverluste

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von 95.434,14 EUR aus einer Vergleichsvereinbarung gegenüber der Kingline GmbH, die im Jahr 2025 vor Aufstellung der Bilanz 2023 getroffen wurde. Da die Vergleichsvereinbarung bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung nicht eingehalten wurde, und mit einem Zahlungseingang nicht mehr gerechnet wird, wurden weitere 95.434,14EUR Forderungen gegenüber der Kingline GmbH abgeschrieben.

Periodenfremde Aufwendungen

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 12.404,15 EUR enthalten. Berücksichtigt sind hier IHK Beiträge für 2021 in Höhe von 6.690,39 EUR sowie Nebenkosten- und Mietnachzahlungen für Vorjahre in Höhe von 5.592,96 EUR .

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 16,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 16,00

Namen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten an:

Nikita Dohrenkamp ausgeübter Beruf: Kaufmann
Stephan Gehle ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Paderborn, 20.10.2025

Stephan Gehle

Nikita Dohrenkamp

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Emotive Systems GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Emotive Systems GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emotive Systems GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt ,,Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Bedingt durch die nach dem Abschlussstichtag liegende Beauftragung bestand keine Möglichkeit, überwachend an der körperlichen Bestandsaufnahme der Vorräte teilzunehmen. Es konnten auch keine anderen Prüfungsnachweise vorgelegt werden, die das Vorhandensein der Vorräte ausreichend belegen. Daher wird das Prüfungsurteil insoweit eingeschränkt.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, 26.11.2025

LSH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Martin Henkel, Wirtschaftsprüfer

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